[VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24hS] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mi 02.Mai, 2018 23:07

Vorschau ADAC 24h-Nürburgring 10.-13. Mai 2018

Klassensiege im Visier beim Saisonhöhepunkt
Securtal Sorg Rennsport schickt 10 Fahrzeuge ins Rennen

Mit der beeindruckenden Zahl von zehn Fahrzeugen geht Securtal Sorg Rennsport beim Internationalen ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Somit stellt der Wuppertaler Erfolgsrennstall als größte Einzelmannschaft jedes 15. Fahrzeug im Feld der 150 Nennungen! „Das wird für uns die größte logistische Herausforderung seit unserer Teamgründung im Jahr 1998“, sagt Teamchef Daniel Sorg. „Aber in der VLN haben wir auch schon bis zu zehn Fahrzeuge eingesetzt. Daher sind wir nicht ganz unvorbereitet. Nur das Rennen und die Trainingssitzungen erstrecken sich über vier Tage.“

Acht BMW- und zwei Porsche-Fahrzeuge mit 37 Fahrern in sechs Klassen: Die Sorg Mannschaft ist breit und vielfältig aufgestellt. Technik-Chef Benjamin Sorg sieht in mindestens zwei Klassen berechtigte Chancen auf den Klassensieg, in allen ist mindestens das Podium das Ziel. Doch es geht nicht nur um den reinen Erfolg. „Was uns vielleicht trotz der Größe gegenüber anderen Teams unterscheidet: Wir sind ein sehr familiäres Team und pflegen einen sehr freundschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten, auch wenn dieser Sport sehr viel Ernsthaftigkeit und Professionalität voraussetzt.“

Fahrende Sprecherkabine

In der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge setzt Securtal Sorg Rennsport – wie im Vorjahr - einen BMW M4 GT4 für BMW Motorsport ein. Die Lenkradarbeit teilen sich Dirk Adorf (Michelbach), Tom Coronel (NL-Eemnes), Beitske Visser (NL-Uitwellingerard) und Nico Menzel (Kelberg). Das Besondere in diesem Jahr: Der ehemalige VLN-Meister und heutige TV- und Strecken-Sprecher wird während des Rennens aus dem Cockpit heraus kommentieren. Damit reaktiviert BMW eine alte Tradition, die zu Beginn der 1990er Jahre mit Kalli Hufstadt im legendären BMW M3 E30 begann.

Ebenfalls in GT4-Spezifikation, aber in der separaten Cayman-Klasse unterwegs, ist der Sinziger-Porsche CS von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren), Christoph Hewer (Ludwigsburg) und Björn Simon (Weilerswist) mit von der Partie. In der mit zehn Fahrzeugen gut besetzten Klasse sollte ein Ergebnis in den Top Fünf möglich sein.

Zum 24. Mal aus Down Under bei den 24 Stunden

Dauerbrenner Wayne Moore verstärkt erneut bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm (Klasse SP8T) die Mannschaft im Scangrip-BMW M3. Der Neuseeländer aus Packakariki startet zum 24. Mal bei den 24h in der Eifel. Damit ist der 67-Jährige aus Down Under der fleißigste ausländische Starter beim ADAC-Event. Seine Teamkollegen sind Landsmann Michael Eden (NZ-Wanganui), Niels Borum (DK-Odense) und Claus Grönning (DK-Viby).

Zum 17. Mal in Folge ist James Briody (USA-Prescott) am Start. Der Amerikaner lenkt zusammen mit Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola), Alberto Carobbio (I-Bergamo) und Thomas Müller (Seevetal) den Eibach-Porsche Cayman S bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6).

Zwei Trios für mindestens ein Hallelujah

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) setzt Securtal Sorg Rennsport gleich drei BMW 325i ein. Die Top-Favoriten auf den Klassensieg sind zweifelsohne Torsten Kratz (A-Pellendorf), die Cousins Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) sowie Oliver Frisse (Rüthen) am Steuer des BGS technic-BMW. Wie auch zuletzt beim 24h-Qualirennen, wollen ihnen die Teamkollegen Nicolas Griebner (GB-Camberley), Emir Asari (I-Mailand), Christian Andreas Franz (Birkenfeld) und Jan von Kiedrowski (Oldenburg) mit dem Schaltwerk Bikes-325i Coupé auf den Fersen bleiben. Das Steuer im dritten BMW 325i teilen sich Olaf Meyer (Verden), Joey Moore (GB-Whittlebury) und zwei noch zu benennende Fahrer.

Im mit 15 Fahrzeugen sehr gut besetzten BMW M235i Racing Cup möchte das Sorg-Trio natürlich auch eine positive Rolle spielen. Allen voran der Gerri-BMW mit Tristan Viidas (EST-Viimsi), Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Yannick Mettler (CH-Zürich). Nach ihrem dritten Platz beim 24h-Qualirennen hoffen die drei US-Amerikaner James Clay (Dublin), Cameron Evans (Ketchum Idaho) und Tyler Cooke (Monticello) sowie der Brite Charlie Postins (Ja Jolla) jetzt auf ein ähnlich gutes Abschneiden. Für die vier Argentinier Carlos Federico Braga (Caba), Alejandro Chahwan (Martinez), Facundo Chahwan und Alfredo Tricarichi (alle Buenos Aires) steht vor allem das Ankommen im Vordergrund.

Die Sorg-Brüder sind sich einig: „Die Favoritenrolle in den Klassen V4 und SP10 nehmen wir gerne an. Im BMW-Cup ist vor allem unser Gerri-M235 ein Mitfavorit. Alle anderen Fahrzeuge können in ihren Klassen mindestens aufs Podium fahren. Das wäre der Optimalfall. Aber es kann viel passieren und es gibt viele starke Wettbewerber. Am wichtigsten wird es jedoch sein, alle Fahrzeuge möglichst unfallfrei ins Ziel zu bringen. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Wochenende in XXXXL-Größe.“

Nach Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag startet das 46. ADAC 24h-Rennen am Samstag, den 12. Mai um 15.30 Uhr. RTL Nitro überträgt, wie im Vorjahr, das komplette Rennen live.

Jörg Ufer
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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 11.Jun, 2018 19:17

Nachschau ADAC 24h-Nürburgring 10.-13. Mai 2018

Zwei Klassensiege beim Saisonhöhepunkt
Freude überwiegt beim Einsatz von 10 Fahrzeugen

Ein Doppelsieg und ein Klassensieg und drittbester BMW im gesamten Feld: Das Internationale ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring endete für Securtal Sorg Rennsport sehr erfreulich. „Der Sieg im BMW-Cup mit 15 Startern ist großartig. Auch in der V4 haben wir mit den Plätzen eins, zwei und vier überzeugt“, freuten sich die Brüder Benjamin und Daniel Sorg. „Mit einigen Fahrzeugen hatten wir etwas Pech und hätten uns sicherlich mehr erhofft.“

Im mit 15 Fahrzeugen stark besetzten BMW M235i Racing Cup gab es vom ersten Meter an das erwartete Duell mit den Teams von Adrenalin und Bonk. Tristan Viidas (EST-Viimsi), Heiko Eichenberg (Fritzlar), Yannick Mettler (CH-Zürich) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) lagen in der trockenen ersten Rennhälfte mit dem Gerri-BMW zumeist nur auf den Rängen drei oder vier. „Doch unser Fahrwerks-Setup machte sich bezahlt, wir hatten auf Regen gesetzt und der kam dann auch in der elften Stunde“, sagte Benjamin Sorg.

Ab dem Sonnenaufgang reduzierte sich der Kampf um den Klassensieg auf das Duell Securtal Sorg gegen Bonk. Und es war vor allem 24h-Debütant Tristan Viidas, der für die Vorentscheidung gegen Bonk-Nummer 1-Pilot Michael Schrey sorgte. Nach der kurzen Nebelunterbrechung am Sonntagmittag fiel die Entscheidung beim Neustart, als Schrey wegen technischer Probleme aus der Boxengasse nachstarten musste. Der Este hatte somit rund drei Minuten Vorsprung und baute diese bis zum Zielstrich auf 3.49 Minuten aus.

„Tristan ist ein großartiges Rennen gefahren“, sagte Daniel Sorg. „Er gehörte im dicksten Regen zu den schnellsten 25 Fahrzeugen des gesamten Feldes. Und das mit dem seriennahen BMW. Das war der Schlüssel zum Erfolg in einer starken BMW-Klasse mit homogenen Fahrerpaarungen. Mein Kompliment gebührt natürlich allen vier Fahrern für die perfekte und absolut fehlerfreie Leistung.“ Securtal Sorg Rennsport gewann somit als erstes Team nach 2015 zum zweiten Mal den BMW-Markenpokal beim wichtigsten Rennen des Jahres. Und hinter zwei M6 GT3 wurde der seriennahe M235i hervorragender drittbester BMW im Feld der 147 Starter.

Die anderen beiden BMW M235i Racing Cup sahen leider nicht das Ziel. Beide verunfallten in der schnellen Kesselchen-Linkskurve bei Posten 130. Die drei US-Amerikaner James Clay (Dublin), Cameron Evans (Ketchum Idaho) und Tyler Cooke (Monticello) sowie der Brite Charlie Postins (Ja Jolla) wurden hierbei in der fünften Stunde von Jörg Müller mit dem BMW Z4 GT3 angeschoben. Die drei Argentinier Carlos Federico Braga (Caba), Alejandro Chahwan (Martinez), und Alfredo Tricarichi (Buenos Aires) wurden Opfer von Aquaplaning und rutschten gegen die Leitplanken.

Nach dem ersten Qualifying am Donnerstag gab es in der Sorg-Box bereits eine Nachtschicht, nachdem Clay im Schwalbenschwanz von Lamborghini-Pilot Manuel Lauck in die Leitplanken geschickt worden war.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) übernahm das Wuppertaler Erfolgsteam in der zweiten Stunde die Führung und gab diese nicht mehr ab. Olaf Meyer (Verden), Joseph Moore (GB-Whittlebury) und Philipp Hagnauer (CH-Basel) lang zunächst auf Rang eins. Doch mit zunehmender Renndauer mussten sie sich ihren Teamkollegen Kevin und Cedric Totz (beide Brakel), Oliver Frisse (Rüthen) sowie Doppelstarter Kratz am Steuer des BGS technic-BMW geschlagen geben. Letztgenannte hatten schließlich eine Runde Vorsprung und Torsten Kratz ist der somit einzige Pilot des Wochenendes mit zwei Klassensiegen!

Einen Dreifacherfolg in dieser Klasse verhinderte eine defekte Bremssatteldichtung am Schaltwerk-Bikes-BMW 325i Coupé von Nicolas Griebner (GB-Camberley), Emir Asari (I-Mailand), Christian Andreas Franz (Birkenfeld) und Jan von Kiedrowski (Oldenburg), die mit vier Runden Rückstand schließlich Vierter wurden.

Bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm mit Aufladung (Klasse SP8T) bremsten technische Probleme die beiden Sorg-Mannschaften. Michael Eden (NZ-Wanganui), Niels Borum (DK-Odense), Wayne Moore (NZ-Paekakariki) und Claus Grönning (DK-Viby) wurden im Scangrip-BMW 335i schließlich fünfter. Der für BMW Motorsport eingesetzte BMW M4 GT4 mit Dirk Adorf (Michelbach), Tom Coronel (NL-Eemnes), Beitske Visser (NL-Uitwellingerard) und Nico Menzel (Kelberg) folgte mit sieben Runden weniger als Siebter. Sehr zur Freude der TV-Zuschauer bei RTL Nitro kommentierte Adorf während des Rennens aus dem Cockpit.

Nicht ins Ziel kamen der Sinziger-Porsche Cayman GT4 aus der gleichnamigen Klasse von Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren), Christoph Hewer (Ludwigsburg) und Björn Simon (Weilerswist). Nach einer Kollision mit Lamborghini-Pilot Manuel Lauck überschlug sich Hewer bei der Auffahrt zu Hohen Acht, blieb zum Glück aber unverletzt.

Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) endete das Rennen für den Eibach-Porsche Cayman S von James Briody (USA-Prescott), Ugo Vicenzi (I-Gorgonzola), Alberto Carobbio (I-Bergamo) und Thomas Müller (Seevetal) in der 15. Stunde aufgrund von Motorproblemen.

Im Rahmenprogramm fand am Donnerstagmorgen der zweite Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring statt. Dort setzte das Wuppertaler Erfolgsteam insgesamt vier Fahrzeuge ein. Für das beste Ergebnis sorgten in der Klasse V4 Manuel Braun (Eppstein-Bremsthal) und Pierre Ludigkeit (Düsseldorf) mit Platz sieben bei 25 Startern am Steuer des BMW 325i.

Am 9. Juni geht es für Securtal Sorg Rennsport auf dem Nürburgring mit dem dritten Saisonlauf zur RCN auf der Nordschleife weiter.

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Re: [VLN/RCN/24h] Securtal Sorg Rennsport

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 11.Jun, 2018 19:18

Nachschau 12h Imola und RCN 3

Klassensieg und Nachwuchsförderung
Securtal Sorg Rennsport kennt auch nach den 24h Nürburgring keine Ruhe

Mit einem Klassensieg für Securtal Sorg Rennsport endete das 12h-Rennen im italienischen Imola. Nach 286 Runden auf der 4,909 Kilometer langen ehemaligen Grand-Prix-Strecke hatten der Däne Niels Borum und der Neuseeländer Michael Eden im Scangrip-BMW 335i 23 Runden Vorsprung auf einen niederländischen BMW M3. „12 Stunden bei hohen Temperaturen auf dieser anstrengenden Strecke, wo es kaum Verschnaufpausen gibt, als Zwei-Mann-Team auf Platz eins zu beenden, ist ein großartiges Ergebnis“, freute sich Daniel Sorg.

Pech hatte der fruit2go-BMW M235i Racing in der gleichnamigen Cup-Klasse. Zeitweise führten die vier US-Amerikaner Dan Rogers, Gamaliel Aguilar-Ganaz, Rob Cohen und Seth Thomas die Klasse an. Eine Kollision mit einem Mercedes-GT3 endete im Kiesbett und mit einem gebrochenen Querlenker. Über 14 Runden gingen verloren, doch das Quartett kämpfte bis zum letzten Meter. Am Ende fehlten gerade einmal 20,474 Sekunden auf Platz zwei.

Achtungserfolge bei RCN 3

Beim dritten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife setzte die Wuppertaler Erfolgsmannschaft drei seriennahe Produktionswagen für mehrere Neueinsteiger ein. Zwei BMW-325i in der Klasse V4 und nach längerer Pause auch erstmals wieder den Porsche Cayman in der Klasse V5.

Manuel Braun (Eppstein-Bremthal) und Routinier Björn Simon (Weilerswist) hätten mit etwas Glück in der mit 26 Fahrzeugen bärenstark besetzten Klasse V4 mit dem BGStechnic-BMW 325i Dritter werden können. Doch Strafpunkte in den Bestätigungsrunden warfen das Duo auf Platz 14 zurück. Für VLN-Stammpilot Simon war es ein Wiedersehen mit seinem ersten Rennfahrzeug auf der Nordschleife.

Strafpunkte in Bestätigungsrunden sorgten auch bei Arndt Künker (Hilter) und Murat Ates (Troisdorf) im Schwesterfahrzeug für ein Abrutschen auf Platz 17. Rang acht bei 13 Fahrzeugen erreichten in der Klasse V5 Michael Criscito (NL-Rumson) und Reinhard Schmiedel (Würzburg) mit dem Porsche.

„Mit Ausnahme von Björn Simon waren wir heute nur mit Rundstrecken-Neueinsteigern unterwegs“, sagte Benjamin Sorg. „Alle waren zügig, die Fahrzeuge sind ohne Beulen im Ziel. Das ist die Hauptsache. Und beim nächsten Mal gibt es ohne Strafpunkte auch bessere Ergebnisse.“

Neben einigen Trackdays im In- und Ausland geht es für Securtal Sorg Rennsport am Samstag, den 23. Juni mit dem dritten Saisonrennen zur VLN Langsteckenmeisterschaft auf dem Nürburgring weiter.

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