[VLN&24h] race&event

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 07.Jul, 2015 20:12

VLN 4 - 04.07.15

Erneuter zweiter Platz für race&event

Bei einem der heißesten Rennen in der 39jährigen Geschichte der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring behielt das Radevormwader Team race&event kühlen Kopf. Am Steuer des Audi TT-RS wechselten sich Heinz Schmersal (Wuppertal), Thomas Schmid (Willich), Markus Oestreich (Petersberg) und Tim Scheerbarth (Dormagen) ab. Bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm wurde erneut der zweite Platz belegt.

„Das waren heute wirklich extreme Bedingungen“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Bei Außentemperaturen von über 30 und Asphalttemperaturen jenseits von 50 Grad Celsius kletterten die Werte im Audi-Cockpit auf annähernd 70 Grad. Unser Fehler haben fehlerfrei agiert und die Technik hat wunderbar gehalten. Motor und Getriebe waren perfekt, mit den Reifen gab es nicht das geringste Problem. Ich freue mich sehr über die 14. Zielankunft in Folge, dabei standen wir neunmal auf dem Podium.“

„Das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Schmid. „Und das, obwohl ich vor dem Start Respekt vor den Temperaturen hatte. Dieser war sicherlich begründet, aber schließlich doch nicht unbedingt relevant. Ich hatte sieben gute Runden, war dann aber auch froh, aus dem heißen Auto zu steigen. Mein Stint war sehr schön, denn es gab wenige Gelbphasen, die Strecke war überwiegend frei. Ich hoffe, dass wir hiermit das heißeste Rennen der Saison bereits hinter uns haben …“

Schmersal hatte eine große Schrecksekunde zu verdauen, die der 69-Jährige aber mit seiner ganzen Routine löste. „Hinter der Kuppe vor dem Streckenabschnitt Klostertal war plötzlich eine Code 60-Phase. Diese war nicht angezeigt! Ich kam mit rund 210 km/h um die Ecke und plötzlich fährt dort alles nur 60. Ich habe den linken Grünstreifen als Bremszone genutzt und mich dabei leicht an der Leitplanke angelehnt. Das Verhalten der Sportwarte ist unmöglich, das hätte fürchterlich ins Auge gehen können.“

Das letzte Fahrzeug dieser Kolonne war der PoLe-Porsche von Wolfgang Kemper. „Ich sah Heinz im Rückspiegel ankommen und habe nur noch gedacht: Jetzt knallt es! Auch mir wurde die Code 60-Phase von den Sportwarten nicht angezeigt. Hier hatten alle Beteiligten großes Glück.“

Am 1. August steht das fünfte Saisonrennen auf dem Programm. Das race&event-Team wird versuchen, auch hier die Erfolgsserie fortzusetzen.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 02.Aug, 2015 18:54

VLN 5 - 01.08.15

Ein ziemlich verkorkstes Rennen für race&event

Das fünfte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring stand für das Radevormwalder race&event-Team unter keinem guten Stern. Nach einem ereignisreichen Rennen waren Heinz Schmersal (Wuppertal), Thomas Schmid (Willich) und Tim Scheerbarth (Dormagen) schließlich froh, als Achter bei den Specials bis 4000 ccm die Zielflagge zu sehen. Erstmals seit dem sechsten Lauf 2013 wurde wieder ein Porsche 911 GT3 eingesetzt.

„Es gab sicherlich schon bessere Tage“, gab Team-Manager Martin Mohr zu. „Unterm Strich können wir froh sein, dass wir im Ziel sind und das Rennen außer ein paar Steinschlägen ganz gut überstanden haben. Aufgegeben stand zu keiner Zeit zur Debatte, dafür möchte ich mich bei meiner Mannschaft bedanken.“

Bereits vor der Startlinie fand sich Startfahrer Schmid im Kies-Bett wieder. „Die Ampel hatte gerade auf Grün geschaltet und ich beschleunigte, da spürte ich einen Schlag auf die linken hintere Ecke. Ich hatte keine Chance und drehte mich nach links ins Kiesbett vor dem Dorint-Hotel. Das war natürlich echt bitter.“

„Ich will mich nicht frei von Schuld sprechen, aber ich habe vor der Kollision wirklich nur leicht nach links gelenkt. Und so wie ich abgebogen bin, muss mich der Ferrari hinter der Hinterachse touchiert haben. Mit einem leichten Lupfen hätte das verhindert werden können.“ Neun Runden später strandete der 48-Jährige mit leerem Tank im Bereich Galgenkopf, die nächsten zehn Minuten gingen verloren. „Das war heute ein Tag zum Vergessen. Es war alles dabei, außer, das ich auf dem Dach lag.“

Heinz Schmersal im Mittelstint und Schlussfahrer Tim Scheerbarth sorgten für eine Aufholjagd, die noch mit dem achten Klassenrang belohnt wurde. „Der Porsche macht sehr viel Spaß“, sagte Schmersal. „Nach ein paar Runden hatte ich mich langsam ans Limit getastet. Nur wenn man natürlich schon vor dem Start über zehn Minuten in einem Kiesbett verliert, sind alle Chancen und auch ein bisschen die Motivation dahin.“

Ob beim nächsten Rennen am 22. August der Porsche oder der Audi zum Einsatz kommen, wird kurzfristig entschieden.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 25.Aug, 2015 13:54

VLN 6 - 22.08.15

Starker vierter Platz bei 16 Startern für race&event

Beim sechsten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring glänzte race&event mit einem vierten Rang in der hartumkämpften Klasse der Specials bis 4000 ccm. Nach 4.07 Stunden Fahrzeit belegten Heinz Schmersal (Wuppertal), Thomas Schmid (Willich) und Tim Scheerbarth (Dormagen) am Steuer des Porsche 911 GT3 Cup-MR zudem den 16. Gesamtrang im Feld der 152 Starter.

„Nachdem wir beim letzten Rennen schon vor dem Start im Kiesbett landeten, war das heute für uns das vermeintlich echte Debüt mit dem neu erworbenen Fahrzeug. In dieser starken Klasse mit vielen Profi-Piloten sind wir mit dem Abschneiden sehr zufrieden“, sagte Team-Manager Martin Mohr. „Manthey Racing hat ein hervorragendes Auto gebaut und unsere Fahrer waren absolut fehlerfrei. Tim hat bewiesen, welche Rundenzeiten möglich sind. Thomas kam sehr gut zurecht und konnte das Tempo an der Spitze mitgehen. Und Heinz hat einmal mehr gezeigt, das man auch mit 69 Jahren auf der Nordschleife noch flotte Rundenzeiten drehen kann.“

Scheerbarth sorgte im Qualifying mit einer 8.22,826 Minuten für eine hervorragende Zeit und den vierten Startplatz. Im Rennen legte der 26-Jährige dann den Grundstein zum späteren Erfolg: Er folgte den beiden mit Profi-Rennfahrern besetzten Porsche von Seefried/Siedler und Breuer/Lietz/Christensen wie ein Schatten. „Das hat Riesenspaß gemacht, unser Porsche war auch richtig gut. Das Wetter war bestens und es standen viele Fans an der Strecke. So macht Motorsport Spaß.“

Nach acht Runden übernahm für die nächsten neuen Umläufe planmäßig Schmid das Cockpit. Mit Zeiten von konstant unter neun Minuten etablierte der 48-Jährige den race&event-Porsche in den Top Vier der Klasse. „Ich bin vor allem froh, heute in keinem Kiesbett gestrandet zu sein. Die Strecke war recht voll und es gab viele Pulks. Aber außer kleineren Missverständnissen beim Überrunden lief es gut.“

Ehe Scheerbarth für die Schlussphase nochmals ins Cockpit zurückkehrte, kletterte Schmersal hinters Lenkrad. „Die Innentemperaturen sind im Porsche zu Glück deutlich geringer als Audi. Ich fühle mich hier deutlich wohler und bin konzentrierter. Code 60-Phasen bringen mich leider immer wieder aus der Konzentration. Hieran muss ich noch arbeiten und auf den Porsche muss ich noch etwas mehr einschießen. Unterm Strich bin ich mit dem Tag sehr zufrieden.“

In der vorletzten Runde konnte Tim Scheerbarth noch eine Position gutmachen und wurde schließlich als Vierter in der mit 16 Porsche-Fahrzeugen stark besetzten Klasse abgewinkt. Zum Podium fehlte nur etwas mehr als eine Minute. Mohr: „Im weiteren Saisonverlauf werden wir sicherlich auch noch aufs Treppchen fahren. Beim nächsten VLN-Rennen werden wir wegen des parallel stattfindenden 24h-Rennens von Barcelona allerdings pausieren.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 19.Okt, 2015 20:09

VLN 9 - 17.10.15

Den Klassensieg am grünen Tisch verloren

Heinz Schmersal (Wuppertal), Tim Scheerbarth (Dormagen) und Thomas Schmid (Willich) fuhren beim neunten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf den dritten Platz bei den Specials bis 4000 ccm. Am Steuer des race&event-Porsche 911 GT3-Cup MR drehte das Trio 26 Runden und verpasste nach über vier Stunden Fahrzeit nur mit Pech den Klassensieg. Trotz des vermeintlich guten Ergebnisses war Team-Manager Martin Mohr nicht zufrieden: „Jeder, der das Rennen gesehen hat weiß, dass wir den Klassensieg verloren und nicht den dritten Rang gewonnen haben. Das ist bitter.“

Bis zum Beginn der vorletzten Runde lag der race&event-Porsche immer unter den besten zwei der Klasse. Startfahrer Tim Scheerbarth übernahm sofort die Klassenführung, allerdings dicht gefolgt von einem weiteren GT3-Cup MR von Manthey Racing. Bedingt durch Boxenstopps der GT3-Fahrzeuge konnte sogar zweitweise der siebte Gesamtrang eingenommen werden.

Im Mittelstint übernahm Schmid das Cockpit, der die Führung weiter ausbaute und im Gesamtklassement, boxenstoppbereinigt, die elfte Position halten konnte. Scheerbarth übernahm für den nächsten Stint, ehe Routinier Schmersal für die Schlussphase das Volant übernahm. In der Klasse betrug der Vorsprung bis zu rund drei Minuten.

Eine halbe Stunde vor dem Ende kam von der Rennleitung die rennentscheidende Hiobsbotschaft: Wegen eines Fehlverhaltens während einer Gelbphase hagelte es eine fünf Minuten dauernde Stop-and-Go-Strafe. „Wie mindestens ein halbes Dutzend andere Fahrzeuge soll ich im Bereich Kallenhard deutlich zu schnell gewesen sein“, sagte Schmid. „Ich kann mich wirklich nicht hieran erinnern. Die ganzen anderen Teilnehmer vermutlich auch nicht. Gegen Entscheidungen der Rennleitung kann man ja leider nichts machen, Spaß macht das natürlich nicht.“

Auch Martin Mohr hatte wenig Verständnis: „Tempolimits an drei Abschnitten, die gefährlichen Code 60-Zonen und dazu die ganzen Entscheidungen am grünen Tisch: Mich wundert es nicht, dass die Starterzahlen hier immer weiter sinken. Der Kunde Breitensportler wird immer mehr verärgert. Wir werden hiermit auch die Saison beenden. Wir wollten das letzte Saisonrennen in zwei Wochen eigentlich noch bestreiten, aber auf Rennen, die am grünen Tisch entschieden werden, haben wir keine Lust.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 09.Jan, 2016 23:51

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 13.-16.Januar 2015

Achter Start für race&event in der Wüste

Das 24h-Rennen in Dubai bildet einmal mehr den Saisonauftakt im internationalen Motorsportkalender. Bereits zum elften Mal findet das Rennen am Persischen Golf statt, zum achten Mal ist das Radevormwalder Team race&event mit von der Partie. „Bis auf 2015 lief es für uns wirklich immer gut“, sagt Team-Manager Martin Mohr. „Wir freuen uns auf dieses Rennen bei angenehmen Temperaturen im Vergleich zum tristen Deutschland.“

Wie auch bereits in der Vergangenheit, kooperiert race&event in Dubai mit dem Team Car Collection. Nach fünf Porsche-Jahren und zuletzt zwei Mercedes SLS-Einsätzen kommt jetzt erstmals ein Audi R8 LMS zum Einsatz. Am Steuer des Zehnzylinders greifen neben dem Wuppertaler race&event-Urgestein Heinz Schmersal auch Pierre Ehret (Tegernsee), Peter Schmidt (Eltville) sowie die beiden Profis Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) und Claudia Hürtgen (Aschheim) ins Lenkrad.

„Dieses Jahr ist für mich ein ganz besonderes Rennen“, sagt Schmersal, der im März seinen 70. Geburtstag feiern wird. „Zum einen haben wir ein wunderschönes neues Auto und zum anderen mit Winkelhock und Hürtgen natürlich zwei exzellente Teamkollegen mit an Bord. Dieses Rennen, diese Strecke und das ganze Flair habe ich schon immer total genossen. Ich freue mich riesig.“ Mit Claudia Hürtgen startete Schmersal übrigens bereits bei seinem Debüt im Jahr 2009 gemeinsam am Persischen Golf, damals in einem 1er-BMW.

Im Vorjahr strandete die Radevormwalder Mannschaft bereits in der dritten Stunde nach einer Kollision beim Überrunden. „Der kühle Kopf und das nötige Quäntchen Glück werden auch dieses Jahr über Sieg und Niederlage entscheiden“, ist Mohr überzeugt. „Es sind insgesamt 100 Fahrzeuge am Start, davon 29 GT3 und über 20 Cup-Porsche. Auf einer Streckenlänge von nur 5,4 Kilometern wird es viele Kollisionen und Missverständnisse geben. Wer heil durchkommt ist am Ende automatisch weit vorn.“

Nach Trainingssitzungen am Mittwoch und Donnerstag startet das 24h-Rennen am Freitag, den 15. Januar um 14 Uhr Ortszeit (=11 Uhr MEZ). Ein Live-Stream auf der Veranstalterseite berichtet pausenlos, Motors TV (empfangbar in Deutschland nur über Kabelfernsehen) ist rund um die Uhr auf Sendung.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 19.Jan, 2016 21:00

Nachschau 24 Stunden-Rennen Dubai 13.-16.Januar 2016

Nächtliche Kollision sorgt für das Aus

Beim 24 Stunden-Rennen von Dubai sah das race&event-Team leider nicht die Zielflagge. Nach einer Kollision mit dem Abt Racing-Audi R8 LMS in der 16. Stunde war für die Radevormwalder Mannschaft vorzeitig Feierabend. Team-Manager Martin Mohr zog aber dennoch ein positives Fazit: „Unser erstmals eingesetzter Audi R8 hat sein Potential aufgezeigt, eine Platzierung in den Top Ten war absolut im Bereich des Möglichen. Beim nächsten Mal haben wir vielleicht mehr Glück.

Bis zum unfallbedingten Aus lief es für das Wuppertaler race&event-Urgestein Heinz Schmersal, Pierre Ehret (Tegernsee), Peter Schmidt (Eltville) sowie die beiden Profis Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) und Claudia Hürtgen (Aschheim) nach Plan. Die beiden Letztgenannten sorgten für die schnellen Rundenzeiten, die drei Gentleman-Driver versuchten, mit kühlem Kopf ihre Stints abzuspulen.

Welches Potential im Audi R8 steckt, bewies Hürtgen bereits im Nacht-Qualifying, als sie die zweitbeste Zeit markierte. Im Rennen sorgte Winkelhock für die drittschnellste Rundenzeit aller 98 Starter. Schmersal: „Der neue Audi ist ein phantastisches Auto. Er macht unheimlich viel Spaß. Ich habe sicherlich noch nicht das Limit des Fahrzeuges erreicht. Aber es kommen dieses Jahr auch noch ein paar Rennen und darauf freue ich mich.“

Gegen 6.30 Uhr kam es dann zur Kollision zwischen Ehret und dem Markenkollegen. Mohr: „Wir hätten für die Reparatur mehrere Stunden benötigt, das machte leider keinen Sinn mehr. Bis dahin lief es gut, Boxenstopps und Fahrer waren fehlerfrei und ein gutes Ergebnis lag in Reichweite.“

Der zweite Lauf zur Creventic-Series findet Mitte März im italienischen Mugello statt. Auf der anspruchsvollen Strecke in der Toskana beträgt die Distanz dann 12 Stunden. Race&event hofft dann auf mehr Glück mit dem Audi R8 LMS.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 17.Mai, 2016 21:30

VLN 3 - 14.05.16

Erster technischer Ausfall seit drei Jahren

Beim dritten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sah der race&event-Audi TT RS leider nicht die Zielflagge. In der dritten von vier Rennstunden brach ein Teil der Radaufhängung vorne links. Das Trio Heinz Schmersal (Wuppertal), Thomas Schmid (Willich) und Markus Oestreich (Petersberg) verlor somit den sicher geglaubten Podiumsrang in der Klasse.

„Wir vermuten einen Folgeschaden bedingt durch eine vorangegangene Kollision“, sagte Teammanager Martin Mohr. Es war übrigens der erste technisch bedingte Ausfall für die Radevormwalder Mannschaft seit dem dritten VLN-Rennen 2013.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief eigentlich alles wie am Schnürchen. Sowohl im freien als auch im Zeittraining drehten alle drei Piloten schnelle und problemlose Rundenzeiten. Die logische Folgerung war somit auch die Pole-Position bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm (SP3T) mit einer Zeit von 8.42,391 Minuten. „Das Auto war hervorragend und ich hatte eine recht freie Runde erwischt. Fürs Rennen bin ich sehr zuversichtlich“, sagte Oestreich vor dem Start.

Nach dem Umschalten der Startampel übernahm der 24h-Gesamtsieger von 1986 auch gleich die Führung in der Klasse und gab diese bis zum planmäßigen Wechsel auf Thomas Schmid nicht mehr ab. Es gab es nur eine kleine Schrecksekunde. Oestreich: „In der Startrunde ist mir auf dem GP-Kurs ein Porsche Cayman vorne links gegen das Rad gefahren. Aber das Lenkrad blieb gerade und auch ansonsten habe ich nichts Negatives bemerkt. Die Rundenzeiten waren ja auch OK.“

Schmid übernahm das Cockpit, büßte in seinem Stint aber eine Position ein. „Es war mein erstes Rennen nach längerer Pause, ich musste mich wieder einschießen. Mit meinen Zeiten war ich zufrieden, der andere war einfach ein bisschen schneller. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, es wurde sehr fair gefahren und es gab keine kritische Situation. Leider war keine Runde ohne Gelb. Und ich möchte betonen: Die neue Code 60-Regelung ist eine super Lösung!“

In der 17. Runde brach dann im Bereich der Warsteiner-Kurve ein Teil der linkeren vorderen Radaufhängung. „Ohne Vorankündigung senkte sich das Auto und ich konnte nicht mehr lenken. Im Nach hinein betrachtet: Besser hier als draußen auf der Nordschleife, da wären die Folgen vielleicht schlimmer gewesen. Schade, bis dahin lief es echt gut. Und auch schade für Heinz, der so leider nicht zum Fahren kam. Jetzt freue ich mich aufs nächste Rennen und etwas mehr Glück.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 19.Jul, 2016 0:08

VLN 5 - 16.07.16

In Führung liegend ausgefallen

Beim fünften Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gab es leider nicht den erhofften Klassensieg für den race&event-Audi TT RS 2.0. Eine defekte Auspuffanlage zwang die Radevormwalder Mannschaft bei Halbzeit des vierstündigen Rennens zur Aufgabe. „Wir lagen in Führung und ich war zuversichtlich, das wir Platz eins auch bis ins Ziel halten würden“, sagte ein enttäuschter Team-Manager Martin Mohr.

Nach der Pole-Position im Qualifying waren Markus und Moritz Oestreich (beide Petersberg) und Thomas Schmid optimistisch fürs Rennen. „Trotz gelber Flaggen war ich mit 8.45,179 Minuten ganz zufrieden“, sagte Markus Oestreich in der Startaufstellung. „Der Audi fühlt sich gut an, unsere Chancen fürs Rennen sind gut.“

Der 24h-Gesamtsieger von 1986 übernahm auch den Part des Startfahrers und ging in der Klasse in Führung. Einzig ein Seat Leon TCR konnte das Tempo mitgehen. Inmitten von diversen Cup-Cayman und Gruppe H-Porsche 911 behauptete sich Oestreich. Nach sieben Umläufen übernahm Schmid planmäßig das Cockpit.

„Meine ersten beiden Runden waren OK, dann begannen leider die Probleme“, schilderte der 49-Jährige. „Zunächst vernahm ich Abgase im Fahrzeug. Diese wurden immer schlimmer. Außerdem hatte der Motor immer weniger Leistung. Als es nach Verbranntem roch, habe ich nach 12 Runden lieber die Boxen angesteuert.“

Teamchef Martin Mohr blieb nichts anderes übrig, als den Audi TT abzustellen. „Der Auspuff ist gebrochen, eine Reparatur auf die Schnelle nicht machbar. Das ist sehr schade, denn Thomas lag klar in Führung und es lief wirklich gut.“

Europas populärste Breitensportserie geht jetzt in die Sommerpause. Am 20. August heißt es dann „Ring frei“ für den sechsten Saisonlauf. Race&event wird dann mit dem Audi TT RS ebenfalls mit von der Partie sein.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 22.Aug, 2016 12:33

VLN 6 - 20.08.16

Benzinpumpe streikt in Führung liegend

Das race&event-Team hat weiterhin das Pech an den Reifen kleben: Beim sechsten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sorgte eine defekte Benzinpumpe zur Halbzeit der Vier-Stunden-Distanz für das vorzeitige Ende. Der Audi TT-RS 2.0 der Radevormwalder Mannschaft musste somit in Führung liegend abgestellt werden.

„Das ist zum Haareraufen“, ärgerte sich Team-Manager Martin Mohr. „Wieder so ein Pfennigartikel. Und wieder ein Defekt, der in all den Jahren bei den eigentlich sehr zuverlässigen Zweiliter-Audi TT noch nie aufgetreten ist. Wir sind schon sehr enttäuscht, da wir eine solche Pechsträhne seit unserer Teamgründung 2008 noch nie hatten. Es kann nur noch aufwärts gehen.“

Aus der Pole-Position der Klasse SP3T heraus hatten der Wuppertaler Heinz Schmersal sowie Markus und Moritz Oestreich (beide Peterberg) das Rennen bei durchweg trockenen Bedingungen in Angriff genommen. In 8.44,713 Minuten markierte Markus Oestreich die Klassen-Bestzeit und war somit 166 Tausendstelsekunden schneller als die norwegischen Markenkollegen.

„Das war eine gute Runde und unser Audi machte einen wirklich guten Eindruck“, sagte der 24h-Gesamtsieger von 1986. Ähnlich äußerte sich Heinz Schmersal: „Ich habe mich im Cockpit sehr wohl gefühlt und war zügig unterwegs. Etwas Gelb verhinderte eine Spitzenzeit, aber ich war zufrieden. Und bin fürs Rennen sehr optimistisch.“

Markus Oestreich übernahm die Rolle des Startfahrers und konnte während seines Acht-Runden-Stints die Führung nahezu permanent behaupten. Sohn Moritz übernahm planmäßig und konnte den Abstand zu den Verfolgern sogar vergrößern. In der 13. Runde ließ die Motorleistung dann abrupt nach. Mohr: „Auch wenn noch zwei Stunden zu fahren sind: Der Wechsel der Benzinpumpe würde mindestens 20 Minuten dauern, alle Chancen auf ein gutes Ergebnis wären hinfällig. Wir konzentrieren uns jetzt lieber aufs nächste Rennen.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 10.Okt, 2016 11:28

VLN 9 - 08.10.16

Audi GT3 befördert race&event-Porsche ins Aus

Der erste Einsatz eines Porsche Cayman GT4 in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring endete für race&event leider mit einem Ausfall. Markus und Moritz Oestreich (beide Petersberg) sowie Thomas Schmid (Willich) mussten nach einer unverschuldeten Kollision den Mittelmotorboliden in der zweiten von vier Rennstunden vorzeitig abstellen. „Es ist wirklich nicht unser Jahr“, sagte ein trauriger Team-Manager Martin Mohr.

„Das war leider ein blödes Missverständnis in der NGK-Schikane mit dem Phoenix-Audi R8“, sagte Schmid. „Da war einfach kein Platz für zwei Fahrzeuge. Frank Stippler hat sich später bei mir auch entschuldigt. Das nenne ich wahre Größe, keine Frage. Aber unser Rennen war dennoch gelaufen. Wirklich schade, denn so allmählich hatte ich mich an den Porsche gewöhnt.“

Nach dem verregneten Qualifying war die Piste auch während der Startphase feucht. Schmid ging auf Nummer sicher und ließ zunächst Regenreifen montieren, wechselte nach drei Umläufen auf Slicks. In der GT4-Klasse lag der 49-Jährige auf Rang vier von sieben Startern, ehe der Audi auffuhr und Schmid von der Strecke segelte. „Leider wurden die Radaufhängung und eine Bremsleitung beschädigt, eine Weiterfahrt war nicht möglich.“ Vater und Sohn Oestreich kamen somit nicht mehr zum Einsatz.

Beim Saisonfinale zu Europas populärster Breitensportserie in knapp zwei Wochen soll wieder der etatmäßige Audi TT zum Einsatz kommen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 24.Okt, 2016 22:16

VLN 10 - 24.10.16


Kollision in der ersten Kurve

Das zehnte und letzte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring endete für race&event bereits in der ersten Kurve. Der Mathol-Cayman mit der Startnummer 966 übersah den weißen Audi, lenkte ein und es kam zur Kollision. Die Beschädigungen vorne links waren zu groß, um das Rennen fortzusetzen. „Eine solche Pechsträhne habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt“, sagte ein tiefenttäuschter Team-Manager Martin Mohr.

Hochmotiviert waren Heinz Schmersal (Wuppertal), Markus Oestreich (Peterberg) und Thomas Schmid (Willich) an den Nürburgring gereist. Beim Saisonfinale wollte das Trio am Steuer des Audi TT-RS 2.0 für ein Top-Ergebnis sorgen. „Nach dem bisherigen Pech im Saisonverlauf wird es heute klappen, davon bin ich überzeugt“, sagte race&event-Urgestein Heinz Schmersal im Vorfeld. Nach einem guten freien Training lief es auch im verregneten Qualifying gut: Oestreich sorgte für Startplatz zwei von sechs Startern bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm.

Der Routinier – „Oese“ feierte bereits vor 30 Jahren bei den 24 Stunden am Nürburgring einen Gesamtsieg – nahm dann auch als Startfahrer am Volant des Audis Platz. „Dann kam ich leider nur 700 Meter weit“, ärgerte sich der 53-Jährige. „Ich war vor dem Haug-Haken ganz innen auf der rechten Seite und habe ganz normal gebremst. Da zieht der Mathol-Porsche, der leicht versetzt vor mir auf der Fahrbahnmitte fuhr, einfach nach rechts rüber und kracht mir breidseits ins Auto. Der Aufprall war heftig. Zum Glück habe ich mir dabei nicht die Hand verletzt, da das Lenkrad sich sehr schnell nach rechts drehte. Es war leider eines meiner kürzesten Autorennen aller Zeiten.“

Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben. „Vermutlich befand sich unser Audi für den Porsche-Fahrer im toten Winkel. Es war sicherlich keine Absicht, aber für alle Beteiligten natürlich sehr unbefriedigend“, sagte Heinz Schmersal. Auch Thomas Schmid kam somit im Rennen nicht zum Fahren: „So eine Pechsträhne sucht ihres Gleichen. Mann o Mann ist das ein Mist. Wenigstens verlief mein Youngtimer-Rennen letztes Wochenende auf dem Nürburgring erfolgreich.“

Für das Radevormwalder Motorsportteam beginnt jetzt die Winterpause. Die Pläne für das kommende Jahr stehen derzeit noch nicht fest.

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