[VLN&24h] Torsten Kratz

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 19.Mai, 2014 22:25

VLN 4 - 17.05.14

Den Aufwärtstrend fortgesetzt: Bester Nicht-Porsche
Kratz startet erstmals bei den 12h in Zandvoort Ende Mai

Mit dem fünften Platz von 22 Startern bei den Produktionswagen bis 3500 ccm endete für den Mönchengladbacher Torsten Kratz das vierte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Wir haben wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind bester Nicht-Porsche. Damit kann ich leben und darauf können wir in den nächsten Rennen aufbauen.“

Warum Kratz und seine Teamkollegen Dominik Thiemann (Lemgo) und Michael Pflüger (CH-Münchstein) allerdings mit dem Thiemann Motorsport-BMW Z4 nur als Fünfter gewertet wurden, konnte keiner aus dem ostwestfälischen Team nachvollziehen. Auf der Strecke war das Coupé nach rund drei Stunden Fahrzeit zwar als Fünfter abgewinkt worden. Doch alle vier davor Platzierten wurden wegen Gelbvergehen an Unfallstellen mit Strafen belegt. Rein rechnerisch wäre das BMW-Trio somit auf Rang zwei vorgerückt.

Kratz: „Laut Ergebnisliste wurden die dritt- und viertplatzierten Fahrzeuge um zwei Positionen zurückversetzt, der Zweite sogar um drei. Doch die sind immer noch vor uns, lediglich Platz zwei und drei wurden getauscht. Diese Logik konnte man uns bei der Rennleitung auf Anfrage leider nicht beantworten. Aber fairerweise müssen wir zugeben, dass wir auf der Strecke Rang fünf erreicht haben und mehr ist gegen die überlegenen Porsche auch nicht möglich. Wir freuen uns, immerhin sechs Porsche hinter uns gelassen zu haben.“

Ein großes Lob hatte der Mönchengladbacher für Thiemann Motorsport übrig. „Das Team hört nicht auf, unaufhaltsam nach Verbesserungen zu suchen. Am Freitag habe ich ein paar Runden drehen können, damit wir mit KW weiter am Fahrwerk-Setup zu arbeiten. Leider wurde das freie Training früh wegen eines Unfalls abgebrochen und wir konnten nicht unser geplantes Programm abfahren, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

„Auch die neuen Reifen waren gut, aber bauten nach etwa vier Renn-Runden zunehmend ab. Ich habe einen super Start erwischt und konnte in der ersten Runde sogar als Dritter auf die Nordschleife einbiegen. Danach gab es eine paar schöne Duelle. Aber speziell in den Bereichen Traktion und Brems-Performance haben wir keine Chance gegen die Porsche.“

Kratz hofft auf Klassensieg beim 12h-Rennen von Zandvoort/NL

Am letzten Mai-Wochenende startet der 43jährige erstmals beim 12 Stunden-Rennen im niederländischen Zandvoort. Kratz teilt sich das Cockpit in einem Cor Euser Racing-Lotus Evora GT4 mit Teameigner Cor Euser und Richard Verburg. „Zandvoort ist eine sehr schöne und anspruchsvolle Strecke, die ich bislang nur durch Coaching-Veranstaltungen von Porsche kenne.“

Insgesamt sechs Fahrzeuge haben in der Klasse genannt, darunter vier GT4s, ein Cup-Porsche 996 sowie ein Cup-BMW 235i. „Unser Ziel sollte schon der Klassensieg sein“, ist Kratz überzeugt. „Mit Cor Euser habe ich einen der besten und schnellsten Teamkollegen, den man sich in Zandvoort wünschen kann. Unser Lotus ist mit 360 PS und rund 1.200 Kilogramm sicherlich konkurrenzfähig.“

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Beitrag von Jörg Ufer » So 01.Jun, 2014 17:45

Nachschau 12h-Rennen Zandvoort 30./31. Mai 2014

Platz zwei und Happy End für Torsten Kratz

Beim erstmals ausgetragenen 12 Stunden-Rennen im niederländischen Zandvoort fuhr Torsten Kratz auf den zweiten Platz in seiner Klasse und Gesamtrang 16 im Feld der 51 Starter. Zusammen mit Cor Euser, Henk Thijssen und Liesette Braams (alle Niederlande) lenkte der Mönchengladbacher einen Lotus Evora GT4. Eine leichte Kollision und ein Elektronikproblem verhinderten den möglichen Klassensieg.

„Ein ganz großer Dank gebührt Cor Euser Racing und meinen Teamkollegen für das gute Ergebnis und das rundum gelungene Wochenende“, sagte Kratz. „Mit etwas mehr Glück hätten wir auch Klassensieger werden können. Platz zwei ist dennoch gut und mit meinem Zandvoort-Renndebüt bin ich absolut zufrieden.“

In der Klasse „SP3“ tummelten sich vornehmlich GT4-Fahrzeuge und Cup-Porsche der Baureihe 996. Startfahrer Kratz konnte zwar zunächst die Führung übernehmen, ließ dann aber einen Nissan 370 Z, eingesetzt vom niederländischen Importeur, ziehen. „Ich wusste, dass er öfters tanken muss als wir, außerdem gewinnt man ein solch langes Rennen nicht in der ersten Stunde.“

Daran hätte ein Mercedes SLS-Fahrer nach rund 45 Minuten auch denken können. Kratz war gerade im Begriff, vor einer Schikane einen BMW 1er Diesel zu überrunden, als sich ganz rechts der besagte SLS GT3 noch daneben quetschte. „Ich ließ dem Mercedes genug Platz, leider der BMW mir nicht“, schilderte Kratz. „Der Diesel krachte mir aufs linke Hinterrad, danach war eine Spurstange hin. Aber es war großartig wie die Mechanikercrew von Cor Euser Racing dann arbeitete." Nur 14 Minuten kostete die Reparatur, der Klassensieg geriet allerdings außer Reichweite.

Dennoch gab das Team nicht auf. Euser und Kratz waren im weiteren Rennverlauf für die schnellen Rundenzeiten zuständig und der Lotus verbesserte sich Platz um Platz. „Der Evora lässt sich traumhaft fahren“, schwärmte Kratz. „Kein Vergleich zum Serienwagen-BMW Z4M in der VLN, der deutlich anstrengender am Limit zu bewegen ist. Nach einem Zwei-Stunden-Stint bin ich ziemlich entspannt ausgestiegen. Ich hätte aber jedesmal auch noch zwei Stunden dranhängen können.“

Vom 48. Gesamtrang aus wurde die Aufholjagd schließlich mit dem 16. Gesamtrang belohnt. In der Klasse musste sich der Cor Euser Racing-Lotus nur einem Porsche 996 Cup geschlagen geben. „Von den Rundenzeiten her waren wir unterm Strich schneller. Aber die Standzeit konnten wir nicht wettmachen. So ein Cup-Porsche ist halt ein ausgesprochen zuverlässiges Fahrzeug“, sagte Kratz, der es wissen muss. Schließlich arbeitet der 43jährige seit vielen Jahren für Porsche als Instruktor. „Dennoch gab es für uns mit Platz zwei ein Happy End. Ich bin zufrieden.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 13.Jun, 2014 22:36

Vorschau ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 19.-22.06.14

Torsten Kratz startet im seriennahen Renault Clio

Der Mönchengladbacher Torsten Kratz ist weiterhin ein viel beschäftigter und gefragter Rennfahrer. Für RPR-Racing wird der 43jährige in einem seriennahen Renault Clio RS das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten. „In der stark besetzten Klasse V3 möchte Teamchef Carsten Ohlinger ein ernsthaftes Wort bei der Vergabe des Klassensieges mitsprechen. Diese Ambitionen möchte ich gerne unterstützen“, sagt Kratz, der erst kürzlich mit einem zweiten Platz bei den 12 Stunden von Zandvoort auf einem Lotus Evora GT4 einmal mehr sein Können bewies.

Am Steuer des 204 PS-starken Fronttrieblers wird sich Kratz mit dem Briten Meyrick Cox, dem Dänen Einer Thorsen sowie Danny Brink aus Külsheim abwechseln. „Ich bin zuletzt 2008 ein frontgetriebenes Auto gefahren“, erklärt Kratz. „Damals war es ein Cup-Clio. Allerdings die ältere Baureihe und nach Special-Reglement aufgebaut, also mit sequentieller Schaltung. Ich muss mich auf den RPR-Clio erst einmal einschießen. Aber das wird schon klappen!“, ist Kratz optimistisch.

Der Porsche-Instruktor hat in der Vergangenheit oft genug bewiesen, wie schnell er sich auf ein ungewohntes Auto oder wechselnde Bedingungen einstellen kann. Vor allem in „seinem Wohnzimmer“, der Nürburgring-Nordschleife. Ob mit einem Lotus im sonnigen Zandvoort, am Steuer eines Porsche auf einem zugefrorenen See in Finnland oder mit einem Audi TT Quattro auf der verregneten Nordschleife: Kratz dreht jeweils zuverlässig mit die schnellsten Rundenzeiten seiner Klasse.

Übrigens: Seit dem 22.05.2008 hält der 43jährige in 8.37 Minuten den RCN Rundenrekord für Produktionswagen bis 1850 ccm auf der Nordschleife und 2013 fuhr er in der VLN mit 9.24 Minuten die beste jemals gefahrene Rundenzeit bei den Produktionswagen bis 3000ccm auf der Kombination Nordschleife plus GP-Kurzanbindung.

Mit 14 Fahrzeugen wird die Klasse der Produktionswagen bis 2000 ccm – kurz V3 – zu den stärksten im gesamten Starterfeld zählen. Der RPR-Clio trifft dort auf nicht weniger als acht Toyota GT 86 sowie jeweils einen Honda Civic, Mazda MX-5, Opel Astra OPC, Subaru BRZ und Toyota Corolla Altis.

Kratz: „Einige Toyotas sind Werksfahrzeuge aus der Schweiz oder Thailand. Der Mazda ist auch ein Werkswagen mit dem ehemaligen Formel 1-Piloten Stefan Johansson sowie Profi Wolfgang Kaufmann am Steuer. Die Konkurrenz ist schon hart, der kleinste Fehler kann gleich mehrere Positionen kosten.“

Auf jeden Fall zählt die Mannschaft rund um Teamchef Carsten Ohlinger zu den erfahrensten in der Klasse. Für den Mönchengladbacher Kratz und Cox wird es der neunte Start beim ADAC-Klassiker sein, Thorsen war nur einmal weniger dabei. Lediglich Danny Brink bestreitet sein erstes Rennen rund um die Uhr.

„Erfahrung ist in diesem Starterfeld sicherlich hilfreich“, betont Kratz. „Mit dem Clio zählen wir zu den langsamsten Fahrzeugen und werden sehr oft überholt. Ich hoffe, dass die GT3s uns genügend Raum lassen und uns nicht von der Strecke drängeln. Dieses Miteinander wird einer der entscheidenden Faktoren sein, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mit der richtigen Mischung aus Geschwindigkeit und Konstanz sollte ein gutes Ergebnis machbar sein. Das Podium ist klar unser Ziel.“

Als „Aufwärmstraining“ für das 24h-Rennen wird Kratz den RCN-Lauf am Donnerstagmorgen – wie schon häufiger - als Coach bestreiten. Zum Einsatz kommt der BMW 235i von Sorg-Motorsport. „Um einem Neueinsteiger die schwierigste Rennstrecke der Welt zu erklären, ist die RCN einfach ideal. Hier kann man zu zweit im Auto sitzen und optimal coachen. Es wird hoffentlich ein guter Auftakt für ein erfolgreiches Wochenende!“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 25.Jun, 2014 21:54

Nachschau 24h-Rennen Nürburgring 19.-22.06.14

Riesen Teamleistung trotz völlig verkorkstem Rennen

Beim ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bleibt Torsten Kratz das Pech treu. Mit dem RPR-Renault Clio sah der Mönchengladbacher zwar das Ziel. Doch ein neunter Platz in der Klasse und mehrere Stunden Standzeit waren nicht das, was sich der 43jährige erhofft hatte. „Es war leider ein völlig verkorkstes Rennen“, sagte Kratz.

Die Vorzeichen für das längste Rennen des Jahres waren eigentlich gut. Kratz und seine Teamkollegen Danny Brink (Külsheim), der Brite Meyrick Cox sowie der Däne Einar Thorsen bildeten ein Quartett mit recht homogenen Rundenzeiten. „Ich denke, die wenigsten unserer Mitstreiter sind fahrerisch so ausgeglichen besetzt“, sagte Kratz nach dem ersten Qualifying. „Mit kühlem Kopf und konstanten Rundenzeiten haben wir gute Chancen in der mit 13 Fahrzeugen stark besetzten Klasse.“

Kurz vor dem Ende des zweiten Qualifyings änderten sich schlagartig die taktischen Vorzeichen. Im Bereich Wippermann kam Thorsen mit dem Clio von der Strecke ab und schlug erst links und dann rechts in die Leitplanken ein. Eine Nachtschicht stand auf dem Programm. Morgens um 5 Uhr war der Clio wieder fahrbereit. Kratz: „Die RPR-Mannschaft hat super gearbeitet – ganz große Klasse! Ich hoffe nur, dass wir keine Folgeschäden erleiden werden.“

Ein Roll-Out im Warm-Up verlief erfolgreich und Danny Brink nahm als Startfahrer im Cockpit Platz. Als zweiter übernahm Kratz das Cockpit, dann Cox und als vierter schließlich Thorsen. Kratz verzeichnete in seinem Stint einen Reifenschaden, Cox dann den nächsten. Gegen 1.45 Uhr krachte beim Überrunden ein GT3-Fahrzeug leicht gegen den RPR-Boliden.

Denn größten Zeitverlust handelte sich das Team gegen 5 Uhr ein. Meyrick Cox humpelte – mal wieder - mit einem Reifenschaden zu den Boxen zurück. Obwohl die Sportwarte die weiße Flagge schwenkten, krachte ihm im Bereich der Hohenrain-Schikane der Werks-Subaru WRX ins Heck. Beide Fahrzeuge erreichten aus eigener Kraft, aber stark beschädigt, die Boxengasse.

„Wieder bekamen unsere Jungs das Auto fertig und wir konnten noch ins Ziel fahren“, sagte Kratz. „Unsere Moral war großartig und solche Erlebnisse machen natürlich dieses Rennen einzigartig. Vielen Dank an alle Beteiligten! Unsere zahlreichen Reifenschäden waren vermutlich ein Folgeschäden des Trainingsunfalls. Ich kann mir vorstellen, dass irgendetwas an der Vorderachse verstellt war. Normalerweise hat man nie im Leben so viele Reifenschäden.“ Mit 17 Runden Rückstand auf den Klassensieger wurde das Clio-Team immerhin noch als Neunter von 13 Startern gewertet.

Für Torsten Kratz geht es in zwei Wochen schon wieder weiter. Dann geht der Mönchengladbacher beim fünften Rennen zur Langstreckenmeisterschaft wieder mit dem Thiemann Motorsport-BMW Z4 an den Start.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 07.Jul, 2014 8:23

VLN 5 - 05.07.14

Platz fünf und bester seriennaher BMW

Torsten Kratz und Thiemann Motorsport sind in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring weiter im Aufwind: Beim fünften Saisonrennen lenkten der Mönchengladbacher sowie Dominik Thiemann (Lemgo) den BMW Z4M auf Rang fünf von 13 Startern bei den Produktionswagen bis 3500 ccm. „Gegen die überlegenen Porsche ist das ein gutes Ergebnis“, sagte Kratz.

Schon nach dem Qualifying zeigte sich der 43jährige zufrieden. „Mit unserem am Anfang des Jahres neu aufgebauten Fahrzeug sammeln wir immer mehr Erfahrungswerte und entwickeln uns ständig weiter. Wir haben nochmals den Reifentyp gewechselt und dazu passend entscheidende Veränderungen in Zusammenarbeit mit unserem Fahrwerkspartner KW am Setup vorgenommen. Das Auto ist nun deutlich berechenbarer.“

Kratz übernahm den Part des Startfahrers und konnte sich von Beginn an im vorderen Drittel der Klasse platzieren. Leichter Nieselregen ergoss sich stellenweise über dem Eifelkurs. „Der machte das Fahren besonders anspruchsvoll“, sagte Kratz. „Aber ich denke, dass diese Mischverhältnisse uns entgegen kamen. Die Porsche können dann ihren PS-Vorteil nicht so ausspielen.“

Dass das Starterfeld dieses Mal etwas kleiner war als gewohnt und vor allem nur eine Handvoll GT3-Boliden mit von der Partie waren, empfand Kratz als angenehm: „Es gab fast keine Unfälle, kaum gelbe Flaggen. Es war wirklich ein entspanntes und ein faires miteinander auf der Strecke.“

Nach sieben Umläufen stieg Thiemann ins Cockpit, der nach 17 Runden als Fünfter der Klasse und Gesamt-23. abgewinkt wurde. Auf den siegreichen Porsche Cayman hatte das Duo nur 3.34 Minuten Rückstand.

„Das ist unser bislang bestes Saisonergebnis. Für jetzt und heute sind wir damit zufrieden. Jeden anderen Nicht-Porsche aus unserer Klasse haben wir mindestens einmal überrundet. Ein großer Dank gebührt Thiemann Motorsport, denn die Weiterentwicklungen am BMW gehen genau in die richtige Richtung. Mit etwas Glück und bei passendem Wetter können wir bei einem der nächsten Rennen auch vielleicht den Abstand zur Porsche-Fraktion noch verkürzen. Den technischen Nachteil gegenüber den Zuffenhausenern werden wir jedoch auch mit größtem Einsatz nicht kompensieren können. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, dann wird die Klasse V6 nur noch aus Porsche bestehen aber dabei möglicherweise auch an Starterzahl verlieren.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 09.Sep, 2014 19:00

Vorschau VLN 8 - 13.09.14

Allrounder Torsten Kratz ist ein gefragter Mann

„Manchmal würde ich mich am liebsten klonen“, sagt Torsten Kratz mit einem Augenzwinkern. „Aber besser zu viele Termine als zu wenige.“ In den letzten Wochen war der 43jährige erneut viel beschäftigt. Bei Rad am Ring fuhr der Mönchengladbacher in einem 4er MTB-Team mit. Für Porsche standen mehrere Fahrerlehrgänge auf dem Programm: Für die Zuffenhausener arbeitet Kratz seit vielen Jahren als Instruktor. Es folgte ein Abstecher nach Dänemark zum Copenhagen Historic Grand Prix. Zusammen mit Annette Rolner pilotierte der Allrounder einen Porsche 911 aus dem Jahr 1965. „Profilierte Rennsportreifen, keine elektronischen Fahrhilfen: Das ist Autofahren in seiner schönsten Form!“

Wieder in Deutschland, folgte ein Coaching in der RCN mit einem Nordschleifen-Neuling in einem BMW 235i Racing Cup. „Bevor man in die VLN einsteigt, sollte man dort auf jeden Fall anfangen, die schwierigste Rennstrecke der Welt zu erlernen. Dort fährt man mit einem Rennauto im Verkehr und auf Slicks – einfach perfekt! Mein Schützling hat zweifelsohne das Talent, auch in der VLN mitzuhalten. Nur die Grundlagen müssen passen! Ich befürworte zudem die Einführung einer speziellen Nordschleifen-Lizenz, die im kommenden Jahr kommen soll.“

Den achten VLN-Lauf wird der Mönchengladbacher gleich auf zwei Fahrzeugen bestreiten. Zum einen greift Kratz – wie gewohnt – für Thiemann Motorsport ins Lenkrad. Zusammen mit Dominik Thiemann und Hajo Müller teilt sich der 43jährige bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (V5) das Cockpit im BMW M3 E36.

Das zweite Eisen im Feuer ist der HRT-Porsche 911 GT3-Cup aus der Klasse der Specials bis 4000 ccm (SP7), der von rennsport-werbung.de eingesetzt wird. Seine Teamkollegen sind hier Andreas Riedl und Kim André Hauschild. „Mit dem BMW ist unser Ziel sicherlich der Klassensieg. Die SP7 ist natürlich stark besetzt. Hier wollen wir in erster Linie ankommen. Ein Platz im ersten Drittel der Klasse wäre ein schöner Erfolg.“

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Beitrag von Jörg Ufer » So 12.Okt, 2014 12:52

VLN 9 - 11.10.14

Torsten Kratz überzeugt beim Debüt im Cup-Porsche

Beim achten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft hatte Nebel noch den ersten Einsatz von Torsten Kratz in einem Porsche 911 GT3-Cup verhindert. Doch beim neunten Rennen war es endlich soweit: Der Mönchengladbacher Allrounder feierte ein gelungenes Renn-Debüt im 450 PS starken Sportwagen. Seine Teamkollegen waren Andreas Riedl (Hamburg) und Ulf Wickop (Bottrop).

„Mit meinem ersten Start auf einem Porsche GT3 Cup bin ich sehr zufrieden“, sagte der 43jährige. „Ich konnte mich schnell an das Auto gewöhnen und auch den Speed in unserer Klasse gut mitgehen. 8.42,537 Minuten sind für das erste Mal absolut in Ordnung. Das Set-Up am Fahrzeug ist noch nicht perfekt, die Reifen waren nicht neu und ich hatte auch noch eine Gelbphase. Eine Rundenzeit von um die 8.30 Minuten dürfte machbar sein. Aber Rundenzeiten standen heute nicht primär im Vordergrund.“

Denn für diesen Porsche aus dem Team RCM/HRT Performance war es nach dem 6h-Rennen im August erst der zweite Einsatz. Während Teameigner Riedl auch schon viele Rennen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt bestritten hat, war es für Wickop der erste Einsatz in der Langstreckenmeisterschaft überhaupt. Für den Bottroper gab es daher am Vortag bei Testfahrten von Kratz ein zusätzliches Coaching.

„Ich drehte ein paar Runden und er nahm auf dem Beifahrersitz Platz. Anschließend haben wir getauscht“, erklärte Kratz. „Ich denke, so konnte er sich das eine oder andere noch abschauen. Im Rennen hat Ulf eine ordentliche Leistung gezeigt. Hierauf können wir aufbauen.“ Im bisherigen Saisonverlauf hatten Kratz und Wickop bereits RCN-Leistungsprüfungen für das Coaching genutzt.

Dass das Trio Kratz/Riedl/Wickop am Ende nur auf Platz 12 von 15 Startern bei den Specials bis 4000 ccm landete, lag an einem kleinen technischen Problem. In der vierten Runde quittierte der Magnetschalter vom Blipper - dieser ist für das Zwischengasgeben verantwortlich und steuert die Drosselklappe – den Dienst. Die Instandsetzung warf die Mannschaft zurück.

Ein erfreuliches Erlebnis hatte Kratz während des Qualifyings mit Audi-Werksfahrer Frank Stippler. „Ich muss doch mal stellvertretend eine Lanze brechen für einen der Profis, die so oft als rücksichtlos dargestellt werden. Am Galgenkopf lief Stippler mit seinem R8 auf mich auf. Doch unser Cup-Porsche hat einen sehr hohen Top-Speed. Der Audi kam während der gesamten Döttinger Höhe nicht vorbei und wir fuhren parallel zueinander. Selbst nach der Senke vor dem Bereich Tiegarten waren wir noch nebeneinander. Ich war auf der Innenseite, lupfte kurz und ließ mir so viel Raum, dass wir beide ohne Probleme diese Kurven meistern konnten. Auf der Start-Ziel-Geraden überholte er mich dann beim Herausbeschleunigen. Das war ein ganz faires Manöver!“

Bei seinem zweiten Fahrzeug, dem seriennahen BMW Z4 aus dem Hause Thiemann Motorsport, kam Kratz nur im Training zum Einsatz. Teamkollege Dominik Thiemann wurde bereits in der Startrunde in eine Kollision verwickelt. Bei der Anfahrt zum Schwedenkreuz fuhr Opel Astra-Pilot Jürgen Nett Thiemann aufs linke Hinterrad. Beide Fahrzeuge gerieten anschließend außer Kontrolle und schlugen hart in die Leitplanken ein. „Der BMW wurde stark beschädigt, die Saison ist mit diesem Fahrzeug leider gelaufen“, bedauerte Kratz.

Beim zehnten und letzten Saisonrennen am 25. Oktober werden Kratz und Riedl im Porsche-Cockpit von der Dänin Michelle Gatting unterstützt.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 24.Mär, 2015 21:45

Vorschau VLN-Saison 2015

Neue Erfahrung für Torsten Kratz: BMW-Markenpokal

Bei Torsten Kratz ist die Vorfreude auf die bevorstehende Motorsportsaison groß. „Nach dem Winterhalbjahr bin ich froh, dass es jetzt wieder los geht. Ich fiebere dem Saisonauftakt am kommenden Wochenende entgegen“, sagt der Mönchengladbacher. „Neues Team, neues Autos, neue Teamkollegen und hoffentlich neues Glück!“

Im Team Securtal Sorg Rennsport wird der 44jährige alle zehn Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft und auch das ADAC 24 Stunden-Rennen bestreiten. Zum Einsatz kommt ein BMW M235i Racing Cup in der gleichnamigen Klasse. Als Teamkollege steht der Österreicher Kevin Warum fest, der im Vorjahr einen Klassensieg beim 24h-Klassiker feierte. Beim ersten VLN-Lauf ist Danny Brink (Külsheim) dritter Pilot.

„Sorg Rennsport ist ein erstklassiges Team und hat mit diesem Fahrzeug bereits das Premierenjahr 2014 bestritten. Wir können somit auf viele Erfahrungswerte zurückgreifen. Das ist ein großer Vorteil, denn für mich ist dieses Cup-Auto absolutes Neuland. Aber ich liebe diese Herausforderung und hatte in der Vergangenheit nie Eingewöhnungsprobleme mit neuen Tourenwagen.“

Aktuell eher ungewohnt ist der schwarze Asphalt des Nürburgrings, denn Kratz hat in den letzten Monaten vielfach als Coach für Porsche bei Winter-Trainings in Finnland gearbeitet. Und das bei bis zu minus 30 Grad und einem Meter Schnee. „Die Porsche-Events in Skandinavien machen irre viel Spaß. Neben dem Coaching von ambitionierten Fahrern kann man auch selbst über die Schneewege driften. Das ist schon ein Highlight, aber natürlich etwas ganz anderes im Vergleich zu Autorennen auf dem Nürburgring.“

Jetzt ist der Mönchengladbacher aber froh, dass die Saison in Deutschland wieder los geht. „In einem Markenpokal bin ich noch nie gestartet. Die Grundidee, mit gleichem Material zu kämpfen, halte ich für sehr gut. Gleiche Fahrzeuge, gleiches Material: Der Bessere soll gewinnen.“ Knapp 20 Teams haben ihre Nennung für den Saisonauftakt abgegeben. Mindestens ein halbes Dutzend können sich berechtigte Hoffnungen auf den Klassensieg machen.

„Die Taktik lautet, uns in den ersten Rennen aus allen Rangeleien herauszuhalten und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Wir sollten von Beginn an im ersten Drittel der Klasse mitfahren können. Nach ein paar Rennen sind Podiumsränge sicherlich unser erklärtes Ziel.“ Zusätzlich sind in der VLN sporadische Starts in einem Porsche 911 GT3-Cup geplant.

Als Warm-Up für die neue Saison nutzte Kratz den ersten Lauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring. Zusammen mit Christian Straube (Schwalmstadt) fuhr der 44jährige in dessen BMW M3 E46 auf den zweiten Platz in der Gruppe F über 2000 ccm. Eine unglückliche Reifenwahl von Startfahrer Straube sowie der vorzeitige Abbruch wegen eines starken Schneeregenschauers verhinderten den Klassensieg. „Ich sah in Aremberg, wie der Führende aus unserer Klasse im Kies steckte und zog vorbei. Durch den Abbruch wurde der Stand der Vorrunde gewertet, somit fehlten uns leider elf Sekunden.“

Kratz hatte zuvor eine sehenswerte Aufholjagd gestartet: Er fuhr im strömenden Regen mit Slicks bis zu 40 Sekunden schneller als der Spitzenreiter. „Hinsichtlich der Reifenwahl hatten wir leider zu Beginn verwachst und einiges an Zeit verloren. Das kann passieren. Der Abbruch am Ende geht in Ordnung, auch wenn er für uns von Nachteil war. An der Hohen Acht war die Strecke schon etwas weiß. “

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 28.Apr, 2015 22:38

VLN 2 - 25.04.15

Rang fünf nach Wechselbad der Gefühle für Torsten Kratz

Nach dem zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring musste Torsten Kratz erst einmal kräftig durchatmen. „Das war ein ganz schönes Wechselbad der Gefühle. Das brauche ich nicht jedes Wochenende“, sagte der 44jährige. „Wir sind im Ziel, das Ergebnis ist OK, perfekt war es nicht. Aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

Wie gewohnt, lenkte der Mönchengladbacher zusammen mit dem Münchener Kevin Warum einen BMW M235i Racing Cup aus dem Team Sorg Rennsport. Nach vier Stunden Distanz landete das Duo auf dem fünften Rang bei 19 Startern in der gleichnamigen BMW-Cup-Klasse. Das Wochenende war vor allem geprägt durch wechselnde Witterungsbedingungen. Sowohl im Qualifying als auch im Rennen bot das Wetter-Roulette Sonnenschein, leichten Niederschlag oder auch Starkregen.

„In einem Markenpokal geht es um Sekunden, die Ausgeglichenheit ist enorm. Diejenigen, die schon im vergangenen Jahr am Start waren, sind sicherlich im Vorteil. Aber wir kommen näher“, ist sich Kratz sicher. „An die teilweise raue Gangart gewöhnt man sich schnell. Da wird nicht lange gefackelt, sondern ohne Vorwarnung der Weg freigeräumt. Ich finde es zum Teil zwar recht grenzwertig, aber falls nötig werden wir uns eben entsprechend zur Wehr setzen müssen. Nach zwei Rennen können wir aber gut einschätzen, mit wem wir wie umzugehen haben.“

Neben der großen fahrerischen Ausgeglichenheit sorgen fahrzeugspezifische Eigenarten im Bereich Fahrwerk und Bremsen immer wieder für Ausrutscher und somit Verschiebungen im Klassement. Von den 23 genannten Fahrzeugen konnten vier nach Unfällen in den Trainingssitzungen das Rennen nicht in Angriff nehmen.

Warum hatte im freien Training Glück, das ein Ausritt gegen den Reifenstapel im Klostertal nur mit kleineren Beulen endete. Ihm war ein ABS-Problem zum Verhängnis geworden. In der vorletzten Rennrunde krachte Kratz nach einem Dreher auf regennasser Fahrbahn in der Eiskurve rückwärts leicht in die Leitplanken. Nach seinem Einschlag steuerte der 44-jährige aus Sicherheitsgründen die Boxen an, um das Fahrzeug checken zu lassen. Zumal der rechte Hinterreifen am Kotflügel schliff.

„Dieser Zusatzstopp hat uns eine Position gekostet. Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen.“ Mit etwas Glück hätten Kratz/Warum Dritter werden, mit etwas Pech aber auch ausfallen können. „Unterm Strich bin ich schon zufrieden. Sorg-Rennsport hatte den BMW erneut sehr gut vorbereitet, ich hatte wirklich viel Freude am Fahren. Ich freue mich jetzt auf das 24 Stunden-Rennen, um möglichst viel Fahrpraxis mit dem BMW zu bekommen. Meine Teamkollegen im Sorg Rennsport-BMW M235i sind neben Kevin Warum auch Friedhelm Mihm und Heiko Eichenberg.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 18.Mai, 2015 16:42

24h-Rennen Nürburgring 14.-17.5.2015


Größter Erfolg für Torsten Kratz: Klassensieg


-Überlegener Sieg gegen 13 Mitbewerber im BMW-M235i Cup
-Vier Runden Vorsprung auf den Zweiten
-25. Gesamtrang und bestes seriennahe Fahrzeug
-Großes Kompliment an Mannschaft und Teamkollegen

Besser geht es eigentlich nicht: Der Mönchengladbacher Torsten Kratz feierte beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring seinen bislang größten Erfolg. Am Steuer des Sorg Rennsport-BMW M235i Racing siegte der 44jährige zusammen mit seinen Teamkollegen Kevin Warum (Schweitenkirchen), Michele Di Martino (Eitorf) und Moritz Oberheim (Schermbeck) souverän in der gleichnamigen Cup-Klasse. „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, ich bin total begeistert. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben“, freute sich Kratz mit Tränen in den Augen nach der Zieldurchfahrt.

Kratz und seine Teamkollegen drückten während des gesamten Wochenendes der BMW Cup-Klasse ihren Stempel auf. Mit der Bestzeit im ersten Qualifying auf überwiegend nasser Strecke wurde bereits ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Im trockenen zweiten Qualifying verzichtete das Quartett auf die Teilnahme. Kratz: „Wir wollten das Auto schonen und kein unnötiges Risiko eingehen. Die Startaufstellung ist für ein 24h-Rennen wirklich nicht wichtig.“ Der Routinier durfte bei seinem zehnten 24h-Start dann auch die Rolle des Startfahrers übernehmen.

Schon in den ersten Runden zeigte Kratz seine ganze Klasse und eroberte vom sechsten Startplatz aus nach zwei Umläufen die Führung. Nach sieben Runden kletterte der 23jährige Warum ins Cockpit, es folgten Oberheim (18) und Di Martino (21) nach jeweils weiteren neun Runden. Es kristallisierte sich bereits in diesem frühen Renn-Stadium heraus, das einzig der berühmte Eifelblitz von Scheid Motorsport in der Lage war, das Tempo des Sorg-BMW mitzugehen. Kratz: „Die Führung ging dann leider bei Einbruch der Dunkelheit kurz verloren, als wir bei einsetzendem Regen zu lange auf Slicks draußen blieben. In den Nachtstunden konnten wir die Führung aber wieder zurückerobern.“

Kurz vor dem Ende der 17. Stunde fiel dann die Entscheidung: Der mit rund fünf Minuten Rückstand auf Platz zwei liegende Scheid-BMW kam im Kesselchen von der Strecke ab. Kratz und Co. mussten jetzt ihren BMW nur noch nach Hause tragen. Kratz: „Bei vier Runden Vorsprung haben wir sofort die Taktik geändert. Wir haben früher geschaltet, früher gebremst und beim Überrunden durch die GT3-Autos noch früher Platz gemacht. Es hat alles perfekt funktioniert.“ Unter dem großen Jubel der vollbesetzten Haupttribüne kreuzte Warum um kurz nach 16 Uhr den Zielstrich. An der Sorg-Box kannte die Freude keine Grenzen, alle lagen sich in den Armen.

„Dieses Wochenende war ein absoluter Traum, das werde ich nie mehr vergessen“, fasst Kratz zusammen. „Wir waren ein großartiges Team, die Zusammenarbeit war absolut harmonisch und zielgerichtet. Das gesamte Sorg Rennsport Team hat in der Vorbereitung zum 24h-Rennen und während des Rennens hart für diesen Erfolg gearbeitet. Alle Boxenstopps verliefen reibungslos und planmäßig. So ein Erfolg ist immer eine Teamleistung. Es tut so gut, dass wir als Fahrer unseren Teil fehlerfrei dazu beitragen konnten, diesen Erfolg zu sichern. Und geschenkt wurde uns im lang anhaltenden Kampf mit dem Eifelblitz nichts. Ich freue mich nun riesig auf die weitere VLN Saison. In der BMW Cup Klasse werden bei jedem Rennen die Karten neu gemischt.“

Für Torsten Kratz geht die Saison am 20. Juni weiter. Dann wird der Porsche-Instrukteur zusammen mit Warum einen Sorg-BMW M235i Racing beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring pilotieren. Die Distanz beträgt dann, wie gewohnt, vier Stunden.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 22.Jun, 2015 20:10

VLN 3 - 20.06.15

Großartige Aufholjagd von Torsten Kratz blieb unbelohnt

Erst Pech, dann Zufriedenheit, dann Frust: Das dritte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war für Torsten Kratz eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. „Unterm Strich bin ich natürlich nicht zufrieden“, sagte der Mönchengladbacher. „Gerade nach dem perfekten 24h-Rennen habe ich mit einem solchen Rennverlauf überhaupt nicht gerechnet.“

In der mit 17 Fahrzeugen einmal mehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup-Klasse landeten Kratz und sein Teamkollege Kevin Warum (Schweitenkirchen) nur auf dem zwölften Rang. Das Duo lenkte wie gewohnt ein Fahrzeug aus dem Team Securtal-Sorg Rennsport.

Bereits das von wechselnden Witterungsbedingungen geprägte Training verlief nicht nach Plan, das beste Zeitfenster wurde verfehlt. Kratz: „Nur wer in der ersten Viertelstunde eine freie Runde erwischte konnte eine gute Rundenzeit erreichen. Danach wurde es immer nasser.“ Vom siebten Startplatz aus nahm Warum das Vier Stunden-Rennen in Angriff.

Bereits in der ersten Kurve hatte der 23jährige Pech: Nach einer leichten Kollison im Startgetümmel verlor Warum die Kontrolle über den Boliden und drehte sich. Er hatte Glück, das keiner der Nachfolgenden ihn traf. Allerdings musste der Bayer die ganze Startgruppe passieren lassen, ehe er die Fahrt wieder aufnehmen konnte. Mit einer Minute Rückstand auf den Klassenführenden kehrte Warum aus der ersten Runde zurück. Eine Aufholjagd mit vielen zeitraubenden Überholmanövern war von nun an die Folge.

Nach der achten Runde übernahm auf Rang zehn liegend Kratz planmäßig das Steuer. In den folgenden neun Umläufen brannte der 44-Jährige ein Feuerwerk von schnellen Zeiten ab und verbesserte such auf Platz sechs. Zum Vergleich: Zwischen der zehnten und 17. Runde war Kratz sogar 26 Sekunden schneller unterwegs als führende Scheid-BMW. „Es lief wirklich gut, auf der Strecke wurde fair gefahren und ich hatte viel Spaß. Mir kam mein Stint eigentlich gar nicht so schnell vor, zumal ich ab meiner fünften Runde ungewöhnlich viel Traktion auf der Hinterachse verlor. Meine Reifen waren nach zwei Stints jedoch auch schon ziemlich fertig. Aber die Sorg-Mannschaft hielt mich via Funk auf dem Laufenden. Und das, was die sagten, hörte sich gut an!“

Platz sechs schien realistisch, als Kevin Warum nach 17 Runden planmäßig für das letzte Renndrittel ins Auto stieg. Doch vier Umläufe später kam der Bayer unerwartet an die Boxen. Kratz: „Über Funk hatte er sich angekündigt. Er berichtete trotz neuer Reifen über anhaltenden Traktionsverlust und unberechenbarem Übersteuern. Es wurden daher vorsichtshalber nochmals die Räder gewechselt, aber das war nicht die Ursache. Wir vermuten einen defekten Stoßdämpfer. Mit langsamen Rundenzeiten hat Kevin das Auto ins Ziel getragen, aber mehr als Rang 12 war leider nicht mehr möglich. Erfreulicherweise lief es für unsere Teamkollegen besser und die anderen beiden Sorg Rennsport-BMW M235i Racing landeten nach einem packenden Kampf auf den Plätzen zwei und sechs.“

Das nächste Saisonrennen steht bereits in zwei Wochen auf dem Programm. Dann hoffen Kratz und Warum, wieder mit ums Podium kämpfen zu können.
Zuletzt geändert von Jörg Ufer am So 05.Jul, 2015 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 05.Jul, 2015 19:56

VLN 4 - 04.07.15

Torsten Kratz wurde Opfer einer Kettenreaktion
Die Seuche an den Füßen kleben

„Das darf doch alles nicht wahr sein, derzeit habe ich echt die Seuche an den Füßen kleben“, sagte ein angefressener Mönchengladbacher Torsten Kratz nach dem vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Ein Vier-Stunden-Rennen wird nicht in der ersten Kurve gewonnen. Und schon gar nicht mit einer Harakiri-Nummer. Das war unnötig.“ Kratz und Teamkollege Kevin Warum fielen mit dem Securtal-Sorg-Rennsport-BMW M235i Racing zunächst weit zurück und später aus.

Was war passiert? Nachdem die Startampel auf Grün geschaltet hatte, näherte sich die dritte Startgruppe breit gefächert der Haarnadelkurve am Ende der Start-und-Ziel-Geraden. Drei Cup-BMW waren bereits nebeneinander, als Michele Di Martino mit seinem TKS-BMW den Versuch unternahm, rechts an allen anderen vorbeizuziehen. Das Unheil nahm seinen Lauf: Di Martino krachte gegen Michael Schrey (Scheid-BMW), der wiederum gegen Torsten Kratz und das Sorg-Schwesterauto von Philipp Leisen. Das Resultat für Kratz war ein krummer Querlenker und ein extra Stopp von zehn Minuten. Kratz: „Länger brauchte die wieder perfekt arbeitende Sorg-Rennsport-Mannschaft nicht, um mich wieder auf die Strecke zu entlassen.“

Reumütig schaute der erst 22jährige Di Martino wenig später in der Box von Sorg Rennsport vorbei und entschuldigte sich für die Aktion. Kratz: „Er sah eine Lücke, die es nicht gab. So ist das halt manchmal im Motorsport. Fehler passieren und im BMW M235 Racing Markenpokal ist die Luft auf den vorderen Plätzen sehr dünn. Im Qualifying lagen die ersten 10 Fahrzeuge innerhalb von nur 5,7 Sekunden. Da wird es eben eng. Beim 24h-Rennen waren wir noch ein Team und haben gemeinsam souverän gewonnen. Heute gingen die Chancen von vier Teams in der ersten Kurve flöten. Das war ganz sicher nicht seine Absicht und Michele hat sowas auch nicht nötig. Aber ich denke, er ärgert sich selbst darüber, schließlich ist er bei der Aktion auch in der Wiese gelandet.“

Bis zu dieser Feindberührung war Kratz mit dem Wochenende eigentlich recht zufrieden. Der neuaufgebaute BMW M235i Racing mit der Startnummer 695 machte einen sehr guten Eindruck. „Die Mannschaft rund um Benjamin und Daniel Sorg hat uns ein erstklassiges Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Auch wenn wir noch ein bisschen optimieren müssen, war das Debüt vielversprechend. Unsere Trainingszeit von 9.16,209 Minuten war gut, auch wenn diese leider nur zum zehnten Startplatz in unserem hartumkämpften Markenpokal reichte.“

Start bei den 24 Stunden in Le Castellet

Am kommenden Wochenende startet Kratz erstmals beim 24h-Rennen auf der Rennstrecke Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet. Zusammen mit Frank Elsässer, Oliver Bender und den Briten Paul Follett wechselt sich der Mönchengladbacher am Steuer des Securtal Sorg Rennsport-BMW M3 GT4 ab.

„Die Vorfreude auf das Wochenende ist sehr groß“, sagt Kratz. „Die Strecke ist sehr interessant und die Streckencharakteristik dürfte dem M3 liegen. Unser Ziel ist es, taktisch klug durchzufahren und in der Klasse sowie im Gesamtklassement weit nach vorn zu fahren. Ich bin echt mal gespannt.“

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Beitrag von Jörg Ufer » So 02.Aug, 2015 18:52

VLN 5 - 01.08.15

Torsten Kratz konnte Pechsträhne nicht beenden

Nach dem fünften Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war die Bilanz beim Mönchengladbacher Torsten Kratz einmal mehr ernüchternd. „Ich weiß wirklich nicht, warum diese Pechsträhne nicht aufhört. Zum zweiten Mal in Folge traf es nicht nur mich, sondern erneut das ganze Sorg Rennsport-Team.“

So gut und auch erfolgreich das ADAC 24-Stunden-Rennen im Mai verlief: Seitdem ist bei Torsten Kratz und seinem Teamkollegen Kevin Warum (Schweitenkirchen) der Wurm drin. Der zehnte Platz bei 18 Startern im hartumkämpften BMW-Cup war sicherlich nicht das Resultat, was das Duo angepeilt hatte.

Dabei verlief der Startstint des 44-Jährigen noch gut. Kratz: „Alles lief nach Plan, bis auf die Meter vor dem Startstrich wurde deutlich fairer gefahren als zuletzt. Ich bin kein unnötiges Risiko eingegangen, auch wenn ich mich einmal beim Überrunden in der Kurzanbindung leicht verbremst habe.“ Als Fünfter, aber mit Kontakt zur Spitze, übernahm Warum das Steuer im Sorg Rennsport-BMW M235i Racing.

In dessen neunter Runde stockte Kratz der Atem: Während der Mönchengladbacher zum Fahrerwechsel bereit stand, zeigten die TV-Monitore, wie Warum in der Hohenrain-Schikane ausrollte. Mit leerem Tank, wie sich später herausstellte. „Das Problem müssen wir genau analysieren, da ich es mir nicht erklären kann.“

Neben den rund sechs Minuten Zeitverlust kam es für das Duo Kratz/Warum noch schlimmer. Sowohl für zu schnelles Fahren auf der Döttinger Höhe – die Nordschleife des Eifelkurses ist ja weltweit die einzige Rennstrecke mit Tempolimits - als auch für ein vermeintliches Vergehen beim Start gab es Strafen von der Rennleitung.

Kratz: „Wir sind auf der Döttinger Höhe angeblich 268 km/h gefahren, bekanntermaßen sind dort nur 250 km/h erlaubt. So schnell fährt ein Cup-BMW überhaupt nicht! Und der Witz ist: Alle drei Sorg-BMW sollen so schnell gewesen sein und kassierten eine Stop-and-Go-Strafe!“

Die zweite Strafe betraf den Start: Weil ein anderer Teilnehmer im Kiesbett steckte, gab es auf den letzten 300 Metern bis zum Startstrich Tempo 60 und Überholverbot für die gesamte Startgruppe. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern aus dem BMW-Cup, hielt sich Kratz hieran und wurde rechts und links überholt. Dennoch hagelte es eine Zeitstrafe. „Die TV-Bilder zeigen ganz klar, dass das eine Fehlentscheidung ist. Aber es ist wie im Fußball: Hat der Schiri einmal gepfiffen, ist die Entscheidung gefallen.“

Auf jederzeit reichlich Sprit im Tank und eine faire Rennleitung hofft Kratz für das nächste Rennen am 22. August.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 25.Aug, 2015 12:05

VLN 6 - 22.08.15

Unfall verhindert gutes Ergebnis von Torsten Kratz

Der Mönchengladbacher Torsten Kratz verlor beim sechsten Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in der Schlussphase das sicher geglaubte Podium in der BMW Cup-Klasse. Ein Unfall seines Teamkollegen Kevin Warum (Schweitenkirchen) im Bereich Hohe Acht beendete abrupt alle Hoffnungen. Wegen zu starker Beschädigungen am Sorg Rennsport-BMW M235i Racing konnte Warum das Rennen nicht mehr fortsetzen.

„Bis dahin lief alles nach Plan und es sah für uns wirklich gut aus“, sagte ein enttäuschter Kratz. „Wenn man am Limit unterwegs ist und mit um den Klassensieg in einem Markenpokal kämpft, dann kann das leider passieren. Es war eine unglückliche Situation beim Überrunden, die in der Leitplanke endete. Das ist wirklich bitter. Nicht nur für mich, auch für das gesamte Team Sorg Rennsport. Das Auto war phantastisch und die Boxenstopps perfekt.“

Vom zehnten Startplatz aus kam Warum gut aus dem Startlöchern und konnte sich bis auf den fünften Platz verbessern. Nach acht Runden übernahm Kratz, der sich schnell auf Rang zwei vorarbeiten konnte. Doch der 44-Jährige hatte mit leichten Problemen zu kämpfen.

„Ich hatte zwischenzeitlich termische Probleme. Der Motor wurde etwas zu heiß, als ich mich durch die Gruppe der Führenden aus der Opel Astra-Cup-Klasse kämpfen musste. Wegen der Übertemperatur wechselte das Triebwerk teilweise ins Notprogramm. Durch die Übertemparatur stieg der Spritverbrauch an und dazu musste ich jeglichen Windschatten meiden. Mein Vorhaben, neun Runden mit meiner Tankfüllung zu drehen, ging daher leider nicht auf. Ich habe am Ende meines Stints deutlich Tempo rausgenommen, um doch noch eine neunte Runde möglich zu machen. Am Ende fehlten mir 1-2 Liter und ich musste bereits nach der achten Runde an die Box. Aber ich konnte als Dritter das Cockpit an Kevin wieder übergeben, und das war die Hauptsache.“

In dessen zweiter Runde geschah dann das Malheur im Streckenabschnitt Hohe Acht. Beim Versuch, einen Serienwagen aus der Klasse V4 zu überrunden, wechselte dieser plötzlich die Fahrlinie als Warum bereits neben ihm war. Er verlor die Kontrolle über den BMW und krachte in die Leitplanken. Kratz: „Rang drei war aus meiner Sicht nicht gefährdet. Um Platz zwei hätten wir kämpfen können, vielleicht sogar auch um den Klassensieg. Echt schade, die Seuche hört einfach nicht auf.“

Bereits in zwei Wochen (5. September) steht mit dem Sechs-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Torsten Kratz und Kevin Warum werden dann erneut versuchen, mit dem Sorg Rennsport-BMW bei der Vergabe der Podiumsplatzierungen ein wichtiges Wort mitzusprechen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 08.Sep, 2015 20:52

VLN 7 - 05.09.15

Wieder nichts: Unfall des Teamkollegen in der Startphase

Beim ADAC 6h-Rennen, dem siebten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, büßte der Mönchengladbacher Torsten Kratz bereits in der Startrunde alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis ein. Teamkollege Kevin Warum (Schweitenkirchen) drehte sich und wurde anschließend von einem nachfolgenden Teilnehmer getroffen. Mehr als Platz 11 von 18 Startern in der BMW-Cup-Klasse war somit nicht mehr möglich.

Dabei standen die Eckdaten auf Erfolg. Für den Saisonhöhepunkt in Europas populärster Rennserie wurden im Team Securtal Sorg Rennsport die Kräfte gebündelt. Die in der Meisterschaft des BMW-Cups aussichtsreich liegenden Philipp Leisen (Irrel) und Thomas Jäger (Österreich) bildeten mit den 24h-Klassensiegern Kratz und Warum ein Team. „Gemeinsam sind wir eine starke Truppe, damit müssten wir auf jeden Fall aufs Podium fahren“, war nicht nur Kratz überzeugt. Im überwiegend verregneten Zeittraining ging das Quartett kein unnötiges Risiko ein und fuhr auf Rang acht von 18 Startern.

Für das über sechs Stunden dauernde Rennen war es überwiegend trocken angesagt. Kurz vor dem Start ging allerdings doch noch ein kleiner Schauer nieder. Aus der Einführungsrunde kommend, entschied sich Warum dennoch auf Slicks zu bleiben. Kratz: „Es wird recht zügig abtrocken und dann spart man sich einen Stopp. Wir müssen nur die ersten ein bis zwei Runden überstehen.“

Der Plan funktionierte allerdings nur bis zur siebten Kurve. Dann drehte sich Warum ohne Fremdeinwirkung. Doch der nachfolgende BMW 325i konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die rechte hintere Seite. Hierbei wurde vor allem die Hinterachse beschädigt. Der 24-Jährige konnte zum Glück noch aus eigener Kraft die Boxen erreichen. Die nötige Reparatur dauerte allerdings knapp eine Stunde.

Kratz: „Das uns nach dem Dreher von Kevin der Nachfolgende noch getroffen hat war natürlich doppeltes Pech. Mir tut es besonders leid für Philipp und Thomas, die dieses Mal nicht viele Punkte für die Meisterschaft sammeln konnten. Im weiteren Rennverlauf konnten wir noch einige schnelle Rundenzeiten drehen und jeder das Tempo unserer Klassenspitze problemlos mitgehen. Leider natürlich ohne Aussicht auf eine gute Platzierung.“

Beim nächsten Rennen, welches am 3. Oktober über die gewohnten vier Stunden führen wird, starten Kratz und Warum wieder mit ihrem etatmäßigen BMW M235i Racing.

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