Fleper Motorsport 2008

Aus dem Cockpit an die Tastatur.
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H. von Danwitz
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Fleper Motorsport 2008

Beitrag von H. von Danwitz » Fr 18.Apr, 2008 21:11

Erstes Rennen, erster Sieg (16.04.2008)
Tabellenführung für Honda S2000-Crew / Civic-Mannschaft Achte


Nürburgring/Lennestadt. Anlässlich des Saisonauftakts der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft kehrte der Oedinger Fleper-Rennstall neben 230 weiteren Teams nach dem Ende einer etwas längeren Winterpause am vergangenen Wochenende zum ersten ernsthaften Kräftemessen auf die Nürburgring Nordschleife zurück. Auf dem Programm stand am Samstagvormittag die Qualifikation und am frühen Nachmittag das 33. DMV 4 Stunden Rennen.

Während die diesjährige Premiere für die Honda S2000-Crew um den Willicher Norbert Bermes und den Siegener Meik Utsch ganz nach den Vorstellungen von Teamchef Johannes Fleper gelang, machte der neu formierten Honda Civic Type-R - Mannschaft ein unerwartetes Öldruck-Problem zur Rennmitte das Leben schwer. Als Endergebnis sprang damit für den Briten Peter Venn (Durham), den Lennestädter Marcel Hoppe und den Mülheim-Kärlicher Harald Thönnes lediglich eine Mittelfeld-Platzierung in der Klasse der Cup-Fahrzeuge heraus. Dabei hatte Startfahrer Hoppe, im Qualifying nur knapp vom Fuchs Personal Team Nett geschlagen, den giftgrünen Kompakt-Tourenwagen während des gesamten ersten Stints über sechs Runden noch überzeugend in der vierköpfigen Spitzengruppe positionieren können. Doch unmittelbar nach dem ersten Boxenstop und der Cockpit-Übergabe hatte Harald Thönnes mit einem Leistungsverlust als Resultat eines mangelnden Öldrucks zu kämpfen. Bei der Behebung des Defizits an der Box verlor das Trio viel Zeit. Thönnes und Schlussfahrer Peter Venn, der ab der Rennmitte das Cockpit übernahm, konnten schließlich noch bis auf den achten Rang vorfahren. 'Die 3,75 Punkte sind nicht nach unserem Geschmack', gab Teamsprecher Manuel Fleper offen zu. 'Heute hatten wir ganz klar eine Podiumsplatzierung anvisiert'. Doch die Ausbeute in der Klasse der stark verbesserten Fahrzeuge bis 2,5 Liter Hubraum hob die Stimmung im Team dann wesentlich.

Dabei hatte es nach einer Startkollision des grünen GT-Boliden S2000 zunächst gar nicht gut ausgesehen. Meik Utsch drehte sich Ausgangs der Mercedes-Arena von der Strecke und musste in der Folge nahezu dem gesamten Feld der zweiten Startgruppe hinterher fahren. Doch während der ersten Runden fand der Siegener nicht nur den Anschluss an die Konkurrenz wieder, sondern positionierte das Fleper-Auto sogar auf dem zweiten Rang. Als dann auch noch das führende Mercedes-Duo Sing/Mihm wegen eines technischen Defekts aufgeben musste, gehörte Utsch ab der vierten Runde die Führung in der Klasse SP4. Diese hatte Norbert Bermes in seinem anschließenden Stint, weiteren 13 Umrundungen der 24,369 Kilometer langen Strecke, kontrolliert nach Hause zu fahren. Dank eines ersten Klassensiegs, dem gleichzeitig 31. Gesamtrang, führt das Fleper-Duo die Tabelle im Honda Sport Pokal seit Samstagabend an.

Manuel Fleper: 'Ein starkes Resultat. In zwei Wochen möchten wir diesen Erfolg natürlich gern wiederholen. Dann jedoch gilt es, in beiden Klassen vorn dabei zu sein. Die Mannschaft hat heute perfekt gearbeitet; unsere Voraussetzungen stimmen'. Der von FLEPER MOTORSPORT unterstützten Peugeot 207-Crew Werner Uetrecht (Stemwede) / Herbert von Danwitz (Tönisvorst) gelang in der Klasse der Turboaufgeladenen Fahrzeuge bis 2 Liter Hubraum mit Rang drei ein respektabler Einstand. Bevor das Team mit drei Honda beim 24 Stunden-Marathon (22.–25. Mai) in der 'Grünen Hölle' des Nürburgrings antritt, sind noch zwei weitere 4 Stunden-Rennen im 14 Tage-Rhythmus zu bestreiten.

H. von Danwitz
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VLN 9 Team Fleper Motorsport

Beitrag von H. von Danwitz » So 19.Okt, 2008 18:28

Fleper-Team kämpft um den Titel im "Honda Civic Cup"
Giftgrüne aus Oedingen landeten zweimal auf Rang drei

Nürburgring/Lennestadt. Allmählich wird es ernst im "tv14 Honda Civic Cup". Und die Oedinger Tourenwagen-Spezialisten um Teamchef Johannes Fleper mit ihren Fahrern Peter Venn (GB-Durham), Marcel Hoppe (Lennestadt) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) befinden sich mitten im Titelkampf. Nachdem der siebte Wertungslauf der "BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft" mit integriertem Markenpokal am 13. September veranstalterseitig abgesagt werden musste, fand die Saison nach einer somit fast dreimonatigen Sommerpause am vergangenen Wochenende auf der Nürburgring Nordschleife ihre Fortsetzung. Dichter Eifel-Nebel machte dabei die Aufnahme des Qualifyings am Samstagmorgen zum geplanten Zeitpunkt zunächst unmöglich. Erst gegen halb zwölf konnte die Zeitenjagd bei dann sonnigem Wetter beginnen. Mit einer Zeit von 10:02.954 Min. stellte der Oedinger Fahrer Marcel Hoppe den giftgrünen Fleper-Civic Type-R auf die vierte Klassenposition. Das Schwester-Fahrzeug in der Gruppe der VLN Specials bis 2,5 Liter Hubraum positionierte der Siegener Meik Utsch auf dem sechsten Startplatz. Dessen Partner Herbert von Danwitz (Tönisvorst) übernahm dann den ersten Stint im Rennen, das erst um kurz vor 15 Uhr gestartet wurde. Im Wertungslauf ging es, wie schon während der Trainingseinheit, denkbar eng zur Sache. Eine Besonderheit: Anstatt der sonst üblichen Vier-Stunden-Distanz war der Veranstalter aufgrund der Verzögerung im Zeitplan gezwungen, das Rennen auf 185 Minuten zu verkürzen. Damit stand für FLEPER MOTORSPORT fest, dass man in der Cup-Klasse eine andere Boxenstop-Strategie als die sonst übliche wählen musste. Peter Venn übernahm diesmal den Job des Startfahrers und hielt sich mit Blick auf die Meisterschaft aus den turbulenten Startgefechten heraus. Nach eher defensiver Fahrweise übergab der Engländer das Steuer des japanischen Mittelklasse-Boliden bereits nach der vierten Runde an den Teamkollege Thönnes. Dieser erste Stop funktionierte, wie auch die späteren ohne jegliche Beanstandung. Die Stamm-Mechaniker des Teams hatten so einmal mehr einen übergroßen Anteil am späteren Tageserfolg. In Runde zehn übergab Thönnes das Fahrzeug an Hoppe, der in Runde 14 zwecks Reifenwechsel und Nachtanken noch einmal planmäßig die Box ansteuerte, um 50 Minuten später als Klassen-Dritter die Ziellinie zu überqueren. "Das heutige Rennen war eine hervorragende Mannschaftsleistung. Auch in taktischer Hinsicht hat alles gepasst. Zum jetzigen Zeitpunkt steht die Meisterschaft im Vordergrund, nicht der Einzelerfolg. Wir konnten die relevante Konkurrenz in der Tabelle auf die Ränge verweisen und so die Spitze der Netto-Team-Wertung einnehmen, während unser Fahrer-Trio jetzt parallel auf dem dritten Tabellen-Rang logiert", lobte ein zufriedener Johannes Fleper am Ende des Tages seine Crew. Das Steuer des Specials-Civic übergab Herbert von Danwitz beim einzigen Stop in Runde neun an Meik Utsch, der um 18 Uhr ebenfalls als Klassen-Dritter ins Ziel kam. Die beiden noch ausstehenden Läufe am 25. Oktober und 9. November wird der Tönisvorster von Danwitz, wie gewohnt, gemeinsam mit seinem diesmal erkrankten Stamm-Kollegen Werner Uetrecht (Stemwede) im Peugeot 207 Turbo in Angriff nehmen. Das Fleper-Team freut sich nun auf die "Herausforderung Markenpokal-Titel", bei dessen Vergabe sie nach der jüngst absolvierten Veranstaltung große Ambitionen hegt. Pressesprecher Manuel Fleper relativiert jedoch: "Obwohl die Mannschaft in toller Form und guter Stimmung ist, hängt der ganz große Erfolg am Ende von zu vielen Variablen ab, als dass man heute über Ergebnisse spekulieren könnte. Wir hoffen das Beste und werden alles geben. Am Ende soll aber das beste Gesamtpaket die Meisterschaft gewinnen". Wie Honda-Motorsportkoordinator Andreas Mansfeld hofft auch FLEPER MOTORSPORT zum Abschluss auf ein faires Miteinander zwischen den Konkurrenten.

H. von Danwitz
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VLN Honda Civic Cup Teamchampion 2008

Beitrag von H. von Danwitz » Di 11.Nov, 2008 18:01

Fleper-Team triumphiert in spannendem Saisonfinale (10.11.2008)

Giftgrüne gewinnen Markenpokal-Titel mit Honda-Trio

Nürburgring/Lennestadt. Im spannendsten Saisonlauf des Jahres konnte sich das Team FLEPER MOTORSPORT gestern im Finale des tv14 Honda Civic Cup auf dem Nürburgring erfolgreich gegen zwei weitere Wettbewerber im Meisterschaftskampf durchsetzen. Mit einem dritten Klassenrang im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft holte die ambitionierte Mannschaft den begehrten japanischen Markenpokal nach 2005 zum zweiten Mal ins Sauerland.

Bei teils starkem Regen hatte das ambitionierte Fahrertrio Peter Venn (Durham), Marcel Hoppe (Lennestadt) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) bereits im Qualifying am Sonntagmorgen die Nase ganz weit vorn. Hoppe positionierte den japanischen Mittelklasse-Serienwagen mit sieben Sekunden Vorsprung auf der Pole Position der Civic-Cup-Klasse, um mittags in der zweiten Startgruppe auf noch immer regennasser Fahrbahn den Ton anzugeben. In Führung liegend übergab der Oedinger in der siebten Runde planmäßig an Thönnes, der sich heiße Klassen-Kämpfe mit der Honda-Flotte leistete und ebenfalls als Führender weitere sechs Runden später den Boxenservice aufsuchte. Nach erneutem Fahrerwechsel startete der Brite Peter Venn seinen Stint auf Regenreifen, wie schon die Teamkollegen zuvor, entschied sich bei zusehends abtrocknender Strecke aber bereits nach drei Runden zum Wechsel auf Slicks. Zum Schlusssprint setzte dann noch einmal Hoppe an. Nach einem schwierigen und äußerst spannenden Vier-Stunden-Rennen landete das Trio auf Rang drei und die Mannschaft schließlich mit 1,72 Punkten Vorsprung an der Spitze der Meisterschaftstabelle.

Im separat ausgeschriebenen Fahrerklassement fehlten Venn/Hoppe/Thönnes am Ende nur sage und schreibe 0,01 Punkte zu den Spitzenreitern Jürgen Nett (Mayen) und Rolf Schütz (Andernach), die nach einem Unfallaus im Qualifying bis zuletzt um die 'Fahrerkrone' zittern mussten. 'Es wäre ein besonderes Bonbon gewesen, auch noch die Fahrer-Meisterschaft zu gewinnen, aber angesichts des ordentlichen Vorsprungs der Spitzenreiter vor dem Finale, war das ohnehin sehr unwahrscheinlich', meinte Venn nach dem Entscheidungsrennen. 'Wichtig war, dass wir am Ende die wirklich maßgebende Teamwertung gewinnen. Dieses Ziel haben wir heute verdient erreicht, denn die Mannschaft hat während der gesamten Saison einen Super-Job gemacht'. Dem pflichtet auch Teamchef Johannes Fleper bei. Er sei stolz auf seine Fahrer und seine Crew, die in einem schwierigen Jahr gemeinschaftlich als Team an der Umsetzung der sportlichen Ziele gearbeitet und letztlich das Gelingen des 'Vorhaben Meisterschaft' gesichert hätten. 'Unser Dank gilt aber zuallererst unseren zum Teil inzwischen langjährigen Sponsoren und Partnern, die das aktuelle Projekt erst ermöglicht haben. Darüber hinaus bedanken wir uns bei unseren treuen Fans an der Strecke, insbesondere denen aus dem Sauerland und aus dem Großraum Koblenz'.

Nach dem Saisonfinale bereitet man sich bei FLEPER MOTORSPORT bereits jetzt auf das Jahr 2009 vor. Neben der Fortsetzung des Engagements im Honda Civic Cup streben die Sauerländer den Einsatz weiterer Fahrzeuge an. Die Präsentation der Projekte, Piloten und Teampartner erfolge Ende Januar in feierlichem Rahmen. Nur soviel möchte Fleper vorab verraten: 'Wir werden ein breiter gefächertes Programm vorstellen und die Crews in den aus unserer Sicht interessantesten Klassen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft streuen. Ich freue mich, mit dem heutigen Personal und sämtlichen derzeitigen Stammfahrern weitermachen zu dürfen'. Diese Aussage sollte auch die Fans freuen und wenigstens vorerst zufrieden stellen.

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