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Dienstag, 14. Oktober 2014

  • Diese Regierungserklärung heute war eine schallende Ohrfeige in´s Gesicht der Demokratie.

    Solche arroganten und weltfremden Auftritte kennt man eigentlich nur von diktatorischen Regimes.

    Und wenn sogar schon der SWR die Linie verlässt, dann bekommt man ein gutes Gefühl, in welchem Paralleluniversum die Politiker in Mainz unterwegs sind:

    “Die Opposition konnte heute Rücktritte nur fordern. Erzwingen würde sie die Staatsanwaltschaft, wenn sie denn aufgrund des Rechnungshofberichtes Ermittlungen aufnehmen würde. Angesichts der Treue ihres grünen Koalitionspartners lauern die größten Gefahren für Dreyers Regierung nicht im Parlament, sondern im Gerichtssaal.”

    Sowas vom SWR?!

    Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Mir ist es nicht möglich, mich ernsthaft mit den Vorträgen auseinanderzusetzen - in bester System-Beck-Manier basteln sich die Regierenden die Welt, wie sie ihnen gefällt. Die Realität hat dabei gerade noch kosmetischen Charakter.

    Gerri bringt es auf den Punkt und skizziert Malu Dreyer’s Auftritt so:

    Lügen haben kurze Beine!

    Die einzige Lösung, die mir zu diesen Leuten einfällt, ist die Sicherungsverwahrung.

    Tags: RegierungserklärungLandtagMaluDreyer | StaatsanwaltschaftGerri |

     renn.tv/2780 




  • 2015 soll die WEC am Ring fahren - nur FIA und DMSB wissen nichts davon.

    Das Ganze ist leicht dubios, Speedweek:

    • Termin ist am Ring anderweitig belegt (ADAC GT Masters)

    • Rennen ist bei der FIA nicht angemeldet (Anmeldung kostet schlappe 150.000 Euro)

    • ADAC ist überrascht

    • DMSB weiss von nichts

    “WM-Promoter Gerard Neveu hatte neben dem ADAC auch mit Capricorn verhandelt und nun offenbar direkt mit den neuen Nürburgring-Besitzern selbst einen Vertrag abgeschlossen.”

    Und ich dachte zuerst, der WEC Lauf am Ring sei eine gute Nachricht.

    Tags: FIAWEC | Capricorn |

     renn.tv/2779 




  • Wer ist Robertino Wild´s Treuhänder?

    rp-online.de:

    “Seine Anteile hat Wild inzwischen an einen Treuhänder übertragen - an den Sachwalter Jens Lieser, wie er [Anm.: Robertino Wild] unserer Zeitung sagte: ”Diese Auffanglösung habe ich gemacht, damit den Mitarbeitern am Nürburgring kein Schaden entsteht, falls es schiefgeht.“ Zudem erleichtere die Treuhand, an seiner Stelle einen anderen Käufer in das Geschäft hineinzunehmen.”

    Schaut Euch mal an, wie treu der Herr Lieser guckt, als er von einem Treuhänder redet: SWR Video von gestern.

    UPDATE:

    Florian Zerfaß meint gerade die Info von rp-online.de wäre falsch.

    Tags: Capricorn | RobertinoWild | JensLieser | Sachwalter | Treuhänder |

     renn.tv/2778 




Montag, 13. Oktober 2014

  • Kommt jetzt der reinigende Knall?

    Oder kittet Rheinland-Filz wieder alles zu?

    Der bunte Luftballon vom erfolgreichen Mittelständler ist zumindest heute schonmal laut zerplatzt, denn die Finanzierungsschwierigkeiten bei Robertino Wild haben sich bestätigt. Dietmar Brück und die Rhein-Zeitung haben sich dafür den Sonntag um die Ohren gehauen.

    Denn Wild meinte mal romantisch, er habe sein letztes Hemd verpfändet - jetzt bestätigt sich die Recherche der WiWo von vor 2 Wochen, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht:

    “Der Käufer der Rennstrecke, der Düsseldorfer Unternehmer Robertino Wild, ist offenbar in finanziellen Schwierigkeiten.”

    “Seine Gesellschafteranteile am Ring sind an einen Treuhänder übertragen worden, seine Villa und eine Gemäldesammlung hat er mehrfach beliehen.”

    Und was hat Malu Dreyer den ehrenwerten Mann auf das goldene Podest gehoben! Ist sogar extra zum Ring gekommen und hat sich bunte Filmchen angeschaut:

    Und jetzt muss man sich fragen, wieso so eine Luftnummer so weit kommen konnte? Wurde der Grundbucheintrag nicht geprüft? Das wäre doch das erste, was man in solch einem Fall machen muss.

    Sachwalter Lieser - der Nachjustierer - gehört meiner Meinung nach sofort ersetzt. Wieviele Patzer, die wohl auch die Staatsanwaltschaft interessieren dürfte, will man ihm noch zugestehen? Dem gehört sofort die Verantwortung entzogen, wen man weiteren Schaden vermeiden will. Entweder hat er die Finanzsicherheit im Vorfeld nicht geprüft oder er hat die Wahrheit verschleiert. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht und beides ist Anlass genug, ihm sofort die Verantwortung zu entziehen.

    Lest Euch mal vor dem Hintergrund der jetzt bestätigten bitteren Wahrheit das Lügengebilde von Thomas Schmidt durch:

    “Was ist an dem Bericht der ”Wirtschaftswoche“ dran?”

    “Nichts. Insbesondere das, was dort behauptet wird über unsere Aktivitäten im Zusammenhang mit den unterlegenen Bietern. Das ist eine freie Erfindung, ich würde sagen, das ist eine Zumutung - eine Frechheit, so etwas in die Welt zu setzen.”

    Pinocchio könnte bei dem ehrenwerten Professor die Schulbank drücken!

    Die beiden Insolvenz-Gestalten gehören sofort abgelöst.

    Hallo Gläubigerausschuss, Amtsgericht, Staatsanwaltschaft?!

    Ihr dürft nicht vergessen: wir reden hier nicht über irgendein Immobiliengeschäft - was an sich schon schlimm genug wäre - nein, wir reden über Volkseigentum, das besondere Sorgfalt erfordert! Nach meinem Verständnis müssten alle Beteiligte - von Amtsgericht über Gläubigerausschuss über Landesregierung - den beiden Ganoven ihr Mandat entziehen, wollen sie nicht selber für die Versäumnisse und Täuschungen haftbar gemacht werden. Wisst Ihr noch, wie sie sich vor 2 Jahren gefeiert haben?

    (FTD, 10.Aug.2012)

    Aber es kommt noch dicker:

    “Inzwischen scheint zudem festzustehen, dass der ausgehandelte Deutsche-Bank-Kredit über 45 Millionen Euro, mit dem der Ring-Kauf maßgeblich finanziert werden sollte, später doch nicht von den Erwerbern gezogen wurde. Angeblich, weil die Bereitstellungsgebühren zu hoch waren.”

    Moment mal, haben die uns nicht tausendfach versichert, dass die Finanzierung steht? Und jetzt stellt sich raus, das war gar kein Kreditvertrag, sondern nur ein Kreditangebot? Das wir ja immer abenteuerlicher, wieso klicken da keine Handschellen.

    Was mich wirklich ärgert, sind die Fähnchen im Wind. Und davon gibt es in der Eifel leider viele. Von Blick Aktuell über Verbandsgemeinderat der VG Adenau sogar welche von letzter Woche. Oder lest Euch nochmal diese Reaktionen direkt nach dem Nürburgring-Verkauf durch.

    Mit ein bischen mehr Rückgrat hätten wir die Krise längst ausgestanden. Aber so schlingern wir von einem Problem in’s nächste. Mit Stillhalteparolen erreicht man nämlich genau das nicht, was man eigentlich möchte: eine Zukunft für den Ring. Die gibt es nur nach einem reinigenden Gewitter und das wird ein schweres Unwetter werden. Das ist leider nötig, denn sonst wird weiter vertuscht, verschleiert, getäuscht, gelogen und betrogen.

    Jeder, der dieses Gewitter verzögert oder aufhält, schadet dem Ring weiter, denn jedes neue Experiment lässt die Strecke tiefer im Sumpf versinken. Bis sie irgendwann komplett untergeht - dann bekommt Ruhe am Ring allerdings eine ganz neue Bedeutung.

    Tags: CapricornRingverkauf | AmtsgerichtGläubigerausschuss | Insolvenzverwalter |

     renn.tv/2777 




Sonntag, 12. Oktober 2014

  • VG Adenau kehrt Otto Flimm den Rücken.

    Die Verbandsgemeinde Adenau ist aus Ja zum Nürburgring ausgetreten. Lieber biedert man sich dem Privatunternehmen Capricorn an, als dass man für den Erhalt des öffentlichen Eigentums und den Betrieb im Sinne des Gemeinwohls kämpft. Die Entscheidung erfolgte einstimmig im Verbandsgemeinderat bei der Sitzung letzten Dienstag. Und überhaupt müsse jetzt endlich Ruhe am Ring einkehren.

    Wer wissen will, wer da alles mit abstimmt, hier ist die Aufstellung der Vertreter für die insgesamt 13.000 Einwohner dieses Bezirks, in dessen Gebiet der Nürburgring liegt. Vielleicht möchte der ein oder andere die Möglichkeit nutzen, einem Mitglied dieses Rates seine Meinung dazu zu sagen.

    Es ist erst 8 Monate her, da hat Bürgermeister Guido Nisius in Nürburg eine flammende Rede gehalten, dass der Nürburgring in der öffentlichen Hand verbleiben soll. Damals meinte ich: Wollen wir hoffen, daß er sich dafür auch stark macht.

    Tja, war ich wohl wieder zu gutgläubig.

    Tags: GuidoNisius | OttoFlimm | Verbandsgemeinde | JaZumNürburgring |

     renn.tv/2775 




Donnerstag, 09. Oktober 2014

  • Wie hilfsbedürftige Arbeitslose systematisch schikaniert werden.

    Unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander und einen Job zu haben ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

    Wer auf Arbeitslosengeld angewiesen ist, wird vom System absichtlich in’s Abseits gestellt, die Einzelnen werden sich selbst überlassen und so etwas wie eine Lobby im Keim erstickt.

    Heute bin ich auf diesen Text von Jens Bertrams gestossen, der mich nachdenklich zurücklässt:

    “Viele beklagen sich seit 10 Jahren über das Arbeitslosengeld II, über die Jobcenter, die Sanktionen und die Schikane. So oft kam diese Klage, dass kaum noch jemand zuhört. Den Meisten, die Arbeit haben, ist es egal, sie sind besser dran, die meisten, die keine Arbeit haben, wollen sich mit niemandem anlegen und halten den Mund, und die wenigen, die sich empören, stempelt man als linke Querulanten ab, die ein anderes System wollen. So ist die Ausgrenzung eines fünftels der Gesellschaft zur weithin hingenommenen Praxis geworden, die kaum noch Proteststürme oder Nachdenken hervorruft.”

    Nehmt Euch bitte die Zeit seinen Post zu lesen, er schreibt sehr gut und lässt seine Leser ehrlich an seinen Gedanken teilhaben.

    Jens Bertrams ist Journalist, Jahrgang ’69 und von Geburt an blind.

    Tags: JensBertrams | arbeitslos | Gesellschaft | Arbeitslosengeld |

     renn.tv/2773 




  • Die Nixblicker.

    Die Leute von Blicknix Aktuell - Ihre Heileweltzeitung Heimatzeitung - sind entweder hochgradig intrigant oder selten dämlich - anders kann ich mir das nicht mehr erklären:

    “Gestern Abend waren wir ja schon etwas erstaunt, dass unser Portrait über den neuen Mehrheits-Eigentümer des Nürburgringes, Dr. Robertino Wild, Geschäftsführer der capricorn AUTOMOTIVE GmbH mit Stammhaus in Düsseldorf, die Emotionen einiger von euch hat so hoch kochen lassen.”

    Das ist wirklich schwer zu verstehen, ist doch bloß ein volkseigenes Kulturgut mit Geheimabsprachen an Privat verschoben worden. Ausgerechnet an jemanden, dessen Finanzkraft öffentlich angezweifelt wird! Was liegt da näher, als diesem Jemand ein Denkmal zu setzen?

    Aber schön, dass es den erfrischenden Gerri gibt, der rückt die Welt für uns wieder gerade:

    “….wenn Sie nach 5 Jahren erst anfangen Ihren Horizont zu erweitern, geben wir Ihnen einen höflichen Rat: ”Legen Sie sich einfach wieder hin!"

    Blick Aktuell? Klarer Fall von Briefkasten -> Mülltonne.

    Tags: Capricorn | BlickAktuellKruppVerlag |

     renn.tv/2772 




Mittwoch, 08. Oktober 2014

  • Schluß mit lustig.

    Das Capricorn-DEAG Festival hat ein Gutachten in der Presse lanciert (“ … das unserer Zeitung vorliegt …”), um Rock am Ring in Mendig in Frage zu stellen. Wie perfide ist das denn. Statt sich erstmal um sein eigenes Konzert zu kümmern.

    Lieberberg kontert und erwirkt erfolgreich eine einstweillige Verfügung gegen DEAG beim Kölner Landgericht.

    Wilhelm Hahne glaubt sogar, dass der Schuss schwer nach hinten losgehen könnte, wenn man mal die Genehmigungen am Nürburgring genau durchleuchtet:

    “Wie Motor-KRITIK das übersieht, hat sich die DEAG mit der in ihrem Auftrag erstellten „kritischen Rechts-Expertise“ keinen Gefallen getan. Marek Lieberberg kennt nach 29 Jahren Veranstaltertätigkeit alle Möglichkeiten und alle Schwachstellen am Nürburgring. Was wäre, wenn der nun eine „kritische Rechs-Expertise“ erstellen lassen würde?”

    Doof, dööfer, DEAG?

    Tags: RockAmRingLieberbergDEAG |

     renn.tv/2770 




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