[VLN / 24h] Team Derscheid Motorsport

Informationen und Hintergründe.
Uwe Meuren
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Beitrag von Uwe Meuren » Di 16.Apr, 2013 8:39

Punktlandung – zwei Autos, zwei Siege!

Das Team Derscheid, Mitglied des MSC Wahlscheid, hatte in der vergangenen Saison das Rennglück nicht gepachtet, sondern war vom Pech verfolgt: Viele unverschuldete Unfälle warfen das sympathische Privatteam immer wieder zurück. Mit neu aufgebautem BMW 325i, „generalüberholtem“ BMW 318is und bewährter Mannschaft schaffte es das Team, im ersten Rennen 2013 direkt zwei Siege einzufahren.

Nach dem 1,5 stündigen Training zum ersten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Wochenende strahlten die Teammitglieder des Team Derscheid um die Wette: Beide Fahrzeuge hatten sowohl die Pole-Position ihrer Klasse eingefahren und standen im gesamten Starterfeld so weit vorne wie noch nie. Während Michael Flehmer (Heiligenhaus) bei seinen Trainingsrunden auf dem BMW 325i mit nasser Piste und vielen Unfällen zu kämpfen hatte, konnte Rolf Derscheid einigermaßen unbehindert durchrollen, ohne jedoch mit Gewalt die Bestzeit fahren zu müssen. Der Teamchef markierte mit einer Rundenzeit von 10:10 Minuten die Bestzeit in der Klasse V4 und positionierte den BMW auf Rang eins der Klasse V4 und den 91. Rang der Gesamtwertung – von mehr als 200 Fahrzeugen! Auch die Derscheid-Junioren, die ihrerseits nun doch schon etliche Rennen Erfahrung haben, konnten sich in ihrer Klasse behaupten: Mit 10:52 Minuten wuchtete Matthias Butz (Bergisch-Gladbach) bei den schwierigen Bedingungen den BMW 318is auf Position eins der Klasse V2 und Platz 153 der Gesamtwertung. Sein Fahrerkollege Martin Hörter (Ransbach-Baumbach) hatte in seinem Training keine freie Runde, kämpfte mit verschmutzter Fahrbahn und vielen Unfallstellen, die zu passieren waren. Dennoch zeigte auch er sich mit seiner Zeit zufrieden.

Ohne Gefahr aufs Podium
Auf dem BMW 325i ging Michael Flehmer als erster in das auf vier Stunden angesetzte Rennen. Am Start suchte er sein Heil in der Flucht nach vorne – ein Plan, der glatt aufging. Unbehelligt bog er auf Position eins der Klasse V4 als erster auf die Nordschleife ein und konnte rasch einen Vorsprung auf seine Klassengegner herausfahren. Schnell fand sich eine Gruppe, die annähernd das gleiche Tempo fuhr und in der Flehmer mit dem schwächsten Auto gut mithalten konnte. Auf diese Weise wechselte man sich mit Führungsarbeit ab und konnte sich gegenseitig Windschatten spendieren. Auf diese Weise vergrößerte sich die Lücke zu seinen Verfolgern weiter. In Runde neun steuerte er planmäßig die Box an, um Sprit zu fassen. Anschließend ging er für weitere sieben Runden auf die Strecke, in denen er den ersten Platz souverän verteidigen konnte. Teamchef Rolf Derscheid übernahm den BMW in Runde 17 mit der Aufgabe, die gute Vorarbeit fortzusetzen und in einen Sieg umzumünzen. Die gestellte Aufgabe erledigte er mit Bravour und ohne Tadel: Mit knapp fünf Minuten Vorsprung feierten die beiden einen grandiosen und langverdienten Sieg. In der Gesamtwertung lagen beide auf dem 64. Rang!
Beim Fahrerduo auf dem BMW 318is wäre der Vorsprung sicherlich annähernd groß ausgefallen, hätten sich die Gegner nicht vorm Fallen der Zielflagge selbst eliminiert. Matthias Butz und Martin Hörter drehten binnen vier Stunden Renndistanz 21 Runden und dominierten die Klasse V2 über das ganze Rennen scheinbar nach Belieben. Startfahrer Martin Hörter blieb im Gedränge cool, fand schnell seinen Rhythmus und drehte konstant seine Runden. Im elften Umlauf kam er dann planmäßig zum Tanken an die Box. Danach setzte sich Matthias Butz hinters Volant des BMW 318is und drehte 10 Runden, ehe er das Ziel erreichte.

Stimmen nach dem Rennen
Rolf Derscheid, Teamchef und Fahrer (BMW 325i)
„Was soll ich sagen: Diesmal hat alles gepasst. Wir haben über Winter ein komplett neues Auto gebaut, das bis auf Kleinigkeiten auf Anhieb gepasst hat. Auch das längst bewährte Team hat wieder einwandfrei funktioniert – dafür danke ich allen Mitgliedern und Helfer, besonders aber auch Michael für seine besonnene Fahrweise. Auf der Strecke herrschte teilweise echtes Chaos. Ständig gab es Unfälle, die Strecke war mit Trümmerteilen übersät, Krankenwagen und Streckensicherung im Dauereinsatz. Gott sei Dank sind wir davon verschont geblieben. So wie es heute gelaufen ist, kann es weitergehen.“ Ein großes Lob geht auch an Matthias und Martin. Denn in einem solchen Starterfeld mit einem leistungsschwachen Auto wie dem 318is fehlerfrei zu bestehen, ist schon eine sehr respektable Leistung.

Michael Flehmer, Fahrer (BMW 325i)
„So schlecht das Training war, so gut war das Rennen. Das Auto lief perfekt, das Team war erstklassig und mit meiner Strategie bin ich sprichwörtlich gut gefahren. Es war schwer bei den vielen Unfällen nicht seinen Rhythmus zu verlieren, aber durch die Gruppe lief es dennoch recht flüssig. Ein schweres Rennen, das wir verdient gewonnen haben.“

Martin Hörter, Fahrer (BMW 318is)
„So weit vorne in der Gesamtwertung habe ich noch nie gestanden – ganz schön ungewohnt. Ich habe mich einfach in den Verkehr eingereiht und begonnen meine Runden zu drehen. Von Anfang an wurde heftig gekämpft, gedrängelt und geschubst, ich habe mich aus allem rausgehalten und meinen Stint ruhig zu Ende gefahren. Trotz aller Unwegsamkeiten auf der Strecke hat es irre Spaß gemacht.“

Matthias Butz, Fahrer (BMW 318is)
„Das Auto lief hervorragend und wie ein Uhrwerk. Ich bin mit meinen gefahrenen Rundenzeiten absolut zufrieden, auch wenn ich immer wieder durch die vielen Unfälle eingebremst wurde. Die Strecke war während meines kompletten Stints total schmutzig, entsprechend musste ich meinen Fahrstil anpassen. Wie gewohnt hat das gesamte Team erstklassige Arbeit geleistet – danke dafür.“

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Von Startplatz eins ins Rennen gegangen, auf Rang eins die Ziellinie überquert: Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Heiligenhaus) dominierten mit dem BMW 325i des Team Derscheid die Klasse V4 während des ersten Rennen der VLN nach Belieben. Knapp fünf Minuten betrug am Ende der Vorsprung auf die Verfolger.


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Martin Hörter (Ransbach-Baumbach) und Matthias Butz (Bergisch-Gladbach) ließen schon im Training klar erkennen, dass ein Sieg der Klasse V2 beim ersten Rennen der VLN nur über sie und ihren BMW 318is gehen kann. Am Ende gewannen sie die Klasse mit absoluter Überlegenheit.

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand April 2013
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Beitrag von Uwe Meuren » Di 30.Apr, 2013 9:16

Mehr ging nicht

Nach einem ereignisreichen Training stand der Start für den BMW 325i des Teams Derscheid Motorsport mehr als auf der Kippe – Fehlerteufel und Reglement schienen den Erfolgskurs vereiteln zu wollen. Anders das Duo auf dem „kleinen“ BMW, dem 318is: Training und Rennen verliefen problemlos. Nach vier Stunden standen doch beide Fahrerpaarungen auf dem Siegerpodest.

Nach einer frühlingshaften Woche kehrt der Winter am vergangenen Wochenende in die Eifel zurück: Zum zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) herrschten Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, Regen und Graupelschauer wurden mit eisigem Wind waagerecht über den Nürburgring und die Nordschleife getrieben. Dennoch startete der zweite Lauf pünktlich mit dem freien Training um 08:30. Martin Hörter (Ransbach – Baumbach) ging als erster Fahrer des Teams auf dem BMW 318is ins Training, kam gut mit den winterlichen Bedingungen zurecht und drehte drei Runden mit einer vielversprechenden Zeit von 13:20 Minuten. Nur eine Sekunde schneller war sein Fahrerkollege Matthias Butz (Bergisch-Gladbach), der damit nicht nur das teaminterne Duell gewann, sondern den BMW mit einem Vorsprung von fast 30 Sekunden auf den ersten Platz der Klasse V2 und den 195. Gesamtstartplatz katapultierte.
Unterdessen kämpfte Michael Flehmer (Overath) mit den Tücken der Technik des BMW 325i: Nach zwei Einrollrunden über den Grand Prix-Kurs kehrte er mit leuchtender Warnlampe im Cockpit in die Box zurück. Die Mechaniker untersuchten den Wagen, glaubten den Fehler gefunden zu haben und schickten Flehmer wieder auf die Strecke. Noch bevor er die Hälfte der gut 25 Kilometer langen Nordschleife bezwungen hatte, stoppte ihn die Leuchte erneut. Um größeren Schaden zu vermeiden, ließ er den Wagen in die Ausfahrt nach Breidscheid rollen und wartete auf die Mechaniker, die ihn per Anhänger ins Fahrerlager transportierten. Fieberhaft arbeitete die Crew an der Fehlersuche und dessen Behebung: Nach dem Tausch von Wasserpumpe und Thermostat sowie einiger elektrischer Verbinder lief der BMW wieder wie eine 1. Allerdings war das Training vorbei und Michael Flehmer stand nebst seinem Fahrerkollegen und Teamchef Rolf Derscheid (Much) ohne eine gezeitete Trainingsrunde da.

Start als letzter – Kontrolle von vorne
Die Crew Butz / Hörter konnte ihren Startplatz einnehmen und Matthias Butz legte einen exzellenten Start hin. Auf extrem nasser Strecke setzte er sich nicht nur schnell von seinem direkten Verfolger ab, sondern konnte sogar zahlreiche Autos größerer Klassen überholen und hinter sich halten. Nach sechs Runden war die Sensation perfekt: Matthias Butz überrundete seinen Verfolger und führte die Klasse V2 mit mehr als einer Runde Vorsprung an, ehe er den Wagen an seinen Kollegen Martin Hörter übergab. Unterdessen hatte der Regen aufgehört, die Ideallinie trocknete ab und Hörter konnte auf Slicks ins Rennen gehen. Unbeirrt von den sich häufenden Unfällen der Wettbewerber drehte er mit Umsicht seine Runden und lieferte mit 11:29 Minuten die schnellste Zeit im Team und der Klasse ab. Am Ende gewannen sie mit zwei Runden Vorsprung überlegen die Klasse, landeten auf Gesamtrang 142 und zeigten damit bei über 200 gestarteten Fahrzeugen auch vielen PS stärkeren Boliden den Auspuff.

Nach den technischen Problemen bangte das Team um die Startberechtigung des 325i – dennoch durfte sich das Team am Ende der Boxengasse in die „Reserveliste“ aufstellen, um bei erteilter Genehmigung dem Feld in die Einführungsrunde nachzufahren. Das Team Derscheid hatte das Glück des Tüchtigen: Startgenehmigung erteilt und so konnte Startfahrer Flehmer dem Feld hinterher fahren. Auf richtig nasser Piste ließ er es ruhig angehen, versuchte seinen Rhythmus zu finden, um schnell voranzukommen. Ohne Blessuren rollte er das Feld und die Klasse V4 von hinten auf und lag nach der Hälfte seines zu fahrenden Stints schon auf Rang vier der Klasse. Nach 8 Runden kam Flehmer dann planmäßig in die Box. Danach ging Teamchef Rolf Derscheid ins Rennen. Da die Piste immer schneller abtrocknete galt es abzuwägen, wann auf die profillosen Slicks zu wechseln war. Nach 6 Runden entschied sich dann das Team zum Radwechsel und dem noch notwendigen Tankstopp. Nach dem problemlosen Boxenstopp konnte Derscheid dann auf abtrocknender Piste mit Slicks weiteren Boden gut machen. Stetig reduzierte er seine Rundenzeiten und legte trotz der vielen, zum Schluss sich ereignenden Unfälle einen fehlerfreien Stint hin, der dem Team den dritten Platz in der Klasse und den 104. Gesamtrang einbrachte. Übrigens: Mit einer Rundenzeit von 10:01 Minuten drehte das Duo Flehmer / Derscheid die schnellste Runde in der Klasse V4!
Das nächste Rennen für das Team Derscheid ist das 24h-Rennen am 19./20. Mai 2013.

Stimmen nach dem Rennen
Rolf Derscheid, Teamchef und Fahrer (BMW 325i)
„Diesmal ging nicht mehr. Bei dem Duo auf dem 318is war auch nicht mehr nötig: Hörter und Butz haben ein perfektes Rennen hingelegt, sich hervorragend verkauft und waren ein Musterbeispiel dafür, wie man mit einem kleinen Auto ein gutes Rennen fährt und viele große Konkurrenten vorführt. An den beiden sollten sich einige der „Herrenfahrer“ mal eine Scheibe abschneiden. Was heute geboten wurde, war nicht mehr schön: Viele Fahrer waren mit Wetter, Strecke, Auto, Verkehr und sich selbst völlig überfordert und gefährdeten damit nicht nur sich, sondern auch alle anderen.
Mein Lob geht an unsere Mechaniker, die vorbildlich gearbeitet haben. Und dann an Michael Flehmer, der den Grundstein für den tollen Erfolg gelegt hat. Auch wenn er mit sich nicht zufrieden war – wir waren es. Auf abtrocknender Strecke häuften sich gegen Ende die Unfälle – ich vermute, dass viele dann wieder ihren Mut fanden und sich überschätzen. Jetzt bereiten wir uns intensiv auf das 24h-Rennen vor.“

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand: April 2013
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Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) haderten im Training mit der Technik ihres BMW 325i, konnten im Rennen das Feld sprichwörtlich von hinten aufrollen: Als letztes Auto von mehr als 220 gestarteten, kam das Duo nach vier Stunden auf Rang drei der Klasse und Platz 104 des gesamten Feldes ins Ziel.

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Ungefährdet fuhren Martin Hörter (Ransbach-Baumbach) und Matthias Butz (Bergisch-Gladbach) einen klassischen Start-Ziel-Sieg ein. Sie ließen dem Wettbewerb keine Chance – am Ende siegten sie mit zwei Runden Vorsprung und deklassierten die Konkurrenz förmlich.

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Beitrag von Uwe Meuren » Mo 24.Jun, 2013 15:53

Erfolg und Niederlage liegen dicht beisammen

Zum dritten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigte das Team Derscheid Motorsport seine absolute Dominanz in den Klassen V4 und V2. Die Freude über die Führung beider BMW währte jedoch nur kurz.

Dass der Weg an die Spitze der Klassen V2 und V4 nur über das Team Derscheid gehen konnte, bewies das Team schon im Training zum dritten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN): In beiden Klassen standen die Fahrzeuge von Andrea und Rolf Derscheid auf den ersten Startplätzen. Der „kleine“ BMW wurde von Matthias Butz (Bergisch Gladbach) und dem Newcomer Stephan Kraus (Köln) pilotiert. Kraus drehte drei Trainingsrunden und überzeugte die Mannschaft mit einer soliden Leistung. Routinier Butz fuhr 10:33 Minuten im schnellsten Umlauf, was beiden den ersten Startplatz der Klasse bescherte. Auf dem BMW 325i der Klasse V4 ging zunächst Michael Flehmer (Overath) ins Training: Auf angefahrenen Reifen legte er eine respektable Zeit hin, die jedoch kurze Zeit später von Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid unterboten wurde. Mit neuen Reifen auf Tour fuhr Derscheid 9:54 Minuten und stelle den Wagen auf Startplatz eins der Klasse.

Frühes Ende für den Kleinen, Klassensieg für den Großen
Matthias Butz fuhr den Start und sollte die ersten beiden Stunden des 4-Stunden-Rennens absolvieren. Mit reichlich Spaß ging er zu Werke, hatte die Konkurrenz jederzeit fest im Griff und fuhr mit dem 145 PS-Auto Rundenzeiten, die für eine deutlich höhere Klasse gereicht hätten. In Runde vier nahm seine Fahrt ein jähes Ende: Völlig unverschuldet wurde er Opfer eines Rammstoßes, der ihn in die Leitplanke beförderte und den Wagen derart stark beschädigte, dass noch während des Rennens der Teamchef von einem „kapitalen Totalschaden“ sprach. Butz konnte dem Wrack unverletzt entsteigen, war aber sichtlich enttäuscht und schockiert ob der übertriebenen Härte im Rennen.
Auf dem großen BMW übernahm wie gewohnt Michael Flehmer (Overath) den Start. Von der Spitze aus kontrollierte er zu jeder Zeit das Feld der Klasse V4, setzte sich mit großen Schritten von den Verfolgern ab und drehte zeitweise mit fast zwei Minuten Vorsprung seine Runden. Diese Überlegenheit bescherte ihm ein ruhiges Rennen, ohne Druck konnte er sich darauf konzentrieren, den Wagen sicher durch das von Unfällen geprägte Rennen zu pilotieren. Noch ehe es zum Fahrerwechsel kam, wurde das Rennen von der Rennleitung abgebrochen. Grund des frühzeitigen Endes war der Tod eines Fahrers hinter dem Lenkrad seines Opel Astra OPC: Der Fahrer erlag einer internistischen Ursache, auf dem Weg zum Medical Center konnte der leitende Rennarzt nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Das Rennen wurde nicht mehr neu gestartet.

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 20. Juli 2013 statt.

Stimmen nach dem Rennen
Rolf Derscheid, Teamchef und Fahrer (BMW 325i)
„Von Anfang bis zum Ausfall beziehungsweise zum Abbruch ein perfektes Rennen. Dier erste Videoanalyse hat gezeigt, dass der Rammstoß völlig überflüssig war. Angeblich, so der Unfallverursacher, hat die Lenkung seines Autos versagt. So ärgerlich der Unfall auch ist – wichtig ist, dass keinem der Fahrer etwas passiert ist. Der Wagen ist wohl irreparabel zerstört. Wir werden sehen, wie es mit unseren Junioren weitergeht. Soviel sei gesagt: Matthias Butz hat ein perfektes Rennen gefahren, ihn trifft keine Schuld und er ist bei uns immer als Fahrer, Helfer und Freund willkommen. Überrascht hat uns Stephan Kraus, der als „frischer“ Fahrer viel Fahrgefühl und Übersicht an den Start brachte und uns mit guten Rundenzeiten im Training überraschte.
Michael Flehmer hat erneut vorbildlich gearbeitet: Unter schwierigen Verhältnissen hat er den Wagen souverän durch das Feld gefahren. Grandios. Ich bin, abgesehen vom Ausfall, mit allen Leistungen rundum zufrieden. Dass der Lauf unter solch tragischen Umständen früher als geplant beendet wurde, stimmt mich traurig. Wir alle kannten Wolf Silvester als fairen Sportsmann und guten Rennfahrer. Das Beileid unseres Teams gilt der Familie des Verstorbenen sowie dem Team Bonk Motorsport wo Wolf Silvester fester Bestandteil war.“

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand: Juni 2013
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Nur wenig Glück hatte Matthias Butz (Bergisch-Gladbach): Er lieferte zwar eine fehlerfreie Vorstellung ab, erfreute die Zuschauer mit herzerfrischender Fahrweise und spannenden Kämpfen, wurde aber schon in seiner vierten Runde von einem Wettbewerber „abgeräumt“. Der Wagen wurde durch den Einschlag in die Leitplanke irreparabel beschädigt, das Rennen damit für Butz und seinen Co-Fahrer Stephan Kraus (Köln) beendet.

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Michael Flehmer (Overath) fuhr von der Spitze weg ein einsames Rennen in der Klasse V4 und gewann diese souverän. Rolf Derscheid (Much) kam indes nicht mehr zum Einsatz: Das Rennen wurde nach gut 2,5 Stunden Distanz abgebrochen und nicht wieder gestartet.

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Beitrag von Uwe Meuren » Mi 24.Jul, 2013 8:47

Start-Ziel-Sieg wie aus dem Bilderbuch

Mit nur einem Auto ging Team Derscheid Motorsport in den vierten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Das Erfolgsduo Michael Flehmer (Overath) und Rolf Derscheid (Much) drückte mit dem BMW 325i der Klasse V4 ihren Stempel auf und siegte entsprechend überlegen nach vier Stunden Renndistanz.

Lediglich ein Schaden an der Lichtmaschine und eine überhitzte Bremse bereiteten Team Derscheid am Freitag vor dem Rennen Kopfschmerzen. Doch die versierte Mechaniker-Crew von Teamchef Rolf Derscheid wurde der Probleme schnell Herr: Die Lichtmaschine wurde getauscht, die Bremse der Vorderachse erhielt mit Luftschläuchen mehr Fahrtwind und damit mehr Kühlung. Derart präpariert starteten beide gelassen ins morgendliche Zeittraining. Michael Flehmer hatte jedoch keine freie Runde, denn schon früh passierten erste Unfälle, die den Rennfahrer immer wieder einbremsten. Mehr Fortune hatte Rolf Derscheid: Er hatte freie Fahrt und stellte den BMW 325i auf den ersten Startplatz der Klasse V4 und legte damit den Grundstein des späteren Erfolges.

Vier Stunden ohne Murren oder Knurren
Michael Flehmer verlor im Chaos der Startrunde reichlich Boden auf die direkte Konkurrenz, blieb jedoch auf dem ersten Platz, auch wenn er den Atem des Wettbewerbers im Nacken spürte. Nachdem sich das Feld sortiert hatte, konnte Flehmer eine deutlich schnellere Gangart an den Tag legen, den Abstand vergrößern und somit ein fettes Polster herausfahren. In seinen neun fehlerfreien Runden wurde sein Fahrrhythmus immer wieder von Gelbphasen mit Reduzierung der Geschwindigkeit auf 60 km/h unterbrochen. Ab Runde zehn saß Teamchef Rolf Derscheid hinterm Volant des BMW und setzte die überragende Leistung von Flehmer nahtlos fort. Mit konstant schnellen Runden baute er den Vorsprung Runde um Runde aus und ließ den Klassengegnern nicht den Hauch einer Chance auf den obersten Podestplatz. Mit mehr als einer Runde Vorsprung überquerte Derscheid nach vier Stunden und insgesamt 24 Runden die Ziellinie. Neben dem ersten Platz der Klasse sowie der schnellsten Rennrunde in der Klasse konnten beide den 68. Platz der Gesamtwertung einfahren. Eine beachtliche Leistung, zumal beide deutlich leistungsstärkere Autos hinter sich ließen und sich in einem Feld von mehr als 180 Autos derart gut behaupteten. Rolf Derscheid zu Team und Rennen: „Alle haben erneut einen lupenreinen Job abgeliefert. Die Crew, einschließlich Michael Flehmer, sind spitzenmäßig. Gleiches gilt für die vielen fleißigen Hände, die uns versorgen und betreuen. Ich bin stolz auf unsere Crew.“
Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. August 2013 statt und ist mit dem 6h Rennen das Saisonhighlight der VLN.

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand: Juli 2013
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Das Team Derscheid Motorsport mit den Fahrern Michael Flehmer (Overath) und Rolf Derscheid (Much) war den Gegner stets mehr als die sprichwörtliche „Nasenlänge“ voraus. Am Ende gewann das Team nach einer Renndistanz von vier Stunden die Klasse deutlich mit über einer Runde Vorsprung. Deutlicher kann eine Dominanz nicht ausfallen.

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Beitrag von Uwe Meuren » Di 27.Aug, 2013 16:17

Fehlerfrei zum Hattrick

Am vergangenen Wochenende stand für die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) der Saisonhöhepunkt auf dem Kalender: Mit sechs Stunden Dauer markiert das „Opel ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ nicht nur die Saisonhälfte, sondern auch das längste Rennen des Jahres. Am Erfolg anknüpfen und den dritten Klassensieg erringen stand beim Team Derscheid ganz oben auf der Prioritätenliste.

Mehr als 200 Protagonisten hatten sich für den VLN-Saisonhöhepunkt am vergangenen Wochenende angesagt. Das Team Derscheid wusste, was auf sie zukommen wird: Viel Verkehr, viele Ausfälle und reichlich gelbe Phasen, die das Rennen und dessen Ausgang beeinflussen. Mit fahrerischer Verstärkung, Zoran Raulovic (Simmersfeld) ergänzte das Erfolgsduo Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath), sollte die Erfolgsspur trotz bekannter Unzulänglichkeiten gehalten werden. Nach den ersten Trainingsrunden am Samstag kehrte zunächst Ernüchterung ins Fahrertrio ein: Radulovic dreht zwei Runden und kehrt entnervt in die Box zurück – zu viele Unfallstellen hatten seine Rundenzeiten verhagelt, an ein Top-Qualifiying war schon zu so früher Stunde nicht zu denken. Flehmer erlitt das gleiche Schicksal und kehrte bereits nach einer Trainingsrunde in die Box zurück. Auch er kam durch Unfälle nicht wirklich zum Zug. Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid spielte seine Routine aus, wartete, bis sich die erste Hektik gelegt hatte und ging erst kurz vor Schluss auf die Piste. Prompt erwischte er eine nahezu freie Runde, konnte den BMW 325i mit neuen Reifen bis ans Limit bewegen und erhielt überdies auf der langen Geraden, der Döttinger Höhe“ ordentlich Windschatten. Das reichte für Startplatz eins in der Klasse V4 und den 142. Startplatz in der Gesamtwertung.

Farbe des Rennens: Gelb
Wie üblich saß Michael Flehmer als erster hinterm Volant des Derscheid-BMW und hatte schon in Kurve eins seine erste Bewährungsprobe abzuliefern: Unmittelbar vor ihm kam es zum Unfall, nur seinem Instinkt und der fahrerischen Klasse war es zu verdanken, dass er die Unfallstelle ohne eigene Kollision passieren konnte. Auch danach fand Flehmer seinen Rhythmus nicht, denn immer wieder hatte er Unfallstellen zu passieren, musste Geschwindigkeit rausnehmen und sein Rennen neu starten. In Runde neun dann der erste Boxenstopp fürs Team: Mit etwa 35 Sekunden Vorsprung, die Flehmer trotz Widrigkeiten rausgefahren hatte, übergab er den Wagen an Zoran Radulovic, genannt Schorle. Auch er haderte mit den Rahmenbedingungen, konnte aber den Vorsprung auf die starke Konkurrenz weiter ausbauen und übergab das Auto nach fehlerfreien neun Runden an Teamchef Rolf Derscheid. Auf Slicks unterwegs baute der Teamchef die Führung weiter aus, ehe es zu regnen begann. Ab dann hatte er alle Hände voll zu tun: Auf profillosen Reifen musste er sein gesamtes Können aufbieten, um den Wagen am Stück und ohne Blessuren zur Box zu manövrieren. Dort montierten die Mechaniker Regenreifen und Derscheid konnte seine gewohnt Flotte Gangart einschlagen. Nach vier Runden trocknete die Strecke jedoch wieder ab – keine Streckenverhältnisse für Regenreifen! Erneut fuhr Derscheid an die Box, die Crew montierte wieder profillose Slicks. Die Fahrt auf den „Gut-Wetter-Reifen“ dauerte jedoch nur drei Runden als erneut starker Regen einsetzte. Wieder kam der BMW in die Box, doch neben frischen Regenreifen wurde der Wagen betankt und Michael Flehmer übernahm das Auto erneut. Das Polster auf die Verfolger war zwischenzeitlich auf mehr als drei Minuten angewachsen, Flehmer musste nicht auf Gedeih und Verderb fahren, sondern konnte sich darauf konzentrieren, den Wagen am Stück und ohne Schaden bei schwierigen Streckenverhältnissen über die Ziellinie zu bringen.
Derscheids Resümee: „Wir hatten alle sehr viel Spaß beim Fahren, nicht zuletzt ein Verdienst des perfekt vorbereiteten Autos. Schorle und Michael haben eine souveräne und fehlerfreie Leistung abgeliefert – unser Auto kam ohne Schramme ins Ziel. Eine Leistung, die hoch zu bewerten ist: Es gab reichlich Un- und Ausfälle, knapp 70 Autos sahen das Ziel nicht. Die Farbe des Rennens – eindeutig gelb. Keiner von uns hatte eine freie Runde. Überdies wurden wir von vielen großen Autos aufgehalten, deren Fahrer mit sich, dem Rennen und der Strecke überfordert waren. Es ist schön wieder zu siegen – ein Erfolg, der auf das Konto des gesamten Teams geht.“

Das Team Derscheid beendete das Rennen nach 30 absolvierten Runden auf Rang eins der Klasse und Platz 78 der Gesamtwertung. Der Vorsprung auf den zweiten Platz betrug am Ende mehr als eine Runde.

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 14. September 2013 statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter – cardocs-fotos.de
Stand: August 2013
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Den dritten Klassensieg in Folge konnte das Team Derscheid Motorsport (Much) mit seinen Fahrern Rolf Derscheid (Much), Michael Flehmer (Overath) und Zoran Radulovic (Simmersfeld) nach dem Saisonhöhepunkt, dem 6h-Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) feiern. Unter schwierigsten Bedingungen schaffte das Trio eine fehlerfreie Fahrt und gewann am Ende mit mehr als einer Runde Vorsprung.

Uwe Meuren
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Registriert: Mo 14.Aug, 2006 14:59
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Beitrag von Uwe Meuren » Do 19.Sep, 2013 13:59

Cool gepokert und gewonnen

Der Herbst hat Einzug gehalten: Typische Wetterkapriolen hielten am vergangenen Wochenende die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) auf Trab und erforderten mehrere Reifenwechsel. Das Team Derscheid hatte das nötige Quäntchen Glück um nach vier Stunden die Klasse V4 zu gewinnen.

Dichter Nebel hielt die fast 180 Starter des sechsten Rennens der VLN von einem pünktlichen Start ins Zeittraining ab. Erst mit gut 45 Minuten Verspätung konnten die Protagonisten um die Startposition für das anstehende 4h-Rennen kämpfen. Beim Team Derscheid Motorsport ging wie gewohnt Michael Flehmer (Overath) als erster auf die Piste, jedoch ohne großen Erfolg: Flehmer und die nasse Strecke konnten sich nicht anfreunden und so schaffte er es lediglich, den BMW 325i auf Startplatz fünf der Klasse zu stellen. Teamchef Rolf Derscheid (Much) wollte und sollte mit seinen Trainingsrunden die Startposition verbessern. Und tatsächlich schaffte er es, den Wagen auf Platz drei der Klasse zu stellen. Ein weiterer Versuch der Startplatzverbesserung wurde durch eine Ölspur verhindert, die nahezu die gesamte Strecke verschmutzte.

Startfahrer Flehmer entschied sich dafür, die ersten Runden auf Regenreifen zu fahren – nahezu alle Starter trafen diese Entscheidung. Eine falsche, wie sich schon herausstellen sollte. Der laut Radar angekündigte Regen blieb aus und schon in Runde zwei ließen die speziellen Regenräder keine vernünftigen Rundenzeiten mehr zu. Beim ersten, unplanmäßigen Boxenstopp wurde der Wagen auf profillose Slicks gestellt und Flehmer wieder ins Rennen geschickt. Flehmer fand schnell wieder Anschluss an seine Konkurrenten und konnte sofort wieder Druck ausüben. Jedoch nur für ein paar Runden, denn dann setzte der Regen ein, den alle früher erwartet hatten. Zunächst konnte Flehmer dem Nieselregen mit seinen profillosen Reifen gekonnt begegnen. Als der Regen stärker wurde, musste Flehmer erneut die Box ansteuern, um sich Regenreifen montieren zu lassen. Eine Entscheidung in Richtung Sicherheit, die jedoch nur sieben Runden Bestand haben sollte: Die Werks-Teams begannen dann wieder mit dem Wechsel auf Slicks, Teamchef Derscheid beorderte Flehmer ebenfalls in die Box, um erneut profillose Reifen zu montieren, gleichzeitig übernahm Teamchef Derscheid den Wagen. Die vielen Reifenwechsel hatten das Team zwischenzeitlich bis auf den neunten Platz der Klasse zurück geworfen.

Als Derscheid mit Slicks auf der Piste war, stand die Konkurrenz in der Box zum Reifenwechsel – der deutlich frühere Stopp brachte dem Team insgesamt sieben Platzierungen in der Klasse, auf Platz drei wurde der BMW 325i schon kurz nach dem Fahrerwechsel gewertet. Der Abstand zum Führenden betrug zu dieser Zeit mehr als zwei Minuten, im Normalfall nahezu uneinholbar. Also fuhr Derscheid nicht mehr auf Angriff, sondern auf Halten der Position. Dann hatte das Team rund um Rolf Derscheid erneut Glück: Der auf Platz eins liegende Mercedes-Benz musste einen weiteren Boxenstopp zum Reifenwechsel einlegen und Derscheid konnte mit grandiosen Rundenzeiten den Abstand auf etwas über 30 Sekunden reduzieren. Rolf Derscheid trieb sich und den Wagen zu Höchstleistungen, übte enorm viel Druck auf den Führenden aus und hatte ein weiteres Mal das Glück des Tüchtigen. Der Führende hatte ein Reifenproblem und musste kurz vor Ablauf der Renndistanz einen weiteren Boxenstopp einlegen. Derscheid übernahm so die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Das Rennen wurde überdies gut zehn Minuten früher beendet, Grund waren sintflutartige Regenfälle, die ein gefahrloses Rennen nicht mehr zuließen.

Rolf Derscheid zum Rennen:
„Ein verrücktes Rennwochenende liegt hinter uns: Erst die Startverzögerung durch Nebel, dann die Ölspur, die fast die gesamte Strecke verschmutzte. Falsche Reifenwahl zum Start, zu früher Wechsel auf Slicks. Erst beim dritten Wechsel hatten wir den richtigen Riecher und uns damit wieder auf Kurs gebracht. Dennoch muss ich sagen, dass die Konkurrenz uns heute immer einen Schritt voraus war: Die Reifenwahl des lange führenden Mercedes-Benz war immer die richtige. Dass sich der Wagen einen Reifenschaden eingefangen hat, ist schade für das gegnerische Team und Glück für uns. Unsere Jungs haben gut gearbeitet, es hat alles gepasst, außer der Reifenwahl. Ich bin dennoch stolz auf das erlangte Ergebnis.“

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 28. September 2013 statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter / cardoca-fotos
Stand: September 2013
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Das Team Derscheid Motorsport hatte beim letzten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) ausgesprochenes Glück: Nach falscher Reifenwahl infolge ständig wechselnder Witterungen fuhren Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) mit dem BMW 325i auf dem siebten Platz der Klasse. Erst beim dritten Reifenwechsel hatte Rolf Derscheid den richtigen Riecher – das Team landete zunächst auf Rang drei, Probleme der Konkurrenz verhalfen Team Derscheid letztendlich zu Platz eins der Klasse V4.

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