[24h Series] Max Edelhoff

Wettbewerbe abseits der Eifel.
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Jörg Ufer
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[24h Series] Max Edelhoff

Beitrag von Jörg Ufer » Do 24.Mär, 2016 11:13

Nachschau 24h Dubai 2016


Sensationeller Einstieg von Max Edelhoff in der GT3-Klasse

-Klassenpodium und Gesamtsiebter bei den 24h von Dubai
-Phasenweise schnellster Pilot im gesamten Feld
-Edelhoff: „Dubai 2016 werde ich immer in Erinnerung behalten“

Max Edelhoff aus Hemer gehörte zu den großen Gewinnern des 24h-Rennens von Dubai, welches am 15. und 16. Januar ausgetragen wurde. Der 20-Jährige setzte das erste Ausrufezeichen des rundum gelungenen Wochenendes bereits im Qualifying. Mit 2.03,393 Minuten erreichte er am Steuer des PoLe Racing-Audi R8 LMS inmitten der versammelten Werks- und werksunterstützten Teams den 21. Startplatz und setzte somit den Grundstein für den Rennerfolg in der Pro-Am Klasse für GT3-Fahrzeuge.

Nach dem Fallen der Startflagge ging es für Max und seine vier Teamkollegen kontinuierlich nach vorn. Die Ergebnismonitore führten den 500 PS starken Zehnzylinder erstmals nach rund fünf Stunden in den Top Ten. Max Edelhoff, der erstmals ein GT3-Fahrzeug bei einem 24 Stunden Rennen fuhr, jedoch von seinen Erfahrungen im Formelsport profitieren und von Anfang an die Rundenzeiten der Top Ten mitgehen konnte, sorgte sogar in der 136. Runde für ein Highlight, als er mitten in der Nacht mit 2.03,554 Minuten die schnellste Runde des gesamten Feldes fuhr. Max: „Das war wirklich eine gute Runde mit wenig Verkehr. Ansonsten war die Strecke mit fast einhundert Startern wirklich sehr voll, es gab nahezu keinen freien Umlauf ohne Überrundungen.“

Für Max Edelhoff und seinen Vater Gustav Edelhoff war es zudem ein besonderes Rennen, da sie erstmals gemeinsam an den Start gingen und die Herausforderungen der 24h auf einem Auto bestritten.

„Ich habe mich von Anfang an im Auto zuhause gefühlt. Audi hat mit dem neuen Audi R8 LMS ein Traumauto entwickelt. Mit den verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten, wie ABS und der Traktionskontrolle, konnte ich das Auto perfekt auf meinen eigenen Fahrstil einstellen“, erklärte Max.

Nach 24 Stunden und 573 Runden sowie einer Gesamtdistanz von 3.093 Kilometern fuhr das PoLe Racing Team schließlich auf den hervorragenden siebten Gesamtrang und den dritten Platz in der Pro-Am Klasse. Max und seine Teamkollegen Gustav Edelhoff (Hemer), Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle) waren zudem das zweitbeste reine Privatteam und hatten lediglich einen Rückstand von nur knapp vier Minuten auf den davor platzierten Mercedes-Benz SLS.

„Das tolle Rennergebnis ist auf die perfekte Leistung eines jeden einzelnen Fahrers, auf perfekte Boxenstopps, eine geniale Renntaktik und keine technischen Probleme zurückzuführen. Während der Code 60-Phasen haben wir oft nachgetankt, um die maximale Lenkzeit von zwei Stunden pro Fahrer optimal auszunutzen. Auch das war ein Schlüssel zum Erfolg,“ erklärte Max. „Für mich war es ein sehr emotionaler Moment, als unser Audi R8 LMS nach 24 Stunden über die Ziellinie fuhr und wir den Pokal auf dem Podium entgegen nehmen durften. Die 24 Stunden von Dubai 2016 werde ich immer in Erinnerung behalten.“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Do 24.Mär, 2016 11:13

Nachschau 12h-Rennen Mugello/I

Max Edelhoff übernimmt Führung in der Rookie-Wertung
Kollision beim 12h Rennen von Mugello vereitelt Podiumsplatz

Beim 12 Stunden-Rennen im italienischen Mugello, dem zweiten Lauf zur internationalen 24h-Series, fuhr Max Edelhoff (Hemer) am dritten März-Wochenende auf den siebten Platz in der Klasse und den 14. Gesamtrang. Eine Kollision zur Rennhälfte sorgte für eine halbe Stunde Standzeit des Audi R8 LMS und vereitelte einen möglichen Podiumsrang. Edelhoff teilte sich das Cockpit mit Tim Müller, „Maximilian Stein“ und dem Norweger Wiggo Dalmo.

Für den früheren Formel-Piloten war es das erste Rennen auf der Strecke nordöstlich von Florenz. Im freien Training am Mittwoch konnte sich Max Edelhoff bereits gut auf den 500 PS starken Zehnzylinder und die 5,3 km lange Strecke einschießen. Das Team mit der Startnummer 36 konnte sich sogar mit einer Rundenzeit von 1.53.035 min für die Profiklasse (A6-Pro) qualifizieren.

Startfahrer Tim Müller nahm das Rennen von Platz 15 der insgesamt 64 Teilnehmer auf. In der Folgezeit verbesserten sich „Maximilian Stein“ und Max Edelhoff kontinuierlich sogar bis auf den vierten Gesamtrang. Kurz vor der planmäßigen Rennunterbrechung nach vier Stunden entschied sich das Team aus taktischen Gründen für einen Tankstopp, der zunächst zwei Ränge kostete.

Am nächsten Renntag starteten Edelhoff und seine Teamkollegen hochmotiviert in die verbleibenden acht Stunden. In der 213. Runde hatte Müller eine Kollision, bei der der Achsschenkel beschädigt wurde. Die engagierten Mechaniker von Car Collection führten die Reparatur in nur 33 Minuten durch, so dass das Rennen anschließend von Platz 32 aus wieder aufgenommen werden konnte.

Die Piloten zeigten in der Folgezeit eine sehenswerte Aufholjagd. „Mein letzter Stint war richtig anstrengend“, gab der 20-jährige Edelhoff zu. „Ich absolvierte einen vollen zwei Stunden Stint, ehe ich an Wiggo übergab. Die Reifen ließen immer mehr nach und ich musste von Runde zu Runde mehr kämpfen, um die Rundenzeiten zu halten. Das Auto war perfekt, ich habe es geliebt, auch wenn das Heck wegen der abbauenden Reifen immer nervöser wurde. Es hat jedoch einen Riesenspaß gemacht, den Audi am Limit zu bewegen und mich selber immer wieder zu pushen.“

Nach 327 Runden fuhr der Audi R8 LMS als 14. im Gesamtklassement und als 7. in der A6-Pro Klasse über die Ziellinie. “Ich bin natürlich schon enttäuscht, denn heute war deutlich mehr möglich“, sagte Edelhoff. „Ohne die Standzeit hätten wir den Kurs 16 Mal mehr umrunden können. Somit wäre ein Podiumsplatz in Reichweite gewesen, zumal wir die Zeiten der Spitzengruppe mitgehen konnten. Trotzdem bin ich mit dem Wochenende zufrieden. Ich habe viele Erfahrungen und wichtige Team- und Fahrerwertungspunkte mitbringen können, mit denen ich sogar die Führung in der Rookie-Wertung übernehmen konnte.“

Am ersten Mai-Wochenende geht es für Max Edelhoff mit dem 12 Stunden-Rennen im niederländischen Zandvoort weiter.

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