[VLN] Kappeler Motorsport

Informationen und Hintergründe.
Uwe Meuren
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Beitrag von Uwe Meuren » Mi 18.Apr, 2012 20:55

War so nicht geplant

Am gelungenen Debüt des ersten Rennens der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) anknüpfen – das stand bei Kappeler Motorsport (Bad Saulgau) ganz oben auf der Prioritätenliste für das zweite Rennen der Saison. Doch wie so oft im Motorsport kommt es anders als geplant: Statt Klassendominanz und fetter Punkteausbeute musste das Team einen Doppelausfall verkraften.

Im vergangenen Jahr, selbst im ersten Rennen der Saison 2012, war das Team Kappeler Motorsport Ton angebend in der Klasse SP5 der VLN. Ein Weg aufs Podium ging nur und ausschließlich über das Team aus Bad Saulgau. Beim zweiten Rennen stellte die Technik dem Team schon im Training ein paar Hürden in den Weg, die aber noch spielend genommen wurden. So kämpfte Thomas Gerling (Uchte) auf dem weißen BMW M3 mit mangelnder Haftung, Harald Hennes (Eschweiler) kam wegen einsetzendem Regen nicht recht in Fahrt und Teamchef Thomas Kappeler (Bad Saulgau) wurde immer wieder durch Unfallstellen eingebremst. Mike Jäger (Kaiserslautern) kämpfte auf dem Schwesterauto ebenfalls mit widrigen Witterungsverhältnissen und Neuzugang Mario Koch (Minden) haderte während seiner Trainingsrunden mit einem ABS-Ausfall. Die routinierten Fahrer machten das Beste aus der jeweiligen Situation und so stand der weiße BMW (# 250) auf dem ersten Startplatz der Klasse und dem 41. Gesamtrang von knapp 190 ins Training gestarteten Autos. Nur einen Hauch langsamer das blaue Schwesterauto mit der Startnummer 251: Jäger und Koch fuhren auf den zweiten Platz der Klasse und den 53. Gesamtrang trotz technischer Probleme mit dem ABS.
Harald Hennes sollte den Start auf dem BMW mit der Nummer 250 übernehmen. Doch schon auf dem Weg zur Startaufstellung begannen die Probleme: Die Lichtmaschine quittierte ihren Dienst und die Mechaniker mussten das Aggregat wechseln. Nach etwa 15 Minuten Standzeit hetzte Hennes dem enteilten Feld hinterher – etwa 1,5 Runden Rückstand hatte die Lichtmaschine dem Team eingehandelt. Hennes gab alles, wurde aber immer wieder durch Unfallstellen, havarierte Fahrzeuge und Bergetrupps eingebremst. In Runde sieben begann der Wagen instabil zu werden, das Ergebnis eines „platten“ Hinterreifens. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, stellte er den Wagen im Streckenabschnitt Kesselchen ab.

„Blaues Wunder“ mit gleichem Schicksal
Mike Jäger, Startfahrer auf dem blauen BMW mit der Nummer 251, erwischte es scheinbar besser. Er verteidigte seinen zweiten Platz gegen eine starke Konkurrenz und konnte drei Runden ordentlich Boden gut machen. In Runde vier setzte erneut das ABS aus und mit Bremsplatten auf der Vorderachse steuerte er die Box an, um neue Reifen montieren zu lassen. Eine weitere, schnelle Runde konnte der Routinier aus Kaiserslautern drehen, ehe erneut das System der Bremsenregelung ausfiel. Auch diesmal handelte sich Jäger Bremsplatten ein und wieder steuerte er die Box an. Nachdem neue Reifen montiert waren, sprang der BMW
M3 nicht mehr an. Zunächst tippte die Crew auf defekte Zündspulen, die in Windeseile gewechselt wurden – die Startschwierigkeiten blieben. Thomas Müskens spielte sein ganzes technisches Können und seine komplette Rennsporterfahrung aus und kam dem Fehler auf die Schliche: Ein gebrochener Kipphebel im Ventiltrieb war die Ursache für das Motorversagen. Damit war auch für den zweiten BMW von Kappeler Motorsport das Rennen beendet.
Übrigens: Teamchef Thomas Kappeler folgte einer Einladung und pilotierte für acht Runden einen Aston Martin. Das Team hatte Kappeler gebeten, den Start und die folgenden Runden zu übernehmen. Der Gaststart hatte einen einfachen Grund – die Mannschaft rund um den Aston Martin wollte handfeste Aussagen zum Auto haben, um den Wagen im Detail zu verbessern.
Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) findet am 28. April statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand April 2012
Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Stimmen nach dem Rennen
Thomas Kappeler, Teamchef Kappeler Motorsport
„Diesmal war das Glück nicht mit uns: Die Fahrer haben alles richtig gemacht, die Mechaniker unter der Leitung von Thomas Müskens haben erstklassige Arbeit abgeliefert und dennoch klebte uns diesmal das Pech an den Reifen. Den Schaden am blauen BMW wird Thomas behoben bekommen, der weiße BMW ist ja nicht beschädigt, sondern nur stehen geblieben. Jetzt gilt es, im nächsten Rennen anzugreifen und die verlorenen Punkte wieder aufzufangen. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingt, denn die Truppe kann es, das weiß ich. Ich weiß aber auch, dass jede Erfolgsserie irgendwann einmal einen Bruch erleidet. So wie wir das letzte Jahr aufgehört und das neue angefangen haben, konnte es auf die Dauer nicht weitergehen – von einem Sieg zum nächsten fahren. Dennoch wollen wir gewinnen und setzten alles dran, mit unseren Autos künftig ins Ziel zu kommen und die Klasse SP5 zu dominieren.“

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Nach nur sieben Runden musste Startfahrer Harald Hennes den BMW M3 WTCC mit Reifenschaden abstellen. Harald Hennes (Eschweiler) und Thomas Kappeler (Bad Saulgau) kamen im zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) nicht zum Einsatz.

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Mike Jäger (Kaiserslautern) und Mario Koch (Minden) teilten sich das zweite Auto von Kappeler Motorsport. Nach einigen Aussetzern des ABS sorgte ein gebrochenes Bauteil im Motor für das endgültige Aus. Während Jäger ein paar Runden drehen konnte, war Koch bei seinem ersten Einsatz für Kappeler Motorsport lediglich als Zaungast eingesetzt.

Uwe Meuren
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Beitrag von Uwe Meuren » Mo 07.Mai, 2012 18:07

Erneut null Punkte

Mit gestärktem Selbstbewusstsein, gestärkter Technik und verstärkter Mannschaft wollte Kappeler Motorsport die Panne vom zweiten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) vergessen machen. Training und erste Rennrunden ließen ein gutes Rennen vermuten, dem die Technik jedoch jäh einen dicken Schlussstrich setzte.

Teamchef Thomas Kappeler (Bad Saulgau) pilotierte gemeinsam mit Thomas Gerling (Uchte) und Harald Hennes (Eschweiler) den weißen WTCC BMW M3, während Mike Jäger (Kaiserslautern) einen neuen „Stallgefährten“ an seiner Seite hatte: Donald Molenaar (Niederlande) war schon häufiger auf dem Kappeler-WTCC-BMW unterwegs, erstmalig jedoch auf dem blauen M3, der seit Jahresbeginn die Flotte des Bad Saulgauer Rennteams ergänzt. Alle Fahrer kämpften sowohl mit der vom nächtlichen Regen nassen Strecke als auch mit zahlreichen Unfallstellen rund um die Nordschleife, die immer wieder für Unterbrechungen des Fahrflusses sorgten. Thomas Gerling zum Beispiel: Im Streckenabschnitt Aremberg vermischte sich Öl mit dem auf der Strecke stehenden Wasser und Gerling musste sein gesamtes fahrerisches Können aufbringen, um den weißen BMW nicht in den Leitplanken zu versenken. Oder Mike Jäger: Er musste zunächst wegen einer Ölspur sein Tempo drosseln und dann wegen zur Neige gehenden Kraftstoffes im Gänsemarsch den Weg Richtung Boxengasse antreten. Eine Rundenzeit von 9:26 Minuten genügte dem WTCC BMW für den ersten Startplatz der Klasse SP5 und den 57. Rang in der Gesamtwertung. Auf Rang drei der Startaufstellung in der SP5 fand sich das blaue Schwesterauto wieder: Eine Rundenzeit von 9:50 Minuten stand zu Buche und der 92. Platz der Gesamtwertung. Insgesamt starteten um 08:30 Uhr 219 Autos in das Training.

Zwei Ausfälle in zwei Runden
Mike Jäger saß als erster hinterm Volant des blauen BMW M3 mit der Startnummer 251. Zunächst lief alles nach Plan: Jäger machte vom Start weg ordentlich Druck auf die vor ihm liegenden Konkurrenten und konnte sich schon in der Anfangsphase auf den zweiten Platz vorarbeiten. Auf Platz eins drehte das Schwesterauto seine Runden, das aber schon weit enteilt und aus eigener Kraft nicht mehr einholbar war. Jäger lieferte konstant schnelle Zeiten ab und versuchte fehlerfrei durch das von Unfällen geprägte Rennen zu kommen. In seiner siebten Runde bemerkte er Rauchentwicklung an seinem Auto und nahezu gleichzeitig rutschte er im „Schwalbenschwanz“ auf seinem eigenen Öl aus. Gekonnt fing er den Wagen ab, fuhr unbeeindruckt weiter, als auf der Döttinger Höhe die Rauchentwicklung so stark zunahm, dass den nachfolgenden Autos sprichwörtlich die Sicht genommen wurde. Jäger steuerte die Box an, Chefmechaniker Thomas Müskens diagnostizierte auf die Schnelle einen gebrochenen Kolben und damit das vorzeitige Ende der Startnummer 251.
Nur unwesentlich besser lief es bei der Startnummer 250, dem weißen BMW M3: Harald Hennes fuhr den Start und konnte sich direkt absetzen. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis der routinierte Fahrer einen Abstand auf die Verfolger geschaffen hatte, der eine drucklose Fahrt zuließ. Auto, Reifen, Fahrer bildeten eine Einheit, die dem Wettbewerber nicht den Hauch einer Chance ließ. In Runde acht begann der BMW Rauchzeichen zu senden, die Motorleistung verringerte sich zusehends. Hennes steuerte die Box an, übergab den Wagen an Thomas Gerling, während die Mechaniker die Technik prüften. Mit dem Segen der Boxencrew stürzte er sich ins Rennen, dass jedoch nach weniger als einer Runde beendet war: Die Rauchentwicklung setzte sofort wieder ein, während die Leistung komplett verschwand. Gerling stellte den Wagen ab, um einen größeren Schaden zu vermeiden. Für Kappeler Motorsport endete das Rennsportwochenende deutlich früher als geplant – das Team musste den zweiten Totalausfall der Saison und in Folge hinnehmen.
Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) findet am 23. Juni statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand April 2012
Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Stimmen nach dem Rennen
Thomas Kappeler, Teamchef Kappeler Motorsport
„Eigentlich sah alles gut aus – die Autos schienen stabil, die Stimmung im Team war gut und die im Training gezeigte Leistung völlig ok. Dann fallen beide Autos binnen zwei Runden aus. Das Glück war uns an diesem Wochenende nicht hold. Jetzt haben wir acht Wochen Zeit, um die Autos wieder flott und standfest zu machen. Mein Dank an die ganze Crew, die wieder hervorragend gearbeitet hat.“

Thomas Müskens, Chefmechaniker
„Nach dem letzten Totalausfall dachte ich, alle Probleme beseitigt zu haben. Aber selbst als Fachmann steckt man nicht in der Technik. Beim Blauen vermute ich einen gebrochenen Kolben – die Ursache dafür zu finden wird das schwierigste an der Arbeit. Beim weißen BMW liegt vermutlich ein Schaden an der Ölpumpe vor, ich gehe davon aus, dass der Steuerkolben defekt ist. Binnen acht Wochen müssten wir die Fehler finden und ausmerzen. Danke an alles Mechaniker für die tatkräftige Unterstützung.“

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Harald Hennes (Eschweiler) bleiben nur acht Runden beim zweiten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, um Führungsluft zu atmen: Starke Rauchentwicklung und ein vermutlicher Defekt der Ölpumpe zwang das Team dazu, den BMW M3 WTCC frühzeitig abzustellen. Thomas Gerling (Uchte) und Thomas Kappeler (Bad Saulgau) kamen im zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) nicht zum Einsatz.

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Donald Molenaar (Niederlande) und Mike Jäger (Kaiserslautern) kamen mit dem blauen BMW M3 von Kappeler Motorsport nicht über sieben Runden hinaus: Startfahrer Jäger rutschte auf seinem eigenen Öl aus, steuerte die Box an und musste den Wagen vorzeitig abstellen. Der Niederländer Molenaar kam gar nicht ans Fahren, abgesehen von zwei Trainingsrunden am Morgen.

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Beitrag von Uwe Meuren » Di 03.Jul, 2012 7:30

Platz zwei stellt alle zufrieden

Mit nur einem eigenen Auto ging das Bad Saulgauer Team Kappeler Motorsport an den Start zum vierten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Jedoch bahnt sich eine Kooperation an – denn zum wiederholten Mal saß der Teamchef hinterm Lenkrad eines Aston Martins.

Harald Hennes (Eschweiler) und Mike Jäger (Kaiserslautern) mussten beim vierten Rennen der Saison die BMW-Fahnen für das Kappeler Motorsport hochhalten, was sie auch eindrucksvoll taten. In der 1,5stündigen Trainingssitzung kämpften beide noch mit einigen Unwegsamkeiten, die jedoch von Chefmechaniker Thomas Müskens und seiner Mechaniker-Crew noch während des Trainings behoben werden konnten. Insgesamt sechs Runden drehten beide auf dem BMW M3 in der Klasse SP5, ehe klar war, dass sie mit der Rundenzeit von 9:19 Minuten den ersten Startplatz der Klasse inne hatten. Teamchef Thomas Kappeler stellte zeitgleich den Aston Martin des Teams „HRT – Hamburger Racing Team“ mit einer Zeit von 9:09 Minuten auf den fünften Startplatz der Klasse SP5. Mit einigen Minuten Verspätung – ein Rahmenrennen nahm mehr Zeit als von der Organisation geplant in Anspruch – gingen beide Autos ins Rennen. Während Thomas Kappeler laut Plan das letzte Drittel des auf vier Stunden angesetzten Rennens auf dem englischen Luxuswagen übernehmen sollte, saß Mike Jäger als erster hinterm Volant des Kappeler eigenen BMW M3.

Platz zwei und Ausfall
Jäger erwischte einen guten Start, musste aber aufgrund eines schweren Unfalls mit mehreren Fahrzeugen schon nach wenigen Metern Geschwindigkeit rausnehmen, um nicht Gefahr zu laufen, selbst in die Kollision verwickelt zu werden. Ruhig umfuhr er Wracks und Trümmerteile und wurde dabei vom Verfolger überholt. Der Kaiserslauterner gab sich alle Mühe, den Kontakt zum nun Führenden zu halten, verlor jedoch Meter um Meter: Jäger kam mit Reifen und Fahrwerksabstimmung nicht zu recht. Hinzu kamen zahlreiche Unfallstellen, die Jäger im Laufe seiner Runden passieren musste und so immer wieder für Unterbrechung des Fahrflusses sorgten. In Runde neun steuerte er die Box an, blieb hinterm Volant sitzen, ließ sich neue Reifen auf den BMW M3 montieren und den Wagen volltanken. Als er das Rennen wieder aufnahm, merkte er bereits nach wenigen Metern, dass das Paket nun stimmig war – Jäger fuhr voll auf Angriff und reduzierte den zuvor eingehandelten Rückstand zusehends und schneller als es der Konkurrenz lieb war. Selbst unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen und Regeln konnte er Runde für Runde deutlich schneller fahren als der Wettbewerb. Auf Platz zwei liegend kam er in Runde 17 erneut an die Box, ebenso wie der Führende der Klasse. Stoßstange an Stoßstange standen beide Kontrahenten in der Box, die Mechaniker arbeiteten fieberhaft – und in gleicher Reihenfolge gingen die Autos wieder ins Rennen. Der Kappeler BMW wurde für den Rest des Rennens von Harald Hennes pilotiert. Zunächst konnte Hennes Schritt halten, doch schon bald ließ die Leistung der Reifen nach und so musste er die Konkurrenz kampflos ziehen lassen und sich auf Absicherung des zweiten Platzes der Klasse beschränken. Teamchef Kappeler kam auf dem Aston Martin gar nicht zum Einsatz: Bereits in der fünften Runde rollte der „Englische Patient“ mit technischem Defekt aus.
Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) findet am 07. Juli statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand Juni 2012
Irrtümer und Änderungen vorbehalten


Stimmen nach dem Rennen
Thomas Kappeler, Teamchef Kappeler Motorsport
„Hennes und Jäger haben ein gutes Rennen abgeliefert. Ich bin überzeugt: Hätten die Reifen gehalten, wäre Platz eins problemlos möglich gewesen. Beim nächsten Mal greifen wir voll an. Mit HRT streben wir eine Kooperation an, bei der wir einen Teil der Fahrer stellen und uns um die Technik kümmern. Thomas Müskens wird dann aus dem Aston Martin einen echten Rennwagen machen, der konkurrenzfähig und standfest ist. Bis jetzt ist es allerdings nur eine Idee, die noch nicht spruchreif ist.“

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Harald Hennes (Eschweiler) und Mike Jäger (Kaiserslautern) beendeten den vierten Lauf zur VLN auf dem zweiten Platz der Klasse SP5. Lediglich schnell abbauende Reifen verhinderten eine bessere Platzierung.


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Der Aston Martin von HRT war beim vierten Lauf der VLN Dienstwagen von Thomas Kappeler, Teamchef von Kappeler Motorsport. Doch zum Einsatz kam Kappeler nicht: In der fünften Runde rollte der „Englische Patient“ mit technischem Defekt aus.

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Beitrag von Uwe Meuren » Di 17.Jul, 2012 14:10

Motor beendet Rennen schon im Training

Erneut ging das Bad Saulgauer Team Kappeler Motorsport nur mit einem Auto an den Start der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Der BMW M3 wurde noch am Tag zuvor auf Herz und Nieren geprüft, quittierte aber dennoch überraschend seinen Dienst im offiziellen Zeittraining am Samstagmorgen. Thomas Kappeler fuhr indes auf dem Aston Martin des Hamburger Racing Team HRT auf einen dritten Platz der Klasse – eine Top-Platzierung wurde durch Leitplankenkontakt zu Nichte gemacht.

Harald Hennes (Eschweiler) und Mike Jäger (Kaiserslautern) waren vorm Samstagtraining sehr zuversichtlich. Einstimmig meinten beide: „Die gestern im freien Training getesteten Dunlop-Reifen harmonieren optimal mit der Fahrwerkseinstellung. Wir haben reichlich Haftung und Motorleistung sowieso.“ Pünktlich um 08:30 Uhr eröffnete am Samstag die Rennleitung mit dem Zeittraining den 5. Lauf zur VLN. Hennes ging als erster auf dem BMW M3 auf die Strecke, drehte zunächst drei Runden auf dem Grand Prix-Kurs. Hennes nach dem Training: „Ich wollte den Wagen warmfahren, Reifen und mich auf Temperatur bringen. Danach bin ich eine recht gemächliche Runde über die Nordschleife gefahren um zu sehen, welche Stellen noch nass sind. Danach wollte ich es richtig fliegen lassen.“ Als er die Start-Ziellinie nach seiner ersten Runde überquerte, begann er auf Zeit zu fahren. Gut unterwegs sei er gewesen, doch nach der Hälfte der gut 25 Kilometer langen Rennstrecke habe es im Motor plötzlich einen harten Schlag gegeben, die Leistung sei sofort ausgeblieben. Hennes stellte den Motor ab und ließ den Wagen ausrollen. Nach dem Training wurde der Wagen ins Fahrerlager geschleppt, wo Chefmechaniker Thomas Müskens gemeinsam mit Teamchef Thomas Kappeler wartete, um eine Diagnose zu erstellen: Motorschaden, so das einhellige Urteil. Thomas Müskens zuckte resigniert die Schultern: „Wir haben keinen Ersatzmotor dabei. Selbst wenn, würde die Zeit nicht ganz ausreichen, das Aggregat zu tauschen. Also lassen wir es, packen ein, schauen uns das Rennen an und genießen das unfreiwillig lange Wochenende.“ Mike Jäger, Fahrerkollege von Harald Hennes, zeigte ebenfalls gute Miene zum bösen Spiel: „Das ist Motorsport – unberechenbar. Zu jeder Zeit kann es dich erwischen. Jetzt können wir uns in Ruhe auf das nächste Rennen vorbereiten und ich habe ein langes Wochenende, das ich mit meiner Familie verbringen kann.“
Teamchef Kappeler abschließend zur Situation: „Mir ist aufgefallen, dass wir im Rennen Probleme bekommen, wenn wir in der Nacht zuvor nicht bis in die frühen Morgenstunden schrauben. Vielleicht sollten wir einfach pro Forma vor jedem Rennen eine Schrauber-Nacht einlegen. Das Auto war erstklassig von Thomas Müskens vorbereitet, der Motor lief gut, die Reifen waren sehr gut, das Gesamtpaket siegfähig. Woher der Motorschaden rührt, muss jetzt rausgefunden werden.“

Aston Martin-Team verspielt Platz eins
Gemeinsam mit Kim Hauschild (Horneburg) und Karl Pflanz (Schorndorf) startete Thomas Kappeler auf dem Aston Martin von HRT ins Rennen. Das Training verlief nicht ganz optimal, dennoch zeigte sich Kappeler danach zuversichtlich: „Wir gehen von Platz fünf ins Rennen, bei einer Renndistanz von vier Stunden eine durchaus aussichtsreiche Position. Dennoch sind wir gewiss, dass es ein hartes Rennen wird, denn die Konkurrenz in der Klasse SP10 ist sehr stark.“ Den Anfang machte Kim Hauschild, der sich unmittelbar nach dem Start auf Platz eins der Klasse vorschieben kann. Runde für Runde baute er seinen Vorsprung aus, bis es beim Überrunden eines langsameren Fahrzeuges zu einer Kollision kam. Hauschild suchte sicherheitshalber die Box auf, wo er den Wagen an Karl Pflanz übergab, die Mechaniker den Schaden reparierten, Reifen wechselten und tankten. Etwa drei Minuten dauerte die Prozedur – der waidwunde HRT-Aston Martin war auf Rang zwei zurück gefallen. Pflanz ging auf die Strecke und versucht den verlorenen Platz wieder gut zu machen, was ihm nicht gelang. Stattdessen musste er bereits nach sieben Runden wieder an die Box – im Stopp zuvor war zu wenig getankt worden, so dass ein verfrühter Boxenstopp in Kauf genommen werden musste. Jetzt war die Reihe an Thomas Kappeler: Aus dem Stand heraus fuhr er Rundenzeiten unter 9:10 Minuten und kämpfte sich langsam wieder an die Konkurrenz heran. Bevor er zum Überholen ansetzen konnte, zwang ihn die zuvor verpatzte Tankstrategie erneut zur Box: In Runde 21 ließ er den Wagen tanken, blieb hinterm Volant sitzen und blies wieder zur Attacke. Ergebnislos, denn die beiden Führenden der Klasse waren bis dahin längst enteilt und so konnte Thomas Kappeler lediglich den dritten Platz festigen. In Runde 23 fuhr er nicht nur die schnellste Zeit im teaminternen Duell, sondern auch in der gesamten Klasse SP10. Eine Rundenzeit von 9:02 Minuten bedeutete einen Schnitt von 161,667 Km/h auf der gut 25 Kilometer langen Rennstrecke in der Eifel.
Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) findet am 21. Juli statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand Juli 2012
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Bevor Harald Hennes (Eschweiler) und Mike Jäger (Kaiserslautern) zeigen konnten, was sie und der BMW M3 von Kappeler Motorsport zu leisten im Stande sind, verweigerte der Motor seinen Dienst. Das Team hatte kein Ersatzaggregat im Gepäck und verzichtet auf den Start.

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Leitplankenkontakt und eine verpatzte Tankstrategie kosteten das Hamburger Racing Team HRT mit Thomas Kappeler (Bad Saulgau) einen Spitzenplatz. Nach vier Stunden Renndistanz überquerte Kappeler auf Rang drei die Ziellinie, zwischendurch lag das Team sogar auf Rang eins der Klasse SP10.

Uwe Meuren
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Beitrag von Uwe Meuren » Do 26.Jul, 2012 8:58

Erfolgreich auf Fremdfabrikaten

Das Bad Saulgauer Team Kappeler Motorsport verzichtete aus technischen Gründen auf den Start mit dem eigenen Auto beim sechsten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Teamchef Thomas Kappeler ging statt mit dem eigenen Auto mit einem Aston Martin des Hamburger Racing Teams (HRT) ins Rennen. Thomas Gerling (Uchte), ebenfalls Fahrer von Kappeler Motorsport, startete auf einer Corvette C6.

Thomas Kappeler (Bad Saulgau) saß beim sechsten Rennen der VLN-Saison 2012 nun bereits zum dritten Mal hinterm Volant des Aston Martin des Hamburger Racing Teams HRT. Er teilte sich das Cockpit mit Kim Andre Hauschild (Horneburg) und Karl Pflanz (Schorndorf). Die Klasse SP8, in der die drei auf dem englischen Boliden starteten, war mit acht Fahrzeugen ordentlich besetzt, mit den Fahrerpaarungen zählte sie jedoch zweifelsfrei zu den stärksten des gesamten Feldes. Fast ausnahmslos erfahrene und routinierte Langstrecken-Piloten gingen in der Klasse an den Start. Thomas Kappeler drehte am Samstagmorgen die ersten Runden im offiziellen Zeittraining und war danach alles andere als zufrieden: „Wir hatten nicht das Quäntchen Glück, das man manchmal braucht um zu siegen. Während wir ständig auf nasser Piste unterwegs waren, hatten die anderen Teams jeweils wenigstens eine freie Runde, in der sie richtig Gas geben konnten. Mit unserer besten Trainingszeit von 10:41 lagen wir fast 1,5 Minuten hinter dem Spitzenreiter auf Rang acht der Starterliste. Zwar ist beim Langstrecken der Startplatz nicht entscheidend, aber dennoch will man nicht ganz hinten stehen.“ Aber, so ergänzte Kappeler nach dem Training, man habe nichts unnötig riskieren wollen und sei mit wenig Risiko auf einer schwierigen und schmierigen Piste gefahren.

Sonne im Rennen – vier Plätze vor
Kim Andre Hauschild übernahm den Start auf dem Aston Martin, drehte aber nur fünf Runden, da er nach kurzer Pause bei einem anderen Team als Doppelstarter ein Fahrzeug zu übernehmen hatte. Karl Pflanz gab anschließend dem Aston Martin die Sporten und kämpfte acht Runden lang um jeden Meter Boden, ehe er in Runde 13 den Wagen an Thomas Kappeler übergab. Acht lange Runden spulte der Bad Saulgauer ab, um dann in Runde 20 die Box anzusteuern, neue Reifen montieren und den Wagen betanken zu lassen. Bis zum Rennende kämpfte auch Kappeler mit der Konkurrenz und konnte ordentlich Boden gut machen: In Runde 25 lieferte er mit 8:59 Minuten den schnellsten Umlauf im teaminternen Duell ab, nach Runde 26 war das Rennen für Kappeler offiziell zu Ende. Kappeler zu seinem Einsatz: „Wir sind, was die Rundenzeiten angeht, an der Spitze dran – jetzt müssen wir die Zeiten nur noch konstant abliefern, dann stehen wir am Ende ganz vorne. Mein Stint war in Ordnung, ich hatte zwar zwei Berührungen, die aber keine Auswirkungen auf unser Rennen hatten. Am Auto können wir sicherlich mit ein paar Detaileinstellungen noch die eine oder andere Sekunde finden.“ Das glaubte auch Thomas Müskens, Chefmechaniker von Kappeler Motorsport, der bei der Betreuung des Aston Martins unterstützend eingriff: „Es sind noch ein paar Kleinigkeiten, die wir am Auto ändern müssen, auf diese Weise lässt sich auch noch etwas Zeit finden. Aber auch teaminterne Abläufe – gerade beim Boxenstopp – müssen noch optimiert werden. Hier verliert das Team definitiv zu viel Zeit.“
Besser als sein Teamchef machte es Thomas Gerling, der mit Ed Nicelife (Andorra) und Kim Andre Hauschild (Horneburg) eine Corvette C6 pilotierte. Gerling ist eigentlich Stammfahrer bei Kappeler Motorsport und wurde wegen des Startverzichtes der Bad Saulgauer an ein anderes Team „ausgeliehen“. Mit konstanter Leistung, schnellen Rundenzeiten und einem technisch perfekt vorbereiteten Auto ließen die drei keine Zweifel aufkommen, dass der Weg zum Sieg nur über sie führen kann. Ed Nicelife legte mit seiner flotten Gangart den Grundstein zum Erfolg – er gewann mit einer Rundenzeit von 8:54 Minuten das teaminterne Zeiten-Duell. Thomas Gerling saß ab Runde zehn hinterm Lenkrad und übergab den Wagen erst in Runde 19 an Hauschild. Gerling lieferte die gleichen Rundenzeiten ab wie Nicelife und setzte damit die gute Arbeit fort. Auch Hauschild beteiligte sich aktiv an der Dominanz und drehte ebenfalls schnell und konstant seine Runden. Am Ende gewann das schnelle Trio die Klasse und landete in der Gesamtwertung auf dem 27. Rang – von gut 140 gestarteten Fahrzeugen!
Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand Juli 2012
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Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Kim Andre Hauschild (Horneburg) und Karl Pflanz (Schorndorf) gaben dem britischen Racer ordentlich die Sporen und landeten nach vier Stunden Renndistanz auf dem vierten Rang einer starken Klasse SP10. Kappeler verzichtete auf den Einsatz des eigenen Autos – aus technischen Gründen – und half stattdessen beim Hamburger Racing Team HRT aus.

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Beitrag von Uwe Meuren » Mo 17.Sep, 2012 7:43

Land in Sicht

Kein BMW von Kappeler Motorsport beim 8. Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) – stattdessen verstärkt das Team sein Engagement beim Hamburger Racing Team (HRT). Langsam aber sicher kommen beide Teams auf dem Aston Martin in Schwung und man ist überzeugt, schon bald um Spitzenplätze in der Klasse mitkämpfen zu können.

Viel Regen ging in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Eifel runter. Regen, den die Natur gut gebrauchen konnte, der aber vielen Rennfahrern in die Parade fuhr. Auf nasser Piste musste am Samstagmorgen das Training gestartet werden, entsprechend verhalten gingen viele Fahrer zu Werke. Auch die drei Piloten von HRT und Kappeler Motorsport hielten sich bei der Jagd nach einer guten Rundenzeit für einen aussichtsreichen Startplatz zurück. Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Thomas Gerling (Uchte) und Karl Pflanz (Schondorf) mussten hoffen, dass zum Ende des Trainings die Ideallinie trockener wurde, um so die erforderliche Attacke zu reiten. Zu diesem Zeitpunkt hatten etliche Teams ihre Chance auf ein erfolgreiches Rennen schon verspielt und ihre Autos im Eifelgrün versenkt. Gerlind und Pflanz hatten wenig Fortune mit ihren Trainingsrunden, einzig Kappeler hatte fast ideale Bedingungen und konnte mit einer Zeit von 9:13 Minuten den Wagen auf Startplatz drei der Klasse SP10 stellen – im Gesamtklassement bedeutete die Zeit Platz 36 von gut 160 Startern. „Pflanz und Gerling hatten mit nasser Piste und vielen Unfallstellen zu kämpfen. Erst zum Ende des Trainings trocknete die Ideallinie weitestgehend ab und ich konnte angreifen. Die Konkurrenz hatte indes noch mehr Glück: Während ich ein paar Unfallstellen passieren musste und dabei die Geschwindigkeit herausnahm, hatte der Wettbewerb offenbar freie Fahrt. Platz drei der Klasse war jedoch aussichtsreich und wir nicht unzufrieden“, erklärte Kappeler nach dem Training.

Falsche Mischung und Getriebeprobleme
Startfahrer Thomas Kappeler überquerte um 12 Uhr erstmalig die Start-Ziel-Linie und eröffnete für das Team die vierstündige Hatz über den Nürburgring und die Nordschleife. Lief die erste Runden noch recht viel versprechend, sah es im zweiten Umlauf schon anders aus: Zurückgefallen auf Rang vier verlor der routinierte Fahrer pro Runde fast zehn Sekunden auf die Spitze und klagte per Funk über mangelnde Haftung und schlechtes Fahrverhalten des sonst gutmütigen englischen Renners. „Wir testeten eine neue Reifenmarke, die eigentlich gut auf dem Auto funktionieren sollte. Allerdings hatten wir uns in der Mischung vergriffen. Ich rutsche mehr als ich fuhr und konnte nur mit Müh und Not die Konkurrenz hinter mir lassen. Neun Runden musste ich so über den Kurs schlingern, ehe ich beim Boxenstopp den Wagen an Karl Pflanz übergab.“ Auch Pflanz musste auf diesem Reifen sein Rennen fahren und kämpfte mit den gleichen Problemen wie Kappeler. Seine Rundenzeiten pendelten sich auf gleichem Niveau wie beim Bad Saulgauer ein – zufriedenstellend war das jedoch weder für den Fahrer noch fürs Team. In Runde 19 steuerte Karl Pflanz die Box an, übergab den Wagen an Thomas Gerling, der nun auch Reifen eines anderen Herstellers mit einer deutlich anderen Mischung erhielt. Gerling fuhr auf Anhieb schneller als seine Kollegen und konnte mit einer Zeit von 9:05 Minuten das teaminterne Duell für sich entscheiden. War das Reifenproblem beseitigt, plagten ihn andere Ärgernisse: Die elektronische Getriebesteuerung glänzte urplötzlich mit Aussetzern. Thomas Kappeler erklärte nach dem Rennen: „Der Wagen ließ sich nicht mehr schalten – von jetzt auf jetzt setzte die Schaltung aus. Da wir über Wippen am Lenkrad schalten und alles elektronisch gesteuert ist, lag die Vermutung nahe, dass ein elektronisches Bauteil Aussetzer hatte. Thomas musste in fast jeder seiner sieben Runden anhalten, den Motor ausschalten und neu starten – dann funktionierte die Schaltung wieder. Zu Beginn seines Stints war er deutlich auf dem Vormarsch, musste sich aber durch die Probleme dann darauf konzentrieren, den Platz zu halten. Angesichts der Reifen- und Getriebe-Probleme sind wir mit einem vierten Platz in der Klasse gut bedient.“
Kappeler sieht das Potential des Aston Martin längst nicht ausgeschöpft, aber das Team auf bestem Wege, den Wagen in Richtung Sieg zu bringen. Um künftig in der Klasse vorne mitzufahren, hat das Team den Verantwortlichen der Technik gewechselt. Künftig wird der Wagen von Thomas Müskens betreut, der auch schon die BMW von Kappeler Motorsport in Obhut hatte. Der versierte Rennwagenbauer konnte vor allem 2011 zahlreiche Erfolge mit Kappeler Motorsport feiern und genießt einen guten Ruf im Kreise der VLN-Teams. „Ich bin überzeugt“, so Kappeler, „dass wir mit Thomas den richtigen Mann an der richtigen Stelle haben. Er weiß Probleme zu analysieren und entsprechende Lösungsansätze zu erarbeiten. Mit ihm werden wir künftig sicherlich deutlich weiter vorne fahren.“
Das nächste Rennen startet am 29. September 2012, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter
Stand August 2012
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Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Thomas Gerling (Uchte) und Karl Pflanz (Schondorf) kämpften mit Problemen am Aston Martin des Hamburger Racing Team (HRT). Zunächst verhinderte eine falsche Reifenmischung die Fahrt aufs Podium, später mischten sich noch Getriebeprobleme dazu. Mit dem vierten Rang waren nach vier Stunden Renndistanz alle mehr als zufrieden.

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Beitrag von Uwe Meuren » Di 02.Okt, 2012 9:01

Rennen ohne Runden

Den Freitag vorm Rennen nutzen die Protagonisten der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) eigentlich zum Trainieren. Auch die Fahrer auf dem von Kappeler Motorsport betreuten Aston Martin des Team HRT (Hamburger Racing Team) sollten sich lediglich aufs Rennwochenende „einschießen“. Am Ende kam es anders als erwartet.

Die Nürburgring Nordschleife verlangt viel von Fahrern und Material: Beide Komponenten werden Runde für Runde aufs Äußerste strapaziert. Um nicht frühzeitig bei den Langstreckenrennen der VLN auszuscheiden. gibt es nur ein Mittel: Trainieren so oft es geht! Das Gros der Teams nutzt jede Möglichkeit, um Piloten und Auto auf die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt abzustimmen. Auch das Team Kappeler Motorsport aus Bad Saulgau, das unter Leitung von Thomas Kappeler (Bad Saulgau) und Thomas Müskens den von HRT eingesetzten Aston Martin betreut, schickte seine Fahrer ins freie Freitags-Training. Vom morgendlichen Tau geringer Frühherbsttemperaturen war die Strecke extrem feucht und damit sehr rutschig. Der erste ins Training startende Fahrer verdrängte diese Tatsache und vergaß dabei, dass die montieren Reifen sprichwörtlich „eiskalt“ waren. Eine Kombination, die für jeden Rennfahrer in der Regel mit einem Ausritt verbunden sei, erklärt Thomas Kappeler und weiter: „Der Fahrer beschleunigte ziemlich rasch bis zum fünften Gang und ich dachte noch, dass er schon recht fix unterwegs ist. Weniger als zwei Minuten später wurde das Training unterbrochen, der Krankenwagen rückte aus. Grund waren unser Auto und unser Fahrer, der ziemlich heftig abgeflogen war und den Aston Martin aufs Heftigste beschädigt hatte.“ An eine Reparatur sei nicht zu denken gewesen, zu schwer sei der Schaden, zu hoch der Aufwand, um am Rennen am Samstag teilzunehmen. „Damit war unser Rennen frühzeitig beendet und wir zum Zuschauen verdammt. Bis zum zehnten und letzten Rennen am 27. Oktober haben wir den Wagen wieder repariert und wir können wie gewohnt ins Renngeschehen eingreifen. Hoffe ich zumindest!“
Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: privat
Stand September 2012
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Ohne einen Rennkilometer musste Kappeler Motorsport den neunten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Wochenende beenden. Schon im freien Training war der Aston Martin unter schwierigen Streckenbedingungen von der Piste gerutscht und heftig eingeschlagen. Was vom Engländer übrig blieb, zeigt das Foto.

Uwe Meuren
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Beitrag von Uwe Meuren » Di 16.Apr, 2013 9:03

Frühes Aus für Kappeler Motorsport

Im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) geht Kappeler Motorsport heuer mit einem Aston Martin des Teams HRT – Hamburg Racing Team – an den Start. Thomas Kappeler fungiert dabei in erster Linie als Ingenieur, um gemeinsam mit Technikchef Thomas Müskens den Wagen weiter voran zu bringen. Beim ersten Rennen war jedoch schon nach wenigen Runden Schluss.

Gemeinsam mit Thomas Gerling (Uchte), Kim Hauschild (Horneburg) und Michael Pflügler (Schweiz) sollte Thomas Kappeler den Aston Martin Vantage in der Klasse SP8 während des auf vier Stunden angesetzten Langstreckenrennens der VLN soweit als möglich nach vorne bringen. Insgesamt zehn Konkurrenten auf unterschiedlichstem Material nahmen in der Klasse am vergangenen Samstagmorgen das Training auf – das gesamte Starterfeld umfasste mehr als 200 Autos. Seine drei Fahrerkollegen hatten im Training nur wenig Glück: Eine nasse Piste und zahlreiche Unfallstellen vereitelten jeden Angriff auf die Pole-Zeit. Einzig Thomas Kappeler hatte etwas mehr Fortune, erwischte eine gute Runde mit einer nahezu trocknen Ideallinie und konnte so den Aston Martin mit einer Rundenzeit von 9:10 Minuten auf den zweiten Startplatz der Klasse stellen. Nach dem Training beschrieb Thomas Kappeler: „Einzig die Tatsache, dass die Ideallinie in meiner Runde etwas trockener war, brachte mir Vorteile. Der Verkehr auf der Strecke war unbeschreiblich, ebenso die vielen Gelb- und Doppelgelbphasen.“ Die neue Regel der VLN besagt, dass Unfallstellen die mit doppelt geschwenkten, gelben Flaggen passiert werden, die Geschwindigkeit 60 km/h nicht überschreiten darf.

Im Rennen lies es Startfahrer Thomas Kappeler zunächst ruhig angehen: Wartend sich das gesamte Feld auseinander gezogen hatte, verteidigte er seine Position und hielt Anschluss an den Führenden der Klasse. Doch schon in Runde drei wurde Kappeler völlig unschuldig in einen Unfall verwickelt. Vor ihm berührten sich zwei Fahrzeuge und katapultierten sich in die Leiplanke. Kappeler bremste den Aston Martin hart zusammen – ein nachfolgender Teilnehmer erkannte die Situation zu spät und fuhr dem Auto von Kappeler nahezu ungebremst ins Heck. Der Aston Martin von Thomas Kappeler rutsche über die Streckenbegrenzung und wurde von einem weiteren, folgenden Wagen ein weiteres Mal am Heck erwischt. Waidwund schleppte sich Kappeler in die Box, wo die Mechanikermannschaft einen Rettungsversuch unternahm, der jedoch erfolglos blieb. Die Beschädigungen waren so groß, dass an eine gefahrlose Weiterfahrt nicht zu denken war. Thomas Kappeler nach dem Rennen: „Im Feld gingen viele Fahrer völlig übermotiviert zur Sache: Es wurde geschubst, ausgebremst und sehr hart gefahren. Überdies waren viele Neulinge auf der Strecke, die mit der gesamten Situation überfordert waren. Unser Auto war extrem gut, wenn auch in Details noch verbesserungswürdig. Aber daran arbeiten wir – schon nächstes Rennen sollte sich der Erfolg einstellen. Sofern wir das Rennen beenden können.“

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand April 2013
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Nur drei Runden dauerte der erste Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Wochenende für Kappeler Motorsport: Unschuldig wurde Thomas Kappeler auf dem von HRT eingesetzten Aston Martin in einen Unfall verwickelt. Die Beschädigungen ließen es nicht zu, das Rennen zu beenden.

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Beitrag von Uwe Meuren » Di 30.Apr, 2013 9:20

Kappeler Motorsport siegt in Regenschlacht

Heftiger Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt – ein Wetter, das eigentlich nicht zum Rennfahren taugt. Beim zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) herrschten solche Bedingungen. In der Klasse SP8 kam das Bad Saulgauer Rennteam Kappeler Motorsport am besten mit den Verhältnissen zurecht und konnte nach vier Stunden einen lupenreinen Klassensieg feiern.

Erneut leistete Kappeler Motorsport unter der Leitung von Thomas Kappeler mit Knowhow und Manpower wertvolle Schützenhilfe für das Hamburger Racing Team HRT. Mit seinen Kollegen Harald Hennes (Eschweiler), Kim Hauschild (Horneburg) und Michael Pflügler (Schweiz) ging Kappeler auf dem von HRT aufgebauten und von Kappeler Motorsport betreuten Aston Martin Vantage in der Klasse SP8 (über 4,0 bis 6,25 Liter Hubraum) an den Start. Elf Konkurrenten galt es während des 1,5stündingen Trainings und des anschließenden Rennens mit vier Stunden Dauer auf Distanz zu halten.
Schon die Qualifikation erwies sich als extrem schwierig, denn Luft- und Asphalttemperaturen ließen es nicht zu, dass die Boliden auf Temperatur kamen. So bauten die Reifen keine Wärme und damit wenig Grip auf, was für einige Teams das frühe Aus bedeutete. Anders für die vier Fahrer unter der Leitung von Thomas Kappeler: Sie konnten den englischen Rennwagen problemlos auf den ersten Startplatz der Klasse stellen, wobei Thomas Kappeler selbst mit 11:04 Minuten die schnellste Runde hinlegte. Lediglich der Schweizer Pflügler hatte nicht so viel Fortune, rutschte aus und ruinierte die Front des Aston Martins. Die Pause zwischen Training und Rennen nutzen die Mechaniker zur Reparatur, wodurch der HRT-Aston Martin seine Startposition einnehmen und Thomas Kappeler ohne Probleme das Rennen aufnehmen konnte.

Nur kurz auf Rang zwei
Die schwierige Startphase übernahm Kappeler selbst und spielte seine gesamte Routine aus: Trotz wahrem Winterwetter befreite er sich schnell vom Druck der Verfolger, schuf ein sicheres Polster und begann im gesamten Starterfeld Plätze gut zu machen. Der Wagen lief perfekt und Kappeler hatte trotz schwierigster Verhältnisse viel Spaß im Auto. Harald Hennes übernahm den Wagen von Kappeler, konnte zunächst die Position halten, musste sie aber dann abgeben, da er auf abtrocknender Strecke nach wie vor auf Regenreifen unterwegs war. Die Pneus bauten ohne entsprechende Kühlung durch Regen in ihrer Leistung rasch ab, was die Konkurrenz ausnutze und den Aston Martin überholte. Der folgende Fahrer, Kim Hauschild, erhielt profillose Slicks und konnte in Windeseile den Führenden der Klasse wieder einfangen und den Aston Martin erneut auf Platz eins festsetzen. Diesen Platz sollte er auch bis zum letzten Fahrerwechsel behalten, Michael Pflüger fuhr den Klassensieg mit 20 Sekunden Vorsprung sicher nach Hause.
Thomas Kappeler: „Es war heute kein Rennwetter, die Reifen haben extrem lange gebraucht, um Temperatur aufzubauen und Haftung zu liefern. In den ersten Runden glich mein Rennen einem Blindflug – ich habe durch die Gischt nichts gesehen und Glück gehabt, dass vor mir kein Unfall passiert ist. Der Aston Martin lief heute brutal gut, offenbar braucht der Wagen dieses typisch englische Wetter. Der Betrieb auf der Strecke war nicht normal: Mehr als 220 Autos bei diesem Wetter, da kann man froh sein, dass es am Ende nur Blechschäden gab. Jetzt bereiten wir uns gemeinsam mit HRT auf das 24h-Rennen vor.“
Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Cardocs-Fotos Daniel Peter
Stand April 2013
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Von Startplatz eins aufs Podium – Kappeler Motorsport feierte beim zweiten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) mit dem von HRT eingesetzten Aston Martin Vantage seinen ersten Klassensieg. Den Grundstein des Erfolges legte Thomas Kappeler selbst als er in der schwierigen Startphase sich von der Konkurrenz absetzen konnte.

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Beitrag von Uwe Meuren » Mo 24.Jun, 2013 15:49

Frühes Ende in tragischem Rennen

Ein trockenes und unfallfreies Rennen wünschte sich Kappeler Motorsport zum dritten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Samstag. Die Wünsche schienen erhört – dennoch trat das Team rund um Teamchef Thomas Kappeler mit hängendem Kopf die Heimreise an.

Der vom Hamburger Racing Team (HRT) eingesetzte und von Kappeler Motorsport betreute Aston Martin Vantage sollte endlich wieder für Punkte und Pokale sorgen. In der Klasse SP8 wollten die Fahrer Harald Hennes (Eschweiler), Kim Hauschild (Horneburg), Thomas Gerling (Uchte) und Michael Pflügler (Schweiz) mit von der Partie sein. Die geringen Getriebeprobleme, die das Team am Freitag während des freien Trainings feststelle, schien man mit neuer Software und frischem Öl in den Griff bekommen zu haben. Und so war es Thomas Gerling, der am Samstag den Trainingsreigen eröffnen durfte. Seine erste Runde ging er mit Bedacht an – Streckenbesichtigung und Fahrzeugkontrolle standen im ersten Umlauf auf der Prioritätenliste ganz oben. In seiner zweiten Runde sollte es um eine gute Zeit und damit einen guten Startplatz gehen. Doch bereits nach wenigen Kilometern versagte das Getriebe seinen Dienst, die Hinterachse blockierte und Gerling hatte größte Mühe, den englischen Boliden einzufangen, um einen Unfall zu vermeiden. Kappeler nach dem Training: „Gerling hatte Glück, nicht in der Leitplanke zu landen. Wir wissen auf Anhieb nicht, was zum Ausfall geführt hat, vermuten jedoch einen Getriebeschaden. Es drückt aufs Gemüt, so früh die Segel streichen zu müssen. Dennoch gilt es den Blick nach vorne zu richten, was wir alle tun.“ Der Wagen wird, so Kappeler weiter, gerichtet und die Mannschaft tritt geschlossen zum nächsten Rennen Mitte Juli an.
Im weiteren Verlauf des Rennens kam es zu einem tragischen Ereignis: Der Fahrer Wolf Silvester erlag am Steuer eines Opel Astra einen internistischen Tod, worauf die Rennleitung den Lauf nach gut 2,5 Stunden abbrach.
Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Cardocs-Fotos Daniel Peter
Stand Juni 2013
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Kampflos räumte Kappeler Motorsport nach einer Trainingsrunde das Feld der Klasse SP8 beim dritten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN): Das Getriebe quittierte seinen Dienst und zwang die Crew zur Aufgabe.

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Beitrag von Uwe Meuren » Mi 24.Jul, 2013 8:49

Erneuter Ausfall für Kappeler Motorsport

Kappeler Motorsport ging mit drei Fahrern in den vierten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Nach aussichtsreichem Training und erster Rennhälfte rollte der Aston Martin Vantage gut eine Stunde vor Zielschluss antriebslos aus.

Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Harald Hennes (Eschweiler), Thomas Gerling (Uchte) und Michael Pflügler (Schweiz) gingen in der stark besetzten Klasse SP8 am vergangenen Samstag in das vierte Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2013. Insgesamt kämpften mehr als 180 Fahrzeuge unter strahlender Eifelsonne bei sommerlichen Temperaturen um Punkte und Pokale. Die vier Rennfahrer kämpften vom Fleck weg in der Klasse um eine gute Startposition, lagen zeitweise auf Platz zwei, mussten sich am Ende jedoch mit dem vierten Rang der Klasse und dem 25. Platz der Gesamtwertung zufrieden geben. „Der Startplatz hat in einem Langstreckenrennen eher Prestigegründe. Bei Rennen von vier und mehr Stunden sind Standfestigkeit und Konstanz deutlich höher einzustufen als ein Startplatz in der ersten Reihe“, so Thomas Kappeler zwischen Zeittraining und Rennen am Samstagvormittag.

Kleine Probleme am Anfang – frühes Aus am Ende
Eidgenosse Pflügler übernahm den Start, kämpfte nicht nur mit der Konkurrenz, sondern auch mit plötzlich streikender Technik: Ohne Vorwarnung ging der Motor aus, Pflüger musste ihn neu starten, um nur wenige Kilometer später das gleiche Problem erneut zu haben. Die Frequenz des absterbenden Motors legte dramatisch zu und setzte Pflüger auch zu. Die Hitze im Auto machte die Sache nicht leichter und Pflüger steuerte schon in Runde sechs die Box an, wo Teamchef Kappeler wartete. Insgesamt sieben Runden dreht der Saulgauer Rennfahrer – ohne größere Probleme, auch von Motoraussetzern blieb er verschont. In Runde 13 steuerte er planmäßig die Box an, um Harald Hennes den Aston Martin Vantage anzuvertrauen. Nur drei Runden dauerte der Einsatz von Hennes: Kraftstoffdämpfe und Abgase strömten ins Wageninnere, so dass Harald Hennes frühzeitig in die Box kam, um seinen Einsatz abzubrechen. Die Reihe war nun an Thomas Gerling, doch aus dessen Einsatz war von kurzer Dauer: In Runde 19 rollte der Wagen ohne Antrieb auf der Grand Prix-Strecke aus. Das Rennen war damit für Kappeler Motorsport beendet. Thomas Kappeler: „Die Fahrer haben alles richtig gemacht und auf die Probleme mit den passenden Mitteln reagiert. Dass wir plötzlich keinen Vortrieb mehr hatten – dafür gibt es kein Heilmittel. HRT wird alles dransetzen, den Fehler bis zum nächsten Rennen im August zu finden und zu beheben. Bis dahin sollten auch die Umstände der Aussetzer sowie die Probleme mit den Dämpfen in den Griff zu bekommen sein. Fahrerisch waren wir alle auf der Höhe und konnten den Konkurrenten Paroli bieten. Lediglich die Technik hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand: Juli 2013
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Erneut musste Kappeler Motorsport frühzeitig die Segel streichen: Mit plötzlicher Antriebslosigkeit rollte der Aston Martin Vantage, eingesetzt von HRT, auf der Grand Prix-Strecke aus. Gut eine Stunde vor Zielschluss war das vierte Rennen der Saison für Kappeler Motorsport beendet.

Daniel Peter
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Beitrag von Daniel Peter » Sa 01.Mär, 2014 14:00

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