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Montag, 23. Mai 2016

  • Die große 24h-Fake?-Show.

    Die N24h versprechen wieder ein großes Fest zu werden. Das Tempolimit ist vom Tisch, also werde ich mir es dieses Jahr auch wieder reinziehen. Ganz entspannt - soll ja Spaß machen. Ich freue mich auch auf’s Berichten - Schnappschüsse auf Instagram und ausführlicher später im Blog.

    Wir dürfen bei aller Euphorie aber nicht aus den Augen verlieren, wohin sich die Veranstaltung in den letzten 10 Jahre entwickelt hat: zu einer großen Marketing- und Geld-Umverteilungs-Maschinerie.

    Die Situation um die GT3s habe ich schon oft hier angesprochen - meine ursprünglichen Befürchtungen haben sich noch weiter verstärkt, denn die Prototypen-Kaufautos sind wieder schneller geworden, noch austauschbarer und noch zahlreicher. Allein 9 (!) der brandneuen Mercedes werden in die Schlacht geschickt.

    In den meisten Fällen besetzt von Bezahlfahrern - so nenne ich die Werksfahrer mal - denn die Profis schreiben für ihren Einsatz eine Rechnung an den jeweiligen Hersteller bzw. das Team.

    Momentmal: Marketingveranstaltung, Prototypen, Bezahlfahrer - das kommt einem doch bekannt vor? Stimmt, DTM. Und tatsächlich: die 24h sind gar nicht mehr so weit von der DTM entfernt. An Stelle der bei der DTM vereinheitlichten Technik tritt bei der Langstrecke die BoP, die alle Autos auf einen gemeinsames Level bringt. Zumindest theoretisch.

    Das sind keine Prototypen meint Ihr? Und wie soll der Bentley dann 1.000kg (!) von der Straßenversion zum Rennwagen verlieren?

    Das mit Porsche habt Ihr sicher mitbekommen. 25kg weniger Gewicht waren nicht genug, Frikadelli droht mit Rückzug. Ein Update erlaubt jetzt 1mm mehr Ansaugluft. Und Frikadelli fährt dann doch mit. Die Werksporsche haben sich bei der Diskussion schön bedeckt gehalten, profitieren aber automatisch auch von dem Millimeter.

    Ok, ein Millimeter - ist ja nicht viel. Oder?

    Was schätzt Ihr, wieviel Prozent mehr Fläche im Ansaugkanal dieser klitzekleine Millimeter ausmacht?

    Der Porsche hat 2 davon und die sind von 33,5mm auf 34,5mm gewachsen - das sind 6% mehr in der Fläche. Klingt doch schon ganz anders.

    Aber eigentlich ist es egal ob mehr oder weniger - man hat den Eindruck, dass sowieso alle gewaltig bluffen - wie beim Poker. Warum? Weil hinterher sowieso keiner mehr Fragen stellt. Die Konzernvorstände nicht, der Veranstalter sowieso nicht, und die angereisten Zuschauer (Partygäste?) haben - nachdem der Kater mühevoll auskuriert ist - erstmal genug damit zu tun, die Ausrüstung wieder sauber zu bekommen. Wird schon alles seine Richtigkeit haben. Hauptsache Party.

    Oder kräht heute noch irgendein Hahn danach, dass das letztjährige Rennen unter Tempolimit veranstaltet wurde?

    Was mich zugegebenermaßen nervt, ist die gegenseitige Beweihräucherung, wie super und spannend alles sei - dabei ist es mehr gescriptet als Schwiegertochter Gesucht.

    Alle einmal im Kreis aufstellen, 90° im Uhrzeigersinn drehen und dem Vordermann auf die Schulter klopfen.

    Dabei würde etwas mehr Ehrlichkeit ausgerechnet dem Nürburgring gut zu Gesicht stehen. Stattdessen wird der große Sport vorgegaukelt - und alle machen mit. Bzw. liken sich gegenseitig bis der Arzt kommt und merken gar nicht, dass sie sich freiwillig selber zur Marionette derjenigen machen, die die dicken Rechnungen schreiben.

    Die gefakten 200.000 Zuschauer passen zu der Unterhaltungs-Show - wer will es schon nachprüfen? Das Gedränge in der Startaufstellung wirkt beeindruckend, die Zeltstädte nehmen viel Raum ein und eine sechsstellige Zahl ist sowieso Pflicht.

    Alle die mitmachen - Fahrer, Teams, Hersteller, Sponsoren, Veranstalter, … - greifen die hohe Zahl dankbar auf, um ihr Engagement in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Die Sieger werden argumentieren, dass das Serienprodukt ebenfalls ein Siegertyp ist - vom großen Bluff spricht dann niemand. Und die Fahrer machen das, was man ihnen sagt - wessen Brot ich ess, …

    Unter der Hand wird mir das auch von allen bestätigt, aber in der Öffentlichkeit traut sich keiner was zu sagen.

    Teuer war der Spaß schon immer. Nur die Vorzeichen haben sich umgekehrt: früher hat man Geld verdient, um Motorsport zu machen. Heute macht man Motorsport, um Geld zu verdienen.

    Ich liebe den ursprünglichen, ehrlichen Sport, doch den muss man inzwischen in der Langstrecke mit der Lupe suchen. Quasi eine gefährdete Tierart, die kurz vor der Ausrottung steht. Was aber niemanden zu interessieren scheint. Mein Herz schlägt für die Außenseiter: die Selberbauer, die Underdogs, die Unbezahlten. Wann fährt ein Privatteam den Werken nochmal so richtig um die Ohren - so wie damals Edgar Dören?

    N24h | Besucherzahlen | scripted | Marketing | FIAGT3 | Böhmermann |


Sonntag, 22. Mai 2016

Samstag, 21. Mai 2016

  • Ford GT in Spa: Krasser Fortschritt bei Onboard-Videos.

    Ich habe ja schon viel gesehen - bzw. selber produziert. Aber das hier konnte ich erstmal garnicht glauben: wenn Ihr Euch dieses Video auf dem Tablet oder Smartphone anschaut, dann verändert sich die Perspektive, je nachdem wie man das Gerät hält. Hammereffekt - man hat volle Kontrolle über das Bild und noch mehr das Gefühl, direkt mitzufahren:

    bit.ly/fordgt360

    So wie ich das verstehe, muss das in der Facebook-App ablaufen, damit es funktioniert.

    Hier habe ich es mal in einem Video demonstriert:

    Wenn ich dran denke, wie ich vor 10 Jahren den Alzen-Film aufgenommen habe - das war vor Youtube und GoPro. Der Digitaltacho ist einzeln aus Daten zusammengesetzt, die der Jürgen mir damals als Datadump auf dem Datarecording gegeben hat.

    Und heute sowas. Wahnsinn.

    Ob es das irgendwann auch mal LIVE geben wird? Wobei, die Frage ist wahrscheinlich nicht ob, sondern wann!

    Onboard | FordGT | FIAWEC | Spa6h |


Freitag, 20. Mai 2016

  • Fast eine Zeitmaschine nach 1979.

    Diese K3 Bausstelle steht aktuell bei dp Motorsport - aus Platzgründen im Schaufenster:

    So ähnlich muss das 1979 auch ausgesehen haben und dann hat der Kremer K3 den Le Mans Gesamtsieg geholt.

    Ich bin immer wieder fasziniert, dass die Arbeitsschritte und Formen von damals nach wie vor heute im Einsatz sind. Dank Patrick Zimmermann in 2.Generation, nachdem sein Vater Ekkehard im verdienten (Un-) Ruhestand ist.

    Das sieht man in unserer heutigen kurzlebigen und oberflächlichen Zeit leider viel zu selten, dass ehrliches Handwerk liebevoll gepflegt wird. In Immekeppel ist das so - und bei einem Besuch hat man oft dieses Gefühl das aufkommt, wenn man in einem alten Fotoalbum blättert.

    Nur dass es in diesem Fall real ist und die Autos - genau wie damals - in viel besserem Zustand vom Hof rollen, als sie angeliefert wurden.

    Und genau das Richtige, um für Le Mans in Stimmung zu kommen - in 4 Wochen steigt das größte Rennen der Welt!

    KremerK3 | dpMotorsport | Immekeppel | LeMans | LM24 |


Montag, 16. Mai 2016

  • Mikebericht: FIAWEC Spa 6h Rennen.

    Das Spa 6h-Rennen hat sich zu meinem Lieblingsrennen gemausert, aus vielen Gründen. Einer davon ist ein recht emotionaler: als die kleine Mia - inzwischen 2,5 Jahre alt - unsere Familie verlustigt hat, wollten wir ihr natürlich auch ein schönes Zuhause bieten und die 70m² in der Kölner Innenstadt waren da eher suboptimal. Die Wohnungs- bzw. Haussuche gestaltete sich im Kölner Umfeld jedoch als extrem schwierig und so hatten wir es eigentlich schon aufgegeben. Bei meinen Vorbereitungen zum 2014er Spa 6h-Rennen bin ich am Computer dann wieder über den alten Immobilienlink gestolpert und habe interessehalber reingeschaut - und ein interessantes Haus gefunden, dass zu uns passen könnte. Hat es dann auch und nach einer anstrengenden aufregenden Umbauphase wohnen wir inzwischen schon über ein Jahr hier und fühlen uns sehr wohl.

    Daran musste ich denken, als ich 2 Jahre später wieder meinen Krempel zusammenpackte, um den Transit zu beladen. Der bei solchen Aktionen als Reise-, Transport- und Wohnmobil natürlich immer voll zur Geltung kommt.

    Nach der Akkreditierung war dann mein erstes Ziel auch der Campingplatz, der auf den schönen Namen L’Eau Rouge hört, direkt an diesem kleinen Flüsschen liegt und trotz seiner unmittelbaren Nähe zur Rennstrecke einen romantisch-familiären Charme hat. Genau das Richtige für nach dem Rennstreckenzirkus. Hier ein Blick aus meinem Wohnzimmer:

    … und hier auf die echte Eau Rouge Kurve:

    Aber vorher noch dieser Hubschrauberlandeplatz am Akkreditierungshotel, an dessen Idylle sich die Ring-Vergewaltiger eine Scheibe abschneiden können:

    Nachdem die Formalitäten erledigt waren:

    … und ich zum ersten Mal einen FWD 911er gesehen habe:

    … ging es endlich zur Strecke. Und direkt mitten in’s Getümmel. Bzw. in das Cateringzelt von Ford - zählt das eigentlich als Arbeitszeit, wenn ich bei Ford Mittag mache? ;)

    Andy Priaulx hat seine Erfahrung auch mit ein paar Kilos aufgerundet, aber seiner Schnelligkeit hat beides nicht geschadet:

    Markus Schurig habe ich öfters getroffen, aber er wirkte immer wie auf der Flucht. Außer natürlich, wenn Alex Wurz ihn in die Geheimnisse der toyotanischen Kaffeekunst einweiht:

    Gefehlt hat mir allerdings Gustav Büsing - ich dachte immer, jetzt kommt er irgendwo um die Ecke :/

    Bei Porsche war Mark Webber unglaublich belagert, er war quasi immer da, wo die Menschentraube hing:

    André Lotterer:

    … hatte wieder seinen schönen Sport Quattro dabei - das hat inzwischen Tradition beim belgischen WEC-Lauf:

    Der größte Kasper durfte natürlich auch nicht fehlen - passend zu seiner Rolle sitzt er inzwischen auch direkt am Eingang:

    Als erstes ist mir der neue Ford GT vor die Linse gefahren:

    … obwohl ich dafür nicht solche Kapriolen veranstaltet habe:

    Ist ein schönes + schnelles Auto geworden, den Sound schluckt natürlich hauptsächlich der Turbo. Ist beim neuen Ferrari 488 auch nicht anders - und weil bei den GT-AM auch noch ein 458 mitfährt, ist das im direkt Soundvergleich besonders bitter.

    Bei den Audi sind mir dann diese Windsplits aufgefallen:

    Sowas kennt man eigentlich seit den 70ern nicht mehr. Alles kommt wieder? Mich würde mal der Grund interessieren - nur Aerodynamik? Rein optisch könnte es auch dazu dienen eine Mindesthöhe in der Bauform zu erreichen, die vielleicht anders nicht möglich wäre? Weiß da jemand etwas zu?

    Ansonsten lässt sich zum dem Audi nur sagen, dass er furchtbar hässlich ist, egal aus welcher Richtung man schaut:

    Außer die Heckflügel-Endplatten - die sind geil.

    Hab ich schon erwähnt, dass das Wetter vom Allerfeinsten war? Kein Tropfen Regen und angenehme Temperaturen - das ist man von Spa nicht gewohnt. Hat einige Leute überrascht, weil es mit der Haltbarkeit der Reifen Probleme gab. Andere wurden in ihren Büros gegrillt, aber wofür gibt es denn Dachluken:

    Die Zuschauer sind inzwischen alle als Publizisten unterwegs - wobei ich so einem USB-Stecker in der Höhe nicht unbedingt als Befestigung vertrauen würde. Haben deswegen alle in der Boxengasse Helme auf?

    Sind die Boxenstände per Reglement definiert? Diese 3 Teams haben jedenfalls ihr Vertrauen demselben Lieferanten geschenkt:

    Sam Bird (rechts, neben Davide Rigon) hatte Interessantes zu berichten, denn er ist vom LMP in die GT-Klasse gewechselt:

    Eau Rouge im LMP voll zu fahren ist weniger ein Problem als im GT. Obwohl der LMP schneller ist, aber dem GT fehlt es einfach an Anpressdruck. Hätte ich so jetzt auch nicht erwartet, dass es im GT schwieriger ist als im LMP.

    Wenn Ihr mal in Spa beim 6h-Rennen seid, solltet Ihr unbedingt den Freitagabend einplanen, um in die Boxengasse zu schleichen. Dort kann man in Ruhe auf- und ablaufen, kaum jemand da und man kann die Autos von der Nähe betrachten:

    Erwähnte ich schon die Häßlichkeit des Audis?

    Am nächsten Morgen - Samstags - war es dann auf dem Campingplatz in der Früh noch mächtig frisch, also erstmal Frühstücklektüre in der Sonne:

    Im vorbildlichen WEC Guide werden nochmal die Hauptunterschiede der Werks-LMP1 gelistet.

    Porsche mit dem 2L V4 Turbo:

    Audi mit dem 4L V6 TDI:

    Und Toyota mit 2,4L V6 Turbo:

    Kein Wort in diesem Zusammenhang, dass der Audi ein Diesel ist. Nebensächlich heutzutage?

    Auf dem Weg zur Strecke - das Rennen startet ja erst um 14:30 am Samstag nachmittag - ist mir dann Richard Gabeler über den Weg gelaufen. Und wir hatten uns viel zu erzählen, also erstmal ein Kaffee:

    Aber langsam wurde es ernst - hier als Einstimmung eine Onboardrunde mit Mark Webber.

    Als Fotograf sollte man die Startaufstellung auf keinen Fall versäumen:

    Die Tribünen waren gerammelt voll - ein tolles Bild:

    Die Österreicher waren auch zahlreich vertreten - auf diesem Bild sind 2 Echte und 1 Möchtegern:

    Atze Berger war leider nicht vor Ort, dafür aber seine Radmutter:

    Zwei ganz besondere Sportler: Henri Pescarolo und Romain Dumas.

    Bei Alex Wurz faszinieren mich 2 Dinge besonders: dass er mal BMX Weltmeister war und dass er seine Helme selber lackiert. Er lässt sich offensichtlich auch nichts in Social Media vormachen:

    Da hab ich mir gedacht: das Bild suchste mal! Und habe es auch wirklich bei Twitter gefunden.

    Und weil er es als Panoramabild gemacht hat, müsste ich doch eigentlich auch mit drauf sein? Und tatsächlich, ganz rechts am Rand, mit der hellen Jeans, kann man den Mike gerade noch so sehen. Witzig :)

    Früh genug, um nicht überfahren zu werden, bin ich dann zur ersten Kurve gegangen:

    Unterwegs ist mir noch dieser Pfeil aufgefallen, weiss jemand was der soll?

    UPDATE: Ich weiss jetzt warum, danke für die Info: der ist noch vom Pitwalk übrig - da sind die Zuschauer rein und raus.

    Bei Audi wird nichts dem Zufall überlassen, nichtmal bei der Werbung:

    Fotografen-technisch ist einiges gebacken bei der WEC - und in Spa konnte man auch einige Ring-Nasen treffen. Diese schwarzen WEC Fotowesten waren neu für diese Saison, sehr schick, Zillionen von Taschen und Rekordpfand von 250€:

    Ist schon was Besonderes, wenn die LMP angestürmt kommen:

    Wie eng gefahren wird, kann man hier gut erkennen. Zur Erinnerung, wir sind bei einem 6h-Langstreckenrennen:

    Ich war froh, den Ford GT gebührend ablichten zu können:

    Und so ein 6h-Rennen gibt einem natürlich auch sonst viel Gelegenheit die Kreativität voll auszuleben:

    Meine Top 24 Fotoauswahl habe ich hier in einem Extra-Post gesammelt: mikefrison.com/3345.

    Es war ein Mega-Rennen und der Ausflug nach Spa hat sich voll und ganz gelohnt.

    Am Sonntag war dann mein gemütlicher Rückreisetag. Mitten in den Ardennen bei strahlendem Sonnenschein bekommt man richtig Lust auf´s Motorradfahren! Wie gut, dass ich zufällig eins dabei hatte:

    Ein Kaffee hier:

    … eine Pommes da:

    … dazwischen ein paar schöne Ardennen-Sträßchen - so lässt sich der Abschied prima noch etwas hinauszögern.

    Eine Rennzusammenfassung kann man sich hier anschauen:

    youtu.be/bCWxbmkmaAM

    Bei Daily Sportscar gibt es einen Rennbericht und das Ergebnis in Bildern.

    Und der heftige Unfall von Stefan Mücke im Ford GT war zum Glück nur Materialschaden:

    youtu.be/ULRJXCCTmlQ

    Ich habe mir auch - nach langer Zeit mal wieder - extra die MSa gekauft, aber das war echt enttäuschend. Wenn man an der Strecke fotografiert, entgeht einem natürlich sehr viel - aber nach der MSa-Lektüre ist man auch nicht viel schlauer.

    Die meisten Bilder habe ich übrigens mit der Canon 100D gemacht - mit dem serienmäßigen Plastikbomber Kit-Objektiv: leicht und handlich, und immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ein gerne unterschätzter Underdog - genau mein Geschmack.

    Die 2017er Ausgabe vom Spa 6h-Rennen ist geplant für den 6.Mai - bei mir jetzt schon rot im Kalender markiert.

    FIAWEC | Spa6h | Mikebericht |


Sonntag, 15. Mai 2016

  • Übrig Ns vom Pfingstsonntag - Update 3.

    Diesmal habe ich etwas übrig, was man in zwei Wochen gut gebrauchen kann:

    Was soll ich mit 6 Gastkarten für das 24h-Rennen? Ich möchte die treuen Blogleser belohnen, die kein Facebook oder Twitter benötigen, um hier vorbeizuschauen.

    Die ersten 6, die mir eine Email schreiben mit ihrer Adresse und 24h-Rennen im Betreff, bekommen je eine der Gastkarten, die mir der ADAC zur Verfügung gestellt hat, zugeschickt. Kein Liken oder Sharen Bohei, sondern einfach so.

    Wenn die ersten 6 Emails bei mir angekommen sind, werde ich den Eintrag updaten.

    UPDATE:

    Und aus - alle Karten weg! :) Danke für die Mails, Glückwunsch an die Gewinner und viel Spaß beim Rennen!

    UPDATE 2:

    Ich bekomme immer noch Mails von Leuten, die die Karten möchten. Daher nochmal deutlicher: leider alle weg! Das war nach 30 Minuten erledigt ;)

    UPDATE 3:

    Genau das habe ich gemeint mit Bohei.

    N24h | Gastkarten |


Montag, 09. Mai 2016

Dienstag, 03. Mai 2016

  • Die zwei Enden des Spektrums: Olli vs Olaf.

    Was für den einen ein fairer Kampf um den Sieg ist (Olli), empfindet der andere als eine Verrohung der Sitten (Olaf).

    Jeweils in ihrer Kolumne in der Racing News von VLN2.

    Ich persönlich bin da bei Olaf. Als Zuschauer fasziniert mich auch der sportliche Umgang der Kontrahenten untereinander. Die zunehmende Zurschaustellung der Unsportlichkeit stößt mich ab und ist tatsächlich einer der Gründe, dass ich das Interesse an der VLN verliere.

    Martini | Manthey | VLNLangstrecke |


Samstag, 30. April 2016

  • Helden des Alltags.

    Sie sind unscheinbar, machen keinen großen Tamtam, haben keinen Vertrag mit Konventionen.

    So wie Karl, der sich im Aldi neu mit Zelt und Schlafsack eingedeckt hat - auf seiner Radtour von Marokko zurück nach Salzgitter.

    Soviel Respekt.


Freitag, 29. April 2016

Dienstag, 26. April 2016

  • MotoGP Jerez-Rückblick von Mat Oxley.

    Ohja, auf diesen Artikel habe ich schon sehnsüchtig gewartet: Mat Oxley zelebriert Rossi´s Dominanz vom letzten Wochenende in Jerez und rückt den Doktor in´s rechte Licht:

    Rossi won his first Grand Prix in August 1996, three months after his first decent GP result, a fourth-place finish, just metres shy of the podium, at Jerez, funnily enough. After that race sidekick Uccio Salucci said, “that’s when I thought, hmm, maybe it’s possible that something good comes out of this, not just one victory or one podium, maybe something more…”

    20 Jahre ist das her und die Spanier Konkurrenten, die ihn heute schlagen wollen, hatten ihn damals als Poster im Kinderzimmer hängen.

    Lorenzo und Marquéz kennen die Michelin-Reifen nicht, während Rossi damit aufgewachsen ist. Lorenzo hat sich nach dem Rennen gewundert, dass sein Hinterrad ab dem 4.Gang auf der Geraden durchgedreht ist!? Auch das erklärt Mat Oxley:

    That’s unheard of, but it was directly attributable to Scott Redding’s Argentine tyre delamination, after which Michelin introduced a much stronger rear casing that can struggle to find traction, especially at a low-grip track like Jerez on a hot and greasy day: Sunday was a massive 15 degrees hotter than Saturday. That’s why many riders complained the race was like riding in the wet, so they were short-shifting and modulating the throttle, even on the straights, trying to get the rear tyre to hook up.

    MotoGP | Rossi | Oxley | Michelin |


Montag, 25. April 2016

  • *Jemand* hat den Nürburgring gekauft.

    Jemand deswegen, weil nach wie vor unbekannt ist, welche Personen sich hinter der Käuferfirma verbergen und gekauft, weil die restliche Kaufsumme bezahlt wurde und damit der Vertrag abgeschlossen ist. Wenn man mal die paar Milliönchen außen vor lässt, die gemäß Vertrag auf Raten abgestottert werden.

    Und wo Anglizismen im Spiel sind, da ist auch Nuvoloni nicht weit - das von ihm so geliebte Closure ist fast so sexy wie Stresslevelmonitoring und da liegt es doch nahe, dass der Vertrag jetzt geclosed wurde.

    Die Rheinlandpfälzer lehnen Mitleid vehement ab und schaufeln sich lieber voller Naivität ihr eigenes Grab.

    Logisch betrachtet hat der Käufer jetzt das Risiko an der Backe die 500+ Mio. € Beihilfen zurückzuzahlen, falls eine der beiden Klagen beim Europäischen Gericht gegen den Verkauf Erfolg haben sollte. Da jedoch in der kompletten Beck´schen Ringverkaufsaga überhaupt nichts logisch abgelaufen ist - angefangen bei der wahnwitzigen Idee des Erlebnisparks insgesamt - sind auch meine Hoffnungen auf logische Abläufe relativ weit unten angesiedelt.

    Am 19.Nov.2007 wurde die Erlebnisregion beschlossen - am 25.April 2016 ist die Nordschleife russisches Eigentum.

    Aber auf mich hört ja keiner.

    Nur mein Weltbild hat sich in den vergangenen Jahren stark verschoben. Damit stehe ich auch nicht alleine, das hört man in den Gesprächen am Ring deutlich heraus. Also wenn man die lass-sie-doch-erstmal-machen Delegation ausblendet. Das sind die Leute, die sich mit jeder Situation zufrieden geben, denn damit begründet dieser Personenkreis vor sich und anderen jede Handlungsnotwendigkeit abzulehnen.

    Und leider gab es von diesen lethargisch und obrigkeitshörig geprägten Charakteren mehr, als ich das vorher erwartet hätte.

    Schwer zu sagen, ob ich mich trotzdem so aufgerieben hätte, wäre mir das Ergebnis vorher bekannt gewesen. Wahrscheinlich hätte ich meine Zeit angenehmer verbringen können, aber ich hätte mir vorwerfen müssen, nicht alles probiert zu haben.

    Die Ringgemeinde war früher eine große Familie und ich hatte den Eindruck sie ist zu allem fähig. Heute bin ich schlauer und muss feststellen, dass die meisten erstmal an sich selber denken und danach lange nichts kommt.

    Aber es gibt auch aufrechte Kämpfer, die sich nicht den Blick vernebeln lassen und bereit sind für die richtige Sache Opfer zu bringen. Und das ist eigentlich der größte Gewinn in all den frustrierenden Jahren: diese Leute kennengelernt zu haben, die sich nicht unterkriegen lassen und Kontra geben, obwohl sie genau wissen, dass sie im David - Goliath Spiel theoretisch nur eine kleine Chance haben.

    Ich gebe auch nach wie vor die Hoffnung nicht auf - auch wenn ich Realist genug bin um zu sehen, dass ein großes Tal der Tränen vor uns liegt.

    Ringverkauf | Nuvoloni | Closure | russisch | SPDRLP |


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