Formel1 - Donnerstag und Freitag Sonderangebot?

Informationen und Hintergründe.
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Peter Brugger
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Formel1 - Donnerstag und Freitag Sonderangebot?

Beitrag von Peter Brugger » Mi 07.Apr, 2004 23:00

Heute Abend kam meine Mutter Heim und sagte mir, dass Sie im Radio etwas über ein Sonderangebot für den Donnerstag und den Freitag vor dem Formel 1 Wochenende gehört habe. Es sollen Busfahrten auf der Strecke stattfinden und man kann bei den Trainings zuschauen, soweit ich das Verstanden habe. Das soll es für 14€ oder 20€ geben, so genau hat Sie sich das nicht gemerkt.
Da hab ich mir gedacht, das ist ja klasse und ging auf die offiziele Hompage vom Nürburgring und suchte genauere Informationen dazu. Dort fand ich eine Erklärung, wie ich die Karten fürs Wochenende (für bis zu 440€ !!!) vorbestellen kann, aber nichts zu dem, was mich interesiert.

Deswegen meine Frage(n):

Hat irgendwer schonmal davon gehört? Und wenn ja, dann auch ein bisschen genauere Inforamtionen?

Schon mal Danke im vorraus, egal wie die Antwort aussieht.

Christian Böhm
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Beitrag von Christian Böhm » Mi 07.Apr, 2004 23:25

Hallo Peter,

kann dir nur folgende Info, gelesen im Touristenfahrerforum geben:

Wegen Formel Gähn - Jetzt gibt's den Schleuder-Preis-Schumi!

Der Große Preis von Europa am Nürburgring – früher ein absolutes Highlight für alle Formel-1-Fans. Wer am Renn-Wochenende an die Strecke wollte, musste in den letzten Jahren viele, viele Scheine hinblättern. Im Vergleich dazu werden manche Tickets in diesem Jahr geradezu verramscht. Die Preise purzeln um 50 Prozent.

Die Eintrittskarte fürs Qualifying am Pfingstsamstag am 29. Mai kostet nur noch 59 Euro (inklusive Parkplatzgebühr) – halb so teuer wie 2003. Die Aktion ist mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone abgesprochen. Walter Kafitz, Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH, erklärt: „Wir wollen so ein neues Publikum ansprechen. Die Formel 1 verkauft sich nicht mehr von selbst.“ Anders gesagt: Jetzt gibt's den Schleuder-Preis-Schumi!

Schauen wir auf die Zahlen der letzten Jahre. Von 1999 bis 2002 pilgerten jedes Jahr 142 000 Fans in die Eifel. 2002 kamen sogar 150 000, um das Bruder-Duell zwischen Michael und Ralf Schumacher zu verfolgen. Im letzten Jahr sackten die Zahlen zum ersten Mal ab – nur noch 123 000 Zuschauer am Nürburgring. Dazu kommt Schumis Traum-Start in die Saison. Drei Rennen, drei Siege, 30 Punkte. Der Weltmeister beherrscht die Vollgas-Branche nach Belieben. Formel Gähn!

Und Ferrari-Technik-Boss Ross Brawn hat schon angekündigt, dass die Roten beim Heim-Rennen in Imola (25. April) ein noch schnelleres Auto auf die Piste schicken. Brawn: „Wir finden immer neue Steigerungsmöglichkeiten.“

Klar, dass die Nürburgring-Bosse da reagieren wollen. Auch wenn ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk behauptet: „Man will Schumacher weiter siegen sehen, solange er noch fährt, gerade in Deutschland.“ Die Schleuder-Preise sprechen dagegen... (bg)

Quelle: www.bild.de


Naja, Quelle ist hat Bild, aber etwas wahres wird schon dran sein.

Nur vom Rennsontag, bzw. Wochenendkarten steht da nix. Schade eigentlich.

Gute Nacht zusammen
Chriss
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Peter Brugger
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Beitrag von Peter Brugger » Mi 07.Apr, 2004 23:56

Hallo Christian,

das hört sich doch schon mal gut an. Langsam kommt die Formel1 wieder auf die Fans zu. Wobei ich nicht glaub das es so sehr an Schumachers dominanz liegt, dass die Königsklasse rückläufiges Interesse hat, sondern eher an den Mega-Eintrittspreisen. Ich finde da andere Top-Rennserien wie die DTM wesentlich besser.
Wenn es so weiter geht kann man sich vielleicht ein F1 Wochenende wieder leisten....

Christian Böhm
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Beitrag von Christian Böhm » Do 08.Apr, 2004 0:04

Peter Brugger hat geschrieben: Wenn es so weiter geht kann man sich vielleicht ein F1 Wochenende wieder leisten....

...ich glaub, dass dauert noch was.

War früher auch oft da, aber seit drei (?) Jahren nicht mehr, da hab ich nen Schlußstrich gezogen und das Geld besser :?: angelegt.

Aber es ist ein (kleiner) Schritt in die Richtige Richtung


Gruß Chriss
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Zeitungsartikel
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Beitrag von Zeitungsartikel » Di 13.Apr, 2004 7:16

Mit neuem Konzept mehr Fans anlocken

Nürburgring GmbH und ADAC stylen ihr Programm für den GP von Europa am 30. Mai durch

NÜRBURGRING. Der Schulterschluss ist vollzogen, das Ziel klar definiert: Dem Zuschauerschwund beim Großen Preis von Europa (in diesem Jahr am 30. Mai) soll Einhalt geboten werden. Mit einem neuen Konzept wollen die Nürburgring GmbH und der ADAC als Veranstalter auf der einen sowie die Teams inklusive Fahrer als Hauptakteure auf der anderen Seite die Fans wieder zahlreicher und auch näher an die Formel 1 heranbringen.
Dass sich die Entscheidung für oder gegen den Besuch des Renn-Wochenendes in allererster Linie an der Höhe des Eintrittspreises orientiert, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund senken die Promoter die Ticketkosten für Freitag (von 50 auf 29 Euro) und Samstag (von 100 auf 59 Euro). Haben Kinder bis 14 Jahre freitags freien Eintritt, zahlen sie samstags 29 Euro. "Die Preise fürs gesamte Wochenende und den Sonntag bleiben unverändert", erstickt Dr. Walter Kafitz, der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH, aber Hoffnungen derer im Keim, die sich als Schnäppchenjäger weitere Chancen ausgerechnet haben.

Neue Kundschaft soll aber schon einen Tag vor dem offiziellen Beginn des Grand Prix rekrutiert werden. Der Donnerstag wird als sogenannter "Schnupper-Tag" Premiere feiern. Karten kosten 20 Euro, inkludiert sind Pit Walk (Boxen-Besichtigung) sowie geführte Bus-Touren über die Strecke. Mitfahrgelegenheiten mit Formel-1-Testfahrern in Serienautos bestehen.
Darüber hinaus sollen eine große Verlosung mit nicht käuflich zu erwerbenden Preisen (von Fahrten mit Formel-1-Piloten bis hin zum persönlich signierten Rennoverall von Ralf Schumacher) und ein Show-Programm beinahe rund um die Uhr (vor allem am Samstag, dem Party-Tag) die Massen wieder in die Eifel locken.
Alle Aktionen seien mit dem obersten Chef abgesprochen, erklärt Kafitz, "Bernie Ecclestone wird uns helfen, das auch unter den Teams zu kommunizieren." Mit welcher Resonanz der "Herr des Rings" rechnet, lässt er offen. Dass alle Aktionen mittelfristig angelegt seien, verdeutlicht Hermann Tomczyk, der Sportpräsident des ADAC: "Wir sind uns bewusst, dass unsere Bemühungen erst im zweiten oder dritten Jahr fruchten."
Viele der neuen Angebote richten sich an eine bestimmte Zielgruppe. "Die jungen Leute kommen nicht", weiß Tomczyk aus Analysen vergangener Jahre; ein speziell auf diese Klientel ausgerichtetes "Paket" blieb mangels Sponsor nur ein Traum. Überlegungen, ein Jugendcamp zu veranstalten und eine Jugendtribüne aufzubauen, mussten gestrichen werden.

Dass die zehnte WM-Wettfahrt nach der Rückkehr 1995 kein Selbstläufer wird, wie in den acht "fetten" Jahren bis 2002, beweist erneut der Vorverkauf und macht den Handlungsbedarf deutlich. "Es sieht nicht so gut aus", sagt Tomczyk, "dennoch ein wenig besser als erwartet, weil wir den Umsatz niedrig angesetzt haben." Die schwache Resonanz aber hat weniger mit dem grundlegenden Interesse an der Königsklasse des Motorsportes zu tun (dass das nach wie vor hoch ist, belegen die guten Einschaltquoten von RTL bei den ersten drei Rennen der Saison), sondern offenbar mit der steigenden Geiz-ist-geil-Mentalität. "Die Kaufzurückhaltung wird größer", weiß Kafitz und erfährt erneut, dass in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation Privathaushalte als auch Firmen den Cent mehrfach umdrehen, bevor sie ihn (nicht für die Formel 1) ausgeben.
Auf das Grundübel eines Formel-1-Wochenendes, die ausgedehnte Langeweile vor allem am Freitag und Samstag, haben die beiden Veranstalter naturgemäß nur "überschaubaren" Einfluss. Das Qualifying reiße einen nicht vom Sitz, sagt Kafitz, während sein Pendant die unterschiedlichen Interessen von Teams, Fahrern, Zuschauern, Fernsehen und Sponsoren als Grund für die Fan-unfreundliche Gestaltung sieht. Dennoch glaubt Tomczyk: "Alle suchen ein optimales Format."
Als Kampfansage an den Hockenheimring versteht Kafitz das Bündel an Maßnahmen, um die Attraktivität des Rennens zu erhöhen nicht. Es sei kein Verdrängungswettbewerb, "bei 80 Millionen Einwohnern muss das Potenzial für zwei WM-Läufe da sein. Das Programm ist nicht gegen einen gerichtet, sondern für uns gemacht."
Volker Held

Quelle: Rhein-Zeitung, 10.April 04, www.rz-online.de

Daniel Eckel
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Beitrag von Daniel Eckel » Di 13.Apr, 2004 14:23

Also ehrlich gesagt wenn ich den Bericht lese wird mir schlecht. :roll:
Was bringen mir bitte schön Preissenkungen am Freitag und Samstag?
Das Haupt ist doch wohl das Rennen oder? Wenn da die Preise gleich bleiben tut sich auch nix. Das geht jetzt nicht gegen die Nürburgring GmbH sondern F1 im allgemeinen.
Ein Jugendlicher kommt nicht wegen Freien Training oder Quali an den Ring, er will das Rennen sehen. Fangen wir mal an: 120 Euro für eine Wiese für 3 Tage, als Erwachsener erschwinglich, als Jugendlicher undenkbar. Von Familie ( Vater und Sohn) schon mal ganz abgesehen.
Das war jetzt die billigste Lösung. 380 Euro T4 unterer Rang ganzes Wochenende. Familie? Jugendlicher? niemals. Erwachsener alleine?
das geht vielleicht 1 mal in 3 Jahren. Es sei denn man verdient überdurchschnittlich oder bekommt es geschenkt.
Es brauch sich keiner zu Wundern wenn die Tribünen leer bleiben.
Vielleicht bekommt man Samstag im Schnitt ein "paar" mehr zuschauer, aber sind wir doch mal ehrlich, mit 20 Euro kommen sie nicht aus den roten Zahlen. Ich versteh das ganze nicht, 190 Euro für drei Tage (T4 Unterer Rang) und das Ding is voll bis oben hin. Dann macht man mehr gut als wenn man für 380 Euro 1/3 verkauft!!!!
Aber das interessiert die Chefs der F1 ja nicht, oder wollen sie es nicht kapieren?

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Beitrag von Markus Schüssler » Di 13.Apr, 2004 17:17

B.Eccelstone hat doch mal in einem Interview geschrieben, das er nicht daran denkt, die Preise zu senken, da F1 etwas besonderes ist und es deshalb so teuer sein muß


:evil:

Daniel Eckel
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Beitrag von Daniel Eckel » Di 13.Apr, 2004 18:57

Das stimmt sogar das sie was besonderes ist, es gibt nicht viele die sie gesehen haben ;)

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Martin Schneider
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Beitrag von Martin Schneider » Di 13.Apr, 2004 20:25

Also ich würde lieber das ganze Eintrittsgeld für die F1 in die VLN-Läufe verprassen - da gibt es wenigstens Motorsport pur und das Fahrerlager steht dem Besucher zu einem sehr günstigen Eintrittspreis zur Verfügung. ;)

Vielleicht verlaufen sich ja die Herren Schuhmacher auch dort hin..... :ices_angel:

Martin

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