[VLN/24h] Bonnfinanz Motorsport PORSCHE 997 Cup 2008

Informationen und Hintergründe.
Wolfgang Sievernich
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 02.Okt, 2006 8:28

Dritter Sieg für Bonnfinanz Motorsport

Dritter Sieg im siebten Rennen der VLN-Saison für Bonnfinanz Motorsport. Neuaufgebauter BMW M3 E46 entwickelt sich zum Gewinnerkandidaten.

Freude und Trauer können manchmal recht nah beieinander liegen. Die Freude über den dritten Sieg in der Klasse SP5 auf BMW M3 E46 mischte sich für Teamchef Dieter Rövenich mit Trauer um den Tod von Sportwagenikone Erwin Kremer von Porsche Kremer Racing aus Köln. Der BMW von Bonnfinanz Motorsport fuhr aus diesem Grund unter Trauerflor und „Race for Erwin“ Schriftzug auf der Motorhaube. Die Fahrerbesatzung Michael und Peter Bonk (Münster) sowie Oliver Rövenich (Merzenich) konnten sich in einem verregneten Zeittraining auf Platz vier in der Klasse behaupten. Im trockenen und kürzesten Rennen der Saison über 3,5 Stunden, liess Bonnfinanz Motorsport dagegen nichts anbrennen und übernahm bereits nach kürzester Zeit die Spitze. Der über 400 PS starke BMW M3 zog dabei unbeirrt seine Bahnen über die gesamte Distanz, selbst ein ABS-Ausfall konnte das Trio nicht mehr vom ersten Rang verdrängen. Zahlreiche Unfälle und schmierige Bedingungen machten die Fahrt durch zahlreiche Schrotteile auf und neben der Fahrbahn zu einem heiklen Unterfangen. Der BMW M3 von Bonnfinanz Motorsport aber blieb unbeschadet. Teamchef Dieter Rövenich nach dem Rennen: „Der Schritt vom E36 zum E46 bestätigt sich für uns auch im Laufe der Saison immer wieder. Im Zeittraining setzten wir erstmals auf Yokohama-Intermediates und trafen damit speziell bei den wechselnden Bedingungen die richtige Entscheidung. Auch die Umstellung des Teams auf das neue Fahrzeug hat astrein funktioniert. Zu aller Freude kommt natürlich auch die Trauer für einen Freund, wir haben den Sieg Erwin Kremer gewidmet. Es wäre für uns ein Traum in Erfüllung gegangen, wenn wir noch Mal zusammen mit ihm hätten Rennen bestreiten können. Leider bleibt es für immer ein Traum.“

Neben dem Sieg in der VLN hat das Team von Bonnfinanz Motorsport einen weiteren Nachwuchs-Meister in seinen Reihen. Der 12 Jahre alte Steven Winter bestritt erstmals die „Deutsche Meisterschaft zur Vredestein Trophy“ und siegte überlegen in der Kart-Klasse bis 200ccm auf einem 160ccm Rennkart. (ws)

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Wolfgang Sievernich
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 30.Okt, 2006 19:34

Bonnfinanz Motorsport: Nichts ist unmöglich

Das letzte Rennen der VLN-Saison endete für Bonnfinanz Motorsport glücklich. Ein technischer Defekt machte den 31. DMV Münsterlandpokal zum spannenden Krimi im Kampf mit der Uhr. Bravouröse Leistung von Bonk Motorsport.

Was für eine Saison! Mit einem Zweiwagen-Team startete Bonnfinanz Motorsport in seine vierte komplette Rennsaison. Neu für das Team des Finanzdienstleister Bonnfinanz dabei die Verteilung auf zwei Rennfahrzeuge aus dem Hause BMW. Der langjährig erprobte BMW M3 E36 startete wie schon zwei Jahre zuvor in der Klasse V5, die Stammpiloten Thomas Ambiel und Thomas Brügmann starteten neben Oliver Rövenich aus Studien- bzw. beruflichen Gründen nur sporadisch. Neu mit Michael und Peter Bonk (Münster/Senden), sowie Oliver Rövenich (Merzenich) dagegen der vollkommen neu aufgebaute BMW M3 E46 in der Special-Klasse SP5. Als Testsaison begonnen, musste man drei Rennveranstaltungen auslassen, ein Angriff auf die Spitze erschien kaum möglich. Überraschend dagegen, wie schnell Bonnfinanz Motorsport die Spitze in der hart umkämpften Klasse attackieren konnte. Vier Siege standen bis zum letzten Rennen am vergangenen Wochenende bereits zu Buche. Im letzten Rennen wollte das ehrgeizige Firmensportteam des Bonner Finanzdienstleister die Führung in der Gesamtwertung der Klasse SP5 übernehmen.

Das verregnete Zeittraining sah denn auch noch erfolgreich aus. Poleposition vor den beiden BMW M3 von Airnergy Motorsport und dem MSC Ruhrblitz. Erst auf Rang vier der kampfstarke Volvo S60 von PSR Motorsport. „Wir konnten mit den gut haftenden Yokohama Pneus den Angriff auf die Pole riskieren, Oliver errang Platz eins mit der schnellsten Zeit von 9:11.608 Min in der Klasse und Gesamtrang 16 bei 170 Fahrzeugen“ so Teamchef Dieter Rövenich nach dem Training. Herbstwetter in der Eifel, ein Fall für die Taktiker. Der Regen hatte zum Start hin aufgehört, trotzdem war die Fahrbahn der über 22 km langen Nordschleife an vielen Stellen noch nass. Die Rennleitung deklarierte das Rennen aus dem Grund als „Wet Race“, Regenreifen waren angesagt. Startfahrer Michael Bonk verteidigte gleich zu Anfang seine Führungsposition, nahm aber recht schnell Tempo raus, um das Fahrzeug bei den widrigen Bedingungen nicht zu gefährden. Da die Strecke mehr und mehr abtrocknete, verordnete der Teamchef bereits nach sechs Runden einen Boxenstopp mit Fahrerwechsel auf Oliver Rövenich. Vier Runden später allerdings wurde es im Boxenfunk hektisch, eine abgescherte Schraube hatte das Differenzial lahm gelegt und der Wagen musste an die Box zurückgebracht werden. Fast 90 Minuten Reparaturpause und anschließender Aufholjagd brachte Bonnfinanz Motorsport noch auf Rang fünf in der Klasse.

„Die Mechaniker von Bonk Motorsport haben einen fantastischen Job gemacht, andere hätten aufgegeben, aber nicht so unsere Jungs. Es sollte eigentlich nur ein Testjahr sein. Oliver Rövenich steht mit seinen Punkten aus den Klassen V5 und SP5 nun überraschend als zweitbester Fahrer fest. Wir können auf ihn und das Team sehr stolz sein“ so ein zufriedener Teamchef zum Schluss. (ws)
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Do 07.Dez, 2006 21:07

Bonnfinanz Motorsport zusammen mit YOKOHAMA auf der Essener Motorshow

Das aus VLN und 24h-Rennen bekannte Rennteam von Bonnfinanz Motorsport, stellt auf Einladung von Reifenpartner YOKOHAMA auf der Essener Motorshow Fahrzeug und Team vor.

Repräsentativ und Medienwirksam steht er da – der neue BMW M3 E46 des Teams von Bonnfinanz Motorsport. Auf der Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport und Classics stellt Bonnfinanz Motorsport bereits zum wiederholten Mal, auf Einladung des japanischen Reifenherstellers YOKOHAMA, den in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring so erfolgreichen Rennwagen aus. Der über 400 PS starke BMW M3 kam erstmals in diesem Jahr zum Einsatz und konnte sich mit vier Siegen in der Special-Tourenwagenklasse SP5 gleich einen Namen in der heiß umkämpften Serie machen. Reifen- und Entwicklungspartner YOKOHAMA rüstet die Tourenwagenweltmeisterschaft (WTCC), die Seat Leon Supercopa-Serie und neu auch die Formel 3-Serie mit YOKOHAMA-Pneus aus. Die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit Bonnfinanz Motorsport wird auch in Zukunft fortgesetzt, wie Teamchef Dieter Rövenich bekannt gab.

Im letzten Jahr stellte Bonnfinanz Motorsport mit dem Vorgänger BMW M3 E36 den Rennwagen der letzten drei Jahre aus, in diesem Jahr lag der Fokus auf dem neuen, moderneren und vor allem schnelleren BMW Modells E46. Auf der Motorshow gastiert das Team um die Piloten Oliver Rövenich (Merzenich), Michael und Peter Bonk (Münster/Senden), sowie den Verantwortlichen von Bonnfinanz Motorsport noch bis zum 10. Dezember in Essen. Wer Team und Fahrzeug in Einzelgesprächen und Interviews noch erleben möchte, kann dies auf dem Stand von Yokohama, (Galeria, Stand 119/117/116) noch bis zum kommenden Sonntag, in die Tat umsetzen. (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Fr 19.Jan, 2007 12:55

Bonnfinanz Motorsport-Pilot Oliver Rövenich neuer Clubmeister des DMC

Dem Tourenwagenpiloten von Bonnfinanz Motorsport gelang zum Jahresausklang überraschend der Sieg im Titelkampf des Dürener Motorsport Club (DMC).

Freude und Überraschung gleichermaßen für Bonnfinanz Motorsport. Oliver Rövenich, Stammfahrer aus Merzenich, gelang zum Jahresausklang noch ein besonderer Hattrick. Nach dem Erfolg im 24h-Rennen, den ersten Siegen im Spezial-Tourenwagen, errang er zum Jahresende noch den Titel des Clubmeister. Mit hauchdünnen 0,28 Punkten Vorsprung setzte sich der 28-jährige gegenüber seinem schärfsten Verfolger Franz-Josef Heiden durch. Letztlich siegte Oliver Rövenich mit 60,27 Punkten. Auf den Drittplatzierten Bernd Küpper hatte Rövenich mit über 16 Punkten bereits ein komfortables Polster herausgefahren. Zu verdanken hat er seinen Sieg in der Clubwertung vor allem dem Erfolg im BMW M3 GT V5 und BMW M3 SP5, wobei der Sieg im ADAC 24h-Rennen besonders zum Punktegewinn beigetragen hatte.

Teamchef Dieter Rövenich zeigte sich nach den Pokalehren erfreut, blieb aber auch zurückhaltend: „Natürlich freuen wir uns über jeden Erfolg den unsere Fahrer erzielen, besonders wenn sie unter erschwerten Bedingungen zustande kommen. Zuerst fehlten uns im neuen BMW drei Rennen zu Beginn der Saison, da der Wagen nicht fertig wurde. Später verloren wir weitere drei nach dem Verkauf des „kleinen“ M3-V5. Wenn man trotz allem mit Erfolg belohnt wird, ist das natürlich schön.“

Titelträger Oliver Rövenich: „Es ist schön einen Titel zu gewinnen, aber Erfolg darf nicht blenden. Hier gehörte eine Portion Glück dazu. In der kommenden Saison werden wir sehen, ob wir in der SP5 ein Wort mitreden können. Ich bin hier sehr optimistisch, weil unser Umfeld stimmt. Das Team ist eine Einheit und an Erfahrung mangelt es nicht. Hält das Material, und bleiben wir von Unfällen verschont, sind wir sicher vorne dabei.“ Ob er sich noch mal vorstellen kann, seinen Erfolg zu wiederholen, beantwortet er schmunzelnd: „Ich würde einen erneuten Gewinn natürlich nicht ablehnen.“ (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Di 20.Mär, 2007 17:04

Bonnfinanz Motorsport setzt 2007 auf konsequenten Leichtbau

Neuigkeiten von Bonnfinanz Motorport. Das Firmensportteam des Bonner Finanzdienstleisterunternehmen setzt für 2007 wieder auf die Stammpiloten Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Ambiel (Flein) und Thomas Brügmann (Altenahr). 2006 traten die drei Bonnfinanz-Fahrer noch auf zwei BMW M3 (E36 und E46) in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft an. Während Ambiel und Brügmann den „kleinen“ M3 GT E36 in den Kampf um die Serienwagenklasse V5 schickten, entwickelte Oliver Rövenich zusammen mit Michael und Peter Bonk (Münster/Senden) die neue Bonnfinanz-Geheimwaffe in der Special-Tourenwagenklasse SP5. Zum Ende der Saison 2006 musste sich Teamchef Dieter Rövenich letztlich schweren Herzens vom erfolgreichen, aber mittlerweile auch in die Jahre gekommenen M3 E36 trennen. „Wir legten unsere ganze Kraft auf den Neuen, da mussten wir Prioritäten setzen.“ Aber mit vier Siegen des neuen 380 PS starken M3 fiel ihm der Abschied leichter, gute Aussichten also für die neue Saison auf dem Nürburgring.

Aber die Konkurrenz schläft nicht, Erfolge stacheln nicht nur die eigene Kreativität an. Aus dem Grund setzte Michael Bonk über den Winter auf konsequenten Leichtbau. „Wir haben alleine durch Carbon-Türen und Hauben, Makrolonverglasung und einen geänderten Carbon-Heckflügel 12 kg gewonnen.“ Nicht viel möchte man meinen, aber doch genug um die entscheidenden Sekunden im Kampf um die bessere Position zu ermöglichen. Darüber hinaus liegt der BMW aufgrund einer optimierten Aerodynamik besser im Wind. Aber Teamchef Dieter Rövenich gibt sich mit Prognosen zur Saison zurückhaltend: „Die Technik ist topp, jetzt müssen unsere Piloten zeigen, wie schnell sie sich auf den Neuen einschießen und ein Wörtchen um die Spitze mitreden können.“

Die Saison beginnt mit den Test-und Einstellfahrten am 24. März und startet am 31. März in ihr erstes Rennen zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft. (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » So 01.Apr, 2007 22:17

Gelungener Saisonauftakt für Bonnfinanz Motorsport

In neuer Besetzung gewann Bonnfinanz Motorsport überlegen am 31. März den Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

Bonnfinanz Motorsport nutzte die neue Saison in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring um gleich in neuer Fahrerbesetzung eine Duftmarke in der Klasse SP5 zu setzen. Mit Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Brügmann (Altenahr) und dem kurzfristig eingesprungenen Michael Bonk (Münster) gewann das Trio mit dem perfekt vorbereiteten BMW M3 E46 die 3 Liter-Spezialtourenwagen-Klasse. Der noch im Vorbericht genannte Stammfahrer Thomas Ambiel musste aus beruflichen Gründen kurzfristig auf seinen Auftritt in dieser Saison verzichten. Der IT-Spezialist aus Flein befindet sich zurzeit im Aufbau seiner Firma, die Prioritäten fielen damit erstmals nach langen Jahren gegen den Rennsport aus.

Im Training hatte Bonnfinanz Motorsport erstmal Pech. Einsetzender Nieselregen, Unfälle mit verölten Streckenabschnitten und abtrocknende Stellen sorgten für reichlich schlechte Zeiten. Zwei Unterbrechungen zogen sich in die Länge, auf den letzten 15 Minuten im Training wollte Teamchef Dieter Rövenich aber auch nichts mehr riskieren. Startfahrer Michael Bonk hatte nun die Aufgabe sich von hinten durch das dichte Feld zu schlagen. Den ersten Ärger gab es aber bereits in Runde 6. Bei einem Überholmanöver tat es einen Schlag auf das vordere linke Rad. Eine flatternde Lenkung sorgte für einen frühen Stopp an der Box. Lange hatte Thomas Brügmann auf seine ersten Rennkilometer im neuen BMW warten müssen und nun war es soweit. „Ich war überrascht wie viel Kraft der Special-BMW hat, im Gegensatz zum VLN-Serienwagen ein riesiger Unterschied. Mit dem Neuen sind wir endlich Jäger statt Gejagter im Feld, für mich eine ganz neue Welt“. Seine schnellste Runde legte der Mann aus Altenahr mit 9:21 Min hin, noch fehlt es an die schnellsten Runden der Teamkollegen, aber Teamchef Rövenich ist stolz, wie gut sich Brügmann beim ersten Rennen schlagen konnte.

Kleinere Schwierigkeiten sorgten für einen zusätzlichen Boxenstopp (Öllampe), eine übersehene Flagge für eine Durchfahrtsstrafe. Letztlich aber siegte Bonnfinanz Motorsport überlegen vor dem BMW M3 E36 von Hoffmann Motorsport und dem BMW Compact GTR von Melkus/Mai/Neuser. Teamchef Rövenich: „Wir hatten keinen technischen Defekt zu beklagen waren zwar öfter als gewollt Gast an unserer Box, sind aber letztlich super zufrieden.“

Das nächste Rennen findet am 14. April mit dem 32. DMV 4-Stunden-Rennen seine Fortsetzung im Kampf um den Sieg. (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mi 18.Apr, 2007 8:25

Bonnfinanz Motorsport im Schalthebel-Pech

Manchmal liegen Glück und Pech nur wenige Millimeter voneinander getrennt. Ein gebrochener Schalthebel sorgte beim zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft für Selters, statt dem erhofften Sekt.

Von Rang drei gestartet, musste sich der mit Michael Bonk (Münster), Thomas Brügmann (Altenahr) und Oliver Rövenich (Merzenich) stark besetzte BMW M3 nur den Teams von Airnergy (BMW M3 E36) und dem MSC Ruhrblitz (BMW M3 E46) geschlagen geben. Profifahrer Sebastian Stahl hatte den Airnergy BMW im letzten Moment noch auf die Pole gequetscht. Bereits nach dem Start übernahm Michael Bonk nicht nur Rang zwei, kurz darauf schob sich der Münsteraner auch auf Platz eins an die Spitze. Während der BMW des MSC Ruhrblitz bereits früh mit Motorschaden aus dem Rennen fiel, setzte sich Bonk immer weiter vom Airnergy BMW ab. 16 Sekunden betrug der Vorsprung, als in Runde sechs urplötzlich der Schalthebel des Bonnfinanz BMW brach. Nach dem gleichen Problem im vergangenen Jahr hatte Michael Bonk bereits härteren Stahl für den neu entwickelten Schalthebel benutzt, aber den Kräften im Rennwagen hatte dieser auch nicht lange standgehalten.

Rund 30 Minuten dauerte die Reparaturpause an der Box, die Bonk im zweiten Gang langsam fahrend noch hatte erreichen können. Glück im Unglück das ein begeisterter Zuschauer dem Team seinen eigenen privaten Serien-Schaltknüppel anbot und die Fahrt dadurch später fortgesetzt werden konnte. Während die Technik des 380 PS starken BMW M3 nach dem Bruch reibungslos funktionierte, mussten sich die Piloten mit der unglaublichen Hitze im Innenraum herumschlagen. 27°C Lufttemperatur, feuerfeste Unterwäsche, Rennanzug und geschlossene Helme sorgten bei den Fahrern für hohen Flüssigkeitsbedarf. Pech für Thomas Brügmann. Der Inhalt seiner Trinkflasche hatte sich zwei Runden vor Ende des Turns selbstständig gemacht. Schwerstarbeit für den durchtrainierten Amateur-Sportler. Teamkollege Oliver Rövenich brachte es nach dem Vier-Stunden-Marathon auf den Punkt: „Wir fahren hier ein tolles Auto, aber heute definitiv eine Sauna auf Rädern.“

Nach dem langen Boxenaufenthalt war letztlich nicht mehr als Rang vier drin. Teamchef Dieter Rövenich resümiert: „Bonk Motorsport hat über den Winter einen tollen Job gemacht, viele Punkte sind im Gegensatz zum vergangenen Jahr noch mal optimiert worden. Die Yokohama-Reifen funktionieren tadellos, Thomas Brügmann schießt sich immer besser auf den neuen BMW ein. Für den gebrochenen Schaltknüppel kann niemand etwas, umso verrückter das ein Zuschauer uns aus dieser misslichen Lage rettete und uns seinen Schaltknüppel für den Rennwagen gab. Ihm gebührt der größte Dank, ohne seinen Einsatz wäre dass das Ende gewesen!“ (ws)

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 14.Mai, 2007 21:57

Bonnfinanz Motorsport erringt fast unmöglichen Sieg

Regenchaos und Reifenpoker – das vierte Langstreckenrennen der VLN-Saison glich einem Lotteriespiel

Die Eifel war schon immer für ihr eigenes Wetter bekannt. Wurden die Rennteams zu Beginn der Saison von schönstem Sommerwetter verwöhnt, so schlug ihnen der Wettergott am vergangenen Wochenende ein gehöriges Schnippchen. Regen, Sonne und das ganze im Wechselspiel wieder von vorn. Regenreifen, Slicks, Intermediates, manche Teams verbrachten mehr Zeit mit den Reifenwechseln als auf der Strecke. Bereits im Zeittraining am frühen Samstagmorgen musste sich Bonnfinanz Motorsport den Wetterkapriolen der Region stellen und rückte just zu dem Zeitpunkt mit Slicks auf die Strecke aus, als ein Regenschauer viele unsanft überraschte. Startplatz fünf die Folge.

Aber es kam noch schlimmer. Als man zur Startaufstellung aufbrach, blockierten viele Zuschauer den Ausgang zur Strecke. Mehr als 30 Rennwagen steckten fest und die Lenker mussten hilflos mit ansehen wie die rote Boxenampel die Weiterfahrt verhinderte. Startfahrer Michael Bonk (Münster) blieb nichts anderes übrig als dem Feld auf Regenreifen hinterher zuwetzen. Wer jetzt dachte, dass es doch nicht mehr schlimmer werden könnte, der irrt. Von der ersten Runde an begannen Regen- und Sonnengott ihr Spielchen mit den 210 Rennteams. Kaum hatte man auf Regenreifen gesetzt, sorgte der starke Wind für eine abtrocknende Strecke. Wechselte man zurück auf Slicks, ließ der Regen nicht lange auf sich warten. Wer sich jetzt verzockte, lief der Zeit gnadenlos hinterher. Aber Bonnfinanz Motorsport bewies auch mit Oliver Rövenich (Merzenich) und Thomas Brügmann ein Händchen für das Wetter und brachte den 380 PS starken BMW M3 mit geschickten Stopps und schnellen Rundenzeiten nicht nur weit nach vorne, sondern letztlich sogar in Führung.

Vier Minuten Vorsprung standen nach vier turbulenten Stunden zu Buche und brachten dem Team den ersehnten zweiten Sieg im vierten Rennen der Saison. Dieter Rövenich: „Das war schon ein verrücktes Rennen. Wenn man von ganz hinten starten muss und insbesondere bei solch einem Wetterchaos nach vier Stunden ganz vorne steht, ist das nicht nur auf ausgeglichene Fahrer zurückzuführen, sondern auch auf eine perfekt arbeitende Boxencrew. Mein besonderer Dank geht heute an unsere Zeitnahme (Nadja Heller und Astrid Schilling), die die Konkurrenz super im Blick hatten.“

In zwei Wochen startet Bonnfinanz Motorsport zum Halbzeitrennen (26. Mai) der Langstreckenmeisterschaft. (ws)

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Hardy Haferkamp
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Beitrag von Hardy Haferkamp » Di 15.Mai, 2007 9:55

Eine grandiose Teamleistung *Daumen Hoch*,

aber das Warten bis zur allerletzten Sekunde beim Reifenpoker zur Startaufstellung den Zuschauern anzulasten halte ich für unangemessen.
Als man zur Startaufstellung aufbrach, blockierten viele Zuschauer den Ausgang zur Strecke. Mehr als 30 Rennwagen steckten fest und die Lenker mussten hilflos mit ansehen wie die rote Boxenampel die Weiterfahrt verhinderte.
Es gab 3 ernstgemeinte Aufforderungen von Lars, aber viele Teams hat es nicht interessiert, selbst die Letzte (1 Minute vor Schließung) wurde von vielen Teams entspannt ignoriert. Dann muss man sich auch nicht wundern wenn man vor der roten Ampel im Stau mit den anderen Gamblern in der Box bleiben muss.

Vielleicht sollte man den Fehler auch mal bei sich suchen und nicht versuchen Andere dafür verantwortlich zu machen.

Gruß
Hardy

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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Di 29.Mai, 2007 18:59

Rund 30 Fahrzeuge kamen nicht durch, weswegen sich die Rennleitung entschloss von einer 1-Minuten-Zeitstrafe abzusehen. Natürlich fahren viele erst am Schluss raus, trotzdem standen vorne immer noch viele Zuschauer rund um Strietzel rum.
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Di 29.Mai, 2007 19:00

Bonnfinanz Motorsport setzt Siegesserie unbeirrt fort

Generalprobe für 24h-Rennen erfolgreich bestritten. Bonk/Rövenich/Brügmann dominieren fünften Lauf der Langstreckenmeisterschaft trotz Getriebeproblemen.
Bonnfinanz Motorsport dominiert zurzeit die Special-Klasse bis 3 Liter Hubraum. Im fünften von zehn Rennen zur Langstreckenmeisterschaft gewannen Michael Bonk (Münster), Oliver Rövenich (Merzenich) und Thomas Brügmann (Altenahr) mit zwei Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Sonnige, warme und trockene Bedingungen sorgten für eine angenehme Unterbrechung der letzten Tage, die vor allem vom Regen bestimmt waren. Statt der bisherigen Teilnehmer-Rekordzahlen, starteten am vergangenen Wochenende „nur“ 179 Rennfahrzeuge, da sich die meisten Teams ihre Fahrzeuge für das, in zwei Wochen folgende, 24h-Rennen aufsparten. Auch in der Klasse SP5 fehlten mit Airnergy Motorsport und dem MSC Ruhrblitz (beides BMW M3) zwei schnelle Gegner, weswegen Teamchef Rövenich seine Piloten instruierte, zwar zügig zu fahren, aber keine Risiken einzugehen.

Trotz ruhigerer Fahrweise übergab Startfahrer Michael Bonk den BMW beim Wechsel auf Oliver Rövenich mit fast vier Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Problemlos gestalteten sich zuerst auch die ersten Runden des Merzenichers. Öl, Unfälle und gelbe Flaggen hinderten Oliver Rövenich nicht daran den Vorsprung weiter auszubauen. In seinen letzten Runden dagegen machten ihm Getriebeprobleme zu schaffen. Im sequentiellen 6-Gang-Getriebe ließen sich die fünfte und sechste Fahrstufe nur noch mit viel Kraft einlegen. Schwierigkeiten die man in Führung liegend gar nicht gebrauchen konnte.

Auch Schlussfahrer Thomas Brügmann blieb nicht davon verschont, verabschiedeten sich bei ihm zudem langsam aber sicher auch der dritte und vierte Gang. Mit Glück im Unglück hielt das Getriebe aber bis zum Schluss und das Bonner Rennteam gewann begeisternd mit zwei Runden Vorsprung auf den BMW M3 des MSC Hermannsdenkmal.

Schon in zwei Wochen startet Bonnfinanz Motorsport erstmals auf dem neu aufgebauten Porsche 996 GT3 von Bonk Motorsport zum ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Die beiden Bonnfinanz Stammfahrer Oliver Rövenich und Thomas Brügmann werden dann von den amtierenden VLN-Meistern Mario Merten (Nürburg) und Wolf Sylvester im Kampf um den Sieg unterstützt. (ws)
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 17.Sep, 2007 13:04

Bonnfinanz Motorsport 24h-Sieger der Herzen

Bonnfinanz Motorsport Porsche 996 GT3 spektakulär elfter unter 220 Startern
Klasse SP6 2. Platz hinter Semi-Werks BMW Z4
Bestes Yokohama-Fahrzeug

Teamchef Dieter Rövenich von Bonnfinanz Motorsport ist überwältigt. Das Firmensportteam des Bonner Finanzdienstleister errang in der 35. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens 2007 spektakulär Rang 11 im Gesamtklassement. Der 380 PS starke Porsche 996 GT3 katapultierte sich als bestes Privatteam hinter, den mit Hans Joachim Stuck stark besetzten BMW Z4 in der Klasse SP6. Die beiden Bonnfinanz Stammfahrer Oliver Rövenich (Merzenich) und Thomas Brügmann (Altenahr) wurden von den amtierenden VLN-Meistern Mario Merten (Nürburg) und Wolf Sylvester verstärkt.

Die 35. Auflage des Traditionsrennens in der Eifel begann mit einem Donnerwetter! Dominierten in den vergangenen Tagen noch Sonne und Hitze die Eifelregion, so kündigten starke Gewitter vor dem Rennstart überraschend schwierige Bedingungen an. Zum ersten Mal in der Geschichte des 24 Stunden Langstreckenrennens verschob die Rennleitung den Start. Sturzbäche überfluteten die Nordschleife und sorgten für katastrophale Verhältnisse. Zwei Stunden später startete Mario Merten mit 220 Rennfahrzeugen in das auf 24 Stunden angesetzte Marathonrennen.

Statt Risiko und Wagnis setzte Bonnfinanz Motorsport auf Konstanz und Erfahrung. Die einsetzende Dämmerung brachte weniger das Rennen, als mehr die gesamte 24h-Atmosphäre in den Vordergrund. Die Rennstrecke wurde von abertausenden feiernden Zuschauern an Lagerfeuern, auf selbst gebauten Gerüsten und tausenden Zeltburgen gesäumt. Ein unvergessliches Arrangement in einer einzigartigen Umgebung! Einsetzender Nebel aber machte das Rennen in der Nacht gefährlich. Thomas Brügmann war der Unglückrabe, der in der Nacht mit dem Porsche auf eine Gruppe Fahrzeuge auflief und beim Überrunden mit den Leitplanken kollidierte. „Ein echter Horrortrip, an einigen Stellen null Sicht, plötzlich war ich mit den Reifen im Gras, dann ging das Heck weg.“ Rund 40 Minuten Reparaturzeit warfen den bis auf Platz 15 im Gesamtklassement vorgefahren Sportwagen wieder um 13 Positionen nach hinten. Weitere Unfälle veranlassten die Rennleitung um 04 Uhr morgens zur Unterbrechung des Marathonlaufs. „Wir unterstützen diese Entscheidung“ so Teamchef Rövenich später.

Erst morgens, 5 ½ Stunden später wurde die Hatz fortgesetzt. Bei Bonnfinanz Motorsport lief auch wieder alles rund, schnell hatten sich die vier Piloten wieder auf Platz 19 nach vorne gekämpft. Als der führende Semi-Werks-BMW die Boxen nach einem Unfall anlaufen musste, wurde es für das Firmensportteam noch einmal interessant. Immer weiter schob man sich in der Zeitenliste nach vorne und profitierte von einem weiteren Ausfall eines Konkurrenten. Aber auch Oliver Rövenich war nicht vor Gefahren gefeit. Bei einer Überrundung drehte sich der Merzenicher auf der Strecke, blieb aber schadlos. Nach einer Gesamtfahrzeit von 18 Stunden konnte das Team dann endlich seinen Emotionen freien Lauf lassen. Es war geschafft. Beim ersten Renneinsatz im Porsche 996 GT3 errang Bonnfinanz Motorsport nicht nur den zweiten Rang in der Klasse SP6, mit Gesamtplatz 11 belegten die Bonner zudem noch ihr bestes Gesamtergebnis.

Teamchef Dieter Rövenich begeistert: „Wir hatten uns gar nichts ausgerechnet. Wir wollten ankommen und das so weit wie möglich vorne. In der Klasse SP6 wollten und konnten wir ein Wörtchen mitreden! Was mich am meisten gefreut hat war, dass die Vorstände der Zurich und Bonnfinanz AG an diesem Wochenende hellauf begeistert und rundum zufrieden mit unserer Leistung waren. Für unseren Reifenpartner Yokohama haben wir auch das beste Ergebnis geholt. Das alles macht mich sehr stolz!“ (ws)

Endergebnis:

Gesamtklassement

1.Manthey Porsche 997 RSR
2.Zakspeed Dodge Viper GTS-R
3.Land Porsche 996 RSR
4.Alzen Porsche Cayman RS
5.Schubert BMW Z4 Coupé
6.Paragon Porsche 997 RSR
7.Nittel Porsche 996 R GT
8.VW Motorsport Golf 5
9.Kissling Opel Astra GTC
10.Dörr BMW 130i
11.Bonnfinanz Motorsport Porsche 996 GT3


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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 17.Sep, 2007 13:06

Bonnfinanz Motorsport zieht positive Halbzeitbilanz

Nach dem ADAC Zurich 24h-Rennen läutete der Motorsport nach den Rennereignissen der letzten Wochen eine lange Sommerpause für Bonnfinanz Motorsport ein. Zeit eine erste Halbzeitbilanz zur bisherigen Saison in der Langstreckenmeisterschaft und dem Einsatz im 24h-Rennen zu ziehen.

Eines fällt sofort auf, an der Rennbesetzung von Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Brügmann (Altenahr) und Michael Bonk (Münster) führt in der aktuellen Saison kaum ein Weg vorbei. Speziell Thomas Brügmann überraschte die Teamführung um Dieter Rövenich am meisten mit schnellen und konstanten Rundenzeiten. Im vergangenen Jahr startete der langjährige Bonnfinanz Motorsportpilot noch auf einem seriennahen BMW M3 E36 mit 5-Gang H-Schaltung. Der neue BMW M3 E46 mit sequentiellem 6-Gang Getriebe und konsequentem Leichtbau erforderte von Anbeginn eine starke Hand, was für Brügmann aber von der ersten Runde an kein Problem darstellte. Erstaunlich gut kam das Team zudem mit der schnellen ersten Startgruppe zurecht, wird inmitten der Porsche, Lamborghini und zahlreichen BMW-Spezial-Tourenwagen doch eine erheblich härtere Gangart gefordert. Doch auch wenn der über 380 PS starke BMW Rennwagen in der Langstreckenserie in diesem Jahr drei von fünf Rennen für sich entscheiden konnte, so setzte Teamchef Rövenich im 24h-Rennen doch auf eine andere Marke. Bonk Motorsport aus Münster baute für Bonnfinanz Motorsport einen Porsche 996 GT3 Cup auf. Neben Oliver Rövenich und Thomas Brügmann setzte Teamchef Rövenich mit den beiden amtierenden VLN-Meistern Wolf Sylvester und Mario Merten zwei weitere Top-Fahrer auf den rund 400 PS starken Sportwagen. Umstellungsprobleme gab es keine, lediglich das nervöse Heck des neuen Elfers wurde von den Piloten im Vergleich zum brettharten M3 bemängelt. Im 24h-Rennen zeigte man Klasse und rangierte den Cup-Porsche als bestes Yokohama-Fahrzeug auf den 11. Gesamtrang unter 220 Teams und den 2. Platz in der Klasse SP6 hinter dem führenden Semi-Werks-BMW Z4. Für ein Privatteam wie Bonnfinanz Motorsport allerdings wiegt dieser hart erkämpfte zweite Rang wie ein Sieg, ist es doch eine Ehre gleich hinter einem Profipiloten wie Hans Joachim Stuck auf das Podium steigen zu dürfen. Letztlich schaut die Bilanz für Bonnfinanz Motorsport bislang sehr positiv aus. Zwischenzeitlich auftretende technische Probleme konnte man ausmerzen, die Siege schmeckten danach nur umso besser.

Fünf Rennen zur Langstreckensaison auf dem Nürburgring stehen noch auf dem Programm. Bonnfinanz Motorsport nutzt die lange Sommerpause, um die Batterien wieder aufzuladen und die Saison-Entwicklung voranzutreiben. Ab dem 18. August heisst es dann wieder „Gentlemen start your engines“. (ws)
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 17.Sep, 2007 13:07

Kollisionen verhinderten Top-Ergebnis

Zwei unverschuldete Kollisionen mit einem Highspeed-Dreher auf engstem Raum vereitelten ein Top-Ergebnis des Bonnfinanz BMW M3.

Teamchef Dieter Rövenich ist sauer, zweimal wurde der Bonnfinanz BMW M3 am letzten Wochenende Opfer einer unverschuldeten Kollision. Mit Platz zwei im Zeittraining hatten sich die drei Piloten Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Brügmann (Altenahr) und Michael Bonk (Münster) was anderes für das Rennen vorgestellt. Nur einen Platz vor dem M3 lag der neue BMW 130i von Dörr Motorsport, die im 24h-Rennen mit diesem Fahrzeug bereits für schnelle Zeiten gesorgt hatten.

Aber statt eines interessanten Schlagabtausch auf der Strecke wurde Startfahrer Michael Bonk von einem Porsche GT3 im Bereich Bergwerk abgedrängt und in einen Highspeed-Dreher gezwungen. Reifenspuren auf der Fahrerseite hinter der Tür belegen, dass der Porsche-Pilot hinter dem BMW war und sich in der Kurve hinter dem BMW hätte anstellen müssen. Gegensätzliche Aussagen der beiden Parteien nach dem Rennen führten zu keiner einvernehmlichen Aussprache. „Wir hatten Glück im Unglück das Michael nirgendwo angeschlagen ist, bei einer Geschwindigkeit von 220 km/h hätte das auch ganz anders ausgehen können. Mit vier beschädigten Reifen und langsamer Fahrt zur Box, handelten wir uns ½ Runde Rückstand ein“ so Dieter Rövenich später.

Doch der nächste Ärger ließ nicht lange auf sich warten, ein Überrundungs-Rempler mit dem führenden Land-Porsche 996 RSR am Ende der Start/Ziel-Gerade führte nicht nur zu einer losen Frontlippe, sondern auch zu einem weiteren Zwangstop. Als Oliver Rövenich den BMW übernommen hatte, löste sich die erneut fixierte Frontschürze und die Lippe verabschiedete sich endgültig. Trotz leichterer Vorderachse und veränderter Aerodynamik verzeichnete das Datarecording des Teams weiterhin respektable Rundenzeiten. Im Gegensatz zu den beiden anderen Piloten, blieb bei Schlussfahrer Thomas Brügmann alles im Lot. Endrang fünf das magere Ergebnis im sechsten Rennen.

Dieter Rövenich: „Mit dem fünften Platz haben wir noch 3,27 Punkte für die Meisterschaft geholt, nicht viel, aber glücklicherweise haben wir in Punkto Führung der SP5-Klasse nichts verloren.“

Oliver Rövenich: „Mit 9:12,641 Min habe ich heute meine zweit schnellste Zeit gefahren und das obwohl der Wagen infolge der Unfälle nicht mehr optimal ausgerichtet war. Damit liegt meine schnellste Rundenzeit heute nur eine Sekunde über meiner persönlichen Bestzeit, nicht schlecht.“

In vier Wochen (15. September) startet Bonnfinanz Motorsport zur Revanche beim 6h-Rennen und damit zum Highlight der Langstreckensaison. (ws)
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Wolfgang Sievernich
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Beitrag von Wolfgang Sievernich » Mo 17.Sep, 2007 13:08

Bonnfinanz Nachwuchs: Erste Nordschleifenausfahrt für Andre Nett

Dem Nachwuchs eine Chance – das wird bei Bonnfinanz Motorsport schon immer groß geschrieben. Das heutige BMW-Tourenwagenteam aus der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft startete seine einmalige Rennkarriere genauso im Kart, wie der aktuellste Nachwuchs mit Andre Nett (Zermüllen/Eifel) auch. Der 21-jährige Kart- und Slalompilot erlebte am vergangenen Donnerstag (10. Aug.) seine erste Nordschleifenausfahrt im Rennwagen.

Auf einem BMW 318i von Hoffmann Motorsport erlebte der Bonnfinanz Nachwuchsfahrer die Nürburgring Nordschleife erstmals aus einer ganz neuen Perspektive. Im Gegensatz zum bisher bewegten rund 110 PS starken Suzuki Swift GTI aus dem Slalomsport, verfügt der BMW über 150 PS und Heckantrieb. Die schwierigen nassen und nebeligen Bedingungen meisterte Nett ohne jegliche Probleme. Vater und Lehrmeister Bernhard Nett ist begeistert: „Der Wagen ist noch ganz, alles lief super.“

Teamchef Conny Hoffmann gab dem jungen Piloten nach seiner Ausfahrt wichtige Tipps für dem Umgang mit den schnelleren Fahrzeugen auf der über 20 km langen Nordschleife und er gab über Andre bereits ein erstes wohlwollendes Zeugnis mit dem Umgang auf der Ideallinie.

Auch Bonnfinanz Motorsport startete seine ersten Rundstreckenerfahrungen bei Hoffmann Motorsport. 2002 begannen Oliver Rövenich, Thomas Brügmann und Thomas Ambiel erstmals im kleinsten Fronttriebler (Suzuki Swift GTi) des gesamten Feldes, bis man zwei Jahre später auf einen 300 PS starken BMW M3 von Bonk Motorsport wechselte. Heute starten die Tourenwagenspezialisten auf einem 380 PS starken Spezial-Tourenwagen BMW M3 E46 und Porsche GT3 Cup. (ws)
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