[VLN&24h] race&event

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 31.Aug, 2009 21:08

VLN 7 - 29.08.09

Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg

Bei der Siegerehrung lagen sie sich in den Armen: Stephan Rösler (Lichtenfels), Christoph Koslowski (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) bejubelten beim siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring den dritten Saisonsieg bei den Specials bis 3500 ccm.“Start-Ziel-Sieg, neue persönliche Bestzeit, absolut null Fehler von allen, was will man mehr“, brachte Teammanager Martin Mohr das Wochenende auf den Punkt. Bereits im Training markierte Mike Stursberg in 8.47,667 Minuten (= 166,257 km/h) eine neue Bestzeit für den race&event-BMW.

Startfahrer Rösler ergriff gleich die Flucht nach vorn und setzte sich ab dem ersten Meter an die Spitze bei den Specials bis 3500 ccm. „Es lief heute richtig gut und es hat irre viel Spaß gemacht“, sagte der Untermerzbacher. „In Linkskurven hatte ich manchmal leichtes Übersteuern, aber im Laufe der Runden gewöhnte ich mich hieran.“ Besonderen Spaß hatte Rösler mit der Kurvenpassage „Wippermann“. „Die klappt jetzt optimal, da habe ich endlich das Optimum gefunden. Man lernt hat in jedem Rennen dazu.“ Die schnellste Runde in 8.51,718 Min. spiegelt dieses auch wieder.

Im Mittelturn nahm Chris Koslowski am Volant Platz und hatte vor allem Stress beim Überrunden. „So viele heikle Momente wie heute hatte ich noch nie“, sagte der Wuppertaler. „Links blinken und dann rechts fahren hatte ich reihenweise. Manch einer wusste gar nicht, wo es lang geht. Gott sei Dank habe ich mir nicht eine Beule eingefangen, aber auch nur, weil ich entsprechend aufgepasst habe.“

Mike Stursberg hatte ebenfalls für manch einen Nachzügler nur Kopfschütteln übrig. „Vielleicht war auch die Sommerpause zu lang und manch einer hatte den Streckenverlauf vergessen.“ Über den BMW war der 38jährige voll des Lobes. „Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft: Auch nach vier Stunden war unser Z4 absolut top.“ In der 22. von 27 Runden drehte Stursberg eine 8.53,278 Min. und machte mit weiteren ähnlich guten Zeiten auch im Gesamtklassement Plätze gut. Am Ende wurde das Trio Rösler/Koslowski/Stursberg Gesamt-12.

Heinz Schmersal, der planmäßig pausierte, hatte während des gesamten Rennens an den Boxen die Daumen gedrückt und freute sich mit der ganzen Mannschaft. „So könnte es immer laufen, ein Tag, den wir bei race&event noch lange in Erinnerung haben werden.“

Der achte von zehn Läufen zur Langstreckenmeisterschaft findet am 3. Oktober statt.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 23.Okt, 2009 15:48

VLN 9 - 17.10.09

Platz zwei nach spannendem Duell

Permanent wechselnde Witterungsbedingungen machten den neunten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zum bislang schwierigsten in dieser Saison. Heinz Schmersal, Stephan Rösler und Christoph Koslowski ließen sich von den Wetterkapriolen nicht irritieren und lenkten den race&event-BMW Z4 auf Rang zwei bei den Specials bis 3500 ccm sowie zum 14. Gesamtrang. „Wir haben zur richtigen Zeit die richtigen Räder montiert und die Fahrer haben sich auf die schwierigen Wetterbedingungen gut einstellen können“, sagte Teammanager Martin Mohr.

Nach dem verregneten Training standen die 169 teilnehmenden Teams auch für das Vier-Stunden-Rennen fast ausnahmslos auf Regenreifen. Mohr: „Alles andere war auch einfach zu gefährlich, zumal der Himmel weiterhin sehr dunkel war.“ Doch der überwiegende Teil des Rennens blieb trocken, lediglich partielle Regenschauer verlangten von den Fahrern höchste Konzentrationen. „Ein Lob gebührt den Streckenposten, die uns immer wieder vor feuchten Streckenabschnitten gewarnt haben“, sagte Heinz Schmersal.

Nicht in Wertung kam race&event-Stammpilot Mike Stursberg, der die letzten beiden Rennen der Saison im Team von Uwe Alzen auf dem bekannten MusicMonster – Haribo Porsche bestreitet. Teamkollege Hans Guido Riegel hatte drei Runden vor Schluss eine Kollision im Bereich Schwalbenschwanz und musste den Wagen abstellen. Im Mittelteil hatte Stursberg gute Rundenzeiten hingelegt und konnte sich Runde um Runde auf den 24. Gesamtplatz vorarbeiten. „Leider haben wir einmal zuviel auf Regenreifen gewechselt, dass hat uns ein paar Minuten gekostet. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und jetzt freue ich mich auf das Saisonfinale.“

Top Ten für Schmersal/Rösler im Leihwagen beim achten Rennen

Den achten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hatte sich race&event eigentlich anders vorgestellt. Doch ein Unfall des etatmäßigen BMW Z4 bei Testfahrten am Vortag ließ alle Chancen auf ein erneutes Top-Resultat schon vor dem Start platzen. Die sprichwörtliche „Bank“ war einmal mehr der race&event-Honda S2000, der bei den Specials bis 2500 ccm den dritten Rang belegte.

„Beim Anbremsen der Bergwerk-Kurve fiel mir das ABS aus, ich hatte keine Chance“, meldete sich Christoph Koslowski per Handy nach nur wenigen Runden bei seiner Boxencrew. „Der Wagen ist vorne links stark beschädigt und die hintere Aufhängung ist auch beschädigt worden“ erklärte Martin Mohr und ergänzte „Wir wollen den Schaden in Ruhe beheben um Folgeschäden zu vermeiden, deshalb verzichten wir bei diesem Rennen auf den Start“.

Heinz Schmersal und Stephan Rösler wechselten kurzerhand ins Porsche-Cockpit von Peter Schmidt und wurden in der Porsche-Cup-Klasse zehnte. „So konnten wir bereits für Dubai üben“, sagte Schmersal. Denn beim dortigen 24h-Rennen im Januar 2010 wird race&event diesen 911 GT3 einsetzen. Glück im Unglück hatte der Wuppertaler, als gegen Rennende das Getriebe allmählich kollabierte und mehrere Dreher ohne Kaltverformungen endeten. „Runter zum Wehrseifen habe ich mich dreimal um die eigene Achse gedreht ohne anzuecken“, sagte Schmersal. „In der Auslaufrunde blockierte die Hinterachse dann endgültig und ich musste in den parc fermé abgeschleppt werden.

Bei den Specials bis 2500 ccm wurde der Honda S2000 des Teams mit den Piloten Eckhard Geulen und Volker Kühn Dritter. „Ecki“ Geulen markierte in 10.06,068 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und Kühn freute sich, Dank einer 10.58,116 Minuten endlich unter elf Minuten geblieben zu sein. Martin Mohr: „ Der Honda ist unser Dauerläufer, es war bereits der siebte Podestplatz im siebten Rennen.“

Weitere Infos unter: http://www.race-and-event.de/

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 02.Nov, 2009 12:00

race&event VLN 10 - 31.10.09

Saisonfinale mit Happy-End

Mit dem 13. Podestrang von 15 möglichen endete für das Radevormwalder Team race&event die Saison in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). „Unser BMW war immer sehr gut vorbereitet und der Honda erwies sich ebenfalls als absoluter Dauerläufer. Ich kann mich bei unserer gesamten Mannschaft nur von Herzen bedanken für diese tolle und erfolgreiche Saison 2009“, sagte Heinz Schmersal nach dem zehnten und letzten VLN-Rennen. „Aber ohne gute Fahrer nutzen auch die besten Autos nichts“, ergänzte Teammanager Martin Mohr.

Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski teilten sich dieses Mal das Cockpit im BMW Z4 M-Coupé. Stephan Rösler war beruflich verhindert und Mike Stursberg startete erneut mit Hans-Guido Riegel zusammen in der Porsche-Cup-Klasse. Stammpilot Eckhard Geulen teilte sich das Volant im Honda S2000 erstmals mit dem Japaner Hisonao Kurato.

Bereits im Training sorgten Koslowski und Stursberg mit neuen persönlichen Bestzeiten für Paukenschläge. Chris Koslowski hatte mit 8.50,710 Minuten endlich die Neun-Minuten-Marke geknackt – und das mehr als deutlich. „Es war eine super Runde und es hat irre Spaß gemacht“, strahlte der Wuppertaler. „Aber da war noch Luft drin: an einer Unfallstelle im Schwalbenschwanz musste ich sehr stark bremsen und auch in anderen Ecken ist noch Potential.“ Für 911er-Pilot Mike Stursberg bedeuteten 8.39,116 Minuten ebenfalls eine Steigerung von rund zehn Sekunden. „Super, ein tolles Ergebnis im letzten Training. Ich konnte die neuen Reifen gut nutzen. Wenn man sich einmal an dieses Auto gewöhnt hat, will man gar nicht raus“, strahlte Stursberg, der mit dieser Rundenzeit auch in der stark besetzten Porsche Cup Klasse ganz vorne mit dabei war.

Chris Koslowski übernahm dann auch den Part des Startfahrers und fuhr ein hervorragendes Rennen. Auf Rang zwei liegend bei den Specials bis 3500 ccm, wechselte er nach neun Runden zu Schmersal, ehe Koslowski für die letzten acht Runden erneut ins Cockpit kletterte. „ Das Wetter war heute super, das Auto top und beim siebten Start mit dem BMW sind wir zum sechsten Mal unter den ersten zwei. So kann es gerne weitergehen - ich freue mich schon sehr auf 2010!“ fasste Schmersal zusammen.

Für Startfahrer Ecki Geulen sah es ebenfalls lange Zeit sehr gut aus. Der Bonner lieferte sich mit dem Sorg-BMW 325i ein packendes Duell um die Spitze bei den Specials bis 2500 ccm. In der siebten Runde beendete dann ein Motor- und Getriebeschaden im Bereich Metzgesfeld abrupt alle Ambitionen. Die Hinterachse blockierte, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. „Es war heute für unseren Dauerläufer der achte Start in diesem Jahr. Nach sieben Podiumsplätzen erstmalig ein technischer Ausfall, das kann im Motorsport auch passieren“, sagte Mohr.

Das Ziel sollten auch Stursberg/Riegel mit dem Porsche nicht sehen. Kurz vor dem Fahrerwechsel war Startfahrer Riegel der fünfte Gang abhanden gekommen. Als Stursberg nach dem achten Umlauf übernahm, kam dieser nach einer kurzen Runde über den GP-Kurs wieder an die Boxen zurück. „Der fünfte und sechste Gang sind defekt, das war leider ein sehr kurzes Rennen“, so Stursberg.

Mitte Januar startet race&event erneut bei den 24 Stunden von Dubai. Heinz Schmersal, Christoph Koslowski, Stefan Rösler und Mike Stursberg pilotieren dann einen Porsche GT3 Cup aus dem Team von Peter Schmidt.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 18.Jan, 2010 14:25

Hervorragender Sechster Gesamtrang bei den 24h von Dubai

Die Fahrer Heinz Schmersal, Stephan Rösler und Christoph Koslowski lagen sich mit den anderen Teammitgliedern in den Armen, als Mike Stursberg den Zielstrich überquerte: Sechster Gesamtrang bei einem der schwersten Autorennen der Welt! Für das noch junge Team race&event aus Radevormwald war es der bislang größte Erfolg. „Wir sind überglücklich nach einem absolut perfekten Rennen“, sagte Teammanager Martin Mohr unmittelbar nach der Zieldurchfahrt. „Die ganze Mannschaft hat fehlerfrei gearbeitet. Wir hatten auf ein Top Ten-Ergebnis gehofft, Platz sechs ist einfach nur schön!“

Sonnenschein von morgens bis abends und auch nachts blieb der gefürchtete Regen aus: die fünfte Auflage der 24 Stunden von Dubai fand bei perfekten äußeren Bedingungen statt. In den verschiedenen Trainingssitzungen hatten sich alle vier Piloten mit dem von Peter Schmidt (CC Car Collection) vorbereiteten Porsche GT3 Cup und auch mit der Strecke vertraut gemacht. „Die Piste in Dubai ist sehr abwechslungsreich und macht viel Spaß. Dazu das tolle Wetter, so kann es bleiben, obwohl es im Auto gefühlte 80 Grad sind“, sagte Heinz Schmersal nach dem Training.

Vom 25. Startplatz aus nahm für die Jagd zweimal rund um die Uhr zunächst Mike Stursberg am Volant Platz. „Am Anfang habe ich mich aus allen Zweikämpfen herausgehalten, so ein Rennen ist schließlich lang.“ Der race&event-Porsche kämpfte sich Platz um Platz vor, büßte nur in der dritten Stunde aufgrund von Reifenproblemen einige Positionen ein. „Nach nur zehn Runden waren die Vorderreifen total verbraucht und ich mußte die Boxen ansteuern“, sagte Stephan Rösler. „Zum Glück hatte Dunlop aber auch noch härtere Mischungen dabei und danach ging es besser.“

Nach zehn Stunden lagen die vier Piloten auf dem 14. Gesamtrang und die Top Ten in Reichweite. Jeweils eine Position wurde in den Folgestunden gutgemacht und nach der 14. Rennstunde führten die Ergebnismonitore das Radevormwalder Team auf dem zehnten Rang. Neben dem Wechsel der vorderen Bremsbeläge und auf zweimal 40 Straf-Sekunden für zu schnelles Fahren in der Boxengasse und fünf satt vier Mechanikern beim Boxenstopp beklagte die race&event-Mannschaft keine außerplanmäßigen Zeitverluste.

Im letzten Renndrittel lieferten sich fünf Fahrzeugen einen tollen Fight um den sechsten Gesamtrang, wobei der race&event-Porsche schließlich die Oberhand behielt. Nur vier Umläufe, welches rund achteinhalb Minuten entspricht, trennten schließlich den Sechsten vom Zehntplatzierten. Schlußfahrer Stursberg:„Im letzten Stint hatte ich nur noch die vordere Bremse zur Verfügung, die hinteren Beläge waren weg! Trotz der stumpfen Waffen konnte ich die Zeitabstände kontrollieren, von der Box bekam ich entsprechende Informationen. Es hat dann tatsächlich geklappt und in der Auslaufrunde hatte ich Tränen in den Augen!“

Voll des Lobes war Chris Koslowski über die Mechnikermannschaft. „Unsere Jungs haben in unter fünf Minuten die vorderen Bremsbeläge gewechselt, obwohl diese glühend heiß waren! Andere Teams brauchen dafür neun Minuten oder noch länger! Außerdem hatten wir eine perfekte Teamstrategie mit nur 13 Boxenstopps.“

Stephan Rösler schwärmte trotz des reglementsbedingten Wechsels von Michelin zu Dunlop über den Porsche: „Das Auto war perfekt ausbalanciert und sicher zu beherrschen. Sicherlich auch ein Grund dafür, daß wir keine Beule oder keinen Dreher hatten. Außerdem hat eine geschlossene Mannschaftsleitung zu diesem Erfolg beigetragen. Alle Fahrer sind mit konstant schnellen Rundenzeiten gefahren, das war der Schlüssel zum Erfolg!

„Nach dem frühen Ausfall im Vorjahr hatten wir hier in Dubai noch eine Rechnung offen, und diese haben wir jetzt beglichen“, strahlte ein glücklicher Heinz Schmersal. „Ich bin ja mit 63 Jahren nicht mehr der Jüngste und die hohen Temperaturen gingen sehr an die Substanz. Aber auch mir hat es irre viel Spaß gemacht und ich bin auf unser gesamtes Team richtig stolz!“

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Beitrag von Jörg Ufer » So 21.Mär, 2010 19:08

VLN 2010 - Vorschau

Hochmotiviert und voller Freude in die neue Saison

Nach dem glänzenden Saisonauftakt mit dem sechsten Gesamtrang bei den 24 Stunden von Dubai, fiebern die Piloten von race&event jetzt dem Saisonauftakt auf dem Nürburgring entgegen. „Wir sind startklar, hochmotiviert und voller Vorfreude auf die neue Saison“, sagt Heinz Schmersal, der am vergangenen Wochenende seinen 64. Geburtstag mit dem gesamten Team feierte. „Nach der erfolgreichen Saison 2009 und dem wirklich guten Ergebnis von Dubai wollen wir gerne hieran in der VLN Langstreckenmeisterschaft anknüpfen.“

„Never change a winning team“ stand für das Radevormwalder Team ganz oben auf der Prioritätenliste für das Rennsportjahr 2010: Somit teilen sich das Cockpit im BMW Z4-M Coupé wie gewohnt die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Lichtenfels.

Das erklärte Ziel des Trios sind Klassensiege bei den Specials bis 3500 ccm. „Wir waren vor ein paar Tagen in Spanien testen und der BMW fühlt sich jetzt noch besser an als im Vorjahr.“, sagt Chris Koslowski und Stephan Rösler fügt hinzu: „Klassensiege müssen unser Ziel sein, aber der Spaß darf auf keinen Fall zu kurz kommen!“ Im Vorjahr freute sich race&event bei sieben Starts in der Langstreckenmeisterschaft über jeweils drei erste und drei zweite Plätze.

Das zweite Fahrzeug im Team ist nicht mehr der äußerst erfolgreiche Honda S2000, der im Vorjahr sieben Podiumsplatzierungen in neun Rennen bei den Specials bis 2500 ccm erzielte. „Für unseren Honda interessierte sich ein Käufer und daher haben wir uns für einen Wechsel zum Porsche 911 entschieden“, erklärt Heinz Schmersal. Der Porsche wird in Kooperation mit Huber Sport eingesetzt. Dieses bedeutet unter anderem Boxen- und Lounge-Teilung sowie gemeinsame Fahrer-Sichtungen und –Auswahl.

Honda-Stammpilot Eckhard „Ecki“ Geulen wird einer der Piloten des 997 GT3 in Cup-Spezifikation sein, der bei fünf bis sechs VLN-Rennen zum Einsatz kommen wird. Unterstützt wird der Bonner von Uwe Kolb. Huber Motorsport steuert den dritten Fahrer bei, beim Auftaktrennen wird es vermutlich Christoph Rendlen sein.

Der vierte race&event-Stammfahrer aus dem Vorjahr, der Wermelskirchener Mike Stursberg, lenkt in diesem Jahr einen der beiden Haribo - Porsche im neuen Rennstall „Haribo Team Manthey“.

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Eindrucksvoller Klassensieg und 14. Gesamtrang

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 12.Apr, 2010 19:33

Presseinformation race&event
2. Rennen VLN 2010

Eindrucksvoller Klassensieg und 14. Gesamtrang

„Bei diesem starken Starterfeld hätten wir nicht damit gerechnet, im Gesamtklassement so weit nach vorn zu kommen“, freute sich Heinz Schmersal (Wuppertal) bei der Siegerehrung des zweiten Rennens zu Langstreckenmeisterschaft. „Das war heute ein Spitzenergebnis für unser Team. So kann es weitergehen“, ergänzte Teamkollege Stephan Rösler (Lichtenfels). Nach vier Stunden Fahrzeit hatte das Duo Schmersal/Rösler den Zielstrich als Gesamt-14. überquert. Zudem gab es am Steuer des race&event-BMW Z4 M-Coupé einen überlegenen Sieg bei den Specials bis 3500 ccm (SP 6).

Rösler hatte bereits im Zeittraining in 8.41,471 Minuten die Klassenbestzeit und auch eine neue Bestmarke für das BMW Coupé aufgestellt. „Der Tag fing heute schon richtig gut an, in der Runde hat aber auch alles gepaßt“, sagte der 43jährige. „Unser Fahrzeug war top und die zu Überholenden haben richtig gut aufgepaßt.“ Ein großes Lob gab es von Team-Manager Martin Mohr. „Bevor wir den BMW übernommen haben, ist Hans-Joachim Stuck mal unter 8.40 Minuten gekommen, aber da war das Fahrzeug auch noch 50 Kilogramm leichter. Stephans Zeit ist hervorragend!“

In der Anfangsphase lieferten sich Rösler sowie Rudi Adams in einem weiteren BMW Z4 einen sehenswerten Kampf um die Spitze in der Klasse SP 6. „Das war Racing pur, wir beide waren in tollen, fairen Kämpfen mit einigen Cup-Porsche verwickelt. Eigentlich schade, daß Adams nach vier Runden die Boxen ansteuerte“, sagte Rösler. „In der Startphase war es richtig eng und ich konnte im Getümmel ein paar Plätze gutmachen. Und das ohne Blessuren! Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle ein Sonderlob an unsere Mannschaft, denn der BMW war wieder klasse vorbereitet!“

Nach neun Runden übernahm Heinz Schmersal das Volant und baute den Vorsprung mit Rundenzeiten von knapp über neun Minuten weiter aus. „Es gab heute unheimlich viele Unfälle und ich mußte an vielen Stellen von der Ideallinie runter. Dabei habe ich sehr viel Pick-Up aufgesammelt, der an den Reifen haften blieb und danach hatte ich mit Vibrationen zu kämpfen.“ Den Schlussstint übernahm dann wieder Rösler, der mit rund sechs Minuten Vorsprung als Klassensieger die Zielflagge sah.

Nach einem Unfall im freien Training konnte der race&event-Honda S2000 nicht am Rennen teilnehmen. Volker Kühn war im Bereich Hocheichen in die Leitplanken eingeschlagen. Martin Mohr: „Beide Achsen sind krumm, der Schaden war leider zu gross, um diesen hier vor Ort zu beheben.“

Neunter Rang beim Saisonauftakt

In der mit 14 Fahrzeugen stark besetzten Porsche-Cup-Klasse lenkten beim Saisonauftakt Chris Rendlen (Stuttgart), Eckhard Geulen (Bonn) und Christoph Koslowski (Wuppertal) den race&event-GT3 auf den neunten Rang. Für den 911er des Radevormwalder Teams war es das Debütrennen. „Für alle drei Piloten war es der erste Start mit dem Porsche und sie haben sich von Runde zu Runde verbessert. So kann es weitergehen, das war ein guter Saisonauftakt“, sagte Martin Mohr.

„Es war in Summe ein prima Wochenende“, fasste Ecki Geulen zusammen. „Der Porsche ist ein tolles Auto und läßt sich einfach fahren. In der 13. Runde hatte ich einen Dreher im Metzgesfeld, bin aber zum Glück nirgendwo angeschlagen. Eine Kollision ausgangs Fuchröhre kostete nur etwas Plastik der Heckschürze. Ansonsten war alles ok, ein großes Kompliment an die Mannschaft für die gute Vorbereitung!“ Chris Koslowski drehte in der letzten Rennrunde in 9.03,234 Minuten die schnellste Rennrunde. „Schade, daß das Rennen schon zu Ende war. Es machte sehr viel Spaß und ich hätte gerne noch die Neun-Minuten-Marke geknackt.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 26.Apr, 2010 18:52

VLN 3 (24.04.10)

Trauer und Bestürzung bei race&event

Trotz der erneut eigenen grandiosen Leistung wollte beim Radevormwalder Team race&event nach dem dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft keine Freude aufkommen. „Unter diesen Umständen bestimmt nicht und wir möchten den Hinterbliebenen von Leo Löwenstein unser Beileid aussprechen“, sagte Teammanager Martin Mohr, nachdem der Aston Martin-Pilot tödlich verunglückt war und das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde. „Wir sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen und wünschen Ihnen viel Kraft. Die Geschehnisse überlagern alles andere, Rundenzeiten und Platzierungen treten in den Hintergrund.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 08.Mai, 2010 9:43

[08.05.10] Vorschau 24h-Rennen


Klassensieg und Top 20 sind das Ziel

An Himmelfahrt steigt der Saisonhöhepunkt in der Grünen Hölle. Denn geht zum 38. Mal das ADAC 24 Stunden-Rennen über die legendäre Berg-und-Tal-Bahn. Mit von der Partie ist auch das Radevormwalder Team race&event, welches einen Sieg bei den Specials bis 3500 ccm und einen Gesamtrang unter den Top 20 anpeilt.

„Nach den letzten Erfolgen in der Langstreckenmeisterschaft sind wir für die 24 Stunden sehr optimistisch“, sagt Teammanager Martin Mohr. „Unter die ersten 20 wäre realistisch, mit Glück auch noch etwas besser. Das Ergebnis bei einem solchen Langstreckenrennen hängt von vielen Faktoren ab. Und es sind an die 40 starke Teams in den Klassen SP7, SP8 und GT3 am Start. Auch in unserer Klasse SP6 sind starke Wettbewerber dabei.“

Wie gewohnt, lenken die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Lichtenfels das BMW Z4 M-Coupé des Teams aus der Bergstadt. Als vierter Fahrer verstärkt Christopher Haase (Kirchleus) die Mannschaft. Der 22jährige ist amtierender FIA GT3-Europameister und startet dieses Jahr in der GT1-WM. „Die Nürburgring-Nordschleife ist zusammen mit Spa meine absolute Lieblingsrennstrecke“, freut sich Haase auf die 24 Stunden.

„Christopher Haase ist eine Verstärkung für unser Team, ich freue mich auf ihn“, sagt Heinz Schmersal. „Trotz seiner Jugend hat er bereits viele Erfahrungen mit Sportwagen sammeln können. Er wird sich auch an Teamvorgaben halten, davon bin ich überzeugt.“

Schon bei den 24 Stunden Anfang des Jahres in Dubai hatte sich mit dem sechsten Gesamtrang gezeigt, daß eine geschlossene und gute Teamleistung der ausschlaggebende Faktor ist. Schmersal: „Gekoppelt mit ausgeglichenen Fahrern und dem nötigen Quentchen Glück bei der Technik wurden eine Menge etablierte Teams auf die hinteren Plätze verwiesen. Das würden wir in der Eifel gern wiederholen."

Gerade die fahrerische Homogenität ist für Stephan Rösler sehr wichtig. „Wir drei Stammfahrer verstehen uns menschlich ausgezeichnet und müssen uns auf der Rennstrecke nichts mehr beweisen. Die beiden Klassensiege und ein zehnter Gesamtrang zuletzt in der VLN zeigen, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit erreichen kann. Für die 24 Stunden bin ich guter Dinge!“

Christoph Koslowski fiebert den Besonderheiten des Eifel-Klassikers entgegen. „Die vielen Menschen entlang der Strecke mit ihren Grills, Fahnen und Camping-Städten sind schon etwas Besonderes. Jede Runde feuern die Dich an, das ist irre und motiviert unheimlich. Ich drücke uns die Daumen, daß die Technik hält und wir diese Atmosphäre bis zur Zielflagge genießen dürfen!“

Der Bonner Eckhard Geulen, in der Langstreckenmeisterschaft Stammpilot auf dem race&event-Porsche GT3 Cup, startet beim 24 Stunden-Rennen auf einem Renault Clio Cup. Seine Teamkollegen sind Jürgen Peter (Herzogenrath) und der Pseudonym-Pilot Rennsemmel (Nideggen).

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 19.Mai, 2010 9:53

[15.-16.05.10] Nachschau 24h 2010

Happy End nach emotionaler Achterbahnfahrt

Am Ende gab es doch noch ein Happy End: Dritter Platz für das BMW Z4 M-Coupé des Radevormwalder Teams race&event beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. „Dieser Podiumsrang ist das verdiente Ergebnis für eine tolle Mannschaftsleistung“, sagte Teammanager Martin Mohr nach der Zieldurchfahrt. „Wir haben nie aufgegeben und immer gekämpft. Motorsport ist Teamsport und wir sind ein tolles Team!“

Bereits im Zeittraining hatten die Piloten Heinz Schmersal, Christoph Koslowski (beide Wuppertal), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Christopher Haase (Kulmbach) ihre Ambitionen eindrucksvoll untermauert: Klassenbestzeit in 9.04,858 Minuten bei den Specials bis 3500 ccm (SP6). Die nächsten Wettbewerber lagen 3,0 sowie 7,9 Sekunden zurück. „Die Runde war gut und mit etwas weniger Verkehr wäre sicherlich eine Zeit von knapp unter neun Minuten möglich gewesen“, sagte Rösler. „Mit der Pole Position haben wir unser erstes Ziel erreicht. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rennen.“ Im Feld der 199 gestarteten Teams bedeutete dieses zudem dem hervorragenden 29. Gesamtrang.

Klare Führung in der Anfangsphase

Stephan Rösler saß dann auch am Volant des BMWs, als um Punkt 15.00 Uhr die Startampel auf Grün schaltete. Der 43jährige konnte bis zum Ende seines Stints den Vorsprung in der Klasse auf über eine Minute ausbauen und kam als Gesamt-18. nach acht Umläufen erstmals planmäßig an die Boxen.

Chris Koslowski übernahm das Cockpit, kehrte allerdings schon nach fünf Runden an die Boxen zurück. „Das Radlager vorne links war locker.“ Nach weiteren fünf Runden der nächste Stopp. „Das ABS ist leider ausgefallen.“ Es folgten planmäßige Stints von Heinz Schmersal und Christopher Haase, wobei das defekte ABS störte. „Du mußt ohne ABS unheimlich aufpassen“, sagte Schmersal. „Die Rundenzeiten waren absolut in Ordnung, aber wir sollten besser den Fehler finden.“ Nach fünfeinhalb Rennstunden entschied sich die Mannschaft zum Wechsel des gesamten Radträgers.

Beeindruckende Aufholjagd

Von 20.45 Uhr bis 5.00 Uhr folgte eine beeindruckende Aufholjagd, in der sich das race&event-Team auf den zweiten Platz in der Klasse und vom 126. auf den 41. im Gesamtklassement vorkämpfte. In vielen Runden gehörte das BMW Coupé aus der Bergstadt zu den zehn schnellsten Fahrzeugen überhaupt. Kurz vor Sonnenaufgang drangen dann Abgase in den Innenraum. Haase: „Wir mußten eine Auspuffschelle erneuern, das hat uns leider rund zehn Minuten gekostet.“

Sechs Runden später platzten dann endgültig die Träume von einer Top-Platzierung: Ein Kurzschluß legte den BMW im Streckenabschnitt Breidscheid lahm. „Ich hatte keine Bordspannung mehr, somit fiel auch die Lenkung aus“, beschrieb Chris Koslowski das Malheur. Fast zwei Stunden vergingen, ehe das Rennen wieder aufgenommen werden konnte. Obwohl ein erneuter Kurzschluß eineinhalb Stunden vor Rennende nochmal rund sechs Minuten kostete, reichte es mit 1.29 Minuten Vorsprung denkbar knapp für den dritten Platz in der Klasse.

Neben dem doch noch erreichten Podiumsplatz freute sich das Team auch über die schnellste Rennrunde in der SP6: mit 8.53,910 Minuten, gefahren vom FIA GT3-Meister Christopher Haase, war das Team 18,7 Sekunden schneller als der Nächste und gleichzeitig auch Klassensieger.

Eckhard Geulen fünfter im Renault Clio

Ein ruhigeres Wochenende erlebte race&event-Stammfahrer Eckhard Geulen. Zusammen mit Marco Biancardi (Italien), Armin Holz (Celle) und Arndt Hallmanns (Nideggen) lenkte der Bonner einen Renault Clio Cup auf den guten fünften Platz in der mit 19 Fahrzeugen stark besetzten Klasse der Specials bis 2000 ccm. „Mehr konnten wir mit dem Clio in dieser Klasse nicht erreichen, dafür haben einige doch mehr unter der Haube. Wir sind sehr zufrieden und es hat irre viel Spaß gemacht“, sagte Geulen. „Schade, daß unser zweites Auto mit Motorproblemen abgestellt werden mußte.“

Mike Stursberg im besten Manthey-Porsche

Mike Stursberg, der zuletzt in Dubai zur race&event-Erfolgsmannschaft gehörte, steuerte zusammen mit Hans-Guido Riegel (Leubsdorf), Wolfgang Kohler (Aldingen) und Georg Berlandy (Warmsroth) einen Manthey-Porsche GT3-Cup S auf den 20. Gesamt- und zehnten Gruppenrang. Ein Kupplungswechsel kurz nach Sonnenaufgang kostete rund eine Stunde, zwei Yellow-Flag-Penalties zusammen gut 12 Minuten. Wolfgang Kohler hatte sich zweimal an Unfallstellen nicht an die Fahrvorschriften gehalten.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 16.Jun, 2010 18:56

VLN 4 - 12.06.10

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Eckhard Geulen (Bonn), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Christoph Koslowski (Wuppertal) sorgten für ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte von race&event. Beim vierten Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring lenkte das Trio den Porsche 911 GT3 auf den 32. Gesamtrang und Platz zehn in der Porsche-Cup-Klasse. Für das Radevormwalder Team war es das 27. Top Ten-Ergebnis beim 35. Start.

„Die Bedingungen heute waren nicht einfach und ich muß allen drei Piloten ein Riesenkompliment machen“, sagte Teammanager Martin Mohr nach dem Rennen. „Es gab viele Unfälle und der Regen in der Schlußphase machte die Sache nicht einfacher. Wir haben nicht eine Schramme am Fahrzeug und Uwe konnte seine persönliche Porsche-Bestzeit erheblich steigern.“

Den Grundstein zum Erfolg legte Chris Koslowski. „Das Auto war einmal mehr top vorbereitet und lief super, aber ich hatte eigentlich keine freie Runde. Irgendwo gab es immer eine Unfallstelle, wo ich vom Gas mußte.“

Uwe Kolb übernahm das Steuer und kletterte nach seinen acht Runden ebenfalls freudestrahlend aus dem Cockpit. „Im Vergleich zum letzten Mal habe ich mich um 35 Sekunden verbessert. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“

Eckhard Geulen brachte das gute Ergebnis dann unter Dach und Fach. „Ich hatte von meiner ersten Runde an Regen, anfangs weniger, später immer mehr. Im freien Training war es hingegen perfekt: warmer Asphalt, viel Gripp ... Naja, hoffen wir auf das nächste Mal.“

Die eigentliche race&event-Speerspitze, das BMW Z4 M-Coupé, blieb dieses Mal im heimischen Radevormwald. Stephan Rösler war beruflich verhindert und Heinz Schmersal feierte mit seiner Frau ihren Geburtstag. Martin Mohr: „Beim nächsten VLN-Rennen am 3. Juli werden wieder beide Fahrzeuge am Start stehen.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 05.Jul, 2010 16:52

VLN 5 03.07.2010

Pressemitteilung race&event

In der Hitze cool geblieben

Siebter Klassensieg für das BMW Z4 M-Coupé, bestes Ergebnis mit Rang fünf für den Porsche GT3 Cup: Für das Radevormwalder Team race&event hätte es beim fünften Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring kaum besser laufen können. Bei hochsommerlichen Temperaturen behielten alle vier Piloten kühlen Kopf und ruhige Hand. „Kompliment an alle Beteiligten: Die Autos waren einmal mehr top vorbereitet und vor unseren Fahrern kann ich nur den Hut ziehen“, sagte Teammanager Martin Mohr nach dem Rennen. „Well done!“

Schwerstarbeit verrichtete Doppelstarter Christoph Koslowski. Der 41jährige übernahm den Mittelstint im Porsche und brachte schließlich den BMW ins Ziel. "Die Umstellung vom 911er zum BMW war schon eine Herausforderung, anders können Fahrzeugkonzepte wohl nicht sein“, sagte der Wuppertaler. „So brauchte ich ein paar Kurven, um mich wieder im BMW wohl zu fühlen. Mit der Hitze hatte ich insofern zu kämpfen, da wir vergessen hatten, im Porsche die Wasserpumpe für die Kühlweste anzustellen.“

Am Volant des BMW hatte Koslowski dann Pech mit dem Trinkschlauch. „Dieser ist vom Helm abgegangen, so daß ich nichts mehr zu Trinken hatte. Zwischen den beiden Stints blieben mir nur 20 Minuten Pause, mit so wenig Erholung bin ich dann im BMW ohne Trinken halbwegs verdurstet. Leider konnte ich im BMW nicht an die Topzeiten anknüpfen, immer wieder verhinderten Gelbphasen und Verkehr eine freie Runde, insgesamt wären wir aber auch mit permanenten Zeiten um die 08.50 auch nicht weiter nach vorne gekommen."

Stephan Rösler (Lichtenfels) hatte die Pole-Zeit bei den Specials bis 3500 ccm (SP6) herausgefahren und auch als erster Pilot am Volant des BMW Platz genommen. „Es hat super Spaß gemacht, denn die Dunlop Reifen waren von der ersten bis zur letzten Runde gleichbleibend gut, so dass ich mit konstant schnellen Zeiten zwischenzeitlich bis auf den sechsten Gesamtplatz vorkämpfen konnte“, sagte Rösler. „Das Auto war echt klasse und ich muss nochmal sagen: bei der Hitze war der Gripp der Dunlops echt überragend.“

Der Wuppertaler Heinz Schmersal übernahm nach neun Runden das Steuer. „In den ersten beiden Umläufen hatte ich viel Verkehr, danach konnte ich mich bei Rundenzeiten knapp über neun Minuten einpendeln. Ich hätte auch noch schneller fahren können, doch wir hatten genug Vorsprung.“ Der 64jährige war froh über das Tragen der Kühlweste, denn für ihn sei es eines der härtesten Rennen gewesen. „Ich bin stolz auf das heutige Team-Ergebnis. Und ich freue mich sehr für Ecki, der immer besser und stärker wird!“

In der Tat kommt Eckhard Geulen mit dem Porsche GT3 Cup immer besser zurecht. Der Bonner leistete als Start- und Schlußfahrer auch die Löwenarbeit im Cockpit des Zuffenhauseners. Am Ende kam das Duo Geulen/Koslowski auf einen beachtlichen fünften Rang bei elf Startern in der Cup-Klasse. „Der Tag begann schon gut, denn Dank der neuen Auspuffanlage haben wir jetzt noch mehr Schub“, freute sich Geulen nach dem Training.

Im Rennen ging es dann richtig vorwärts: "Von Startplatz 37 aus konnte ich einen Konkurrenten nach dem anderen kassieren und dann das Auto auf Platz 21 liegend an Chris übergeben, der uns weitere Plätze nach vorne arbeitete. Zielankunft auf einem unglaublichen Platz 16 im Gesamtklassement nach meinem zweiten Stint war der Lohn für harte und konstante Arbeit in dieser Hitzeschlacht."

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 18.Jul, 2010 1:45

VLN 6 - 17.07.10


Erneuter Klassensieg für Koslowski/Schmersal

Race&event bleibt in 2010 in der Klasse SP6 ungeschlagen: beim sechsten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring lenkten die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski das BMW Z4 M-Coupé zum erneuten Sieg bei den Specials bis 3500 ccm. „Wir sind heuer viermal mit dem BMW gestartet und wurden viermal als Erster abgewinkt: besser geht es nicht“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Beide Piloten und auch unsere komplette Mannschaft haben einen perfekten Job abgeliefert!“

Schon im Training hatte das Duo Koslowski/Schmersal aufhorchen lassen und die Wettbewerber um über sieben Sekunden abgehängt: Chris Koslowski markierte in 8.47,502 Minuten die Bestzeit in der SP6 und nahm vom 19. Gesamtrang aus das Vier-Stunden-Rennen in Angriff. „Das war eine richtig gute Runde“, freute sich der Wuppertaler an seinem 43. Geburtstag. „Nur im Kesselchen habe ich durch Überholmanöver ein paar Sekunden verloren, ansonsten war die Runde perfekt.“

Nach der Pole die Schrecksekunde

Bereits wenige hundert Meter nach dem Start hatte Koslowski eine Schrecksekunde. „Nachdem sich ein Porsche gedreht hatte, mußte ich bis zum Stillstand abbremsen und verlor einige Ränge im Gesamtklassement. Bis zum Wechsel an Heinz hatte ich mich aber wieder auf Platz 16 vorgearbeitet.“

Schmersal übernahm nach der achten Runde das Volant und behauptete weiterhin die Führung in der Klasse. „Unser BMW war wie immer top vorbereitet und Gott sei Dank war es heute nicht so heiß wie beim letzten Mal“, sagte der 64jährige und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu. „Die 50 Grad von heute im Cockpit waren gegenüber den 70 vom letzten Lauf sehr entspannend …“

Spannung nach Strafminute

Nachdem Schmersal für ein vermeintliches Gelbvergehen eine Strafminute aufgebrummt bekam, wurde es um die Spitze in der SP6 noch mal eng. „Ich bin mir keiner Schuld bewußt, aber natürlich akzeptiere ich die Strafe. Jeder der mich kennt, weiß, wie rücksichtsvoll ich fahre. Es gab so viele Unfallstellen, irgendwo habe ich vielleicht eine gelbe Flagge zu spät erkannt.“

Planmäßig kletterte Koslowski nach dem 18. Umlauf zurück ins BMW-Cockpit und wurde schließlich mit Rundenvorsprung abgewinkt, nachdem der nächste Wettbewerber für ein paar Minuten von der Strecke abgekommen war. „Konditionell war für mich erneut der zweite Stint einfacher als der Erste“, wunderte sich Chris. „Außerdem hatte ich ein Problem mit der Kühlweste: Ein Schlauch hatte sich gelöst und die kalte Flüssigkeit lief dann in meinen Overall.“

Erfolgreicher Fahrerlehrgang

Voll des Lobes war Koslowski über einen zweitätigen Fahrerlehrgang im Vorfeld der Veranstaltung mit Christian Menzel. „Am Donnerstag stand Fahrdynamik auf dem Fahrsicherheitsgelände auf dem Programm, Freitag nahm ich neben Menzel im unserem Cup-Porsche Platz und habe richtig viel gelernt. Das war ein tolles Erlebnis.“ Martin Mohr fügte scherzhaft hinzu. „Oder auch Menzel von Dir, schließlich hat er heute seinen ersten Gesamtsieg seit vielen Jahren gefeiert!“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 08.Aug, 2010 12:33

VLN 07 - 31.07.10

Zweiter Rang trotz Kollision

Am Ende überwog dann doch die Freude beim Radevormwalder race&event-Team über den zweiten Rang bei den Specials bis 3500 ccm beim ADAC 6h-Rennen, dem siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft. Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Lichtenfels führten lange Zeit mit dem BMW Z4 M-Coupé, fielen nach einer Kollision aber auf Rang zwei zurück. „Wir sind froh, dass sich die Schäden am Fahrzeug in Grenzen halten und wir noch als zweiter das Ziel erreicht haben“, sagte Teammanager Martin Mohr. Für den BMW war es übrigens der zehnte Podiumsrang in Folge in der Klasse SP6!

Siegeshoffnungen endeten am Galgenkopf

Es passierte in der 26. von 39 Runden: Im Streckenabschnitt Galgenkopf kollidierte Heinz Schmersal mit der Chrysler Viper von Christopher Brück. Der 64jährige drehte sich von der Piste und krachte breitseits in die Leitplanken. „Es krachte fürchterlich und ich dachte zunächst, ich säße in einem halben Totalschaden“, sagte Heinz Schmersal später. „Unmittelbar nach dem Unfall wäre ich dem Viper-Fahrer am liebsten an die Gurgel gegangen, so sauer war ich.“

Nach einer Aussprache beider Piloten brachte Teammanager Martin Mohr die Kollision auf den Punkt: „Das war ein ganz normaler Rennunfall, der im Eifer des Gefechtes passieren kann. Heinz hätte länger außen blieben können, die Viper hätte auch hier bremsen und dann auf der Döttinger Höhe ganz easy vorbeifahren können.“

Erneute SP6-Pole Position

Stephan Rösler hatte am Volant des BMW-Coupés einmal mehr die Bestzeit (Gesamt 22) in der Klasse SP6 herausgefahren. „Wegen einer Gelbphase im Bereich Bergwerk mußte ich vom Gas gehen, sonst hätte es für die Top 20 gereicht – schade. Aber der BMW war top, Kompliment ans Team!“

Chris Koslowski nahm als erster Pilot im Cockpit Platz, haderte aber mit den Reifen. „In der Aufwärmrunde hatte ich vermutlich viel Reifenpickup aufgesammelt. An schnellen und gefährlichen Stellen ging das Auto am Einlenkpunkt ins Untersteuern, um dann nahtlos ins Übersteuern zu wechseln, sobald ich wieder auf dem Gas stand. Also habe ich das Tempo reduziert, das war ein Fehler. Ich hätte die Reifen auf dem GP-Kurs mal besser richtig sauber gefahren.“ Dennoch legte der 42jährige die Grundlage zum späteren guten Ergebnis und übergab das Steuer an Rösler.

Führung in der Klasse und 12. im Gesamt

Der 43jährige kämpfte sich in der Klasse vom dritten auf den ersten Rang vor und lag zum Zeitpunkt des Wechsels auf Schmersal auf dem 14. Gesamtrang. Der Wuppertaler konnte in der Gesamtwertung dann zwei weitere Plätze gutmachen, ehe es zur Kollision kam.

Rösler übernahm dann nochmal das Steuer. „Neben einer Felge und ein paar Karbonteilen wurde beim Unfall auch die Spurstange beschädigt. Auf das veränderte Fahrverhalten konnte ich mich schnell einstellen und sogar noch Rundenzeiten von knapp unter neun Minuten drehen.“ Heinz Schmersal brachte das BMW Coupé dann ins Ziel. „Alles in allem wäre heute mehr möglich gewesen, aber am Ende waren wir froh, überhaupt angekommen zu sein.“

Neunter Platz in der Porsche-Cup-Klasse

Der Bonner Eckhard Geulen und Uwe Kolb aus Bad Homburg sahen mit dem race&event-Porsche GT3 nach einer fehlerfreien Leistung als neunte den Zielstrich in der Cup-Klasse. Geulen „Beim Start habe ich wieder meine erfolgreiche Defensiv-Strategie aus dem fünften Lauf angewandt und dann ab der dritten Runde gekontert und so den Porsche im ersten Stint von Startplatz 41 auf Platz 21 vorgefahren.“ Motorsport-Neuling Uwe Kolb erreichte in seinen beiden Stints eine weitere Steigerung seiner persönlichen Rundenzeiten.

"Mit dem 911er gab es keine Probleme, nur der Funk war im ersten Stint defekt“, sagte Geulen. „Ich konnte noch zur Box funken, hörte aber selber nichts. Das gab dann eine interessante Mischung aus Funksprüchen meinerseits und Rückmeldungen via Boxentafel vom Team. Letztlich haben wir uns so aber perfekt verständigt, an großer Dank ans Team. Schon heute freue ich mich auf die nächsten Rennen."

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 02.Okt, 2010 16:30

VLN 8 - 25.09.10

13. Klassensieg für race&event

Erneuter Klassensieg für das BMW Z4 M-Coupé und ein Top Ten-Ergebnis für den Porsche GT3 Cup: Das Radevormwalder Team race&event war beim achten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einmal mehr sehr erfolgreich unterwegs. „Ein großes Lob an die Fahrer sowie die gesamte Mannschaft“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Es war ein schwieriges Rennen und wir haben es erneut mit Bravour gemeistert.“

Rösler mit großem Vorsprung

Vom Start an ließ Stephan Rösler (Lichtenfels) keinen Zweifel aufkommen, wer die Nummer eins bei den Specials bis 3500 ccm ist. Schon nach der ersten Kurve hatte der 43jährige am Steuer des BMW Z4 die Spitze übernommen und konnte diese bis zum planmäßigen Boxenstopp nach neun Runden auf 2.09 Minuten ausbauen.

„Das Auto war einfach nur super“, sagte Rösler nach dem Rennen. „In der Klasse hatte ich direkt alles im Griff und konnte mir dann mit ein paar leistungsstärkeren Porsche aus höheren Klassen schöne Duelle liefern. Mehrere 911er konnte ich überholen, bei zweien war es etwas schwieriger. Der Erste hat mich jedesmal auf der Döttinger Höhe eingeholt und überholt, bis ich dann mal genug Vorsprung auf der Nordschleife herausfahren konnte. Der zweite war kein geringerer als Duncan Huismann, der es verstanden hat, mich auf der Nordschleife nicht vorbeizulassen und mir auf der Döttinger Höhe dann davonzog. Vorbei kam ich aus eigener Kraft nicht, erst durch seinen Boxenstopp.“

Die Leiden des Heinz S. aus W.

Heinz Schmersal übernahm auf dem elften Gesamtrang liegend planmäßig das Steuer zum zweiten Stint, allerdings mit schmerzverzerrtem und blassen Gesicht. Mit einer starken Bronchitis war der Wuppertaler schon zum Nürburgring gereist. Zu allem Überfluss stolperte der 64jährige dann auch noch in der Box und brach sich den kleinen Finger an der linken Hand.

„Ich wollte die Mannschaft einfach nicht im Stich lassen und habe wie ein Löwe gekämpft. Leider gab es unzählige Unfallstellen, die permanent den Rhythmus störten, und wo ich auch jede Menge Pick-Up aufgesammelt habe. Die Rundenzeiten waren entsprechend langsam, aber unter diesen Bedingungen absolut ok.“

Kurz nachdem Schmersal das Cockpit wieder planmäßig an Rösler übergeben hatte, folgte der Abbruch des Rennens nach genau drei Stunden aufgrund von zahlreichen Leitplankenschäden und laufender Bergungsarbeiten. Die Sicherheit war nicht mehr gewährleistet. Der race&event-BMW siegte somit mit 58,698 Sekunden Vorsprung.

Platz zehn für den Cup-Porsche

Eine feine Leistung zeigten der japanische Pseudonym-Pilot „Kuragon“, der Bonner Eckhard Geulen sowie Uwe Kolb aus Bad Homburg am Steuer des Porsche GT3 Cup. Bereits im Training ließ das Trio mit Rang 10 von 16 Startern aufhorchen. Und der Japaner – nach eigener Aussage noch nie zuvor in einem Renn-Porsche unterwegs - legte als Startfahrer den Grundstein zum Erfolg. Mit 9.07,369 Minuten blieb Kuragon nur knapp über der Neun-Minuten-Marke. „Der Junge ist richtig gut, wir waren sehr zufrieden und hatten mit dieser Leistung gar nicht gerechnet.“

Eckhard Geulen freute sich über einen trockenen Renn-Stint nach Regenrunden am Freitag und Samstag, hatte aber aufgrund von Gelb-Phasen und starken Verkehrs nicht eine freie Runde. „Es gab Unfälle en masse und teilweise Stau wie auf der Autobahn. Das lag sicher auch an der großen Starterzahl, 200 Autos halte ich für grenzwertig.“ Wie Schmersal fand so auch Geulen keinen richtigen Rhythmus. „Immer wieder abbremsen, teilweise bis in den ersten Gang. Zum Glück haben wir unser Auto ohne eine Beule ins Ziel gebracht. Unser Dank gilt einmal mehr dem Team, das uns wieder einen top vorbereiteten Wagen zur Verfügung gestellt hat. Mit so einem Fahrzeug kann man sich voll auf das Renngeschehen konzentrieren."

Nur zwei Runden absolvierte Uwe Kolb. „Im nassen Training war es doch sehr rutschig, da bin ich froh, daß das Rennen trocken blieb. Auch ich hatte natürlich unheimlich viel Verkehr und man mußte sich sehr konzentrieren. Ich war gerade gut in Schwung, als der Abbruch kam.“ Das Trio Kuragon/Geulen/Kolb belegte in der starken Porsche-Cup-Klasse Platz zehn.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 22.Okt, 2010 9:13

VLN 9 - 16.10.10

Frühes Aus nach Unfall

Ein Unfall in der vierten Runde beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sorgte für das frühe Aus des Radevormwalder race&event-Teams. Die beste Nachricht vorab: Pilot Christoph Koslowski überstand den Unfall im Streckenabschnitt Kesselchen unverletzt und auch die Schäden am BMW Z4 M-Coupé hielten sich in Grenzen. „In zwei Wochen steht der BMW wieder am Start, das ist kein Problem“, sagte Teammanager Martin Mohr.

Bestzeit im Training

Mit der Trainingsbestzeit in der Klasse der Specials bis 3500 ccm (SP6) hatte das Trio Heinz Schmersal (Wuppertal), Christoph Koslowski (Wuppertal) und Thomas Schmid (Willich) eine optimale Ausgangsposition für das Vier-Stunden-Rennen. „Mit der Rundenzeit bin ich zufrieden“, sagte Koslowski. „Dabei hat mich ein Dreher in der Eiskurve noch ein paar Sekunden gekostet.“

Nach dem verregneten und kalten Training war auch für das Rennen keine Wetteränderung in Sicht. „Wer heute fehlerfrei durchkommt, gewinnt“, sagte Heinz Schmersal. „Der Klassensieg ist unser Ziel.“ Nach der Verletzung beim letzten Rennen – Sehnenriss am kleinen Finger - mußte der Wuppertaler mit einer Schiene antreten. „Ich merke eigentlich nichts, nur wenn sich Vibrationen über das Lenkrad bemerkbar machen, klopft auch der Finger.“

Gutes Debüt von Thomas Schmid

Erstmals startete für race&event Thomas Schmid. Der Willicher wird zum Fahrerquartett gehören, welches den BMW Z4 beim 24h-Rennen in Dubai Mitte Januar 2011 lenken wird. „Das Auto ist phänomenal und einfach nur sensationell“, schwärmte Schmid, der in der Vergangenheit vornehmlich mit Serienwagen sehr erfolgreich an den Start ging, nach dem Training.

Unfall im Kesselchen

Startfahrer Christoph Koslowski fiel zunächst auf den zweiten Rang zurück, nachdem ihn ein Porsche Cayman umgedreht hatte. „Die Strecke wurde trockener und ich wurde auch etwas schneller. Ich gehe davon aus, daß ich einen Hauch zu früh auf dem Gas stand und kein technischer Defekt vorlag. Von der Vehemenz des Übersteuerns an dieser Stelle war ich überrascht. Das Auto brach unglaublich schnell bei später ausgelesenen 168 km/h aus“, sagte Chris Koslowski nach dem Rennen und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Dann verließ mich erst das Talent und dann das Glück.“

Der 42jährige ergänzte: „Eigentlich ist unser BMW ein Regenkönig. Nach dem Unfall stand ich noch rund eine Stunde an der Strecke und konnte das ganze Feld betrachten, wie es durch die gleiche Kurve hämmert. Die standen auch nicht später am Gas. Ich hadere deswegen auch damit, weil ich sehr aufmerksam dachte zu fahren, immer mit Polster. Auch bei dieser Stelle hätte ich schwören können, ich fahre höchstens mit 80 Prozent von dem was da wirklich geht. So kann man sich wohl irren.“

Auch Eckhard Geulen im Pech

Race&event-Stammfahrer Eckhard Geulen startete dieses Mal auf einem Roadrunner-Renault Clio. Der Bonner markierte in der mit 33 Fahrzeugen bärenstark besetzten Klasse die drittbeste Trainingszeit. „In der Startrunde habe ich leider fünf Plätze verloren, weil ich in der Kurzanbindung leicht im Gras war.“ Nach guten Rundenzeiten kam dann in der sechsten Runde das abrupte Ende. „Es gab eine Benzinspur vom Karussell bis zum Wippermann. Zweimal konnte ich das Auto wieder einfangen, aber beim dritten Ausrutscher gab es eine 180 Grad-Drehung gefolgt von einem seitlichen Anprall mit der Fahrerseite ausgangs Hedwigshöhe. Leider wurde dabei auch die Lenkung beschädigt.

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