Hester Rennsport Technik

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Thomas Hester
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Hester Rennsport Technik

Beitrag von Thomas Hester » Fr 11.Jul, 2008 18:23

31. RCM/DMW - Grenzlandrennen Nürburgring 05.Juli 2008

Kapitaler Motorschaden am Cup-Seat-Leon MK1 SP3T

Ein rabenschwarzes Wochenende erwischte das Elsper Hester Rennsport-Team am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring. Dabei fing alles sehr gut an. Das Auto, ein Seat Leon Supercopa mit 280 PS, wurde in der zweiwöchingen Rennpause komplett überarbeitet. Neben Stammfahrer Dirk Lehn sollten sich Andreas Mirow aus Mainz und Andi Riedl aus Hamburg das Volant des Rennboliden teilen. Bereits
in der vergangenen Saison bestritt das Hester-Team einige Renneinsätze mit Riedl´s BMW M3 GTR. Die Stimmung im Team war vor dem freien Training, das Freitags von 16-18 Uhr stattfindet, perfekt. Lief der Seat Leon doch beim letzten Rennen absolut problemlos. In der Box wurde dem Motorsteuergerät noch ein aktuelles Upgrade vom Seat-Renndienst aufgespielt. Dieses sollte für mehr Drehmoment des Motors sorgen und den Ladedruck des Turboladers leicht anheben. Dirk Lehn setzte
sich als erster hinters Lenkrad. Per Funk gab er nach kurzer Zeit durch, das die neue Fahrwerkseinstellung hervorragend funktioniert. Große Freude bei der Mechaniker-crew um Teamchef Thomas Hester. Doch weitere zwei Minuten später kam die Ernüchterung. Dirk Lehn meldete fehlende Motorleistung und einen riesige "Ölfahne". Er musste sein
Renngerät bereits nach 10 Kilometern im Streckenabschnitt "Kesselchen" auf der berühmt, berüchtigten Nürburgring Nordschleife abstellen. Nach Trainingsende wurde das Auto in die Boxen geschleppt. Die grausame Diagnose: das Pleuel des zweiten Zylinder war abgerissen und hatte ein Riesenloch in den Motorblock geschlagen. Es wurde noch bis Freitags nachts versucht einen Reservemotor aufzutreiben um diesen
dann in einer Nachtschicht "einzupflanzen". Aber nirgends war ein Triebwerk zu bekommen, so das auf einen Start zum Rennen am Samstag verzichtet werden musste.
Thomas Hester:"Die Ursache des Motorschadens war kein Überdreher. Wir vermuten zwar den Grund, können aber im Moment noch nicht viel dazu sagen. Jedenfalls ist ein neuer Motor schon in der "Mache" und einem Start beim Saisonhighlight am 19.Juli, dem 6-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring, steht nichts im Wege." Die Fahrerbesatzung steht auch schon fest.
Neben Dirk Lehn fahren die drei "Hamburger" Marc Zur Nieden, Helmuth Bormann und Andi Riedl.

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