Einander verstehen - Fahrer werden Streckenposten

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Peter_Hoffmann
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Einander verstehen - Fahrer werden Streckenposten

Beitrag von Peter_Hoffmann » Di 12.Aug, 2008 7:02

Tach zusammen,

Dirk Adorf hatte eine tolle Idee. "Jeder Fahrer sollte einmal einen Tag als Streckenposten verbringen." Eine gute Art einander besser zu verstehen. Es wäre schön, wenn die Idee Kreise zieht und mehr Fahrer hier darüber berichten!

Gruss

Peter

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Peter_Hoffmann
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Beitrag von Peter_Hoffmann » Di 12.Aug, 2008 7:04

Der Oldtimer Grand Prix - Ein Tag in den Schuhen des Anderen

Manche Dinge muss man einfach tun. Reden, nachdenken, planen, alles zu seiner Zeit. Aber manchmal bedarf es der Menschen, die für einen tun und die einen schieben. Gestern war so ein Tag. Ich durfte Gestern einen Tag lang mit den Damen und Herren des MSFB als Nachwuchs- und Aushilfsstreckenpostenanwärterlehrling verbringen.

Dirk Adorf hatte eine gute Idee. "Jeder Fahrer sollte mal einen Tag an einem Posten verbringen." Erik Kindermann (von den Motorsportfreunden Bochum) und ich fanden die Idee Klasse. Soweit so gut und eigentlich wäre das "klasse finden" bei mir wahrscheinlich im Tal der guten Vorsätze verschwunden, wenn Erik sich nicht darum gekümmert hätte, es auch wirklich möglich zu machen. Er hat sich erstmal innerhalb des eigenen Vereins das OK geholt und dann den Kontakt zum Leiter der Streckensicherung des AvD Oltimer GP und dessen Stellvertreter aufgenommen und es so schlussendlich möglich gemacht, dass ich Gestern als Aushilfskraft mit auf den Posten durfte. Zuallererst mal möchte ich mich dafür bedanken! Bei Dirk, für die Idee. Bei Erik für das Kümmern und die Umsetzung. Bei den anderen MSFBlern für die freundliche Aufnahme und die Unterstützung und beim LS des OGP und seinem Stellvertreter dafür, dass sie es mir möglich gemacht haben!

Es war ein unglaublicher Tag. Lang, sehr anstrengend, mit schönem Rennsport, mit viel Spaß untereinander aber auch mit einem Level an Konzentration und professionellem Einsatz, der mich sehr beeindruckt hat. Ich muss ein wenig ausholen... ich bin jetzt seit gut 20 Jahren im Motorsport aktiv. Nicht nur als Fahrer, sondern auch in der Organisation und als Helfer bei Veranstaltungen. So stehe ich z.B. bei der Rallye unseres Vereins (die Rallye Vogelsberg, einem Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft) als stellv. WP-Leiter an der längsten Start-Ziel WP der Veranstaltung. Ich habe sicher schon bei mehr als 50 Rallies befreundeter Vereine als Streckenposten Dienst getan. Ich will damit nur sagen, dass ich nicht ganz "unbeleckt" an den Ring gefahren bin. Nichtsdestotrotz kam ich mir Gestern mehr als einmal wie ein Motorsport-Anfänger im Vergleich zu meinen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen vor!

Ich möchte einfach versuchen ein klein wenig von dem zu erzählen, was ich erlebt habe und wie ich es (aus der Sicht eines aktiven Fahrers) erlebt habe, denn eines muss man festhalten: Dirk Adorf hat Recht! Jeder Fahrer sollte einen Tag mit unseren StreSis verbringen, dann würden viele Probleme gar nicht erst entstehen. Und... es ist schon erstaunlich, wie merkbefreit wir Fahrer uns stellenweise anstellen. Aber der Reihe nach...

Wir haben uns Freitag Abend kurz in Adenau getroffen, weil ich erst sehr spät am Ring eingetrudelt bin. Dass irgend ein freundlicher Verkehrsplaner die komplette Autobahnabfahrt Nü-Ring dicht gemacht hat, hat auch nicht gerade geholfen! Als ich eingetrudelt bin, waren Claudia, Erik, Bernd und Ramon noch da. Wir haben eine Cola zusammen getrunken, ich habe meine Ausrüstung bekommen und wir haben ein klein wenig geratscht. Dann haben wir uns getrennt, denn am Samstag hatten wir alle einen langen Tag vor uns.

Treffpunkt am Parkplatz D10 um 6:30 Uhr Gestern Morgen. Hände schütteln, Begrüssungen, allgemeines Hallo. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir keine Namen merken kann, daher weiss ich nicht mehr, wer mich alles freundlich begrüsst hat. Danach laufen wir auch direkt los zu unserem Posten. Wir hätten auch mit dem Shuttle fahren können aber laufen hilft um die Uhrzeit beim Wach werden. Wir sind zu viert an Posten 48. Claudia, Erik, Roland und ich, aber ich bin nur als Aushilfe da. Posten 48 auf der GP-Strecke ist der nächste nach der Coca Cola Kurve und Links auf Start-Ziel zwischen der Coca Cola Kurve und der Ziellinie. Man sieht ca. 200-250 Meter Strecke vor sich und kann so recht gut sehen, wie sich Rennsituationen entwickeln. Wir sind ca 10-15 Meter von der Strecke weg, stehen aber im Schutz des Kiesbetts, von 4-fach Reifenstapeln, der Leitplanke und des FIA Zauns.

Wir bauen den Posten auf, holen Löscher und Bindemittel (da über Nacht alles unter Verschluss ist) und bereiten uns vor. Ich bekomme noch ein paar Tipps und dann geht es auch schon mit den ersten Trainingsläufen los. Ich gehe nicht im Einzelnen auf die Trainings und die Rennen ein, deswegen war ich nicht da. Natürlich war es unbeschreiblich und einfach klasse so nah an den "Orwell Supersports" zu sein wenn die CanAms den Boden beben lassen oder die 935 und M1 fast hautnah zu erleben, gar keine Frage. Aber ich wollte Gestern etwas lernen und wollte versuchen soviel wie möglich für mich selbst mizunehmen. Und... ich wollte mich auf keinen Fall blamieren. Schliesslich war ich ja irgendwie auch in Vertretung da. Als einer der Fahrer aus dem Langstreckenpokal.

Und gelernt habe ich. Sehr, sehr viel. Über die Arbeit am Posten, darüber wie schwer es ist, Rennsituationen zu lesen und ich habe selbst erlebt wie unglaublich dummes Verhalten von uns Fahrern einen wirklich wütend werden lässt. Wütend deshalb, weil sie einfach völlig sinnlos und ohne darüber nachzudenken Leben riskieren. Ihr eigenes und das der Helfer. Um deutlich zu machen, wie ich die Dinge erlebt habe, möchte ich auf ein paar Punkte der Reihe nach eingehen.

Flaggen und wie man sie benutzt.
Es gab Gestern sechs Flaggen am Posten. Zweimal Gelb, einmal Grün, einmal Weiss, einmal Blau und die Gelb-Rot gestreifte. Die Rote hatte der Veranstalter nicht an alle Posten ausgegeben, warum auch immer. Grün ist einfach. Sobald der Vorposten Gelb zeigt, zeigt der nachfolgende Posten Grün. Das bedeutet aber auch jederzeit sowohl das Training oder Rennen zu sehen, wie auch die Kollegen im Auge zu behalten.
Gelb ist schon schwerer, wenn man nicht an einer Stelle steht, wo man klare Situationen hat (wie z.B. an einem Kurvenausgang wo sich Fahrer nunmal gerne drehen). Auf einer Geraden, wie an unserem Posten, zeigt man in der Regel erstmal Weiss, wenn ein Fahrzeug langsam wird und erst dann Gelb, wenn es steht.
Der Einsatz von Blau ist richtig schwer. Die Schwierigkeit ist, den Überblick zu behalten wer jetzt eigentlich um Plätze kämpft und wer überrundet wird. Wohlgemerkt... die Rennen Gestern waren mit der Ausnahme des abschliessenden 1-Stunden-Rennens alles 30 Minuten Rennen mit deutlich weniger Fahrzeugen als wir im Langstreckenpokal an den Start bringen. Und selbst da habe ich nach spätestens 5 Runden den Überblick verloren. Die "Front-Runner" sind klar. Aber dahinter wird es richtig schwer wenn sich die Fahrzeuge vermischen. Und dabei hatten wir direkt vor uns noch den Anzeigenturm stehen, an dem wir die ersten zehn Positionen ablesen konnten... so 'n Luxus gibt's auf der Nordschleife nicht.

Die Gelb-Rot gestreifte mussten wir Gestern nicht zeigen, aber mir ist klar geworden wie schwer es ist zu entscheiden, ob man sie zeigt oder nicht. Darüber ob man z.B. ausgelaufene Flüssigkeit sehen kann entscheiden unter Umständen ein paar Grad Unterschied im Blickwinkel oder ein paar Meter in die eine oder andere Richtung entlang der Strecke. Du siehst rauchende Autos fahren, aber was verlieren die? Verlieren die überhaupt was? Wenn ja, was ist es? Wasser? Pures Wasser oder Wasser mit Kühlmittel? Benzin? Öl? Warum hat bei dem Fahrer jetzt das Heck gezuckt? Liegt da Flüssigkeit oder war er einfach zu optimistisch in der Kurve? Du musst entscheiden. Und Du bist Dir dessen bewusst, dass die Fahrer darauf angewiesen sind, dass Du richtig entscheidest.
Und dann ist da die Kraft. Wenn Du 2-3 Minuten Grün schwenkst, fällt Dir als untrainiertem fast der Arm ab. Ohne Übertreibung. Jetzt überlegen wir Fahrer mal kurz... 30 Minuten Doppelgelb schaffen wir in der VLN, kein Problem, eine unserer leichtesten Übungen. Wie die Mädels und Jungs das machen? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich es nicht schaffen würde!

Von der Konzentration.
Wir hatten Gestern viel Spass an unserem Posten. In den Pausen. Der Grad der Konzentration, den man braucht, sobald ein Training oder ein Rennen läuft, steht dem, den wir im Auto haben in absolut nichts nach. Du bist so konzentriert, dass Du nichts hörst, was die Kollegen Dir sagen. Antippen und zeigen ist effektiver. Sobald die Räder sich drehen ist Schluss mit lustig. Bei uns waren es Gestern 30 Minuten am Stück und zum Schluss mal eine Stunde. Und Du warst danach jedes Mal froh Dich setzen zu können. Liebe Fahrer: wir erinnern uns... bei uns in der Langstrecke sind es vier bzw. sechs Stunden am Stück. Und bei uns gibt es auch keinen "Ersatzmann". Bei uns stehen zwei Menschen auf einem Posten, die vier oder sechs Stunden lang voll konzentriert sein müssen. Auch da bin ich mir sicher, dass ich abbauen würde.

Von den Schmerzen.
"Hockst da, guckst kostenlos ein bischen Rennen und ab und zu machst Du mal einen auf wichtig und fuchtelst mit 'ner Flagge rum." Der ein oder andere Zuschauer (z.B. die Kandidaten, die auch gerne und vieles besser wissen) würden es ganz sicher so zusammenfassen. Man ahnt nicht, wie weh einem so ein Tag tut. Ich habe Heute immer noch Schmerzen in den Füssen und den Schultern. Vom stehen allein, aber auch vom schwenken der Flaggen. Du kannst Dich nicht setzen. Es geht nicht. Du musst ja jederzeit loslaufen können. Und Du brauchst den Überblick, den Dir die paar Zentimeter Unterschied zwischen sitzen und stehen eben geben. Ich ahne wie hart es ist, vier Stunden so zu stehen. Oder sechs... Und dabei war es noch warm und trocken. Die letzte Stunde wurde es kalt. Kalt genug, dass die Muskeln schmerzen, wenn Du Dich zu lange nicht bewegt hast. Vier Stunden draussen im Eifelregen bei 10°? Nein, ich ahne es nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich die Kraft nicht hätte, der Kälte und den Schmerzen zu trotzen.

Die Fahrer.
Ich habe mich schon manchmal gefragt warum von unseren StreSis beissende Kommentare in manchen Diskussionen gegenüber uns Fahrern kommen. Seit Gestern weiss ich es. Gestern habe ich am eigenen Leib erlebt, wie Du einen Moment lang einen wirklichen Hass auf einen Fahrer hast, der gerade gedankenlos Leben riskiert. Da ist Doppelgelb draussen und die Kollegen bergen ein Fahrzeug, das sich gerade ungeplant in ein Dreirad verwandelt hat. Sie sind AUF der Strecke denn ein Abschleppseil kann man nunmal nicht per Gedankenübetragung befestigen. Und dann kommt ein Fahrer im Slide und übersteuernd um die Ecke. Maximal im Abstand von einem Meter zu den Kollegen. Den möchtest Du gerne anhalten, an seinen Helm klopfen und ihn mal fragen, ob sich in der hohlen Rübe noch ein Hirn befindet und wann er es benutzt. Oder ein Fahrer dessen Motor von Runde zu Runde mehr wie ein Sack Murmeln klingt. Zwei Runden vor Schluss rollt sein Fahrzeug fünf Meter vor der Ziellinie aus. Helfer laufen auf die Strecke. Kollegen versuchen den anderen Fahrern anzuzeigen, dass sie Links fahren sollen und sobald die Zielflagge fällt, erleben wir die magische Selbstheilung seines Motors. 10 Meter schafft er noch. Das Rennen ist in Wertung beendet. Toll. Mein Held. Vier Posten haben dafür in der Dunkelheit ihr Leben riskiert. Und dann waren da noch die Fahrer, die meinten, dass sie unbedingt den Windschatten des stehenden Fahrzeug zum Überholen nutzen mussten (wohlgemerkt unter Gelb). Fahrer, die an der Stelle schon mindestens einmal vorbeigefahren waren. Da möchtest Du schreien. Du stehst da und wartest auf den hässlichen, dumpfen Knall. Rücksichtslose Dummheit hautnah erlebt und Du bist machtlos dagegen. Du hast alles getan, was Du tun kannst um zu warnen, aber sie ignorieren die Warnungen einfach. Ich glaube, dass es extrem schwer fällt, uns Fahrer nach genügend solcher erlebten Situationen noch den nötigen Respekt entgegenzubringen. Wie auch? Wir zeigen mit solchen Aktionen ja auch, dass wir unsere Helfer nicht respektieren. Wir zeigen ihnen so wenig Respekt, dass wir ihr Leben in Gefahr bringen. Überlegt doch mal bitte, liebe Fahrer-Kollegen: die meisten unserer Helfer haben Partner, haben Ehegatten, viele haben Kinder... warum sollten die den Wunsch haben durch uns und unsere Dummheit zu sterben? Ich hatte den Wunsch Gestern nicht und die anderen an unserem Posten genausowenig.

Mein Fazit.
Das, was ich Gestern erlebt habe, hat mich tief beeindruckt. Es hat mich deswegen beeindruckt, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es so anstrengend ist UND weil mich der Grad der Vorbereitung und Professionalität der Kollegen beeindruckt hat. Viele Fahrer sind deutlich schlechter vorbereitet, als unsere Streckenposten. Ich hatte schon immer Respekt vor der Arbeit unserer Posten aber seit Gestern ist es Hochachtung. Ich habe mir vorgenommen in Zukunft so deutlich mein Tempo herabzusetzen, dass die Posten es auch sehen. Weil es wichtig ist. Wichtig für die Motivation der Menschen, die wir brauchen. Und... weil ich ganz sicher niemanden verletzen möchte. Ich habe die Angst erlebt jetzt wohl zusehen zu müssen, wie ein Posten, der helfen will, von einem Auto erfasst wird. Es ist ein Sch***-Gefühl sage ich Euch! Es ist nichts passiert, aber das war nur Glück.

Als ich mir Heute Morgen die Nase geputzt und die Ohren sauber gemacht habe ist mir etwas aufgefallen: Wir fressen den gleichen Dreck, wir Fahrer und unsere Posten da draussen. Und wir tun das aus dem gleichen Grund: weil wir diesen Sport lieben. Der Schutz von Menschenleben steht immer über allem anderen. Tote und Verletzte schaden unserem Sport und Fahrer, die das nicht verstehen, die gehören aus unserem Sport ausgeschlossen. Ganz einfach.

Ich möchte mich noch mal bei allen MSFBlern für den gestrigen Tag bedanken. Und ich möchte mich für Euren Einsatz und den Einsatz aller Eurer Kollegen an der Strecke bedanken mit dem ihr dafür sorgt, dass wir Rennen fahren können! Wenn ich in Zukunft die Einführungsrunde fahre, dann grüsse ich nicht mehr "einfach so", sondern mit wirklicher Hochachtung vor Euch und Eurer Arbeit. Danke!

Carsten Welschar
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Sehr schöner Bericht

Beitrag von Carsten Welschar » Di 12.Aug, 2008 8:48

Ich hätte nichts dagegen wenn jeder Fahrer in der VLN den Nachweis eines Streckenpostentages auf der Nordschleife erbringen müsste. Ich würde auch anregen das die Streckenposten DigsCams bekommen die man nach dem Rennen auswertet um den blinden unter uns Fahrern auch nachträglich noch ein's über zu braten damit klar ist was eine gelbe Flagge bedeutet.

Erik Kindermann
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Beitrag von Erik Kindermann » Di 12.Aug, 2008 12:29

Hallo Peter,

wie immer ist man von Deinem Bericht so gefesselt, als ob man einen Krimi von Edgar Wallace lesen würde.
Es freut mich, dass wir, von den Motorsportfreunden Bochum e.V., Dir einen Einblick in unsere Arbeit geben konnten.
In erster Linie geht mein Dank an den Stellvertretenden LS und den LS vom Oldtimer GP, die es uns erlaubt haben, Dich als Lehrling mit an den Posten zu nehmen. Und natürlich an Dich, dass Du dir die Zeit genommen hast, uns an solch einen langen Tag zu begleiten.
Wenn Wir es nun schaffen, noch einige andere Fahrer der VLN zu solch einem Schritt zu bewegen, dann wäre der Grundgedanke, den Dirk Adorf aufgebracht hat, ein richtiger Erfolg.

Wir, die Motorsportfreunde Bochum, sind gerne bereit weiteren Fahrern solch einen Einsatztag zu ermöglichen. Interessierte Fahrer können sich gerne per E-Mail bei uns melden.

Sportwartefahrer@msfb.de

Wir hoffen auf viele Meldungen.

David.Rinössl
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Beitrag von David.Rinössl » Di 12.Aug, 2008 13:17

Hallo Erik,

ich wäre auch mit dabei.
Allerdings kenne ich beide Seiten der Leitplanke. Bevor ich 1989 anfing
Rennen zu fahren, machte ich 3 Jahre Streckensicherung.

Ist vielleicht nicht schlecht wenn es als sozusagen(Strafe) von den Sportkommissaren eingesetzt werden könnte.


Gruß
David

Claudia Kindermann
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Beitrag von Claudia Kindermann » Di 12.Aug, 2008 14:05

Hallo Peter,

ich kann mich Erik nur anschliessen, Du hast unseren Tag sehr treffend beschrieben.
Und es war auch für uns eine tolle Erfahrung Dich als Fahrer mit auf dem Posten zu haben. :smt023

Gruß Claudia

Erik Kindermann
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Re: Sehr schöner Bericht

Beitrag von Erik Kindermann » Di 12.Aug, 2008 15:23

Hallo Carsten,
Carsten Welschar hat geschrieben:Ich hätte nichts dagegen wenn jeder Fahrer in der VLN den Nachweis eines Streckenpostentages auf der Nordschleife erbringen müsste...
Ich bin gegen eine Pflicht. Wer gezwungen wird, wird auch nicht mit dem Herzen dabei sein.

:roll: DigiCam schön und gut, aber dann wird der Sportwart mit den sechs Armen gebraucht.

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Di 12.Aug, 2008 19:00

Hallo Peter,

vielen Dank für Deine ehrlichen Worte. Ich ziehe den Hut vor Dir und Deinem Engagement.

Chapeau................

Hoffentlich finden sich noch mehr "Opfer" in der Zukunft.

Das wäre eine tolle Sache.


Sabine

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Klaus Korn
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Beitrag von Klaus Korn » Mi 13.Aug, 2008 8:18

Hallo Peter,

für Deinen Einsatz auf der anderen Seite der Leitplanke mit allem, was dazu gehört ziehe ich meinen Hut. Meine Hochachtung für Dein Engagement. Es zeigt, dass Du Dich wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigst. Dein Bericht über das Erlebte war mal wieder fantastisch und um mich Erik anzuschließen, ein Krimi kann nicht besser sein -als wäre man dabei gewesen. Mein Lob gilt aber auch den Bochumer Kollegen um Bernd und Erik, mit denen Du den Startschuß für die Umsetzung von Dirk's Idee gegeben haben.

Auch wir vom AMC Burbach würden uns über viele Nachahmer freuen und sind natürlich auch jederzeit zur Unterstützung der Aktion bereit. Interessierte Fahrerinnen und Fahrer sind herzlich eingeladen, einmal einen Tag bei uns mitzuwirken.

Bei Interesse einfach eine Mail an: kontakt@die-streckensicherung.de

Beste Grüße
Klaus Korn

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Beitrag von Thomas Schumacher » Mi 13.Aug, 2008 13:09

Fantastischer Bericht, dem man sicher uneingeschränkt zustimmen kann !

Ingo Carnott
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Re: Einander verstehen - Fahrer werden Streckenposten

Beitrag von Ingo Carnott » Mi 13.Aug, 2008 23:01

Peter_Hoffmann hat geschrieben:Tach zusammen,

Dirk Adorf hatte eine ... Fahrer hier darüber berichten!

Gruss Peter

Hut ab! Respekt! Ich hab selbst 11 Jahre in der Boxengasse und an der Strecke als Mitglied des Marshal- Clubs gestanden und kann bestätigen: Sehr nah dran, sehr interessant, super nette Leute (Kollegen wie auch Teams) - aber es kann auch auf die Knochen gehen ...! Sonne 30°C im Schatten, Truck GP - Schneeregen und knapp über 0 beim Eifelrennen ... Bei Formel 1, zumindest damals, Antritt Morgens bis halb sieben, Feierabend nach sieben, dazwischen stehen, stehen, stehen ...Purer Idealsimus, da die Aufwandsentschädigung bei vielen meist nicht mal für den Sprit ausreicht ...! Aber Geil :wink:

Und leider auch ab und an ein paar (Ausnahmen) Fahrer, die unverbesserlich sind und ALLE gefährden ... Find ich gut, wenn sich wie Du mal einer auf die "andere" Seite stellt! :smt023

Grüße, Ingo

Dirk Adorf
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Beitrag von Dirk Adorf » Fr 15.Aug, 2008 19:43

wunderbar!!!!

wäre klasse wenn die idee früchte trägt!
ich setze mich sehr gerne dafür ein, dass wir diesen rollentausch hinbekommen!

gerne auch in einstimmung mit der vln

gruß
dirk

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Mo 18.Aug, 2008 11:35

Hallo Dirk,

das ist ja prima !!!!!

Wir Sportwarte vom Abschnitt Schwalbenschwanz unter der Leitung von Klaus Korn laden dich recht herzlich ein es dem geschätzten Kollegen
Peter Hoffmann gleichzutun.

Liebe Grüße

Sabine Hogreve

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Beitrag von Dirk Adorf » Mi 20.Aug, 2008 22:21

prima,
vielen lieben dank! da bin ich dabei!!!

macht ihr noch andere rennen als die vln???
dann sag mir wann :-)

lg
dirk

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Do 21.Aug, 2008 15:52

Hallo Dirk,

das freut uns natürlich sehr !!!
Allerdings arbeitet unsere Gruppe nur bei der Langstrecke am Schwalbenschwanz zusammen.

Es wäre natürlich toll wenn du es ermöglichen könntest mal in unsere Arbeit reinzuschnuppern,auch wenn es sicherlich schwierig für dich werden wird dies ein ganzes Rennen lang zu tun.

Wichtig wäre es natürlich auf der Nordschleife mal reinzuschnuppern,da die Gegebenheiten hier doch noch eine Ecke heftiger sind als auf dem topebenen GP Kurs.

Auf jeden Fall wären wir alle sehr gespannt auf die Eindrücke die du dabei sammeln würdest.

Also,wenn du Lust hast melde dich einfach bei Klaus Korn unter kontakt@die-streckensicherung.de

BIs dahin.....
Liebe Grüße

Sabine

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