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Dienstag, 16. August 2016

  • Autonomes Fahren - Good Bye Rennsport?

    Autonomes Fahren kommt wohl doch schneller als befürchtet gedacht: in 5 Jahren, wenn es z.B. nach den Plänen von Ford geht (wurde heute vorgestellt).

    Was das mit dem Motorsport zu tun hat? Schaut Euch die Entwicklung im GT Sport an: dominiert von Hersteller-Interessen und die Fahrer werden zu Marionetten degradiert. Keine Widerworte und gute Miene zum bösen BOP Spiel machen. Denn die Hersteller wollen demonstrieren, dass die Erfolge im Motorsport den Serienprodukten zu Gute kommen.

    Wenn jetzt die Killerstory der Zukunft für die Hersteller das autonome Fahren ist, was will man dann mit einem menschgelenkten Fahrzeug? Das ist dann auf einmal was für die Retro-Abteilung.

    Wer als Nachwuchstalent aktuell mit der Karriere des Werksfahrers liebäugelt: ich würde den Berufswunsch noch einmal überdenken.

    Das Rennen um die Autonom-Herrschaft ist jedenfalls längst eröffnet.

    Autonom |


Mittwoch, 10. August 2016

  • ZO832-Treffen am Samstag 20.8. um 20 nach 3 in Nürburg.

    Weil immer mehr Leute mit großer Freude ZO832 spazieren fahren dachte ich da könnte man doch mal entspannt ein Treffen organisieren. Was liegt näher als den 20.8. nachmittags um 20 nach 3 zu wählen!

    Das ist sogar ein VLN Samstag - besser geht doch gar nicht.

    Treffpunkt ist der Parkplatz der Graf-Ulrich-Halle in Nürburg (am Tiergarten Hotel die Straße runter) und Essen & Trinken bringt jeder selbst mit. Ich pack auch mal die Stühle von der Terasse in’s Auto.

    Ich schätze mal wir sind nur eine Handvoll Versprengte, sollte also eine gemütliche Geschichte werden. Wenn’s regnet ist auch nicht schlimm, dann gehen wir einfach zu Uschi Kaffee trinken. Wird auf jeden Fall lustig - endlich normale Leute!

    Auf Facebook findet Ihr die Veranstaltung hier.

    ZO832 | Treffen | Nürburg |


Freitag, 05. August 2016

  • Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

    Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

    Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

    Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

    Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

    Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

    Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

    Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

    Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

    Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

    Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

    Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

    Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

    Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

    Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

    So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

    Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

    Am liebsten würde ich darin baden!

    Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

    Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

    Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

    Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

    Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

    Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

    Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

    In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

    … und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

    Dieser Allrad hier von unten:

    … ist von oben ein Escort:

    OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

    Martinifarben gehen immer:

    Weiter geht der Rundgang:

    Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

    Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

    Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

    … während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

    … dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

    Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

    Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

    Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

    Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

    Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

    Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

    So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

    Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

    Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

    Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

    Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

    Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

    Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

    Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

    Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

    Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

    Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

    EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Sonntag, 31. Juli 2016

  • Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

    Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

    Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

    Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

    Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

    Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

    Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

    Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

    Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

    Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

    Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

    Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

    Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

    Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

    Das ist Strecki:

    Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

    Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

    Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

    Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

    Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

    Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

    Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

    Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

    Audi Sport und Marcel Fässler:

    René Rast:

    Dominik Kraihamer:

    Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

    Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

    Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

    Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

    Die Tribünen pickepackevoll:

    … aber hier ist noch ein Platz frei!

    Na? Erkannt?

    Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

    Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

    Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

    Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

    Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

    Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

    Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

    Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

    Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

    Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

    Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

    Die Gewinner der GT AM:

    Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

    Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

    Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

    Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

    Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

    FIAWEC | Mikebericht |


Samstag, 23. Juli 2016

  • Schlechte Nachrichten.

    Der Jahreshöhepunkt der CNG ist das WEC 6h-Rennen, das morgen um 13h startet. Dort tritt sie als Veranstalter auf. Ebenso wie bei den gleichzeitig stattfindenden Touristenfahrten auf der Nordschleife und da gab es heute einen schrecklichen Unfall.


Dienstag, 19. Juli 2016

  • Hoher WEC-Besuch bei Ford Köln.

    Wie könnte man das kommende 6h-Rennen am Nürburgring besser einläuten, als mit einem Besuch des Ford-Werksteams im Ford-Werk in Niehl? Am besten direkt unter meinem Bürofenster?

    Schwer zu glauben, aber genau das ist heute passiert. Ich hab in meinen über 20 Fordjahren ja schon viel erlebt, aber dass mich ein Le Mans Sieger besuchen kommt, das war definitiv heute das erste Mal: Dirk Müller hat es sich nämlich nicht nehmen lassen vorbeizuschauen, obwohl er am kommenden Wochenende wieder bei der IMSA im Einsatz ist.

    Normalerweise ist Fotografieren auf dem Werksgelände verboten, aber heute gab es mal eine Ausnahme. Das lässt sich ein Mike natürlich nicht 2x sagen!

    Stefan Mücke dagegen hat es nicht so weit, denn er fährt am Wochenende am Ring und die beiden Einsatzautos ebenso. Nachdem einer von den beiden ausgeladen wurde, um für die Ford-Mitarbeiter einen Boxenstopp vorzuführen.

    Das ist auch ziemlich erklärungsbedürftig, denn es darf z.B. immer nur ein Schlagschrauber über der Boxenlinie sein, der Motor muss beim Tanken aus sein, während des Tankens darf sonst nichts gemacht werden, usw.

    Obwohl es sein WEC Einsatzauto für das kommende Wochenende ist, hat Stefan es ganz gut krachen lassen:

    Dann mussten sie wieder einpacken und sind Richtung Ring gefahren - aber in der A-Halle steht im Eingang noch das Showcar - macht auch eine gute Figur:

    FIAWEC | FordGT | Ford | Köln |


Montag, 18. Juli 2016

  • Nordschleife hat Koenigsegg abgeworfen.

    Und zwar heftig. Fahrer OK.

    Koenigsegg Statement dazu:

    Koenigsegg Automotive AB can confirm reports online that a Koenigsegg One:1 was involved in a crash during testing as part of Industry Pool at the Nurburgring on Monday, 18 July. The driver was taken to hospital as per standard procedures in such situations and was released the same afternoon. Koenigsegg has participated in Industry Pool testing for a week in each of the last two months, working primarily on vehicle setups both for ongoing vehicle development and for an attempt at a Nurburgring lap record at some time in the future.

    Koenigsegg |


Sonntag, 10. Juli 2016

  • DMSB Präsident zwischen Grüßaugust und Märchenonkel.

    Hans Joachim Stuck - also der Industrie-Vertreter im Motorsport für VW-Audi-Porsche-Lamborghini-Bentley - auch bekannt als DMSB Präsident - will sich nicht damit abgeben, als Tempolimit-Erfinder in die Geschichtsbücher einzugehen.

    Und enthüllt mal wieder, dass in Wirklichkeit Jean Todt der Schuldige sein soll.

    Erinnert ein bischen an die LR RLP, die versuchen auch immer die Schuld der EU zu geben.

    In der motorsport.com Geschichte steht dann weiter:

    Kurz darauf beschlossen Vertreter von DMSB, Rennstrecke, Veranstalter, Hersteller, Teamchefs und Fahrer in einem Expertengremium die Einführung von Speedlimits auf der Nordschleife, um das angedrohte Aus der Rennstrecke abzuwenden.

    Was da NICHT steht, dass an dem tragischen Wochenende zufällig Christian Schacht am Ring vor Ort war und in panischem DMSB Aktionismus jede Menge Klassen von SP7 bis SPX erstmal verboten wurden. Das war sogar so panisch, dass die aufgescheuchten Funktionäre die Cup Porsche vergessen haben.

    Ich habe damals schon befürchtet, dass die Fahrzeuge unangetastet bleiben werden, während die Nordschleife bluten muss. Und genauso ist es gekommen, der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe wurde massiv umgebaut, damit die Instustrieveranstaltung 24h-Rennen wir geplant durchgeführt werden konnte. Das Qualirennen stand nämlich vor der Tür - mit nur 2 Wochen Abstand zu den tragischen Ereignissen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass HJS Jean Todt in’s Spiel bringt. Beim STRassenfest im August letzten Jahres hat er die Theorie zum ersten Mal verbreitet - allerdings in der Variante, dass der Anruf am Sonntag erfolgte und nicht wie jetzt zusammengedichtet “noch am Tag des Unfalls”.

    Witzerweise sind ausgerechnet Jean Todt’s Fahrzeuge - die FIA WTCC - vom Tempolimit NICHT betroffen, denn die durften beim 24h 2015 frei blasen.

    Die schnellste Runde WTCC war 2015 eine 8:35 - auf dem großen Kurs. Damit hätte man sogar noch eine blaue Lampe bekommen - also gut genug für die 24h Top30.

    Na DAS macht ja mal richtig Sinn, aber wer wird sich schon von solchen Details seine schöne Märchengeschichten gefährden lassen.

    Hans Joachim Stuck möchte unbedingt als Nordschleifen-Retter in die Geschichte eingehen - da hat er sich ordentlich was vorgenommen als Totengräber aus der ersten Reihe.

    Stuck | Tempolimit | Todt | WTCC | Quiddelbacher | Grüßaugust | Märchenonkel |


Mittwoch, 06. Juli 2016

Dienstag, 05. Juli 2016

  • Jack Miller und MarcVDS gewinnen MotoGP Assen.

    Sensationeller MarcVDS Sieg letztes Wochenende in Assen - inzwischen wird dort auch Sonntags gefahren (bisher war das immer Samstags). Es gab starken Regen - sogar Neustart! - und einige Stürze - unter anderem auch von VR46 in Führung liegend. Dann hat Jack Miller den Marc Marquez einkassiert und konnte ihm sogar wegfahren - im Ziel waren es 2 Sek. Vorsprung.

    Live war das Rennen wieder mal der Hammer - hier noch einmal ein Rückblick.

    MotoGP | MarcVDS | JackMiller |


Samstag, 02. Juli 2016

  • Guy Martin hat die Tour Divide geschafft.

    Bombenleistung und während er nach 18 Tagen und 6 Stunden im Ziel war, sind die meisten Teilnehmer immer noch unterwegs: von den 185 Fahrern sind erst 23 im Ziel angekommen.

    4.364 km mit 56.400 Hm. Das ist übrigens ziemlich genau ein Schnitt von 10 km/h, wenn man Tag und Nacht immer durchfährt - 18 Tage lang. Wieviel Stunden (Minuten?) hat er denn dann insgesamt geschlafen?!

    Geiler Typ.

    GuyMartin | Divide |


Freitag, 01. Juli 2016

Donnerstag, 30. Juni 2016

  • Die alte-neue RLP Regierung macht genau da weiter, wo sie aufgehört hat.

    Denn der Flughafen Hahn entwickelt sich zur nächsten Blamage. Was ja keine Überraschung ist, denn die Rheinland-Pfälzer waren so [ ] naiv, [ ] bescheuert, [ ] kurzsichtig, [ ] den Knall nicht hörend (zuzutreffendes ankreuzen), daß sie Malu Dreyer und Ganoven im Amt bestätigt haben.

    Der SWR hatte zuvor Zweifel an der Seriosität des Käufers genährt. Ein Korrespondent des Senders fand an der Adresse einer "Guo Qing Investment Company" einen Reifenhandel und eine leerstehende Büroetage, aber nicht das von der Landesregierung genannte führende Bauunternehmen.

    Da kann jetzt aber keiner ernsthaft Mitleid erwarten, oder? Immerhin, der Unterhaltungswert stimmt - wenn es sich nicht um unser aller Steuergeld handeln würde.

    Apropos: wieso läuft eigentlich Ingolf Deubel noch frei herum?

    Dreyer | Lewentz | Hahn |


Mittwoch, 29. Juni 2016

Samstag, 25. Juni 2016

  • Le Mans 24 Hours - Mike´s Report.

    Here I am - back from Le Mans and I really needed a couple of extra days to let the event sink in. So many impressions, even though I only have been there for 2,5 days.

    There are two major differences to my usual reports:

    • it’s in English only this time and
    • you can click on all pictures to enlarge them.

    This was only my 3rd Le Mans visit after the bicycle trip 2012 and 2013, when I have been granted asylum at the Audi Sport Camp. As often the original plan was completely different: I handed in 1 week vacation and wanted to drive over for Sunday to Thursday. Then back home to enjoy the complex action on a multi-screen setup.

    Then this happened: PR of Ford of Germany - the Director Ralph Caba to be precise - got in contact and asked if I want to join their trip from Friday to Monday. Wait - WHAT?

    Let me offer some background to put this into perspective: I work for Ford since many years - I joined the organisation after my MSc in 1993 and had to move from London to Cologne. Where I stayed ever since - Ford is my first and only employer. It’s a great company and I work for Dealer IT Strategies for Europe, which I enjoy a lot.

    On the other side I work in the Motorsport area in one way or another since even longer. I run my own little business, which is nice because it’s so different to the big corporation. And it contributes to feed the family too.

    There was never a link between the two and I made efforts to keep it that way. Work is work and private is private. I would have loved to cover more Ford content in the past, but there wasn’t much happening from Ford in the sport I love so much.

    In January 2015 it changed big time when the Ford GT got introduced. Back then it was only a supercar, no mentioning of Le Mans even though everybody hoped it will take part. When Raj Nair came to Cologne one month later for the Focus RS introduction I asked him about Le Mans, but he kept the answer open. At last year’s Le Mans there suddenly appeared a Ford hospitality and then in June at the Le Mans 24 it became official: Ford will race in Le Mans.

    Suddenly it was all dreams come true for me and I first met the GT at Spa 6h.

    Being a Ford guy I got super-excited, my desktop at work changed to GT in no time ever since it got introduced. I had no connection to Ford Performance though, they are based in US and subject-wise pretty far from Dealer IT too.

    And then - out of nowhere - came this call asking if I want to join their flight to France. As you can imagine I made my decision faster than Williams makes a pit stop!

    Originally I would have taken my Transit, bike in the back and all equipment properly sorted to deal with anything, which might come up. But flying is a different story - also you have no van on site to quickly alter the equipment.

    I had a long thought about how to be able to do my usual photographing and blogging. With the great experiences I had with the 100D both in Spa als well as during the Nürburgring 24 Hours I decided to stick with that: lightweight and flexible beats heavy and bulky.

    This is the kit, which made it into my bag and I carried these items with me all the time:

    Proved out to be the right decision, with a schedule packed like this you need to be able to use spare time to get productive. I got myself a larger WLAN SD card just in time. That way the best pictures from the 100D could go straight into my Instagram feed.

    I’ve never joined a race based on an invitation and I was really looking forward to what might happen. My journey started at Brühl train station, which has a direct connection to Düsseldorf airport from where we got on a flight to Paris. Once there it took a while to find our shuttle, but eventually this nice Ford Edge turned up:

    … and we had a long, but smooth ride through Paris traffic:

    In Le Mans I was really impressed by the location of the Ford hospitality. Look at this picture I uploaded to Facebook. Did you know that a smartphone panorama picture is automatically converted by Facebook into the new 360° experience? Give it a try - great feature!

    When I looked to the right I got instantly reminded that this will be the first Le Mans without Gustav Büsing. These are the containers, where all the commentators live:

    It made me sad - Le Mans will never be the same without him.

    Porsche has a permanent base these days, which clearly does come in handy during race weekend:

    There was still some final preparation in progress and this picture is another demo of the great tiny 100D: 250mm in 1/60s free hand - shot from pretty far from the other side of the race track:

    Little camera keeps impressing me.

    Funny to see spectators around, even though there is no track action on Friday:

    I would rather do it like these guys and try to sneak into the pits:

    Somebody you know maybe?

    The small airport is located directly next to the track and there was a constant stream of private jets coming in:

    For us it was time to check in into the hotel - which pretty much blew my mind:

    Quite a contrast to my usual Transit flat! It was really nice and also silent, but as you can imagine there was no time to enjoy this. We had not a single breakfast there. However it was really nice to the eye. I wonder how long it takes to mow the lawn.

    There was a barbecue in the evening and some drivers came along for a chat:

    Including Andy Priaulx, who I will always remember for his first appearance at the Nordschleife. Not only because he did it with the beautiful Ja zum Nürburgring Design, but also because he was the first one I remember, who came to the Ring and was directly up-to-speed. It’s pretty normal these days, but it was different back then. He went on to win the Nürburgring 24h that year with Dirk Müller coming in in second - on the mighty BMW GTR, for which I produced that well-know DVD movie.

    Andy confirmed he prepared well for that race - to make a difference these days you have to become even more professional.

    Billy Johnson - here on the right - played a major part in the development of the GT and it’s GTE version:

    Next to him is Dave Pericak - head of Ford Performance - with Mark Truby on the left - VP for Ford of Europe PR.

    Sébastien Bourdais came around too, he is actually born in Le Mans:

    Did I mention that the hotel was rather nice?

    After some sleep it was already race day and we decided to leave early to try to avoid some traffic:

    Back at the track Mark Fields was already there and was looking forward to the race:

    He is Ford’s CEO since July 2014, when Alan Mulally left the company. I never met him in person, so this was a bit special. He is more or less the boss of 200.000 people - including myself - so I thought I better behave for a change!

    It was time for free practice and for us it was the first time to see the cars in action:

    GT obviously got a lot of attention:

    This is Roelant de Waard:

    Europe’s VP for Sales and Marketing. He too is a proper petrol head and seeing him standing there and watching the GTs on track was a real special moment. A kid on Christmas couldn’t be happier and for me it felt really good that we have racers up there in senior management positions.

    Track action was nice and the cars came pretty close to the viewing point when they were about to enter the pits:

    Next on the agenda was something I was looking forward to: a lap on the race track with a couple of Mustangs. I read about these hot laps before on the agenda and all of us got registered. But again it went completely different: Wolfgang Kopplin - on the right - joined the company in a similar time period as myself and we actually used to work together back then. He went on a steep career path and by now is MD of Ford of Germany. He wanted to know if there is something he shouldn’t miss and clearly these hot laps were my recommendation - can’t get much better right before the start. Only that no places were left anymore and there went my plan: I offered my seat. I actually enjoyed doing that because the more racing finds it’s way into our organisation, the better.

    It’s Wolfgang on the right and Matthias Mederer on the left. Matthias works as photographer for RAMP - can’t wait to see his pictures. He was part of our group of 5 from Germany and even though I didn’t hear of RAMP before, it got my attention now.

    My change of plans meant that I pulled the garage tour ahead, which was originally planned for the evening:

    Even though no pictures were allowed in the pits, this one was fine:

    Once in the paddock I had a look around, plenty of known faces like Benoît Tréluyer:

    … or Jörg Bergmeister:

    If TV viewers could see how it looks on the other side:

    The support race was GT3 with LMP3:

    The LMP3 were at 3:55, which is GTE level - while the GT3s were at 4:02,7 on this snapshot.

    The Rebellion hospitality was rather classy and they had matching beats for this setup:

    It was good to catch up with Pierre Kaffer:

    Further down the road was another Ford hospitality, which was more geared towards drivers and team. For example Harry Tincknell:

    Inside Raj Nair was present:

    … as well as Chip Ganassi:

    Allan McNish came by too:

    By now it was 13:20 and the grandstand packed already:

    Grid walk was about to start and I was lucky to sneak in, that’s the trophy they’re all chasing:

    I love the way ACO is celebrating the grid walk, people get a chance to experience the atmosphere:

    And the team members, who are enjoying the build-up too:

    Even kids!

    Some took extra risks for that special picture:

    While the cars were hidden in the crowd. Yes, that’s a Porsche LMP1 hidden there somewhere:

    Rather difficult to make pictures of these cars, one is mostly shooting pictures of people shooting pictures:

    Jacky Ickx has been around too - supporting Porsche:

    I have to admit I didn’t mind that HJS didn’t cross my way at all during the weekend, as I expected him being super-present all time.

    Long arms came in handy:

    Loïc Duval was around - I find him very photogenic:

    Remember that shot I did back in 2013? It’s one of my all-time favorites - especially as he went on to win the race:

    Needless to say that the Audi looked much nicer back then.

    It was time to say good-bye to the front row and by moving down the grid it became less busy:

    Much nicer.

    Especially as I met Mackie Messer - always nice chatting together:

    When I finally reached the GT grid it was time to meet Dirk Müller, but also Henry Ford III, who looks after the Marketing side of Ford Performance:

    I’m sure we will hear more of Henry Ford in the future!

    Since I arrived I was in the hunt for symbolic Ford vs Ferrari pictures and this out turned out nicely: Dirk talking to Sam Bird and Toni Vilander. Toni was part of the no. 82 car, which kept close contact to Dirk´s winning no. 68 Ford until the end:

    That’s Sam’s car next to the Ford GTs:

    Yes, I’m biased, but the beauty of the Ford is incredible. Even more so as it is a form-follows-function car - just stunning from every angle:

    The GT has seen Le Mans the first time 2 weeks prior the race on test day and there wasn’t much data available for them. Other compete since many years and they know what to expect, but this racer needed to learn a lot. I might be wrong, but to me this looks more like trial-and-error than science. Nothing wrong with that, but also illustrates the steep learning curve:

    Time for Mackie to join the party:

    I continued with my photo hunt and I like that one a lot:

    For the team members grid walk can be boring, as it takes so long - on the other side tension is high - this is just 1h before race start!

    Which meant everybody but team members had to leave the grid for that classic Le Mans setup:

    On my way back to the hospitality I went shopping first:

    Daddy can’t come home with empty hands! I really like the 24h logo - it’s such a clever and beautiful layout - and timeless too. And our little girl enjoys it too!

    Back home it started to rain - just in time for race start - and umbrellas went up everywhere:

    The rain became that strong that the race director decided to start behind the safety car. At Ford people were looking forward to the race - no matter what!

    The installation laps became a pretty wet affair, but later the race as such remained dry:

    I was a bit surprised to see the marshals without any weather protection, at Nordschleife they a least are allowed to install some kind of roof between the fences:

    I did have the luxury of a roof, which was nice and allowed me to concentrate on shooting nice pictures - like this one:

    I always miss the Air France parade 5 minutes before the start and this year was no exception:

    When you hear them it’s already too late!

    The rain was no surprise, as it was forecasted and people came prepared:

    All grandstands were packed! What a massive crowd:

    It took a while before the race got started properly, but then even the sun came out. The no. 68 car was the one to look out for - here it is already in the lead in the early stages of the race:

    After 2 hours it was dry throughout and time for a pit stop:

    While we got a chance to visit Michelin:

    As a French company Le Mans for them is really important and they supply tires to 33 teams. So how many tires would that be? As it turns out: 6.000! That’s a lot.

    We have been fortunate to meet Jérôme Mondain (left) - the Endurance Racing Program Manager - many thanks to Michelin’s Michael Küster (right) for organising this:

    I kept asking questions - here is my take out:

    • Tires need to stay 1 hour at 80°C before they can go onto the race car.
    • Pressure is 1,2 bar cold and 1,8 bar hot.
    • In GT they usually drive 3 stints and in 4 in LMP 1. Not because the tire wouldn’t allow more, but everything longer might destroy their strategy due to the maximum allowed driving times of the drivers.
    • The GT3 tires they use elsewhere are the same as the GTE tires they use here.
    • Even though the works teams develop their own tire, they can only choose from a set of options. Michelin does not keep that secret, but instead would allow the competition to test the choice of the others too. However hardly a team makes use of that.

    While I did that I noticed some bloke gaining attention:

    … which turned out to be Keanu Reeves - Selfie time!

    I’ve never heard about Arch Motorcycle Company though - it is actually his own! How cool is that.

    But wait, it gets even better:

    Co-founder Keanu Reeves has logged tens of thousands of miles on all manner of motorcycles, all over the world. (..) In fact, he’s only ever owned a couple of autos – a vintage Volvo and a contemporary Porsche.

    They certainly got a new follower on Instagram now!

    Back in the paddock we first went to the team hospitality:

    … and to the lounge above the Ford pits afterwards:

    You could see pit stops from above - see the GT on the monitor at the time everybody is trying to catch some action.

    Back in the paddock I came across more known faces - like Dave Richards:

    … or Fritz Enzinger:

    Porsche had their engine on display - really nice:

    By now it became dark and beauties like this looked even nicer than during the day:

    How about a Lego GT40?

    They even had a Carrerabahn in the hospitality and the level of detail was amazing:

    I used the time for some night action shots:

    … and it was good to see that Mark Fields was still around:

    We even had a little chat and it was nice to see that he really enjoyed the atmosphere.

    Conditions obviously became difficult for pictures, but the little Canon still managed to deliver:

    This one was funny, the flash from the grandstand came synchronised with my shot:

    I love pictures of people shooting pictures:

    We then went back for some sleep and it was another early day in the morning to avoid traffic. I did however see a right hand drive Mustang for the first time - would love to try that:

    Back in the paddock I had the best coffee since some time:

    I enjoyed shooting - this Ferrari at 1/15s - and followed the race via Radio Le Mans:

    It looked good for Ford - but also for Toyota, which I liked a lot.

    The second place Ferrari had a problem with the position signal light - but besides that I like the fact that it’s going through the Ford curves on this picture:

    After lunch:

    … we had the chance to visit Hunaudières:

    … which was pretty exciting. Usually you can’t get there as a spectator, but Ford installed a pretty nice visitor point:

    Thanks to Radio Le Mans I’ve been in the known throughout and kept my fingers crossed for the no. 68, but also for the no. 5 Toyota:

    When we came back I headed back to the paddock - however I was a bit undecided on where to watch. The lounge above the pits was packed:

    It was already 15:40 - funny enough it’s 15:40 now too while I write this! - and the grandstand was packed as well:

    So I tried to sneak into a pit - preferably the Ford one. Not easy, but I managed (thanks John!).

    And what an experience that was! Tension was really high - especially when the Toyota no. 5 broke down right at the finish line - 5 mins before the race ended. That’s Dave Pericak, Raj Nair, Henry Ford and Mark Fields standing in front of the monitors:

    That all burst into joy, when the no. 68 crossed the line:

    … and needless to say it was very special for me too!

    I even got soaked in Champagne, which was an unforgettable moment:

    These pictures don’t need any explanation:

    However, it was really sad to see the tough luck that hit Toyota, while at the ceremony everything was ready to go:

    That’s the moment when everything is flooded with people - and I have been part of it:

    Clearly Porsche guys were happy:

    … but what I loved most was the way Porsche handled the tragic events after the race.

    The no. 5 Toyota, which had a clear advantage and was ready to take the win, didn’t even classify, because it exceeded the maximum time of 6 minutes for the last lap. From the biggest success in Toyota’s history to nothing - within 5 minutes.

    While these guys started National Selfie Day:

    … I thought it’s time for me too:

    I waited for the GT podium and it was nice to see Mark Fields with his son as part of the crowd too:

    I’ve never seen equipment like that before:

    When I tried to upload something it mostly failed due to the network overload. Lucky us that we had WLAN in the hospitality!

    Then they came and it was good to see Dirk up there - now with a Le Mans class win under his belt:

    And because Risi Competizione is US based as well, it was an all American affair:

    Here they are again: Toni Vilander and Dirk Müller - remember the picture from the grid?

    One proud Mr Ford:

    … correction: 2 proud Mr Ford!

    … and Sébastien Bourdais knew what to do:

    Funny that, because the Champagne shower got invented exactly 50 years ago - when the Ford GT first won Le Mans!

    It was great to see Sébastien Bourdais up there - the man born in Le Mans:

    Only after reading this you realise what a tough job this has been.

    The biggest applause however came for this man: Fred Sausset managed to finish Le Mans despite having no legs or arms:

    Such a remarkable achievement!

    Nothing is safe when the fans assist the teams in getting ready for the journey back home:

    And over it was, the race went in no time and it took me a while to sort through all of the impressions I had in such a concentrated form!

    Ford’s performance has been a discussion point during and after the event. Clearly I’m biased - who wouldn’t after 22 years of service. Graham Goodwin just published this piece yesterday, which is an interesting read.

    Bottom line I’m proud that I was able to witness the race in such intensity and very much look forward to the things to come.

    If you made it to here: thank you for reading and I’m always interested to hear your feedback via social or email!

    LeMans | LeMans24 | LM24 | FordGT | Mikebericht |


Montag, 13. Juni 2016

Freitag, 10. Juni 2016

  • N24h: Müll am Ring.

    Hier hat sich mal einer die Mühe gemacht und nach dem 24h-Rennen die Hinterlassenschaften dokumentiert.

    youtu.be/pn47cOzm7S0

    Das lässt einen ziemlich sprachlos, nichts für schwache Nerven.

    Der Filmersteller meint zwar: Ein großes Lob an den Nürburgring. Am Montagabend war fast alles wieder sauber.

    Aber ob es bei den Leuten zuhause auch so aussieht? Ist das so schwer den Platz so zu verlassen, wie man ihn angetroffen hat? Und in Zukunft wahrscheinlich auch wieder antreffen möchte?

    (Danke für den Link.)

    N24h | Müll | Ballermann |


Mittwoch, 08. Juni 2016

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