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Montag, 18. Januar 2016

  • An Sabine kann es nicht gelegen haben: Unter-Brech-Ung bei Top Gear.

    spiegel.de:

    Wie der “Daily Telegraph” am Montag berichtete, hat Evans offensichtlich ein ganz grundsätzliches Problem: Ihm wird beim Dreh im Auto schlecht. So soll Evans bei Arbeiten an der Serie bei Testfahrten in einem Audi R8 V10 einen ungeplanten Brech-Stopp eingelegt haben. Co-Moderatorin und Rennfahrerin Sabine Schmitz fuhr den Wagen, Evans saß auf dem Beifahrersitz und vertrug offensichtlich nicht, wie Schmitz den Wagen über den Mazda Racetrack in Monterey prügelte.

    Kann die BBC der Sabine mal bitte anständiges Personal besorgen!?

    TopGear | Sabine |


  • Nürburgring - damit auch die Nordschleife - jetzt komplett unter russischer Kontrolle.

    Bisher musste Getspeed mit dem 2. Nürburgring Geschäftsführer Adam Osieka alle Entscheidungen am Nürburgring mittragen. Das ist jetzt Geschichte, weil sich die russische Holding freigekauft hat und jetzt niemanden mehr um Erlaubnis fragen muss.

    Zwischen den beiden Geschäftsführern bzw. Beteiligungen haben sich einige Gerichtsprozesse aufgetürmt - nicht gerade üblich, wenn es doch beiden um den gemeinsamen Geschäftserfolg gehen sollte.

    nuerburgring.de:

    Die beiden Gesellschafter der capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft mbH (cNBG), GetSpeed GmbH & Co. KG und NR Holding AG, haben ihre Differenzen und rechtlichen Auseinandersetzungen einvernehmlich beigelegt. GetSpeed GmbH & Co. KG hat seinen Geschäftsanteil an der capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft mbH deutlich reduziert. Damit gibt GetSpeed GmbH & Co. KG auch ihre Rolle in der Geschäftsführung der Nürburgring-Gesellschaften auf. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Gesellschafter am Freitag, 15. Januar 2016, unterzeichnet.

    Wieviel das die Russen gekostet hat weiss man nicht. Axel Heinemann dürfte froh sein, wenn er mit einem blauen Auge davongekommen ist - man konnte lesen, dass er seine Beteiligung durch einen Bankkredit erst möglich gemacht hat.

    In den Sternen steht auch wie es mit Getspeed weitergeht, die kurze Meldung der CNG lässt vermuten, dass die Beteiligung nicht kompett aufgelöst wurde. Florian Zerfaß meint in der WiWo sie sei auf unter 5% gesunken.

    Ist Euch mal aufgefallen, dass bei vornehmlich gut klingenden Nachrichten seitenweise aufgebauscht wird - am besten noch mit tollen Handschlagsfotos begleitet. Hier zum Beispiel. Aber wenn es beendet wird, dann eher heimlich - da müssen wir schon froh sein, dass sie überhaupt was schreiben.

    Und was bedeutet das Ganze jetzt für den Ring? Noch bevor es zur Landtagswahl im März geht ist Maria Luise Dreyer’s Versprechen (kein Oligarch!) hinfällig. Falls die EU Klagen erfolglos bleiben, geht der Ring in russische Hand über. Bis dahin gehört er - ja wem gehört er denn? - und wird von den Russen gepachtet.

    Wer diese Russen sind? Streng geheim, sogar der Vorzeigefrontmann und Fast-Milliardär Viktor Charitonin hat es nicht für nötig gehalten, sich auch nur einmal der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Übrigens, wenn man heute nach Russland googelt, landet man erstmal auf diesem Artikel: Ohne Schmiergeld geht gar nichts.

    Ok, den Gag mit der Schmierstoffindustrie spar ich mir jetzt.

    UPDATE:

    Dieter fasst die Situation einmal zusammen:

    Ein Armutszeugnis für Landesregierung, die in beispielloser Unfähigkeit den Nürburgring aus recht stabiler Lage erst in die Insolvenz getrieben hat, wie auch für die Insolvenzverwalter, die den Ring dann an einen Käufer ohne die nötigen Mittel verschleuderten, um ihn dann in einem fragwürdigen Zweitverkauf in die Hände russischer Investoren zu spielen.

    Charitonin | Getspeed | Osieka | Heinemann |


Sonntag, 17. Januar 2016

Samstag, 16. Januar 2016

  • Das ausgereizte Projekt-Management der Formel 1.

    Der vorgezogene Formel 1 Start hat die Planung der Teams ordentlich durcheinander gebracht. Bei McLaren wusste man schon lange, dass das Vorziehen um 3 Wochen ein Problem darstellt, dass man irgendwie lösen muss:

    “In simple terms, we put about eight shifts of work back into the programme over a five-day period – a fantastic effort,” Simon explains. “In total, there were about 110 people involved and we looked after our Christmas workers with a competitive package. We had a really good response, and people seemed to enjoy it too – it was a bit weird, not having all the time off, but there was a good spirit in the place. Everyone knew why they were doing it, and it really cleared the decks.

    Ob Mr E klar war, dass er das Weihnachtsfest für die F1 Angestellten ordentlich versaut? Wahrscheinlich interessiert ihn das eh nicht.

    Die Geschichte verdeutlicht allerdings, wie eng und wie weit im Voraus bei den F1 Teams das Projektmanagement abgesteckt ist. Wenn Monate vorher das Ganze um 3 Wochen zusammengestaucht wird, dann kann das kein Puffer mehr abfangen. Den Teams - bzw. hier McLaren - bleibt nichts anderes übrig als zu zaubern.

    McLaren | Formel1 |


  • Neuer Ferrari 488 für Daytona 24 gerade erst fertig geworden.

    Daily Sportscar:

    The car will be get a brief shakedown at a small track in Italy next Monday, January 18 before being airfreighted to Miami later next week where it will be picked up by the Risi Competizione Transporter for onward transportation to Daytona for the Rolex 24 Hours. Ferrari factory drivers Giancarlo Fisichella and Toni Vilander will form the car’s full season IMSA crew with Davide Rigon and Olivier Beretta joining the team for the Rolex 24 Hours.

    Das wird richtig spannend in der GTLM Klasse in zwei Wochen.

    Ferrari488 | Daytona |


Freitag, 15. Januar 2016

  • DEAG vs CNG Prozess

    Die Rock-am-Ring-Nachfolge-Pleite, die mit Pauken und Trompeten im Gulli versenkt wurde, beschäftigt immerhin fleissig Anwälte und Richter.

    Florian Zerfaß in WiWo bleibt am Ball.

    Da stehen ein paar lustige Sachen drin, z.B. was einzelne Bands so an Gage aufrufen (Metallica für 2 Konzerte 7,3 Mio USD). Oder dass das große börsennotierte Unternehmen bei Künstler-Millionenzahlungen sich auf mündliche Absprachen oder Emails beruft.

    Mich wundert nur wie Marek Lieberberg das überleben kann vor lauter totlachen.

    DEAG | RockAmRing |


Donnerstag, 14. Januar 2016

  • David Heinemeier Hansson: Millionär zu sein wird überbewertet.

    Interessante Einblicke über jemanden, der mit Software richtig viel Geld gemacht hat. Und das jetzt teilweise in der WEC wieder auf den Kopf haut:

    I can only speak to the experience I did have. The one I do share with millions of people who have the basics taken care of, but who still yearn for the treasure perceived to be behind the curtain. For those who might contemplate giving up all manner of integrity, dignity, or even humanity to pull it back. We humans acclimate to our surroundings incredibly quickly. The buzz is not going to last. Until you realize the next rung of the ladder isn´t where salvation hides, the siren song will keep playing.

    In der WEC wertet er das Fahrerfeld auf, hat sowohl in der LMP2 als auch GTE Klasse einige Erfolge eingefahren.

    Heinemeier | FIAWEC |


  • Jost Capito wechselt von VW Motorsport zu McLaren F1.

    Gut für McLaren, schlecht für Volkswagen.

    Joe Saward:

    Jonathan Neale, the acting CEO of McLaren Racing, has been appointed COO of the entire McLaren Technology Group, and Jost Capito, Volkswagen’s Director of Motorsport, has been appointed CEO of McLaren Racing, supported by Racing Director Eric Boullier, who will work closely with both Jonathan and Jost. The timing of these change is yet to be settled as Capito must work out a settlement with his current employer.

    Am coolsten finde ich ja immer noch, das Jost Capito damals bei der Rallye Dakar die LKW Wertung gewonnen hat. Mit seinem Vater, auf einem Unimog. Hard to beat!

    UPDATE:

    Noch ein paar Hintergründe von James Allen.

    Capito | Volkswagen | McLaren | Formel1 |


Mittwoch, 13. Januar 2016

  • Stuck / Adorf: harte Probe für die Freundschaft.

    Sie waren mal echte Freunde. Freunde in dem Sinne, dass man sich ein Auto teilt:

    (Raeder Gallardo, 2008)

    Oder ein Haus, denn die beiden wohnen quasi zusammen am Nürburgring:

    Dieses Bild habe ich bei dem Sommerfest 2008 gemacht, das Dirk regelmäßig über das N Forum veranstaltet hat. Links HJ Stuck, daneben Dirk Adorf. Ein Herz und eine Seele.

    Hat sich einiges verändert seitdem. Dirk war schon lange nicht mehr im N Forum, Eigenbauten wie der Gallardo wurden vom Reglement kastriert, der Nürburgring ist verbeckstaltet, als Folge insolvent und Stuck ist DMSB Präsident.

    Anfang des Jahres haben beide zusammen das Tempolimit für die Nordschleife abgenickt. Stuck meint Jean Todt hätte das gefordert, ich meine man wollte die Teilnahme der GT3 beim 24h-Rennen nicht gefährden. Dirk Adorf als Fahrer mit Gesamtsiegchancen und HJ Stuck als Vertreter des VW Konzerns.

    Viele Arbeitsgruppen wurden gebildet um das Tempolimit nach einem Jahr wieder abzulösen und mein Eindruck ist, dass ein Verbot der GT3 auf der Nordschleife im Vorfeld als nicht verhandelbar deklariert wurde. Denn die einzige Konstante in den umfangreichen Diskussionen ist der Start der GT3 Klasse, selbst wenn dafür die Strecke angepasst werden muss. Was ja dann auch an der Quiddelbacher Höhe passiert ist.

    Womit man beim DMSB in Frankfurt allerdings nicht gerechnet hat: die Fahrer AG hat ihre Aufgabe ernst genommen und ist nicht bereit faule Kompromisse einzugehen. Denn sie sind es, die im Auto sitzen und sie wissen wie praxisfremd die aktuellen Regelungen sind. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass die Abläufe, die in der Kritik stehen, alle relativ neu sind - von Code 60 bis Permit - alles Maßnahmen, die der DMSB erst kürzlich eingeführt hat.

    Und nebenbei stehen die Fahrer, die Teams und die Veranstalter geschlossen hinter der Fahrer AG.

    Um die Sache scheint es inzwischen auch gar nicht mehr zu gehen. Dieses Interview schlägt heute hohe Wellen, denn HJ Stuck nutzt seinen Auftritt für VW bei der Planai Classik, um Dirk Adorf eine reinzuwürgen:

    Die Arbeitsgemeinschaft Fahrer hat aus meiner Sicht über das Ziel hinausgeschossen. Das muss man deutlich sagen. Das ist eine Arbeitsgemeinschaft die auf uns zuarbeitet. Wir nehmen ihre Ideen auf, präsentieren und diskutieren sie dann im Präsidium. Es ist ganz klar, dass ein Ergebnis einer AG nicht Eins zu Eins umgesetzt werden kann. Das ist unmöglich. Weil eben, wenn sie bei Code 60 mehr Streckenposten haben wollen – wo nimmst die her? Das muss schon alles machbar und umsetzbar sein. Da ist natürlich ein Mensch dabei, der Dirk Adorf, den ich auch selbst in die Gemeinschaft aufgenommen habe, aber der hat sich als sehr sehr schwierig erwiesen. Und manchmal etwas weit entfernt von der Realität. Er macht sicher seine Arbeit, aber er muss auch einsehen, dass es irgendwo Limits gibt. Ohne Kompromiss geht’s nicht.

    Also in etwa: wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause.

    Das Interview wird bemerkenswerterweise von der Planai Classic (Helmut Zwickel) als Pressemitteilung verbreitet, damit es auch jeder mitbekommt.

    Alles kein Zufall.

    In meinen Augen ist Hans Joachim Stuck als DMSB Präsident nicht mehr haltbar. Wenn er sich wenigstens auf die Grüßaugustrolle reduzieren würde, dann könnte er keinen Schaden anrichten. Wie im Kindergarten meint er öffentlich persönliche Animositäten abrechnen zu können - wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgegangen ist.

    Von der Peinlichkeit dieses Manövers ganz abgesehen.

    Der DMSB muss dringend reformiert werden - und zwar von oben nach unten.

    Und die Stuck-Adorf´sche Freundschaft hatte auch schon mal bessere Tage.

    Für mich persönlich war HJS spätestens hier durch.

    DMSB | Stuck | Adorf |


Dienstag, 12. Januar 2016

  • Ford GT rennt in Daytona.

    Endlich ist es soweit, der Ford GT hatte seinen ersten ernsthaften Auftritt. Ende des Monats ist in Daytona 24 Stunden Rennen und das Roar Before sind die Testtage, um den Winterschlaf aus dem Carbon zu schütteln.

    Insgesamt 4 GT gehen an den Start:

    • 2 in der IMSA mit Richard Westbrook, Dirk Müller, Joey Hand und Ryan Briscoe
    • und 2 in der WEC mit Marino Franchitti, Stefan Mücke, Olivier Pla und Andy Priaulx.

    Das ist doch mal ’ne Ansage!

    http://youtu.be/KW_3ZHS9LY

    Mehr Videos unter youtube.com/user/FordRacingTV/videos.

    Bei dailysportscar gibt es einen Überblick über die GTLM Klasse und Roman Wittemeier hat den Daytona Test auch zusammengefasst. Und wem das nicht reicht, der bekommt die volle Dröhnung bei John Dagys.

    Ist schon lustig den Deltawing zusammen mit dem Frikadelliporsche in einer Galerie zu sehen :D

    FordGT | Daytona |


  • Auf Initiative des DSK.

    BOOH, wenn ich das schon sehe, dann will ich eigentlich gar nicht mehr weiterlesen.

    Die einzige Initiative des DSK besteht doch darin das Fähnchen zu ölen, das sie in den Wind hängen. Damit sie - und Präsident Ziegahn vorneweg - jede Windrichtungsänderung sofort mitbekommen.

    Stellt Euch vor, es gäbe im Motorsport nur den DSK und den DMSB, dann würde sich kein Rad mehr drehen.

    Christian Menzel regt sich über den Trittbrettfahrerverein auch schon seit zwei Tagen auf.

    Womit wir schon bei Thema wären, denn gestern gab es ja dieses Gespräch zwischen DMSB und Interessengemeinschaft Langstrecke (Olaf Manthey) in Frankfurt. Während die einen jubeln, sind andere eher kritisch.

    Sucht Euch was aus.

    Neben den bürokratischen Auswüchsen, die man wieder auf Normal bringen möchte, sind die wahren Probleme eigentlich ganz andere. Nämlich zum einen die ungesund hohe Quote an Kaufautos und zum anderen die Zulassung der zu schnellen GT3 Flugzeuge für die Nordschleife.

    Auf Initiative des DSK macht sich dieser übrigens heute Abend ein Bier auf. Und legt die Füsse hoch. Denn morgen wird wieder ein anstrengender Tag, das Fähnchen will frisch geölt werden!

    DMSB | DSKeV | Ziegahn |


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