[VLN/24h] Bonnfinanz Motorsport PORSCHE 997 Cup 2008

Informationen und Hintergründe.
Wolfgang Sievernich
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[VLN/24h] Bonnfinanz Motorsport PORSCHE 997 Cup 2008

Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 07.Mär, 2005 16:37

Bonnfinanz CHC Piloten starten beim 24h-Rennen

Die beiden Bonnfinanz Castrol-Haugg-Cup Piloten Alexander Roth und Christoph Czwielung starten auf einem vom Castrol-Haugg-Cup eingesetzten BMW 320is, zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Neben dem Engagement auf dem BMW M3 E36 in der Klasse V5, mit den regulären VLN und 24h Piloten Oliver Rövenich, Thomas Ambiel und Thomas Brügmann starten somit alle fünf Tourenwagenfahrer des Bonnfinanz Kaders beim prestigeträchtigen Langstreckenrennen in der Eifel im Mai.

Unterstützt werden die beiden CHC Fahrer dabei von dem amtierenden Castrol-Haugg-Cup Meister Jörg Weber und Markus Schumacher. Bei dem Einsatz handelt es sich um ein reines professionelles CHC Programm, Ziel die Traditionsrennserie in der breiten Öffentlichkeit entsprechend erfolgreich neu zu präsentieren und sich bei den vielen langjährigen Partnern und Teilnehmern mit diesem Engagement zu bedanken.

Die Zielrichtung für das Rennen steht fest: „Möglichst ohne unfreiwillige Pausen durchfahren. Nur ein zuverlässiges Auto ist ein erfolgreiches Auto und kann den CHC und nicht zuletzt Bonnfinanz optimal repräsentieren.“

Bonnfinanz Motorsport Teamchef Dieter Rövenich ergänzt „Die beiden Fahrer Alex Roth und Christoph Czwielung freuen sich sehr auf die Möglichkeit zusammen als Team des CHC an den Start des 24h-Rennens gehen zu können. Wir würden uns freuen, wenn alle unsere Piloten das Rennen erfolgreich bestreiten.“

Weitere Informationen unter: www.bonnfinanz-motorsport.de
Zuletzt geändert von Wolfgang Sievernich am Fr 18.Jan, 2008 16:11, insgesamt 3-mal geändert.

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Bonnfinanz Motorsport

Beitrag von Wolfgang Sievernich » Do 17.Mär, 2005 11:36

Bonnfinanz Motorsport und Yokohama gehen Partnerschaft ein

Das Team Bonnfinanz Motorsport und die Yokohama Reifen GmbH gehen eine Entwicklungspartnerschaft ein. Das Motorsportteam um Teamchef Dieter Rövenich wird den BMW M3 in der seriennahen Klasse V5 als Entwicklungspartner von Yokohama einsetzen und aktiv daran mitwirken neue Reifenmischungen des japanischen Herstellers auf der Nürburgring Nordschleife zu testen und zu entwickeln.

Gero Gerber, Motorsportleiter von Yokohama erklärt dazu "Wir sind sehr erfreut mit Bonnfinanz Motorsport einen starken Partner in der Langstreckenmeisterschaft gefunden zu haben und sind sicher zusammen mit dem Firmensportteam insbesondere die für die Tourenwagen so wichtigen Reifenmischungen, speziell auf der härtesten Rennstrecke der Welt, in der Entwicklung voran treiben zu können. Bonnfinanz Motorsport präsentiert sich in der Öffentlichkeit stets als ein äußerst professionelles und seriöses Team im Langestreckensport und stellt insofern einen idealen Entwicklungspartner für uns dar."

Bonnfinanz Motorsport bestreitet bereits seit dem Debüt in der VLN alle Rennen auf Yokohama Reifen. Teamchef Dieter Rövenich und Yokohama Technikexperte Günter Schlag (Heilbronn) kennen sich aus langen und erfolgreichen Tagen mit dem Kölner Sportwagenbauer Porsche Kremer Racing, für den Dieter Rövenich viele Jahre als Teammanager tätig war. In der internationalen Sportwagenweltmeisterschaft konnte er an der Seite von Yokohama viele Erfolge erringen.

Dieter Rövenich "Aufgrund der langen und engen Zusammenarbeit aus Porsche Kremer Zeiten, ist es für uns natürlich Freude und Herausforderung zugleich, mit Yokohama auch in der Langstreckenmeisterschaft und 24h-Rennen an der Entwicklung des "schwarzen Goldes" aktiv teilzuhaben. Da es neben uns nur noch ein weiteres Entwicklungsteam für Yokohama Reifen geben wird, ist es für Bonnfinanz Motorsport natürlich eine Ehre diesen wichtigen Part für Yokohama zu übernehmen."

Am kommenden Samstag, den 19. März startet das erste Rennen, die 54. ADAC Westfalenfahrt der VLN.

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 21.Mär, 2005 8:05

Bonnfinanz Motorsport mit stabilem Saisonauftakt

Das Firmensportteam aus Bonn erlebte in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft eine stabile Saisoneröffnung, die im Vorfeld allerdings mit technischen Problemen behaftet war. Durch einen vorgezogenen Rennabbruch erfolgte keine Wertung.

Nachdem lange unklar war, ob der erste Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft 2005 überhaupt starten würde, wurde er nach einbrechendem Nebel nach nur 56 Minuten auch schon wieder abgebrochen und infolge der zu kurzen Renndauer nicht gewertet. Im Laufe der frühlingshaften und warmen Einstellfahrten am Freitag, hatte das Team mit anhaltenden Bremsproblemen zu kämpfen gehabt, die sich im Laufe der Trainingssession auch nicht mehr beheben ließen.

Im Qualyfiying am Samstagmorgen hatte die drei Fahrer Oliver Rövenich (Düren), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Altenahr) nach einem guten Start auf feuchter Strecke im weiteren Verlauf erneute Bremsprobleme und mussten bei abtrocknender Strecke mit ansehen, wie die Konkurrenten wieder vorbeizogen, Startplatz fünf die Konsequenz. Startfahrer Thomas Ambiel gelang es aber früh sich bereits in der ersten Runde an dem vor ihm liegenden Konkurrenten vorbei zuschieben und profitierte danach von dem Ausfall eines weiteren. Bis zum Rennabbruch nach nur 56 Minuten, infolge starken Nebels auf Grand Prix- und Nordschleife, hatte sich Thomas Ambiel bereits auf Rang drei vorgearbeitet und damit lediglich eine Minute Rückstand auf den Zweitplatzierten.

Ein erneuter Re-Start wurde von der Rennleitung nach ca. einer Stunde Pause infolge der immer schlechter werdenden Wetterverhältnisse verworfen. Da für eine Wertung des Rennergebnisses die ausgefahrene Zeit zu knapp ausfiel, 47 von mindestens 80 Minuten, kann man das Ergebnis von Bonnfinanz Motorsport in Hinblick auf die Sicherheit der Piloten und des Schlussergebnisses als ermutigend und erfolgreich bezeichnen.

Thomas Ambiel „In der Anfangsphase war das Rennen sehr schwierig, da wir auf Slicks gestartet waren und draußen auf der Nordschleife unglaublich schmierige Bedingungen herrschten. Da die Strecke aber später abtrocknete, war die Entscheidung auf Trockenreifen zu starten wiederum Gold wert. Wenn das Wetter nicht so radikal schlechter geworden wäre, hätten wir vielleicht doch noch Chancen gehabt, da der Wagen problemlos lief.“
Teamchef Dieter Rövenich „Die Entscheidung der Rennleitung war vollkommen richtig, ein Neustart wäre unverantwortlich gewesen. Wir hatten ein durchwachsendes Wochenende, konnten die Probleme aber aussortieren und sind für den nächsten VLN Lauf am 09.04.05 entsprechend gewappnet.“
speedCom Presse & Marketingagentur

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 21.Mär, 2005 8:07

René Wolff bei Bonnfinanz Motorsport

Der amtierende Meister der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft René Wolff wird das Stammfahrertrio von Bonnfinanz Motorsport im 24h-Rennen als vierter Fahrer komplettieren. Die drei Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Altenahr) bekommen mit dem 51-jährigen Franzosen René Wolff einen erfahrenen BMW Piloten an ihre Seite, der besonders in der vergangenen Saison mit seinem ehemaligen Co Partner Arnd Meier gezeigt hat, wie man schnell, konstant und erfolgreich gleichermaßen sein kann.

Der ehemalige Rennwagenkonstrukteur, der 1976 beim französischen Formel Renault Team AGS andockte und mit diesem über die Formel 3000 bis in die Formel 1 aufstieg, blieb bis zur Auflösung des Teams 1991 in der Königsklasse. Seit 1989 führt er seine, in Köln ansässige, Agentur "Formula Event" die neben Formel 1 Fahrten mit Formel 1 AGS Rennern in Südfrankreich, auch Formel 3-Rennfahrerlehrgänge und weitere aktive, sportliche Events anbietet. Durch seine Tätigkeit als Instruktor saß er ständig in Formel-Fahrzeugen und "sammelte" über die Zeit mehr Formel 1-Kilometer, als so mancher aktive heutige Grand Prix-Pilot. Seit 1999 bestreitet René Wolff Langstreckenrennen auf der Nürburgring Nordschleife, zuerst auf Renault Clio, später auf BMW 318i in der Klasse V2, mit dem er auch 2004 den Meistertitel in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft erringen konnte. In dieser Saison startet Wolff für das Team Schirra Motoring auf einem BMW 318i und wird versuchen seinen Titel zu verteidigen.

Teamchef Dieter Rövenich „Wir sind besonders stolz mit René Wolff einen erfahrenen und erfolgreichen Fahrer für unser Team gewonnen zu haben. Das im Team Bonnfinanz Motorsport nun die amtierenden VLN und VLN-Juniormeister zum 24h-Rennen antreten, ist mehr als nur ein schöner Nebeneffekt. Ich bin sicher, dass alle voneinander nur profitieren können und wir ein schlagkräftiges Fahrerquartett um den Klassensieg ins Rennen schicken.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Sa 26.Mär, 2005 14:41

Bonnfinanz Motorsport im Kampf um die Pylonen

Nachwuchsförderung wird auch bei Bonnfinanz Motorsport groß geschrieben.

Der Umstieg vom Kart in den Automobilrennsport gelang bisher nicht nur den Stammpiloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Brügmann (Altenahr), Thomas Ambiel (Flein), Alexander Roth (Kirchheim/Teck) und Christoph Czwielung (Bonn), auch Kartspezialist Andre Nett (Kelberg) steigt nun um.

Er wird auf einem Suzuki Swift GTi des MSC Adenau mit zwei anderen Piloten des Eifeler Motorsport-Clubs Platz nehmen und damit die Slalom Rennstrecken unsicher machen. Das rund 105 PS starke Fahrzeug ist vollständig in Bonnfinanz Farben lackiert und wird sich mit den drei jungen Nachwuchspiloten bei zehn Rennveranstaltungen in diesen Jahr im Großraum Eifel/Hunsrück im lizenzfreien Clubsport Slalom präsentieren. In der Serienklasse bis 1400ccm wird der kleine Suzuki mit Rennkäfig, speziellem Fahrwerk und 6-Punkt Gurten um gute Platzierungen und evt. Siege kämpfen.

Highlight der Veranstaltungsserie ist ein Nachtlauf am 16. April in Bad Neuenahr, bei der die Slalomveranstaltung auf einem beleuchteten Flugplatzgelände die gesamte Nacht durchgeführt wird und damit zu einem ganz speziellen Ereignis wird.

Die Idee zu diesem ehrgeizigen Projekt stammt vom 1. Vorsitzenden Alfred Novotny, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Jugendlichen nach dem 18. Lebensjahr nach dem Kartsport nicht in die weite Welt ziehen zu lassen, sondern die Jungtalente weiterhin zu fördern und entsprechend an den MSC Adenau zu binden.

Der Trainingsplatz befindet sich auf dem Gelände der Nürburgring GmbH und steht den drei Piloten ab sofort jede Woche mit theoretischen und praktischen Übungen zur Verfügung. Die Zielsetzung ist klar strukturiert, ein Lernjahr und im zweiten startet man den Angriff auf die ADAC Mittelrhein Slalommeisterschaft.

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Fr 01.Apr, 2005 18:53

Auftakterfolg für Bonnfinanz Slalom Team

Bereits den ersten Lauf des lizenzfreien Clubsport Slalom, das 29. ADAC-MTC-Säubrenner-Slalom Rennen in Wittlich, konnte das Team des MSC Adenau mit den Piloten Tom Novotny, Maximilian Esper und Bonnfinanz Pilot Andre Nett, als Erfolg verbuchen.

Mit dem neuen Suzuki Swift GTi konnte das Nachwuchsteam des MSC Adenau in der Klasse bis 1400ccm nach einem kurzen, aber heftigen Kopf an Kopf Rennen die Plätze drei (Andre Nett), fünf (Maximilian Esper) und sechs (Tom Novotny) erringen, nachdem sie erst kurz vor Schluss noch von zwei erfahrenen Piloten von den ersten beiden Plätzen verdrängt worden waren.

Bonnfinanz Pilot Andre Nett „Wir sind sehr froh, bereits im ersten Rennen diesen Erfolg verbuchen zu können und werden alles daran setzen, in den kommenden Rennen unsere Leistungen und Zeiten zu steigern.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » So 10.Apr, 2005 22:47

Bonnfinanz Motorsport vom Schnee ausgebremst

Die Bonnfinanz Motorsport Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Altenahr) zeigten sich trotz des Rennabbruchs, infolge starken Schneefalls in der Eifel mit dem BMW M3 in der VLN zufrieden.

Die Bremsprobleme die noch den ersten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft bestimmt hatten, gehörten im Training zum zweiten Lauf am letzten Wochenende der Vergangenheit an. Das Qualyfiyng und Rennen am Samstag musste nach nächtlichem Schneefall, fortlaufenden Schneeschauern am Vormittag verschoben und letztlich gegen Mittag sogar abgesagt werden, da die Strecke und die Randstreifen in den Bereichen Wippermann und Hohe Acht nicht vollständig Schnee- und Eisfrei waren.

Teamchef Dieter Rövenich „Natürlich wären wir gerne gestartet, aber höhere Gewalt durch Schneefall und Blitzeis sind nun mal nicht zu ändern, die Piloten und das Team hofften bis zum Schluss auf ein vollständiges Abtauen der Strecke, was aber leider nur zu 95% gelang, die Entscheidung der Rennleitung war für die Sicherheit der Piloten unvermeidlich.“ Keine Probleme hatte Bonnfinanz Motorsport dagegen im Training, speziell die Regenabstimmung und die neuen Yokohama Regenreifen hatten es den Piloten angetan. Oliver Rövenich „Wir konnten einige schnelle Runden fahren, es lief einfach perfekt. Schade, dass wir die guten Testergebnisse im Rennen nicht bestätigen konnten, aber Schnee auf der Nordschleife wäre natürlich zu gefährlich.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 25.Apr, 2005 11:21

Bonnfinanz Motorsport siegt in der VLN

Das Team Bonnfinanz Motorsport errang, im BMW M3, in einem spannenden Rennen zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft Klassen- und Wertungsgruppensieg vor 25.000 Zuschauern.

Die drei Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Brügmann (Ahrweiler) und Thomas Ambiel (Flein) starteten sehr erfolgreich in die Saison 2005 der Deutschen Langstreckenmeisterschaft. Mit einer Rundenzeit von 9:51,482 auf der Nürburgring Nordschleife sicherten sich die drei BMW Piloten Startplatz zwei hinter den Piloten Capelle/Kathan. Startfahrer Thomas Ambiel konnte sich in der Anfangsphase des warmen und sonnigen Rennens in der Eifel, lange auf seinem zweiten Platz in der Klasse V5 behaupten und den Abstand zu dem voraus fahrenden Konkurrenten durch saubere und taktische Fahrweise bis auf wenige Meter verringern. Das mit 179 Teilnehmern gestartete Feld wurde im Laufe des 4h-Rennens um viele Teilnehmer durch Unfälle und technische Ausfälle dezimiert, entsprechend viel Schrott und Einzelteile säumten die Strecke und lagen auf der Fahrbahn.

Thomas Brügmann übernahm den Mittelturn und konnte sich trotz starken Verkehrs und gelben Flaggen mit Zeiten um 10 Minuten weit von seinen Verfolgern absetzen und den Abstand zum Führenden klein halten. Thomas Brügmann „Es zeigt sich immer wieder das die Honda Civic aus der Honda Challenge ihr eigenes Rennen fahren, trotz dessen das ich schneller war, auf den engen Kurven der Nordschleife ist kaum ein vorbeikommen, dazu noch die gelben Flaggen infolge der Unfälle, der Schrott auf der Strecke der einen mehr und mehr zum Zickzack Fahren auffordert, keine idealen Voraussetzungen für gute Rundenzeiten.“

Nach Übergabe an Oliver Rövenich und einem weiteren Sicherheitsreifenwechsel 20 Minuten vor Schluss, konnte sich dieser kurz vor Schluss an die Spitze setzen und den Vorsprung noch ausbauen. Klassen- und Wertungsgruppensieg im ersten echten Rennen zur VLN Saison und ideale Voraussetzungen für das 24h-Rennen im Mai.

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 09.Mai, 2005 17:05

Unermüdlicher Einsatz blieb unbelohnt

Regen, Graupelschauer, Schneefall, Hagel und Sonnenschein beherrschten die 33. Ausgabe des ADAC Zürich 24h-Rennen und begann für Bonnfinanz Motorsport, trotz Wetter- und Unfallturbulenzen, Erfolg versprechender, als es endete. Zu Anfang der Trainingseinheiten am Freitag lag das Team mit den vier Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Ambiel (Flein), Thomas Brügmann (Ahrweiler) und René Wolff (Köln) auf dem zweiten Platz, bis ein leichter Unfall mit Oliver Rövenich am Steuer den Traum von Startplatz eins im Nachttraining beendete. Der Fahrer blieb beim Unfall unverletzt, Nachtschicht für die Mechaniker von Bonk Motorsport.

Thomas Ambiel war, wie auch in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft, der Startfahrer des Quartetts im 24h-Rennen. Bereits die Einführungsrunde gestaltete sich für die Piloten schwierig, da einsetzende Regengüsse die rund 25km lange Strecke teilweise unter Wasser setzten und damit einen ungefährdeten Start der 224 gestarteten Fahrzeuge unmöglich machte. Die Rennleitung entschied zu Recht, statt einer, neu zwei Einführungsrunden hinter dem Safetycar fahren zu lassen, um die schlimmsten Regenfälle, auf der Strecke in langsamer Fahrt auszuharren. Im Laufe der folgenden Rennstunden mussten sich die Piloten abwechselnd auf starken Regen, Sonnenschein, Hagel und sogar Schneefall einstellen. Vorausschauende Fahrweise war angesagt.

Der Tanz auf den berühmten rohen Eiern gestaltete sich für die vier Piloten bei turbulenten Wetterbedingungen mit dem Hecktriebler schwierig, rissen doch rund 300 PS an der Hinterachse des BMW M3, ein ruhiger Gasfuß war unabdingbar. In den ersten Rennstunden lag der Bonnfinanz BMW bei feuchter Strecke, mit Thomas Ambiel am Steuer, in der Klasse V5 auf Platz eins und zog mit fünf Sekunden Abstand den Lingmann BMW M3 als dichtesten Verfolger hinter sich her.

Um 22 Uhr erlebte das Team den ersten von mehreren nun folgenden Schreckmomenten, der BMW stand im Bereich Galgenkopf, rund sechs km von Start/Ziel entfernt. Als Fehlerquelle identifizierte sich ein loser Stecker der Benzinpumpe. Die beiden 2004er VLN-Meister René Wolff und VLN-Juniormeister Thomas Ambiel bliesen in der weiteren Phase denn auch zur Aufholjagd auf die Konkurrenz, was sich aber durch weitere technische Probleme, wie ein abgerissener Ölschlauch, Bremsdruckinstabilität und überhitzte und brennende Bremsscheiben als schwierig erwies und das Team letztlich um 07:40 Uhr am Sonntag Morgen aus Sicherheitsgründen zur Aufgabe zwang.

Teamchef Dieter Rövenich „Wir sind sehr enttäuscht, es war nicht unser Wochenende, nachdem wir letztes Jahr noch einen 2. Platz erkämpften, konnten wir uns dieses Mal leider nicht durchsetzen und mussten aus Sicherheitsgründen am Sonntag Morgen aufgeben. Sicherheit geht ganz klar vor Ehrgeiz.
Mein Dank geht trotz allem an das gesamte Team, die vier Piloten, sowie unsere Partner und Sponsoren, die uns das gesamte Wochenende über voll motiviert begleiteten und von denen wir die größtmögliche Unterstützung erhalten haben.“

180.000 Zuschauer erlebten unter widrigen Witterungsbedingungen die 33. Ausgabe des ADAC Zürich 24h-Rennen und machten inmitten von Schneeschauern am Sonntagmorgen bis hin zu Sonnenschein in den Mittagsstunden beider Renntage, auf den aufgeweichten Campingplätzen und Zuschauerrängen, die Eifelnacht zum Tage.

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 13.Jun, 2005 12:58

Bonnfinanz Motorsport hauchdünn am Sieg vorbei

Mit nur 4/10 Sekunden Abstand verpasste Bonnfinanz Motorsport den Sieg in der Klasse V5 auf BMW M3 und sicherte sich nach hartem Kampf Rang zwei.
Die drei Piloten Thomas Ambiel (Flein), Thomas Brügmann (Altenahr) und Oliver Rövenich (Düren) starteten den vierten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft 2005, die 36. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, bei trockenen Witterungsbedingungen, Erfolg versprechend von Platz drei.

Startfahrer Thomas Ambiel konnte sich bereits zu Beginn an den vor ihm fahrenden BMW M3 des MSC Rhön anhängen und sich nach kurzem Kampf schon in der zweiten Runde auf den zweiten Platz vorschieben, um nach nur fünf Runden gar die Führung vor dem BMW des Duos Capelle/Kathan zu übernehmen. Thomas Ambiel „mal war ich schneller, mal er, aber im Bereich Hohe Acht hatte ich klar die bessere Linie und konnte mich in Führung setzen.“

Nach der Übergabe an Thomas Brügmann gelang diesem, die mittlerweile wieder gewechselte Führung nach dem Tankstop, bis auf Tuchfühlung zu reduzieren, bis häufige Überrundungen die beiden BMW M3 im Fight um die Führung, auf dem Nürburgring, wieder auseinander rissen. „Wir fuhren direkt hintereinander, jeder nutzte die Strecke für die optimale Ideallinie, aber im Bereich Tiergarten musste ich hart abbremsen, als sich ein Überrundeter zwischen uns schob.“ Die beiden BMW lieferten sich im Laufe der Rennstunden denn auch einen langen, berührungslosen, Kampf um die Spitze, wobei sie sich vom restlichen Teilnehmerfeld der Klasse weit absetzen konnten. Durch die Tankintervalle wurde die Fahrt auf der Strecke immer wieder unterbrochen, wobei die Piloten Capelle/Kathan von knapp kürzeren Boxenstops profitierten.

Schlussfahrer Oliver Rövenich attackierte in der letzten Runde vehement, fand aber am Führenden keinen risikolosen Weg vorbei und verlor das Rennen nach vier Stunden mit nur einem Wimpernschlag Abstand. Oliver Rövenich „Um zu verdeutlichen wie schnell wir trotz der Kampflinie fuhren, zeigt unsere eigene Bestzeit von 9:46 Minuten in der letzten Runde. Unser Gegner fuhr hart, aber fair, ein gutes Rennen, mit hauchdünnem Rückstand.“

Teamchef Dieter Rövenich „Das seit langem spannendste Rennen, wir gratulieren Dietmar Capelle und Rainer Kathan zum Sieg. Unser Team hat perfekt gearbeitet, die Fahrer alle Spitzenzeiten gezeigt, man kann nicht immer gewinnen. Uns fehlten 2 Meter auf den Sieg, aber wir freuen uns auch über Rang zwei.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Di 05.Jul, 2005 14:13

Bonnfinanz Motorsport siegt erneut

Bonnfinanz Motorsport erringt mit den Piloten Oliver Rövenich (Düren)/Thomas Ambiel (Heilbronn)/Thomas Brügmann (Erftstadt) den zweiten Klassen- und Wertungsgruppensieg im vierten Rennen der VLN Saison 2005.

Bonnfinanz Motorsport gelang beim vierten Rennen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft (VLN) am 02. Juli auf dem Nürburgring der zweite Sieg im vierten Rennen in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 3000 ccm (V5) und der ebenfalls zweite Wertungsgruppensieg über alle seriennahen Fahrzeuge der VLN Meisterschaft. In einer von Nässe dominierten Anfangsphase konnte sich Startfahrer Thomas Ambiel von Startplatz zwei lange im Feld behaupten. „Zwischenzeitlich waren die Bedingungen wie im Cup, durch eine langsame Überrundung verlor ich meine zwischenzeitliche Führung und musste mich Stossstange an Stossstange wieder nach ganz vorne kämpfen.“

Seinem Teamkollegen Thomas Brügmann erging es besser, die Fahrbahn war bereits einige Runden nach dem Start wieder abgetrocknet, er konnte die Zeiten, trotz verstärkter Gelbphasen auf der 25km langen Strecke, auf den Zweitplatzierten konstant ausbauen und einen komfortablen Vorsprung herausarbeiten.

Schlussfahrer Oliver Rövenich blieben aufgrund einer verschobenen Tankstrategie, nur noch fünf Runden für seinen Turn. Spannend wurde es rund 30 Minuten vor Schluss, als überraschend neu einsetzender Regen einen ungeplanten Boxenstop nötig gemacht hätte. Aquaplaning im Bereich „Quiddelbacher Höhe“ sorgte sowohl für einen Massencrash, als auch für einen Rennabbruch kurz darauf. Erkämpfter Klassen- und Wertungsgruppensieg im vierten Rennen!

Teamchef Dieter Rövenich: „Insgesamt ein schwieriges Rennen, die Wetterbedingungen am Anfang wie auch am Schluss waren alles andere als optimal, trotzdem haben wir uns den Sieg heute auf der Strecke erkämpft. Das ganze Team hat heute hervorragend zusammen gearbeitet, ein verdienter Sieg auf den wir stolz sein können.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » So 17.Jul, 2005 20:10

Bonnfinanz Motorsport – Sieg und Drittplatzierte der Meisterschaft

Bonnfinanz Motorsport hatte beim fünften Rennen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft die Nase wieder vorn. Das Team ist nun auf Platz drei der Meisterschaftstabelle.

Am vergangenen Wochenende konnte das Tourenwagenteam Bonnfinanz Motorsport mit den Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Brügmann (Erftstadt) und Thomas Ambiel (Heilbronn/Flein) auf BMW M3 in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft wiederholt triumphieren. Mit einem Klassen- und Wertungsgruppensieg katapultierte sich das Team aus Bonn auf Platz drei der Meisterschaft und damit zum bisher besten Saisonergebnis. In einem harten Hitzerennen startete Thomas Ambiel von der Poleposition und kämpfte rundenlang mit Martin Tschornia des Teams MSC Rhön um die Führung.

Diesen Kampf setzte auch Thomas Brügmann als zweiter Pilot, wobei viele Gelbphasen, Unfälle und technische Ausfälle von dem Erftstädter, bei Innenraumtemperaturen jenseits der 50°C, volle Konzentration und Leistungsfähigkeit forderten.

Schlussfahrer Oliver Rövenich konnte letztlich die Führung übernehmen, nachdem eine spezielle Tanktaktik das Team auf Platz eins nach vorne brachte. Letztlich betrug der Vorsprung auf den Zweitplatzierten BMW aus Bad Wiessee (Capelle/Kathan) komfortable 55 Sekunden, sodass Bonnfinanz Motorsport mit dem dritten Klassen- und Wertungsgruppensieg der Saison wieder ein Platz auf dem Podium neben den Gesamtsiegern gelang. Mit diesem Ergebnis schiebt sich das Team nun auf die dritte Meisterschaftsposition nach vorne.

Teamchef Dieter Rövenich: „Das ist wohl der schönste Sieg der Saison für uns, wir konnten uns in einem harten Rennen gegen eine starken Gegner zur Wehr setzen und gewannen das Rennen taktisch an der Box. Wir holten Oliver Rövenich zu einem Stopp wenige Runden vor Schluss rein, fassten nur wenig Benzin auf, sodass unsere Taktik durch diesen letzten Boxenaufenthalt entschieden wurde. Ein sehr bewegender Augenblick, dass wir zur Halbzeit nun auf Platz drei der Meisterschaft liegen, motiviert das Team zusätzlich weiterhin das Beste zu geben.“

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Do 01.Sep, 2005 9:45

Bonnfinanz Motorsport übernimmt Tabellenspitze in der VLN

Bonnfinanz Motorsport übernimmt mit Klassen- und Wertungsgruppensieg Platz 1 in der Meisterschaft.

Erst einen Tag nach Rennschluss wurde bekannt, dass Bonnfinanz Motorsport mit den drei Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Brügmann (Erftstadt/Altenahr) und Thomas Ambiel (Flein) spektakulär nach dem 6h ADAC Rur – Pokal -Rennen die Tabellenspitze in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft (VLN) übernommen hat.

218 gewertete Teilnehmer nahmen am vergangenen Wochenende, vor einer Rekordkulisse von 40.000 Zuschauern, das siebte und längste Rennen der VLN-Saison unter die Räder. Bonnfinanz Motorsport startete auf dem BMW M3 nach schlechten Trainingsergebnis lediglich von Platz vier in der Klasse V5. Startfahrer Tom Ambiel konnte sich allerdings bereits früh im Feld behaupten und ab der ersten Runde aufholen. Bei seinem ersten Boxenstop aber, wurde infolge einer Luftblase im Tanksystem, nur ungenügend Benzin nachgefüllt, was einen zusätzlichen Boxenstop für den zweiten Fahrer nötig werden lassen sollte.

Erstmals in dieser Saison änderte Teamchef Rövenich die Wechselstrategie und schickte überraschend Oliver Rövenich als zweiten Fahrer auf die Bahn. Verstreute Schrotteile auf der Strecke führten bereits nach kurzer Zeit zu Reifenschäden, die in Verbindung mit der ungenügenden Benzinmenge zu dem frühen zweiten Boxenaufenthalt führte. Oliver Rövenich „Es war unglaublich viel Verkehr, dazu zahlreiche gelbe Flaggen, der Reifenschaden und das Spritproblem nagte an den Nerven, als Pilot kann man da nur schwer ruhig bleiben.“

Der dritte Fahrer Thomas Brügmann konnte nach Übernahme des Fahrzeugs zu Mitte des Rennens verhindern, dass der Abstand zu den beiden vorausfahrenden BMW nicht zu groß wurde, eine rutschende Kupplung verordnete den Fahrer zu einem schonungsvolleren Umgang mit Getriebe und Kupplungsscheibe und verhinderte schnelle Rundenzeiten.

Im Kampf um die Spitze wurde das Duo Capelle/Kathan Opfer des Defektteufels und verlor in einer Reparaturphase an der Box über fünf Minuten, zu viel um noch gegen Bonnfinanz Motorsport gewinnen zu können. Der an diesem Wochenende durch schnelle Rundenzeiten überzeugende Tom Ambiel wurde nun als Schlussfahrer eingesetzt und setzte sich sowohl auf der Strecke, als auch mit einem kurzen letzten Boxenstop auch an der Box gegenüber Martin Tschornia auf dem BMW des MSC Rhön durch, übernahm die Führung und gab sie bis zum Schluss nicht mehr her. Freude und Überraschung bei Bonnfinanz Motorsport über den Klassen- und Wertungsgruppensieg! Nach Startplatz vier, den zwischenzeitlichen Problemen und dem bis zuletzt harten Kampf um Platz eins, war das Ergebnis nicht einschätzbar gewesen.

Teamchef Dieter Rövenich: „Heute muss ich unserem Einsatzteam Bonk-Motorsport ein großes Lob aussprechen, perfekte Arbeit zu einem für uns perfekten Ergebnis. Yokohama leistete durch den technischen Support viel Hilfestellung, die Reifenschäden durch verschmutzte Fahrbahn waren wirklich nicht absehbar, für uns eins der härtesten und ereignisreichsten Rennen der Saison. Nun stehen wir nach sieben Rennen erstmals auf Platz eins in der Meisterschaft, für Bonnfinanz Motorsport nach drei Jahren in der VLN eine große Ehre die Tabelle anführen zu dürfen und eine Herausforderung mehr, auch weiterhin das Beste zu geben.“ (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Di 27.Sep, 2005 12:17

Bonnfinanz Motorsport stolzer Zweitplatzierter

Bonnfinanz Motorsport behält mit zweitem Rang in der Klasse V5 bei nur 0,03 hauchdünnen Punkten Vorsprung die Führung in der Meisterschaft.

In einem aufregenden Rennen konnte sich das Team Bonnfinanz Motorsport überraschend an der Tabellenspitze der Langstreckenmeisterschaft (VLN) behaupten, wenngleich der Punktevorsprung durch einen erst in der letzten Runde verlorenen ersten Platz deutlich geschrumpft ist. 0,3 Punkte trennen das Team aus Bonn an der Spitze noch vom letztjährigen VLN-Meister René Wolff und seinem Co Ben Koske.

Die drei Piloten Oliver Rövenich (Düren), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Erftstadt/Altenahr) erhielten mit Startplatz zwei beim 37. ADAC-Barbarossapreis aus dem Qualyfiying gute Voraussetzungen für das Rennen.
Eine gerissene Scheibe sorgte noch vor dem Start für hektische Reparaturarbeiten an der Box, eine aufgeklebte Folie gewährleistete weiterhin die Durchsicht. Startfahrer Thomas Ambiel setzte sich bereits am Start an die Spitze, diverse Probleme, wie eine Berührung mit dem Zweitplatzierten BMW M3 von Capelle/Kathan und dem Kontakt mit einem Tier, verliefen letztlich glimpflich und änderten bis zum Boxenstop und Vergabe an Thomas Brügmann nichts.

Dieser konnte sich mit einer Reihe schneller Rundenzeiten in Szene setzen „Die Yokohama Reifen waren heute einfach nur perfekt, ich hatte eine Menge Spaß.“ Diesen hätte auch Oliver Rövenich haben können, wenn er nach einem guten Turn, nicht in der letzten Runde im Kampf um den Sieg, von einem langsameren Fahrzeug aufgehalten worden wäre und letztlich den Sieg mit 0,3 Sekunden Abstand an das Duo Capelle/Kathan (Bad Wiessee) abgeben musste. „Ich hatte nicht genügend Schwung und war in dem Moment im Nachteil. Wenn man 3 ½ Stunden fährt und dann mit 0,3 Sekunden Abstand nach der langen Führungsarbeit verliert, ist das schon ein komisches Gefühl, aber thats racing.“

Teamchef Dieter Rövenich: „Wir sind stolzer Zweitplatzierter und konnten zudem noch überraschend die Meisterschaftsführung halten, wenngleich mit knappen 0,03 Punkten auf René Wolff und Ben Koske. Der erkämpfte zweite Rang heute rundet aber letztlich ein spannendes und aufregendes Rennwochenende ab.“ (ws)

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Bildnachweis: Daniel Eckel

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 10.Okt, 2005 2:40

Dramatischer Sieg für Bonnfinanz Motorsport

In einem dramatischen Schlussspurt gelang es Bonnfinanz Motorsport zum fünften Mal in diesem Jahr die Klasse zu gewinnen und den knappen Vorsprung in der VLN-Meisterschaft auszubauen.

Den drei Piloten Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Erftstadt/Altenahr) gelang auf dem Bonnfinanz-BMW M3 im neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) der fünfte Sieg der Saison. Von der Poleposition aus gestartet, hielt sich Startfahrer Thomas Ambiel konstant vor dem stark fahrenden Martin Tschornia des MSC Rhön. Kurzeitige Führungswechsel konnte der ehemalige VW Lupo-Cup Fahrer Ambiel innerhalb weniger Kurven später wieder für sich entscheiden. Bis zum Wechsel auf Thomas Brügmann hatte sich der jüngste Fahrer des Trios erneut einen Sekundenvorteil herausgefahren. „Das Rennen war bereits zu Anfang durch eine Reihe Gelbphasen und Unfälle geprägt, sodass wir im Kampf um die Spitze immer wieder zusammen rutschten, trotz allem behielt ich die Führung.“

Der Wechsel vom jüngsten auf den ältesten Bonnfinanz-Fahrer Thomas Brügmann gestaltete sich unproblematisch und so gelang es auch diesem bereits in seiner zweiten Runde wieder auf den BMW des MSC Rhön aufzulaufen und sich die Führung kurzerhand zurückzuholen.

Teamchef Dieter Rövenich bedachte seinen Schlussfahrer und Sohn Oliver Rövenich mit einer speziellen Tanktaktik, die sich im Laufe des Rennens noch zu einem dramatischen Schlussakt entwickeln sollte. Dieser kam drei Runden vor Ende der 4-Stunden Marke zum letzten Boxenstop und wurde einzig mit wenig Benzin versehen. Da der führende Porsche des Team Manthey Racing nur 0,042 Sekunden vor Ende des vier Stunden dauernden Rennens die Ziellinie überquerte, führte das dazu, dass eine handvoll Teams für die weitere Runde erneut die Box zu einem kurzen Tankstopp ansteuern mussten. „In der Boxengasse waren in Runde 28 die Tankanlagen bereits abgestellt, da die Nürburgring GmbH davon ausgegangen war, dass das Rennen beendet sei“, erklärte Rennleiter Peter Bröcher (Olpe). Auch bei Bonnfinanz Motorsport, war man nicht von einer weiteren Runde ausgegangen, sodass Oliver Rövenich im Schongang die letzte Runde bestreiten musste. Letztlich aber siegte das Team mit 56 Sekunden Vorsprung. Dieter Rövenich: „Die letzten Minuten waren äußerst Nervenaufreibend, wir wussten nicht ob der Sprit reichen würde, zudem war auch noch unser Funk ausgefallen. Als unser BMW dann die Ziellinie als Erster überquerte, kannte die Freude keine Grenzen mehr.“

In der Meisterschaftstabelle liegt Bonnfinanz Motorsport seit sechs Wochen weiterhin ungeschlagen auf Rang eins und kann seinen Vorsprung mit 60,47 Punkten auf den Vorjahresmeister René Wolff und seinen Co Ben Koske sogar noch ausbauen. (ws)

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Bild: Daniel Eckel

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