[WEC/24h LM] Heidfeld bei Rebellion bestätigt

Wettbewerbe abseits der Eifel.
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Marc Schmitz
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[WEC/24h LM] Heidfeld bei Rebellion bestätigt

Beitrag von Marc Schmitz » Mi 01.Feb, 2012 9:08

Drei WEC-Einsätze inklusive Le Mans für den Mönchengladbacher.

Rebellion hat es nun offiziell bestätigt: Nick Heidfeld wird 2012 bei drei WEC-Rennen für Rebellion einen Lola-Toyota steuern. Er teilt sich bei den 12 Stunden von Sebring, den 6 Stunden von Spa und den 24 Stunden von Le Mans das Cockpit mit Neel Jani und Nicolas Prost.

Hier geht es weiter.

Quelle: Guido Quirmbach | www.speedweek.de

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Mike Frison
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Beitrag von Mike Frison » Mi 01.Feb, 2012 9:28

Danke für den Link Marc! Man kann ja von dem Nick Heidfeld halten, was man will - aber das hier macht ihm so schnell keiner mehr nach: :D

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Alexander Keller
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Beitrag von Alexander Keller » Mi 01.Feb, 2012 11:40

Mike Frison hat geschrieben:Man kann ja von dem Nick Heidfeld halten, was man will - aber das hier macht ihm so schnell keiner mehr nach: :D
Halte ihn für weit unterschätzt. Er hatte alle seine Teamkollegen (Raikkonen, Massa, Webber, Villeneuve, Kubica) im Griff bzw. war auf Augenhöhe. Nur gegen Frentzen sah er Alt aus.

Wie auf GT-Eins.de schon im Bericht stand. Die Formel 1 entwickelt sich immer mehr zur Nachwuchserie für LMP Fahrzeuge :D

Freue mich für ihn!

Die Aktion auf der Nordschleife war der Hammer. Das erste mal das ich einen Formel 1 Wagen Live sehen durfte

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Marc Schmitz
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Beitrag von Marc Schmitz » Do 02.Feb, 2012 13:20

Ich denke auch, dass Heidfeld immer unterschätzt wurde und auch heute noch unterschätzt wird. Meiner Ansicht nach liegt das auch daran, dass sein Management, ebenso wie das von H.-H. Frentzen und R. Schumacher, es nie geschafft hat ihn im Auge der Öffentlichkeit anständig zu platzieren.

Jürgen Esser
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Beitrag von Jürgen Esser » Do 02.Feb, 2012 20:44

Nick Heidfeld, der sicherlich zu den sehr guten Rennfahrern gehört, haftet der Makel des "ewigen Zweiten" an.
Das aber auch nur, weil er - zumindest in der F1, der weltweit bekanntesten (natürlich: neben/nach Le Mans) Rennserie, der Serie mit dem größten Image - nicht stetig auf dem Podium ankam.

Das führte dann auch dazu, daß die, die gerne den Eimer voller Häme ausgießen wollen, sich ein Ziel suchen und in Nick Heidfeld ein Ziel für Ihre (zumeist unqualifizierte, oft sogar als hirnlos zu bezeichnenden) Kommentare fanden.

Wie auch in der Saison 2011.

Nach dem Unfall von Robert Kubica erfolgte die Nominierung des kleinen Mönchengladbachers und der Mob hatte sein Ziel gefunden.
Zugleich wurde der sicherlich nicht völlig talentfreie Vitali Petrow auf das imaginäre Podium gehoben.

Und bei der Endabrechnung der Saison 2011 hatte Petrov tatsächlich 37 WM-Punkte, Quick Nick deren "nur" 34.

Allerdings benötigte Petrov dazu alle 19 Rennen. Und Nick? Gerademal 13 Rennen reichten ihm dazu.

Wer also war der eigentlich Erfolgreichere?

Ich jedenfalls wünsche Quick Nick für seine Rennfahrerzukunft alles Gute und viel Erfolg - zunächst mal - in 2012! :!:

Alexander Keller
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Beitrag von Alexander Keller » Do 02.Feb, 2012 20:49

Jürgen Esser hat geschrieben:Nick Heidfeld, der sicherlich zu den sehr guten Rennfahrern gehört, haftet der Makel des "ewigen Zweiten" an.
Heute morgen in der Zeitung gelesen das er der erfolgreichste Podiumsfahrer ist der nie ganz oben stehen durfte..

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Di 14.Feb, 2012 9:47

Hallo zusammen,

ich habe Nick Heidfeld im Jahr 1995 oder 1996 im Team von Bertram Schäfer bei Formel III Testfahrten auf dem GP Kurs Nürburgring erlebt.
Er war damals schon wesentlich schneller und konstanter als seine Fahrerkollegen.Mit Sicherheit ein großes Talent das immer unterschätzt
wurde und wird.

Ich weiß allerdings nicht, ob er sich nicht durch sein Auftreten das ein oder andere Mal selbst im Weg steht ??

Wenn jemand soviel Talent und Erfahrung hat dann finde ich es doch ein wenig verwunderlich das kein Teamchaef an ihm festhält.

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Johannes Jung
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Beitrag von Johannes Jung » Do 16.Feb, 2012 9:18

Hallo Sabine,
Sabine Hogreve hat geschrieben:....Ich weiß allerdings nicht, ob er sich nicht durch sein Auftreten das ein oder andere Mal selbst im Weg steht ??

Ich finde es ja immer sehr positiv, wenn ein Racer mal richtig seine Meinung sagt, auch wenn diese Äußerung mal nicht in die "Marketingstrategie" passt. Es zeigt mir, dass da noch "Racer" am Lenkrad sitzen und nicht nur Marketingmaskottchen der Hersteller.
Der heutige Motorsport hat -meinem Geschmack nach- viel zu wenig "Typen", die den Mut haben auch mal anzuecken (und sich selbst im Weg stehen).
Sabine Hogreve hat geschrieben:...Wenn jemand soviel Talent und Erfahrung hat dann finde ich es doch ein wenig verwunderlich das kein Teamchaef an ihm festhält.
Liegt vielleicht auch daran, dass "Talent und Erfahrung" nur ein Punkt der Entscheidungsfindung sind. Gerade die F1 zeigt besonders deutlich, wie wichtig "Geld(geber) mitbringen" für die Entscheidung geworden ist. Und auch der o.a. Punkt (Selbst)vermarktung spielt in unserer mediengeprägten Motorsportwelt eine immer wichtigere Rolle.

CU
Johannes

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