[VLN&24h]: Brandl Motorsport Audi TT-RS

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 23.Mär, 2013 9:47

Saisonvorschau 2013

Brandl Motorsport mit bewährten Paket am Start

Evolution statt Revolution: Der bekannt schnelle und erfolgreiche Audi TT-RS von Brandl Motorsport wurde über den Winter nur in Details verbessert. „Unser Paket stimmte bereits im Vorjahr, darauf haben wir aufgebaut“, sagt Teamchef Rudolf Brandl (Walldürn). „Neben Feinabstimmungen im Fahrwerksbereich haben wir vor allem die Software der Motorelektronik optimiert.“

Bei allen Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und beim 24 Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs wird das quattro-angetriebene Coupé an den Start gehen. „Vom reinen Speed her können wir die werksunterstützten Kundensportautos in unserer Klasse nicht schlagen, unser Plus ist höchstens die Zuverlässigkeit. Vor allem beim 24 Stunden-Rennen Mitte Mai wollen wir „zuschlagen“ und möchten um den Klassensieg mitfahren.“

Wie im Vorjahr, gehört Christian Kranenberg aus Schwäbisch Gmünd zu den Stammpiloten. „Bei den letzten Rennen in 2012 fiel ich leider verletzungsbedingt aus. Daher freue ich mich jetzt riesig auf die neue Saison! Rudi hat ja im letzten halben Jahr doch einiges verändert oder neu eingebaut, das will ich endlich live erleben.“

Seine neuen Teamkollegen sind Stefan Michels aus Bleialf, der im Vorjahr beim 24 Stunden-Rennen die Badener Mannschaft bereits verstärkte, sowie der Dürener Benjamin Weidner. Andreas Schettler (Baden-Baden), Stammfahrer in 2012, muss aus beruflichen Gründen heuer kürzer treten. Die Jagd einmal rund um die Jahr und VLN-Rennen in der zweiten Jahreshälfte 2013 hat Schettler aber fest eingeplant.

Teamchef Rudi Brandl selbst wird bei einigen Läufen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring an den Start gehen. „Das sind schöne Veranstaltungen und im Gesamtklassement kann man hier mit unserem Audi weit nach vorn fahren. Die VLN ist dagegen mittlerweile so professionell, dass man sich für den Job als Team-Manager oder Fahrer entscheiden muss.“

Der Startschuss zur neuen Saison fällt erst am Samstag, den 13. April, nachdem der geplante Saisonauftakt witterungsbedingt abgesagt werden musste.

Die Termine 2013:

23.03.2013: VLN 1 (witterungsbedingt abgesagt, möglicher Ersatztermin)
13.04.2013: VLN 2
27.04.2013: VLN 3
18.-20.05.13: ADAC 24h-Rennen
22.06.2013: VLN 4
20.07.2013: VLN 5
24.08.2013: VLN 6
14.09.2013: VLN 7
28.09.2013: VLN 8
12.10.2013: VLN 9
26.10.2013: VLN 10

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 15.Apr, 2013 18:11

VLN 2 - 13.04.13

Klassensieg mit dem Glück des Tüchtigen

Brandl Motorsport hat beim Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat einen glücklichen Sieg bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm gefeiert. Nach vier Stunden Fahrzeit kreuzten Christian Kranenberg (Schwäbisch Gmünd), Stefan Michels (Bleialf) und Benjamin Weidner (Düren) mit dem Audi TT-RS als Erste die Ziellinie. Zu verdanken war dieser Erfolg einem tollen Teamgeist sowie einer ordentlichen Portion Glück.

„Aber wie lautet ein altbekanntes britisches Sprichwort?“ fragte Teamchef Rudolf Brandl nach der Zieldurchfahrt in die Runde. „To finish first, first you have to finish! Und genau das war heute unser Motto! Ich muss meiner Mannschaft und meinen Piloten ein ganz großes Kompliment aussprechen.“

In der mit nur zwei Startern leider dünn besetzten Klasse hatte das Brandl-Trio in der Anfangsphase keine Chance gegen den aus der Audi Kundensport-Abteilung stammenden Audi TT des Teams race&event. Kurz nach Rennmitte parkte dieser allerdings mit defektem Vortrieb im Bereich Kesselchen und musste aufgeben.

„Unsere einzige Chance ist die Zuverlässigkeit“, bestätigte Rudi Brandl einmal mehr seine Aussage von vor der Saison. „Wir als kleines Privatteam können einen solchen im Werk gebauten Boliden nur mit Kampfgeist, Zuverlässigkeit und Glück besiegen. In der Vergangenheit erwiesen sich diese Fahrzeuge bereits als sehr anfällig und heute wurde dieses wieder bestätigt. Wobei es mir natürlich für die race&event-Fahrer leid tut, sie hätten den Sieg verdient gehabt!“

Unter schwierigen Bedingungen fand das 90minütige Zeittraining statt. Zunächst war die Strecke rundherum feucht, trocknete aber kontinuierlich ab. So richtig nutzen konnte das Fahrertrio aber den Quattro-Vorteil nicht. „Alle drei sollten ihre Pflichtrunden abspulen und sich allmählich wieder an die Strecke gewöhnen“, schilderte Brandl. „Die Winterpause war fast sieben Monate lang und mit über 200 Autos war die Strecke auch verdammt voll.“ Bis auf eine defekte Zündspule lief das Coupé fehlerfrei.

Startfahrer Kranenberg fand keinen richtigen Rhythmus, da verschiedene Streckenabschnitte wegen Aufräumarbeiten nach Unfällen zu Tempo 60-Zonen avancierten. Am Ende der fünften Runde parkte der Audi TT-RS dann unplanmäßig vor der Box: Die rechte vordere Antriebswelle musste gewechselt werden. Nach rund 25 Minuten Standzeit stieg Michels ins Cockpit und übernahm den Mittelstint. Bei seinem Debüt im Brandl-Team lenkte Weidner den Fünfzylinder schließlich ins Ziel.

Das nächste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, gleichzeitig die letzte Generalprobe für die ADAC 24 Stunden, findet am 27. April statt.
Zuletzt geändert von Jörg Ufer am Do 27.Jun, 2013 18:19, insgesamt 1-mal geändert.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 30.Apr, 2013 23:59

RCN 1 - 20.04.13
VLN 3 - 27.04.13

Zwei Erfolge innerhalb einer Woche

Innerhalb von nur sieben Tagen war Brandl Motorsport aus Walldürn zweimal erfolgreich. Einen Klassensieg in der RCN und einen zweiten Platz in der VLN durfte die Mannschaft rund um Teamchef Rudolf Brandl feiern. Wenige Meter fehlten, und auch in der VLN hätte es den zweiten Sieg in Serie für den allradgetriebenen Audi TT-RS gegeben. „Unser Start in die Motorsportsaison war sehr gut, die 24 Stunden können kommen“, so der Team-Eigner.

Nach dem Klassensieg beim zweiten Rennen zu VLN Langstreckenmeisterschaft fuhr die Mannschaft optimistisch zum Saisonauftakt in der Rundstrecken Challenge (RCN) an den Eifelkurs. Neben Stammpilot Christian Kranenberg (Schwäbisch Gmünd) griff nach längerer Pause der Teamchef persönlich ins Lenkrad.

Und der Walldürner zeigte, dass er noch immer zu den ganz schnellen Piloten auf dem Eifelkurs zählt. In 7.42 Minuten für die reine Nordschleife verbesserte Brandl im dritten Umlauf seine persönliche Bestzeit um satte zehn Sekunden. „Das war ´ne gute Runde mit wenig Verkehr bei optimalen Bedingungen.“ In der mit fünf Fahrzeugen stark besetzten Klasse der Turbo-Specials bis 2600 ccm fuhr Brandl bis zur Halbzeit auf den Zweiten 42 Sekunden Vorsprung heraus.

Kranenberg übernahm das Steuer, büßte zwar ein paar Sekunden ein, kreuzte aber als Klassensieger und Gesamtsechster (von 140) den Zielstrich. „Beim Überrunden musste ich aufpassen und ich durfte nicht mit Gewalt vorgehen. Einer fuhr nach links, einer nach rechts... Es ging gut und das Ergebnis ist prima!“

Beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft teilte sich Kranenberg das Cockpit wieder mit Stefan Michels (Bleialf) und Benjamin Weidner (Düren). Starke Regenfälle während des Qualifyings und in der ersten Rennhälfte verlangten höchste Konzentration bei den Piloten. Zum Ende hin trocknete das Asphaltband allerdings vollständig ab. Michels übernahm den Part des Startfahrers, dann Weidner und zum Schluss lenkte Kranenberg den Audi TT.

Der Rennverlauf ist schnell erzählt. Der private Brandl-Bolide hatte zunächst gegenüber den beiden TT aus der Werks-Kundensportabteilung das Nachsehen. Nach 16 Runden schied der Erste mit dem „üblichen“ Getriebeschaden aus. Das Schwesterfahrzeug strandete ebenfalls mit defektem Vortrieb – allerdings erst wenige Meter hinter dem Zielstrich. Der wie immer problemlos laufende Brandl-Audi musste sich somit knapp geschlagen geben.

„Wir sind ja faire Sportsleute und gratulieren den Siegern“, sagte Brandl bei der Siegerehrung. „Aber wenn der zweite Werkswagen ein paar Meter früher gestrandet wäre, hätte ich auch nichts dagegen gehabt…“

Beim 24h-Rennen am 19. und 20. Mai wird das Trio Kranenberg, Michels und Weidner von Jochen Hudelmaier aus Ehningen unterstützt. Mit bislang vier Teilnahmen beim ADAC-Klassiker gilt Hudelmaier als erfahrener Pilot und optimale Ergänzung der Stamm-Mannschaft.

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 25.Mai, 2013 19:36

Nachschau 24h 2013

Ein zweiter Klassenrang wie ein Sieg

Mit dem zweiten Platz bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm für Brandl Motorsport aus Walldürn endete das 41. ADAC Zurich 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die Piloten Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gemünd), Stefan Michels (Bleialf), Benjamin Weidner (Düren) und Jochen Hudelmaier (Ehningen) zeigten eine fehlerfreie Leistung und brachten nach 74 Runden den Audi TT-RS ohne einen Kratzer ins Ziel.

„Mein Lob gilt allen Fahrern und dem gesamten Team“, betont Teamchef Rudolf Brandl. „Das Auto hat die Hatz völlig unbeschädigt überstanden und alle zwölf Boxenstopps verliefen absolut perfekt. Eine so gut eingespielte Boxen-Mannschaft wie dieses Jahr hatten wir noch nie. Ein großer Dank gebührt auch unseren Partnern und Sponsoren, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.“

Wie das berühmte Schweizer Uhrwerk drehte das allradgetriebene Sport-Coupé seine Runden auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. Von Sonnenschein bis heftigem Regen und Schlammbächen diagonal über die Piste bot das Wetter das gesamte Repertoire – sowohl in den Trainingssitzungen als auch im Rennen. Aufgrund der katastrophalen Sichtverhältnisse wurde das Rennen sogar nachts für rund neun Stunden unterbrochen.

„Alle vier Fahrer haben sich sehr gut an unsere Vorgaben gehalten und unsere Taktik hervorragend umgesetzt“, sagt Brandl. „Sich nur einem Kundensport-Werks-Audi geschlagen geben zu müssen ist keine Schande, im Gegenteil: Für mich ist der zweite Platz wie ein Sieg in der Amateur-Wertung.“

Obwohl bei Mischwetter und Regen die Chancen eines Quattro gegenüber einem Kundensport-Boliden am größten sind, trauert der Teamchef keine Sekunde einem möglichen Klassensieg nach. „Mit erhöhtem Risiko hätten wir natürlich schneller fahren können. Aber ob es dann gereicht hätte und unser Audi noch als Ganzes im Ziel stünde, kann ich mit Gewissheit nicht sagen.“

Stundenlang lieferte sich das Brandl-Team einen schönen Kampf mit dem Wölflick Racing-Ford Focus. Zumeist hatte der Audi die Nase vorn. Als während des letzten Renndrittels der Ford Probleme bekam, war die Entscheidung gefallen. Mit sieben Runden Vorsprung sah der Brandl-Audi die Zielflagge. Der viertplatzierte Audi TT hatte bereits 13 Runden Rückstand.

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 27.Jun, 2013 18:18

VLN 4 - 22.06.13

Glücklicher Sieg unter traurigen Umständen

Beim vierten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring landete Brandl Motorsport aus Walldürn seinen zweiten Saisonsieg. Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gemünd), Stefan Michels (Bleialf) und Andreas Schettler (Baden-Baden) hatten mit dem Audi TT-RS in ihrer Klasse im Ziel mehr als zwei Runden Vorsprung auf den nächstplatzierten Kundensport-Audi.

Überschattet wurde das auf vier Stunden angesetzte Rennen von einem tragischen Ereignis: Nach etwas mehr als der Hälfte rollte Opel Astra-Pilot „Wolf Silvester“ (Nürnberg) bei der Anfahrt zum Schwalbenschwanz aus und blieb regungslos im Fahrzeug sitzen. Reanimierungsmaßnahmen von Rettungskräften blieben leider erfolglos, der 55jährige zweifache VLN-Meister verstarb noch an der Rennstrecke. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen.

„Unsere Gedanken sind bei der Familie von Wolf Silvester, der wir unser tiefstes Mitgefühl aussprechen möchten“, sagte ein trauriger Rudolf Brandl. „Der Rennabbruch geht absolut in Ordnung, es war eine vollkommen richtige Entscheidung.“ Mit der Leistung seiner drei Piloten war der Teamchef sehr zufrieden: „„Meine Fahrer haben heute wieder einen super Job abgeliefert. Vielen Dank für die fehlerfreie Leistung. Aber feiern tun wir ein andermal.“

Bereits im Qualifying hatte Andreas Schettler, der zum ersten Mal in diesem Jahr am Steuer des Brandl-Audi Platz genommen hatte, mit einer 9.17,045 Minuten für einen Lichtblick gesorgt. „Das war eine gute Runde, aber es geht noch schneller. Im Training habe ich natürlich nicht alles riskiert, das Rennen ist das was zählt.“

Stefan Michels übernahm die Rolle des Startfahrers und drehte in der fünften Runde in 9.12,469 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. „Unser Audi wird von Rennen zu Rennen besser. Ich muss der Mannschaft rund um Rudi Brandl ein Riesenkompliment aussprechen!“

Im Mittelstint musste Christian Kranenberg mehrere Regenschauer überstehen. „Das war mit den Slicks ganz schön aufregend.“ Gravierender war eine Begegnung mit Trümmerteilen auf der Strecke im Bereich Flugplatz. „Vor mir sind ein Toyota und ein BMW kollidiert, die Strecke war dann übersät mit Teilen. Ich konnte nicht allen ausweichen, dadurch wurde unser Fahrzeug leicht beschädigt.“

Am 20. Juli steht das fünfte Saisonrennen auf dem Programm. Auch dann werden sich Kranenberg, Michels und Schettler das Cockpit im Brandl-Audi TT-RS teilen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 12.Sep, 2013 21:50

VLN 6 - 24.08.13

Sicheres Podium unglücklich verloren

Das mit sechs Stunden Fahrzeit längste Rennen innerhalb der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endete für Brandl Motorsport aus Walldürn nach 4,5 Stunden leider vorzeitig. Bei einem Unfall im Bereich Breidscheid, ausgelöst durch einen technischen Defekt als Folge einer Kollision, wurde der Audi TT-RS so stark beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. „Sehr schade, denn wir waren gut unterwegs und lagen auf einem sicheren zweiten Platz in der Klasse“, sagte Teamchef Rudolf Brandl.

Bei optimalen äußeren Bedingungen stieg zunächst Stefan Michels (Bleialf) ins Cockpit. „Trotz ein paar kleineren lokalen Regenschauern blieb die Strecke nahezu trocken. Man musste natürlich aufpassen und mit 198 Startern war die Strecke auch mächtig voll. Bis auf eine kleine Kollision lief alles bestens.“

Da der angekündigte stärkere Regen weiter auf sich warten ließ, übernahm Benjamin Weidner das Cockpit von Michels. Dann kam der Regen und auch der Einsatz von Christian Kranenberg (Schwäbisch-Gemünd), der sich bereits nach dem Training auf nasse Bedingungen freute: „Das ist mein Wetter, dann bin ich in meinem Element, wie man auch beim 24 Stunden-Rennen sehen konnte.“

Seine ersten vier Runden absolvierte Kranenberg noch auf Slicks, doch der Regen wurde immer intensiver. „Regenreifen waren die einzige vernünftige Wahl. Und natürlich war das jetzt endlich Quattro-Wetter, es ging gut vorwärts.“

Nach der 26. Runde übernahm dann Christian Straube das Volant. Doch der Schwalmstädter kam nur eine halbe Runde weit. Am Ausgang des Streckenabschnittes Breidscheid krachte der Audi-Pilot in die Leitplanken. „Christian trifft keine Schuld“, nahm Teamchef Rudi Brandl seinen Piloten in Schutz. „Wir haben später festgestellt, dass ein technischer Defekt vorlag, der durch die Kollision von Stefan Michels in der Anfangsphase ausgelöst wurde.“

Das nächste Rennen zur populärsten Breitensportserie Europas findet bereits in drei Wochen statt. Bis dahin wird in der Halle von Brandl Motorsport das Licht abends immer lange brennen. „Wir sind kein Profiteam und bereiten das Rennfahrzeug ausschließlich in unserer Freizeit vor. Wir müssen sehen, wann wir zurückkehren“, sagt der Teamchef.

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