[VLN&24h] race&event

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 15.Apr, 2014 17:21

VLN 2 - 12.04.14

race&event feiert Klassensieg

Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Jürgen Wohlfarth (Murrhardt) feierten beim zweiten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einen souveränen Klassensieg bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. Nach 2:43 Stunden Fahrzeit hatte das Trio mit dem race&event-Audi TT-RS 41,529 Sekunden Vorsprung. „Das war heute von allen eine Klasseleistung, ich bin rundum zufrieden“, freute sich Team-Manager Martin Mohr über die 30. Podiumsplatzierung der Radevormwalder Mannschaft.

Obwohl es für Oestreich erst der zweite Einsatz im race&event-Audi war, konnte der 24h-Gesamtsieger von 1986 von Beginn an das Tempo an der Spitze mitgehen oder sogar bestimmen. „In meinem Alter braucht man halt zwei Rennen, um sich auf ein Auto einzuschießen“, sagte der 50jährige mit einem Augenzwinkern. „Es hat richtig Spaß gemacht, mit den Fünfzylinder-Audi zu kämpfen.“

Kurz vor Ende der ersten des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde der Wettstreit mit der roten Flagge gestoppt. Nach einer Kollision im Bereich Pflanzgarten mussten auf einer Länge von 80 Metern die Leitplanken erneuert werden. Nach einer dreieinhalbstündigen Pause ging es weiter.

Wohlfahrt hatte für den Re-Start das Steuer übernommen. Der 43-jährige ist zwar ein sehr erfahrener Nordschleifen-Audi TT-Pilot, doch für den silbernen race&event-Renner war es ein Debüt. „Ich bin auf Anhieb bestens zu Recht gekommen, alles lief perfekt. Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr.“ Kurz vor Schluss steuerte Wohlfahrt für einen kurzen Splash-and-Dash die Boxen an: Es gab Benzin und neue angefahrene Vorderräder für die letzten Kilometer zum Klassensieg.

Beim nächsten Klassensieg wird mehrfach genullt

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte Heinz Schmersal, der aufgrund der verkürzten Renndistanz nicht mehr zum Fahren kam. „Ich bin Teamplayer und wir wollten als Team gewinnen. Bei dem letzten kurzen Boxenstopp hätte der Wechsel zu mir einfach zu lange gedauert.“ Für den Wuppertaler war es der 13. Klassensieg. Oestreich hat jetzt 39 auf dem Konto, Wohlfahrt 19, das Team race&event ebenfalls 19.

„Dann wäre es doch schön, wenn wir möglichst bald den Erfolg von heute wiederholen können“, hofft Mohr. „Dann könnten wir gleich dreimal Nullen.“ Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich bereits am 26. April, wenn das dritte Saisonrennen zu Europas populärster Breitensportserie auf dem Programm steht.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 30.Apr, 2014 18:41

VLN 3 - 26.04.14

Knapp am Podium vorbei

Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmied (Willich) sorgten beim dritten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring für das nächste gute Ergebnis von race&event: Mit dem vierten Rang bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm sorgte das Trio am Steuer des Audi TT-RS für das 48. Top Vier-Ergebnis beim 70. Start der Radevormwalder Mannschaft.

„Mit etwas Glück hätten wir auch aufs Podium fahren können“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Hierzu fehlte nicht viel, aber ich bin nicht unzufrieden. Nach Rang drei beim Auftakt und dem Sieg beim letzten Mal überwiegt die Freude über ein erneut gutes Ergebnis. Unsere Klasse gehört zu den am härtesten umkämpften und das spiegeln diese Ergebnisse wider.“

Mit 203 Nennungen war der dritte Saisonlauf äußerst stark besetzt. „Bei im Schnitt drei Fahrern pro Auto sind also rund 600 Piloten dabei. Davon sind aber locker 100 Schnarcher“, meinte Markus Oestreich halb ernst, halb im Spaß. Diverse Mitstreiter, die entweder auf der Suche nach der Ideallinie waren oder nicht in den Spiegel geschaut hatten, verhagelten jedenfalls dem früheren Werksfahrer eine richtig schnelle Qualifying-Runde: Der 50jährige musste die Vier-Stunden-Distanz somit von Klassenrang fünf aus in Angriff nehmen.

Nach dem ersten Umlauf hatte sich Oestreich bereits auf den dritten Platz vorgekämpft, doch am LMS-Audi TT gab es kein Vorbeikommen. „Der Fünfzylinder im LMS-Audi ist leider auf den Geraden sehr schnell und nimmt mir so viele Meter ab, dass ich mich in der nächsten Ecke nicht heran- oder gar vorbeibremsen kann“, sagte der 24h-Gesamtsieger von 1986.

Auch Thomas Schmied folgte im Mittelstint dem LMS-Audi wie ein Schatten. „Es war mein erstes Rennen in 2014 und ich kam auf Anhieb bestens zurecht“, sagte der 46jährige. „Unser Audi war topvorbereitet, ein großer Dank gebührt unserem Team“. In der Schlussphase musste der 68jährige Heinz Schmersal den heranstürmenden Christoph Breuer vorbeiziehen lassen. „Er war einfach schneller als ich, aber Platz vier ist doch auch gut. Das Fahren war heute nicht einfach, überall gab es Gelbphasen.“

Am 17. Mai findet auf dem Eifelkurs das vierte Saisonrennen zu Europas populärster Breitensportserie statt. Für das race&event-Team ist dieser Lauf gleichzeitig die Generalprobe für das ADAC 24-Stunden-Rennen Ende Juni.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 19.Mai, 2014 22:16

VLN 4 - 17.05.14

Ereignisreiches Rennen für race&event

Das Radevormwalder Team race&event konnte beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft nicht an die gewohnten Ergebnisse anknüpfen. Thomas Sluis (Schwelm), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmied (Willich) fuhren mit dem Audi TT-RS bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm nur auf den siebten Platz von 12 Startern.

„Das war heute ein aufregendes Rennen, bei dem sicherlich mehr möglich gewesen wäre“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Aber auch deutlich weniger!“ Damit waren zwei Kollisionen gemeint, die Startfahrer Schmid nach gut einer Stunde Fahrzeit innerhalb weniger Kilometer hatte und die einen Ausfall hätten nach sich ziehen können.

„Das erste Tete-a-Tete ereignete sich an der Hohen Acht“, schilderte der 46jährige. „Vor mir drehte sich der BMW 235i mit der Nummer 683. Ich versuchte, auf der linken Seite über den Randstreifen auszuweichen. Doch mit seinem Heck erwischte er meine Beifahrerseite und schlitzte mir mit seinem Abschlepphaken die rechte Tür auf.“

„Nach dem ersten Schock bin ich langsam weitergefahren. Als ich bemerkte, dass Öldruck und Bremskraft noch voll vorhanden waren, habe ich die Fahrt im Renntempo fortgesetzt. Doch nur wenige Minuten später nahm mich in der Mercedes-Arena der Nächste auf die Hörner. Ich überrundete einen schwarzen Audi TT, der mich übersehen haben muss und in die linke Seite krachte. Gottlob konnte ich auch dieses Mal weiterfahren.“

Für den Mittelstint übernahm Sluis das Volant. Für den 47jährigen war es der erste Einsatz nach rund zwei Jahren Pause. Doch sowohl im Freien- als auch im Zeit-Training war Sluis nicht zum Fahren gekommen: Beides wurde wegen Unfällen verkürzt. „Ich hätte mir natürlich schon gewünscht, vor dem Rennen ein bisschen mehr mit dem Audi testen zu können. Aber da steckt man nicht drin“, sagte der Schwelmer.

„Im Rennen habe ich mich von Runde zu Runde ans Limit herangetastet. Zum Ende meines Stints hatte ich den Rhythmus gefunden und war dann auch mit meinen Rundenzeiten zufrieden. Zuvor war für mich wichtig, dass Auto heil über die Runden zu bringen und jedem Kontakt mit Wettbewerbern aus dem Weg zu gehen. Das ist mir gelungen und beim nächsten Einsatz bin ich auch garantiert schneller.“

Aufgrund der Kollision zweier Fahrzeuge rund eine Stunde vor Schluss wurde das auf vier Stunden angesetzte Rennen vorzeitig abgebrochen. Markus Oestreich kam somit nur noch zu einem Umlauf und konnte die erhoffte Aufholjagd nicht fortsetzen.

race&event-Stammfahrer Heinz Schmersal (Wuppertal) pilotierte dieses Mal einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 aus dem Team Car Collection. Zusammen mit seinen Teamkollegen Christian Bracke (Essen), Horst Felbermayr (Österreich) und Peter Schmidt (Eltville) fuhr Schmersal auf den 25. Platz in der von Werksfahrern und –teams dominierten GT3-Klasse.

Europas populärste Breitensportserie macht jetzt eine Sommerpause. Das nächste Rennen wird am 5. Juli stattfinden.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 09.Jun, 2014 20:37

Vorschau ADAC 24h-Rennen Nürburgring 19.-22. Juni 2014

Ankommen und möglichst wenig Schrauben

Beim diesjährigen ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring kooperieren das Radevormwalder Team race&event sowie Car Collection Motorsport aus Eltville. Am Steuer des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wird sich race&event-Stammfahrer Heinz Schmersal aus Wuppertal mit Christian Bracke (Essen), Horst Felbermayr jr. (Österreich) und Peter Schmidt (Eltville) abwechseln. „Wir wollen ankommen und möglichst wenig schrauben“, sagt Team-Manager Martin Mohr.

Der Flügeltürer startet in der mit 32 Fahrzeugen am stärksten besetzten GT3-Klasse. Neben der Quantität ist hier auch die absolute Qualität am Start. Weit mehr als die Hälfte der Teams ist werksunterstützt. Und auch der überwiegende Teil der Piloten bekommt fürs Autofahren Geld. Mohr: „Wir machen uns nichts vor: Wir sind absolute Privatiers und haben gegen die Asse nicht den Hauch einer Chance. Für uns sind die 24 Stunden Abenteuer und Herausforderung. Wir wollen das Ziel sehen, die Platzierung ist absolut zweitrangig.“

Für Schmersal ist es die siebte Teilnahme bei Deutschlands größter Motorsport-Veranstaltung. Und der 68jährige freut sich besonders auf den Start im SLS. „Dieses Auto macht mir unheimlich viel Freude. Es ist leichter zu Hand haben als unser etatmäßiger Audi. Der Motor ist gewaltig, die Bremse unglaublich. Von außen sieht der SLS ziemlich mächtig aus, aber das Fahren ist wirklich nicht schwierig.“

Der Wuppertaler startete mit einem SLS GT3 bereits bei den 24 Stunden-Rennen in Barcelona und Dubai. Nur ein Unfall in Spanien verhinderte einen Podiumsrang im Gesamtklassement 2013. Schmersal: „Das Feld in Barcelona war natürlich bei weitem nicht so stark besetzt wie jetzt am Nürburgring. Wenn wir hier unter die ersten 25 fahren würden, wäre das ein toller Erfolg für uns Gentleman-Driver.“

Fahrzeugbesitzer Peter Schmidt wird seine zwölften 24 Stunden in der Eifel bestreiten und kennt das Fahrzeug sehr gut. Christian Bracke ist zum dritten Mal dabei. Seine beiden bisherigen Teilnahmen erfolgten mit einem SLS aus dem Team Black Falcon. Auch wenn Horst Felbermayr jr. heuer beim Eifel-Marathon debütiert: Der 43jährige ist der mit Abstand Erfahrenste im Team. Der Österreicher startete jahrelang in verschiedenen weltweit ausgetragenen Sportwagen-Serien und auch mehrfach bei den 24 Stunden in Le Mans.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 24.Jun, 2014 9:47

Nachschau ADAC 24h-Rennen Nürburgring 19.-22. Juni 2014

Ölspur sorgt für frühen Ausfall

Nach nur einer halben Stunde war das ADAC 24h-Rennen 2014 für die Kooperation von race&event und Car Collection zu Ende. Ausgelöst durch eine Ölspur, wurde der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bei einer Kollision so stark beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war.

„Ein so frühes Ende ist natürlich der Super-GAU für ein Motorsport-Team“, zeigte sich Team-Manager Martin Mohr sehr traurig. „Vor allem, wenn man nichts dafür kann und auch noch einem zweiten Team alle Chancen raubt.“

Dabei hatte das Wochenende für race&event-Stammfahrer Heinz Schmersal (Wuppertal) sowie Christian Bracke (Essen), Horst Felbermayr jr. (Österreich) und Peter Schmidt (Eltville) gut angefangen. Ohne Probleme spulte das Quartett ihre Runden sowohl im freien Training als auch in den beiden Qualifyings ab. Bracke markierte eine 8.42,851 Minuten, welches Startplatz 35 bedeutete.

Schmersal war zufrieden: „Das Auto läuft gut. Die Mannschaft von Car Collection hat den SLS prima vorbereitet und ich fühle mich pudelwohl. Im Training haben wir uns alle mit dem Fahrzeug vertraut gemacht. Im Rennen wird unsere Stärke nicht die Geschwindigkeit, sondern die Konstanz sein. Unser Ziel Top 20 ist nicht unrealistisch.“

Nach nur einer halben Stunde stockte allen in der Box der Atem. Die Bilder auf den TV-Monitoren zeigten die Kollision zwischen dem SLS und dem Manthey-Porsche 911 GT3-R (#12). Es war klar: Das ist das vorzeitige Ende! Gottlob entstieg Startfahrer Peter Schmidt dem Wrack unverletzt.

„Beim Anbremsen der NGK-Schikane bin ich auf eine Ölspur geraten“, schilderte Schmidt. „Ich verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, habe mich mehrfach gedreht und bin dann leider in den vor mir fahrenden Manthey-Porsche gekracht.“ Beide Boliden wurden hierbei stark beschädigt.

Schmidt war an dieser Stelle nicht das einzige Opfer der Ölspur. Der Gesamtzweite, BMW-Werksfahrer Maxime Martin, war kurz zuvor mit seinem Z4 ebenfalls abgeflogen, ohne jedoch etwas zu treffen. Doch die Streckenposten reagierten noch immer nicht. Die Zuschauer quittierten das Fehlverhalten mit Buhrufen und Pfiffen.

„Unterm Strich können wir froh sein, das Peter Schmidt nichts passiert ist. Bei dem Unfall hätte noch mehr passieren können, vor allem wenn der SLS dem Porsche in die Fahrertür gekracht wäre. Daher hatten alle Beteiligten noch Glück im Unglück“, sagte Martin Mohr. „Irgendwie ist auf den 24 Stunden Nürburgring für race&event ein Fluch, denn wir sind jetzt das zweite Mal in Folge quasi nicht zum Fahren gekommen.“

Beim fünften Rennen zur Langstreckenmeisterschaft am 12. Juli setzt das Radevormwalder Team wieder seinen etatmäßigen Audi TT-S ein. Am Steuer werden sich dann Thomas Schmid (Willich) und Markus Oestreich (Peterberg) abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 08.Jul, 2014 17:21

VLN 5 - 05.07.14

Einfach klasse: 20. Klassensieg und 6. Gesamtrang!

Beim fünften Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring feierte das race&event-Team seinen bislang größten Erfolg: Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmid (Willich) lenkten den Audi TT-RS 2.0 zum Klassensieg und auf den hervorragenden sechsten Gesamtrang. „Das war heute Spannung pur bis zur letzten Sekunde mit einem großartigen Ergebnis“, freute sich Team-Manager Martin Mohr.

Von der ersten Runde an lieferten sich drei Audi, darunter der race&event-TT, ein spannendes Duell um den Sieg bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. Startfahrer Oestreich war zumeist Zweiter und unmittelbar nach seinem Stint nicht ganz zufrieden. „Das Auto war top, aber die Rundenzeiten stimmten nicht. Das war auch schon mein Eindruck im Qualifying. Es gab keine gelbe Flaggen, keine Überholmanöver und dennoch fuhr ich nicht unter 8.40 Minuten.“

Thomas Schmid übernahm planmäßig nach acht Runden das Steuer. Einsetzender Regen an einigen Streckenabschnitten machte dem 47jährigen zu schaffen. „In jeder Runde war die Strecke anders. Mal war es nass, mal feucht, mal trocken. Und das alles innerhalb weniger Kilometer. Das waren meine ersten Runden mit dem Audi im Nassen und sie waren sehr anspruchsvoll. Aber es hat Spaß gemacht!“

Schmid hielt sich in Schlagdistanz zu den beiden Wettbewerbern und fuhr etwas spritsparend. Martin Mohr hoffte in der Schlussphase: „Die langsameren Rundenzeiten bei Nässe plus die intelligente Fahrt von Thomas dürften uns einen weiteren Tankstopp ersparen.“ Sicher war sich der Stratege an der race&event-Boxenmauer aber nicht. „Vielleicht bleibt Thomas auch stehen…“

Aber es ging glatt. Die beiden Wettbewerber mit den Fünf-Zylinder-Motoren steuerten die Boxen zum Nachtanken an, während Schmid hierauf verzichtete. Als der silberne Audi aus der letzten Runde als Erster zurückkehrte, kannte die Freude bei race&event keine Grenzen! „Das ist der Hammer, einfach unglaublich“, strahlte Oestreich. Und Mohr fiel eine Last von den Schultern. „Wäre das schiefgegangen, wäre ich der Depp gewesen.“

So aber war alles perfekt: Beim 73. Start feierte das Radevormwalder Team seinen 20. Klassensieg und mit dem sechsten Gesamtrang im Feld der 137 Starter zudem das beste Ergebnis aller Zeiten. Markus Oestreich feierte seinen 40. VLN-Klassensieg. „Ich kann mich nur bei allen bedanken, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben“, sagte Schmid. „Das war heute ein perfekter Tag!“

Die souveräne Leistung der Radevormwalder Mannschaft zweifelte das zweitplatzierte LMS Engineering Team an und legte unmittelbar nach Rennende einen Protest gegen den Audi ein. Eine technische Nachuntersuchung zeigte, dass das Tankvolumen im race&event-Audi sogar noch etwas kleiner als erlaubt ist. Mohr: „Da war der Frust wohl besonders groß! Wir freuen uns daher umso mehr über diesen Sieg.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 04.Aug, 2014 22:45

VLN 6 - 02.08.14

Das Ergebnis war zweitrangig

Beim sechsten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war das Ergebnis für race&event eher zweitrangig. Auch wenn es mit dem 75. Top Ten-Ergebnis ein kleines Jubiläum gab. „Unser Audi TT-RS steht ohne Beule im Ziel, das ist die Hauptsache. Manchmal gewinnt man, manchmal wird man nur Neunter. Wir machen hinter diesem Wochenende einen Haken und freuen uns auf das Sechs-Stunden-Rennen Ende August“, sagte Team-Manager Martin Mohr.

Nach dem großartigen Klassensieg und sechsten Gesamtrang vom fünften Rennen reisten Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmid (Willich) hochmotiviert an den Eifelkurs. Nach längerer Pause griff Schmersal wieder ins Lenkrad des Audi TT und übernahm auch den Part des Startfahrers.

„Das war heute nicht mein Wetter“, sagte der 68-Jährige. „Der Innenraum im Audi ist sowieso immer recht warm. Dazu kam noch heute die hohe Luftfeuchtigkeit. Aufgrund einer noch nicht abgeklungenen Bronchitis machte mir die ganz schön zu schaffen.“ Auch die deutlich jüngeren Schmid und Oestreich stiegen nassgeschwitzt aus dem Cockpit. „Ich habe echt Respekt vor Heinz, der in seinem Alter noch verdammt flott ist“, sagte der 24h-Gesamtsieger von 1986.

Nicht gut zu sprechen war Schmersal auf die Arbeit der Sportwarte. „So viele falsche Flaggen habe ich noch nie gesehen. Negative Höhepunkte waren gelbe oder sogar doppelt gelbe Flaggen bei Schleppverbänden. Dieses führte zu verunsicherten Fahrern und haarigen Situationen.“ Markus Oestreich staunte bereits im Qualifying. „Posten 202 schwenkte gleichzeitig gelb und grün. Ich vermute, es war ein Brasilien-Fan …“

Einen richtig dicken Hals bekam gleich mehrfach Thomas Schmid. „Es gibt Piloten, die fahren 40 km/h bei einer gelben Flagge. So verunsichert sind die. Dann gibt es Sportwarte in Breidscheid, die schwenken doppelt gelb, obwohl das Fahrzeug bereits durch das Tor hinter die Leitplanke gerollt ist. Einfach unglaublich. Ein Wunder, dass es heute wenig Unfälle wegen Code 60-Zonen gab.“

Aufgrund eines leichten Gelbvergehens von Schmid wurde das Audi-Trio schließlich vom fünften auf den neunten Rang in der Klasse zurückgestuft. „Im Bereich einer Gelbphase in der Hatzenbach habe ich vor einer grünen Flagge zu früh beschleunigt“, schilderte der 47-Jährige. „Laut dem Ausdruck der Rennleitung war ich rund zwei Sekunden zu früh auf dem Gas. Das war mein Fehler, gebe ich zu. Das tut mir auch leid. Aber ich hatte echt einen dicken Hals und habe niemanden gefährdet.“

Das Trio freut sich nun auf das Sechs-Stunden-Rennen am 23. August, welches den Saisonhöhepunkt in Europas populärster Breitensportserie bildet.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 25.Aug, 2014 20:51

VLN 7 - 23.08.14

Heinz Schmersal war rundum zufrieden

Mit einem guten sechsten Rang in der GT3-Klasse endete für race&event das ADAC 6h-Rennen, das siebte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Heinz Schmersal (Wuppertal), Peter Schmidt (Eltville), Patrik Kaiser (Liechtenstein) und „Kuragon“ (Japan) teilten sich die Lenkradarbeit im von Car Collection Motorsport eingesetzten Mercedes-Benz AMG SLS.

„Ich bin rundum zufrieden“, sagte Heinz Schmersal. „Der Mercedes macht unheimlich viel Spaß, das Ergebnis ist richtig gut, mit meinen Teamkollegen habe ich eine tolle Mannschaft gebildet und das Fahrzeug war perfekt vorbereitet. Was will man mehr?“ Team-Manager Martin Mohr lobte die Fahrer. „Unser Fahrzeug steht ohne eine Schramme im Parc Fermé. Das kann heute nicht jedes Team von sich behaupten.“

Das race&event-Urgestein wollte mit diesem Fahrzeug bereits das ADAC-24h-Rennen im Juni bestreiten. Doch der Unfall eines Teamkollegen in der Anfangsphase des Rennens machte aus Schmersal einen Zuschauer. „Deshalb bin ich jetzt umso glücklicher, dass alles so reibungslos geklappt hat. Meine ganze Erfahrung hat mir sicher geholfen, auch in den Regenrunden gute Rundenzeiten abzuliefern.“

Schon nach dem Training zeigte sich Schmersal vom Flügeltürer sehr angetan. „Die Cockpittemperaturen sind bei weitem nicht so warm wie in unserem etatmäßigen Audi TT.“ Im Rennen bestätigte sich dieses, denn der 68jährige betonte: „Neun Runden im Mercedes SLS sind nicht so anstrengend wie vier Runden im Audi.“

Wenn im weiteren Saisonverlauf wieder der Audi TT-RS zum Einsatz kommt, dann nur mit zusätzlicher Belüftung. Team-Manager Mohr hat auch schon Pläne. „Wir werden den Audi umbauen und mehr Frischluft ins Cockpit leiten.“ Das nächste Rennen, dann wieder über die gewohnten vier Stunden, findet am 13. September statt.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 15.Okt, 2014 21:57

VLN 9 - 11.10.14

Erneutes Podium für race&event

Beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring feierte race&event einen weiteren Podiumsrang. Bei mildem und trockenem Herbstwetter wurden Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmid (Willich) mit dem Audi TT-RS als dritter von zwölf Startern bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm gewertet. „In dieser stark besetzten Klasse ist ein Platz unter den ersten drei Teams immer ein Erfolg. Fahrer und Mechaniker haben einmal mehr einen sehr guten Job gemacht, ich bin sehr zufrieden“, sagte Team-Manager Martin Mohr.

Nach einem durchwachsenen Qualifying nahm der race&event-Audi das 4h-Rennen nur von Startplatz fünf aus in Angriff. „Erst war die Strecke noch etwas feucht“, erklärte Oestreich. „Gegen Ende des Trainings wollte ich auf Zeitenjagd gehen, doch die Reifen bauten nicht den gewünschten Gripp auf.“

Doch vom ersten Rennmeter an waren die Probleme wie weggeblasen. „Die Reifen waren super, richtig gut. Ich konnte gleich in der Startrunde auf Rang drei vorfahren und das Tempo der Spitze mitgehen“, sagte der ehemalige DTM-Pilot Oestreich. „Ich hatte nur leider nicht eine freie Runde. Es gab sehr viele Unfälle.“

Nach neuen Umläufen übernahm Thomas Schmid planmäßig das Steuer. „Nach meiner ersten Runde verabschiedete sich leider das ABS. Speziell in welligen Anbremszonen hatte ich alle Hände voll zu tun. Das Fahren wurde aber somit interessanter und machte auch viel Spaß, aber ein paar Sekunden hat es pro Runde schon gekostet. Dennoch war ich mit meinen Zeiten sehr zufrieden, das Auto lief tadellos.“

race&event-Urgestein Heinz Schmersal stieg für das letzte Renndrittel ins Coupé. „Einige Gelbphasen störten etwas den Rhythmus, aber im Grunde bin ich sehr zufrieden. Seitdem wir den Innenraum besser belüftet haben, heizt sich das Cockpit viel weniger auf. Ich fühlte mich sehr wohl und war auch ein wenig stolz darauf, mit meinem 68 Jahren noch in der Spitzengruppe dieser Klasse mitfahren zu können.“

In der viertletzten Runde hatte der Wuppertaler dann allerdings zunächst das Nachsehen gegenüber dem Düchting-VW Scirocco. „Der war einfach schneller als ich, dass muss ich zugeben“, sagte Schmersal. Doch in der vorletzten Runde erlitt der Scirocco einen Reifenschaden, der den race&event-Audi wieder auf den dritten Rang vorspülte. Schmersal: „Manchmal gehört auch das nötige Quäntchen Glück dazu. Heute hatten wir das!“

Das Saisonfinale zur populärsten Breitensportserie Europas findet am 25. Oktober statt. Dann peilt das Radevormwalder Team nicht nur erneut einen Spitzenrang in der Klasse an, sondern möchte auch eine schöne Serie vollenden. Team-Manager Mohr: „Wir haben bislang in allen Rennen 2014 die Zielflagge gesehen. Das soll sich auch beim letzten Lauf nicht ändern.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 27.Okt, 2014 16:48

VLN 10 - 27.10.14

Saisonabschluss mit Happy-End

Die Erfolgsserie geht weiter: Zum zwölften Mal in Folge erreichte der race&event-Audi TT-RS 2.0 in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ein gutes Ergebnis. Beim zehnten und letzten Lauf der Saison 2014 lenkten Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmid (Willich) das Sport-Coupé auf den fünften Rang von elf Startern bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. „Bei dem starken Starterfeld und unter Berücksichtigung der schwierigen Verhältnisse ist das ein ordentliches Ergebnis“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Dieses war ein Saisonabschluss mit Happy-End!“

Alle drei Fahrer beklagten die immense Menge an Ölbindemitteln, die über weite Teile der Nordschleife verstreut worden waren. Denn in der Pause zwischen Training und Rennen hatte ein Reisebus mit Touristen an Bord die Strecke mit einer Dieselspur verunreinigt. „Das erinnerte heute mehr an ein Sahara-Manöver als eine Autorennstrecke“, sagte dann auch Oestreich. Der eigentlich immer gute gelaunte 51jährige hatte hierfür wenig Verständnis. „Es gab nur eine saubere Linie. Musstest du diese verlassen, wurde es saugefährlich.“

Eine solche Bindemittelspur wurde „Oese“ dann in der elften Runde zum Verhängnis. „Beim Anbremsen von Breidscheid war ich einen Tick zu spät auf der Bremse und das Fahrzeug übersteuerte. Neben der Idealline geriet ich auf die schmutzige Spur und hatte keine Chance mehr. Ich habe seitlich die Mauer touchiert.“ Oestreich blieb für einen kurzen Check in der Breidscheider Ausfahrt stehen, nahm nach rund einer Minute die Fahrt aber wieder auf. „Ich bin vorsichtig weitergefahren. Lenkung und Getriebe machten einen guten Eindruck, also habe ich das Tempo wieder forciert.“

Für den Schlussstint übernahm Thomas Schmid das Steuer. „Ich habe dem Audi nicht angemerkt, dass es mal einen Feindkontakt gab. Ich konnte unter neun Minuten fahren und hatte einen tollen Kampf mit dem Wasel-Audi. Es war ein absolut faires Duell über mehrere Runden und es hat irre Spaß gemacht. Zum Glück konnte ich die Oberhand behalten.“ Im Ziel trennten die beiden 0,231 Sekunden.

Heinz Schmersal, der dieses Mal als erster Fahrer am Volant Platz genommen hatte, freute sich über das erneut gute Ergebnis. „Die Saison ist gut gelaufen. Wir waren bei allen Rennen im Ziel, haben zweimal die Klasse gewonnen und waren zweimal Dritter. Unsere Mannschaft hat den Audi sehr gut vorbereitet. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!“

Die Weichen für 2015 sind bereits gestellt: Die Radevormwalder Mannschaft wird auch die kommende Saison mit dem Audi TT-RS 2.0 bestreiten. Schmersal, Oestreich und Schmid stehen ebenfalls als Fahrer fest.

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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 26.Dez, 2014 18:05

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 8.-10.Januar 2015

Jubiläum in der Wüste: 100. Start für race&event

Das 24 Stunden-Rennen von Dubai bildet erneut den Saisonauftakt im internationalen Motorsportkalender. Mit der zehnten Auflage feiert das Rennen in der Wüste ein kleines Jubiläum. Noch viel größer ist das Jubiläum bei der Mannschaft von race&event: Beim Rennen zweimal rund um die Uhr geht zum 100. Mal ein Fahrzeug des Radevormwalder Teams an den Start. „Dubai war bislang für uns immer eine Reise wert. Hoffentlich läuft es gerade jetzt besonders gut. Wir sind jedenfalls optimistisch und gut vorbereitet“, sagt Team-Manager Martin Mohr.

Am Steuer des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 werden sich auf der 5,39 Kilometer langen Strecke am Persischen Golf race&event-Urgestein Heinz Schmersal (Wuppertal), Peter Schmidt (Eltville), Johannes Siegler (Lohr), Ingo Vogler (Schalksmühle) sowie der Liechtensteiner Patrik Kaiser abwechseln.

Zum sechsten Mal in Folge startet das Radevormwalder Team beim Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach fünf Jahren mit diversen Porsche 911 GT3 kommt nun zum zweiten Mal in Folge in Kooperation mit dem Team Car Collection der Flügeltürer zum Einsatz. Im Vorjahr wurde der Mercedes mit ähnlicher Fahrerbesetzung Gesamt-15. und Vierter in der Klasse.

„Auch wenn die Strecke fahrerisch nicht so anspruchsvoll wie die Nürburgring-Nordschleife ist, so möchte ich diesen Saisonauftakt nicht mehr missen“, sagt Schmersal. „Das Klima, das Flair und die vielen Nachtstunden sind, zumindest in dieser Jahreszeit für uns Deutsche, schon einzigartig.“

„Nur im ersten Jahr sind wir ausgefallen, danach sahen wir fünfmal in Folge die Zielflagge“, ergänzt der 68jährige. „Im Gesamtklassement landeten wir immer in den Top 20. Auch dieses Jahr sollte das wieder unser Ziel sein. Vielleicht geht es auch Richtung Top Ten. Am Wichtigsten ist es, anzukommen, Spaß zu haben und möglichst wenig zu schrauben. Dann kommt der Erfolg von allein. Die Fahrzeuge von Peter Schmidt waren in der Vergangenheit immer extrem zuverlässig, daher bin ich sehr optimistisch.“

Profi-Teams oder werksunterstützte Teams wie Black Falcon (Mercedes SLS), Lechner Racing (Bentley), AF Corse (Ferrari) und RJN (Nissan) haben ebenfalls ihre Nennung abgegeben. Zu den klangvollsten Fahrernamen zählen Martin Ragginger, Jereon Bleekemolen, Connor de Philippi, Bernd Schneider, Kenneth Heyer und Peter Kox. Der Rennstart erfolgt am Freitag, den 9. Januar, um 11 Uhr MEZ. Motors TV überträgt rund 11 Stunden live.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 12.Jan, 2015 18:41

Nachschau 24 Stunden-Rennen Dubai 2015

Früher Ausfall in der Wüste

Beim 24 Stunden-Rennen von Dubai sah das Radevormwalder Team race&event leider nicht die Zielflagge. Ein kollisionsbedingter Ausfall beendete nach ziemlich genau vier Stunden den 100. Start der Mannschaft aus der Bergstadt. „Wir hatten uns unser Jubiläum sicherlich anders vorgestellt, aber so hart kann Motorsport sein“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Die letzten fünf Jahre gab es kaum Probleme und wir kamen immer ins Ziel. Jetzt war leider sehr früh Schluss. Echt schade.“

Im Feld der 89 Starter etablierte sich der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit den Piloten Heinz Schmersal (Wuppertal), Peter Schmidt (Eltville), Johannes Siegler (Lohr), Ingo Vogler (Schalksmühle) sowie der Liechtensteiner Patrik Kaiser schnell in den Top 25. Startfahrer Siegler war in der hektischen Anfangsphase taktisch klug gefahren, ehe Schmersal das Steuer übernahm. Der 68jährige zeigte sich in prächtiger Fahrlaune und übergab auf Gesamtrang 13 und dem vierten Klassenplatz liegend an Kaiser. Kurz bevor der Liechtensteiner das Steuer an Vogler übergeben konnte, passierte das Unheil.

Mohr: „Patrik schilderte, dass er beim Überrunden von einem anderen Fahrzeug, vermutlich einem Renault Clio, im Heckbereich touchiert wurde. Dadurch geriet der SLS ins Schleudern und krachte gegen das Vorderrad eines BMWs. Der Aufprall war so immens, dass Patrik halb über den BMW flog und dann in die Streckenbegrenzung prallte.“

An der Unfallstelle wurde der Mercedes auf einen Schleppwagen verladen und zurück ins Fahrerlager gebracht. Doch die Schäden waren zu umfangreich, um vor Ort zu reparieren und weiterzufahren. Race&event-Urgestein Schmersal war traurig: „Bis dahin lief es wirklich richtig gut und ich war sehr zufrieden. Das Auto lief perfekt, das Wetter stimmte. Wir waren auf Kurs in Richtung der Top Ten. Jetzt müssen wir leider Dubai möglichst schnell abhaken und dann freuen wir auf die neue Saison am Nürburgring.“

Im Rahmen der zehn Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wird race&event seinen bekannt schnellen und erfolgreichen Audi TT-RS 2.0 weiter einsetzen. Neben Heinz Schmersal werden hier auch wieder Markus Oestreich (Peterberg) und Thomas Schmid (Willich) ins Lenkrad greifen.

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Heinz J. Hilger
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Beitrag von Heinz J. Hilger » Sa 17.Jan, 2015 20:02

Hier der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 [# 5] mit den Piloten Heinz Schmersal (Wuppertal), Peter Schmidt (Eltville), Johannes Siegler (Lohr), Ingo Vogler (Schalksmühle) sowie dem Liechtensteiner Patrik Kaiser.
Bild

Grüße Heinz

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 20.Mär, 2015 17:08

Saisonvorschau Langestreckenmeisterschaft Nürburgring

race&event will Erfolgsserie fortsetzen

Mit einem neuaufgebauten Audi TT-RS stellt sich race&event auch in diesem Jahr den Wettbewerbern in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm (SP3T). Die Radevormwalder Mannschaft feierte im Vorjahr zwei Klassensiege, zwei weitere Podiumsplatzierungen und sah seit 12 Rennen grundsätzlich die Zielflagge. „2014 war für uns ein wirklich gutes Jahr, daran wollen wir jetzt natürlich anknüpfen“, sagt Team-Manager Martin Mohr.

Für die Fortsetzung der Erfolgsserie wurde bei Raeder Motorsport ein neuer Audi TT-RS in Auftrag gegeben. Mohr: „Die Entwicklung ging natürlich auch in dieser Klasse weiter. Daher haben wir schon frühzeitig die Entscheidung getroffen, ein komplett neues Fahrzeug mit dem aktuellen Stand der Technik aufbauen zu lassen. Unsere Wettbewerber schlafen ja auch nicht.“

Noch Fahrerplätze zu vergeben

Am Volant des rund 350 PS starken Fronttrieblers werden sich – wie gewohnt – Heinz Schmersal (Wuppertal), Thomas Schmid (Willich) und Markus Oestreich (Peterberg) abwechseln. Allerdings steht hinter der Teilnahme einiger Rennen noch ein dickes Fragezeichen. Mohr: „Alle drei Piloten werden uns nicht oft geschlossen zur Verfügung stehen. Daher suchen wir noch weitere Fahrer. Wer in der Klasse SP3T mit um Klassensiege kämpfen will, der kann sich gerne bei uns melden.“

Pech bei den 12h von Mugello

Bei der zweiten Auflage des 12 Stunden-Rennens von Mugello sah es lange Zeit nach einem Klassensieg für race&event-Urgestein Heinz Schmersal aus. Zusammen mit seinen Teamkollegen Johannes Siegler (Lohr), Peter Schmidt (Eltville) und dem Norweger Wiggo Dalmo führte der Wuppertaler mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 lange Zeit die Klasse A6-Am an. Ein Aufhängungsdefekt in der neunten Stunde sorgte dann leider für das vorzeitige Aus. Schmersal: „Das war wirklich schade, es lief bis dahin so gut. Jetzt freuen wir uns auf den Saisonstart auf dem Nürburgring und unseren neuen Audi.“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 22.Jun, 2015 22:48

VLN 3 - 20.06.15

Zweiter Platz beim 100. Start

race&event feierte ein Jubiläum nach Maß: Beim 100. Einsatz eines Fahrzeuges auf dem Nürburgring fuhren Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Petersberg) und Thomas Schmid (Willich) am Steuer des Audi TT-RS auf den zweiten Rang bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. „Das war heute ein rundum gelungener Tag, ich bin sehr zufrieden“, sagte Team-Manager Martin Mohr.

Nach dem verregneten Training blieb es während der Vier-Stunden-Renndistanz trocken. Startfahrer Markus Oestreich zeigte eine beeindruckende Vorstellung und lieferte sich mit Daniela Schmied im Fünf Zylinder-Audi TT ein packendes Duell. „Das war heute eines meiner geilsten Rennen auf der Nordschleife überhaupt“, berichtete der 24h-Gesamtsieger von 1986.

„Es war ein absolut faires Duell und es hat totalen Spaß gemacht, mit Daniela zu kämpfen. Auch wenn der Fünf Zylinder-Audi unserem Vier Zylinder-TT technisch etwas überlegen ist, konnte ich sogar für fast zwei Umläufe auch die Führung übernehmen.“ Bis auf den siebten Gesamtrang konnte der frühere BMW-Werksfahrer mit dem race&event-Audi vorfahren.

Im Mittelstint zeigte Heinz Schmersal, dass er auch mit seinen 69 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. „Das Auto war perfekt, aber mit mir war ich etwas unzufrieden“, sagte der Wuppertaler. „Vor allem diese ganzen Code 60-Phasen an Unfallstellen bringen mich aus der Konzentration. Ich brauche danach immer eine gewisse Zeit, um wieder meinen Rhythmus zu finden. Ich bin halt kein Profi-Rennfahrer. Zehn Sekunden pro Runde wäre ich im Schnitt gerne schneller gewesen.“

Im Feld der 142 Starter insgesamt und inmitten einer ganzen Meute von Porsche-Fahrzeugen übergab Schmersal auf Gesamtrang 19 liegend das Steuer an Thomas Schmid. Dieser zeigte sich in blendender Fahrlaune und wurde schließlich auf dem 12. Gesamtrang abgewinkt.

„Das Auto war megagut und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Aber ansonsten habe ich einen leicht dicken Hals“, sagte der 48jährige. „Ich dachte, ich habe einen ruhigen Schlussstint, zumal heute ja nur 140 anstelle von 180 Startern unterwegs waren. Aber was war? Ich hatte nur eine freie Runde. Ansonsten jede Menge gelb, ewig lange Code 60-Phasen und und und. Ich hoffe nicht, dass es mein letztes Rennen zusammen mit Markus war. Das wäre sehr schade!“

Freie Fahrerplätze

Für den Radevormwalder Rennstall wird es vermutlich erst mit dem fünften Saisonrennen weitergehen. Mohr: „Dadurch Markus Oestreich demnächst den neuen Lexus GT3 steuern wird, sind wir noch auf der Suche nach weiteren Piloten. Wer in der Klasse SP3T mit ums Podium und Siege kämpfen will, der kann sich gerne bei uns melden.“

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