Alte "Ring-Stories"

F1 auf der Nordschleife, 1000km-Rennen oder die historische Nürburgring Südschleife.
Olli Martini
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Alte "Ring-Stories"

Beitrag von Olli Martini » Mo 18.Nov, 2002 11:35

Nachdem es ja im Motorsport-Forum von Friedel und Eberhard schon ein paar schöne Stories gab, hier auch von mir ein paar nette Stories:

- Formel 2 Rennen 1982: ich stand damals in der Links-Rechts-Passage unterhalb der Todeskurve. Vom gesamten Starterfeld (darunter Leute wie Johansson, Boutsen, die Fabi-Brüder, Gabbiani, Lees, etc.) gab es zwei Fahrer, die diese Kurve absolut voll nahmen: Stefan Bellof und Johnny Cecotto. Da konnte man mit blossem Auge erkennen, dass sie alleine dort ca. eine Sekunde schneller als der Rest der Welt war. Wobei man sagen muss, dass Thierry Boutsen wohl auch zu den absoluten Nordschleifenfüchsen zählte

- 1000 km Rennen 1983: über die Vorstellung des Stefan Bellof muss ich hier ja wohl kein Wort verlieren, dass wissen die meisten. Was aber auch genial kam, war die Startrunde des Olaf Manthey im Gr. 1 Ford Escort RS 2000. Bei leichtem Nieselregen kam in Breidscheid zunächst Stefan Bellof im Gruppe C-Porsche 956, dann ca. 20 Sekunden keiner, dann noch ca. 3 oder 4 weitere Porsche 956 (Mass, Rosberg, ??) und dann inmitten der weiteren Gruppe C und Gruppe 5 Autos ein Olaf Manthey. Natürlich wurde er dann im Bergauf-Stück von allen überholt, aber die Herren Werksfahrer hatten damals sicher Bauklötze gestaunt

- VW Golf Cup Ende der 70er oder Anfang der 80er Jahre auf der Betonschleife. Drei Fahrer (Bimbo Peil, Reinhold Mölig?, Alfons Hohenester?) waren fast punktgleich vor dem letzten Lauf, wer gewinnt wird also Meister. Rundenlang fahren die drei Tür an Tür, alle paar Meter wechselt die Führung. In der letzten Runde lagen dann alle drei in der Nordkehre, eines der Autos lag kopfüber auf den beiden anderen. Wer im Endeffekt nun Meister wurde, weiss ich zwar nicht mehr, aber so einen Fight habe ich noch selten erlebt

- Race of champions 1989: neben unendlich vielen guten Einlagen von den damaligen Rallye-Superstars wie Ari Vatanen, Juha Kankkunen, Björn Waldegaard, Carlos Sainz (der für DEN Crasg der Veranstaltung sorgte, als er sich mehrfach über die Brücke abrollte), etc. war natürlich Walter Röhrl der Star schlechthin. Als im Training sein Audi Quattro zu brennen anfing und er ausstieg, sah man, dass er in Jeans und Rollkragenpullover unterwegs war. Gerade er, der immer als der Sicherheitsapostel galt, hatte da nicht gerade die Beste Werbung für Sicherhiet im Motorsport gemacht


So viel mal für jetzt, ein paar Sachen habe ich noch im Petto.

Gruß

Olli

Eberhard Hempel
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Beitrag von Eberhard Hempel » Mo 18.Nov, 2002 14:37

Tolle Stories Olli,

ich bin mal gespannt, was da über den Winter noch alles zusammenkommt!

Hier hab ich noch eine Seite mit tollen Photos der guten alten Deutschen Rennsport Meisterschaft gefunden, könnte für Fans dieser Serie ganz interessant sein.

http://www.lisa-racing.com

Gruß
Eberhard

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Mo 18.Nov, 2002 14:41

Hi Olli,

auch erwähnenswert finde ich:

- 1000km-Rennen 1977: Rolf Stommelen im Kunden-935 nimmt Ickx (neuester Werks-935) bis zum Ausfall pro Runde 10 Sekunden ab.

- DRM 1981: Manfred Winkelhock (im Super-Capri) deklassiert den Rest des Feldes

http://www.i-t-d.net/Fahrer/Manfred_Win ... capri.html

cu,
Rudi

Olli Martini
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Beitrag von Olli Martini » Mo 18.Nov, 2002 15:19

Rudi Izdebski hat geschrieben:Hi Olli,

auch erwähnenswert finde ich:

- 1000km-Rennen 1977: Rolf Stommelen im Kunden-935 nimmt Ickx (neuester Werks-935) bis zum Ausfall pro Runde 10 Sekunden ab.

- DRM 1981: Manfred Winkelhock (im Super-Capri) deklassiert den Rest des Feldes

http://www.i-t-d.net/Fahrer/Manfred_Win ... capri.html

cu,
Rudi
Stimmt, das waren natürlich auch absolute Topleistungen der beiden. Insbesondere wenn man z.B. bedenkt, dass Ickx jahrelang als der Nordschleifenexperte schlechthin galt, und er dann von Stommelen so deklassiert wurde.

Ähnlich dominierend waren vielleicht noch Jackie Stewart 1968 im Regen-GP (davon habe ich aber nur gelesen, weil noch nicht auf der Welt) oder Thierry Boutsen beim verregneten Formel 2 Rennen 1981, als er mit über einer Minute Vorsprung gewann und zum Schluss auf trockener Strecke eine Zeit von 07:10 min. fuhr.


Aber auch die ganz knappen Rennen waren immer wieder klasse, wie z.B. das legendäre DTM-Rennen 1992, als Klaus Ludwig und Johnny Cecotto zweimal über jeweils vier Runden Stoßstange an Stoßstange fuhren.
Oder das Formel 2 Rennen von 1978, als nach neun Runden Nordschleife und Dutzenden von Überholmanövern die drei erstplatzierten Alex Ribeiro, Keke Rosberg und Eddie Cheever ganze 0,6 Sekunden voneinander getrennt waren.

Wenn man einmal anfängt, fallen direkt Dutzende von Stories ein.

Gruß

Olli

Rudi Izdebski
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Beitrag von Rudi Izdebski » Mo 18.Nov, 2002 16:25

Hi Olli,

stimmt. Es gab viele grosse Rennen und Top-Leistungen auf der Nordschleife.

Die gehört in jedem Fall dazu:

- Formel 2 1982: Beim Eifelrennen auf der Nordschleife lag Bellof in der zweiten Runde bereits auf Platz 2 und heizte Boutsen kräftig ein. Es war nur eine Frage der Zeit bis Bellof in Führung gehen würde. Dann jedoch mußte Stefan mit einem schleichenden Plattfuß an die Box. Der Reifenwechsel dauerte damals eineinhalb Minuten. Wer jedoch glaubte Bellof würde jetzt aufgeben, kannte Bellof nicht. Trotz eines gigantischen Rückstandes gelang es ihm noch mit Platz 5 in die Punkte zu fahren. Nebenbei sprang dabei mit 7.06,51 min. ein absoluter F2-Rundenrekord raus. Nur 1/10 sec. langsamer als der absolute F1-Rekord von Regazzoni (Ferrari)...

cu,
Rudi

Eberhard Hempel
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Beitrag von Eberhard Hempel » Mo 18.Nov, 2002 19:28

Zu Rolf Stommelen fällt mir auch noch was ein:
ADAC Goodyear 300 am 1./2. Mai 1976
Stommelen setzte sich mit dem völlig neuen, offenen Porsche 936, der hier zum ersten Mal eingesetzt wurde, gegen die beiden Werks-Renault A442 unter Depailler und Jabouille durch.
Das Wetter war schrecklich. Der Nebel an der Hohen Acht war zeitweise so dicht, daß wir die Fahrzeuge mehr hören als sehen konnten. Obwohl Stommelen in der Endphase des Rennens mit einem klemmenden Gasschieber laborierte und die Leistung des Porsche teilweise über das Abstellen der Zündung regulierte, hat er sich mit seiner Streckenkenntnis durchgesetzt.

Eher kurios war ein Vorfall in den Anfängen des Renault 5 Pokals:
Einer der vielen namenlosen Fahrer hatte sich in der Fuchsröhre nach Feindberührung mehrmals übers Dach abgerollt, wonach der Motor erstaunlicherweise noch lief. Offensichtlich desorientiert durch die Überschläge, versuchte der Fahrer dann wieder in entgegengesetzter Fahrtrichtung zur Arembergkurve hoch los zu fahren. Zum Glück wurde er aber sofort durch den Einsatz der Streckenposten daran gehindert und verlies benommen sein zerbeultes Auto!

Gruß
Eberhard

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Friedel Harth
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Beitrag von Friedel Harth » Mo 18.Nov, 2002 20:32

Hallo Olli!

Wirklich Super was und wie Du schreibst! Hätte nie gedacht das meine alten Stories so gut ankommen. Wenn noch andere mitmachen und Du den Artur und auch den Hannes noch animieren kannst was beizusteuern sind die Winter der nächsten 10 Jahre bei dem Potential kein Problem. Es müssen ja nicht immer uralte Stories aus den später 60/frühen 70 sein. Also Youngster ran an die Kiste, für die Oldies sorgen schon die oben genannten, Eberhard und ich werde es auch versuchen.

(@Mike: Ich glaube Du musst Dir schon mal Gedanken um den Serverplatz machen!)

Habe im Moment leider zu wenig Zeit, muss auch ja noch die Reaktionen auf meine Beträge im Motorsport-Forum beantworten.

Aber 1-2 Stories fallen mir noch ein:

- Bin mal Ende 60 September/Oktober mit ein Paar Kumpels spontan (Samstag nacht beschlossen, Sonntag um 7 ging's los) zu einem Tourenwagenrennen auf der NS gefahren. Wir standen dann gegen 8/halb 9 ziemlich betröppelt im Nebel auf der Start/Ziel, weil das Rennen schon 1 Woche zuvor abgesagt war. Damals gab's leider nicht die Informations-Möglichkeiten wie heute. Haben dann beschlossen zu Fuß (ja wirklich!) die Nordschleife zu umrunden und den Touris zuzuschauen. Als wir am Adenauer Forst ankamen, hab ich geglaubt ich spinne: Ca. 100 Zuschauer mit Sani und Streckendienst. In den 1-2 Stunden die wir dort gestanden haben gabs 2 Überschläge, diverse Dreher, Reisebusse in allerhöchster Not, den armen Omis auf den Rücksitzen in Pappis Benz oder Opel ist das Toilettenpapier von der Hutablage um die Ohren geflogen. Das war "Rapsodie in Blech" live! Glaube wir haben damals 8-9 Stunden für die Runde gebraucht, war aber ein Riesenerlebnis und bin nach dem Spaziergang abends sehr "zufriedel" ins Bett gefallen und habe wunderschön geträumt.

- Habe beim Googeln einen herrlichen Artikel zu Zakspeed von 1980 gefunden:
http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/h ... 980.11.htm

- Mal was Neueres: Bei den 24h 1988 fuhren auf Manta 400 neben Fritsche/Fritsche/Mantzel und Volker Strycek auch Norbert Haug/Joachim Winkelhock/Karl Mauer. Der Nobby kann's auch und kam ähnlich quer wie heute unsere Manta-VLN-Jungs NR. 20/22/33.

@Olli: Jaja, Wenn man einmal anfängt, fallen direkt Dutzende von Stories ein.

PS.Wenn Ihr Tippfehler in meinen Beträgen findet, so möchte ich die nicht zurück, sondern die könnt Ihr behalten.

Gruss

Friedel

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Friedel Harth
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Ring-Stories

Beitrag von Friedel Harth » Mi 27.Nov, 2002 21:27

Schöne Story von Olli und Artur zu Nippel Grohs unter "1000km 62/GP 67"!

Hab da noch eine neben der Strecke aus den frühen 70:

Herbert ging mit Axt los um Holz fürs Lagerfeuer zu machen (ich mach dat schon). Der kam nach über einer Stunde ziemlich blass zurück und berichtete:
Er hatte gerade den ersten Schlag gesetzt, dann schaute er in den Gewehrlauf eines Jägers und in die Augen eines Jagdhundes. Er wurde dann in die "Kommandozentrale", einen alten Wohnwagen abgeführt.

Den Baum hat er nicht mitgebracht, dafür eine Quittung mit dem Text "1a Tanne 10,- DM".

Diese Quittung hat er noch heute hinter Glas in seinem Arbeitszimmer.
Aber, war ja in Ordnung und ist ja auch genug Wald übriggeblieben.

Gruss
Friedel

PS: Ich hoffe dieser Thread schläft nicht ein!! Z. Zt. ist halt eben Essen angesagt.

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Artur Deutgen
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Beitrag von Artur Deutgen » Mi 27.Nov, 2002 22:11

Hallo Friedel
Ich bin seit ca 25 Jahren mit Harald Grohs (Nippel) befreundet.Wir treffen uns heute noch jeden Montag in Essen und Quatschen über alte und neue Zeiten.Er hat mir in meiner Laufbahn sehr viel geholfen.So bin ich mit ihm 1986 auf einem Wolf Ford Sierra Cosworth in Zolder den EM Lauf gefahren,durch Ihn habe ich1984 den Mantzel Kadett gefahren,dazu gibt's ne richtig heisse Geschichte,1995/96 einige Läufe in seinem Team den Porsche
Cup 1998 wurden wir 3.im Gesamt bei den 24H Nürburgring,V8-Star im letzten Jahr usw.aber er hat auch 1982 ein Auto von mir gefahren,einen BMW 320 beim Wittlicher Bergrennen.Bei diesem Rennen habe ich meine ersten Haare verloren.Mein Auto war ein rines Rundstrecken Auto und überhaupt nicht für den Berg geeignet,aber dem Harald war's egal . Er sagte macht nicht's auch wenn ich hier mit nem Gartenstuhl hoch fahren müsste,es gibt schließlich viel Kohle.
Und wie er fuhr.ich stand beim Start daneben und hörte Ihn drehen bis ins Ziel,er wurde hinter Herbert Stenger der damals die Meisterschaft anführte 2.Nur von der Drehzahl her hätte ich ein 4 Ventilmotor haben müssen.Nächste Storie folgt.Gruss Artur

Olli Martini
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Beitrag von Olli Martini » Do 28.Nov, 2002 8:08

Hallo Artur,

hier der Link mit dem Ergebnis des Zolder-Rennen von 1986:

http://www.euronet.nl/users/in004021/Pa ... older.html

Wie man sieht, habt ihr immerhin den siebten Startplatz gehabt, und dass bei den ganzen Werksautos. Unter anderem habt ihr ein gewisses Team mit so Fahrern wie Gerhard Berger und Roberto Ravaglia hinter euch gelassen. Respekt.

Vielleicht kannst Du hier im Forum ja auch mal schreiben, warum ihr in der letzten Runde ausgefallen seid. Finde ich nämlich auch eigentlich ne nette Story.

Gruß

Olli

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Artur Deutgen
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Beitrag von Artur Deutgen » Do 28.Nov, 2002 8:43

Moin zusammen!

Wolf setzte damals 2 Auto's ein Becker/Winkelhock Grohs/Deutgen.
Harald und ich fuhren das LiQui Moly Auto.Der Einsatz hatte sich sehr kurzfristig ergeben und ich habe so ein Auto zuvor nie gefahren.Harald war garnicht vor Ort,weil er am Nürburgring eine BMW veranstaltung hatte.Er kam erst nach dem Abschluss Training und war von der 7.besten Zeit sehr beeindruckt,aber er bekam auch nicht mit was Walter Wolf mir damals für Anordnungen gab,nämlich den Motor sofort abzustellen wenn der Öldruck Schwankungen aufzeigt.Harald fuhr den Start und wie man Ihn kennt,bis an die dritte Stelle.Als ich das Auto übernahm lagen wir auf Platz 5,den ich auch nach einem langen Fight mit Gerhard Berger im 635 Csi halten konnte,doch kurz vor Schluss ging mir der Öldruck in der Kanalkurve weg und ich erinnerte mich an die Worte von Wolf aufzuhören. Das tat ich auch,den Ärger den ich aber dann bekam war riesig,denn die kurze Zeit wäre das noch gut gegangen,argumentierte Wolf.Doch auch da Stand Harald voll hinter mir und nahm mich in Schutz,denn die Rechnung wenn der Motor kaputt gegangen wäre hätte ich gekriegt.Ich würde wahrscheinlich Heute noch die Raten zahlen.
Gruss Artur. www.arturdeutgen.de

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Beitrag von Friedel Harth » Fr 29.Nov, 2002 2:28

Hallo Artur!

Ich bin echt platt, dass Du Dich hier einklinkst und zu den Ring-Stories solch tolle Geschichten beisteuerst (Nippel sagte .. auch wenn ich hier mit nem Gartenstuhl hoch fahren müsste,es gibt schließlich viel Kohle, ...)!
Danke an Olli, der hat hier evtl. etwas nachgeholfen, oder ???

Dass Du Nippel Grohs sehrgut kennst war mir bekannt, aber die langjährige Freundschaft so nicht. Vielleicht könnt ihr ja zusammen "montags" noch einige Stories zusammentragen für die Zeit nach Essen und dem langen Winter danach.

Ich denke alle anderen, Olli, Eberhard (lebst Du noch?) und evtl. ich können noch einiges zum Besten geben.

Da Du in der nächsten Woche wohl überwiegend auf der Motorshow zu finden bist, hoffe ich ein Autogramm von Dir abzubekommen.

Gruss
Friedel

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Stories Artur Deutgen

Beitrag von Friedel Harth » Fr 06.Dez, 2002 23:22

Eine schöne Storie, die mir Artur Deutgen heute auf der MSE in etwa so erzählt hat:

Artur "durfte" beim Flugplatzrennen in Mendig den Mantzel-Kadett von Harald Grohs mit nagelneuen Motor fahren. Nach einigen Trainingsrunden hat er den Kadett ohne Bremse heftig abgelegt mit 6-8 Rollen und auf der Strecke verteilt!

Nippel Grohs danach zu Artur: "Deutgen! Wat hast de gemacht, der neue Motor is noch nicht warm und Du liegts schon auf'm Dach!"

Gruss
Friedel

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Re: Stories Artur Deutgen

Beitrag von Olli Martini » Di 10.Dez, 2002 8:32

Friedel Harth hat geschrieben:Eine schöne Storie, die mir Artur Deutgen heute auf der MSE in etwa so erzählt hat:

Artur "durfte" beim Flugplatzrennen in Mendig den Mantzel-Kadett von Harald Grohs mit nagelneuen Motor fahren. Nach einigen Trainingsrunden hat er den Kadett ohne Bremse heftig abgelegt mit 6-8 Rollen und auf der Strecke verteilt!

Nippel Grohs danach zu Artur: "Deutgen! Wat hast de gemacht, der neue Motor is noch nicht warm und Du liegts schon auf'm Dach!"

Gruss
Friedel
Und hier das passende Foto dazu:

Bild

Gruß

Olli

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Artur mit Mantzel-Kadett

Beitrag von Friedel Harth » Di 10.Dez, 2002 10:31

Super Olli, ich lach mich fast weg!! Das ist Teamwork: Erst die schöne Story von Artur und dann das passende Foto. Artur und Nippel wird's sicher freuen!!!

Hab noch eine zu den 24h:

24h NS 1973: Klaus Fritzinger auf Capri RS gelb/blau hielt in der letzten Runde "etwas länger" am Wippermann an, Helm ab, holte sich eine Zigarette beim Streckenposten und sprach noch ausführlich mit ihm. Der Streckensprecher tobte: Fritzinger steht in der letzten Runde! Dabei fuhr er nach 24h nur die letzte Runde ganz gemütlich unter Beifall ohne Helm und mit Zigarette zuende!

Gruss Friedel

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