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Dienstag, 26. April 2016

  • MotoGP Jerez-Rückblick von Mat Oxley.

    Ohja, auf diesen Artikel habe ich schon sehnsüchtig gewartet: Mat Oxley zelebriert Rossi´s Dominanz vom letzten Wochenende in Jerez und rückt den Doktor in´s rechte Licht:

    Rossi won his first Grand Prix in August 1996, three months after his first decent GP result, a fourth-place finish, just metres shy of the podium, at Jerez, funnily enough. After that race sidekick Uccio Salucci said, “that’s when I thought, hmm, maybe it’s possible that something good comes out of this, not just one victory or one podium, maybe something more…”

    20 Jahre ist das her und die Spanier Konkurrenten, die ihn heute schlagen wollen, hatten ihn damals als Poster im Kinderzimmer hängen.

    Lorenzo und Marquéz kennen die Michelin-Reifen nicht, während Rossi damit aufgewachsen ist. Lorenzo hat sich nach dem Rennen gewundert, dass sein Hinterrad ab dem 4.Gang auf der Geraden durchgedreht ist!? Auch das erklärt Mat Oxley:

    That’s unheard of, but it was directly attributable to Scott Redding’s Argentine tyre delamination, after which Michelin introduced a much stronger rear casing that can struggle to find traction, especially at a low-grip track like Jerez on a hot and greasy day: Sunday was a massive 15 degrees hotter than Saturday. That’s why many riders complained the race was like riding in the wet, so they were short-shifting and modulating the throttle, even on the straights, trying to get the rear tyre to hook up.

    MotoGP | Rossi | Oxley | Michelin |


Montag, 25. April 2016

  • *Jemand* hat den Nürburgring gekauft.

    Jemand deswegen, weil nach wie vor unbekannt ist, welche Personen sich hinter der Käuferfirma verbergen und gekauft, weil die restliche Kaufsumme bezahlt wurde und damit der Vertrag abgeschlossen ist. Wenn man mal die paar Milliönchen außen vor lässt, die gemäß Vertrag auf Raten abgestottert werden.

    Und wo Anglizismen im Spiel sind, da ist auch Nuvoloni nicht weit - das von ihm so geliebte Closure ist fast so sexy wie Stresslevelmonitoring und da liegt es doch nahe, dass der Vertrag jetzt geclosed wurde.

    Die Rheinlandpfälzer lehnen Mitleid vehement ab und schaufeln sich lieber voller Naivität ihr eigenes Grab.

    Logisch betrachtet hat der Käufer jetzt das Risiko an der Backe die 500+ Mio. € Beihilfen zurückzuzahlen, falls eine der beiden Klagen beim Europäischen Gericht gegen den Verkauf Erfolg haben sollte. Da jedoch in der kompletten Beck´schen Ringverkaufsaga überhaupt nichts logisch abgelaufen ist - angefangen bei der wahnwitzigen Idee des Erlebnisparks insgesamt - sind auch meine Hoffnungen auf logische Abläufe relativ weit unten angesiedelt.

    Am 19.Nov.2007 wurde die Erlebnisregion beschlossen - am 25.April 2016 ist die Nordschleife russisches Eigentum.

    Aber auf mich hört ja keiner.

    Nur mein Weltbild hat sich in den vergangenen Jahren stark verschoben. Damit stehe ich auch nicht alleine, das hört man in den Gesprächen am Ring deutlich heraus. Also wenn man die lass-sie-doch-erstmal-machen Delegation ausblendet. Das sind die Leute, die sich mit jeder Situation zufrieden geben, denn damit begründet dieser Personenkreis vor sich und anderen jede Handlungsnotwendigkeit abzulehnen.

    Und leider gab es von diesen lethargisch und obrigkeitshörig geprägten Charakteren mehr, als ich das vorher erwartet hätte.

    Schwer zu sagen, ob ich mich trotzdem so aufgerieben hätte, wäre mir das Ergebnis vorher bekannt gewesen. Wahrscheinlich hätte ich meine Zeit angenehmer verbringen können, aber ich hätte mir vorwerfen müssen, nicht alles probiert zu haben.

    Die Ringgemeinde war früher eine große Familie und ich hatte den Eindruck sie ist zu allem fähig. Heute bin ich schlauer und muss feststellen, dass die meisten erstmal an sich selber denken und danach lange nichts kommt.

    Aber es gibt auch aufrechte Kämpfer, die sich nicht den Blick vernebeln lassen und bereit sind für die richtige Sache Opfer zu bringen. Und das ist eigentlich der größte Gewinn in all den frustrierenden Jahren: diese Leute kennengelernt zu haben, die sich nicht unterkriegen lassen und Kontra geben, obwohl sie genau wissen, dass sie im David - Goliath Spiel theoretisch nur eine kleine Chance haben.

    Ich gebe auch nach wie vor die Hoffnung nicht auf - auch wenn ich Realist genug bin um zu sehen, dass ein großes Tal der Tränen vor uns liegt.

    Ringverkauf | Nuvoloni | Closure | russisch | SPDRLP |


Sonntag, 24. April 2016

  • Rossi Interview.

    Sehr schöne Story zur Abrundung der Rossi-Dominanz dieses Wochenende in Jerez:

    Jorge Lorenzo, Marc Marquéz, Dani Pedrosa, Pol Espargaro, Maverick Viñales, Aleix Espargaro, Hector Barber, Alvaro Bautista and Tito Rabat: Nine MotoGP riders are Spanish, 42 per cent of the grid. Yet here we are in deepest Spain and it’s the number 46 of Valentino Rossi you see.

    Es war eine sagenhafte Vorstellung:

    One person described his ride as a lesson in how to do a Lorenzo: Rossi uncharacteristically got a great start and bar a quick change of places with his team-mate, he went on unchallenged to draw out a two-second advantage which he more or less kept until the chequered flag.

    Ich habe jede Sekunde genossen.

    MotoGP | Rossi |


  • BMW M5 gibt es nur noch als Automatik.

    Das hätte man auch nicht gedacht, dass es mal soweit kommt:

    Während in Deutschland sowohl der BMW M5 als auch der BMW M6 ausschließlich mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten werden, gibt es in den USA nach wie vor die Option auf den Handschalter. Diese wird mit den nächsten Generationen von BMW M5 und M6 aber entfallen.

    Vielleicht sollte man froh sein, dass man die Autos überhaupt noch selber fahren darf.

    BMWM5 | Automatik | Schaltgetriebe |


  • Uschi Schmitz erzählt von früher.

    Da ist für jeden was dabei.

    Schorsch Meier mit einer tollen BMW schlief auch bei uns im Stroh. Mein Vater setzte sich nachts auf die Maschine und rollte los, bergab geradeaus und landete in einem Teich, den es damals noch in Nürburg gab. Es ging gut, die Maschine war noch fahrbereit und Schorsch Meier gewann sogar das Rennen.

    Ja, Luki Scheuer ist leider viel zu früh gegangen.

    Wenn Uschi Schmitz alte Geschichten auspackt, dann vergeht die Zeit wie im Flug!

    Klaus Ridder bemüht sich sehr, um die alten Erinnerungen zu konservieren, aber er engagiert sich auch bei den regierungstreuen Freunde-des-Nürburgring - klassischer Doppelagent.

    Uschi | Ridder | Tiergarten | FreundeDesNürburgrings |


Samstag, 23. April 2016

  • Stuck alter und neuer DMSB Präsident.

    Falls jemand gehofft hatte, dass sich beim DMSB etwas zum Besseren wendet, den muss ich leider enttäuschen:

    Der frühere Formel-1-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes. Der 65-Jährige wurde am Samstag in Frankfurt/Main von den Delegierten der DMSB-Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Er ist seit 2012 Chef des Verbandes.

    Hätten statt den Delegierten die Sportler gewählt, wäre das Ergebnis anders ausgefallen.

    So jedoch ist es ein klares Zeichen, dass niemand der verantwortlich handelnden Funktionäre möchte, dass sich irgendetwas ändert. Das lässt ja tief blicken.

    Stuck | DMSB | Delegierte |


Montag, 18. April 2016

  • [Update 2] eMXM: Ein ernstzunehmender Elektrocrosser.

    Natürlich bin ich Zweitaktfan - schließlich sind wir alle damit großgeworden. Ich würde mir auch nie eine Elektroheckenschere kaufen, solange es die auch in der knatternden Variante noch gibt. Da freut man sich selber beim Gartenwerkzeug, wenn das rasselnd sauber am Gas hängt. Schlimm genug, dass man Rasenmäher nicht mehr als Zweitakt bekommt.

    Und die Einschläge für die stinkende Spezies kommen immer näher - hier kommt der nächste Destroyer angeschlichen:

    Die eMXM.

    Ein Prototyp, der das Zeug hat in (Klein-) Serie zu gehen. Und mit dem inzwischen beim ganz normalen Motocross Rennsiege eingefahren werden. Ja - richtig gelesen - die Säuselrakete tütet regelmäßig die versammelten Krachmeier ein.

    Die technischen Daten verschlagen einem die Sprache: 750 Nm am Hinterrad. Zum Vergleich: die 1300er Hayabusa - das Referenzmotorrad schlechthin - ist mit 155 Nm angegeben. Da muss man sich schon im Sportautobereich umschauen, aber selbst der 6,2L Mercedes SLS kommt nur auf 650 Nm. Kann man gar nicht glauben!? Hab ich da was missverstanden? Falsch gelesen?

    Im Netz bin ich dann auf dieses Video gestoßen und ganz ehrlich: wer da nicht Lust bekommt der Spannung freien Lauf zu lassen, der fährt halt weiter mit Benzin (hinterher).

    youtu.be/juH-DIsGZOY

    Ich find’s rattenscharf und würde gerne mal selber ausprobieren, wie sich sowas anfühlt.

    Und natürlich eine Riesenchance für den Cross-Sport, da kann sich keiner mehr über den Lärm aufregen.

    Starkes Projekt, da werden wir sicher noch von hören. Also jetzt nicht hören im Sinne von hören … Ihr wisst schon was ich meine.

    UPDATE:

    Zu dem Thema Drehmoment sind diese Emails reingekommen, wusste doch dass da was faul ist ;)

    Ich vermute mal, die angegeben 750 Nm Drehmoment beziehen sich explizit auf das Hinterrad, nicht auf den E-Motor. Und ich spekuliere mal, dass dieser Wert durch die Übersetzung zustande kommt, das effektive Moment des Motors dürfte deutlich niedriger liegen. Wenn es so ist, wäre das ein cleverer Marketingtrick ;-)

    Die angegebenen Referenzfahrzeuge Hayabusa und MB SLS haben an den Antriebsrädern auch deutlich mehr als das Drehmoment des Motors. Die Übersetzungen des Getriebes und der HA müssen mit eingerechnet werden.

    Ja, stimmt - am Hinterrad - steht auch so auf der Webseite.

    Und die zweite Mail:

    Du vergleichst allerdings Äpfel und Birnen, wenn du das Hinterraddrehmoment mit dem Motordrehmoment vergleichst.

    Es gilt: Hinterraddrehmoment = Gesamtübersetzungsverhältnis * Motordrehmoment (* Wirkungsgrad)

    Deswegen ist die Angabe des Motordrehmoments ohne Angabe des Übersetzungsverhältnisses, wie es die “Fachmagazine” gerne machen, meistens sinnlos. Die meisten drehmomentstarken Motoren drehen oftmals niedriger als zB Saugmotoren, damit ist dann bei gleicher Leistung (=proportional zu Drehmoment*Drehzahl) natürlich das Übersetzungsverhältnis deutlich anders ausgeführt. Im Bild siehst du ja auch, dass das Kettenblatt am Hinterrad gewaltig ist!

    Ja, das Monsterkettenrad hat mich auch stutzig gemacht, hab ich soo groß auch noch nie gesehen vorher.

    Danke für Eure Mails!

    UPDATE 2:

    Ich habe auch die eMXM Leute mal angeschrieben für ein paar Hintergründe und die Antwort von Sebastian kam sofort:

    Am Motor liegen ca. 125Nm an. Letztendlich ist entscheidend was am Rad ankommt und da haben wir 44PS und über 700Nm, es ginge mehr, aber wir haben aus Kostengründen, nicht das aktuellste an Akkus an Bord. Im Rennen fahren wir teilweise 1/3 weniger damit wir über die Runden kommen:-) Mal sehen was sich für nächstes Jahr tut, diese Rennsaison muss es nochmal so gehen.

    Jaja, die Kosten. Wieviele Akkus hätte man wohl hierfür kaufen können? Aber ich bin mir sicher, dass die Akku-Industrie für die nächsten Jahre noch ein paar Überraschungen für uns auf Lager hat - dann geht´s richtig ab! :)

    eMXM | Strom | Elektro | Motocross |


Sonntag, 17. April 2016

  • Heftiger Unfall von Nico Bastian beim N24h Qualirennen.

    Quasi ungebremst in der Hohenrain Schikane in die Reifenstapel (Video) - der Alptraum an der schnellsten Stelle der Nordschleife. Gut, dass er ..



    .. unverletzt aussteigen konnte und sich auch schon gemeldet hat, dass es ihm gut geht.

    Er erwähnt auch, dass nach der Unfallursache geforscht wird, wodurch ein Fahrfehler ja mehr oder weniger ausgeschlossen ist.

    Wie sieht das eigentlich mit der Haftung des Herstellers aus bei diesen Kaufautos?

    Die Ergebnisse der 72 (!) Starter sind hier und die Rundenzeiten sind ziemlich exakt auf dem Niveau des Vorjahres (schnellste Runde 8:19,226 gegenüber 8:18,690 von N24h 2015).

    FIAGT3 | N24h | AMGGT3 | Bastian |


Donnerstag, 14. April 2016

  • Kriminelle bei der VG Adenau?

    Na sowas aber auch.

    Gegen einen Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Der Mitarbeiter wird beschuldigt, über einen längeren Zeitraum hinweg öffentliche Mittel im sechsstelligen Bereich veruntreut zu haben.

    Wie der Herr, so´s Gescherr.

    UPDATE:

    Jetzt sogar schon siebenstellig?

    Ein Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Adenau soll über einen längeren Zeitraum öffentliche Gelder in Millionenhöhe veruntreut haben.

    Wenn sich das bestätigt, dann muss auch der Leiter der Behörde zur Verantwortung gezogen werden, dass so ein Verbrechen so lange unbemerkt bleiben konnte. Millionen (!?) rutschen nicht mal gerade so zwischen die Akten einer Verbandsgemeindeverwaltung, die sowie nicht unbedingt im Geld schwimmt.

    UPDATE 2:

    Jetzt ist es auch beim SWR wieder 6-stellig - die Redaktion hatte sich vertan und das jetzt korrigiert. Wäre ja mal interessant zu erfahren, über welche Größenordnung wir reden. Weil zwischen 6-stellig und 6-stellig liegen immer noch Welten.

    VGAdenau | Untreue | Nisius | Romes |


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