[24h] dmsj-Youngster-Racing-Team 2013

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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[24h] dmsj-Youngster-Racing-Team 2013

Beitrag von Jörg Ufer » Fr 16.Mär, 2012 19:23

Am 3. und 4. April ist es soweit: Bei einem Sichtungslehrgang auf der Rennstrecke von Oschersleben werden die vier Kandidaten ausgewählt, die als dmsj-Youngster-Racing-Team (Y-R-T) das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2013 bestreiten werden. Bis dahin werden die Nachwuchspiloten in der Rundstrecken-Challenge (RCN) und der Langstreckenmeisterschaft (VLN) für das große Highlight ausgebildet. Beide Nürburgringserien sind Partner des dmsj-Projektes genauso wie das „Team FahrWerk“, welches die Einsätze vor Ort übernehmen wird.

Talentierte Piloten mit einer gewissen Erfahrung im Motorsport können sich unter www.dmsj.org bewerben. Geeignete Kandidaten im Alter von 18 bis 20 Jahren (Jahrgang 1992 bis 1994) werden eine Einladung zum dmsj-Sichtungslehrgang erhalten. In der Motorsport Arena Oschersleben nehmen die Nachwuchspiloten nicht nur an einer dmsj-Sichtung teil, sondern absolvieren zugleich einen Fahrer-Lizenzlehrgang (Kosten: 495 Euro). Dabei erhalten die Piloten am ersten Tag eine umfassende theoretische Schulung – inklusive schriftlicher Prüfung.

Am folgenden Tag wird unter anderem ein Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der Strecke unter Anleitung eines erfahrenen Instruktors absolviert. Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs stehen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm, um die vier Kandidaten für das dmsj-Youngster-Racing-Team auszuwählen.

Weitere Infos unter: www.dmsj.org
Zuletzt geändert von Jörg Ufer am Do 06.Sep, 2012 14:01, insgesamt 3-mal geändert.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 16.Apr, 2012 22:27

Fahrerquartett für das dmsj-Youngster-Racing-Team ausgewählt

Die vier Piloten des „dmsj-Youngster-Racing-Teams 2012/2013“ stehen fest. Sascha Friedrich (Essen), Marcel Hellberg (Hiddenhausen), Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) wurden bei einem zweitägigen Sichtungslehrgang in der Motorsport Arena Oschersleben als Förderkandidaten ausgewählt.

Unter der Leitung des dmsj-Leistungssport-Beauftragten Christopher Bartz erhielten alle Bewerber am ersten Tag zunächst eine umfassende theoretische Schulung und legten anschließend eine schriftliche Prüfung ab. Am folgenden Tag absolvierten sie unter anderem einen Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der Strecke unter Anleitung erfahrener Instruktoren. Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs, der von der Motorsport Arena unterstützt wurde, standen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm, um die vier Kandidaten für das dmsj-Youngster-Racing-Team auszuwählen. Dabei setzten sich Sascha Friedrich, Marcel Hellberg, Kevin Paefgen und Robin Strycek durch.

Die Nachwuchspiloten starten gemeinsam mit ihren Instruktoren am 21. April bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf vier Opel Corsa OPC, um sich intensiv auf die Nordschleife und ihre Besonderheiten vorzubereiten. Im nächsten Schritt geht das Quartett dann mit dem dmsj-Einsatzteam, dem „Team FahrWerk“, in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) sowie in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) an den Start. Im Frühjahr 2013 heißt es dann „Ring frei“ für die 24 Stunden in der Grünen Hölle.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 25.Apr, 2012 20:46

dmsj-Youngster-Racing-Team 2012/2013 / Nachschau 1. Lauf GLP Nürburgring

Fehlerfreier Job bei schwierigen Bedingungen

Besser und kaum anspruchsvoller hätte das Nordschleifen-Debüt der vier Piloten des „dmsj-Youngster-Racing-Teams 2012/2013“ im Rahmen der GLP-Serie kaum ausfallen können. Bei wechselhaften Witterungsbedingungen überzeugten Sascha Friedrich (Essen), Marcel Hellberg (Hiddenhausen), Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) am Steuer von vier Opel Corsa OPC. „Es war eine blitzsaubere Vorstellung aller vier Youngster“, war der dmsj-Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz voll des Lobes. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen.“

Die Gleichmäßigkeitsprüfungen der GLP-Serie sind die beste Plattform, die Nordschleife zu erlernen. „Nicht nur ambitionierte Nachwuchspiloten, auch Hobbyrennfahrer im gesetzteren Alter sollten hier anfangen, ehe es in RCN oder VLN weitergeht“, so Bartz. „Die längste und schwierigste Rennstrecke der Welt lernt man weder vor der Playstation noch im Schlaf. Hier heißt es üben, üben und nochmals üben.“

Für drei der vier Youngster waren es die ersten Meter überhaupt auf dem 20,832 Kilometer langen Asphaltband. Einzig Robin Strycek hatte Vorkenntnisse. „Das habe ich auch sofort gemerkt und habe, je nach Wetter, ihm auch verschiedene Linien erklärt. Gerade im Nassen fährt man diverse Kurven vollkommen anders. Und Robin hatte ein unglaubliches Lerntempo, echt klasse“, sagte Ralf Kraus.

Perfekte Fahrzeuge vom Opel Performance Center

Der Routinier aus Köln hatte die ersten sechs Runden am Volant Platz genommen, Strycek daneben auf dem heißen Stuhl. Zur Distanzmitte wurden die Plätze getauscht. Genauso gingen auch Ullrich Neuser (bei Marcel Hellberg), Tobias Neuser (bei Kevin Paefgen) und Christopher Bartz (bei Sascha Friedrich) vor.

„Ein großes Kompliment müssen wir an das Opel Performance Center aussprechen, die uns die vier Opel Corsa zur Verfügung gestellt haben“, sagte Ullrich Neuser. „Dieses Fahrzeug ist hervorragend für den Wettbewerbseinsatz geeignet, gerade hier auf der Nordschleife. Man merkt, dass im Corsa OPC Rennsportgene verbaut wurden.“

dmsj-Youngster ohne einen Kratzer

Eine Schrecksekunde hatte das Duo Tobias Neuser/Kevin Paefgen zu überstehen: „Eingangs Brünnchen drehte sich vor uns ein Mercedes 190E und krachte rechts in die Leitplanken. Gottlob traf der uns nicht“, berichtete Neuser. Überhaupt war es die unfallreichste GLP aller Zeiten: Der Veranstalter registrierte 32 Leitplankentreffer, zum Glück keinen Personenschaden. Ohne einen Kratzer erreichen alle vier dmsj-Opel Corsa das Ziel. Bartz: „Es spricht für die Piloten, aber auch die Performance der Fahrzeuge, dass wir nach 250 Kilometern ohne Zwischenfällte das Ziel erreichten.“

Ab dem 5. Mai wird es für die vier dmsj-Youngster dann richtig ernst. Sie werden, immer zusammen mit Christopher Bartz, bei Wertungsläufen zur Rundstrecken Challenge Nürburgring an den Start gehen. Ähnlich wie in der GLP, teilt sich das Duo jeweils das Cockpit. Doch auf dem Einsatzfahrzeug, dem Honda Civic Diesel aus dem Team FahrWerk, sind Slicks montiert und es geht um Bestzeitrunden. Gemeinsam mit durchschnittlich 130 Wettbewerbern wird hier gegen die Zeit und um Punkte und Pokale gekämpft.

Den Anfang bildet am 5. Mai das Duo Sascha Friedrich/Christopher Bartz. Der Start erfolgt um 13.00 Uhr, die Distanz beträgt – wie immer – 15 Runden Nürburgring-Nordschleife.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 07.Mai, 2012 21:16

RCN 2 - 05.05.12

Trotz Nebel den Durchblick behalten

dmsj-Youngster Sascha Friedrich überzeugt bei RCN-Debüt

Für die vier Sichtungssieger des dmsj-Youngster-Racing-Teams 2012/2013 wurde es beim zweiten Lauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring ernst: Mit Sascha Friedrich aus Essen griff erstmals einer der hoffnungsvollen Nachwuchsfahrer ins Lenkrad bei einer richtigen Rennveranstaltung. Zusammen mit dem dmsj-Leistungssport-Beauftragten Christopher Bartz wechselte sich der 18jährige am Steuer des Honda Civic vom Team FahrWerk ab. Bei den Dieselfahrzeugen feierte das Duo einen Klassensieg und konnte auch im Gesamtklassement etliche stärkere Fahrzeuge hinter sich lassen.

„Wow, war das klasse! Ich hätte noch stundenlang weiterfahren können“, sagte ein freudestrahlender Sascha Friedrich nach dem etwas abrupten Rennende. Denn aufgrund des immer dichter werdenden Nebels musste die auf 15 Runden angesetzte Veranstaltung zwei Umläufe vor Schluss abgebrochen werden. Während des Rennverlaufes hatte es bereits partiell Regenschauer und Nebelschwaden gegeben. Das Duo Friedrich/Bartz behielt dennoch immer den Durchblick und erreichte mit schnellen Rundenzeiten und ohne Kratzer das Ziel.

„Der Abbruch war korrekt. Der Nebel speziell am Ende der Döttinger Höhe war sehr dicht“, gab Friedrich zu. „Bis dahin hat es mir eine Menge Spaß gemacht. Renn-Regenreifen sind doch was anderes als Straßenreifen. Und der Honda ist einfach zu beherrschen, man merkt sehr schnell den Grenzbereich. Erstaunlich war für mich, dass ich mit unserem Diesel deutlich mehr andere überholen konnte, als ich überholt wurde.“

Zu Rennbeginn hatte Christopher Bartz am Steuer Platz genommen, Friedrich daneben. Zur Distanzhälfte wurden die Plätze getauscht. „Sascha hat einen phantastischen Job gemacht! Nachdem er das Steuer übernommen hatte, wusste ich sofort, dass ich ihm vertrauen kann“, berichtete Bartz. „Er kopierte meine Ideallinie, die gerade im Nassen etwas von der herkömmlichen abweicht. Ein ganz großes Lob muss ich auch Dunlop aussprechen: Die Regenreifen waren klasse, der Honda hatte im Nassen noch nie so viel Gripp!“

Der dritte RCN-Saisonlauf findet am Donnerstag, den 17. Mai im Rahmen der ADAC Zurich 24 Stunden auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Dann werden sich dmsj-Youngster Marcel Hellberg (Hiddenhausen) und FahrWerk-TeamManager Ulli Neuser am Steuer des Honda Civic Diesel abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 21.Mai, 2012 16:04

RCN 3 - 17.05.12

Perfektes Debüt für Marcel Hellberg

dmsj-Youngster überzeugt vor großer Kulisse auf ganzer Linie

Strahlender Sonnenschein und an die 100.000 Zuschauer entlang der Strecke: Der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) sorgte für eine perfekte Eröffnung des 24h-Wochenendes. Mittendrin dmsj-Youngster Marcel Hellberg aus Hiddenhausen, der auf ganzer Linie überzeugte und zusammen mit seinem Lehrmeister Ullrich Neuser im Honda Civic Diesel einen Klassensieg feierte.

„Dieser RCN-Lauf ist schon etwas ganz Besonderes, das ist mir bewusst“, sagte Hellberg bereits vor dem Start. „Ich freue mich unheimlich darauf, heute dabei zu sein.“ Die Distanz betrug dieses Mal 14 Runden bzw. 291,65 Kilometer. Zunächst nahm Ulrich Neuser am Volant Platz, Marcel Hellberg daneben. Das Duo hatte bereits im April die GLP im Opel Corsa gemeinsam bestritten.

„Für mich war wichtig, Marcel während der Fahrt verschiedene Ideallinien zu erklären und ihm Tipps fürs Überholen und Überholt werden zu geben“, betonte Neuser. „Das Wetter war natürlich perfekt, leider gab es doch viele Gelbphasen, die immer wieder etwas den Rhythmus störten. Und ich bin für den Honda etwas zu groß und leider immer wieder mit dem Ellenbogen am Käfig angestoßen.“

Für Marcel Hellberg war der Selbstzünder wie maßgeschneidert. „Ich kam auf Anhieb super zurecht und der Honda hat sich sehr gut angefühlt. Ich kann dem Einsatzteam FahrWerk nur Komplimente aussprechen: Der Honda war perfekt vorbereitet und wir hatten nicht das kleinste Problem.“ Das Duo siegte in der Diesel-Klasse und belegte Platz 68 im Feld der 143 gestarteten Teams.

Mit leuchtenden Augen berichtete der 19jährige von der Atmosphäre entlang der Strecke. „Die war wunderschön, eigentlich unglaublich! Speziell im Brünnchen waren Fans, die uns jede Runde zugewinkt haben. Bei dem Gedanken daran, hier im nächsten Jahr beim 24h-Rennen zu starten, bekomme ich Gänsehaut!“

Sehr zufrieden zeigte sich der dmsj-Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz. „Wie schon zuletzt Sascha Friedrich, hat auch heute Marcel Hellberg eine sehr gute Leistung gezeigt. Auch er hat bewiesen, dass wir ihn zu Recht für das dmsj-Youngster-Racing-Team ausgewählt haben.“

Beim nächsten RCN-Lauf am 16. Juni feiert Youngster Kevin Paefgen sein Debüt. Das Cockpit im Honda Civic Diesel wird sich der 18jährige dann mit Tobias Neuser teilen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 22.Jun, 2012 21:50

RCN 4 - 16.06.12

Kevin Paefgen fehlerfrei, schnell und erfolgreich

dmsj-Youngster zeigt starkes Debüt bei wechselnden Witterungsbedingungen

Kevin Paefgen aus Dormagen hat als dritter der vier Piloten des dmsj Youngster-Racing-Teams 2012/2013 sein Renndebüt gefeiert. Beim vierten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) teilte sich der 18-jährige das Cockpit im Honda Civic Diesel mit Tobias Neuser. Im Feld der 131 gestarteten Teams belegte das Duo bei wechselnden Witterungsbedingungen den 64. Gesamtrang und feierte einen Klassensieg bei den Dieselfahrzeugen.

„Es hat einen Mega-Spaß gemacht und ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem der schwächsten Fahrzeuge im Feld so viele andere überholen kann“, sagte Kevin Paefgen zwei Tage vor seinem 19. Geburtstag. „Die Nordschleife im Nassen hätte ich mir schwieriger vorgestellt. Die Regenreifen waren hervorragend und boten sehr viel Grip. Ich kannte die Mischung vom Slalomsport, wusste, wie gut die sind und hatte somit direkt Vertrauen.“

Tobias Neuser hatte zunächst am Volant Platz genommen, Paefgen auf dem Beifahrersitz. Beim planmäßigen Boxenstopp nach acht Runden wurden die Plätze getauscht. „Beim Fahrerwechsel müssen wir aus Versehen den ESP-Schalter getroffen und das System somit eingeschaltet haben. Jedenfalls hat mich das doch einige Sekunden pro Runde gekostet, was aber nicht schlimm war“, sagte der angehende KfZ-Mechatroniker. Starker Regen beherrschte die Anfangsphase, dann trocknete die Ideallinie an weiten Teilen ab, ehe während der letzten halben Stunde der Regen zurückkehrte. „Die Bedingungen waren heute nicht einfach“, beschrieb Tobias Neuser. „Wir haben uns zum Glück beim Boxenstopp dafür entschieden, die Räder nicht zu wechseln. Kevin ist fehlerfrei und schnell gefahren, hat gut überholt, Schnelleren umsichtig Platz gemacht und bei einsetzenden Regen das Tempo angemessen gedrosselt. Das Team FahrWerk hatte den Honda bestens vorbereitet. Es ist alles gut gelaufen.“

Rundum zufrieden zeigte sich auch der dmsj-Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz. „Wie schon zuvor Sascha Friedrich und Marcel Hellberg hat auch Kevin Paefgen das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigt. Das Wetter heute war wirklich nicht einfach.“ Beim fünften RCN-Lauf am 28. Juli wird mit Robin Strycek dann auch der vierte Youngster sein Debüt geben. Das Cockpit im Honda Civic Diesel wird sich der 20-jährige mit Ralf Kraus teilen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 30.Jul, 2012 21:44

RCN 5 - 28.07.12

Robin Strycek machte alles richtig

Wow, was für ein Debüt! Beim fünften Saisonlauf zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring sorgten dmsj-Youngster Robin Strycek aus Dehrn und Ralf Kraus für ein nahezu sensationelles Ergebnis: Mit dem seriennahen Honda Civic Diesel belegte das Duo den 26. Gesamtrang im Feld der 120 Starter. „Das Ergebnis ist schon der Hammer“, freute sich Strycek drei Tage nach seinem 20. Geburtstag. „Mein definitiv schönstes Geschenk.“

Mit Robin Strycek debütierte nun auch der vierte Sichtungsgewinner für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 in Deutschlands ältester Rundstreckenserie. Und erneut sorgte das Wetter für äußerst anspruchsvolle Bedingungen. „Von Sonnencremewetter bis zum Weltuntergang war heute alles dabei. Das habe ich sehr selten erlebt“, schilderte Routinier Kraus, der bereits 24h, VLN- und RCN-Klassensiege auf seinem Konto hat.

Ralf Kraus nahm zunächst am Volant Platz, Robin Strycek daneben auf dem Beifahrersitz. Aufgrund eines Regenschauers kurz vor dem Start entschied sich das Duo für Regenreifen. „Es trocknete schnell ab und während der ersten fünf Runden habe ich die Entscheidung bereut“, sagte Kraus. „Doch dann kam ein richtiger Platzregen. Im Bereich Schwedenkreuz lag ein halbes Dutzend Autos in den Leitplanken, ich musste kühlen Kopf behalten.“ Nach acht Runden wurden die Plätze getauscht.

„Ich fühlte mich am Steuer auf Anhieb pudelwohl“, sagte Strycek. „Es waren zwar meine ersten Meter mit dem Honda, aber von Ralf hatte ich mir im ersten Stint einiges abgeguckt. Trotz der ersten trockenen Runden waren die Dunlop-Regenreifen immer noch hervorragend.“

Der dmsj Youngster machte Platz um Platz gut. Strycek „Ich hätte nie gedacht, so viele vermeintlich stärkere Wettbewerber zu überholen.“ Einem Honda Civic Type-R konnte der 20-jährige drei Runden lang folgen – und das mit dem schweren und nur rund 170 PS starken Civic Diesel. Als das Duo schließlich als hervorragender 26. der Gesamtwertung abgewinkt wurde, lag sich die Boxencrew in den Armen. In fünf Einsatzjahren und rund 40 Einsätzen landete der Selbstzünder noch nie so weit vorn.

Der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz war von Stryceks Debüt sehr angetan. „Nicht nur das Ergebnis stimmte, auch die Leistung. Robin war gut unterwegs, hat seinen Kopf eingeschaltet und auch einen Instinktfaktor bewiesen. Das Ergebnis sagt natürlich alles, auch wenn dazu natürlich das nötige Quäntchen Glück gehört.“

Der sechste Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge findet erstmals auf dem Eurospeedway in der Lausitz statt. Dann werden sich die beiden dmsj Youngster Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) am Volant des Honda Civic abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 21.Aug, 2012 21:35

RCN 6 - 18.08.12

Glänzende Vorstellung auf dem Lausitzring

Neue Strecke, gewohntes Bild: Beim sechsten Rennen zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Lausitzring setzten Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) die Erfolgsserie der dmsj Youngster fort. Am Steuer des Honda Civic Diesel aus dem Team FahrWerk gelang der erneute Klassensieg bei den Dieselfahrzeugen und der 33. Gesamtrang im Feld der 56 Starter.

„Klasse Rennstrecke, fehlerfreie Piloten, perfektes Auto und super Wetter: Was will man mehr?“, fasste der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz zusammen. „Unsere Junioren haben einen super Job abgeliefert und genau das umgesetzt, was wir von angehenden 24 Stunden-Piloten erwarten. Ein Kompliment möchte ich an die RCN-Leitung aussprechen: Es war ein großartiges Wochenende auf dem Eurospeedway und jeder, der nicht hier war, hat richtig was verpasst.“

Erstmals in der über 50jährigen Geschichte der Rennserie stand ein Wertungslauf auf der drittlängsten Rennstrecke der Welt auf dem Programm. „Eine richtig tolle Strecke mit etwas mehr als zwölf Kilometern. Die macht total Spaß und es ist mal was anderes“, sagte Startfahrer Sascha Friedrich. „Im Bereich der DTM-Strecke mit den großen Auslaufzonen kann man sich ans Limit tasten und auch mal was ausprobieren. Im Dekra-Oval gibt es interessante Kurven und schöne Schikanen, wo ich manch einen Wettbewerber ausbremsen konnte.“

Ähnlich äußerte sich auch Marcel Hellberg. „Hier gibt es viele schöne und schnelle Kurven, einfach eine gelungene Mischung für eine solche Langstreckenveranstaltung mit über drei Stunden Fahrzeit.“ Ein Kompliment richtete der 19jährige ans Team FahrWerk. „Der Honda lag richtig gut und wir hatten trotz der hohen Temperaturen keine Probleme mit Reifen und Bremsen. Auf den langen Geraden fehlte uns natürlich Leistung, aber mehr ist mit dem Selbstzünder nicht möglich.“

Bereits vor der RCN-Veranstaltung hatten Friedrich und Hellberg am Lizenzkurs der Motorsport Akademie teilgenommen. Zu den Instruktoren gehörte auch der ehemalige Junior Tim Neuser, der Dank seiner Einsätze im ADAC GT-Masters den Eurospeedway bestens kennt. „Ich habe die beiden Youngster im Rennen beobachtet und sie haben meine Ratschläge befolgt. In den Ecken, wo es aufs Fahrerische ankam, haben sie manch eine Sekunde gutgemacht. Vom ersten Meter an sind beide sehr zügige Zeiten gefahren.“

Der siebte Saisonlauf findet am 8. September auf der RCN-Heimatstrecke, der Nürburgring-Nordschleife, statt. Dort werden sich dann Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) am Volant des Honda Civic Diesel abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 26.Sep, 2012 21:30

RCN 7 - 08.09.12

Alles richtig gemacht

Beim siebten Saisonrennen zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring bewiesen Robin Strycek (Dehrn) und Kevin Paefgen (Dormagen) einmal mehr, warum sie für das dmsj-Youngster Racing Team 2013 ausgewählt worden sind. Mit schnellen und konstanten Rundenzeiten am Steuer des Honda Civic Diesel vom Team FahrWerk freuten sich die beiden über den 67. Gesamtrang im Feld der 118 Starter und den erneuten Sieg bei den Dieselfahrzeugen. „Die beiden haben genau das gemacht, was wir von ihnen erwarten“, freute sich der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz.

Im Parc Fermé fielen sich die beiden Junioren in die Arme: Sowohl Startfahrer Paefgen als auch Strycek wußten, dass sie mit ihrer Leistung und den Rundenzeiten zufrieden sein konnten. Beide waren zuvor erstmals ohne Instruktor oder Beifahrer auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt unterwegs. Die Bestzeiten von 9.10 Minuten (Paefgen) und 9.13 (Strycek) lagen nur wenige Sekunden über der Allzeit-Bestmarke des seit 2007 eingesetzten Selbstzünders.

„Gleich in der ersten Spritrunde hatte ich eine kleine Schrecksekunde“, sagte Startfahrer Kevin Paefgen. „Ich hatte ein schönes Duell mit einem BMW und wollte keinen Boden verlieren. Dabei habe ich etwas zu hart gebremst und der Honda übersteuerte. Trotz Gegenlenkens wurde es ein halber Dreher. Minimal habe ich mit der hinteren Stoßstange noch die Mauer touchiert, aber alles nichts Schlimmes. Bis auf etliche Gelbphasen an Unfallstellen lief alles planmäßig. Erfreulich war auch, daß es erstmals in diesem Jahr trocken blieb!“

Robin Stryceks Schrecksekunde fand im Schwedenkreuz statt. „Der Honda ist auf der Hinterachse etwas giftig, daran musste ich mich erst gewöhnen. Mit Gegenlenken konnte ich die Situation retten. Zum Glück, denn gerade dort möchte man wirklich keinen Unfall haben. Bis auf nachlassende Vorderreifen gegen Rennende war alles OK. Wegen der Intervention-Car-Phase in der Hatzenbach, wo sich ein Mini überschlagen hatte, wurden gegen Ende meine Rundenzeiten langsamer. Gottlob ist dem Fahrer nichts passiert, das Fahrzeug sah übel aus.“

Beim RCN-Saisonfinale am 22. September werden sich die anderen beiden Youngster Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) am Steuer des Honda Civic abwechseln. Für beide ist es der erste Nordschleifen-Einsatz ohne Instruktor. Zuletzt startete das Duo erfolgreich beim RCN-Lauf auf dem Lausitzring.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 26.Sep, 2012 21:31

RCN 8 - 22.09.12

dmsj-Youngster-Racing-Team behält weiße Weste

Sieben Starts – sieben Klassensiege: Das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 knüpfte auch beim Saisonfinale zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring nahtlos an die bisherigen Leistungen an. Nach 15 Runden, welches einer Distanz von 312,48 Kilometern entspricht, kreuzten Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) als bestes Dieselfahrzeug den Zielstrich und belegten den 49. Gesamtrang im Feld der 112 gestarteten Fahrzeuge.

„Erneut ein Ergebnis innerhalb der ersten 50 Prozent mit einem der schwächsten Fahrzeuge im Feld: Das nenne ich eine saubere Leistung“, sagte ein zufriedener dmsj Leistungssport-Beauftragter Christopher Bartz. „Die wechselnden Witterungsbedingungen forderten die Piloten einmal mehr besonders. Unsere beiden Youngster blieben trotz einsetzenden Regens auf Slicks und konnten speziell in dieser Phase viel Boden gutmachen. Unterm Strich bleibt als Fazit: Alles richtig gemacht!“

Marcel Hellberg hatte als erster Pilot am Steuer des Honda Civic Diesel Platz genommen. „Es war heute eine richtig schöne Veranstaltung, auch wenn es in meiner zweiten Runde leicht anfing zu regnen. Aber die Strecke war für einen Räderwechsel einfach nicht nass genug“, sagte der 19jährige. „Einige Ecken waren richtig rutschig, da musste man ziemlich aufpassen. Der Spaßfaktor war dafür umso höher.“

Dieses bestätigten auch die Rundenzeiten: Hellberg drehte in dieser Phase auf Slicks Rundenzeiten von 10.34, 10.58 und 10.12 Minuten, während der Hauptwettbewerber - ein deutlich stärker motorisierter BMW 330 Diesel - trotz Regenreifens nicht unter elf Minuten fuhr!

Mit entsprechend großem Vorsprung bei den Dieselfahrzeugen ließ Sascha Friedrich in der zweiten Rennhälfte nichts mehr anbrennen. „Beim Fahrerwechsel hatte mir Marcel die wichtigsten Facts geschildert. In meiner Outlap konnte ich mir dann selbst ein Bild machen und bin das Rennen entspannt angegangen. Abseits der Ideallinie war es teilweise noch nass und rutschig, wodurch Überholmanöver noch anspruchsvoller wurden. Überhaupt konnte ich trotz der abtrocknenden Strecke noch manch stärkeres Auto überholen.“

Zweimal werden die vier Junioren des dmsj-Youngster-Racing-Teams 2013 in diesem Jahr noch ins Lenkrad des Honda Civic Diesel greifen. Beim nicht zur RCN-Meisterschaft zählenden Drei-Stunden-Rennen am Sonntag, den 21. Oktober, wechseln sich Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) ab. Alle vier Youngster starten dann beim Saisonfinale zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 27. Oktober.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 22.Okt, 2012 20:54

RCN 3h-Rennen - 21.10.12

dmsj-Youngster-Racing-Team mit Klassensieg

Es gibt Tage, da passt einfach alles! So gesehen beim RCN-3h-Rennen für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 und seine Piloten Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn). Erneuter Klassensieg, perfektes Fahrzeug, traumhaftes Wetter und eine schöne Zuschauerkulisse. „Für unsere Youngster war das heute die passende nächste Stufe nach oben auf dem Weg zu den 24 Stunden 2013. Und sie haben einmal mehr alles perfekt gemeistert“, sagte ein zufriedener dmsj Leistungssport-Beauftragter Christopher Bartz.

Erstmals richtete die RCN-Organisation ein Drei Stunden-Zeitrennen auf der Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung plus Nordschleife aus. Schon nach dem Qualifying lobte Bartz: „Das ist eine schöne Veranstaltung für Breitensportler und gerade für unsere Nachwuchspiloten genau das Richtige. Erst die GLP-Leistungsprüfung mit Strassenzulassung, dann die RCN-Leistungsprüfung und erste Meter auf Slicks, jetzt das RCN-Rennen und nächste Woche das VLN-Rennen. Besser können Nachwuchstalente für das härteste Autorennen der Welt nicht ausgebildet werden!“

Fast 140 Teams hatten ihre Nennung abgegeben und auch das Wetter spielte mit. Die Eifel präsentierte sich bei Temperaturen um 20 Grad sonnendurchflutet. Und mittendrin war der Honda Civic Diesel des Teams FahrWerk, der bei den Dieselfahrzeugen mit einem BMW 330d sogar einen vermeintlich überlegenen Mitbewerber hatte. „Von der Papierform können wir den nicht besiegen, aber drei Stunden sind lang“, war sich das Duo Paefgen/Strycek in der Startaufstellung einig.

Strycek nahm als Erster am Volant Platz. „Aufgeregt bin ich schon, das gebe ich zu. So ein echtes Rennen ist doch wieder was anderes. Aber vor der ersten GLP war ich auch nervös und nachher klappte alles wie am Schnürchen.“ Doch der 20jährige lieferte einen fehlerfreien Job und konnte sogar etliche Positionen im Gesamtklassement gutmachen. „Vor allem in der ersten Runde habe ich viele andere überholt. Das war echt klasse!“

Paefgen übernahm für die zweiten 90 Rennminuten und brachte den kleinen Selbstzünder sogar als Klassensieger ins Ziel. „Hier gibt es doch viele Frühbremser“, sagte der 19jährige nach der Zieldurchfahrt mit einem Schmunzeln. „Unser Honda Diesel ist wirklich kein Federgewicht. Aber wie viele andere leichte Autos ich heute ausgebremst habe, das war der Hammer. Ein großer Dank gebührt dem TeamFahrwerk für die exzellente Vorbereitung des Fahrzeuges!“

„Mit den Rundenzeiten der beiden bin ich absolut zufrieden, aber um die letzten Zehntel zu finden und sich noch besser vorzubereiten, haben wir erstmals ein GPS-Videoanalysesystem eingesetzt“, erklärte Christopher Bartz. „Nach dem Rennen können wir so mit den Fahrern die Linien analysieren und Ihren Fahrstil weiter perfektionieren.“ Die Videos können übrigens auf dem youtube-Kanal der Motorsport Akademie eingesehen werden: http://www.youtube.com/motorsportakademie

Schon am nächsten Wochenende ist das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 wieder am Start. Dann greifen neben Paefgen und Strycek auch zusätzlich Sascha Friedrich (Essen) und Marcel Hellberg (Hiddenhausen) ins Lenkrad. Das Quartett wird mit dem Honda Civic Diesel dann den letzten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft bestreiten.

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 16.Feb, 2013 20:12

dmsj Youngster-Racing-Team 2013 startet mit BMW 325i

Das Einsatzfahrzeug für das 24h-Rennen 2013 steht fest: Mit einem BMW 325i E90 von Jacos Paddock Motorsport aus Barweiler wird das dmsj Youngster-Racing-Team 2013 das ADAC 24 Stunden-Rennen Nürburgring am 19. und 20. Mai bestreiten. Sascha Friedrich (Essen), Marcel Hellberg (Hiddenhausen), Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) werden mit dem neu aufgebauten Fahrzeug zuvor dreimal bei Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft starten.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir so frühzeitig das gesamte Paket schnüren konnten“, sagt der dmsj Fachberater Christopher Bartz. „Mit der Mannschaft rund um Jaco Velders haben wir ein sehr erfahrenes Einsatzteam für unser Projekt gewinnen können. Jacos Paddock Motorsport ist nur einen Steinwurf vom Nürburgring entfernt und verfügt über sehr viel Nordschleifen-Erfahrung. Es wird der richtige Partner für unsere Junioren sein, davon bin ich überzeugt.“

Große Freude herrscht natürlich auch bei Jaco Velders, der 2006 sein Team gründete. „Es ist für uns eine Bestätigung und Herausforderung zugleich, mit der deutschen motor sport jugend zu kooperieren“, sagt der 45-jährige. „Der Nürburgring und die Nordschleife sind unsere motorsportliche Heimat. Seit vielen Jahren starten wir erfolgreich in der VLN, RCN oder bei den Youngtimern.“ Und auch abseits des Eifelkurses weiß Jacos Paddock Motorsport zu überzeugen, wie etwa bei der nationalen Rallye Oberehe oder mit einem fünften Klassenrang bei den 24 Stunden von Dubai im Jahr 2010.

„Die Zuverlässigkeit genießt bei uns absolute Priorität“, sagt Velders, in dessen Werkstatt aktuell ein 218 PS-starker BMW 325i E90 für die Youngster neu aufgebaut wird. „In all den Jahren hatten wir nur einen einzigen technischbedingten Ausfall. Mit den dmsj Youngstern bekommen wir richtig gut ausgebildete Piloten in unser Team. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und bin für die 24 Stunden äußerst optimistisch.“

Das erste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring steht für das dmsj Youngster-Racing-Team am 23. März 2013 auf dem Programm.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 16.Apr, 2013 20:31

VLN 2 - 13.03.13

Frühes Aus durch unverschuldete Kollision

So hart kann Motorsport sein: Der erste BMW-Einsatz des dmsj-Youngster-Racing-Teams 2013 war leider schon nach wenigen Kilometern zu Ende. Startfahrer Marcel Hellberg (Hiddenhausen) konnte in der Startrunde einem sich auf der Strecke drehenden Opel Astra nicht mehr ausweichen und kollidierte. Seine Teamkollegen Sascha Friedrich (Essen), Kevin Paefgen (Dormagen) und Robin Strycek (Dehrn) wurden somit beim Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zum Zuschauen verurteilt.

„Ich erwischte einen guten Start, konnte einige Plätze gutmachen und folgte dichtauf einem Honda Civic Type-R“, berichtete Hellberg. „Am Ausgang der Fuchsröhre bremste der Honda abrupt und nicht vorhersehbar stark ab. Um eine Kollision zu vermeiden, zog ich rechts daneben. Dort stand leider ein Opel Astra, der sich zuvor gedreht hatte. Diesem konnte ich nicht mehr ausweichen und krachte in dessen Heck mit rund 130 km/h. Der Sachschaden ist natürlich erheblich, gottlob blieben wir Piloten unverletzt. Jaco Velders hat hier ein sehr stabiles Auto gebaut.“

Als die Streckenmeldung in der Box eintraf, sank nicht nur bei den Youngstern die Stimmung Richtung Nullpunkt. „Das ist ganz ganz bitter, so etwas wünscht man keinem“, haderte der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz mit dem Pech. „Wir waren voller Vorfreude, alles lief richtig gut und dann so etwas. Unsere Piloten sollten heute unbedingt Erfahrungen für die 24 Stunden sammeln, nachdem das Rennen vor drei Wochen schon witterungsbedingt abgesagt werden musste.“

Das freie Training am Freitagabend und das Qualifying am Samstagmorgen machten Lust auf mehr. Hochmotiviert waren die Youngster an den Eifelkurs gereist und die Mannschaft von Jaco Velders hatte einen perfekten BMW 325i im Gepäck. Endlich durften Friedrich, Hellberg, Paefgen und Strycek am Volant ihres 24h-Einsatzfahrzeuges Platz nehmen. „Das ist ein ganz schöner Unterschied zum Honda Diesel, aber der BMW macht richtig Spaß, ist mehr ein Rennauto“, sagte Paefgen stellvertretend für alle nach den ersten Metern.

Das die Nachwuchspiloten auch im zu Beginn nassen Qualifying so gut mit dem 3er zu recht kamen lag auch am neu eingebauten Fahrwerk. „Hier müssen wir Bilstein ein Lob aussprechen“, bedankte sich Bartz. In der Pause bis zum Rennen wurden aus Sicherheitsgründen die vorderen Bremsscheiben ausgetauscht. „Das war wieder typisch VLN-Familie, ein Mitbewerber hat uns die Scheiben zur Verfügung gestellt, dafür vielen Dank“, sagte Teamchef Jaco Velders.

Vom fünften Startplatz aus nahm Hellberg das auf vier Stunden angesetzte Rennen in Angriff. Der 19jährige sollte für rund eine Stunde im Cockpit bleiben, ebenso wie anschließend seine Teamkollegen in der Reihenfolge Paefgen, Friedrich und Strycek. Doch dazu sollte es dann nicht mehr kommen.

Um noch weitere Erfahrungen für das 24h-Rennen zu sammeln, werden die dmsj-Youngster bei den RCN-Läufen am 20. April und am 4. Mai zusätzlich mit einem BMW 325i E36 an den Start gehen. Das nächste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft steht am 27. April auf dem Programm. Bis dahin soll einer neuer BMW 325i E90 fertig sein und in Jaco´s Paddock Club werden die Lampen in der Werkstatt kaum ausgehen.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 01.Mai, 2013 18:54

VLN 3 - 27.04.13

Perfekte Generalprobe für die 24 Stunden

Das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 zeigte beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eine fehlerfreie Leistung und ist somit gut gerüstet für das bevorstehende ADAC 24 Stunden-Rennen Mitte Mai. Sascha Friedrich (Essen), Sönke Glöde (Stadtallendorf), Marcel Hellberg (Hiddenhausen) und Robin Strycek (Dehrn) lenkten den BMW 325i aus dem Team Jacos Paddock Motorsport bei überwiegend nassen Bedingungen auf den sechsten Platz bei den Produktionswagen bis 2500 ccm. „Die 24 Stunden können kommen, wir sind soweit“, freute sich der dmsj Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz.

Dabei hatte das Wochenende mit dem neu aufgebauten Fahrzeug mit einem Missgeschick begonnen. In der ersten Runde des freien Trainings kam Strycek im Bereich Hatzenbach von der Bahn ab und krachte leicht in die Leitplanken. „Der Aufprall war nicht stark, aber die Vorder- und Hinterradaufhängung war dennoch verzogen.“ Bis morgens um zwei Uhr arbeitete die Mannschaft von Jacos Paddock am BMW. „Das Team hat einmal mehr einen super Job gemacht“, bedankte sich Strycek und Bartz war stolz. „Schon die Arbeit der letzten zwei Wochen war nach dem Totalschaden im letzten Rennen eine Wahnsinnsleistung!“

Im Qualifying und auch im Rennen lief dann alles wie am Schnürchen. „Ankommen, ankommen, ankommen“ lautete die Devise der dmsj Youngster. Sascha Friedrich nahm als Erster am Volant Platz. „In der zweiten Runde drehte sich vor mir einer und ich musste halb über die Wiese ausweichen. Wegen des Nebels und der Gischt der Vorderleute waren die ersten Runden sehr anstrengend, aber sie haben auch viel Spaß gemacht.“

Hellberg kletterte ab der fünften Runde ins Cockpit, Strycek dann als Dritter und Glöde brachte den BMW schließlich ohne einen Kratzer ins Ziel. Letztgenannter, eigentlich Mitglied des dmsj Youngster Racing Teams 2011, ersetzte kurzfristig Kevin Paefgen, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit von der Partie ist.

Die Nachwuchspiloten blieben bis zum Schluss auf Regenreifen. Bartz: „Trotz der abtrocknenden Strecke sind wir auf Nummer sicher gegangen. Der Regen hätte jede Sekunde wiederkommen können. Ein besonderer Dank gilt hierbei unserem Reifenpartner Ben Prins!“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 13.Mai, 2013 10:35

Vorschau 24h 2013

Das Warten hat ein Ende

Nach rund 15 Monaten Vorbereitungszeit ist es am Pfingst-Wochenende soweit: Dann startet das dmsj-Youngster-Racing-Team beim ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Am Lenkrad des von Jacos Paddock eingesetzten BMW 325i E90 werden sich Sascha Friedrich (Essen), Marcel Hellberg (Hiddenhausen), Sönke Glöde (Stadtallendorf) und Robin Strycek (Dehrn) abwechseln.

„Unsere Youngster haben sich prächtig entwickelt und sie genießen unser vollstes Vertrauen“, sagt der dmsj Leistungssport-Beauftragter Christopher Bartz „Ihre Ausbildung für das härteste Rennen der Welt ist abgeschlossen. Jetzt kommt die Abschlussprüfung und auch diese werden alle vier mit Bravour meistern. Da bin ich mir sicher!“

Sichtungslehrgang im März 2012

Am 3. und 4. April hatte alles mit einem Sichtungslehrgang der Motorsport Akademie auf dem Motopark Oschersleben angefangen. Unter der Leitung von Bartz erhielten alle Bewerber am ersten Tag zunächst eine umfassende theoretische Schulung und legten anschließend eine schriftliche Prüfung ab. Am folgenden Tag absolvierten sie unter anderem einen Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der Strecke unter Anleitung erfahrener Instruktoren. Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs, der von der Motorsport Arena unterstützt wurde, standen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm.

Überzeugende Vorbereitungsrennen

Das sich die Jury nicht getäuscht hatte, bewiesen die vier Sichtungssieger bei den folgenden Renneinsätzen in der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), der Rundstrecken Challenge (RCN) und der Langstreckenmeisterschaft (VLN). Während ihren insgesamt 13 Starts feierten die Nachwuchspiloten acht Klassensiege, einen fünften und zwei sechste Plätze. Hierbei umrundeten sie den Eifelkurs 217 Mal, welches 4680,42 Kilometern entspricht.

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Friedrich, Hellberg, Glöde und Strycek werden die Jagd einmal rund um die Uhr mit einem BMW 325i E90 von Jacos Paddock in Angriff nehmen. Mit dem rund 218 PS-starken Viertürer starten die Youngster bei den Produktionswagen bis 2500 ccm, wo insgesamt acht Teams genannt haben.

Mit kontinuierlichen Rundenzeiten, materialschonender Fahrweise und der bekannt hohen Zuverlässigkeit von Jacos Paddock-Fahrzeugen will das dmsj-Youngster-Racing-Team für eine Überraschung sorgen. Bartz: „Vorhersagen sind immer schwierig und unsere Klasse ist sehr ausgeglichen besetzt. Unseren Jungs traue ich zu, aufs Podium zu fahren.“

Der Start zum ADAC 24 Stunden-Rennen erfolgt am Pfingstsonntag, den 19. Mai um 17.00 Uhr. Sport1 überträgt inklusiver diverser Trainingssitzungen rund 19 Stunden live.

Stimmen vor dem Start:

Sascha Friedrich (Essen, geboren am 08.02.94):
„Nur noch wenige Tage und dann starte ich zum ersten Mal beim 24h-Rennen. Die ganze Vorbereitung war auf dieses eine Rennen ausgelegt doch werden Dinge auf mich zu kommen, die ich vorher noch nie so erlebt habe. Am meisten bin ich gespannt, wie die Nachtturns sein werden. Leider gab es während der Vorbereitung einige Rückschläge und Rennabsagen, doch alles in allem hat es bis hierhin sehr viel Spaß gemacht.“

Sönke Glöde (Stadtallendorf, geboren am 07.02.91):
„Ich freue mich riesig, wieder zum Youngster Racing Team zu gehören und natürlich auch auf die Nordschleife. Die Atmosphäre am Ring ist schon einzigartig!“

Marcel Hellberg (Hiddenhausen, geboren am 02.05.93):
„Ich bin voller Vorfreude und hoffe, dass alles gut verläuft. Wir sind gut vorbereitet und Christopher Bartz hat uns alles vermittelt, was wichtig ist. Ich denke, dass wenn wir ohne Fehler und Defekt durchfahren, durchaus eine Rolle in der Klasse spielen werden.“

Robin Strycek (Dehrn, geboren am 25.07.92):
„Seit dem ich denken kann, bin ich bei den 24 Stunden am Nürburgring dabei. Dieses Jahr allerdings zum ersten Mal aktiv als Fahrer. Ich freue mich riesig wenn es endlich los geht und wir in der Startaufstellung stehen. Ich hoffe auf ein gutes Rennen.”

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