[VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24hS] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mi 02.Mai, 2018 23:07

Vorschau ADAC 24h-Nürburgring 10.-13. Mai 2018

Klassensiege im Visier beim Saisonhöhepunkt
Securtal Sorg Rennsport schickt 10 Fahrzeuge ins Rennen

Mit der beeindruckenden Zahl von zehn Fahrzeugen geht Securtal Sorg Rennsport beim Internationalen ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Somit stellt der Wuppertaler Erfolgsrennstall als größte Einzelmannschaft jedes 15. Fahrzeug im Feld der 150 Nennungen! „Das wird für uns die größte logistische Herausforderung seit unserer Teamgründung im Jahr 1998“, sagt Teamchef Daniel Sorg. „Aber in der VLN haben wir auch schon bis zu zehn Fahrzeuge eingesetzt. Daher sind wir nicht ganz unvorbereitet. Nur das Rennen und die Trainingssitzungen erstrecken sich über vier Tage.“

Acht BMW- und zwei Porsche-Fahrzeuge mit 37 Fahrern in sechs Klassen: Die Sorg Mannschaft ist breit und vielfältig aufgestellt. Technik-Chef Benjamin Sorg sieht in mindestens zwei Klassen berechtigte Chancen auf den Klassensieg, in allen ist mindestens das Podium das Ziel. Doch es geht nicht nur um den reinen Erfolg. „Was uns vielleicht trotz der Größe gegenüber anderen Teams unterscheidet: Wir sind ein sehr familiäres Team und pflegen einen sehr freundschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten, auch wenn dieser Sport sehr viel Ernsthaftigkeit und Professionalität voraussetzt.“

Fahrende Sprecherkabine

In der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge setzt Securtal Sorg Rennsport – wie im Vorjahr - einen BMW M4 GT4 für BMW Motorsport ein. Die Lenkradarbeit teilen sich Dirk Adorf (Michelbach), Tom Coronel (NL-Eemnes), Beitske Visser (NL-Uitwellingerard) und Nico Menzel (Kelberg). Das Besondere in diesem Jahr: Der ehemalige VLN-Meister und heutige TV- und Strecken-Sprecher wird während des Rennens aus dem Cockpit heraus kommentieren. Damit reaktiviert BMW eine alte Tradition, die zu Beginn der 1990er Jahre mit Kalli Hufstadt im legendären BMW M3 E30 begann.

Ebenfalls in GT4-Spezifikation, aber in der separaten Cayman-Klasse unterwegs, ist der Sinziger-Porsche CS von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren), Christoph Hewer (Ludwigsburg) und Björn Simon (Weilerswist) mit von der Partie. In der mit zehn Fahrzeugen gut besetzten Klasse sollte ein Ergebnis in den Top Fünf möglich sein.

Zum 24. Mal aus Down Under bei den 24 Stunden

Dauerbrenner Wayne Moore verstärkt erneut bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm (Klasse SP8T) die Mannschaft im Scangrip-BMW M3. Der Neuseeländer aus Packakariki startet zum 24. Mal bei den 24h in der Eifel. Damit ist der 67-Jährige aus Down Under der fleißigste ausländische Starter beim ADAC-Event. Seine Teamkollegen sind Landsmann Michael Eden (NZ-Wanganui), Niels Borum (DK-Odense) und Claus Grönning (DK-Viby).

Zum 17. Mal in Folge ist James Briody (USA-Prescott) am Start. Der Amerikaner lenkt zusammen mit Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola), Alberto Carobbio (I-Bergamo) und Thomas Müller (Seevetal) den Eibach-Porsche Cayman S bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6).

Zwei Trios für mindestens ein Hallelujah

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) setzt Securtal Sorg Rennsport gleich drei BMW 325i ein. Die Top-Favoriten auf den Klassensieg sind zweifelsohne Torsten Kratz (A-Pellendorf), die Cousins Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) sowie Oliver Frisse (Rüthen) am Steuer des BGS technic-BMW. Wie auch zuletzt beim 24h-Qualirennen, wollen ihnen die Teamkollegen Nicolas Griebner (GB-Camberley), Emir Asari (I-Mailand), Christian Andreas Franz (Birkenfeld) und Jan von Kiedrowski (Oldenburg) mit dem Schaltwerk Bikes-325i Coupé auf den Fersen bleiben. Das Steuer im dritten BMW 325i teilen sich Olaf Meyer (Verden), Joey Moore (GB-Whittlebury) und zwei noch zu benennende Fahrer.

Im mit 15 Fahrzeugen sehr gut besetzten BMW M235i Racing Cup möchte das Sorg-Trio natürlich auch eine positive Rolle spielen. Allen voran der Gerri-BMW mit Tristan Viidas (EST-Viimsi), Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich). Nach ihrem dritten Platz beim 24h-Qualirennen hoffen die drei US-Amerikaner James Clay (Dublin), Cameron Evans (Ketchum Idaho) und Tyler Cooke (Monticello) sowie der Brite Charlie Postins (Ja Jolla) jetzt auf ein ähnlich gutes Abschneiden. Für die vier Argentinier Carlos Federico Braga (Caba), Alejandro Chahwan (Martinez), Facundo Chahwan und Alfredo Tricarichi (alle Buenos Aires) steht vor allem das Ankommen im Vordergrund.

Die Sorg-Brüder sind sich einig: „Die Favoritenrolle in den Klassen V4 und SP10 nehmen wir gerne an. Im BMW-Cup ist vor allem unser Gerri-M235 ein Mitfavorit. Alle anderen Fahrzeuge können in ihren Klassen mindestens aufs Podium fahren. Das wäre der Optimalfall. Aber es kann viel passieren und es gibt viele starke Wettbewerber. Am wichtigsten wird es jedoch sein, alle Fahrzeuge möglichst unfallfrei ins Ziel zu bringen. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Wochenende in XXXXL-Größe.“

Nach Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag startet das 46. ADAC 24h-Rennen am Samstag, den 12. Mai um 15.30 Uhr. RTL Nitro überträgt, wie im Vorjahr, das komplette Rennen live.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 11.Jun, 2018 19:17

Nachschau ADAC 24h-Nürburgring 10.-13. Mai 2018

Zwei Klassensiege beim Saisonhöhepunkt
Freude überwiegt beim Einsatz von 10 Fahrzeugen

Ein Doppelsieg und ein Klassensieg und drittbester BMW im gesamten Feld: Das Internationale ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring endete für Securtal Sorg Rennsport sehr erfreulich. „Der Sieg im BMW-Cup mit 15 Startern ist großartig. Auch in der V4 haben wir mit den Plätzen eins, zwei und vier überzeugt“, freuten sich die Brüder Benjamin und Daniel Sorg. „Mit einigen Fahrzeugen hatten wir etwas Pech und hätten uns sicherlich mehr erhofft.“

Im mit 15 Fahrzeugen stark besetzten BMW M235i Racing Cup gab es vom ersten Meter an das erwartete Duell mit den Teams von Adrenalin und Bonk. Tristan Viidas (EST-Viimsi), Heiko Eichenberg (Fritzlar), Yannick Mettler (CH-Zürich) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) lagen in der trockenen ersten Rennhälfte mit dem Gerri-BMW zumeist nur auf den Rängen drei oder vier. „Doch unser Fahrwerks-Setup machte sich bezahlt, wir hatten auf Regen gesetzt und der kam dann auch in der elften Stunde“, sagte Benjamin Sorg.

Ab dem Sonnenaufgang reduzierte sich der Kampf um den Klassensieg auf das Duell Securtal Sorg gegen Bonk. Und es war vor allem 24h-Debütant Tristan Viidas, der für die Vorentscheidung gegen Bonk-Nummer 1-Pilot Michael Schrey sorgte. Nach der kurzen Nebelunterbrechung am Sonntagmittag fiel die Entscheidung beim Neustart, als Schrey wegen technischer Probleme aus der Boxengasse nachstarten musste. Der Este hatte somit rund drei Minuten Vorsprung und baute diese bis zum Zielstrich auf 3.49 Minuten aus.

„Tristan ist ein großartiges Rennen gefahren“, sagte Daniel Sorg. „Er gehörte im dicksten Regen zu den schnellsten 25 Fahrzeugen des gesamten Feldes. Und das mit dem seriennahen BMW. Das war der Schlüssel zum Erfolg in einer starken BMW-Klasse mit homogenen Fahrerpaarungen. Mein Kompliment gebührt natürlich allen vier Fahrern für die perfekte und absolut fehlerfreie Leistung.“ Securtal Sorg Rennsport gewann somit als erstes Team nach 2015 zum zweiten Mal den BMW-Markenpokal beim wichtigsten Rennen des Jahres. Und hinter zwei M6 GT3 wurde der seriennahe M235i hervorragender drittbester BMW im Feld der 147 Starter.

Die anderen beiden BMW M235i Racing Cup sahen leider nicht das Ziel. Beide verunfallten in der schnellen Kesselchen-Linkskurve bei Posten 130. Die drei US-Amerikaner James Clay (Dublin), Cameron Evans (Ketchum Idaho) und Tyler Cooke (Monticello) sowie der Brite Charlie Postins (Ja Jolla) wurden hierbei in der fünften Stunde von Jörg Müller mit dem BMW Z4 GT3 angeschoben. Die drei Argentinier Carlos Federico Braga (Caba), Alejandro Chahwan (Martinez), und Alfredo Tricarichi (Buenos Aires) wurden Opfer von Aquaplaning und rutschten gegen die Leitplanken.

Nach dem ersten Qualifying am Donnerstag gab es in der Sorg-Box bereits eine Nachtschicht, nachdem Clay im Schwalbenschwanz von Lamborghini-Pilot Manuel Lauck in die Leitplanken geschickt worden war.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) übernahm das Wuppertaler Erfolgsteam in der zweiten Stunde die Führung und gab diese nicht mehr ab. Olaf Meyer (Verden), Joseph Moore (GB-Whittlebury) und Philipp Hagnauer (CH-Basel) lang zunächst auf Rang eins. Doch mit zunehmender Renndauer mussten sie sich ihren Teamkollegen Kevin und Cedric Totz (beide Brakel), Oliver Frisse (Rüthen) sowie Doppelstarter Kratz am Steuer des BGS technic-BMW geschlagen geben. Letztgenannte hatten schließlich eine Runde Vorsprung und Torsten Kratz ist der somit einzige Pilot des Wochenendes mit zwei Klassensiegen!

Einen Dreifacherfolg in dieser Klasse verhinderte eine defekte Bremssatteldichtung am Schaltwerk-Bikes-BMW 325i Coupé von Nicolas Griebner (GB-Camberley), Emir Asari (I-Mailand), Christian Andreas Franz (Birkenfeld) und Jan von Kiedrowski (Oldenburg), die mit vier Runden Rückstand schließlich Vierter wurden.

Bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm mit Aufladung (Klasse SP8T) bremsten technische Probleme die beiden Sorg-Mannschaften. Michael Eden (NZ-Wanganui), Niels Borum (DK-Odense), Wayne Moore (NZ-Paekakariki) und Claus Grönning (DK-Viby) wurden im Scangrip-BMW 335i schließlich fünfter. Der für BMW Motorsport eingesetzte BMW M4 GT4 mit Dirk Adorf (Michelbach), Tom Coronel (NL-Eemnes), Beitske Visser (NL-Uitwellingerard) und Nico Menzel (Kelberg) folgte mit sieben Runden weniger als Siebter. Sehr zur Freude der TV-Zuschauer bei RTL Nitro kommentierte Adorf während des Rennens aus dem Cockpit.

Nicht ins Ziel kamen der Sinziger-Porsche Cayman GT4 aus der gleichnamigen Klasse von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren), Christoph Hewer (Ludwigsburg) und Björn Simon (Weilerswist). Nach einer Kollision mit Lamborghini-Pilot Manuel Lauck überschlug sich Hewer bei der Auffahrt zu Hohen Acht, blieb zum Glück aber unverletzt.

Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) endete das Rennen für den Eibach-Porsche Cayman S von James Briody (USA-Prescott), Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola), Alberto Carobbio (I-Bergamo) und Thomas Müller (Seevetal) in der 15. Stunde aufgrund von Motorproblemen.

Im Rahmenprogramm fand am Donnerstagmorgen der zweite Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring statt. Dort setzte das Wuppertaler Erfolgsteam insgesamt vier Fahrzeuge ein. Für das beste Ergebnis sorgten in der Klasse V4 Manuel Braun (Eppstein-Bremsthal) und Pierre Ludigkeit (Düsseldorf) mit Platz sieben bei 25 Startern am Steuer des BMW 325i.

Am 9. Juni geht es für Securtal Sorg Rennsport auf dem Nürburgring mit dem dritten Saisonlauf zur RCN auf der Nordschleife weiter.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 11.Jun, 2018 19:18

Nachschau 12h Imola und RCN 3

Klassensieg und Nachwuchsförderung
Securtal Sorg Rennsport kennt auch nach den 24h Nürburgring keine Ruhe

Mit einem Klassensieg für Securtal Sorg Rennsport endete das 12h-Rennen im italienischen Imola. Nach 286 Runden auf der 4,909 Kilometer langen ehemaligen Grand-Prix-Strecke hatten der Däne Niels Borum und der Neuseeländer Michael Eden im Scangrip-BMW 335i 23 Runden Vorsprung auf einen niederländischen BMW M3. „12 Stunden bei hohen Temperaturen auf dieser anstrengenden Strecke, wo es kaum Verschnaufpausen gibt, als Zwei-Mann-Team auf Platz eins zu beenden, ist ein großartiges Ergebnis“, freute sich Daniel Sorg.

Pech hatte der fruit2go-BMW M235i Racing in der gleichnamigen Cup-Klasse. Zeitweise führten die vier US-Amerikaner Dan Rogers, Gamaliel Aguilar-Ganaz, Rob Cohen und Seth Thomas die Klasse an. Eine Kollision mit einem Mercedes-GT3 endete im Kiesbett und mit einem gebrochenen Querlenker. Über 14 Runden gingen verloren, doch das Quartett kämpfte bis zum letzten Meter. Am Ende fehlten gerade einmal 20,474 Sekunden auf Platz zwei.

Achtungserfolge bei RCN 3

Beim dritten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife setzte die Wuppertaler Erfolgsmannschaft drei seriennahe Produktionswagen für mehrere Neueinsteiger ein. Zwei BMW-325i in der Klasse V4 und nach längerer Pause auch erstmals wieder den Porsche Cayman in der Klasse V5.

Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) und Routinier Björn Simon (Weilerswist) hätten mit etwas Glück in der mit 26 Fahrzeugen bärenstark besetzten Klasse V4 mit dem BGStechnic-BMW 325i Dritter werden können. Doch Strafpunkte in den Bestätigungsrunden warfen das Duo auf Platz 14 zurück. Für VLN-Stammpilot Simon war es ein Wiedersehen mit seinem ersten Rennfahrzeug auf der Nordschleife.

Strafpunkte in Bestätigungsrunden sorgten auch bei Arndt Künker (Hilter) und Murat Ates (Troisdorf) im Schwesterfahrzeug für ein Abrutschen auf Platz 17. Rang acht bei 13 Fahrzeugen erreichten in der Klasse V5 Michael Criscito (NL-Rumson) und Reinhard Schmiedel (Würzburg) mit dem Porsche.

„Mit Ausnahme von Björn Simon waren wir heute nur mit Rundstrecken-Neueinsteigern unterwegs“, sagte Benjamin Sorg. „Alle waren zügig, die Fahrzeuge sind ohne Beulen im Ziel. Das ist die Hauptsache. Und beim nächsten Mal gibt es ohne Strafpunkte auch bessere Ergebnisse.“

Neben einigen Trackdays im In- und Ausland geht es für Securtal Sorg Rennsport am Samstag, den 23. Juni mit dem dritten Saisonrennen zur VLN Langsteckenmeisterschaft auf dem Nürburgring weiter.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Di 26.Jun, 2018 20:04

Nachschau VLN 3 - 23.06.18

Klassensieg und zweimal Podium
Securtal Sorg Rennsport setzte erstmals zwei BMW M4 GT4 ein

Platz eins und drei in der GT4-Klasse: Securtal Sorg Rennsport feierte beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ein hervorragendes Ergebnis mit den beiden BMW M4 GT4. Dazu gab es zwei weitere Podien bei den Produktionswagen bis 3500 ccm und im BMW M235i-Cup. „Die Hälfte unserer Autos fuhr aufs Podium, das ist sehr erfreulich“, sagte Benjamin Sorg. „Leider kamen drei Fahrzeuge nicht ins Ziel.“

Nach dem Totalschaden des Sinziger-Porsche Cayman Cup beim 24h-Rennen wechselten Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) zu einem BMW M4 GT. Auch dieser beeindruckte mit seinem auffälligen blau-weißen Design. Das der M4 nicht nur schön, sondern auch schnell ist, zeigte Startfahrer Torsten Kratz. Zusammen mit Heiko Eichenberg (Fritzlar) am Steuer des zweiten 828-BMW M4 kämpfte der Sinziger-M4 von Beginn an gegen Mercedes-AMG und Aston Martin mit um die Spitze in der mit acht Fahrzeugen gut besetzten Klasse. Die meiste Führungsarbeit leistete Eichenberg, zum planmäßigen Boxenstopp nach sieben Runden bogen beide nur durch eine Sekunde getrennt ab.

Yannick Mettler (CH-Zürich) und am Ende wieder Heiko Eichenberg lenkten den 828-BMW schließlich zu einem ungefährdeten Klassensieg mit 1.55 Minuten Vorsprung. Eichenberg drehte zudem auch die schnellste Rundenzeit der Klasse. Die Gentleman-Driver Beyer und Akata nutzen die gute Vorarbeit von Kratz, überzeugten mit einer fehlerfreien Leistung und kreuzten schließlich als Dritter den Zielstrich.

Im BMW M235i Racing Cup war einmal mehr Verlass auf Tristan Viidas aus Estland und den Norweger Inge Hansesaetre. Die beiden Nordeuropäer lenkten den Gerri-BMW auf den zweiten Rang bei 16 Startern. Eigentlich war das Duo als Dritter abgewinkt worden, doch eine Nachuntersuchung beim Siegerfahrzeug ergab Unzulässigkeiten im Tanksystem. Folgerichtig erfolgte ein Wertungsausschluss. Viidas übernahm mit diesem Erfolg die Führung in der Sonderwertung des BMW-Cups. Bereits im Training hatte der Este mit Platz zwei überzeugt. Die Teamkollegen Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Mark Benz (CH-Winkel) und Philip Schauerte (Eslohe) mussten den fruit2go-BMW leider nach 16 Runden mit einem technischen Problem abstellen.

Mit dem zweiten Platz von sechs Startern bei den Produktionswagen bis 3500 ccm feierte der Eibach-Porsche Cayman S sein bestes Saisonergebnis. Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) und Thomas Müller (Seevetal) hatten sich die Lenkradarbeit geteilt.

Nach dem großen Erfolg beim 24h-Rennen mit den Plätzen eins, zwei und vier waren die Erwartungen bei den Produktionswagen bis 2500 ccm natürlich groß. Doch nur Stefan Kerkemeier (CH-Rafz), Joseph Moore (GB-Wittlebury) und Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) kamen im BMW 325i Coupé auf den sechsten Rang. Nach einem Code 60-Vergehen im Training musste das Trio vom letzten Startplatz aus das Rennen in Angriff nehmen.

Oliver Frisse (Rüthen) führte im weißen BMW 325i zeitweise die Klasse an, fiel aber zusammen mit seinen Teamkollegen Sindre Setsaas (N-Heimedal) und Emir Asari (I-Mailand) in der zehnten Runde einem technischem Defekt zum Opfer. Zwei Runden später mussten auch Cedric und Kevin Totz (beide Brakel) sowie Doppelstarter Torsten Kratz den BGStechnic-BMW 325i vorzeitig parken.

„Nachdem wir bei den 24 Stunden keinerlei Probleme hatten, sind wir jetzt natürlich sehr enttäuscht und müssen die Defekte genau analysieren“, sagte Daniel Sorg. „Aber in zwei Wochen steht das vierte Saisonrennen auf dem Programm. Im Feld der fast 600 Fahrer liegt derzeit Tristian Viidas auf Platz elf, Heiko Eichenberg und Yannick Mettler sind Zwölfter. Das ist ein Riesenerfolg und daran möchten wir weiter anknüpfen.“

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mi 11.Jul, 2018 18:53

Nachschau VLN 4 - 07.07.18

Bestes Saisonergebnis für Securtal Sorg Rennsport
Doppelsieg und zweimal Zweiter beim vierten VLN-Rennen

Mit einem hervorragenden Teamergebnis für Securtal Sorg Rennsport endete der vierte von neun Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Das Highlight des Tages war der Doppelsieg in der Klasse V4. Jeweils einen zweiten Rang feierte die Wuppertaler Mannschaft in der GT4-Klasse und im BMW-Cup.

„Das war eine Spitzenleistung bei Kaiserwetter“, freute sich Benjamin Sorg. „Von acht Fahrzeugen sieben im Ziel, keiner hat auch nur eine Schramme abbekommen und in der Meisterschaft geht es immer weiter nach vorn. Ich bin absolut zufrieden.“

In der mit 19 Fahrzeugen stark besetzten Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm kämpften zwei der drei Sorg-BMW von Beginn an mit um die Spitze. Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) sowie Torsten Kratz (A-Pellendorf) hatten im BGStechnic-325i im Qualifying bereits mit der zweitbesten Zeit – nur um 0,4 Sekunden geschlagen – ihre Ambitionen untermauert. Startfahrer Kratz hatte zunächst etwas Pech mit Gelbphasen und dann mit einem Motorproblem, welches einen zusätzlichen Boxenstopp zur Folge hatte. Vom achten Platz aus startete das Trio eine Aufholjagd, die schließlich mit dem Sieg belohnt wurde.

„Wir haben gekämpft und sind alle um unser Leben gefahren, was sich ausbezahlt hat“, sagte Schlussfahrer Kevin Totz. „Drei Runden vor dem Ende konnte ich meinen Teamkollegen überholen und dann noch knapp 15 Sekunden Vorsprung herausfahren.“

Oliver Frisse (Rüthen) führte im Schaltwerk Bikes-325i zu Beginn des Rennens die Klasse an, doch seine beiden Mitstreiter Sindre Setsaas (N-Heimedal) und Emir Asari (I-Mailand) mussten sich am Ende knapp dem Schwesterfahrzeug geschlagen geben. Das Sorg-BMW 325i Coupé mit den Piloten Stefan Kerkemeier (CH-Rafz), Joseph Moore (GB-Wittlebury) und Otto Tjader (S-Molnlycke) wurde wegen eines Reifenschadens nur Elfter. Während des ersten Stints mischte „Joe“ Moore ebenfalls in der Spitzengruppe mit.

Tristan Viidas (EST-Viimsi) leistete bei sommerlichen Temperaturen als Solist am Steuer des Gerri-BMW 235i Racing Cup Schwerstarbeit. Im mit 15 Startern gut besetzten BMW-Markenpokal lag der 21-Jährige immer unter den ersten Fünf. Dank einer taktischen Meisterleistung führte der Este sogar zwischenzeitlich, wurde aber im letzten Umlauf noch überholt und musste sich letztlich um 3,5 Sekunden dem amtierenden Meister geschlagen geben. Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Mark Benz (CH-Winkel) und Florian Thoma (CH-Studen) kamen mit dem fruit2go-BMW M235i auf den elften Platz.

Zweimal Erster, zweimal Zweiter: Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) bleiben das erfolgreichste Team in der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge. Das Duo wurde mit dem 828-BMW M4 dieses Mal mit nur 13,6 Sekunden Rückstand Zweiter. Auf Rang vier bei acht Startern sahen Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz im Sinziger-BMW M4 das Ziel.


Pech hatten dagegen Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) und Thomas Müller (Seevetal): Ihr Eibach-Porsche Cayman S musste bereits in der Einführungsrunde mit einem technischen Defekt abgestellt werden.

In der Jahreswertung sind die Sorg-Piloten weiter auf dem Vormarsch. Im Feld der aktuell 613 Teilnehmer ist Tristan Viidas nun Siebter, dicht gefolgt von Eichenberg/Mettler auf Platz acht. Stefan Kerkemeier belegt Rang 22. In der Sonderwertung BMW M235i Racing-Cup konnte Viidas die Führung übernehmen.

Die Langstreckenmeisterschaft geht nach ihrer Sommerpause am 18. August in die nächste Runde. Dann steht mit dem 6h-Rennen auch das längste Saisonrennen von Europas populärster Breitensportserie auf dem Programm.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Di 17.Jul, 2018 22:28

Nachschau 24h Portimao, RCN 4 und NES500 3


Doppelpodium bei 24h Portimao und NES500
Schnelle Neueinsteiger bei der Rundstrecken-Challenge

Securtal Sorg Rennsport war einmal mehr auch abseits des Nürburgrings bzw. abseits der Langstreckenmeisterschaft erfolgreich unterwegs. An den beiden vergangenen Wochenenden standen das 24h-Rennen im portugiesischen Portimao sowie der vierte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Die Rennstrecke an der Algarve-Küste verlangte alles von Fahrern und Fahrzeugen. Es war ein heißes Rennen, in jeder Hinsicht. In der Cup-Klasse für BMW M235i Racing belegte die Wuppertaler Mannschaft schließlich die Plätze zwei und drei. Im teaminternen Duell drehten Keijo Kaasik (Estland), Jesko Herrmann, Dirk Bierbaum (beide Deutschland) und Jose Pires und Paulo Macedo (beide Portugal) schließlich zehn Runden mehr als die fünf US-Amerikaner Chris Wadle, Chris Lewis, David Richarson, Alexander W. Wetzlich und Seth Thomas.

„Die siegreiche Mannschaft war einfach etwas schneller und hatte auch etwas mehr Glück, sie haben verdient gewonnen“, sagte Daniel Sorg. „Unseren Piloten möchte ich dennoch ein Kompliment aussprechen, denn auf dieser Strecke hatte zuvor kaum einer viele Erfahrungen sammeln können. Sie haben das Rennen wirklich mit Bravour gemeistert.“

NES500 Lausitzring: Auch Doppelpodium

Der dritte Saisonlauf zur National Endurance Series, kurz NES500, fand auf dem Lausitzring statt. Die beiden aus der VLN bekannten BMW M4 GT4 wurden eingesetzten und kamen auf den Plätzen zwei und drei in ihrer Klasse ins Ziel. Nico und Dominik Clemm mit dem 828 Racing-BMW erreichten zusätzlich sogar den zweiten Gesamtrang. Die beiden Söhne verwiesen Vater Ulrich Clemm (alle Aufkirchen) und Florian Jung aus München im Sinziger-Schwesterfahrzeug auf Rang drei. Ende August startet die NES500 im niederländischen Assen.

RCN 4: Gute Ergebnisse in der Klasse V4

Mit fünf Fahrzeugen startete Securtal Sorg Rennsport beim vierten von acht Saisonrennen zur Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) auf der Nordschleife. Die Speerspitze bildeten die beiden BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm, kurz Klasse V4, die mit 21 Fahrzeugen am stärksten besetzt war.

Pierre Ludigkeit (Düsseldorf) und der Steinfurter Peter Elkmann lenkten den BGStechnic-325i auf den sechsten Rang. Der ehemalige KTM X-bow-Trophy-Pilot Ludigkeit legte den Grundstein zum Erfolg, Elkmann übernahm das Cockpit zur Hälfte. In 8.27,8 Minuten verpasste der ehemalige Super Karts-Europameister nur um 0,3 Sekunden die Klassenbestzeit des Tages.

Am Steuer des Schaltwerk Bikes-325i kamen Arndt Künker (Hilter) und Murat Ates (Troisdorf) auf den zehnten Platz. Ein Abflug, allerdings ohne Einschlag, kostete in der letzten Sprintrunde rund 50 Sekunden und Rang neun.

Am Steuer der beiden BMW M235i Racing Cup und des Porsche Cayman aus der Klasse V5 nutzten die anderen Sorg-Piloten den RCN-Lauf als Test- und Trainingsmöglichkeit. Alle Fahrzeuge standen am Ende ohne einen Kratzer im Parc fermé.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 20.Aug, 2018 18:32

Nachschau VLN 5 - 18.08.18

Dritter Saisonsieg für den Sorg-BMW M4 GT4
Securtal Sorg Rennsport startete mit 10 Fahrzeugen beim 6h-Rennen

Beim 6 Stunden-ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf dem Nürburgring, dem fünften von neun Läufen zur Langstreckenmeisterschaft, feierte Securtal Sorg Rennsport den dritten Saisonsieg in der GT4-Klasse. Damit untermauerte das Fahrerduo Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) mit dem 828-M4 GT4 nachhaltig seine Meisterschaftsambitionen. „Die GT4-Klasse wird immer stärker, heute waren es 12 Starter. Unsere Fahrer haben eine perfekte Leistung abgeliefert und mehr als fünf Stunden Führungsarbeit geleistet. Das war richtig gut“, freute sich Daniel Sorg.

Eine Schrecksekunde hatte Startfahrer Eichenberg in der Auftaktrunde zu überstehen: Mercedes-GT4-Pilot Gabriele Piana verbremste sich im Metzgesfeld und fuhr gegen die linke hintere Ecke des 828-BMW. Eichenberg konnte mit Geschick einen Dreher oder Abflug vermeiden, lediglich die Stoßstange wurde etwas deformiert. „Abgesehen davon hatten wir ein richtig gutes Rennen und sind taktisch klug vorgegangen“, sagte Eichenberg. „Einen Anteil am Erfolg hatten natürlich auch die perfekten Boxenstopps der Sorg-Mannschaft.“ Nach 39 Runden überquerte Eichenberg schließlich mit 39,250 Sekunden Vorsprung den Zielstrich.

Das zweite Eisen im GT4-Feuer, der Sinziger-BMW M4 mit den Piloten Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf), kam mit Rundenrückstand leider nur auf den siebten Platz. Bereits nach wenigen Kurven in der Startrunde war der oben erwähnte Piana ins Heck gekracht und hatte die Auspuffanlage beschädigt. Im Bereich Wippermann drehte der Manthey-Porsche #911 den BMW um, Torsten Kratz prallte kurz gegen die Leitplanken. Die meiste Zeit kostete der hieraus resultierende Reifenschaden. „Ein Werks-Auto, welches alleine in der Klasse und nur zum Testen antritt, sollte nicht so entscheidend in das Geschehen anderer Klassen eingreifen“, sagte Benjamin Sorg verärgert.

Nur bis Aremberg kam in der ersten Runde die Speerspitze aus der BMW M235i Racing Cup-Klasse, der Gerri-BMW von Tristan Viidas (EST-Viimsi) und Inge Hansesaetre (N-Aremark). Viidas prallte gegen die Leitplanken und beschädigte die Lenkung. Es war der erste Ausfall des Esten, der im bisherigen Saisonverlauf der bestplatzierte Pilot aller M235i-Fahrer in der Meisterschaft war.

Auf Platz zehn wurden schließlich Dominik, Nicolas und Ulrich Clemm (alle Aufkirchen) sowie Florian Jung (München) im 828-BMW gewertet. Als 12. kamen Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Mark Benz (CH-Winkel), Philip Schauerte (Eslohe) und Luis Ramirez (Quiddelbach) mit dem fruit2go-M235i ins Ziel. Hier kostete ein zwischenzeitlicher technischer Defekt knapp zwei Runden.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm, mit 25 Fahrzeugen am stärksten besetzt, lenkte Doppelstarter Torsten Katz den BGStechnic-BMW 325i nach einem fulminanten Schlussspurt noch auf den dritten Platz. Der 47-Jährige hatte sich das Cockpit wie gewohnt mit den Cousins Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) geteilt. Im BMW 325i Coupé folgten auf Rang fünf Jan von Kiedrowski (Oldenburg), Nicolas Griebner (GB-Chamberley), Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) und Björn Simon (Weilerswist). Der Schaltwerk Bikes-BMW 325i verunfallte bereits im Training, ebenso wie der Porsche Cayman S aus der Klasse bis 3500 ccm. In der Klasse bis 3000 ccm lenkten Reinhard Schmiedel (Würzburg), Christian Straube (Schwalmstadt), Jacek Pydys (Bergisch-Gladbach) und Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) den Porsche Cayman auf den achten Platz.


RCN 5: Vier Fahrzeuge am Start

Beim fünften Saisonrennen zur RCN Rundstrecken-Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife setzte Securtal Sorg Rennsport jeweils zwei BMW 325i in der Klasse V4 und zwei BMW M235i Racing Cup ein. Über einen guten elften Platz von 22 Startern freuten sich Arndt Künker (Hilter) und Murat Ates (Troisdorf) am Steuer des Schaltwerk-Bikes-BMW 325i.

In der BMW-Cup-Klasse fuhren Luis Ramirez (Quiddelbach) und Hector Escamilla (Mexico) mit dem fruit2go-M235i auf Platz fünf von zehn Startern. Eine Code 60-Phase und daraus resultierende Strafpunkte in einer Sollzeitrunde warf Pierre Lüdigkeit (Düsseldorf) und Christian Franz (Birkenfeld) vom zweiten auf den siebten Rang zurück.

Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Do 06.Sep, 2018 9:35

Nachschau VLN 6 - 01.09.18

Doppelsieg für Sorg-BMW M4 GT4
Viidas/Hansesaetre starke Zweite im BMW M235i Racing Cup

Securtal Sorg Rennsport untermauerte auch beim sechsen Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring seine Vormachtstellung in der GT4-Klasse: Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit feierten Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) im 828-BMW M4 GT4 ihren vierten Saisonsieg. Mit Platz zwei sorgten Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) am Steuer des Sinziger-BMW M4 GT4 für den ersten Doppelsiegdes Jahres.

„Nach den Remplern vom letzten Lauf war das heute ein blitzsauberes und faires Rennen in der GT4-Klasse. Es ging eng, aber fair zu und unsere Piloten haben alles richtig gemacht“, sagte Daniel Sorg. Und Bruder Benjamin Sorg ergänzte: „Heiko und Yannick haben weiterhin intakte Chancen auf die Gesamtmeisterschaft. Und Stefan und Emin zeigen, dass sie mit dem für sie noch recht neuen BMW immer besser zu Recht kommen. Torsten ist in der Schlussphase vom vierten auf den zweiten Rang vorgefahren. Das war ein richtig gutes Rennen!“

Vier BMW M4, drei Mercedes-AMG GT4 sowie ein Aston Martin kämpften dieses Mal um den Sieg in der prestigeträchtigen Klasse. Mehrfach wechselte die Führung, es war ein Sprintrennen vom ersten Meter an. Mit vier ersten und zwei zweiten Plätzen ist das Duo Eichenberg/Mettler bislang der Klassenprimus. „Am Start habe ich ein paar Plätze verloren, weil der vor mir fast den Motor abwürgte und musste zunächst etwas Boden gut machen“, sagte Mettler. „Über die Renndistanz waren Auto, Fahrer und Boxencrew perfekt, am Ende siegten wir mit 3.18 Minuten Vorsprung. Ich bin sehr glücklich.“

Ähnlich spannend war das Geschehen in der mit 18 Fahrzeugen stark besetzten BMW M235i Racing Cup-Klasse. Ein halbes Dutzend Teams kämpfte um die vorderen Plätze, mehrfach wechselte die Spitze. Am Ende freuten sich Tristan Viidas (EST-Viimsi) und Inge Hansesaetre (N-Aremark) im Gerri-BMW über den zweiten Platz, nur 21,391 Sekunden hinter dem Sieger. „Nach der zweitbesten Trainingszeit war ich optimistisch fürs Rennen“, sagte Hansesaetre. „In der ersten Runde habe ich etwas den Anschluss an die Spitze verloren, fiel auf Platz sechs oder sieben zurück. Platz zwei ist daher richtig gut, mehr geht in einer solch engen Klasse nicht. Wir fahren ein Vier Stunden-Sprintrennen.“

Für die anderen beiden Cup-BMW lief es nicht gut. Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Mark Benz (CH-Winkel) und Florian Thoma (CH-Studen) schieden mit dem fruit2go-M235i nach einer Kollision in der siebten Runde aus. Ein Unfall warf Emir Asari (I-Mailand), Oliver Frisse (Rüthen) und Sindre Setsaas (N-Heimedal) mit dem 828-BMW M235i auf Platz 13 zurück.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm erzielten Nicolas Griebner (GB-Chamberley), Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) und Doppelstarter Florian Thoma im BMW 325i Coupé einen guten fünften Rang bei 18 Startern. Nach einem technischem Defekt im Training konnten Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) sowie Doppelstarter Torsten Kratz mit dem BGStechnic-325i nicht am Rennen teilnehmen.

In der Klasse bis 3000 ccm lenkten Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola), Jacek Pydys (Bergisch-Gladbach) und Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) den Porsche Cayman auf den vierten Platz von sechs Teilnehmern.

Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Di 25.Sep, 2018 22:07

Nachschau VLN 7 - 22.09.18

Viidas siegt und baut Führung im BMW-Cup aus
Zweimal Podium und ein Rundenrekord bei den Produktionswagen

Auf Tristan Viidas ist Verlass: Der 22-Jährige feierte beim siebten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring im BMW M235i Racing Cup einen souveränen Sieg bei 17 Startern. Der Este baute damit die Führung in der Cup-Wertung weiter aus und hat auch in der Jahreswertung der knapp 800 Piloten weiterhin alle Chancen auf eine Spitzenplatzierung.

„Das war heute wieder eine hervorragende Leistung von Tristan“, freute sich Daniel Sorg. „Über vier Stunden als Solist auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt sprechen für sich. Und für Kenner zählt kein Sieg mehr als hier in der Grünen Hölle.“

Nach 25 Runden hatte Viidas, der am Ende der ersten Runde Platz eins eroberte, am Steuer des Gerri-BMW 52,275 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten. Nachdem sich in der zweiten Runde seine beiden ärgsten Wettbewerber hinter ihm gegenseitig von der Strecke kegelten, hatte der Este leichtes Spiel. „Von da an habe ich das Geschehen kontrolliert. Über Funk hielt mich mein Team immer auf dem Laufenden. Das war heute ein Sieg für die ganze Mannschaft. Zwei Rennen kommen noch, ich freue mich darauf“, sagte Viidas.

Für die anderen beiden Cup-BMW lief es nicht gut. Cameron Evans und Lance Boicelli (beide USA) wurden nach einer Kollision nur Elfter. Ihre Landsmänner James Clay und Charlie Postins schieden nach einem Unfall in der zweiten Runde im Klostertal aus.

In der GT4-Klasse fuhren Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) dieses Mal auf den zweiten Platz. Das Duo setzte mit dem 828 Racing-BMW M4 seine Serie fort, weil nach zwei Siegen immer ein zweiter Platz folgt. „Die GT4-Klasse ist hart umkämpft, dieses Mal haben wir mit 33 Sekunden Rückstand das Nachsehen gehabt“, sagte Benjamin Sorg. „Wir sind dennoch super zufrieden. Sieben Starts, viermal Erster, dreimal Zweiter, in der Meisterschaft immer noch ganz vorn dabei. Passt.“

Nach zweijähriger Rennpause feierte der BMW M3 GT4 von Securtal Sorg Rennsport ein Comeback. Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Philip Schauerte (Eslohe) und Mark Benz (CH-Winkel) lenkten diesen auf den siebten Rang. Der Sinziger-BMW M4 GT4 von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) musste nach einem Unfall am Flugplatz in der dritten Runde abgestellt werden.

Doppelstarter Torsten Kratz legte seinerseits als Startfahrer den Grundstein für ein Top-Ergebnis bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (V4), die mit 26 Fahrzeugen am stärksten besetzt war. Kratz führte mit dem BGStechnic-BMW 325i bis zum planmäßigen Boxenstopp die Klasse an und drehte in 9.40,057 Minuten auch einen neuen Rundenrekord für die Klasse. Zusammen mit den Cousins Cedric und Kevin Totz (beide Brakel) freute sich der Wahl-Österreicher schließlich über den dritten Platz. Nicolas Griebner (GB-Chamberley), Peter Elkmann (Steinfurt) und Lucas Schmidt (Kabelsketal) lenkten das BMW 325i Coupé auf Rang zehn.

Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (V6) wurden Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) und Thomas Müller (Seevetal) mit dem Porsche Cayman S für eine kämpferische Leistung belohnt. Nachdem ein Getriebeproblem gleich in der Startrunde rund acht Minuten kostete, startete das Trio eine Aufholjagd, die noch mit dem zweiten Platz von fünf Teilnehmern belohnt wurde. „Im Ziel hatten wir nur 1.01 Minuten Rückstand auf den Sieger, dafür aber nur 1,3 Sekunden Vorsprung auf den Dritten. Das war heute ein Wechselbad der Gefühle mit Happy End“, freute sich Björn Simon.

Mit dem „kleinen Bruder“, dem Porsche Cayman aus der Klasse bis 3000 ccm (V5), wurden Emir Asari (I-Mailand), Oliver Frisse (Rüthen) und Sindre Setsaas (N-Heimedal) Vierter von acht Startern.

Platz drei bei RCN 6

Ihr bestes Saisonergebnis erreichten Ersin Yücesan (TR-Istanbul) und Emir Asari beim sechsten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Das Duo fuhr mit dem BGStechnic-BMW 325i in der Klasse V4 auf den dritten Platz bei 22 Startern. Sie hatten nur zwei Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten. In der Klasse V5 kamen Michael Criscito (NL-Rumson) und Arndt Künker (Hilter) mit dem Porsche Cayman auf Platz vier von fünf Startern.

Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mi 10.Okt, 2018 20:34

Nachschau VLN 8 – 06.10.18

Bestes Saisonergebnis bei VLN 8
Securtal Sorg Rennsport erlebte einen fast perfekten Renntag

Doppelsieg in der V4, Klassensieg in der V6 und der SP8T sowie Rang zwei bei den GT4: Nach dem Zieleinlauf zum achten Saisonrennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, gab es bei Securtal Sorg Rennsport jede Menge zu feiern.

„Das war heute ein hervorragendes Mannschaftsergebnis, wir sind sehr zufrieden“, sagte Daniel Sorg. Auch Bruder Benjamin zeigte sich hocherfreut: „Wir haben neun Fahrzeuge ins Rennen geschickt und nur einer sah unfallbedingt nicht das Ziel. Auf diesen Renntag können wir sehr stolz sein.

Besonders groß war die Freude im Team über den ersten Saisonsieg bei den Produktionswagen bis 3500 ccm, der Klasse V6. Von Beginn an lieferten sich Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) und Björn Simon mit dem Porsche Cayman S ein sehenswertes Duell mit dem Black Falcon-Porsche 911. Mehrfach wechselte die Führung.

Die Entscheidung fiel in der elften Runde auf einer Ölspur im Bereich Hohe Acht. Beide Porsche kamen von der Strecke ab, der Black Falcon-Porsche beschädigte sich dabei den Wasserkühler und musste aufgeben. „Von da haben wir den Sieg locker nach Hause gefahren“, sagte „Hagi“ Hagnauer. „Dazu neue persönliche Bestzeit in 9.12,756 Minuten, Tages-Klassenbestzeit und bestplatziertes V6-Team in der Meisterschaft.“

Wie schon bei VLN 4, feierten die beiden BMW Limousinen in der Klasse bis 2500 ccm (V4) einen Doppelsieg. Die Cousins Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) sowie Torsten Kratz (A-Pellendorf) hatten mit dem BGStechnic-325i am Ende 2.39 Minuten Vorsprung auf den Schaltwerk Bikes-325i von Oliver Frisse (Rüthen), Sindre Setsaas (N-Heimedal) und Emir Asari (I-Mailand). Für Letztgenannte war es das erste Rennen mit dem neuaufgebauten Fahrzeug nach dem schweren Unfall bei VLN 6. Als Achte von 18 Startern kamen Florian Thoma (CH-Studen), Lucas Schmidt (Kabelsketal) und Nicolas Griebner (GB-Chamberley) mit dem BMW 325i Coupé ins Ziel. Wegen des Berufungsverfahrens eines Wettbewerbers ist das Ergebnis in der Klasse V4 vorläufig.

Für den dritten Klassensieg sorgten bei ihrem VLN-Debüt BMW-Förderpilot Nick Yelloly (GB-Solihall) und BMW-Werksfahrer Joel Eriksson (S-Tomelilla) in der Klasse SP8T mit einem BMW M235i Racing. Um Fahrpraxis auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt zu bekommen und um Pflichtrunden zu absolvieren, die benötigt werden, um später mit leistungsstärkeren GT3 auf der Nordschleife an den Start zu gehen, hatte BMW seine Protegés in die Obhut des Sorg-Teams gegeben.

Bei den GT4-Fahrzeugen freuten sich Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) über Rang zwei mit dem 828-BMW M4 GT4. Es war das achte Top Zwei-Resultat des Jahres. Den möglichen Klassensieg vergab das Duo durch einen Dreher in Aremberg und ein Vergehen in einer Code 60-Zone, welches mit 80 Strafsekunden geahndet wurde.

Einzig die BMW M235i Racing Cup-Klasse verlief nicht wunschgemäß. Dabei lieferte Inge Hansesaetre (N-Aremark) als Startfahrer im Gerri-BMW seinen besten Stint ab und kämpfte mit um die Führung. Kaum hatte Tristan Viidas (EST-Viimsi) übernommen, wurde ihm die gleiche Ölspur zum Verhängnis, die auch die Entscheidung in der Klasse V6 brachte. Der 22-Jährige musste mit gebrochener Radaufhängung aufgeben.

Die Doppelstarter Heiko Eichenberg, Torsten Kratz und Yannick Mettler wurden Sechster. Im Feld der 16 Starter freuten sich Christian Andreas Franz (Birkenfeld) und Pierre Ludigkeit (Düsseldorf) über einen guten achten Rang. Es war das erste Rennen für den fruit2go-BMW nach dem Unfall bei VLN 5.

Erfolgreiches Coaching bei RCN 7

Beim siebten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge fuhren Rainer Hamacher (Fronhausen) und Torsten Kratz in der Klasse V4 auf den fünften Rang von 19 Startern. Genau genommen lenkte eigentlich nur Hamacher den BGStechnic-BMW, denn der Wahl-Österreicher Kratz übernahm als Beifahrer die Rolle des Coaches. Das aber sehr erfolgreich: In der zwölften von 15 Runden markierte Hamacher in 8.24 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit. Murat Ates (Troisdorf) und Arndt Künker (Hilter) fuhren mit dem BMW 325i Coupé auf Rang 13. In der Klasse V5 sahen Marcin Fedyna (PL-Jozefow) und Luis Ramirez (Quiddelbach) als Fünfter von sechs Teilnehmer das Ziel im Porsche Cayman.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Di 30.Okt, 2018 18:03

Nachschau VLN 9 – 20.10.18

Junior-Meister und zwei Klassen-Titel
Erfolgreichste VLN-Saison für Securtal Sorg Rennsport

Nach dem neunten und letzten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gab es bei Securtal Sorg Rennsport viel zu feiern: Tristan Viidas (EST-Viimsi) gewann die Junior-Trophäe und den Klassen-Titel im BMW M235i Racing Cup. Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich) sicherten sich den Titel in der GT4-Klasse. In der Jahreswertung der über 300 verschiedenen Fahrzeuge kamen die beiden Teams auf die hervorragenden Ränge vier und fünf.

„Das war unsere bislang beste VLN-Saison. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft“, sagte Daniel Sorg. „Mein Dank gebührt wirklich allen, die dazu beigetragen haben.“ Mit bis zu zehn verschiedenen Fahrzeugen pro Rennen leistete die Wuppertaler Mannschaft jedes Mal eine Mammutaufgabe.

„Wir sind eine eingeschweißte und gut organisierte Truppe von bis zu 80 Personen pro Wochenende“, bestätigte Benjamin Sorg. „Ob Fahrer, Car-Chief, Mechaniker oder Küchenhelfer: Jeder hat phantastisch gearbeitet. Es war eine Riesensaison hier in der VLN. Diverse erfolgreiche 24h-Rennen, 12h-Rennen, RCN und NES kamen ja noch hinzu.“

In der Tageswertung des letzten Rennens feierten Eichenberg/Mettler in der GT4-Klasse mit dem 828-BMW M4 GT4 ihren fünften Saisonsieg. Dazu wurde das Duo viermal Zweiter. „Neunmal in den Top Zwei, das war eine super Saison“, freute sich Eichenberg. „Natürlich braucht man auch etwas Glück dazu, aber es passte alles. Leider war der BMW gegenüber dem Mercedes etwas schlecht eingestuft. Daher ist unser Erfolg noch höher anzusehen.“ Der Sinziger-BMW M4 von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) musste nach sechs Runden mit Kühlwasserproblemen abgestellt werden.

Im stark besetzten BMW M235i Racing-Cup freute sich Tristan Viidas über sein siebtes Top Drei-Ergebnis. Zusammen mit Inge Hansesaetre (N-Aremark) lenkte der 22-Jährige den Gerri-BMW dieses Mal auf Rang zwei. Christian Andreas Franz (Birkenfeld), Mark Benz (CH-Winkel) und Philip Schauerte (Eslohe) wurden im fruit2go-BMW Fünfter von 16 Teilnehmern.

BMW-Förderpilot Nick Yelloly (GB-Solihall) lenkte als Solist einen weiteren BMW M235i Racing in der Klasse SP8T, die allerdings nur zwei Starter aufwies, zum Klassensieg. Der 28-Jährige sollte weitere Nordschleifen-Erfahrung sammeln und erledigte dieses mit Bravour.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (V4) hatten Cedric und Kevin Totz (beide Brakel) sowie Doppelstarter Torsten Kratz zum zweiten Mal in Folge mit dem BGStechnic-BMW325i etwas Pech. Kostete beim letzten Rennen nach einem Boxenstopp ein nicht anspringender Motor den Klassensieg, so fiel dieses Mal im letzten Renndrittel das ABS aus. Platz zwei mit nur 18 Sekunden Rückstand auf den Sieger war dennoch ein prima Ergebnis. Im Feld der 22 Starter steuerten Oliver Frisse (Rüthen), Sindre Setsaas (N-Heimedal) und Emir Asari (I-Mailand) den Schaltwerk Bikes-BMW 325i auf Platz sechs, obwohl zur Rennmitte der vierte Gang abhanden kam. Das BMW 325i Coupé von Peter Elkmann (Frankfurt), Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) und Nicolas Griebner (GB-Chamberley) sah nicht das Ziel.

Reinhard Schmiedel (Würzburg), Christian Straube (Schwalmstadt) und Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola) fuhren mit dem Porsche Cayman in der Klasse bis 3000 ccm (V5) auf Platz sieben. Pech hatte das Trio Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Allschwil) und Thomas Müller (Seevetal) mit dem Cayman S in der Klasse bis 3500 ccm (V6). Bereits in der dritten Runde kam Müller im Bereich Kesselchen von der Fahrbahn ab und beschädigte den Porsche erheblich. Somit verpasste das Trio auch den Klassen-Titel in der V6.

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