[CHC] Team Pink Power Technik - Klasse V2

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Dani Rörig
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[CHC] Team Pink Power Technik - Klasse V2

Beitrag von Dani Rörig » Mi 12.Apr, 2006 9:39

Rundstrecken-Challenge „Rund um die Nürburg“ – Saisonauftakt nach Maß


Nein, keineswegs ein Aprilscherz: Bei typischem Aprilwetter startete am 01. April der Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ in die Saison 2006. Für das Team um Ludger Henrich ein vielversprechender Saisonauftakt.

Verabschiedete sich das Team nach einem packenden Saisonfinale Ende Oktober 2005 noch mit einem lockeren „Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!“ fieberte man im Team nach einer arbeitsintensiven Winterpause bereits dem Start in die neue Saison entgegen.

Gut gelaunt und voller Tatendrang an den Nürburgring gereist, am Samstagmittag dann direkt die Qual der Wahl: Für welche Reifen sollte man sich entscheiden? Aufgrund der stellenweise noch nassen Strecke und der Aussicht auf weitere Regenschauer ging man schließlich auf Regenreifen an den Start. Eine Entscheidung, die Startfahrer Ludger Henrich in Runde sieben die Führung in der Klasse V2 kostete: „Da haben wir auf die falschen Reifen gesetzt, aber dank des leichten Corsa war es glücklicherweise mit acht Sekunden Rückstand in der ersten Rennhälfte nicht ganz so tragisch.“

Getreu dem Motto „To finish first, first you have to finish!“ ließ sich Henrichs Spannmann Jürgen Schulten nicht von den nun führenden altbekannten Konkurrenten Ralf Grass/Torsten Kratz im BMW 318iS beeindrucken. Mit frischen Slicks eroberte er in Runde 10 gelassen die Führung in der Klasse zurück. Ähnlich seinem Teamkollegen Henrich bestätigte er darüber hinaus die Setzzeit ebenfalls strafpunktfrei.

Im perfekt laufenden Opel Corsa GSi profitierte Jürgen Schulten zudem von der 17 Sekunden zu schnell beendeten Sollzeitrunde von Grass und konnte schließlich den ersten Klassensieg in der V2 für sein Team verbuchen. Damit setzt sich das Pink Power Team auf einen aussichtsreichen vierten Platz in der Meisterschaftswertung.

Dani Rörig
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Beitrag von Dani Rörig » So 25.Jun, 2006 8:19

Rundstrecken-Challenge „Preis der Schlossstadt Brühl“ – Trotz Bremsproblemen die Nase vorn


Auch, wenn das Wetter am Ring mal wieder verrückt spielte (Schnee- und Hagelschauer, Schneeregen und Sonnenschein im Abstand von Minuten), sollte sich der zweite Lauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ am 29. April 2006 für das Team um Ludger Henrich auszahlen.

Sicherheitshalber noch auf Regenreifen gestartet, entschied sich Startfahrer Henrich nach der Setzzeitrunde zum Wechsel auf Slicks.

Nach einer fehlerfreien ersten Bestätigung der Setzzeit und im guten Glauben, das Rennen nach dem Reifenwechsel nun „so richtig“ angehen zu können, dann der Dämpfer in der zweiten Sprintrunde: Bremsprobleme am Opel Corsa GSi, die zwar zu einem spektakulären Dreher bei 170 km/h vor der Klostertalkurve führten, glücklicherweise aber glimpflich ausgingen, konnte Henrich das Auto doch noch abfangen und so einen Einschlag in die Leitplanken vermeiden. „Die Vorderbremse funktionierte nur durch vorheriges Pumpen. War schon ein seltsames Fahren“, versucht Ludger Henrich das Fahr- und Bremsverhalten des Opel Corsa nach dem Rennen zu beschreiben.

Trotz der Schwierigkeiten mit der Bremse übernahm Jürgen Schulten beim Boxenstopp optimistisch das Steuer des Opel Corsa. Eingewiesen in die „Besonderheiten und Eigenwilligkeiten“ der Vorderbremse und mit der Maßgabe, das Auto aus Sicherheitsgründen sofort abzustellen, sofern sich das Bremsverhalten weiterhin verschlechtern würde, nahm Schulten das Rennen auf.

Und er kam zurecht: Die Setzzeit bestätigte er trotz der Schwierigkeiten ebenfalls strafpunktfrei.

Zur Überraschung des gesamten Teams beendete Jürgen Schulten den zweiten CHC-Lauf in dieser Saison mit dem zweiten Klassen- und Gruppensieg für das Pink Power Team. Damit rücken Henrich/Schulten auf den dritten Rang in der Meisterschaft vor.

Dani Rörig
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Beitrag von Dani Rörig » So 25.Jun, 2006 8:23

Rundstrecken-Challenge „Feste Nürburg“ – 3. Klassen- und Gruppensieg in Folge für Ludger Henrich und Jürgen Schulten


Wie bereits bei den ersten beiden Wertungsläufen im April zeigte sich das Wetter beim dritten Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ ebenfalls nicht von seiner besten Seite. Aber auch, wenn Ludger Henrich sich zuweilen Regen für´s Rennen wünscht, kostete ihn der in der ersten Runde einsetzende starke Regen doch etliche Schweißperlen, war er doch auf Slicks an den Start gegangen mit der pfiffigen Idee – so dachte er wohl zunächst – einen Reifenwechsel erst nach der ersten Runde vorzunehmen. So kam es dann auch, dass er auf der Döttinger Höhe die komplette Breite der Strecke benötigte, um den Opel Corsa GSi schließlich ohne große Vorkommnisse mit einer Zeit von 13:55 Minuten und somit nur knapp unter der Maximalzeit in die Boxengasse zu steuern.

Der nun folgende Reifenwechsel erfolgte dank des eingespielten Teams einwandfrei und zügig, so dass Ludger Henrich das Rennen nunmehr auf Regenreifen wieder aufnehmen konnte – allerdings auch als Letzter im Feld.

„Ach was, halb so schlimm“, dachte sich Henrich noch, musste aber mitunter die leidvolle Erfahrung machen, dass wohl nicht jeder Teilnehmer im Feld wirklich wusste, warum ein Auto mit einem Rückspiegel ausgestattet ist und dass sich so manch ein Fahrer eines „dicken“ Autos zu genieren schien, sich vor der Zuschauerkulisse des bevorstehenden 24h-Rennens von einem doch so „kleinen“ Opel Corsa überholen zu lassen.

Dennoch gelang es Henrich, die Setzzeit fehlerfrei zu bestätigen, seine Rundenzeiten trotz starkem Regen stetig zu verbessern und das Auto mit einem knappen Vorsprung von 0:20 Minuten auf den Klassenkonkurrenten Rudi Brandl an Jürgen Schulten zu übergeben.

Dieser setzte das Rennen mit guten Rundenzeiten fort und konnte so neben einem erneuten Klassen- und Gruppensieg für sein Team ebenfalls einen hervorragenden fünften Platz im Gesamtklassement verbuchen. „Rudi Brandl strandete leider in Runde neun mit einem Motorschaden am BMW 318 iS. Das wäre sonst eng geworden, denn Rudi hatte bei abtrocknender Strecke auf Slicks gewechselt, während ich Jürgen auf Regenreifen losgeschickt hatte“, kommentiert Ludger Henrich den Ausgang des Rennens. Und verschmitzt grinsend fügt er hinzu: „Wenn es bei einem CHC-Wertungslauf mal von Anfang bis Ende richtig regnet, schaffen wir es vielleicht mal unter die Top 3.“

Nicht versäumen möchte das Team Pink Power Technik an dieser Stelle, Bastian Hüttinger zum zweiten Gesamtrang zu gratulieren: „Glückwunsch noch an Basti Hüttinger! Beeindruckend, wie er den Ford Escort hat ‚fliegen’ lassen. Der Junge hat Zukunft“, zeigt sich Ludger Henrich mehr als beeindruckt von der Leistung des Neuensteiners.

Dani Rörig
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Beitrag von Dani Rörig » Di 21.Nov, 2006 11:24

Rundstrecken-Challenge „Rhein - Ruhr“ – Fahrerduo Ludger Henrich/Jürgen Schulten verfehlen Titel des Halbzeitmeisters nur knapp


Nach bereits drei Klassen- und Gruppensiegen in Folge, sollten Ludger Henrich und Jürgen Schulten ihren Erfolgskurs beim vierten Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ nicht fortsetzen können.

Optimistisch ins Rennen gestartet, war Startfahrer Jürgen Schulten recht vielversprechend unterwegs: Routiniert bestätigte er die Setzzeit von 9:59 Minuten fehlerfrei und auch die Rundenzeiten seiner Sprintrunden konnten sich wahrlich sehen lassen. Dennoch konnte Schulten das Tempo des Klassenkonkurrenten Torsten Kratz im BMW 318 iS nicht mitgehen. „Gegen den BMW von Ralf und Torsten ist bei trockener Strecke einfach kein Kraut gewachsen“, musste Ludger Henrich eingestehen und mit ansehen, wie Torsten Kratz in den ersten vier der insgesamt neun zu absolvierenden Sprintrunden bereits 19 Sekunden Vorsprung auf Jürgen Schulten herausfuhr. Ein Vorsprung, der bis zum regulären Boxenstopp sicherlich ausbaufähig gewesen wäre, wäre der Motor des BMW nicht in Runde sieben plötzlich nur noch auf drei Zylindern gelaufen, weil sich ein Massekabel gelöst hatte.

Vom Pech des Mönchengladbachers profitierte jedoch nicht nur Jürgen Schulten. Auch Bojan Ferk im Opel Corsa Sport des Slow Mover Teams nutzte seine Chance und zog an Torsten Kratz vorbei. Dennoch gelang es Jürgen Schulten, Bojan Ferk hinter sich zu lassen und den Opel Corsa GSi mit einem Vorsprung von 36 Sekunden an Teamkollegen Ludger Henrich zu übergeben.

Dieser bestätigte in Runde 10 die Setzzeit ebenfalls strafpunktfrei, verlor jedoch in der Anschlussrunde aufgrund einer Gelbphase wertvolle Sekunden. Doch das bittere Ende sollte erst noch kommen: In den letzten vier Sprintrunden blies Axel Nolde, Schlussfahrer im Slow Mover Team, zum Angriff. Zum Verdruss des Teams um Ludger Henrich schmolz der Vorsprung auf Axel Nolde nicht nur kontinuierlich, mit einem Vorsprung von insgesamt 22 Sekunden gelang es Nolde schließlich, Henrich auf den zweiten Platz der Klasse V2 zu verweisen. Damit verfehlen Ludger Henrich und Jürgen Schulten nur knapp den Titel des Halbzeitmeisters, verteidigen jedoch mit nunmehr 52,39 Punkten den zweiten Rang in der CHC-Gesamtwertung.

Dani Rörig
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Beitrag von Dani Rörig » Di 21.Nov, 2006 11:27

Rundstrecken-Challenge „Preis der Erftquelle“ – Team Pink Power von nun an in der Gruppe N/F bis 2000 ccm zu Hause


Nach 65 nervenaufreibenden Wochenarbeitsstunden mit wenig Schlaf präsentierte sich das Team Pink Power Technik beim fünften Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ mit einem neu aufgebauten Opel Astra OPC.

„Ein einschneidendes Erlebnis beim letzten Lauf hat uns zu diesem Schritt bewogen. Mit dem Wechsel in die Gruppe N/F bis 2000 ccm erhoffen wir uns bessere Chancen in der Meisterschaft“, verrät Ludger Henrich den Grund für den Wechsel. Und ein bisschen traurig fügt er hinzu: „Das heißt aber auch Abschied zu nehmen von unserem kleinen Corsa, der uns so treue Dienste geleistet hat.“

Für Traurigkeit blieb jedoch wenig Zeit, denn es galt zunächst, in der Einführungsrunde die ersten Meter mit dem neuen Auto zu bestreiten. Sieht man mal vom ABS ab, das nicht funktionierte, beendete man im Team um Ludger Henrich schließlich recht zuversichtlich das erste Rollout im neuen Fahrzeug.

Im Rennen dann konnte sich das Fahrerduo Ludger Henrich/Jürgen Schulten gegenüber der neuen Klassenkonkurrenz Klaus und Julia Flint durchsetzen. Die Setzzeit von 10:51 Minuten konnte sowohl in Runde zwei als auch in Runde 10 fehlerfrei bestätigt werden. Darüber hinaus konnte das Duo mit einer Zeit von 8:38 Minuten die schnellste Rennrunde in der Klasse für sich verbuchen.

Zwar hatte Jürgen Schulten zum Ende des Rennens erheblich mit kaputten Reifen zu kämpfen, brachte den Astra aber schließlich als Führender der Klasse mit 4.706 Punkten sicher ins Ziel. Damit behaupten sich Ludger Henrich und Jürgen Schulten nicht nur nach wie vor auf dem zweiten Rang in der Gesamtwertung, sondern verkürzen auch den Abstand auf den Tabellenführer Hans Rolf Salzer um 0,43 Punkte.

„Das Ergebnis bestätigt uns in unserer Entscheidung. Somit hat sich der Stress wenigstens gelohnt“, bringt es ein sichtlich zufriedener Ludger Henrich nach dem Rennen auf den Punkt.

Dani Rörig
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Beitrag von Dani Rörig » Di 21.Nov, 2006 11:29

Rundstrecken-Challenge „Nordeifelpokal“ – Gute Voraussetzungen für Titelverteidigung geschaffen


Nur 0,43 Punkte von der Tabellenführung entfernt und mit dem festen Willen, den momentanen Tabellenführer Hans Rolf Salzer von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen, war das Team zum sechsten Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ an den Nürburgring gereist.

Motiviert und gut gelaunt ging man das Rennen an. Die Setzzeit bestätigte Startfahrer Ludger Henrich strafpunktfrei und in der ersten Sprintrunde galt es zunächst, einige Konkurrenten zu überholen, was mitunter wertvolle Zeit kostete.

Bereits in seiner zweiten Sprintrunde lief Henrich schließlich auf den Peugeot 206 von Klaus und Julia Flint auf. Zwar konnte Henrich die Konkurrenz ebenfalls problemlos überholen, sie abzuschütteln stellte sich jedoch als ein hartes Stück Arbeit heraus. Da es Henrich allerdings etwas besser gelang, sich durch den „dichten Verkehr“ zu „schlengeln“, konnte er sich letztlich doch von Vater und Tochter Flint absetzen und bis zum regulären Boxenstopp sogar einen Vorsprung von 24 Sekunden auf die Verfolger herausfahren.

Jürgen Schulten nunmehr am Steuer des Opel Astra OPC tat es Ludger Henrich gleich und bestätigte die Setzzeit ebenfalls souverän fehlerfrei. Zwar hatte auch er im weiteren Verlauf des Rennens mit Klaus und Julia Flint zu kämpfen, konnte sich schließlich aber doch mit super Rundenzeiten um die 8:33 Minuten deutlich absetzen und den Vorsprung auf die beiden Flints so auf 1:01 Minuten ausbauen. Zudem legte Schulten die Bestzeit des Teams auf 8:31 Minuten neu fest.

Damit übernehmen Ludger Henrich und Jürgen Schulten nun gemeinsam mit Hans Rolf Salzer die Tabellenführung. „Der Kampf um die Meisterschaft wird noch ganz schön spannend“, ist sich Ludger Henrich sicher und freut sich schon jetzt auf die letzten beiden Wertungsläufe in dieser Saison.

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Beitrag von Dani Rörig » Di 21.Nov, 2006 11:37

Rundstrecken-Challenge „Bergischer Schmied“ –Titelverteidigung im Visier


Seit dem sechsten Wertungslauf gemeinsam mit Hans Rolf Salzer an der Spitze der Meisterschaftswertung liegend, stand das Ziel des Pink Power Teams beim siebten Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ eindeutig fest: „Wir streben die Titelverteidigung an, daran werden wir hart arbeiten!“

Aufgrund der nassen Strecke und des wolkenverhangenen Himmels noch auf Regenreifen gestartet, ging Startfahrer Ludger Henrich das Rennen dennoch locker an. Die Setzzeit bestätigte er strafpunktfrei und bis zum regulären Boxenstopp konnte er auf die Klassenkonkurrenz Klaus und Julia Flint bereits 0:54 Minuten herausfahren.

Der nunmehr überwiegend strahlend blaue Himmel und die rasch abtrocknende Strecke überzeugte jedoch und so entschied man sich im Team um Ludger Henrich zum Wechsel auf Slicks.

Jürgen Schulten nun am Steuer des Opel Astra OPC tat es seinem Teamkollegen Henrich gleich und ließ sich bei der Bestätigung der Setzzeit ebenfalls nichts zuschulden kommen. Darüber hinaus konnte er den von Henrich herausgefahrenen Vorsprung um weitere 0:30 Minuten erhöhen.

Damit setzen sich Ludger Henrich und Jürgen Schulten zwar als Klassen- und Gruppensieger durch und verweisen das Vater-Tochter-Gespann Flint auf den jeweils zweiten Platz, rutschen aber mit insgesamt 112,44 Punkten (und einer Punktedifferenz von 0,05 Punkten auf Hans Rolf Salzer) auf den zweiten Rang in der Meisterschaftswertung zurück. Es verspricht, ein spannendes Saisonfinale zu werden!

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Beitrag von Dani Rörig » Di 21.Nov, 2006 11:39

Rundstrecken-Challenge „Um die Westfalen-Trophy“ – Titelverteidigung nur knapp verpasst


Eine gewisse Anspannung im Pink Power-Team kurz vor dem alles entscheidenden achten Wertungslauf zum Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ war den Routiniers um Ludger Henrich nicht zu verdenken, führte doch Hans Rolf Salzer seit dem siebten Wertungslauf die Tabelle wieder als alleiniger Tabellenführer an – wenngleich „nur“ mit 0,05 Punkten Vorsprung vor Ludger Henrich und Jürgen Schulten.

Dennoch: Um die Meisterschaft für sich zu entscheiden, galt es zunächst, die Klassenkonkurrenz hinter sich zu lassen. Ein Unterfangen, das Hans Rolf Salzer augenscheinlich keine Schwierigkeiten bereitete. Ludger Henrich und Jürgen Schulten hingegen kämpften erbittert gegen den BMW 320iS des Klassenkonkurrenten Thomas Asmuth an, mussten aber mit ansehen, wie Asmuth Runde für Runde zwischen zwei und drei Sekunden Vorsprung herausfuhr. „Der Grand-Prix-Kurs ist halt ein „Leistungskurs“, aber unsere 171 PS sind einfach zu wenig, um es mit dem BMW 320iS von Thomas aufnehmen zu können“, ist Ludger Henrich von dem neu aufgebauten BMW sichtlich beeindruckt. Grinsend jedoch fügt er hinzu: „Im Regen allerdings hätte die Sache ganz anders ausgesehen, aber unser Wunsch wurde wohl von Petrus schlichtweg ignoriert.“

Zwar konnte Jürgen Schulten in den ersten Runden der zweiten Rennhälfte den Abstand zu Thomas Asmuth wieder etwas verkürzen, musste sich dann aber enttäuscht damit abfinden, dass die Vorderreifen des Opel Astra OPC der Aufholjagd auf Dauer nicht standhielten, sondern vielmehr kontinuierlich „abbauten“. Was blieb ihm also übrig, als Asmuth ziehen zu lassen?

So überquerte Jürgen Schulten schließlich auf dem zweiten Platz in der Klasse 8 liegend die Ziellinie. Dies sollte jedoch zur Titelverteidigung nicht ganz ausreichen: Mit einem hauchdünnen Vorsprung von „nur“ 0,06 Punkten sicherte sich Hans Rolf Salzer den Titel des CHC-Meisters 2006.

Beim Blick auf die Ergebnisliste konnten sich Ludger Henrich und Jürgen Schulten dann jedoch ein Grinsen nicht verkneifen, hatten die beiden in der vergangenen Saison doch mit einem noch knapperen Ergebnis von 0,02 Punkten ihren Konkurrenten Bastian Hüttinger auf den zweiten Rang verwiesen.

Von Trübsal also keine Spur bei den frischgebackenen Vizemeistern Ludger Henrich und Jürgen Schulten: „Unser Glückwunsch gilt Hans Rolf Salzer! Mit acht Klassensiegen hat er es mehr als verdient, Meister zu werden. Glückwunsch auch an sein Harosa-Team!“

Mit diesen ehrlich gemeinten Glückwünschen verabschiedet sich das Pink Power-Team nach einer durchaus erfolgreichen Motorsportsaison und in Vorfreude auf die bevorstehende CHC-Saison 2007 in die Winterpause: „Ein dickes Dankeschön unseren Fans, Freunden, Gönnern und Sponsoren sowie den Organisatoren des Castrol-Haugg-Cup. Kommt gesund ins neue Jahr, wir sehen uns am Ring!“

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