[VLN] Bergischer Motor-Club

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Wolfgang Förster
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[VLN] Bergischer Motor-Club

Beitrag von Wolfgang Förster » Mo 06.Aug, 2012 13:19

Bergischer Motor-Club im ADAC e.V.
BMC erfolgreich zurück in der VLN

Seit 1947 ist der Bergische Motor-Club im ADAC e.V. (BMC) im Motorsport aktiv. Neben seinem umfangreichen Engagement im Breitensport führt der Verein auch Schulungsmaßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit und Unfallverhütung sowie Umweltschutzmaßnahmen durch. Am Nürburgring ist man einmal jährlich Ausrichter jeweils eines Laufes zur Rundstrecken Challenge (RCN) und zur RCN GLP Meisterschaft. Darüber hinaus startet der BMC mit einem vereinseigenen BMW M3 bei ausgesuchten Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der beliebten Eifel-Rennstrecke.

Nach einem Unfall beim letztjährigen 6h Rennen, bei dem der BMC M3 beschädigt wurde, war es etwas ruhig um den gelbschwarzen Boliden geworden. Doch pünktlich zum VLN Saisonhöhepunkt 2012, dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, hatten die engagierten Clubmitglieder den BMW wieder fertig aufgebaut.

Vier Fahrer aus den Reihen des BMC waren schnell gefunden. Renato Milicki (Hennef) und der Schweizer Rolf Kuni kannten den BMW schon von Einsätzen im letzten Jahr. Alexander Wolff (Dormagen) und Rainer Hamacher (Fronhausen) nutzten einen Testtag in Hockenheim und das Freitagstraining vor dem VLN Lauf um sich an den M3 zu gewöhnen. Als Servicecrew fungierten hochmotivierte Mitglieder des Bergischen Motor-Club unter der Leitung ihres 1. Vorsitzenden Chris Krause.

Im offiziellen Training am Samstag Morgen war es dann Renato Milicki, der als Erster das Training aufnahm und dabei gleich einen Satz neuer Yokohama-Slicks für das Rennen einfuhr. Auch die drei anderen BMC-Fahrer absolvierten ihre Pflichtrunden ohne Probleme. Alexander Wollf brachte die Eindrücke auf den Punkt: „Wegen der relativ wenigen Teilnehmer war es ein sehr angenehmes Fahren.“ Insgesamt nahmen 157 Fahrzeuge das Rennen auf.

Vor dem Start war die komplette BMC-Crew guter Dinge. Als Startfahrer hatte man Rainer Hamacher auserkoren, der reichlich Erfahrung mitbrachte. Er drehte zuverlässig und mit sehr konstanten Zeiten seine Runden. Erst der letzte Umlauf vor dem geplanten Boxenstopp wurde im fast zum Verhängnis. Einem BMW Z4 war unmittelbar vor ihm der Motor geplatzt und auf der Ölspur kam der BMC M3 ganz schön ins „schwimmen“. Hamacher gab alles, um den Wagen auf der Strecke zu halten und erreichte die Box danach nur noch im „Blindflug“ mit total verölter Frontscheibe.

Während die Helfer Rolf Kuni anschnallten und mit viel Mühe die Frontscheibe vom schmierigen Ölfilm zu befreien versuchten, erstattete Hamacher Bericht: „Es war sehr anstrengend zu fahren, weil es sehr heiß im Auto war.“ Dann ging der schnelle Schweizer auf die Strecke. Auch er hatte keine Probleme mit dem Wagen und übergab den BMW nach einem fehlerfreien Stint an Alexander Wolff. Der Dormagener, der ansonsten auf der Nordschleife mit frontgetriebenen Fahrzeugen unterwegs ist, verbesserte sich stetig von Runde zu Runde und kam immer besser mit dem BMC M3 zurecht: „Dabei bin ich voll auf Sicherheit gefahren und habe den Schnelleren immer brav Platz gemacht.“

Inzwischen hatte sich das BMC Fahrerquartett bereits auf den fünften Platz nach vorne gearbeitet und Teamchef Krause gab die Devise aus: „Jetzt wollen wir auch ankommen!“ Daran hielt sich auch Renato Milicki, der den BMW als nächster pilotierte. Er berichtete danach von einem problemlosen Stint: „Es war top! Die Strecke war meistens frei und mit den schnelleren Fahrzeugen bin ich auch sehr gut klar gekommen.“

Für die letzten Runden übernahm nochmals Rainer Hamacher den BMC BMW. Auch der leichte Regen, der kurz vor Rennende einsetzte, konnte seinen Vorwärtsdrang nicht stoppen. Im Ziel wurde der BMW M3 des Bergischen Motor-Club als guter Fünfter in der Klasse V5 und als 79. im Gesamtklassement abgewinkt. Chris Krause zog ein erstes Fazit: „Wir sind rundum zufrieden. Fahrer, Service und Fahrzeug harmonierten perfekt. Uns fehlt zwar noch das letzte Quentchen an Leistung, das wir aber bis zum nächsten Einsatz finden werden. Und dann sieht es schon wieder alles ganz anders aus.“


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