[VLN&24h] race&event

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 28.Dez, 2011 21:25

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 12.-14.Januar 2012

Die Top Ten sind erneut das Ziel

Bei den 24 Stunden von Dubai Mitte Januar 2012 peilt das Radevormwalder Team race&event erneut einen Top Ten-Platz an, nach den Rängen sechs und neun in den vergangenen beiden Jahren. race&event-Teamleader Heinz Schmersal aus Wuppertal teilt sich heuer das Cockpit im Porsche GT3 Cup S mit Dr. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Dr. Wolfgang Kemper (Menden). „Aller guten Dinge sind drei“, hofft Teammanager Martin Mohr. „Wir sind sehr zuversichtlich, erneut erfolgreich abzuschneiden.“

Vom 12. bis zum 14. Januar findet zum siebten Mal das 24 Stunden-Rennen von Dubai statt. 73 Teams haben ihre Nennung abgegeben, darunter eine Vielzahl von GT2- und GT3-Fahrzeugen. „Ob Ferrari, Mercedes, Lamborghini, Audi, Porsche oder BMW, dazu jede Menge Werksfahrer oder Werksunterstützung: Man fühlt sich wie am Nürburgring, ein irres Starterfeld“, freut sich Heinz Schmersal.

Wie auch in den letzten beiden Jahren, kooperiert race&event in den Vereinigten Arabischen Emiraten erneut mit dem Team Car Collection von Peter Schmid. „Die Zusammenarbeit in Dubai hat ja schon fast Tradition. Das Fahrzeug kommt von Car Collection, race&event stellt die komplette Mechaniker-Mannschaft und betreut den Porsche in Eigenregie“, erklärt Martin Mohr.

„Mit unserer ausgeglichenen und routinierten Fahrermannschaft haben wir sicherlich gute Chancen auf ein gutes Ergebnis“, ist Heinz Schmersal optimistisch. „Wir alle wissen, dass ein 24 Stunden-Rennen nicht in der ersten Kurve entschieden wird. Das Auto hat in der Vergangenheit seine enorme Standfestigkeit bewiesen - und wir fünf müssen uns gegenseitig nichts mehr beweisen!“

„Da es dort angeblich nie regnet, wurde bei der Rennstrecke nicht besonders viel Wert auf eine brauchbare Drainage gelegt“, schildert Elmar Grimm nach seinem Start vor vier Jahren. „Nachts ging es dann bei strömendem Regen nur im Konvoi hinterm Safety-Car her. Für dieses Mal hoffe ich auf sommerliche Temperaturen, keinen Regen und einen Gesamtrang in den Top Ten.“

Johannes Kirchhoff liebt nach Weihnachten die Skier genauso wie im Sommer die Rennstrecke. „In der motorsportlosen Zeit fühle ich beim Skifahren den Speed, gerade nach der beruflichen Hatz zum Jahresende“, sagt der Iserlohner. „Das Wüstenevent Anfang des Jahres passt perfekt, um die Seele zusätzlich motorsportlich zu laben.“

„Wir freuen uns auf eine neue Erfahrung, schönes Wetter, ein tolles Rennen und jede Menge Spaß“, blickt Gustav Edelhoff voraus, der Dubai bislang nur als Urlauber kennt. „Ich wollte schon immer dort bei den 24 Stunden starten, bevor das Jahr mich beruflich wieder stark einspannt. Unser GT3-Cup S ist ein Vollblut-Rennauto, vor allem an die Bremse werde ich mich gewöhnen müssen.“

Für Wolfgang Kemper ist die Reise an den persischen Golf sowohl eine große Herausforderung als auch ein toller Start in die Saison. „Fremdes Auto, unbekannte Strecke und arabische Sonne: allemal besser, als fünf Monate Winterpause in Deutschland“, sagt der Mendener mit einem Augenzwinkern. „Auch die langen arabischen Nächte mit mehr als 13 Stunden Dunkelheit stellen für ein 24h-Rennen eine Besonderheit dar. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring war es gerade einmal vier Stunden lang richtig dunkel. Ich freue mich auf unsere lange ´Arabische 1001 Nacht´.“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 20.Jan, 2012 8:35

Nachschau 24 Stunden-Rennen Dubai

Geglückter Saisonauftakt für race&event in Dubai

Es wurde zwar nichts mit dem erhofften Top Ten-Ergebnis, aber das Radevormwalder race&event-Team verließ dennoch nicht unzufrieden die Rennstrecke von Dubai: Beim 24 Stunden-Rennen belegten der Wuppertaler Heinz Schmersal sowie Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Wolfgang Kemper (Menden) am Steuer des Porsche GT3 Cup-S Gesamtrang 15 im Feld der 70 Starter. „Unter Berücksichtigung der starken Konkurrenz und unserer Technikprobleme war es noch ein gutes Ergebnis“, sagte Teammanager Martin Mohr.

Für die Radevormwalder Mannschaft sollte es das dritte Top Ten-Ergebnis in Folge werden, trotz der vielen und teilweise werksunterstützten GT3-Wettbewerber. Schmersal und Grimm kannten den Wüstenkurs aus der Vergangenheit, für die anderen drei Piloten war es das Debüt am Persischen Golf. „Alle unsere Piloten kamen mit den ungewohnten Bedingungen bestens zurecht“, lobte Martin Mohr. „Fast 13 Stunden Dunkelheit, dazu bis zu 70 Grad im Auto und Sandsturm auf der Strecke wurden perfekt gemeistert.“

Dass der 65jährige Heinz Schmersal noch lange nicht zum alten Eisen gehört, bewiesen etliche Rundenzeiten von 2.10 und 2.11 Minuten. „Mir hat es erneut unheimlich viel Spaß gemacht und ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft“, sagte der Wuppertaler. „Auch nach kleineren Problemen wurde nicht aufgegeben und wir haben immer weiter gekämpft.“

Ein Querlenker, ein Radträger und ein Radlager hatten während der 24 Stunden ihren Dienst quittiert, dazu kam eine defekte Bremsenleitung. Und noch zwei Drive Through-Strafen wegen kleineren Vergehen in der Boxengasse. So addierten sich rund eine Stunde Zeitverlust und mehr als Rang 15 war nicht mehr möglich. Erst in der letzten Kurve konnte Johannes Kirchhoff übrigens den bis dahin auf Platz 15 liegenden Wettbewerber überholen!

„Wir haben unseren Spaß gehabt und es war ein unbeschreibliches Erlebnis“, sagte Wolfgang Kemper. „Schade mit den Defekten, aber hätte, wenn und aber gibt es nicht! Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden und haben unheimlich viele Eindrücke sammeln können. So stellt man sich das Leben in 1001 Nacht vor!“

„Wir hatten angenehme 29 Grad und Sonnenschein, da hätte manch einer in Deutschland gerne mit uns getauscht“, gestand Johannes Kirchhoff und fügte hinzu „Allerdings: Rennen fahren wird dann zur Schwerstarbeit, das ist wie Krafttraining in der Sauna.“ „Gut dass wir eine Tiefkühltruhe dabei hatten, da konnten wir die feuerfeste Unterwäsche und den Helm immer tief-gefroren entnehmen und für angenehm kühle Anfangstemperaturen sorgen“, erläuterte Wolfgang Kemper einen wichtigen Trick.

Und das Klima sorgte für weitere Herausforderungen: „Vormittags zog ein Sandsturm auf, das war wie Fahren im Nebel. Das kam in den Fernsehbildern gar nicht so rüber“, schilderte Gustav Edelhoff. „Die Strecke wurde immer rutschiger und man musste auch hier und da Plastikflaschen und anderem Müll ausweichen, der auf die Piste geweht worden war.“

Elmar Grimm war positiv überrascht, wie fair es auf der Rennstrecke zuging. „Ich hätte nicht gedacht, dass es mit 70 Fahrzeugen auf nur 5,3 Kilometer Länge so gut klappt.“ In 2.07,657 Minuten drehte der 55jährige auch die schnellste Rundenzeit mit dem GT3 Cup-S. „Der Porsche fühlte sich fantastisch an und machte unheimlich viel Spaß!“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » So 25.Mär, 2012 20:33

VLN-Vorschau 25.03.12

Vier Ringe für ein Halleluja
Cup-Porsche soll Erfolgsserie fortsetzen

Race&event geht bestens gerüstet in die neue Saison zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Neben dem aus dem Vorjahr bekannten Porsche 911 GT3 Cup bringt die Radevormwalder Mannschaft erstmals – in Kooperation mit Raeder Motorsport - einen Audi TT-RS an den Start. „Testfahrten im Herbst 2011 haben uns vom Audi überzeugt“, sagt Teammanager Martin Mohr. „Dazu hat der eine VLN-Gesamtsieg gezeigt, welches Potential im Fahrzeug steckt - auch wenn der Erfolg etwas glücklich und wetterbedingt war.“

Heinz Schmersal (Wuppertal), „Tiger“ (Wuppertal) und race&event-Neuzugang Patrik Kaiser (FL-Schellenberg) werden sich am Steuer des dynamischen Sport-Coupés abwechseln. „Wir werden sicherlich keine Gesamtsiege mit dem Audi erreichen, aber Klassensiege in der SP4T und Gesamtplatzierungen knapp hinter den Top Ten sollten machbar sein“, sagt Heinz Schmersal, der Mitte März seinen 66. Geburtstag feierte.

„Ich freue mich sehr auf die Teilnahme im Audi mit Heinz“, blickt „Tiger“ optimistisch voraus. „Wir wollen viel Spaß haben und mit dem TT den einen oder anderen Klassenerfolg holen und natürlich auch eine gute Platzierung im Gesamtklassement erreichen. Mein erstes Ziel lautet ´dran gewöhnen´, mein zweites Ziel heißt unter 8.50 Minuten, mein drittes Ziel Ankommen beim 24h Rennen und dann wird abgerechnet.“ Nach seinen ersten Testmetern stieg Patrik Kaiser mit leuchtenden Augen aus dem Audi-Cockpit: „Das war einfach nur geil, ein phantastisches Auto! Ich freue mich auf eine phantastische Saison!“

Fünf Piloten für den Telefonbuch-Porsche

Bei den Specials bis 4000 ccm setzt das Team aus der Bergstadt weiter auf seinen bekannt schnellen und zuverlässigen Porsche 911 GT3 Cup. Bei bislang 16 Einsätzen gab es 13 Top Ten-Platzierungen und noch nie einen technisch bedingten Ausfall. Lediglich Unfälle verhinderten zwei Zielankünfte. „Auch bei unseren Piloten setzen wir auf Konstanz nach der sehr erfreulichen Saison 2011“, sagt Martin Mohr. Am Lenkrad des Zuffenhauseners werden sich Eckard Geulen (Bonn), Uwe Kolb (Bad Homburg), Rocco Lorenzo (CH-Vesenaz), Thomas Schmid (Willich) und Heinz Schmersal abwechseln.

„Ich bin heiß auf 2012 und habe fünf Rennen geplant“, so Thomas Schmid. „Nach meiner Fußverletzung im Vorjahr freue ich mich besonders, dieses Jahr mehrere Rennen auf demselben Auto fahren zu können.“ Eckhard Geulen ist stolz, dass der Telefonbuch-Porsche eine komplette Saison bestreiten wird: „Eine so langfristige Planung und Auslastung hatten wir bislang noch nie und das macht noch mehr Freude auf die neue Saison als sie nach der Winterpause ohnehin schon ist.“

„Ich bin super motiviert und freue mich, dass die Saison jetzt anfängt“, gibt Uwe Kolb zu. „Unser Ziel ist, unfallfrei zu fahren und den Cup-Porsche ins Ziel zu bringen. Den Rest wird man sehen! Als ´Gentleman-Team mit großer VLN-Erfahrung´ werden wir trotzdem in der Klasse SP7 nur mit Mühe auf das Podium fahren. Die Nähe zum PoLe Team macht richtig Spaß, das sind tolle Leute!“

Wie auch in der Vergangenheit üblich, wird race&event an der Rennstrecke den Einsatz der beiden 911 vom PoLe Racing Team Porsche Zentrum Lennetal übernehmen.

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Beitrag von Jörg Ufer » So 01.Apr, 2012 22:19

Rennen 1 Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 30.03.12

Zweiter Platz beim Debüt des Audi TT-RS

Mit einem Podiumsplatz bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm endete für den race&event-Audi TT-RS der Saisonauftakt zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Das Fahrzeug wurde in Kooperation mit Raeder Motorsport eingesetzt. Nach 15 Runden (= 365,54 Kilometern) überquerten die Wuppertaler Heinz Schmersal und Pseudonym-Pilot „Tiger“ sowie der Liechtensteiner Patrik Kaiser den Zielstrich als Klassenzweiter. Wegen aufziehenden Nebels musste das auf vier Stunden angesetzte Rennen rund 80 Minuten vor Schluss vorzeitig abgebrochen werden. Aufgrund der zurückgelegten Distanz wurden volle Meisterschaftspunkte vergeben.

„So kann es weitergehen, das war heute ein richtig schönes Rennen“, strahlte Heinz Schmersal bei der Siegerehrung. „Im Trockenen fehlt mir vielleicht etwas der Mut im Vergleich zu jüngeren Piloten, aber im Nassen habe ich manch einen überholt. Das hat irre viel Spaß gemacht. Der Audi ist ein Traum von Auto mit wahnsinnig viel Abtrieb und reichlich Leistung. Der Motor soll 550 Newtonmeter haben – einfach irre!“

Patrik Kaiser hatte als Startfahrer die Grundlage zum Erfolg geschaffen. Die Strecke war nach dem Qualifying abgetrocknet und der Liechtensteiner ließ Slicks auf dem Audi montieren. „Der Start war manierlich, leider habe ich mich schon in der vierten Kurve gedreht und musste zahlreiche Teilnehmer passieren lassen. Dabei ist mir auch noch der Motor abgestorben. Ab dann folgte die beste Fahrt meines Lebens: Wie im Slalom-Parcour bin ich um die langsameren Autos gefahren, habe ständig überholt und reichlich Boden gut gemacht. Bis ich wieder am direkten Gegner dran war hat es dennoch einige Zeit gedauert. Ich hatte wahnsinniges Glück meinen Stint im trocknen mit Slicks fahren zu können, bevor ich an Heinz übergeben habe.“

„Das Wochenende war für mich nur eingeschränkt lustig“, bedauerte „Tiger“. „Am Freitag wurde das Training so häufig durch Rotphasen unterbrochen, dass jedes Mal, wenn ich ins Auto stieg, irgendjemand die rote Flagge zückte. Am Samstag bin ich dann im Qualifying unter den feuchten Bedingungen zwei Runden gefahren, das hat richtig Spaß gemacht und machte Hoffnung auf mehr. Im Rennen hat mich dann wieder die rote Flagge eingeholt: Ich stand schon mit Helm und Handschuhen neben dem Auto beim Fahrerwechsel, als das Rennen abgebrochen wurde. Das ist sehr schade, ich hätte gerade unter den schwierigen Bedingungen wohl einiges lernen können. Aber so ist es wie es, that's racing. Ich freue mich, dass Heinz und Patrick Spass hatten und die beiden ein gutes Ergebnis herausgefahren haben. Beim nächsten Mal habe ich dann hoffentlich mehr Glück.“

Beim zweiten Saisonrennen am 14. April wird neben dem Audi TT-RS auch der Telefonbuch-Porsche wieder an den Start gehen. Am Volant werden sich dann Eckhard Geulen (Darmstadt), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Thomas Schmid (Willich) abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 16.Apr, 2012 22:41

Rennen 2 Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 14.04.12

Abbruch verhindert ersten Saisonsieg

Auch wenn das race&event-Team in Kooperation mit Raeder Motorsport zum zweiten Mal in Folge auf Platz zwei bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm (SP4T) kam: Zufriedene Mienen gab es kaum in der Radevormwalder Mannschaft. Nach 3.35 Stunden mussten sich – bedingt durch einen vorzeitigen Rennabbruch – Heinz Schmersal, Tiger (beide Wuppertal) und Patrik Kaiser (Liechtenstein) am Steuer des Audi TT-RS um 25,086 Sekunden geschlagen geben. Bei den Specials bis 4000 ccm (SP7) lenkten Eckhard Geulen (Darmstadt), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Lorenzo Rocco (Italien) den Porsche GT3-Cup auf Platz zehn.

30. Podiumsrang für race&event

„Beide Autos sind ohne Beulen im Ziel, das konnte heute nicht jedes Team von sich behaupten“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Es gab doch jede Menge Kleinholz im Verlauf des Rennens. Da haben unsere Fahrer kühlen Kopf behalten und für den 30. Podiumsrang von race&event gesorgt.“

Etwas errötet war die Gesichtsfarbe von Heinz Schmersal nach Rennende. „Der vor uns liegende Audi hätte noch einmal tanken müssen, wir nicht mehr. Wir wären locker davor gewesen“, haderte der 66jährige mit dem Pech. „Für einen Abbruch kann keiner etwas und im Wippermann gab es erst Hagel und dann eine Kollision mehrerer Autos. Dafür habe ich vollstes Verständnis.“

Vorfreude aufs 24h-Rennen

„Startfahrten sind immer etwas Besonderes und auch dieses Mal hat es mir eine besondere Freude bereitet“, sagte Tiger. „Mindestens drei Mal pro Runde war zumindest leichter Regen angesagt, gerade die Fuchsröhre war auf Slicks eine spannende Angelegenheit. Und wenn es gerade mal nicht regnete, war die Strecke mit Teilen, Öl oder Kühlwasser übersät. Dennoch gab es endlich mal Gelegenheit für mich, ausgiebig den TT-RS zu bewegen und es hat viel Spaß gemacht! Es gibt noch einiges zu lernen, ich bin aber zufrieden und habe das Auto kratzerlos auf Platz 19 an Patrik übergeben. Diese wechselnden Bedingungen sind für den TT weniger problematisch als für manch heckgetriebenes Fahrzeug. Insofern freue ich mich auch auf ein spannendes 24h-Rennen mit Patrik und Heinz.“

Dem möglichen Klassensieg trauerte Tiger natürlich schon nach: „Wir haben Platz eins in der Klasse durch den Abbruch verloren. Also sind wir wieder mit Platz zwei zufrieden und greifen beim nächsten Rennen erneut an. Allerdings bedauern wir natürlich das Ausscheiden unseres Raeder-Schwesterfahrzeuges, die wir auf der Strecke nicht hätten schlagen können.“

Gelbphasen und Pylonengassen

Patrik Kaiser übernahm planmäßig nach neun Runden das Cockpit und ließ vorne Slicks und hinten Intermediates montieren. „Leider war mein Stint von unzähligen Gelbphasen inklusive Pylonengassen an Gefahrenstellen geprägt. Trotzdem konnte ich zehn Plätze im Gesamtklassement gutmachen und sogar die Führung in der Klasse SP4T erobern“, freute sich der Liechtensteiner. „Das Auto war top und ich bin froh, dass ich mit Tiger und Heinz zwei erfahrene Piloten auf dem Auto habe, bei denen ebenfalls der Spaßfaktor im Vordergrund steht. Ein dickes Dankeschön an race&event für die professionelle Betreuung!

Problemloses Rennen für den Telefonbuch-Porsche

„Der Start-Stint war mit seinen wechselhaften Bedingungen eine echte fahrerische Herausforderung und es gab leider viele schwere Unfälle“, sagte Ecki Geulen nach dem planmäßigen Fahrerwechsel zu Beginn der neunten Runde. „Der Telefonbuch-Porsche hat aber einmal mehr gezeigt, dass er allen Wettern gewachsen ist und ich konnte in Summe die Startplatzierung knapp halten. Auch wenn der Porsche auf trockener Fahrbahn noch mehr Spaß macht, war es ein gelungener Saison-Auftakt.“ Lorenzo Rocco übernahm den Mittelstint. „Das Wetter war perfekt, endlich mal kein Regen. Aber in allen acht Runden hatte ich Gelb – viiiel Gelb. Ich kann diese Flagge einfach nicht mehr sehen …“

Von vielen Unfällen und Gelbphasen berichtete auch Uwe Kolb. „Ständig lag irgendwo ein Auto in der Leitplanke. Außerdem wurde es bei mir wieder an einigen Abschnitten nass. Der eine oder andere übertrieb es, überholte mich und flog ab. Da habe ich unseren Porsche lieber ruhig nach Hause getragen. Ein großer Dank gilt dem Team für die Vorbereitung: Unser Porsche lag gut und fuhr sich gut. So kann es weitergehen!“

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 01.Mai, 2012 20:04

VLN 3 / 28.4.12

50. Top Ten-Ergebnis für race&event

Für das Radevormwalder race&event-Team endete das dritte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einmal mehr erfolgreich: Heinz Schmersal, Tiger (beide Wuppertal) und Thomas Sluis (Schwelm) lenkten den Audi TT-RS auf Rang drei in der Klasse SP4T, Thomas Schmid (Willich), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Patrik Kaiser (FL-Schellenberg) wurden mit dem Porsche 911 Cup sechster in der Klasse SP7. „Beide Fahrzeuge ohne ein Problem im Ziel, dazu unser 50. Top Ten-Ergebnis. Wir sind zufrieden und gut gerüstet für das 24h-Rennen“, sagte Teammanager Martin Mohr.

Audi-Debüt für Sluis

Die Audi-Stammpiloten Schmersal und Tiger wurden erstmals von Thomas Sluis unterstützt. „Ich wollte und musste Rennerfahrung für das 24 Stunden-Rennen im Mai sammeln, weil ich dort ebenfalls mit dem TT-RS starten werde“, sagte der Schwelmer. „Das Fahrzeug wurde von Raeder Motorsport perfekt vorbereitet und ich hatte, trotz eines Reifenplatzers im Bergwerk, das Fahrzeug immer unter Kontrolle. Ich denke, für den ersten Einsatz im TT-RS konnte man zufrieden sein. Jetzt freue ich mich auf das 24h-Rennen mit meinen Kollegen und hoffe, daß wir die Zielflagge sehen werden.“

Tiger war erneut der Startfahrer. Aufgrund eine Problems im Training mit dem elektronischen Gaspedal nahm der Wuppertaler das Rennen nur von Reihe vier aus in Angriff. „Ich erwischte einen sehr guten Start und war am Ende der Start- und Zielgeraden ganz innen schon an dritter Position. Leider habe ich etwas zu spät gebremst und der weiße TT-RS links von mir hat mich nicht gesehen und ist mir in die Seite gefahren. Grund dafür war natürlich mein zu spätes Bremsen, so geht das zu 90 Prozent auf meine Kappe! Nach meinem Stint habe ich mich auch gleich bei dem Fahrer dafür entschuldigt, wir sind ja auch noch in einer Box. Eigentlich halte ich mich für einen umsichtigen und eher defensiveren Fahrer, es nützt ja auch nichts bei einem 4h-Rennen in der ersten Kurve alles zu riskieren, aber da war ich wohl zu optimistisch. Glück im Unglück für uns, leider Pech für das andere Team.“

„Nachdem ich festgestellt habe, dass unser Fahrzeug die Kollision heil überstanden hatte, lief es sehr gut. Trotz einiger Unfälle und Gelbphasen konnte ich permanent unter neun Minuten fahren, nach fünf Runden konnte ich Daniela Schmid im FH-TT-RS überholen, unsere ärgsten Widersacher auf den zweiten Platz in der Klasse. Am Ende meines Stints waren wir auf Gesamtrang 18 angekommen und ich war froh, endlich mal einige Runden im Trockenen und ohne weitere Probleme zurückgelegt zu haben.“

Im Mittelstint nahm Heinz Schmersal am Volant Platz: „Heute war ganz schön was los: viele Unfälle, viel Gelbphasen, viele Trümmer und Teile auf der Straße. Dazu eine irre Hitze im Cockpit und ein ausgefallener Funk. Gott sei Dank bin ich rechtzeitig reingefahren und hatte das richtige Gespür, sonst wäre ich mit leerem Tank liegengeblieben. Ich freue mich über das Ergebnis und die erstklassige Arbeit des Teams!“ Wo homogen die Rundenzeiten der Fahrer auf dem Audi wirklich sind, zeigt ein Blick auf die persönliche Bestwerte des Tages: Tiger 8.52,987 Minuten, Sluis 8.53,757 und Schmersal 8.56,127!

Cup-Porsche schnell und konstant

Zum zehnten Mal in Folge sah der race&event-Porsche 911 GT3 Cup die Zielflagge eines VLN-Rennens. „Das Fahrzeug war erneut prima vorbereitet und ich könnte höchstens leichtes Untersteuern beanstanden“, sagte Thomas Schmid. „Ich hatte Riesenspaß im Cockpit, auch wenn es heute sehr warm und schwül war.“ Erstmals startete Patrik Kaiser, sonst Stammfahrer im Audi, auf der Nordschleife in einem Porsche. „Wir sind heil angekommen und es hat mir große Freude bereitet. Außerdem konnte ich noch mehr Fahrpraxis für die 24 Stunden sammeln. Leider hatte ich nicht eine freie Runde, irgendwo gab es immer eine Unfallstelle.“

Auch Uwe Kolb litt unter den klimatischen Bedingungen. „Die letzten drei Runden hatte ich nichts mehr zu trinken, so heiß war es! Zum Ende hin gab es viele Unfälle, so etwas ist echt schade. Ich habe zugesehen, unseren Porsche heil ins Ziel zu bringen und bin möglichen Kollisionen aus dem Weg gegangen.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Fr 11.Mai, 2012 23:11

Vorschau Int. ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 17. bis 20. Mai 2012

race&event: Mit dem Audi aufs Podium

Das Radevormwalder Team race&event zählt zu den großen Favoriten bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm (SP4T). „Alles andere als ein Podiumsplatz wäre eine Enttäuschung“, gibt Teammanager Martin Mohr nach zwei zweiten und einem dritten Platz im bisherigen Saisonverlauf zu. „Wir haben ein top Auto, gute und routinierte Fahrer und ein eingespieltes Boxenteam. Wenn die Technik hält, sind wir ganz vorne dabei.“ Wie schon bei den Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft, erfolgt der Einsatz des Fahrzeuges in Kooperation mit Raeder Motorsport.

Am Steuer des rund 400 PS starken Audi TT-RS werden sich die Wuppertaler Heinz Schmersal und Tiger, Patrik Kaiser aus Liechtenstein sowie Thomas Sluis aus Schwelm abwechseln. Mit acht Fahrzeugen ist die Klasse auch recht stark besetzt. Mohr: „Unser Schwesterfahrzeug von Raeder Motorsport ist sicherlich der große Favorit, aber dahinter sollten wir dann schon liegen. Und ein solches Rennen ist lang, die Reifen und die Technik müssen halten. Das Wetter ist auch oft der große Unbekannte. Wir lassen uns überraschen!“

Für Heinz Schmersal sind die 24 Stunden auf dem Nürburgring einfach das Größte: „Die Strecke, die Atmosphäre, die Fans: Das ist einmalig und für uns Hobby-Rennfahrer ein phantastische Erlebnis. Wir werden mit dem gesamten Team dort schöne und hoffentlich auch erfolgreiche Tage verbringen. Ich kann kaum erwarten, das es losgeht!“

„Der Audi ist wirklich ein beeindruckendes Auto und nach nur drei Rennen Erfahrung wissen wir nun auch, wie wir die FH-Truppe auf der Strecke schlagen können“, ist Tiger überzeugt. „Ich freue mich nun auf das gemeinsame 24h-Rennen und viel Spaß mit meinen Teamkollegen.“

„Das 24h-Rennen ist für mich ganz klar das Highlight in meiner bisher noch jungen Motorsportkarriere“, sagt Patrik Kaiser. „Ich habe in den letzten Monaten Kondition, Kraft, Fitness und Koordination trainiert. Obwohl mir die ersten 3 VLN-Läufe gezeigt haben, dass ich gut in Form bin, habe ich die letzten zwei Wochen das Training nochmals intensiviert. Jetzt bin ich richtig heiss auf das Rennen und bin stolz darauf, dass ich neben Heinz, Tiger und Thomas mit sehr erfahrenen Fahrern im selben Auto sitzen darf. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei das unfallfreie Durchfahren über die Distanz und der Spaßfaktor!“

Thomas Sluis startete bislang zweimal beim Eifelklassiker, ein dritter Versuch endete schon nach dem Training. Mehr als ein 126. Platz in der Gesamtwertung kam hierbei nicht heraus. „Bislang hatte ich das Glück nicht auf meiner Seite. Mit race&event hoffe ich nicht nur auf die Zielflagge, sondern auf ein erfolgreiches Abschneiden.“

Key Facts race&event 24h-Rennen Nürburgring 2012:

Start-Nr. 110, Audi TT-RS, Klasse 24 Specials bis 2500 ccm mit Turbolader (SP4T)

Heinz Schmersal (Wuppertal, 66 Jahre)
Debüt 24h-Rennen: 2007
Starts 24h-Rennen: 5
Beste Platzierung: 56. Gesamt/3. Klasse

„Tiger“ (Wuppertal, 43 Jahre)
Debüt 24h-Rennen: 2008
Starts 24h-Rennen: 4
Beste Platzierung: 56. Gesamt/3. Klasse

Patrik Kaiser (FL-Schellenberg, 41 Jahre)
24h-Debütant

Thomas Sluis (Schwelm, 45 Jahre)
Debüt 24h-Rennen: 2005
Starts 24h-Rennen: 2
Beste Platzierung: 126. Gesamt/29. Klasse

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 23.Mai, 2012 13:50

Nachschau Int. ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 17. bis 20. Mai 2012

Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium

Nicht in guter Erinnerung wird das Radevormwalder race&event-Team das Internationale ADAC 24 Stunden-Rennen 2012 behalten. Nach rund zehn Stunden – es war exakt 2.16 Uhr – musste mit dem Audi TT-RS auch das letzte der drei betreuten Fahrzeuge abgestellt werden. „Die Schäden waren leider zu groß, um eine Reparatur vorzunehmen. Das war leider unser vorzeitiges Ende“, erklärte ein geknickter Team-Manager Martin Mohr. Zuvor waren bereits die beiden Porsche 911 des PoLe Racing Teams nach technischen Defekten nicht mehr im Rennen.

Bis zu diesem Zeitpunkt durchlebten die vier Piloten Heinz Schmersal, „Tiger“ (beide Wuppertal), Patrik Kaiser (FL-Schellenberg) und Thomas Sluis (Schwelm) des Audi TT-RS sowie das gesamte Team ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Unfall im ersten Qualifying schraubten die Mechaniker bis morgens um sechs Uhr. Nach einer Kollision war Kaiser im Bereich des Schumacher-S in die Leitplanken gekracht. „Während ich einen Mini überholte, fuhr mir dieser hinten auf die Ecke und wir kreiselten beide von der Strecke“, erklärte der Liechtensteiner. Fürs zweite Qualifying stand der Audi „wie neu“ in der Boxengasse. Kaiser: „Die Mechaniker von Raeder Motorsport haben einen super Job gemacht, dafür vielen Dank!“

Als Vierter der Klasse SP4T (Turbo-Specials bis 2500 ccm) nahm Heinz Schmersal das Rennen zweimal rund um die Uhr in Angriff. Der Routinier fuhr taktisch klug und besonnen und übergab den Audi auf Platz vier liegend an Thomas Sluis. „Die Einführungsrunde und danach der Start waren einfach nur geil“, freute sich der 66jährige. Anschließend übernahmen planmäßig Patrik Kaiser und Tiger. Keine drei Stunden waren gefahren, da führte der TT die Klasse SP4T an, obwohl ein defekter Benzindrucksensor rund sieben Minuten Standzeit verursachte. Etliche Mitbewerber haderten allerdings mit viel größeren technischen Problemen oder parkten bereits am Streckenrand.

Bis 24.00 Uhr konnte die Führung auf über zwei Runden ausgebaut werden und als bester Fronttriebler lag das Radevormwalder Team auf Gesamtrang 30. „Das Auto ist während meines Turns prima gelaufen und ich hatte eine Menge Spaß“, sagte Tiger. „Ich fahre sehr gerne im Dunkeln, da ist die Atmosphäre auf der Strecke einfach einmalig. Trotz einiger Gelbphasen konnte ich ganz vernünftige Zeiten fahren und hatte viel Spaß dabei, ein kleines Privatrennen mit dem ´teameigenen´ PoLe-Cup S zu veranstalten. Vier Runden fuhren wir Stoßstange an Stoßstange!“

Thomas Sluis kletterte nach seinem ersten Stint mit leuchtenden Augen aus dem Cockpit. „Der Audi lief problemlos und entpuppte sich als wahrer Porschekiller. Es gab leider viele Gelbphasen, so dass ich zeitweise im Schritttempo die Unfallstellen passieren musste.“

Es war drei Minuten nach Mitternacht, als der Audi TT-RS unplanmäßig die Boxen ansteuerte. Diagnose: Getriebeschaden. Die Mechaniker leisteten ganze Arbeit und um 2.10 Uhr konnte Thomas Sluis das Rennen – auf Rang fünf abgerutscht - wieder aufnehmen. Doch der Schwelmer kam nur bis zum Flugplatz, wo mehrere Fahrzeuge von der Strecke abkamen. „Mein Unfall durch eine Ölspur rundete unser Pech leider ab. Aber meine Hoffnung fürs nächstes Jahr: Alles wird besser und die Schwächen des Fahrzeugs sind dann behoben und Vergangenheit.“

Und Tiger ergänzte: „Der Ausfall ist mehr als bedauerlich, da ich im Training nur meine Pflichtrunden und im Rennen einen normalen VLN-Stint gefahren bin. Dafür ist der Aufwand beim 24h Rennen schon ganz schön frustrierend… Dabei haben unsere Mechaniker toll gekämpft und uns ein starkes Auto zur Verfügung gestellt! Das gleich mehrere TT-RS mit Getriebeschaden ausgefallen oder um ihre Siegeschance gebracht worden sind, deckt eine offensichtliche Schwäche bei dem Fahrzeug auf, über die wohl nochmal sprechen müssen.“

Am 23. Juni steht für race&event das vierte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Dann kommt neben dem Audi TT-RS und den betreuten Fahrzeugen des PoLe Racing Teams auch wieder der Porsche 911 GT3-Cup zum Einsatz.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 27.Jun, 2012 23:39

VLN 4 - 23.06.12

15. Klassensieg für race&event

Patrik Kaiser (FL-Schellenberg), Hisonao Kurato (J-Chibo City) und „Tiger“ (Wuppertal) feierten beim vierten Saisonrennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einen vielumjubelten Klassensieg. Nach vier Stunden Fahrzeit lenkte das Trio den Audi TT-RS mit vier Runden Vorsprung zum Erfolg bei den Specials bis 2500 ccm mit Turbolader (SP4T). Für das Radevormwalder race&event-Team war es der 15. Klassensieg und der 32. Podiumsrang im 52. Rennen.

„Ein großer Dank an unsere gesamte Mannschaft und natürlich auch an Raeder Motorsport“, sagte Teammanager Martin Mohr nach dem Rennen. „Als einziges Team der Klasse SP4T standen wir bei allen vier Rennen auf dem Podium und wir freuen uns sehr, nach dem Honda S2000 und dem BMW Z4 nun auch mit dem Audi TT einen Klassensieg zu feiern. Der 16. Gesamtrang ist natürlich auch nicht schlecht.“

Taktisch kluge Fahrt von Startfahrer Kaiser

Patrik Kaiser hatte als erster Fahrer am Volant Platz genommen. Der Liechtensteiner verlor in den ersten beiden Runden etwas Boden auf Klassenleader Adam Osieka im FH-Audi TT-RS. „Zwischen uns beide hatte sich nach dem Start Christian Krognes im VW Scirocco aus einer anderen Klasse geschoben. Obwohl wir ja wirklich nicht im direkten Duell waren, fuhr er mit dem Messer zwischen den Zähnen und ließ mich nicht vorbei. Ich wollte auch nicht zu viel riskieren und habe dann bis zur dritten Runde gewartet, ehe ich vorbeizog.“ Von da an kam Kaiser mit konstant schnellen Rundenzeiten Osieka immer näher. „Ich war einmal daneben, aber nicht vorbei“, gab der 41jährige zu.

Im Mittelstint übernahm Hisonao Kurato das Steuer. Der Japaner war erstmals im Audi TT-RS unterwegs und überzeugte auf Anhieb mit Rundenzeiten unter neun Minuten. „Ich weiß nicht, ob mir der Audi besser gefällt als der Porsche aus dem Vorjahr. Aber es hat mir dennoch Riesenspaß gemacht, Danke ans Team!“ Kurato lag rund eine Minute hinter dem FH-Audi, als dieser auf der Döttinger Höhe Feuer fing und gelöscht werden musste.

Neunter Klassensieg für Tiger

Von da an hatte das race&event-Team alles unter Kontrolle. „Wir hatten zwar einen klaren Vorsprung, aber ich musste dennoch höllisch aufpassen“, sagte „Tiger“, der den Audi schließlich ins Ziel lenkte. „Es gab unheimlich viel Verkehr und jede Menge Gelbphasen. Im Kesselchen hatte ich einmal Glück, dass ich beim Überrunden einem Aston Martin nicht draufgeknallt bin. Aber dieser musste auch plötzlich bremsen.“ Mit seinem neunten Klassensieg ist „Tiger“ jetzt gemeinsam mit Heinz Schmersal der erfolgreichste race&event-Pilot.

r&e-Porsche: zu schnell für den Tank

Mit Eckhard Geulen (Bonn), Thomas Sluis (Schwelm) und Thomas Schmid (Willich) war der race&event-Porsche GT3-Cup stark besetzt. Doch die schnellen Piloten in Verbindung mit den optimalen äußeren Bedingungen sorgten nicht nur für richtig gute Rundenzeiten, sondern auch für einen erhöhten Kraftstoffverbrauch. Geulen, im Mittelstint unterwegs, blieb in seiner neunten Runde mit leerem Tank im Bereich Pflanzgarten stehen. Rund 22 Minuten kostete das Malheur, mehr als Rang zehn war somit bei den Specials bis 4000 ccm nicht mehr möglich.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 09.Jul, 2012 21:28

VLN 5 - 07.07.12

Glücklicher Klassensieg für race&event

Dieses Mal hatte das Radevormwalder race&event-Team das Glück auf seiner Seite. Aufgrund eines technischen Defektes in der letzten Runde beim Audi-Schwesterfahrzeug von Raeder Motorsport überquerten Heinz Schmersal, Pseudonym-Pilot „Tiger“ (beide Wuppertal) und Wolfgang Kemper (Menden) den Zielstrich als Sieger bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm (SP4T). Mit zwei Siegen, zwei zweiten und einem dritten Platz ist der race&event-Audi TT-RS zur Saisonhalbzeit in der VLN Langstreckenmeisterschaft der Klassenprimus in der SP4T.

Von der dritten Startposition aus nahm Tiger zunächst am Volant Platz, konnte aber zügig den zweiten Platz übernehmen. Nur rund zehn Sekunden trennten nach vier Runden den Wuppertaler vom Führenden Adam Osieka (FH Köln-Audi), als dieser im Bereich der Coca Cola-Kurve von der Strecke abkam. Tiger übernahm nicht nur die Spitze, sondern baute diese konstant aus und übergab an zehnter Gesamtposition liegend an Heinz Schmersal.

„Das Auto lief prima und alles war wirklich perfekt“, sagte Tiger. „Wir alle kommen immer besser mit dem Audi zurecht, was die Rundenzeiten auch beweisen. In der Anfangsphase gab es ein paar böse Unfälle, wir haben uns zum Glück aus allem herausgehalten. Besonders loben möchte ich Heinz, der mit seinen 66 Jahren konstant unter neun Minuten fährt.“

Strategisch clever gefahren

Auf Gesamtrang 12 liegend übernahm „Gastfahrer“ Wolfgang Kemper das Volant. Der Mendener ist eigentlich Fahrer und Teammanager beim befreundeten PoLe Racing Team. Doch sein etatmäßiger Porsche GT3 CupS wurde nicht rechtzeitig fertig. Für Kemper war es der erste Start im Audi.

„Ich hatte schon einigen Respekt vor dem TT, zumal ich mich heute Morgen im Training gedreht hatte. Allerdings ohne anzuecken. Im Vergleich zum Porsche ist fast alles anders“, gab Kemper zu. „Ich habe Rang eins dann auch ohne Widerstand an Christoph Breuer abgegeben. Ich hätte ihn sowieso nicht halten können.“

Bedingt durch seinen günstigeren Spritverbrauch brauchte der 59jährige in der Schlussphase die Boxen nicht mehr zum Nachtanken ansteuern und sparte somit Zeit. Und als dann in der letzten Runde der bis dato führende Audi mit starker Rauchentwicklung stehen blieb, war der Klassensieg perfekt. „Mein erster VLN-Klassensieg“, freute sich Kemper. „Ein ganz großes Dankeschön an meine Teamkollegen und das gesamte race&event-Team.“

Platz sieben für race&event-Porsche

Ein völlig problemloses Rennen erlebten Eckhard Geulen (Bonn), Lorenzo Rocco (CH-Vezenaz) und Uwe Kolb (Bad Homburg) am Steuer des race&event-Porsche GT3-Cup. Nach vier Stunden Fahrzeit belegte das Trio bei den Specials bis 4000 ccm (SP7) den siebten Rang von 12 Startern.

„Es lief alles super: Schon im Qualifying einige Runden unter neun Minuten und im Rennen konnten wir zwischenzeitlich bis auf Position 18 vorfahren“, sagte Ecki Geulen. „Wenn es uns gelingt, die Untersteuerungsneigung bei unserem Telefonbuch-Porsche noch in den Griff zu bekommen, dann kann es noch besser werden.“

„Ich hatte einen schönen zehn Runden-Stint“, berichtete Uwe Kolb. „Ein Splash and Dash kurz vor Schluss musste sein, um sicherzustellen, dass der Sprit reicht. Die Neigung zum Untersteuern war gegen Ende immer stärker. In der Mercedes Arena wurde ich zweimal auf den Asphalt neben der Bahn ´getrieben´. Ansonsten hat die Auswertung der Telemetrie geholfen, die Rundenzeiten weiter zu verbessern!“

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 25.Jul, 2012 22:32

VLN 6 - 21.07.12

Hattrick für race&event-Audi TT-RS

Mit dem dritten Klassensieg in Folge für das Radevormwalder race&event-Team endete das sechste Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm (SP4T) landete der Audi TT-RS somit einen lupenreinen Hattrick und kam zum sechsten Mal in Folge aufs Podium. Mit dem 17. Gesamtrang für den race&event-Porsche 911 GT3-Cup wurde das hervorragende Teamergebnis abgerundet.

„Das war heute eines der besten Ergebnisse in der race&event-Geschichte“, freute sich Team-Manager Martin Mohr. „14. und 17. Gesamtrang, dazu dritter Sieg in Folge für den Audi und der Cup-Porsche erstmals in den Top 20. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.“

Nach vier Stunden Fahrzeit lagen sich die Wuppertaler Heinz Schmersal und „Tiger“ sowie Patrik Kaiser aus Schellenberg in Liechtenstein in den Armen. Der silberne race&event-Audi kreuzte mit 45,352 Sekunden Vorsprung den Zielstrich. „Wir lernen den TT von Rennen zu Rennen besser kennen und verstehen“, sagte Heinz Schmersal. Der 66jährige war übrigens stolz, im Schlussstint in 8.43,138 Minuten auch die schnellste Runde des Trios gedreht zu haben. Und das trotz einer Grippe! „Ich gehöre noch lange nicht zum alten Eisen! Wir haben im Team eine super Stimmung und heute war halt mal der Älteste der Schnellste …“

Startfahrer „Tiger“ hatte Glück, nicht in einen Startcrash verwickelt worden zu sein. „Vor mir krachten ein Scirocco und ein Audi zusammen und ich musste im Haug-Haken einen ganz weiten Bogen fahren, inklusive durchs Kiesbett. Das hat mich 12 bis 15 Plätze gekostet. Bei meiner anschließenden Aufholjagd hat mich vor allem ein anderer Audi TT mächtig blockiert.“ In der Rennmitte war Patrick Kaiser an der Reihe, der neben einem vollen Acht-Runden-Stint noch drei weitere Runden drehte. „Wegen Heinz´ Grippe sollte ich etwas länger fahren. Hat auch super geklappt und es war ein perfektes Rennen. Ich wäre am liebsten gar nicht mehr ausgestiegen!“

Gesamtrang 17 für den Cup-Porsche

Für das beste Abschneiden des Porsche 911 GT3-Cup sorgten Thomas Sluis (Schwelm), Thomas Schmid (Willich) und Lorenzo Rocco (CH-Vesenaz). Nach 27 Runden durfte sich das Trio über den sechsten Platz bei den Specials bis 4000 ccm und den 17. Gesamtrang freuen. „Am Start habe ich ein paar Plätze verloren, aber danach lief es wie am Schnürchen“, sagte Sluis. „Wir hatten das Auto nur etwas zu weich abgestimmt, weil wir mit Regenschauern gerechnet hatten. Ansonsten war alles perfekt.“

Thomas Schmid als zweiter Pilot drehte in 8.55,545 Minuten die schnellste Rundenzeit und freute sich, dass endlich mal nicht so viele Gelbphasen den Rhythmus stören. „So wie heute könnte es eigentlich immer sein. Jetzt freue ich mich auf das Sechs-Stunden-Rennen, wo wir ähnlich abschneiden wollen.“ Lorenzo Rocco brachte den 911er schließlich sicher ins Ziel. „Ein großes Kompliment an race&event, es war ein rundum gelungenes Wochenende!“

Beim Sechs-Stunden-Rennen in zwei Wochen wird der Audi TT nicht an den Start gehen. Heinz Schmersal wird daher beim befreundeten PoLe Racing Team zusammen mit Johannes Kirchhoff (Iserlohn) und Gustav Edelhoff (Hemer) den Porsche 911 GT3-CupS lenken, den der Wuppertaler noch bestens aus Dubai kennt. Am Volant des Cup-Porsche wird sich Thomas Schmid mit Eckhard Geulen (Bonn), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Markus Tesch (Kempten) abwechseln.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 07.Aug, 2012 21:31

VLN 7 - 04.08.12

Reifenschaden verhindert Klassen-Podium

Beim Saisonhöhepunkt zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem ADAC 6-Stunden-Rennen, lenkten Eckhard Geulen (Bonn), Uwe Kolb (Bad Homburg) und Thomas Schmid (Willich) den race&event-Porsche GT3-Cup auf den vierten Platz von elf Startern bei den Specials bis 4000 ccm. race&event-Stammpilot Heinz Schmersal (Wuppertal) ging zweimal fremd und feierte dabei einen Podiumsrang.

„Platz vier von elf Startern ist sicherlich ein gutes Ergebnis, aber da war heute noch mehr drin“, sagte race&event-Teammanager Martin Mohr nach dem siebten Lauf zur beliebtesten nationalen Rennserie Deutschlands. „Ein Reifenschaden im letzten Renndrittel sowie die Taktik unserer Fahrer verhinderten einen Podestplatz. Damit jeder gleichlang fährt, sollte dieses Mal jeder Stint nur eine Stunde dauern. Somit hatten wir zwei Boxenstopps mehr als die Wettbewerber.“

Startfahrer Thomas Schmid war sehr zufrieden. „Das hat heute richtig Spaß gemacht. Der Porsche lief super und das Ergebnis ist richtig gut. In meinem zweiten Stint bin ich jede Runde innerhalb von zwei Sekunden gefahren. Schade mit dem Reifenschaden, aber so ist Motorsport. Und viele Teams hatten heute Reifenschäden.“

„Für mich war es ein Rennen mit vielen Extras“, sagte Eckhard Geulen. „Nachdem am Freitag entschieden wurde, dass wir nur zu dritt fahren, stand für jeden Fahrer ein Doppel-Stint an. Bei meinem zweiten Stint hatte ich einen Reifenplatzer im Metzgesfeld, der mich zwang, den phantastischen dritten Rang in der SP7 abzugeben. Starkes Untersteuern verhinderte Rundenzeiten unter neun Minuten, aber mit Konstanz und Coolness der drei Fahrer haben wir letztlich trotz des Reifenplatzers einen tollen vierten Platz in der starken SP7 errungen.“

"Ich bin hoch zufrieden mit dem Rennen, meine Rundenzeiten verbessern sich kontinuierlich und mein Vertrauen in das Auto ist mittlerweile da“, strahlte Uwe Kolb. „Dass wir in der superstark besetzten SP7 fast auf das Podium gefahren sind, ist eine Wahnsinnsleistung. Mein Dank auch an das Team, das den Wagen wieder gut vorbereitet hat und professionell aufgestellt ist. Ich bin sicher, dass wir das Untersteuern in den Griff bekommen werden"

race&event-Stammfahrer Heinz Schmersal unterstützte beim 6h-Rennen Johannes Kirchhoff (Iserlohn) und Gustav Edelhoff (Hemer) am Steuer des PoLe Racing Team-Porsche GT3-CupS. Nach dem Reifenschaden beim race&event-911 „erbte“ das Trio den dritten Platz in der Klasse SP7. „Das Fahrverhalten war etwas unruhig, vielleicht doch ein Folgeschaden von gestern“, vermutete Schmersal. „Im Verlauf der Runden kam ich aber immer besser zurecht.“

Denn das Wochenende hatte für den PoLe-Porsche mit einer Schrecksekunde begonnen. Bei Testfahrten am Tag vor dem Rennen kam Edelhoff im Bereich Fuchsröhre von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanken. Abends um 23 Uhr stand der CupS dann wieder rennfertig in der Box. „Es war eine Bravourleistung von der race&event-Mannschaft, das wir überhaupt starten konnten“, bedankte sich Edelhoff beim PoLe-Einsatzteam. „Die haben uns das Wochenende gerettet.“

Heinz Schmersal wollte zusätzlich auch noch einen Stint im Raeder-Audi TT-RS mit der Start-Nummer 272 absolvieren. Doch wie schon so oft in diesem Jahr strandete das Kundensport-Coupé schon früh mit einem Defekt im Antriebsstrang, so daß der Wuppertaler hier nicht zum fahren kam.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 02.Okt, 2012 18:29

VLN 9 - 29.09.12

Einmal Podium, einmal Top Ten

Mit einem zweiten Platz für den Audi TT-RS und Rang sieben für den Porsche 911 GT3-Cup endete das neunte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring für race&event. „Keine Probleme bei den Fahrzeugen, fehlerfreie Piloten und zwei ordentliche Ergebnisse: Das war heute ein gutes Ergebnis für unser Team“, freute sich Teammanager Martin Mohr. Dank dieser Erfolge hat die Radevormwalder Mannschaft jetzt übrigens 60 Top Ten-Platzierungen auf dem Konto.

Bei den Specials bis 2600 ccm (SP4T) gab es vom ersten Meter an den gewohnten Dreikampf der Kundensport-Audi TT-RS der Teams race&event, Raeder und FH Köln. Und nicht viel hätte gefehlt, da wären alle drei Fronttriebler schon in der Startrunde ausgeschieden. In der zweiten Kurve drehte sich der FH Köln-Audi und gottlob konnten alle folgenden Fahrzeuge dem Hindernis ausweichen. Der Liechtensteiner Patrick Kaiser übernahm somit kampflos für race&event die Führung.

Doch nur bis zur siebten Kurve. „Die Hinterräder waren einfach zu kalt und ich verlor die Kontrolle über das Fahrzeug“, schilderte Kaiser, der später erfuhr, dass die Räder nur 29 Grad hatten. Der dichtauf folgende Jürgen Wohlfahrt im Raeder-Audi konnte zum Glück durchs Grüne ausweichen. „Da hatten wir alle viel Glück, ich sieben bis acht Kilo Kies als Zusatzgewicht an Bord und nun auch eine schöne Aufholjagd vor der Brust.“

Auf Gesamtrang 15 übergab Kaiser an Thomas Schmid (Willich), der erstmals den Audi pilotierte. „Beim Fahrerwechsel ist bei mir der Sitz nicht richtig eingerastet. Als ich aus der Boxengasse heraus beschleunigte, ging der Sitz nach hinten. Ich musste mich ab dann ganz schön strecken. Aber der Audi macht irre Spaß! In den Kurven fahren einem selbst die GT3s nicht weg. Und der TT-RS hat ein riesen Image, die Wettbewerber machen sehr schnell Platz. Leider gab es während meiner Runden sehr viele Gelbphasen.“

Den Schlussstint übernahm Heinz Schmersal. Mit schnellen Rundenzeiten und einer fehlerfreien Leistung kreuzte der 66jährige schließlich als Klassenzweiter und Gesamt-16. den Zielstrich. „Ein großer Dank ans Team für die exzellente Vorbereitung des Audi TT. Es war heute wieder einmal ein richtig schönes Rennen. Schade, dass es schon das vorletzte Saisonrennen war.“

Nachdem ihr bisheriges Einsatzfahrzeug, ein Porsche 911 GT3-CupS, beim Qualifying zum achten Saisonrennen irreparabel beschädigt worden war, wechselten Johannes Kirchhoff (Iserlohn) und Gustav Edelhoff (Hemer) kurzerhand zu race&event-Stammpilot Uwe Kolb (Bad Homburg) ins Cockpit des Porsche 911 GT3 Cup.

Kirchhoff übernahm die Rolle des Startfahrers und gewöhnte sich schnell ans ungewohnte Gefährt. „So ein Cup-Porsche fordert schon den ganzen Racer, da es keine elektronischen Hilfsmittel gibt“, sagte der 54jährige. „Nichts desto trotz ist der Spaßfaktor enorm und die Rundenzeiten sind fürs erste Mal absolut in Ordnung.“

Im Mittelstint hatte Uwe Kolb: „Nur Unfälle und Gelbphasen, wie so oft im Mittelstint. Das war der absolute Wahnsinn, man kam kaum in einen Rhythmus.“ Gustav Edelhoff lenkte den Zuffenhausener schließlich als Siebter von 17 Startern ins Ziel. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Hauptsache wir sind im Ziel und hatten keine Zwischenfälle.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 03.Jan, 2013 17:26

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 10.-12.Januar 2012

Ein gutes Ergebnis ist das Ziel

Zum fünften Mal in Folge startet das Radevormwalder Team race&event beim 24 Stunden-Rennen in Dubai. Am Steuer des Porsche 997 Cup werden sich Heinz Schmersal (Wuppertal), Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Wolfgang Kemper (Menden) und Peter Schmidt (Eltville) abwechseln. Der Start zum Auftakt der internationalen Motorsportsaison erfolgt am Freitag, 11. Januar, um 11 Uhr MEZ. Motors TV überträgt rund 12 Stunden live.

Nach zwei Top Ten-Ergebnissen und dem 15. Gesamtrang im letzten Jahr peilt race&event auch dieses Jahr ein gutes Ergebnis an. „Unser Porsche hat sich in den letzten drei Jahren als sehr standfest erwiesen. Darauf wollen wir aufbauen und mit der nötigen Portion Glück müssten wir zwischen Platz 10 und 15 landen“, hofft Heinz Schmersal.

Der aus der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bekannte Porsche 997 Cup geht mit leichten Veränderungen im Wüstenstaat an den Start. Die ursprüngliche H-Schaltung wurde gegen eine Lenkradwippe getauscht. Spurbreite, Reifendimensionen sowie Front- und Heckspoiler stammen vom Modell GT3 Cup-S.

War Dubai in 2012 für die drei Teamkollegen Kirchhoff, Edelhoff und Kemper noch Neuland, so verfügen heuer alle Piloten über einige Erfahrung. Und diese wird in Dubai großgeschrieben, denn aufgrund der geographischen Lage in Verbindung mit der Jahreszeit gibt es kein anderes 24h-Rennen auf der Welt, wo 13 Stunden lang in der Dunkelheit gefahren wird! „Ich freue mich unheimlich auf dieses Rennen, denn wir sind richtig aufgestellt. Von mir aus kann es losgehen!“, sagt Team-Manager Martin Mohr.

Wie auch in den letzten vier Jahren, kooperiert die Radevormwalder Mannschaft mit dem Team Car Collection von Peter Schmidt. „Die Zusammenarbeit in Dubai hat ja schon Tradition. Das Fahrzeug kommt von Car Collection, race&event stellt die komplette Mechaniker-Mannschaft und betreut den Porsche in Eigenregie“, erklärt Mohr.

Bereits zum achten Mal findet das Rennen rund um die Uhr am Nordrand der Vereinigten Arabischen Emirate statt. Die 5,39 Kilometer lange Piste liegt inmitten einer Wüstenlandschaft und das 24h-Rennen hat sich zu einem wichtigen internationalen Event entwickelt.

Profi-Teams oder werksunterstützte Teams wie AF Corse (Ferrari), Schubert Motors (BMW Z4), Black Falcon (Mercedes-Benz) oder Aston Martin Racing haben ihre Nennung abgegeben. Zu den klangvollsten Fahrernamen zählen Bernd Schneider, Stefan Johansson, Markus Winkelhock, Dirk Adorf, Sabine Schmitz, Darren Turner, Jörg Müller, Dirk Müller, oder Claudia Hürtgen.

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 23.Mär, 2013 9:46

Saisonvorschau 2013

Das Ziel: Wieder Klassenprimus!

In der abgelaufenen Saison war der race&event-Audi TT-RS der Klassenprimus bei den Turbo-Specials bis 2600 ccm. Bei acht Starts gab es drei Siege, drei zweite Plätze und zweimal Rang drei. „Daran wollen wir auch dieses Jahr anknüpfen“, sagt Team-Manager Martin Mohr. „Wobei natürlich auch gute Platzierungen im Gesamtklassement angestrebt werden!“

Neben den zehn Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet das Radevormwalder Team auch beim Internationalen ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs Mitte Mai. „Das ist natürlich das absolute Saisonhighlight mit dem einzigartigen Flair vor riesiger Kulisse. Das Wetter ist zwar meistens nicht so gut wie in Dubai, aber ansonsten ist es natürlich das größte Autorennen der Welt“, schwärmt Mohr.

Das Stammduo in der Langstreckenmeisterschaft werden Heinz Schmersal aus Wuppertal sowie der Liechtensteiner Patrik Kaiser bilden. Bei jeweils fünf Rennen werden die beiden vom Wuppertaler „Tiger“ sowie von Thomas Schmid (Willich) unterstützt. „Nach dem schönen Erfolg Anfang Januar in Dubai sind wir jetzt heiß auf die Saison. Hoffen wir mal, dass das Wetter sich bald ändert und das erste Rennen am 23. März stattfinden kann“, sagt Martin Mohr in der Anbetracht der noch beträchtlichen Schneehöhe in der Hocheifel.

Im Gegensatz zum Vorjahr wird der Audi TT-RS dieses Jahr nicht nur von race&event vor Ort eingesetzt, sondern auch gewartet. „Wir werden das Fahrzeug zwischen den Rennen in unserer Werkstatt komplett revidieren, reparieren und natürlich auch weiterentwickeln“, erklärt der Projektleiter aller R&E Rennfahrzeuge. Lars Lammeck. „Wir haben im letzten Jahr von Raeder Motorsport viel über den Audi gelernt und stellen uns jetzt der Herausforderung. Der TT-RS ist ein richtiges Rennauto.“

Neben dem 350 PS-starken Fronttriebler setzt race&event seinen gewohnt erfolgreichen Porsche GT3-Cup ein. Bei den bisherigen 21 Starts des 911er gab es keinen technischen Defekt. Lediglich ein Unfall verhinderte eine Zielankunft. Am Volant des Porsche werden sich verschiedene Piloten des PoLe Racing Teams abwechseln.

Die Termine 2013:

23.03.2013: VLN 1
13.04.2013: VLN 2
27.04.2013: VLN 3
18.-20.05.13: ADAC 24h-Rennen
22.06.2013: VLN 4
20.07.2013: VLN 5
24.08.2013: VLN 6
14.09.2013: VLN 7
28.09.2013: VLN 8
12.10.2013: VLN 9
26.10.2013: VLN 10

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