[VLN&24h]: Brandl Motorsport Audi TT-RS

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 28.Dez, 2011 21:43

RCN 8 - 23.10.11

2. Gesamtrang und Klassensieg

Saison mit Happy-End für Rudi Brandl und Torsten Kratz im AUDI IT-Audi TT-RS

Eine Motorsportsaison mit Happy-End: Rudolf Brandl (Walldürn) und Torsten Kratz (Mönchengladbach) feierten beim achten und letzten Saisonrennen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring einen hervorragenden zweiten Gesamtrang. Nach 13 Runden auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife mußte sich das Duo am Steuer des AUDI IT-Audi TT-RS nur einem BMW M3 V8 geschlagen geben. „Das war heute ein Riesenergebnis und ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft“, freute sich Rudolf Brandl. „Ein großer Dank ans gesamte Team. Nur so war der Erfolg überhaupt möglich.“

Von der ersten Minute an hellwach

Torsten Kratz war dieses Mal der Startfahrer. „In der ersten Runde mußte ich mir die Strecke schon genau angucken“, erklärte der 40jährige. „Manche Stellen waren feucht, andere sogar gefroren. Teilweise lag auch Laub auf der Piste. Dazu stand die Sonne sehr tief. Es war heute anspruchsvoller als sonst, aber dafür machte es auch umso mehr Spaß!“
Von allen Spitzenteams kam Kratz am besten aus den Startlöchern und übernahm gleich die Gesamtführung. Fairerweise muß aber darauf hingewiesen werden, daß der spätere Gesamtsieger Uwe Ebertz mit profilierten Reifen auf dem BMW M3 V8 gestartet war. Der Rest fuhr auf Slicks und hatte dennoch das Nachsehen.
„Ein Kompliment an Rudi Brandl und seine Jungs: Unser Audi war heute nahezu perfekt!“ Nur einmal hielt Kratz kurz am Fahrbahnrand an, weil das Getriebe etwas zu warm geworden war. “Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen hatten wir die elektrische Wasserpumpe etwas anders eingestellt, was sich jedoch als Fehler herausstellte.“

Alles im grünen Bereich

Beim planmäßigen Boxenstopp zur Rennhalbzeit wurde die Wasserpumpe wieder auf den Ursprungszustand eingestellt. Rudi Brandl kletterte nun ins Cockpit des dynamischen Sport-Coupés und meldete bald über Funk „dass die Getriebetemperatur im grünen Bereich sei.“ Auch dem 44jährigen Nürburgring-Routinier machten die äußeren Bedingungen sichtbar Spaß. Einzig Uwe Ebertz, jetzt auf Slicks unterwegs, zog noch vorbei.
Bei der Zieldurchfahrt nach etwas mehr als zwei Stunden Fahrzeit war der Jubel groß in der Box von AUDI IT & Brandl Motorsport. „Schade, dass es schon zu Ende war. Der Audi lief ausgezeichnet, unsere Testfahren letzte Woche in der Langstreckenmeisterschaft haben sich bezahlt gemacht“, sagte Brandl, der 48 Sekunden Vorsprung auf den Dritten hatte. „Das Fahren hat heute richtig Spaß gemacht, es wurde sehr fair gefahren. Ich hätte noch ein paar Runden dranhängen können.“

Ewigen Bestenliste: jetzt Top Ten

In der RCN-Jahreswertung landeten Brandl/Kratz auf dem 24. Gesamtrang im Feld der 522 Teilnehmer. Mit einem Gesamtsieg, einem zweiten Gesamtrang und fünf Klassensiegen gehörte das Audi-Duo zu den erfolgreichsten Teilnehmern der 2011er Saison. Mit nun 34 bzw. 33 Klassensiegen verbesserten sich Torsten Kratz und Rudolf Brandl jetzt auf die Plätze neun und zehn in der ewigen Bestenliste.

Katja Thomas und Sabine Podzus auf dem Podium

Auch der beim siebten Lauf beschädigte Audi S3 von Katja Thomas (Hürth) und Sabine Podzus (Alfter) stand am Start Dank einiger Überstunden von Brandl Motorsport. „Wir wissen, daß teilweise erst mitten in der Nacht die Lampen in Rudi Brandls Werkstatt ausgegangen sind“, sagte Podzus. „Dafür ein ganz dickes Dankeschön!“
Katja Thomas nahm zunächst am Volant Platz, ließ es aber nach dem Unfall ruhig angehen. „Ich hatte irgendwie noch den Abflug vom letzten Mal im Kopf und wollte dieses Mal bloß keinen Fehler machen. Es wäre sicherlich schneller gegangen, die Streckenbedingungen waren aber auch schwierig.“ Sabine Podzus konnte in der zweiten Rennhälfte noch einige Positionen gutmachen, so daß das Damenteam als Dritter von acht Startern sogar noch aufs Podium in der Gruppe über 2000 ccm kam. „Vor zwei Wochen hätten wir nicht gedacht, daß wir heute wieder auf dem Podium stehen. Echt klasse“, strahlten „Bine“ und „Katjes“ bei der Siegerehrung um die Wette.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 28.Dez, 2011 21:44

VLN 10 - 29.10.2011

Querlenkerbruch stoppt Torsten Kratz

Früher Ausfall für Torsten Kratz

Das Saisonfinale zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war für Torsten Kratz leider schneller zu Ende als gedacht. Bereits in der zweiten Runde musste der Mönchengladbacher den MOTEC-MK-Motorsport-BMW M3 E36 mit einem gebrochenen linken vorderen Querlenker abstellen. „Das war wirklich schade, denn ich hatte einen guten Start und lag an aussichtsreicher Position“, bedauerte Kratz. „Auf der anderen Seite bin ich froh, dass der Schaden am Auto nicht noch größer ist.“

Im Qualifying hatte der Mönchengladbacher die fünfbeste Zeit bei den Serienwagen bis 3000 ccm markiert, mit nur vier Sekunden Rückstand auf Platz drei. „Wir sind mit stark gebrauchten Reifen in das Qualifying gegangen und haben uns den neuen Satz für das Rennen gespart. Ich werde versuchen, mich direkt beim Start in die Spitzengruppe zu positionieren“, sagte der Porsche-Instrukteur vor dem Start.

Kaum hatte die Ampel auf Grün geschaltet, gab es schon die ersten Verluste zu vermelden. Ein Renault Clio hatte im Haug-Haken die als Meister bereits feststehenden Knechtges/Metzger/Scheerbarth von Black Falcon gerammt. Mit krummer Hinterachse fiel der BMW Z4 weit zurück. „Ich kam zum Glück ohne Beulen aus der ersten Kurve und folgte dem 330i von BlackFalcon. Im Kesselchen konnte ich diesen Überholen und mich dann sehr schnell an die beiden führenden Daniel Zils (BMW Z4) und „Bugs Bunny“ (BMW M3 GT) heranarbeiten“, sagte Kratz.

„Stoßstange an Stoßstange fuhren wir drei in die zweite Runde. In dem leichten Linksknick vor dem großen Pflanzgartensprunghügel, brach plötzlich und ohne Vorankündigung der linke vordere Querlenker. Schlagartig bog der BMW nach rechts ab. Mit viel Mühe konnte ich einen harten Einschlag vermeiden und konnte mich an die rechte Leitplanke anlehnen, um dem unlenkbaren Fahrzeug überhaupt noch eine Richtung vorzugeben und nicht quer auf der Strecke zu landen. Nach dem Sprunghügel wäre das wohl die schlechteste Position gewesen..!“

Damit war leider das Rennen für Torsten Kratz beendet und seine beiden Teamkollegen Joe Kramer und Christian Büllesbach kamen nicht mehr zum Fahren. „Die Sache hätte an dieser Stelle aber auch leicht in einer Katastrophe enden können“, ist sich der Mönchengladbacher sicher und fügte hinzu: „Einen besonderen Dank möchte ich an Chris Breunig und die gesamte Mannschaft von MOTEC-MK-Motorsport richten. Das Auto war immer top vorbereitet und wir waren eine super Truppe mit viel Spaß! Das wir beim letzten Rennen einen Ausfall hatten, war wirklich Pech!“

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Beitrag von Jörg Ufer » So 25.Mär, 2012 20:33

Saisonvorschau Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 25.03.12

Brandl Motorsport peilt Klassensiege an

Nach einer überaus erfolgreichen Saison in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring – mit einem Gesamtsieg als Höhepunkt - wechselt Brandl Motorsport nun in die VLN Langstreckenmeisterschaft. Europas populärste Breitensportserie, seit 1977 auf dem Nürburgring beheimatet, ist die logische Konsequenz für das ambitionierte Privatteam aus Walldürn. Als Saisonhöhepunkt steht Mitte Mai das 24h-Rennen auf dem Programm. „Wir haben unseren Audi-TT-RS über den Winter nachhaltig weiterentwickelt und rechnen uns nun vordere Platzierungen in der Klasse SP4T aus“, sagt Teamchef Rudolf Brandl.

Ein besonderes Augenmerk hatte der 45jährige Teameigner in den letzten Monaten auf die Bereiche Elektronik, Kühlung und Fahrwerk gelegt. Denn das dynamische Sportcoupé im Retro-Rallye-Design bleibt auch in 2012 mit Quattro-Antrieb ausgestattet. Brandl: „Hinsichtlich Kraftübertragung, Reifenverschleiß und Fahrdynamik glauben wir, dass Quattro einfach besser ist - trotz des etwas höheren Gewichtes. Unsere Ergebnisse in 2011 haben ja gezeigt, wie gut wir uns selbst gegen vermeintlich übermächtige Wettbewerber wie Porsche oder BMW M3 GTR behaupten können. Und mit Yokohama haben wir jetzt auch einen Reifenpartner, der uns sicherlich weitere Sekunden nach vorn bringen wird.“

Pilotiert wird der rund 370 PS starke Audi TT-RS von Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Christian Kranenberg (Schwäbisch Gmünd). Torsten Kratz ist seit Jahren Stammfahrer im Team von Rudi Brandl. Der 41jährige hat bereits mehrere Klassenrekorde auf der Nordschleife aufgestellt und arbeitet seit Jahren unter anderem als Porsche-Instruktor. „Ich kenne unseren Audi sehr gut und weiß, dass Rudi mit seiner Mannschaft das Fahrzeug über den Winter noch besser gemacht hat“, sagt Kratz. „In der VLN weht sicherlich ein anderer Wind als in der RCN, aber dennoch bin ich optimistisch. Klassensiege sollten machbar sein, vor allem wenn es regnet. Ich freue mich auf eine tolle Saison.“

Die Wege von Andreas Schettler und Torsten Kratz hatten sich in der Vergangenheit immer wieder mal gekreuzt. Sowohl beim 24h-Rennen als auch in der VLN bildeten sie ein erfolgreiches Team. Der Baden-Badener gilt als erfahrener und schneller Nordschleifen-Pilot. Christian Kranenberg kehrte nach achtjähriger Pause 2010 in den Motorsport zurück und startete 2011 im ADAC Chevrolet Cruze Cup. Beim 24h auf dem Nürburgring belegte der Unternehmer mit einem Ford Focus den fünften Klassenrang und war in der SP4T ein unmittelbarer Wettbewerber von Brandl Motorsport.

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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 06.Apr, 2012 10:12

1. Rennen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012

Trotz Nullrunde nicht unzufrieden

Auch wenn es für Brandl Motorsport keine Zielankunft beim Saisonauftakt zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gab: Mit vielen positiven Erkenntnissen und einem guten Gefühl kehrte das Team nach Walldürn in den Odenwald zurück. „Unser Audi TT-RS ist schnell und konkurrenzfähig. Jetzt müssen wir noch ein paar Dinge aussortieren. Unser großes Ziel ist das 24-Stunden-Rennen im Mai. Bis dahin werden wir das Fahrzeug standfest bekommen“, sagte Teamchef Rudolf Brandl.

Mit nur zwei gefahrenen Runden war das Rennen für Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) recht schnell zu Ende. Doch zu diesen Zeitpunkt lag das dynamische Sport-Coupé mit dem Quattro-Antrieb auf Rang drei bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm und hatte eindrucksvoll sein Potential unter Beweis gestellt.

„Es lief richtig gut“, schwärmte Torsten Kratz. „Ich hatte einen sehr guten Start und lag hinter den drei Raeder-Audi. Als sich eingangs Nordschleife der Schmersal-Audi drehte, war ich Dritter und hatte ein richtig gutes Gefühl. Im Verlauf der ersten Runde ließ schlagartig die Motorleistung nach. Wir haben zwar noch versucht zu reparieren, aber es hatte keinen Sinn mehr.“ Teamchef Rudi Brandl steht vor einem Rätsel: „Mit dem Turbolader hatten wir noch nie Probleme. Es ist ein Serienbauteil und wir können uns nicht erklären, warum dieser seinen Dienst quittiert hat.“

„Trotz des Ausfalls konnten Team und Auto ihr großes Potential aufzeigen“, zog Andreas Schettler ein durchweg positives Fazit. „Im Training zeigte sich auch bei nassen und feuchten Witterungsbedingungen, dass das Handling des Audi TT sehr gut ist. Im Quattro bin ich auf Anhieb super zurechtgekommen, obwohl wir direkt auf Slicks ins Training eingestiegen sind und es meine ersten Kilometer bei feuchten Witterungsbedingungen waren. Der Allradantrieb hätte sich beim heutigen Rennverlauf vielleicht als der große Joker erwiesen. Ich bin hochmotiviert für den nächsten Einsatz und bin sicher, dass Rudi Brandl und sein Team die Kinderkrankheiten ausmerzen werden.“

Christian Kranenberg war natürlich auch traurig: „Den Ausfall finde ich natürlich sehr schade“, sagte der Newcomer im Brandl-Team. „Wir hatten uns Rang drei vorgenommen und das hätten wir auch erreichen können. Und ich hatte mich natürlich auf ein paar schöne Runden im Trockenen und mehr Fahrpraxis gefreut.“ Denn im Qualifying war Kranenberg mit Slicks auf nasser Strecke falsch bereift. „Ich hatte dann direkt einen Dreher, bin aber nirgends angeschlagen. Meine zweite Runde war für Regenreifen zu trocken und für Slicks zu Nass. Alles in allem sehr enttäuschend - wenn man sieht, was möglich gewesen wäre.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 23.Apr, 2012 19:11

VLN 2/2012 14.04.12

Centartikel stoppt perfektes Rennen

„Reine Vorsichtsmaßnahme, nichts Schlimmes“, begründete Teamchef Rudolf Brandl den Rückzug seines Audi TT-RS nach 2,5 Stunden beim zweiten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Torsten Kratz (Mönchengladbach) und Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) ein problemloses Rennen. „Nur das Wetter war heute ganz schön verrückt“, waren sich beide Piloten einig.

Torsten Kratz hatte als Startfahrer am Volant des dynamischen Sport-Coupés Platz genommen. „Das Auto lief richtig gut, Kompliment an Rudi und seine Mannschaft“, sagte der 41jährige. „Ich fühlte mich wie beim 24h-Rennen in 2011, wo der Audi ebenfalls eine phantastische Performance hatte, uns dann aber eine unverschuldete Kollision nach 50 Runden nachts aus dem Rennen riss.“

Die wechselnden Witterungsbedingungen während seines Neun-Runden-Stints machten dem Porsche-Instrukteur zu schaffen. „Über den Winter haben wir dem Audi eine breitere Spur und breitere Reifen spendiert. Doch bei partiellem Platzregen kühlen die Slicks jetzt deutlich schneller aus, daran musste ich mich gewöhnen. Wir sollten hier demnächst vielleicht ein paar Intermediates bereit halten, um den Quattro-Vorteil auch richtig zu nutzen. Im Trockenen liegt der TT wie ein Brett auf der Straße, nur einige Gelbphasen störten den Rhythmus.“

Christian Kranenberg übernahm ab der zehnten Runde das Volant. Der 32jährige, erst seit diesem Jahr für Brandl Motorsport unterwegs, steigerte sich von Runde zu Runde. „Ich bekomme immer mehr Fahrpraxis und zum Glück ließen auch bei mir die Regenschauer nach. Der Audi ist einfach zu beherrschen und macht riesig Spaß! Leider bekam ich leichte Motoraussetzer und nach Rücksprache über Funk mit Rudi Brandl habe ich den Audi lieber abgestellt. Wir wollten das Problem genau analysieren.“

Der Teamchef erklärte dazu: „Wir haben recht schnell den Fehler gefunden: Ein Benzinschlauch hatte einen leichten Riss, somit zog der Motor phasenweise Luft. Wir waren gerade mit der Reparatur fertig, als das Rennen wegen Hagels vorzeitig abgebrochen wurde.“

Beim dritten VLN-Rennen am 28. April wird auch Andreas Schettler (Baden-Baden) das Duo Kratz-Kranenberg wieder unterstützen. Wer beim 24h-Rennen Mitte Mai als vierte Fahrer mit von der Partie ist, kann Rudolf Brandl noch nicht bestätigen. „Wir haben einige interessante Anfragen und ich bin sehr zuversichtlich, einen guten Piloten zu finden, der schnell ist und in unser Team passt. Wir wollen ja nicht nur ankommen, sondern auch möglichst erfolgreich abschneiden!“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 07.Mai, 2012 21:15

RCN 2 - 05.05.12

Gelungene Generalprobe: Die 24 Stunden können kommen

Rudolf Brandl (Walldürn) und Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) überzeugten beim zweiten Rennen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf ganzer Linie: Der als Generalprobe für die ADAC 24 Stunden gedachte Lauf wurde für das Duo am Steuer des Brandl-Audi TT-RS zu einem vollen Erfolg. Mit 9.08 Minuten drehte Rudi Brandl sogar die zweitschnellste Rundenzeit des Tages im Feld der 129 Starter.

„Perfekt, keine Probleme, standfest, sicher und schnell. Besser hätte es heute nicht laufen können“, sagte Brandl nach dem Rennen. „Es hat irre viel Spaß gemacht und ich bin für das 24 Stunden-Rennen mehr als zuversichtlich.“ Im von heftigen Regenfällen und zahlreichen Nebelschwaden geprägten Rennen lief das dynamische Sportcoupé im Rallye-Retro-Design vom ersten Meter an wie das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk. „Es war halt Quattro-Wetter“, brachte es Brandl auf den Punkt.

Für Christian Kranenberg waren es die ersten Nordschleifen-Meter im Nassen. Entsprechend vorsichtig und umsichtig ging der 32jährige zu Werke. „Ich habe mich langsam ans Limit getastet und mich aus allen Kämpfen herausgehalten. Warum sollte ich so kurz vorm Saisonhöhepunkt unnötig Risiken eingehen? Jetzt freue ich mich auf das 24 Stunden-Rennen.“

Dort werden sich Torsten Kratz (Mönchengladbach), Christian Kranenberg, Andreas Schettler (Baden-Baden) und Stefan Michels (Bleialf) am Steuer des Brandl Motorsport-Audi TT-RS abwechseln. „Ankommen und unter die ersten Drei in der Klasse fahren“, hofft Teamchef Rudi Brandl.

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Beitrag von Jörg Ufer » So 13.Mai, 2012 18:55

RCN 1 & RCN 2 2012

Torsten Kratz überzeugt auf ganzer Linie

Egal welches Auto, egal welches Wetter, egal welche Rennserie: Torsten Kratz ist immer ganz vorne bei der Musik. So auch bei den ersten beiden Rennen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2012, wo der 41jährige einmal mehr unterstrich, das er aktuell zu den schnellsten Piloten auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt gehört.

Zusammen mit Motorsport-Neueinsteiger Christian Straube aus Schwalmstadt teilte sich Kratz das Cockpit in einem BMW M3 E46 in der Gruppe F über 2000 ccm. „Christian habe ich bei einem Fahrerlehrgang kennengelernt und wir beide waren sofort auf einer Wellenlänge“, erzählt Fahr-Instrukteur Kratz. „Er lernt unheimlich schnell und es macht sehr viel Freude, mit ihm zu arbeiten. Als er mich zu Beginn der Saison fragte, ob wir nicht mal zusammen fahren sollten, habe ich sofort ´ja´ gesagt.“

Der erste Einsatz am 21. April endete gleich mit einem überlegenen Klassensieg. Fast vier Minuten konnte das Duo auf den nächstplatzierten, keinen geringeren als den amtierenden Meister und Markenkollegen Guido Schuchert, herausfahren. In einem von wechselnden Wetterverhältnissen geprägten Rennen – mal nass, mal trocken – fuhr das Duo Straube/Kratz taktisch klug, fehlerfrei und schnell und bewies bei der Reifenwahl das richtige Näschen.

Dauerregen und Nebelschwaden prägten den zweiten Lauf am 5. Mai. Die Sicht war teilweise unter 50 Metern. Doch trotz seiner erst geringen Erfahrungen – vor allem im Regen - auf der anspruchsvollen Strecke übergab Straube zur Rennmitte das Volant auf Platz vier liegend von elf Startern an Kratz. „Das war eine prima Steilvorlage, perfekt“, bedankte sich der Mönchengladbacher für die Vorarbeit.

Kaum auf der Strecke, drehte Kratz mit dem seriennahen BMW mit die schnellsten Rundenzeiten des gesamten Feldes und knöpfte auch Meister Schuchert 25 Sekunden pro Runde ab. Aufgrund immer dichter werdenden Nebels wurde das Rennen zwei Runden vor Schluss abgebrochen. „Absolut richtig, die Sicherheit war nicht mehr gewährleistet“, bestätigte Torsten Kratz. „Sportlich natürlich schade, denn Platz zwei hinter Michael Funke im V8-BMW war locker möglich.“

Beim dritten RCN-Lauf am 17. Mai im Rahmen der ADAC 24 Stunden nimmt Torsten Kratz an der Seite von Andrea Heim im Renault Clio Platz. „Sie wollte mit mir unbedingt mal einen Lauf bestreiten und vielleicht kann ich ihr noch den einen oder anderen Tipp geben.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 24.Mai, 2012 21:29

Nachschau ADAC 24h-Rennen Nürburgring 17.-20. Mai 2012

Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren

„Es war der beste Audi TT-RS quattro, den ich jemals gefahren bin“, sagte Torsten Kratz, Porsche-Instrukteur und Fahrer bei Brandl Motorsport aus Walldürn. "Rudi Brandl und Timo Hämmerle haben einen Riesenjob gemacht, dass Auto nach den Rückschlägen in der VLN mit einer solchen Performance zum 24h-Rennen an den Start zu bringen." Das das Team mit der Fahrerpaarung Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden), Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) und Stefan Michels (Bleialf) nicht die Zielflagge sah, lag an einem der berühmten Centartikel, die manchmal über Sekt oder Selters entscheiden.

19 Runden hatte das Fahrer-Quartett im Qualifying mit dem einzigen auf Serienbasis aufgebauten Audi TT-RS des gesamten Feldes abgespult. Ohne Probleme und richtig schnell. Und mit Allrad: Denn der Brandl-Audi war der einzige Quattro angetriebene TT-RS unter den 171 Fahrzeugen. Die vier reinrassigen Audi Kundensport-Werkswagen, die ebenfalls bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm (SP4T) an den Start gingen, hatten noch die Nase vorn. Noch. „Unsere Chance ist die Distanz. Mit unserem Fahrzeug und unseren Piloten bin ich da sehr optimistisch“, sagte Teamchef Rudolf Brandl noch in der Startaufstellung.

Das erste Renndrittel verlief wie am Schnürchen: Seit dem Start um 16.00 Uhr nur Tanken, Scheiben putzen und Fahrer wechseln. Und nachdem die Werks-Audi TT ausnahmslose aus- oder zurückfielen, lag der Brandl-Audi bereits nach sieben Stunden auf dem zweiten Platz in der Klasse. Mit Tendenz Richtung P1, denn auch der führende Kundensport-Audi sollte ab Mitternacht für über zwei Stunden wegen Getriebewechsels parken.

Da parkte dann allerdings auch das dynamische Sport-Coupé im Retro-Rallye-Design. Andreas Schettler war am Steuer, als unerwartet der Motor im Bereich Eiskurve ausging und sich aufgrund geringer Bordspannung nicht mehr selbstständig starten ließ. „Mit einer Starthilfebatterie sprang er wieder an, aber um Mitternacht musste das Team erst einmal das Fahrzeug finden und erreichen“, erklärte Brandl. Rund eine Stunde kostete das Malheur, deren Ursache allerdings nicht lokalisiert werden konnte.

Aus der bis dahin herrschenden Ruhe wurde nun leichte Hektik. „Kommt der Fehler wieder?“, fragten sich alle im Team. Weiterer Zeitverlust addierte sich, nachdem Kranenberg mit einem Mini kollidierte und die Front beschädigte. Nach erfolgter Reparatur übernahm Stefan Michels, der dann allerdings im Schwalbenschwanz von der Strecke abkam und in die Leitplanken krachte. Der Audi TT-RS quattro musste zu einer umfangreichen Instandsetzung in die Box.

Fakt ist jedenfalls, dass nach 15,5 Stunden Renndauer Teamchef Rudi Brandl der weitere Einsatz des Audi TT-RS zu gefährlich war. „Ein gutes Ergebnis ist jetzt ohnehin nicht mehr möglich. Daher sollten wir in Ruhe in der heimischen Werkstatt den Fehler lokalisieren. Mein Dank gilt allen Teammitgliedern für den tollen Job und den unglaublichen Kampfgeist. Wir kommen wieder – denn mit den 24 Stunden haben wir noch eine Rechnung offen!“

Am 23. Juni startet Brandl Motorsport mit dem Audi TT-RS und dem Fahrertrio Kratz, Schettler und Kranenberg beim vierten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 27.Jun, 2012 23:41

VLN 4 - 23.06.12

Platz zwei: Bestes Saisonergebnis für Brandl Motorsport

Der Knoten ist geplatzt: Mit dem zweiten Platz bei den Specials bis 2500 ccm mit Turbolader (SP4T) feierte Brandl Motorsport beim vierten Rennen zu Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sein bislang bestes Saisonergebnis. Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) zeigten eine fehlerfreie Leistung und lenkten den Audi TT-RS ohne eine Schramme ins Ziel.

„Ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft für den perfekten Job“, lobte Teamchef Rudolf Brandl aus Walldürn. „Das war heute ein rundum gelungener Tag mit einem guten Ergebnis, schönem Wetter und viel Spaß! Hierauf können wir aufbauen, die nächsten Rennen können kommen.“

Nach der starken Leistung beim 24h-Rennen vor fünf Wochen, reiste die Odenwälder Mannschaft hochmotiviert an den Eifelkurs. Mit dem einzigen auf einem Serienwagen basierenden Fahrzeug in der Klasse nimmt Rudi Brandl gerne die Rolle des Underdogs an. „Die Mitstreiter in der SP4T sind ausschließlich so genannte Kundensport-TT, die Audi im Werk baut und für viel Geld anbietet. Aus meiner Sicht sind das schon fast Prototypen. Diese Fahrzeuge sind zwar schneller als unser seriennaher Quattro-TT, erweisen sich aber noch als sehr anfällig.“

Das vierte Rennen zur beliebtesten nationalen Rennserie Deutschlands offenbarte dieses erneut: Nur einer der drei Kundensport-Audi kam ohne Probleme durch. Kratz, Schettler und Kranenberg fuhren somit locker auf den zweiten Platz. „Ich hatte schöne Kämpfe mit Autos aus anderen oder vermeintlich stärkeren Klassen“, sagte Kratz. „Vielen Dank an Rudi Brandl und seine Mannschaft für das großartige Auto!“

Der 41jährige war froh, eine Startrunden-Kollision in der Warsteiner-Kurve unbeschadet überstanden zu haben. „Ein Z4 und ein Audi hatten sich berührt und kreiselten dann durchs Feld. Zum Glück wurde ich nicht involviert und konnte ohne Zeitverlust die Fahrt fortsetzen.“

Andreas Schettler und Christian Kranenberg freuten sich ebenfalls mächtig über das bislang beste Saisonresultat. „Wir wachsen immer mehr zusammen. Sowohl als Team als auch mit dem Fahrzeug. Dank der vielen Runden beim 24h-Rennen haben wir jetzt viel mehr Fahrpraxis als vorher. Die nächsten Rennen können kommen!“

Schon am 7. Juli heißt es „Ring frei“ zum fünften Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 09.Jul, 2012 21:57

VLN 5 - 07.07.12

Wieder Platz zwei für Brandl Motorsport

Beim fünften Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring freute sich Brandl Motorsport erneut über einen Podiumsplatz bei den Specials bis 2500 ccm mit Turbolader (SP4T). Nach vier Stunden Fahrzeit kreuzten Torsten Kratz (Mönchengladbach), Christian Kranenberg (Schwäbisch Gmünd) und Christian Straube (Schwalmstadt) zum zweiten Mal in Folge als Zweiter den Zielstrich.

„Ein ganz großes Kompliment muss in meiner Mannschaft und den Piloten aussprechen“, strahlte Teamchef Rudolf Brandl (Walldürn). „Ein fehlerfreies Wochenende wurde einmal mehr mit einem Top-Ergebnis belohnt.“ Lediglich die Verwendung einer anderen Reifenmarke erwies sich als nicht vorteilhaft. „Die waren nichts, aber ein Versuch war es wert.“

Torsten Kratz war erneut der Startfahrer. Der 41jährige überzeugte einmal mehr mit guten Rundenzeiten trotz Reifenproblemen. „Die Vorderräder waren nach vier Runden völlig fertig“, schilderte Kratz. „Ich habe nur noch versucht, ohne zusätzlichen Boxenstopp durch meinen Stint zu kommen. Dabei habe ich mindestens 20 Sekunden pro Runde eingebüßt. Ansonsten verlief alles nach Plan.“ Zum planmäßigen Boxenstopp hatte Kratz dennoch knapp 25 Positionen im Gesamtklassement gutgemacht.

Im Mittelstint übernahm Christian Kranenberg das Steuer und neue Vorderräder wurden montiert. Doch auch dieser haderte mit den Reifen. „Der Audi war wirklich perfekt und es wäre auch etwas schneller gegangen. Aber mit dieser Reifenmischung war kein Blumentopf zu holen.“

Für das letzte Renndrittel wurde der Quattro-TTRS dann wieder mit Reifen des altbekannten Reifenherstellers ausgerüstet.

Christian Straube bestritt nicht nur sein erstes Rennen im Brandl-Audi, sondern es war auch sein VLN-Debüt. „Hier weht schon ein anderer Wind als in der RCN. Man muss hier permanent hochkonzentriert sein. Aber es hat super geklappt und ich habe mich immer besser an das Auto gewöhnt. Vielleicht gibt es dieses Jahr nochmals die Gelegenheit für Brandl-Motorsport in der VLN zu starten. Das war heute jedenfalls erstmal ein richtig schöner Tag!“

Unter dem Jubel der Brandl-Mannschaft an der Boxenmauer kreuzte Straube als Zweiter den Zielstrich.

Schon in 14 Tagen geht es weiter: Am 21. Juli steht das sechste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 25.Jul, 2012 22:42

VLN 6 - 21.07.12

Drittes Podium in Folge für Brandl Motorsport

Mit dem dritten Klassen-Podium in Folge für Brandl Motorsport endete das sechste Saisonrennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden) und Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gmünd) lenkten nach etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit den Audi TT-RS auf den dritten Platz bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm (SP4T).

„Alle drei Fahrer und das gesamte Team haben einmal mehr einen super Job abgeliefert“, freute sich Teamchef Rudolf Brandl (Walldürn). Im gleichen Maße ging das Lob zurück. „Rudi hat in den letzten zwei Wochen den Audi einmal mehr in die richtige Richtung weiterentwickelt“, waren sich alle drei einig.

Von Hankook-Reifen sehr angetan

Erstmals waren auf dem rund 380 PS starken TTRS mit Quattro Reifen von Hankook montiert. Und zwar jene, die die aktuellen DTM-Autos auf der Vorderachse verwenden. Schon nach dem Qualifying war Rudi Brandl äußerst angetan. „Der Hankook hat auf jeden Fall ein deutlich breiteres Temperaturfenster als unsere bisherige Marke. Außerdem bietet dieser Reifen enorm viel Gripp. Nach dem Rennen wissen wir noch mehr.“

Startfahrer Torsten Kratz wusste nach seinem Acht-Runden-Stint nur Gutes zu berichten. „Ich hatte vom ersten bis zum letzten Meter exzellente Traktion und eine hervorragendes dynamisches Fahrverhalten, das hat richtig Spaß gemacht. Bis zur Döttinger Höhe konnte ich den Schmersal-TTRS hinter mir halten. Auf der langen Geraden war allerdings eine deutliche Mehrleistung der frontgetriebenen Kundensport TTRS zu sehen. Trotzdem, es war heute wohl der schnellste Stint, den ich jemals mit dem Brandl Motorsport-Audi TTRS quattro absolviert habe.“ Kratz schnellste Rundenzeit betrug 9.06,268 Minuten.

In 9.19,997 Minuten war auch Andreas Schettler im Mittelturn so schnell wie noch nie. „Die Veränderungen an der Hinterachse waren gut spürbar, da hat Rudi was richtig Gutes ausgetüftelt.“ Und auch Christian Kranenberg, der das dynamische Sport-Coupé im Rallye-Retro-Design schließlich ins Ziel brachte, sparte nicht mit Lob fürs Team: „Ich hätte noch stundenlang weiter fahren können. Das Wetter war gut, der Audi lag super und es gab heute recht wenig Gelbphasen.“

In zwei Wochen steht mit dem Sechs-Stunden-Rennen der längste Lauf des Jahres auf dem Programm. Neben den Stammpiloten Torsten Kratz und Andreas Schettler werden dann auch Teamchef Rudolf Brandl sowie Christian Straube (Schwalmstadt) ins Lenkrad greifen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 06.Aug, 2012 21:58

VLN 7 - 04.08.12

Klassensieg beim Saisonhöhepunkt für Brandl-Audi

Mit dem bislang größten Erfolg für Brandl Motorsport aus Walldürn endete das ADAC 6-Stunden-Rennen auf dem Nürbugring, dem Saisonhöhepunkt zur VLN Langstreckenmeisterschaft. Torsten Kratz (Mönchengladbach), Andreas Schettler (Baden-Baden), Christian Straube (Schwalmstadt) und Teamchef Rudolf Brandl (Walldürn) feierten mit dem Audi TT-RS quattro bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm (SP4T) einen überlegenen Klassensieg.

„Ein Wahnsinns-Ergebnis, ich kann es noch gar nicht fassen“, freute sich Rudi Brandl, als Torsten Kratz nach etwas mehr als sechs Stunden den Zielstrich überquerte. „Ich bin stolz auf die gesamte Truppe. Fehlerfreie Fahrer, perfekte Boxenstopps. Besser geht es nicht.“

Die richtige Mischung aus Schnelligkeit und Zuverlässigkeit war einmal mehr der Schlüssel zum Erfolg für das Badener Team. Während der Brandl-Audi im Retro-Rallye-Design konstant seine Runden drehte, fielen die Kundensport-Audi aus der Werksabteilung ausnahmslos in der ersten Stunde aus. „Unsere Chance war die Konstanz und wir haben diese genutzt. Wir mussten auf Probleme der Wettbewerber hoffen. Dass alle so schnell ausfielen, hat uns natürlich überrascht. Und ich fühle mit den Kundensport-Teams, so etwas wünscht man keinem. Da bin ich ehrlich!“, sagte Brandl.

Torsten Kratz nahm als Erster am Volant Platz, dann folgten Schettler, Straube und Brandl, ehe der Mönchengladbacher für die letzten Runden erneut ins Cockpit des dynamischen Sport-Coupés zurückkehrte. „Die letzte Runde war ein Traum, die habe ich richtig genossen“, sagte Kratz. „Es war ein irres Gefühl, endlich das gesteckte Ziel mit dem Team Brandl Motorsport erreicht zu haben.“

Über beide Ohren strahlte auch Andreas Schettler. „Unser Audi war heute ein Traum, ein großer Dank gebührt dem Team. In der Klasse war natürlich schnell die Luft heraus, aber im Gesamtklassement konnte ich einige Plätze gutmachen. Die Hankook-Reifen waren hervorragend und dieser Sieg ist einer meiner größten Erfolge als Motorsportler!“

Grenzenloser Jubel herrschte bei Christian Straube, der bei seinem erst zweiten VLN-Rennen bereits ganz oben auf dem Klassen-Podium stehen durfte. „Unglaublich, einfach Wahnsinn. Das Auto war perfekt vorbereitet und das Miteinander auf der Strecke harmonierte sehr gut. Ich bin stolz, mit diesem Team heute diesen Erfolg zu feiern."

Am 25. August steht das achte VLN-Saisonrennen auf dem Programm, dann auch wieder über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Wer neben Kratz dann den Audi TT-RS quattro pilotieren wird, ist noch unklar. Andreas Schettler muß aus terminlichen Gründen die Teilnahme absagen und Christian Kranenberg kuriert noch eine kleine OP aus.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 24.Aug, 2012 0:23

RCN 6 - 18.08.12

Mit zwei weiteren Klassensiegen von Brandl Motorsport endete der sechste Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Lausitzring. „Es war ein großartiges Wochenende mit hervorragenden Ergebnissen und einem tadellos laufenden Audi TT-RS“, freute sich Teamchef und Fahrer Rudolf Brandl aus Walldürn. „Ein ganz großes Kompliment an die Veranstalter: Diese erste RCN-Veranstaltung auf dem Lausitzring war rundum gelungen.“

Erstmals in der über 50jährigen Geschichte von Deutschlands ältester Breitensportserie stand ein Wertungslauf auf der Langversion des Eurospeedways auf dem Programm. Mit 12,030 Kilometer ist die 1999 eingeweihte Strecke die drittlängste auf der Welt. „Eine sehr schöne und reizvolle Strecke mit vielen schnellen Ecken und Mutkurven. Dazu eine perfekte Infrastruktur. Viermal zehn Runden haben irre viel Spaß gemacht.“

Die hohen Außentemperaturen von über 30 Grad machten Brandl wenig aus. „Klar war das anstrengend. Aber unser Audi fährt sich super. Die Hankook-Reifen bewiesen einmal mehr ihr unheimlich breites Temperaturfenster und im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerbern hatte ich keine Bremsprobleme.“

Sowohl im eigentlichen RCN-Lauf als auch im einstündigen Sprintrennen hatte Rudi Brandl vom ersten Meter an alles im Griff. Neben dem Sieg bei den Specials bis 2600 ccm belegte das dynamische Sport-Coupé den fünften Gesamtrang im Feld der 56 Starter. Nur drei Porsche und ein bärenstarker BMW M3 waren schneller.

Sonntags gab es zusätzlich ein 60 Minuten-Sprintrennen auf der DTM-Variante. Hinter einem Porsche GT3, einem Aston Martin und einem BMW M3 belegte Rudi Brandl dieses Mal sogar Gesamtrang vier. „Diese Streckenführung ist zwar nicht so interessant wie die lange Variante, hat aber auch seinen Reiz. Wenn die RCN hier nochmal gastiert, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 26.Aug, 2012 21:48

VLN 8 - 25.08.12

Erfolgsserie des Brandl-Audi TT-RS hält an

Der auf einem Serienfahrzeug basierende Audi TT-RS von Brandl Motorsport setzt seine Erfolgsserie weiter fort: Beim achten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring belegten Torsten Kratz (Mönchengladbach), Christian Kranenberg (Schwäbisch Gmünd) und Mathias Renz (Kirchberg) den dritten Rang bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm (SP4T). Für den Rennstall aus Walldürn war es das fünfte VLN-Klassenpodium in Folge, sogar das siebte in Serie inklusive der RCN-Starts.

„Wir können mit diesem Ergebnis erneut sehr zufrieden sein“, sagte Teamchef Rudolf Brandl. „Die beiden Kundensport-Werkswagen sind einfach zu schnell und noch außer Reichweite. Meine drei Piloten haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren schnell, zügig und fehlerfrei unterwegs und hatten keinerlei technische Probleme.“

Wie gewohnt, nahm Torsten Kratz als erster Pilot am Volant des dynamischen Sport-Coupés Platz. „Ich erwischte einen guten Start und konnte in meiner Gruppe direkt ein paar Plätze gutmachen. Eine leichte und unnötige Kollision mit dem Wasel-Audi blieb gottlob ohne Folgen. Die zahlreichen Unfallstellen verhinderten gute Rundenzeiten. Es war schon fast unglaublich, wie viel Schrott da in den ersten Runden herumlag. Unglaublich!“

Christian Kranenberg kletterte für den Mittelstint ins Cockpit. „Mein Rennen lief gut und während meiner Runden gab es auch nicht so viele Gelbphasen. In meinen letzten beiden Umläufen ging im Bereich Hohe Acht ein Regenschauer nieder. Einmal hatte ich etwas Glück und bin relativ kontrolliert geradeaus durch die Wiese gefahren. Mit mir zusammen haben bestimmt noch fünf weitere Fahrzeuge dort die Fahrbahn verlassen.“

Erstmals gehörte Mathias Renz zu den Piloten des Brandl-Audi. Die Nordschleife ist für den Kirchberger aber kein unbekanntes Terrain. „Ich habe hier schon viele Rennen bestritten, zuletzt auf Renault Clio. Ein Allradler war noch keiner dabei. Mit dem Audi Quattro kam ich auf Anhieb bestens zurecht. Die Strecke war voll und ich hatte keine freie Runde, aber die Hankook-Reifen boten richtig guten Gripp und das Fahrwerk ist in Rudis TT-RS sowieso ein Traum.“

Das neunte Rennen zur populärsten Breitensportserie Europas findet am 29. September statt. Dann kehrt Andreas Schettler (Baden-Baden) ins Team zurück und bildet dann mit Kratz und Kranenberg das Fahrertrio.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 30.Sep, 2012 16:23

VLN 9 - 29.09.12

Ausfall kurz vor Schluss beendet Erfolgsserie

Nach zwei Klassensiegen und vier weiteren Podiumsplatzierungen endete beim neunten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring die Erfolgsserie von Brandl Motorsport. Auf Platz drei in der Klasse SP4T liegend, mussten Torsten Kratz (Mönchengladbach) und Andreas Schettler (Baden-Baden) den Audi TT-RS 25 Minuten vor Ablauf der vier Stunden Renndistanz mit einem technischen Defekt abstellen. „Wir waren erneut auf dem Weg zu einem Podiumsrang, als die Defekthexe leider zugeschlagen hat“, sagte eine enttäuschter Teamchef Rudolf Brandl (Walldürn).

Zunächst lief alles nach Plan – zumindest fast. Startfahrer Kratz erlebte eine erste Runde, die es in sich hatte. Die drei Klassenkollegen, ausnahmslos vom Werk gebaute Kundensport-Audi TT, kreiselten in den ersten sieben Kurven von der Strecke. Somit konnte der Brandl-Pilot mit dem auf einem Serienfahrzeug basierenden TT sogar für einen knappen Umlauf Führungsluft schnuppern. Zwischen Mercedes-Arena und Kurzanbindung hatte Kratz Glück, einem sich drehenden norwegischen Audi aus einer anderen Klasse noch so eben ausweichen zu können. „Das war schon eine irre Startrunde“, sagte Kratz. Bis auf ein kurzes Problem mit dem Hauptschalter verlief der Stint des 41jährigen ruhig. „Ich habe kurz gestoppt und resettet, dann ging es auch schon weiter.“

Nach sieben Runden übernahm Andreas Schettler planmäßig das Steuer des dynamischen Sport-Coupés im Rallye-Retro-Design. „Das Auto lief wirklich gut, ich war prima unterwegs. Allerdings musste auch ich einmal das Fahrzeug resetten. Leider gab es unzählige Gelbphasen, so dass es schwierig war, den richtigen Rhythmus zu finden. Ich habe versucht, den vielen umherliegenden Trümmerteilen auszuweichen, um mir keinen Reifenschaden einzufangen.“

Für das letzte Renndrittel kehrte Kratz ins Cockpit zurück. Drei Runden vor Schluss dann das vorzeitige Ende im Streckenabschnitt Brünnchen. „Ich machte einem nachfolgenden Audi R8 Platz und fuhr am linken Fahrbahnrand leicht über die Randsteine. Dabei spürte ich bereits, wie das Auto leicht einknickte. In der folgenden Rechtskurve brach der Audi hinten links aus und ich rutschte quer über den Curb. Zum Glück habe ich keine Leitplanke berührt.“ Ein gebrochener Stoßdämpfer und als Folgeschaden ein gebrochener Querlenker konnten später als Ursache ermittelt werden.

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