Lauda crash, Nordschleife 1976

F1 auf der Nordschleife, 1000km-Rennen oder die historische Nürburgring Südschleife.
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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Mi 13.Apr, 2005 7:46

Habe die Diskussion hier mit Interesse verfolgt,war mir aber über den genauen Sachverhalt nicht ganz im klaren und habe vor einiger Zeit die Experten von MSA mit folgender Frage angeschrieben:

Ist es richtig,das es unabhängig von Laudas Unfall 1976 auf der Nürburgring Nordschleife schon vor jenem Rennen feststand, das die F1 ab 1977 in Hockenheim auftreten sollte?

Heute die Antwort in der MSA durch Helmut Zwickel

Es wurde schon vor dem 76er Grand Prix darüber diskutiert, ob man noch auf dem Nürburgring fahren sollte.Aus den bekannten Gründen - unzeitgemäßer Sicherheitsstandart, zu lange Runde. Ausschlaggebend war dann jedoch der Feuerunfall von Lauda.

Somit war das Ringschicksal nach dem 76er GP und dem Unfall besiegelt und nicht erst im Vorfeld des 77er GP´s durch eine Streckenbegehung und einen Fahrerboykott.

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Mi 13.Apr, 2005 23:16

Somit war das Ringschicksal nach dem 76er GP und dem Unfall besiegelt und nicht erst im Vorfeld des 77er GP´s durch eine Streckenbegehung und einen Fahrerboykott.
Welcher Fahrerboykott?

Im Gegenteil: Etliche Fahrer und Offizielle monierten, daß sich Lauda selbst zum Fahrersprecher ernannte und den Ring ablehnte.

Lauda behauptete damals, Ecclestone hätte verlangt, daß Lauda die Nürburgring-Inspektion durchführt (vgl. Sport Auto Mai 77, Seite 14).

In welcher Funktion sollte Ecclestone dies verlangt haben können? Auf die GPDA hatte er keinen Einfluß, FiA-Vize war er noch nicht. Und als FOCA-Boss hatte er auf die Entscheidungen der FiA keinen Einfluß. (Gerade Balestre ließ sich von Ecclestone nichts vorschreiben.)

Allerdings war bekannt, daß Bernie schon damals gegen die Nordschleife war. Die Infrastruktur des Rings gefiel ihm gar nicht. Insofern wäre es logisch gewesen, daß Bernie Lauda schickt. Das Ergebnis der Begehung stand somit vorher schon fest.

Offiziell war selbst im April 1977 noch nicht entschieden wo gefahren wurde. O-Ton Lauda: "Wir werden also den Großen Preis von Deutschland aller Voraussicht nach auf dem Hockenheimring fahren [...]".


Rudi

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Fr 19.Mai, 2006 12:49

Kleiner Nachtrag, gestern in der SA 05/77 wiedergefunden:

"Lieber am Ring"

Harte Kritik übte Clay Regazzoni am Hockenheimring als Austragungsort des GP Deutschland. Regazzoni: "Fast alle Piloten wollen am Ring fahren. Lauda und Watson wurden nicht zur Inspektion geschickt, sondern sind einfach hingefahren. Ich verstehe das alles nicht. Mosport zum Beispiel ist viel gefährlicher."

Vgl. Sport Auto 05/77, Seite 12.

Rudi

Michael Schmidt
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Es war doch ein wenig anders

Beitrag von Michael Schmidt » Sa 25.Nov, 2006 23:52

Es ist zwar schon eine alte Geschichte, aber zufällig bin ich hier im Forum noch einmal darauf gestoßen und möchte ein paar Anmerkungen aus damals eigener Anschauung dazu machen.

Der Jubel nach der Bekanntgabe des Ausscheidens von Niki Lauda beruhte nicht darauf, dass irgendjemand ihn nicht mochte, sondern darauf, dass Jochen Mass, der damals als Einziger auf Slicks gestartet war eigentlich schon uneinholbar das Feld anführte.

Nach der ersten Runde kam die Meute komplett rein und wechselte ebenfalls auf Slicks. Wer die alten Boxen der Nordschleife noch kennt, weiß, dass man damals direkt auf dem Boxendach stehen konnte (mit entsprechender Akkreditierung). Ich stand seinerzeit direkt über Laudas Box und konnte den Reifenwechsel beobachten. Unglücklicherweise hat der Mechaniker, der für das linke Vorderrad zuständig war in der Hektik wohl vergessen, die Sicherungsklammer für das Rad aufzustecken. Jedenfalls hantierte erkurz und ließ das Ding dann fallen, da war Niki aber schon wieder unterwegs. Kleine Schlamperei an der Box, große Wirkung. (Man bedenke evtl., dass Ferrari damals mit Luca di Montezemolo einen unerfahrenen, blutjungen Teamchef hatte! Aber da spielten zu der Zeit noch andere kleine Jungs mit schnellen Autos rum, wie z.B. Lord Hesketh - nettes großes Kind übrigens)

Jeder der einmal in einem Rennwagen mit Klammersicherung gesessen hat, kann beurteilen was dann passieren musste. Je nachdem wie das Rad sich beim Lockern stellt, fliegst du nach links oder nach rechts ab. Abfliegen wirst du auf jeden Fall.

Soviel zur Ursache, für die ich mich verbürge!

Wie schwer der Unfall tatsächlich war, hat man vor Ort erst erahnen können, als das Wrack nach Rennende reingebracht wurde. Eine Pressemitteilung gab es erst spät am Abend.

Das war aber nicht der Tod des Rings (NS). Schon 1975 sagte mir Bernie Ecclestone im Small-Talk, dass er es hasst, dass soviele Zuschauer durch die Löcher im Zaun an der Strecke klettern können und ohne Bezahlung das Rennen verfolgen konnten. Außerdem sei die Strecke sponsorenfeindlich, weil man die Autos eben nur 14-mal sah.

Ecclestone war damals als FOCA-Präsident schon sehr mächtig und eigentlich lief ohne seine Zustimmung kaum etwas in der F1.

Ich persönlich finde es hinlänglich bescheuert die Gefährlichkeit von Rennstrecken miteinander zu vergleichen. Erst die Weiterentwicklung der Monocoques, die Einführung der "Gummitanks" usw. haben dazu geführt, dass es zum Glück nicht mehr soviele Todesfälle in der F1 gibt wie es früher einmal der Fall war. Wenn ich mir heute z.B. Monza anschaue, dann halte ich diese Strecke für gefährlicher als die NS je war.

Grüße
Michael

Rudi Izdebski
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Re: Es war doch ein wenig anders

Beitrag von Rudi Izdebski » So 26.Nov, 2006 0:05

Michael Schmidt hat geschrieben:Es ist zwar schon eine alte Geschichte, aber zufällig bin ich hier im Forum noch einmal darauf gestoßen und möchte ein paar Anmerkungen aus damals eigener Anschauung dazu machen.

Der Jubel nach der Bekanntgabe des Ausscheidens von Niki Lauda beruhte nicht darauf, dass irgendjemand ihn nicht mochte, sondern darauf, dass Jochen Mass, der damals als Einziger auf Slicks gestartet war eigentlich schon uneinholbar das Feld anführte.
Das ist so nicht korrekt. Ich war damals auch am Ring. Der Jubel brandete auf, nachdem das Rennen schon lange unterbrochen war und der Sprecher bekannt gab, daß es einen Unfall gab. Als er die beteiligten Fahrer erwähnte, und Lauda dabei war, gab es rund um den Ring den erwähnten Jubel.

Allerdings wusste niemand wie schwer der Unfall war. Mit diesem Wissen hätte es den Jubel nicht gegeben, da bin ich mir sicher.

Rudi

Michael Schmidt
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Re: Es war doch ein wenig anders

Beitrag von Michael Schmidt » So 26.Nov, 2006 0:19

Rudi Izdebski hat geschrieben:
Michael Schmidt hat geschrieben:Es ist zwar schon eine alte Geschichte, aber zufällig bin ich hier im Forum noch einmal darauf gestoßen und möchte ein paar Anmerkungen aus damals eigener Anschauung dazu machen.

Der Jubel nach der Bekanntgabe des Ausscheidens von Niki Lauda beruhte nicht darauf, dass irgendjemand ihn nicht mochte, sondern darauf, dass Jochen Mass, der damals als Einziger auf Slicks gestartet war eigentlich schon uneinholbar das Feld anführte.
Das ist so nicht korrekt. Ich war damals auch am Ring. Der Jubel brandete auf, nachdem das Rennen schon lange unterbrochen war und der Sprecher bekannt gab, daß es einen Unfall gab. Als er die beteiligten Fahrer erwähnte, und Lauda dabei war, gab es rund um den Ring den erwähnten Jubel.

Allerdings wusste niemand wie schwer der Unfall war. Mit diesem Wissen hätte es den Jubel nicht gegeben, da bin ich mir sicher.

Rudi
Hallo Rudi,

da muss ich dir natürlich recht geben, das habe ich ungenau formuliert.
Nur haben wir an Start/Ziel zunächst gar nicht realisieren können, dass es überhaupt einen Rennabbruch gab. Das kam erst Minuten später über den "Flurfunk". Die Info, dass Lauda in den Unfall verwickelt war, kam nach meiner Erinnerung allerdings vorher. Das kann aber von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt eine andere chronologische Folge gewesen sein. Rote Flaggen gab es bei Start/Ziel jedenfalls nicht. Naja, wozu auch?

Michael

Daniel Hermanns
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Beitrag von Daniel Hermanns » Di 28.Nov, 2006 23:28

Wußte doch, dass ich irgendwo 'ne kurze Aufnahme vom Streckensprecher gehört hatte: http://hem.fyristorg.com/habj/sound/stop1_c.wav

Grüße, Daniel

Wolfgang Thomas
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Re: Es war doch ein wenig anders

Beitrag von Wolfgang Thomas » Sa 09.Dez, 2006 3:37

Rudi Izdebski hat geschrieben:
Michael Schmidt hat geschrieben:Es ist zwar schon eine alte Geschichte, aber zufällig bin ich hier im Forum noch einmal darauf gestoßen und möchte ein paar Anmerkungen aus damals eigener Anschauung dazu machen.

Der Jubel nach der Bekanntgabe des Ausscheidens von Niki Lauda beruhte nicht darauf, dass irgendjemand ihn nicht mochte, sondern darauf, dass Jochen Mass, der damals als Einziger auf Slicks gestartet war eigentlich schon uneinholbar das Feld anführte.
Das ist so nicht korrekt. Ich war damals auch am Ring. Der Jubel brandete auf, nachdem das Rennen schon lange unterbrochen war und der Sprecher bekannt gab, daß es einen Unfall gab. Als er die beteiligten Fahrer erwähnte, und Lauda dabei war, gab es rund um den Ring den erwähnten Jubel.

Allerdings wusste niemand wie schwer der Unfall war. Mit diesem Wissen hätte es den Jubel nicht gegeben, da bin ich mir sicher.

Rudi

Auch wenn das hier nicht das eigentliche Thema ist - wer über einen Unfall bei einem Autorennen jubelt, ist schlicht und ergreifend ein Dummbeutel! Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen "schweren" Unfall handelt oder nicht.

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Sa 09.Dez, 2006 15:13

@ Wolfgang Thomas:
Auch wenn das hier nicht das eigentliche Thema ist - wer über einen Unfall bei einem Autorennen jubelt, ist schlicht und ergreifend ein Dummbeutel! Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen "schweren" Unfall handelt oder nicht.
Wobei damals imho eher der damit verbundene Ausfall von Lauda, nicht der Unfall selbst bejubelt wurde.

Rudi

Uwe Winter
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Beitrag von Uwe Winter » Sa 09.Dez, 2006 23:28

Rudi Izdebski hat geschrieben:@ Wolfgang Thomas:
Auch wenn das hier nicht das eigentliche Thema ist - wer über einen Unfall bei einem Autorennen jubelt, ist schlicht und ergreifend ein Dummbeutel! Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen "schweren" Unfall handelt oder nicht.
Wobei damals imho eher der damit verbundene Ausfall von Lauda, nicht der Unfall selbst bejubelt wurde.

Rudi
Zwar war ich am Unfalltag erst elf Jahre alt, aber an dieses Rennen errinnere ich mich als Zuschauer im Brünnchen sehr genau: Bevor ich die Nachricht von Streckensprecher Jochen Luck hörte, habe auch ich über viele Monate heftige Diskussionen über den damaligen 'Nürburgring-Kritiker' Niki Lauda erlebt. Viele Ring-Fans ahnten damals, das der internationale Motorsport zukünftig, wenn sich Lauda durchsetzen würde, nicht mehr auf der 'schönsten Rennstrecke der Welt' stattfinden würde. Mit dem Bau einer alternativen Streckenführung war aus finanziellen Gründen damals nicht zeitnah zu rechnen. - In wiefern das heutige "Tilke-Drom" als Alternative zur Nordschleife zählen soll, möchte ich an dieser Stelle nicht zur Frage stellen.
Als die Ausfallmeldung wegen eines Unfalls (!) über die Beschallung kam, war der Jubel der Zuschauer - aufgrund der Vorgeschichte in der Tat sehr groß - aber ich bin davon überzeugt, das kaum ein Zuschauer in diesem Moment ahnte, wie heftig Lauda's Crash wirklich war. Die Video-Aufnahmen eines Zuschauers gab's dann erst mit erheblicher Verspätung am heimischen Fernseher...

Lutz Goerke
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Re: Es war doch ein wenig anders

Beitrag von Lutz Goerke » Mo 29.Okt, 2007 18:56

Michael Schmidt hat geschrieben:
(...)

Ich stand seinerzeit direkt über Laudas Box und konnte den Reifenwechsel beobachten. Unglücklicherweise hat der Mechaniker, der für das linke Vorderrad zuständig war in der Hektik wohl vergessen, die Sicherungsklammer für das Rad aufzustecken. Jedenfalls hantierte erkurz und ließ das Ding dann fallen, da war Niki aber schon wieder unterwegs. Kleine Schlamperei an der Box, große Wirkung. (Man bedenke evtl., dass Ferrari damals mit Luca di Montezemolo einen unerfahrenen, blutjungen Teamchef hatte!

Jeder der einmal in einem Rennwagen mit Klammersicherung gesessen hat, kann beurteilen was dann passieren musste. Je nachdem wie das Rad sich beim Lockern stellt, fliegst du nach links oder nach rechts ab. Abfliegen wirst du auf jeden Fall.

Soviel zur Ursache, für die ich mich verbürge!
Ich habe schon viel über den Lauda Unfall gelesen, inkl. Theorien von "muss auf jeden Fall was gebrochen (o.ä.) sein" bis "war vielleicht doch ein Fahrfehler". So eine konkrete Story kannte ich noch nicht. Ist diese Sicherungsklammer in irgendeiner Form von aussen zu sehen - falls ja gibt's vielleicht Fotos von der Runde (Pits?) die das beweisen? Hat noch jemand anderes (Teamintern durchgesickert/andere Beobachter) diese Version als Unfallursache genannt? Wäre das eventuell auch nach dem Unfall noch zu sehen/nachzuweisen gewesen? Ich hab da nur was von "die Untersuchungen führten zu keinem konkreten Ergebnis" in Erinnerung.

Nochwas: Wenn es so sicher war das Lauda damit auf jeden Fall abfliegt, warum wurde er dann wieder rausgelassen? Oder hat das ausser Dir niemand bemerkt?

Lutz

Werner Gottas
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Beitrag von Werner Gottas » Mi 19.Mär, 2008 22:25

Hallo,

auch ich war 1976 bei Laudas Unfall am Ring und stand kurz vor dem Galgenkopf. Ich kann bestätigen, dass Laudas Ausscheiden durch Unfall bejubelt wurde. Als aber nach dem Abbruch des 1. Rennens die Fahrzeuge zwischen Schwalbenschwanz und Galgenkopf vorbei kamen, habe ich niemanden mehr jubeln hören oder sehen. Denn, wer Laudas Auto sah, konnte bei allem, was geschrieben und geredet wurde, wirklich nicht mehr jubeln.

Man sollte die damaligen Zuschauer nicht in falschem Licht dastehen lassen.

Bilder der Fahrzeuge von Lauda und Co. sind unter www.gotty.de, Gallery, 1970 - 1983, GP 1976 zu sehen.

Die Geschichte Nürburgring und Formel 1 ist geschrieben und, das muss man Lauda anrechnen, er ist konsequent gewesen.

Dem ist jedoch bei einem Herrn Ludwig nicht so. Auch er hat für Rennabbau auf der Nordschleife gesorgt, in dem die DTM dort nicht mehr fährt.

Heute aber -mit über 50 Jahren- schlägt er sich fast darum, mit Autos, die Speed 300 Km/Std. hergeben, beim 24 Stunden Rennen starten zu dürfen.

Für mich ist dies inkonsequent.

Gruß

Werner

Herbert Bersch
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Beitrag von Herbert Bersch » Do 20.Mär, 2008 0:09

Hallo,
ich war 1976 auch am Ring.
Wir sind im Rahmenprogramm mit einem Carrera RSR Grupe 4
gefahren.
Habe also nur die Sicht aus der Box, bzw. vom Boxendach gehabt.
Als Jochen Maas die Slicks aufziehen ließ, war das schon Ok, Er hat das Wetter richtig gelesen. So wäre zu diesem Zeitpunkt auch meine Entscheidung gewesen.
Ohne diesen Unfall von Lauda wäre alles ganz anders gewesen.

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Do 20.Mär, 2008 14:04

Werner Gottas hat geschrieben:
[...]

Die Geschichte Nürburgring und Formel 1 ist geschrieben und, das muss man Lauda anrechnen, er ist konsequent gewesen.

[...]

Gruß

Werner
Hmmm...

Wirklich konsequent war Fittipaldi in Spanien 1975:

http://www.i-t-d.net/Fahrer/Rolf_Stomme ... ien_75.php

Lauda gab da ordentlich Gas. :roll:

BTW: Ich habe inzwischen die Aussage des Gutachters gefunden, der das Wrack von Lauda untersucht hatte. Es lag kein Materialfehler o. ä. vor.

Rudi

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Beitrag von Rudi Izdebski » Fr 21.Mär, 2008 22:03

BTW: Es gab einen sehr interessanten Kommentar von Yörn Pugmeister zum Lauda-Unfall. Ich habe den unter "Anekdoten" mal eingefügt.

http://www.i-t-d.net/Nurburgring/nurburgring.php

Rudi

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