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24h Bahrain (2006)
[VLN&24h] PoLe Racing Team / Porsche Zentrum Lennetal
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 30.Sep, 2012 9:56    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 9 - 29.09.12

Balsam auf die Seelen

Das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetals ist zurück in der Erfolgsspur: Beim neunten Saisonrennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring belegten die beiden Porsche 911 GT3 die Plätze sieben und 12 in der mit 17 Fahrzeugen stark besetzten Klasse der Specials bis 4000 ccm. „Das war heute Balsam für unsere Seelen“, bekannte der Mendener Team-Manager Wolfgang Kemper. „Mit dem Rennverlauf und den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden und hoffen, beim Saisonfinale Ende Oktober hieran anknüpfen zu können.“

Nach dem heftigen Unfall im Qualifying des letzten Laufes musste das Sauerländer Team umdisponieren. Der Porsche 911 GT3-CupS war zu stark beschädigt, um repariert werden zu können. Kemper: „Wir haben noch kein neues Fahrzeug gekauft, da wir noch nicht entschieden haben, auf welchen Autos wir in 2013 fahren werden. Für die letzten beiden Rennen in diesem Jahr brauchen wir daher eine Übergangslösung.“

Die PoLe-Stammpiloten Johannes Kirchhoff (Iserlohn) und Gustav Edelhoff (Hemer) wechselten daher für diesen Lauf ins Cockpit des 911-Cup vom befreundeten race&event-Team. Das Steuer des etatmäßigen seriennahen Porsche 911 GT3-RS teilten sich Wolfgang Kemper, Sebastian Kemper (Ingolstadt) und Lutz Krumnikl (Weinheim).

Kirchhoff übernahm die Rolle des Startfahrers und gewöhnte sich schnell an das neue Gefährt. „So ein Cup-Porsche fordert schon alles, da es keine elektronischen Hilfsmittel gibt“, sagte der 54jährige. „Nichts desto trotz ist der Spaßfaktor hoch und die Rundenzeiten fürs erste Mal absolut in Ordnung.“

Im Mittelstint hatte Uwe Kolb, Stammpilot bei race&event, nicht eine freie Runde: „Nur Unfälle und Gelbphasen, das war der absolute Wahnsinn.“ Gustav Edelhoff lenkte den Zuffenhausener schließlich als Siebter von 17 Startern ins Ziel. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Hauptsache wir sind im Ziel und hatten keine Zwischenfälle.“

Nach seinem Stint im seriennahen RS stieg Sebastian Kemper freudestrahlend aus dem Cockpit. Der 32jährige hatte in 9.12,441 Minuten eine neue persönliche Bestzeit markiert. „Ich hatte ein schönes und faires Duell mit dem Nummer 63-Porsche. Wir haben uns gegenseitig zu guten Rundenzeiten verholfen, das hat richtig Spaß gemacht.“

Ab der fünften Runde beklagte Kemper allerdings Brems-Probleme. „Das ABS funktionierte nicht mehr. Speziell die Bremsbalance war nicht mehr in Ordnung und kann an dem seriennahen Auto auch nicht eingestellt werden. Das Auto überbremste die Hinterräder. In der Mercedes-Arena habe ich mich dann gedreht. Gott sei Dank konnte der mir folgende Aston Martin ausweichen.“

Nach sechs Runden steuerte der Ingolstädter die Boxen an, doch der Defekt konnte nicht behoben werden. Auch seine Teamkollegen Lutz Krumnikl und Vater Wolfgang mussten im weiteren Rennverlauf aufs ABS verzichten und mit einem tückischen Heck kämpfen. Dies wirkte sich natürlich negativ auf die Rundenzeiten aus. „Mehr als Platz 12 war somit nicht mehr möglich und ich war froh, dass ich das Auto unbeschädigt über die Ziellinie fahren konnte“, berichtete Wolfgang Kemper.
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: Mi 02.Jan, 2013 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 10.-12.Januar 2013

PoLe Racing Team startet erneut in Dubai

2012 hat Lust auf mehr gemacht: Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer) und Wolfgang Kemper (Menden) starten auch im Januar 2013 beim 24 Stunden-Rennen in Dubai. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr zieht es die Piloten vom PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal wieder an den Persischen Golf, sechseinhalb Flugstunden entfernt. Die weiteren Piloten des Porsche 997 Cup sind der Wuppertaler Heinz Schmersal sowie Peter Schmidt aus Eltville.

Nach der witterungsbedingten Absage des letzten Rennens zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sind die drei Piloten jetzt sprichwörtlich „heiß“ aufs Fahren. „Ein Rennausfall wegen Glatteis oder eines Schneesturms wird uns dort nicht begegnen, aber ein Sandsturm ist natürlich bei erwarteten Windstärken von 4 bis 6 nicht auszuschließen“, sagt Kemper. „Aber wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen. Dort werden wir ein Klima und Streckenbedingungen mit 22 Grad Celsius und 9 Stunden Sonnenschein vorfinden, die im deutschen Januar unvorstellbar sind. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf dieses Rennen und das ganze Drumherum.“

Bereits zum achten Mal findet das Rennen rund um die Uhr am Nordrand der Vereinigten Arabischen Emirate statt. Der Start erfolgt am Freitag, 11. Januar, um 11 Uhr (MEZ). Die 5,39 Kilometer lange Piste liegt inmitten einer Wüstenlandschaft und das 24h-Rennen hat sich zu einem wichtigen internationalen Event entwickelt, welches den Saisonauftakt zur internationalen Motorsportsaison bildet. Übrigens: Aufgrund der geographischen Lage in Verbindung mit der Jahreszeit gibt es kein 24 Stunden-Rennen auf der Welt, wo über 13 Stunden (SR 7:04; SS 17:49) lang in der Dunkelheit gefahren wird. Eine besondere Herausforderung für die Fahrer!

Profi-Teams oder werksunterstützte Teams wie AF Corse (Ferrari), Schubert Motors (BMW Z4), Black Falcon (Mercedes-Benz) oder Aston Martin Racing haben ihre Nennung abgegeben. Zu den klangvollsten Fahrernamen zählen Bernd Schneider, Stefan Johansson, Markus Winkelhock, Dirk Adorf, Sabine Schmitz, Darren Turner, Jörg Müller, Dirk Müller, oder Claudia Hürtgen.

Und mittendrin der Porsche 997 Cup des PoLe Racing Teams, der wie alle anderen Renn-Fahrzeuge von mitteleuropäischen Teams von Rotterdam aus in den vergangenen Wochen über den Seeweg nach Dubai transportiert wurde. Das Sauerländer Fahrertrio baut hierbei wieder auf die Erfahrung des „Dubai-Routiniers“ Peter Schmidt und dessen Mannschaft.

„Bereits im Vorjahr sind wir im wahrsten Sinne des Wortes mit der Mannschaft von Peter Schmidt bestens gefahren. Warum sollen wir daran etwas ändern?“, sagt Johannes Kirchhoff. „Vielleicht gelingt uns dieses Jahr ein ähnlich gutes Ergebnis. Unter den Top 20 möchten wir gerne ankommen, eine Wiederholung von Platz 15 wäre hervorragend. Allerdings waren wir im letzten Jahr mit dem deutlich stärkeren Porsche 997 CupS unterwegs.“

Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr ist auch Gustav Edelhoff optimistisch. „Wir kennen jetzt die Strecke, die Gegebenheiten und Besonderheiten. Als absolute Newcomer waren wir in 2012 gut unterwegs, darauf können wir aufbauen. Wenn wir kühlen Kopf bewahren, taktisch klug fahren und das nötige Quäntchen Glück mit der Technik haben, wird das klappen!“

Wolfgang Kemper wird nicht nur ins Lenkrad greifen, sondern auch die PoLe-Homepage mit Live-Informationen füttern und alle auf dem Laufenden gehalten. „Für uns ist Dubai ein großes Abenteuer in einer fremden Welt und daran möchten wir unsere Fans und Freunde in der kalten und regnerischen Heimat teilhaben lassen.“

Der Spartensender Motors TV überträgt erneut fast zwölf Stunden live aus Dubai:
(alle Zeiten = MEZ)

Donnerstag, 10. Januar 2013:
13.00 – 14.40 Uhr: Training
15.00 – 17.00 Uhr: Nacht-Training

Freitag, 11. Januar 2013:
10.30 – 13.00 Uhr: Startaufstellung und Start
14.30 – 17.00 Uhr: Rennen
21.00 – 23.00 Uhr: Rennen

Samstag, 12. Januar 2013:
8.00 – 11.45 Uhr: Rennen inkl. Zielankunft und Siegerehrung
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 13.Jan, 2013 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24 Stunden-Rennen Dubai 10.-12.Januar 2013

Klassen-Podium für das PoLe Racing Team

Im Ziel kannte der Jubel beim PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal keine Grenzen mehr: Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Wolfgang Kemper (Menden), Sebastian Kemper (Menden) und Peter Schmidt (Eltville) wurden nach 24 Stunden am Steuer des Porsche 997 Cup als Dritte ihrer Klasse abgewunken. Zudem belegte das Sauerländer Team im stark besetzten Feld der 81 Starter den 20. Gesamtrang.

„Wir sind hochgradig zufrieden“, sagte Wolfgang Kemper. „Es war ein wunderschönes Wochenende mit kaum nennenswerten Problemen. Unser zweiter Start hier in Dubai hat sich wirklich gelohnt und war nach der durchwachsenen Vorsaison auf dem Nürburgring ein richtiges Highlight!“

Während des gesamten Rennens – der PoLe-Porsche legte eine Distanz von 2.926,77 Kilometern (=543 Runden) zurück – gab es nur eine Schrecksekunde nach rund zwei Stunden für Sebastian Kemper: „Drei Kurven vor dem Ziel verbremste sich der hinter mir fahrende Sex Bomb-Porsche und krachte mir aufs linke Hinterrad. Gott sei Dank wurde nur die Felge beschädigt. Inklusive dem zusätzlichen Boxenstopp haben wir nur wenige Minuten verloren.“

„Das war ein tolles Rennen. Das Auto hat perfekt funktioniert. Wir haben nur Benzin nachgefüllt, Reifen gewechselt und zwei Felgen ersetzt. Wir waren das einzige Auto, das ohne einen Kratzer ins Ziel gekommen ist. Wir mussten noch nicht einmal Öl nachfüllen!“ freut sich Gustav Edelhoff.

Ein besonderes Lob richtete Johannes Kichhoff an die gesamte Boxencrew: „Noch besser kann ein 24 Stunden-Rennen doch gar nicht laufen. Vielen Dank an die Mannschaft rund um Martin Mohr und Stefan Schlesack!“ Mit nur 80.54 Minuten Standzeiten während der 24 Stunden hatte das PoLe Racing Team die kürzesten Boxenstoppzeiten aller sieben Teams aus der Porsche-Cup-Klasse.

Vom 33. Startplatz aus hatte Kirchhoff als Startfahrer den Grundstein zum Erfolg gelegt. Zügig, aber mit kühlem Kopf ging der 55jährige das Wüstenrennen an. „Die Sicht war in der Anfangsphase häufig vernebelt, da viel Sand aufgewirbelt wurde. Unser Porsche wurde regelrecht sandgestrahlt. In der ersten Runde konnte ich gleich zwei Plätze gutmachen und fand schnell meinen Rhythmus.“

Im Gegensatz zu den Tagen zuvor war es während des Rennens für Dubai fast kalt. „Die 22 Grad tagsüber waren angenehm, obwohl sich das Auto dennoch aufheizte“, berichtete Sebastian Kemper. „Nachts kühlte es auf 15 Grad ab. Zum Autofahren perfekt, in der Box sitzend hat man leicht gefroren.“

Der letzte Fahrerwechsel von Kemper auf Schmidt verlief sehr schnell und perfekt. Somit gelang es dem Porsche-Team, sich in der Gesamtplatzierung auf Position 20 zu verbessern und damit das angepeilte Ziel in die „Top-Zwanzig“ zu fahren zu erreichen. „Es hat Spaß gemacht, den Porsche als Schlussfahrer über die Ziellinie zu bringen. Wir hatten am Ende noch genau zwei Liter im Tank!“ freute sich Peter Schmidt über die perfekte Renneinteilung.

Im Gegensatz zu den beiden vor ihnen platzierten Teams in der Porsche-Cup-Klasse verzichtete das PoLe-Racing-Team auf Unterstützung durch Profi-Rennfahrer. Sowohl die französischen Klassensieger (549 Runden) als auch das zweitplatzierte australische Team (546 Runden) ließen „ihren Profi“ besonders häufig fahren. „Mit Rang drei haben wir fünf Gentlemen-Driver das Maximum erreicht“, resümiert ein stolzer Wolfgang Kemper. „Ein ganz dickes Dankeschön geht an unsere Fans zu Hause in Deutschland, die das Rennen live im Fernsehen sowie im Internet verfolgen konnten.“

Mehr Informationen und Fotos unter:
http://pole-racing.blogspot.de/
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 17.März, 2013 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Saisonvorschau VLN & 24h-Rennen Nürburgring

PoLe Racing Team freut sich auf deutschen Saisonauftakt

Nach dem überaus erfolgreichen Start beim 24 Stunden-Rennen in Dubai im Januar fiebert das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal dem deutschen Saisonauftakt entgegen. Mit einem Porsche 911 GT3-Cup wird das Sauerländer Team sowohl bei den zehn Rennen zur Langstreckenmeisterschaft als beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring antreten. „Für uns fing die Saison in der Wüste gut an“, sagt Team-Manager Wolfgang Kemper aus Menden. „So soll es in der Eifel weitergehen!“

Allerdings macht derzeit das Wetter den Motorsportlern schwer zu schaffen. Die Hocheifel erlebt heuer einen langen harten Winter. Seit Mitte Dezember liegt fast ununterbrochen Schnee. Zwei geplante Tage für Test- und Einstellfahrten mussten bereits witterungsbedingt abgesagt werden. Und ob am Wochenende 22./23. März der Saisonauftakt über die Bühne gehen kann ist ungewiss. Dafür würden möglichst zweistellige Plusgrade und viel Regen an den Vortagen benötigt.

Nach drei erfolgreichen Jahren hat das PoLe Racing Team dem seriennahen Porsche GT3-RS „ade“ gesagt. Der neue Besitzer wird das Fahrzeug in der französischen Rallye-Meisterschaft einsetzen. Die Mannschaft des Porsche Zentrum Lennetal setzt daher auf einen 911er in Cup-Spezifikation. „Der GT3-Cup ist leichter, schneller, aber auch giftiger und anstrengender“, beschreibt Kemper. „Unterm Strich hat der Pilot mehr Spaß, wird aber auch mehr gefordert.“

Am Steuer des PoLe-Porsche werden sich Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Wolfgang Kemper (Menden), Lutz Krumnikl (Weinheim) und Sebastian Kemper (Ingolstadt) abwechseln. „Das ist unsere alte Stammmannschaft“, sagt Kemper, „allerdings letztes Jahr auf zwei Autos. Wir werden dieses Jahr auf nur einem Auto antreten. Aber so kann jeder sich „seine“ passenden Termine aussuchen. Spaß haben, Ankommen und möglichst gut platziert sein. Das sind unsere Ziele 2013.“

Beim Auftaktrennen, sofern es denn stattfindet, wird Ingo Vogler unterstützt von Wolfgang und Sebastian Kemper an den Start gehen. Das Internationale ADAC 24 Stunden-Rennen Mitte Mai bestreiten – wie auch in den letzten Jahren – Kirchhoff, Edelhoff, Grimm und Wolfgang Kemper.

Die Termine 2013:

23.03.2013: VLN 1
13.04.2013: VLN 2
27.04.2013: VLN 3
18.-20.05.13: ADAC 24h-Rennen
22.06.2013: VLN 4
20.07.2013: VLN 5
24.08.2013: VLN 6
14.09.2013: VLN 7
28.09.2013: VLN 8
12.10.2013: VLN 9
26.10.2013: VLN 10
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 14.Apr, 2013 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 2-2013 / 13.04.13

Defekte Tankanzeige kostet Top-Ergebnis

Kleine Ursache – große Wirkung: Beim zweiten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring vereitelte eine defekte Tankanzeige dem PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal ein Top-Ergebnis. Das Fahrertrio Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer) und Elmar Grimm (Münster) verlor rund sieben Minuten und kam mit dem Porsche 911 GT3-Cup somit nur auf den 32. Gesamtrang im Feld der 193 gestarteten Fahrzeuge und Klassenrang sechs von 15.

Grimm hatte für den Start am Steuer Platz genommen. „Laut Anzeige war noch Sprit für eine Runde im Tank, aber das war leider falsch.“ Kaum hatte der 56jährige – auf dem 20. Gesamtrang liegend - seine neunte Runde in Angriff genommen, bekam der Motor erst Aussetzer und ging dann aus. Ehe das Rennen fortgesetzt werden konnte, vergingen rund sieben Minuten.

Kirchhoff übernahm das Auto für den Mittelstint und kam auf Anhieb gut zurecht. „Das Problem mit der Tankanzeige ist natürlich ärgerlich und damit rechnet auch keiner“, sagte Kirchhoff. „Aber es macht natürlich Spaß sich mit einem guten Auto wieder nach vorne zu kämpfen. Unterm Strich war es ein guter Tag und in diesem hochkarätigen Feld konnten wir gut mithalten.“

Edelhoff übernahm das Cockpit für das Schlussdrittel des Vier-Stunden-Rennens. „Der Porsche hat richtig Spaß gemacht, ein großes Lob geht an unsere Mechaniker! Für mich gab es leider keine frischen Reifen, da wir hinsichtlich des 24 Stunden-Rennens ausprobieren wollten, ob unsere Reifen auch einen Doppelstint vertragen. Und es geht: Ich war schnell und fühlte mich wohl. Am Fahrwerk müssen wir weiter arbeiten, der Porsche springt noch etwas viel.“

PoLe-Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden) und Ingo Vogler (Schalksmühle) „mussten“ fremdgehen und pilotierten einen Porsche 911 GT3-Cup aus dem Team Car Collection, da sich nur maximal vier Piloten ein Cockpit teilen dürfen. „Somit kamen auch wir beide zum Fahren. Nachdem wir am Freitag noch in einer Vollgaspassage die komplette Beifahrertür verloren haben, hatten wir beim Rennen - mit neuer Tür - und trockenen Straßenverhältnissen unser Erfolgserlebnis“, freute ich Kemper über den siebten Klassen- und 44. Gesamtrang.

Sein bislang längstes Rennen auf der härtesten Strecke der Welt absolvierte Vogler, der während des ersten und letzten Drittels am Steuer Platz nahm. „Das strengt ganz schön an, war aber schön. Nach dem langen Winter habe ich jetzt auf einen Schlag richtig Fahrpraxis bekommen. In der letzten Rennrunde konnte ich dann meine schnellste Zeit fahren.“

Durch ein kleines Problem mit dem Gaszug lief der Porsche allerdings mehrmals nur mit Vollgas, beklagten beide Fahrer. „Da kannst du die Drehzahl nur mit der Bremse bändigen und einmal musste ich sogar die Zündung ausschalten“, berichtete Vogler. „In der 21. Runde musste ich mehr als 10 Kilometer im sechsten Gang fahren, weil sich nichts anderes mehr einlegen ließ. Das Problem kam aus heiterem Himmel, löste sich aber genauso wieder auf.“

Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, gleichzeitig letztes Rennen vor dem berühmten ADAC 24h-Rennen, findet am 27. April auf dem Eifelkurs statt. Dann werden sich Wolfgang Kemper und Ingo Vogler die Lenkradarbeit des etatmäßigen PoLe-Porsche 911 GT3-Cup teilen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 28.Apr, 2013 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 3 - 27.04.13

Gelungene Generalprobe für die 24 Stunden

Beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fuhr das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal in die Top Ten bei den Specials bis 4000 ccm. Wolfgang Kemper (Menden), Sebastian Kemper (Österreich) und Ingo Vogler (Schalksmühle) lenkten den Porsche 911 GT3-Cup auf den achten Platz in der mit 16 Fahrzeugen stark besetzten Klasse. „Das war heute ein guter Tag und eine gelungene Premiere für die 24 Stunden in drei Wochen“, freute sich Team-Manager Wolfgang Kemper.

Das dritte Saisonrennen zur populärsten Breitensportserie Europas stellte höchste Anforderungen an Mensch und Material. Das Wetter, der Regen, der Nebel und die niedrigen Temperaturen kurz oberhalb des Gefrierpunktes waren die Hauptthemen bei den Fahrern und Teams. Sowohl das Freie Training als auch das Qualifying und auch die erste Hälfte des Vier-Stunden-Rennens waren völlig verregnet. Erst nach der Rennmitte klarte es auf und dann konnten auch profillose Reifen zum Einsatz kommen.

„Das war mein erster Start im Regen und es war eine ganz neue Erfahrung“, berichtete Vogler. „Die Gischt der Vorherfahrenden war extrem, da musste man höllisch aufpassen und dicht auffahren, damit man überhaupt die (Brems-)Leuchten des Vordermannes sieht. Es ist schwierig bei den schlecht kalkulierbaren Straßenverhältnissen die Leistung auf die Straße zu bringen. Ich hatte einige Quersteher, aber das Auto konnte ich immer wieder abfangen. Die Rundenzeiten waren OK.“ Vom zwölften Startplatz der Klasse fuhr Vogler bis auf den fünften Platz vor.

Sebastian Kemper übernahm für den Mittelstint das Volant und setzte weiter auf Regenreifen. „Das war die richtige Entscheidung, auch wenn der Regen allmählich aufhörte. Abseits der Ideallinie war es noch sehr nass. Überholen wäre ohne Regenreifen kaum möglich gewesen.“ Von ein paar haarigen Momenten erzählte der 32jährige nach seinem Stint. „Mit 211 Startern war die Strecke sehr voll. Es gab Situationen, wo ich auf mehrere Langsamere auflief und gleichzeitig die Topteams im Zweikampf von hinten uns alle überholen wollten. Das war teilweise ganz schön eng …“

Vater Wolfgang übernahm für das letzte Drittel das Cockpit und ließ Slicks montieren. „Die Strecke trocknete zunehmend ab, die Rundenzeiten wurden natürlich auch immer besser.“ In 9.50,062 Minuten drehte Kemper Senior die schnellste Rundenzeit des Tages. „Das wäre noch schneller gegangen, doch in den letzten drei Runden gab es unheimlich viele Unfälle, Ausfälle und Gelbphasen. Die kosteten natürlich Zeit. Unser Porsche lief absolut problemlos, der Dank gebührt unserer Boxencrew für die perfekte Arbeit. Bis auf einen kleinen Ausrutscher im Qualifying blieb das Auto völlig unversehrt.“

In drei Wochen steht für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal mit dem ADAC 24 Stunden Nürburgring das Saisonhighlight auf dem Programm. Eine ausführliche Vorschau folgt in Kürze. Weitere Infos rund ums Team und spektakuläre Videos gibt es natürlich auch auf der offiziellen PoLe-Homepage http://pole-racing.blogspot.de.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mi 08.Mai, 2013 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschau 24h 2013

Mit historischer Startnummer zum Erfolg?

Der Countdown läuft, das größte Autorennen der Welt wirft seine Schatten voraus: Vom 17. bis 20. Mai werden die ADAC 24 Stunden erneut über 200.000 Fans anlocken und die Hocheifel in den größten Campingplatz der Welt verwandeln. Und mittendrin im Feld der 180 Teams ist das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal.

„Durchfahren, ankommen und gut abschneiden: das sind unsere Ziele“, sagt Wolfgang Kemper (Menden). Neben dem Team-Manager greifen zum vierten Mal in Folge Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster) und Gustav Edelhoff (Hemer) ins Lenkrad des Porsche 911 GT3-Cup. „Dieses Rennen mit seiner Einzigartigkeit und der ganzen Atmosphäre auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt ist schon etwas ganz Besonderes. Es ist eine riesige Herausforderung für das Material, die Fahrer und die Boxenmannschaft, die wir erneut meistern wollen.“

Die Sauerländer Mannschaft möchte gerne an das gute Abschneiden aus dem Jahr 2011 anknüpfen, als mit einem seriennahen 911 RS der siebte Platz (von 21) in der Klasse und Rang 45 im Gesamtklassement belegt wurde.

„Die Vorfreude auf das 24h-Rennen ist bei mir groß, der Respekt vor dem schwierigsten Langstreckenrennen der Welt allerdings auch“, sagt Kirchhoff. „Zurzeit wird der Körper fit gemacht für den Dauereinsatz genauso wie unser Sportgerät. Alles muss präzise vorgeplant und umgesetzt werden, damit wir eine hohe Chance zum Ankommen haben. Das ist mein Wunsch, ankommen ohne Unfall und in respektabler Platzierung, unter den ersten 45 im Gesamtklassement, unter den ersten 8 in der Klasse.“

Der veranstaltende ADAC Nordrhein hat dem PoLe Racing Team eine – vor allem für Porsche-Enthusiasten – historische und denkwürdige Startnummer zugewiesen: Die 52. Unvergessen ist das Jahr 1988, als die Privatiers Edgar Dören, Gerhard Holup und Peter Faubel in ihrem aus dem Jahr 1972 (!) stammenden Porsche 911 RSR die Werke Ford, BMW und Mercedes besiegten und für einen nie für möglich gehaltenen Erfolg sorgten.

„Wir waren damals auch am Start. 1988 war dieser Gesamtsieg ein tolles Geschenk zum 25. Geburtstag des 911“, kann sich Gustav Edelhoff noch gut erinnern. Mit Johannes Kirchhoff und Wolfgang Boller startete der heute 52jährige damals mit einem VW Golf. „Wir Amateure haben uns damals aufrichtig mit dem Dören-Team gefreut. Das war eine außergewöhnliche Leistung. Hoffentlich bringt uns diese Startnummer genau 25 Jahre später zum 50. Geburtstag des 911 auch das notwendige Glück!“

Ein Gesamtsieg ist für das Sauerländer Team natürlich illusorisch. „Die großen Automobilhersteller sind allesamt mit Werkteams am Start und setzen Profirennfahrer ein. So viele andere können gar nicht ausfallen“, weiß Edelhoff, der übrigens sein zehntes Nürburgring-24h-Rennen in Angriff nehmen wird. „Aber unter den Top 30 möchten wir schon landen.“

Auch Elmar Grimm ist nach den beiden ersten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft optimistisch: „Unser Porsche erwies sich bislang als äußerst standfest und wir haben erstklassige Mechaniker. Das Rennen wird nicht in der ersten Runde entschieden, sondern nach 24 Stunden wird abgerechnet. Wir sind eine erfahrene Mannschaft und werden unsere Taktik darauf auslegen.“

Key Facts PoLe Racing Team 24h-Rennen Nürburgring 2013:

Start-Nr. 52, Porsche 911 GT3-Cup

Johannes Kirchhoff (Iserlohn, 55 Jahre)
Debüt 24h-N´Ring: 1988
Starts 24h-N´Ring: 5
Beste Platzierung: 45. Gesamt/4. Klasse

Gustav Edelhoff (Hemer, 52 Jahre)
Debüt 24h-N´Ring: 1988
Starts 24h-N´Ring: 9
Beste Platzierung: 45. Gesamt/3. Klasse

Elmar Grimm (Münster, 56 Jahre)
Debüt 24h-N´Ring: 2010
Starts 24h-N´Ring: 3
Beste Platzierung: 45. Gesamt/7. Klasse

Wolfgang Kemper (Menden, 60 Jahre)
Debüt 24h-N´Ring: 2010
Starts 24h-N´Ring: 3
Beste Platzierung: 45. Gesamt/7. Klasse


Zuletzt bearbeitet von Jörg Ufer am Fr 24.Mai, 2013 12:25, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Fr 24.Mai, 2013 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau ADAC 24h-Rennen Nürburgring (17. bis 20. Mai 2013)


Früher Unfall ließ Hoffnungen platzen

Ein Unfall nach ziemlich genau einer Stunde beendete vorzeitig das Int. ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetals. „Gottlob ist unserem Piloten nichts passiert, das Fahrzeug hat aber leider nur noch Schrottwert“, sagte ein geknickter Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). „Die berühmte Startnummer 52 hat uns leider kein Glück gebracht.“

Voller Hoffnungen waren Kemper und seine Teamkollegen Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster) und Gustav Edelhoff (Hemer) an den Eifelkurs gereist. Über 200.000 Fans säumten die Zuschauerränge, teilweise schon seit dem Sonntag davor wurde gezeltet und gefeiert. Die Motorsport-Enthusiasten ließen sich auch von kalten Temperaturen und viel Regen nicht die gute Laune und die Vorfreude auf das Rennen des Jahres nehmen.

Das Qualifying verlief für das PoLe Racing Team sehr verheißungsvoll. Alle vier Piloten umrundeten den 25,378 Kilometer langen Kurs insgesamt 12 Mal und hatten nicht das geringste Problem. Mit einer Bestzeit von 9.03,504 Minuten belegte das Porsche-Team den 45. Startplatz im Feld der 176 Teams.

„Unsere Mannschaft hat das Fahrzeug perfekt vorbereitet und wir sind sehr optimistisch“, zeigte sich Kirchhoff vor dem Start sehr zuversichtlich. Edelhoff ergänzte: „Diese Startaufstellung ist einfach das Größte mit den ganzen Fans und der einmaligen Stimmung. Ich freue mich auf mein zehntes 24h-Rennen.“ Startfahrer Grimm war froh, dass der Regen trotz dunkler Wolken am Himmel noch ausblieb. „Die Anfangsphase sollte ruhig trocken bleiben. Das ist für alle Beteiligten schöner und sicherer.“

Elmar Grimm erwischte einen hervorragenden Start in den ADAC-Marathon. Platz um Platz machte der 56jährige gut. Mit Beendigung der sechsten Runde nach 57 Minuten lag der PoLe-Porsche bereits auf dem 30. Gesamtrang. Sieben Kilometer weiter kam dann das abrupte Ende für das Sauerländer Team. Ausgangs des Streckenabschnittes Fuchsröhre geriet Grimm zunächst rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke, schleuderte dann quer über die Piste und krachte links mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken.

„Wir können nicht genau sagen, warum der Unfall passiert ist“, sagt Kemper. „Fest steht nur, dass das Auto über die Vorderachse schob. Vielleicht ist der Porsche neben der Ideallinie in die schmutzige Spur geraten, vielleicht war aufgrund der Bergauf Passage zu wenig Druck auf der Vorderachse, vielleicht war Öl oder Kühlmittel auf der Fahrbahn, denn immerhin war eine Runde vorher doppelt Gelb in diesem Bereich und dort wurde mit Bindemittel abgestreut.“

„Oder es war einfach nur ein Fahrfehler. Wir werden es wohl nie erfahren und wir sind froh sein, dass der Fahrer völlig unverletzt geblieben ist. Gott sei Dank ist so ein Cup-Porsche mit ab Werk eingeschweißtem Käfig ein stabiles, Crash erprobtes Fahrzeug.“

Ob und mit welchem Fahrzeug das vierte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft am 22. Juni bestritten werden kann, ist derzeit völlig offen. Kemper: „Unser bisheriges Auto ist definitiv Schrott. Wir müssen nun kurzfristig klären, ob wir auf Rohkarosse mit Teilen aus dem Altem etwas Neues bauen können oder ob wir uns ein anderes Fahrzeug zulegen müssen.“
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 23.Jun, 2013 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 4 - 22.06.13


Solides Ergebnis unter traurigen Umständen

Überschattet wurde das auf vier Stunden angesetzte vierte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring von einem tragischen Ereignis: Nach etwas mehr als der Hälfte rollte Opel Astra-Pilot „Wolf Silvester“ (Nürnberg) bei der Anfahrt zum Schwalbenschwanz aus und blieb regungslos im Fahrzeug sitzen. Reanimierungsmaßnahmen von Rettungskräften blieben leider erfolglos, der 55jährige zweifache VLN-Meister verstarb noch an der Rennstrecke. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen. „Die VLN-Fahrer und die ganze VLN-Familie trauert mit den Angehörigen, denen unsere aufrichtige Anteilnahme gehört“, sagte PoLe-Teammanager Wolfgang Kemper (Menden).

Für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal endete das vierte Saisonrennen mit einem Erfolgserlebnis: Bei den Specials bis 4000 ccm belegte das Fahrertrio Ingo Vogler (Schalksmühle), „Don Stephano“ (Mayen) und Klaus Hahn (Stuttgart) am Steuer des Porsche 911 GT3 Cup den neunten Platz von 15 Startern. Kemper: „Nach dem frühen Aus beim 24h-Stunden-Rennen vor vier Wochen sind wir mit dem heutigen Ergebnis zufrieden.“

„Durch den tragischen Unfall kam ich nicht mehr zum Fahren, aber für die Entscheidung der Rennleitung habe ich natürlich vollstes Verständnis“, sagte Ingo Vogler. „Ich hatte mich gerade mit Overall und Helm fertig gemacht und wollte in wenigen Minuten das Cockpit übernehmen. Dann kam die rote Flagge.“

Bereits im Training hatte Vogler trotz einer langen Gelbphase im Bereich Wehrseifen mit einer 9.11,877 Minuten eine gute Zeit erreicht. „Das wäre vermutlich unter neun Minuten gewesen, aber hätte wenn und aber gibt es nicht. Vielleicht klappt es ja im Rennen“, war Vogler voller Zuversicht für das Rennen.

Pseudonym-Pilot Don Stephano nahm dann als Erster am Volant Platz, Klaus Hahn übernahm den Mittelstint. Vogler wollte im Schlussdrittel noch einmal attackieren und Positionen gutmachen. Auch das Wetter passte für den dritten Stint. Der Rennabbruch verhinderte dann dieses Vorhaben.

Das nächste Rennen zur populärsten Breitensportserie Europas findet am 20. Juli statt. Dann wird auch Wolfgang Kemper wieder aktiv ins Renngeschehen eingreifen und neben Vogler im Porsche-Cockpit Platz nehmen. Der dritte Pilot steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 21.Jul, 2013 9:08    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 5 - 20.07.13

Ingo Vogler nach Unfall zum Glück unverletzt

Wie dicht Freud´ und Leid beieinander liegen können, muss das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal beim fünften Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring feststellen: Erst umrundet Ingo Vogler im Qualifying den Eifelkurs erstmals unter neun Minuten, dann übersteht der Schalksmühler in Runde fünf einen heftigen Leitplankeneinschlag gottlob unverletzt. „Ingo ist ok, das ist das Wichtigste“, sagt Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). „Bis zum nächsten Rennen haben wir zum Glück fünf Wochen Zeit, den Porsche wieder aufzubauen.“

Die Vorzeichen fürs Wochenende stehen gut. PoLe-Pilot Vogler bildet erneut mit Klaus Hahn (Stuttgart) und „Don Stephano“ (Mayen) vom Team Car Collection ein Trio. Hochsommerliche Temperaturen sorgen für perfekte Bedingungen. Sowohl im freien als auch im Zeittraining spulen alle drei Piloten fehlerfrei ihre Runden ab. In 8.59,585 Minuten markiert Vogler eine neue persönliche Bestzeit, welche mit dem 30. Startplatz im Feld der 182 Teams belohnt wird.

Der 46jährige nimmt dann für das Vier Stunden-Rennen auch als erster Pilot am Volant Platz. Und es läuft gut, bereits nach vier Umläufen zeigen die Ergebnismonitore den Porsche im bekannt weiß-roten Design des Porsche Zentrum Lennetal bereits auf Rang 25.

Mit 8.59,940 „knackt“ der Schalksmühler auch im Rennen die Neun-Minuten-Marke. Im Bereich Kesselchen kommt es dann in der fünften Runde zu einem verhängnisvollen Missverständnis.

„Dort, im Bereich der unteren Mutkurve im Kesselchen, lief ich mit reichlich Überschussgeschwindigkeit auf einen langsameren Teilnehmer auf“, schildert Vogler. „Ich schätze, ich fuhr rund 230 km/h, der andere vielleicht 170 km/h. Das zu überrundende Fahrzeug fuhr links und hatte den linken Blinker gesetzt. Ich setzte zum Überholen auf der rechten Seite an. Doch als ich auf gleicher Höhe bin, kommt es zur Berührung, weil der andere nicht ganz links geblieben ist.“

Vogler kracht rechts heftig in die Leitplanken, der Porsche wird nachhaltig beschädigt. An ein Weiterfahren ist nicht zu denken, im Gegenteil: Als Vorsichtmaßnahme rufen die Sportwarte einen Rettungswagen, der den Piloten mitnimmt. Nach einem Check im Medical Center des Fahrerlagers kann aber Entwarnung gegeben werden: Ingo Vogler ist in Ordnung.

Nach der fünfwöchigen Sommerpause folgt am 24. August der sechste Saisonlauf, der über die Distanz von sechs Stunden ausgetragen wird. Für das PoLe Racing Team greifen dann Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Iserlohn) und Wolfgang Kemper (Menden) ins Lenkrad. Bei Bedarf werden sie unterstützt durch Sebastian Kemper (Ingolstadt).
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 26.Aug, 2013 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 6 - 24.08.13


Endlich ein Rennen mit Happy End

Ein rundum gelungenes Wochenende erlebte das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal beim sechsten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach sechs Stunden Renndistanz wurden Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Wolfgang Kemper (Menden), Gustav Edelhoff (Hemer) und Sebastian Kemper (Ingolstadt) auf dem siebten Klassen- (von 19) und 32. Gesamtrang (von 198) abgewinkt. „In diesem starken Starterfeld sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, es war unser vielleicht bestes Wochenende in diesem Jahr“, sagte Teammanager Wolfgang Kemper.

Nach dem Unfall beim letzten Rennen hatte das Team Car Collection, welches für die PoLe-Mannschaft den Porsche 911 GT3-Cup einsetzt, ganze Arbeit geleistet. „Das Auto war top vorbereitet, ein super Ding“, freute sich Kirchhoff. „Ein ganz dickes Lob gebührt unserem Chefmechaniker Andreas Herbst. Vom ersten bis zum letzen Meter hat der Porsche uns heute nur Freude bereitet.“

Für das längste Saisonrennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft hatte Kirchhoff auch die Rolle des Startfahrers übernommen. Vom 60. Startplatz aus losgefahren, machte der 55jährige in seinem Acht-Runden-Stint über 20 Plätze gut. „An einigen Streckenabschnitten regnete es, an manchen schien die Sonne. Es war heute sehr anspruchsvoll, aber ich kam gut zurecht.“

Als nächstes kletterte „Youngster“ Sebastian Kemper ins Cockpit. „Es gab unheimlich viele Unfälle und Gelbphasen, ich hatte praktisch nicht eine freie Runde. Für mich gab es keine Probleme, das Auto fuhr hervorragend und ich konnte das Fahrzeug ohne einen Kratzer übergeben.“ Kaum hatte Edelhoff am Volant Platz genommen, setzte starker Regen ein. „Es machte keinen Sinn, das Auto war mit den Slickreifen kaum auf der Strecke zu halten. Nach drei Runden habe ich die Boxen angesteuert und profilierte Reifen aufziehen lassen.“

Nach weiteren acht Runden war Wolfgang Kemper an der Reihe. „Weiter auf Regenreifen zu setzen war die absolut richtige Wahl. Erst war die Strecke fast abgetrocknet, dann setzte erneuter Niederschlag ein. Einige Stellen wurden wieder richtig nass und man musste höllisch aufpassen. Schade, dass schon nach vier Runden die Zielflagge kam. Ich wäre gerne noch weiter gefahren, so viel Spaß hat es heute gemacht.“

Das siebte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft findet am 14. September statt. Am Wochenende zuvor werden Kirchhoff und Edelhoff bei den 24 Stunden von Barcelona an den Start gehen. In Kürze erfolgen hierzu weitere Informationen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Di 03.Sep, 2013 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschau 24h-Rennen Barcelona 6.-8. September 2013

Die Top Ten sind das erklärte Ziel

Einer neuen Herausforderung stellen sich das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal sowie das Radevormwalder Team race&event: Beide Teams bündeln ihre Kapazitäten und starten erstmals und gemeinsam beim 24 Stunden-Rennen in Barcelona. Nach Dubai und Nürburgring ist es für beide Mannschaften bereits das dritte 24h-Rennen in diesem Jahr.

„Es ist eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung und wir lassen uns mal überraschen, was uns erwartet“, sagt PoLe-Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). Und race&event-Team-Manager Martin Mohr (Radevormwald) ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Im Grunde genommen fahren auch dort die Autos 24 Stunden im Kreis. Vermutlich ist vor allem das Wetter wärmer als am Nürburgring.“

Zum Einsatz kommt ein Mercedes-Benz SLS AMG GT3 des Teams Car Collection. Am Steuer werden sich Heinz Schmersal (Wuppertal), Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Peter Schmidt (Eltville) und Alexander Mattschull (Bad Homburg) abwechseln. Das Quintett wird mit der Startnummer zwei an den Start gehen.

„Der Flügeltürer ist natürlich ein reinrassiges GT3-Fahrzeug, darauf freue ich mich sehr“, sagt Schmersal. „Ein Top Ten-Ergebnis müsste damit absolut drin sein, vielleicht sogar auch Top Fünf.“ Obwohl die Strecke und das Fahrzeug für ihn Neuland sind, macht sich Kirchhoff wenig Sorgen. „Wir werden genug Zeit haben, den Kurs und den SLS im Training kennen zu lernen. Und bei einem 24 Stunden-Rennen kommt es ja auch nicht auf die letzte Sekunde an. Konstanz und fehlerfreies Fahren sind dann angesagt.“

Edelhoff ist vor allem auf die körperlichen Belastungen gespannt. „Die aktuellen Formel 1-Piloten sagen ausnahmslos, dass Barcelona physisch am anstrengendsten sei. Es gibt sehr viele schnelle und langgezogene Kurven, an deren Fliehkräfte wir Gentlemen-Driver uns erst noch gewöhnen müssen. Aber das bekommen wir hin, ich freue mich jedenfalls riesig.“

Die drei Routiniers werden von Schmidt und Mattschull unterstützt. Der Erstgenannte lenkt den SLS bereits während der gesamten Saison in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und kennt den 550 PS starken Boliden daher aus dem „Eff-Eff“. Alexander Mattschull ist ebenfalls seit über 20 Jahren im Motorsport zu Hause, zählte Anfang der 1990er Jahre mit einem Nissan Skyline zu den schnellsten Tourenwagen-Piloten überhaupt und startet aktuell mit einem Ferrari in der VLN.

Der Zeitplan:

Freitag, 6. September 2013:
16:30 – 17:15 Uhr: Freies Training
17:45 – 19:45 Uhr: Qualifikationstraining
21:00 – 23:00 Uhr: Nachttraining

Samstag, 7. September 2013:
12:00 Uhr: Start des 24h-Rennens

Sonntag, 8. September 2013:
12:00 Uhr: Ziel des 24h-Rennens
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 09.Sep, 2013 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24h-Rennen Barcelona 6.-8. September 2013

Die Sensation lag in der Luft

Ein absolutes Wechselbad der Gefühle erlebte die Kooperation aus PoLe Racing Team, race&event sowie Car Collection beim 24 Stunden-Rennen in Barcelona. Auf dem dritten Gesamtrang liegend, beendete ein Unfall nach 11,5 Stunden das bis dahin nahezu sensationell verlaufende Rennen.

Über weite Strecken lag der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 auf dem zweiten Gesamtrang. Die Piloten Heinz Schmersal (Wuppertal), Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Peter Schmidt (Eltville) und Alexander Mattschull (Bad Homburg) überzeugten bei teilweise sintflutartigen Regenfällen mit einer großartigen Leistung. „Das war trotz des Ausfalls das Highlight in der bisherigen Teamgeschichte von race&event“, sagte ein stolzer, aber auch geknickter Team-Manager Martin Mohr.

„Wieder einmal zeigte sich, wie nah Freud und Leid im Motorsport beieinander liegen können“, ergänzte PoLe-Team-Manager Wolfgang Kemper. „Wir hätten gerne an unseren großen Erfolg beim 24h Rennen in Dubai angeknüpft. Nun verlassen wir den Circuit de Catalunya mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Wir hatten guten Rundenzeiten und einen einmaligen Teamspirit! Natürlich sind wir traurig, weil wir wissen, was möglich gewesen wäre…“

Vom vierten Startplatz aus nahm zunächst Mattschull am Volant Platz. Nach der zehnten Runde lag der Mercedes-Pilot bereits auf dem dritten Gesamtrang. Nachdem sich am führenden Aston Martin mit den Werksfahrern Stefan Mücke und Bruno Senna ein Hinterrad selbstständig gemacht hatte, rangierte der Deutsche SLS noch vor dem Ende der ersten Stunde auf Rang zwei.

In der Folge konnten Schmidt (ab Runde 27), Schmersal (ab 75), Kirchhoff (ab 108), Edelhoff (ab 141), Mattschull (ab 186) und Schmidt (ab 232) den zweiten Gesamtrang halten. Und das, obwohl es stundenlang teilweise wie aus Eimern regnete. „Und wir dachten noch, hier in Spanien wäre das Wetter gut“, schmunzelte Mohr mit einem Augenzwinkern. „Wir hörten bereits, dass beim parallel stattfindenden 24h-Radrennen auf dem Nürburgring das Wetter besser ist. Unglaublich …“

Ein mit zwei Profirennfahrern besetzter Schweizer Mercedes SLS zog in der elften Stunde am Deutschen SLS vorbei. Doch Platz drei „war sicher“. Kemper: „Unsere Fahrer waren gut drauf und der Mercedes lief gut, so dass ich davon überzeugt war, dass wir aufs Podium fahren. Zumal der führende Porsche nach 12,5 Stunden stehenblieb. Aber hätte, wenn und aber zählen im Motorsport nicht. Ein kleiner Fehler und statt Gesamtrang zwei hieß es leider einpacken.“

Nach 11.31 Stunden kam Schmersal in der letzten Rechtskurve vor der Start-und-Zielgeraden von der Strecke ab und touchierte die Mauer. Der Wuppertaler erreichte aus eigener Kraft die Boxen. Doch die Beschädigungen am Fahrzeug waren zu groß, das Risiko für Folgeschäden zu hoch. „Wir müssen leider aufgeben“, musste Fahrzeugbesitzer Schmidt seinen Teamkollegen nach einer ausführlichen Schadensanalyse mitteilen.

Sowohl für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal als auch für race&event aus Radevormwald geht es bereits am kommenden Wochenende mit dem siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring weiter. Dann kommen wieder die etatmäßigen Fahrzeuge zum Einsatz. Das PoLe Racing Team setzt nach dem Barcelona Ausflug mit einem GT3-Fahrzeug wieder auf den bewährten Porsche 911 GT3 Cup.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 15.Sep, 2013 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 7 - 14.09.13
Reifenwechseltraining für die Boxenmannschaft

Mit einem guten siebten Klassenrang von 13 Startern endete für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal das siebte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. PoLe-Teammanager Wolfgang Kemper aus Menden teilte sich hierbei das Porsche 911 GT3-Cockpit mit Klaus Hahn (Stuttgart) und Don Stephano (Mayen).

„Ich war noch nie in meinem Leben so oft auf den falschen Reifen unterwegs“, sagte Kemper und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Das war heute allerbestes Reifenwechseltraining für die Boxenmannschaft. Vielen Dank an das Team Car Collection für die hervorragende Arbeit.“

Während das eineinhalbstündige Qualifying nur nass war, trocknete die Strecke während der Startaufstellung bereits ab. Hahn nahm als erster am Steuer Platz und entschied sich - wie die meisten Teams - für Regenreifen, denn die Eifel ist unberechenbar. Bereits nach zwei Runden stand jedoch der erste Reifenwechsel an, da die Strecke zunehmend abgetrocknete. Doch bereits nach vier Runden setzte erneut starker Regen ein, so dass auf Regenreifen zurück gewechselt werden musste.

Stephano übernahm auf Regenreifen die Rennmitte. Aber nach dem ersten Drittel des auf vier Stunden angesetzten Rennens trocknete es erneut ab und die Sonne kam sogar phasenweise zum Vorschein. Also wurde erneut auf Slicks gewechselt und Stephano konnte in dieser Phase die Tagesbestzeit fahren.

Als dritter Pilot kletterte Kemper ins Cockpit. „Ich entschied mich ebenfalls für Slicks, da die Strecke mittlerweile abgetrocknet war. Das Auto lief gut, die Reifenwahl stimmte, ich war sehr zufrieden. Doch dann setzte erneut Regen ein. Um auf Nummer sicher zu gehen, entschied ich mich für den Wechsel auf Regenreifen.“

Doch Kempers Entscheidung stellte sich bald als falsch heraus. „Die Runde zuvor auf Slicks war extrem rutschig und ziemlich unfallträchtig. Doch kaum hatte ich auf Regenreifen gewechselt, ließ der Regen wieder nach. Die Regenreifen waren schnell am Ende. Ich hatte starkes Untersteuern mit den profilierten Pneus auf überwiegend trockener Strecke.“

„Noch nie habe ich mich so sehr über Regen gefreut, als gegen Ende des Rennens erneut dunkle Regenwolken aufzogen. Warum dann eine Viertelstunde vor Schluss bei stärker einsetzendem Regen das Rennen abgebrochen wurde ist mir ein Rätsel. Das war eine klare Benachteiligung der Teams, die zu diesem Zeitpunkt auf Regenreifen unterwegs waren. Das gesamte Rennen war mal nass und mal trocken und für einen Abbruch gab es keinen erkennbaren Grund.“

Auf eindeutiges Wetter hofft das PoLe Racing Team beim nächsten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft am 29. September. Dann werden Wolfgang Kemper, Johannes Kirchhoff und Ingo Vogler sich das Porsche-Cockpit teilen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 29.Sep, 2013 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 8 - 28.09.13


Ausgesprochen zufrieden

Für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetals hätte das achte Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring kaum besser verlaufen können: Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit freuten sich Wolfgang Kemper (Menden) und Ingo Vogler (Schalksmühle) am Steuer des Porsche GT3-Cup über den siebten Rang von 16 Startern bei den Specials bis 4000 ccm. „Wir können mit dem heutigen Tage sehr zufrieden sein“, freute sich Kemper.

Schon im Qualifying deutete sich an, dass es ein positiver Tag für das PoLe-Team werden könnte. Vogler erzielte mit 8:59,404 Minuten eine neue Jahres-Bestmarke. „Es gab kaum gelbe Flaggen oder Ölspuren, das Qualifying hat richtig Spaß gemacht“, sagte Vogler. Und auch das Wetter spielte mit: Nach den zahlreichen Schauern vom letzten Mal präsentierte sich die Hocheifel sonnendurchflutet mit Spitzenwerten bis zu 16 Grad.

So viele Runden wie schon lange nicht mehr absolvierte Wolfgang Kemper. Der 60jährige nahm sowohl für das erste als auch für das letzte Drittel am Lenkrad Platz. Dabei drehte der Mendener in 9:24,975 Minuten eine neue persönliche Bestzeit, fuhr äußerst konstante Rundenzeiten und blieb insgesamt sieben Mal unter der Marke von 9:30. „Die Startphase klappte hervorragend und während des Rennens gab es heute relativ wenige Gelbphasen und Unfälle. Es hat richtig Spaß gemacht. So könnte es immer laufen!“

Die schnellste Rundenzeit im Rennen erzielte Vogler im Mittelteil in 9:01,170 Minuten. „Ein ganz großes Kompliment geht an Peter Schmidt und die Car Collection-Mannschaft für die exzellente Vorbereitung und Betreuung des Fahrzeuges. Wir hatten während des Rennens nicht das geringste Problem.“

Das sauerländer Team fuhr somit zum vierten Mal in diesem Jahr auf den siebten Klassenrang. Der bislang beste Saisonrang war Rang sechs beim Saisonauftakt. Und auch im Gesamtklassement wurde mit Platz 33 nur knapp die Saisonbestmarke (zweimal Rang 32) verfehlt.

Erfolgreiches Debüt im Flügeltürer für Kirchhoff

PoLe-Stammpilot Johannes Kirchhoff ging mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 erstmals auf dem Nürburgring an den Start. „Bei den 24 Stunden von Barcelona hatte ich Blut geleckt. Es interessierte mich, was ein GT3 Fahrzeug auf der Nordschleife für Möglichkeiten hat. Daher heute dieser Einsatz.“ Zusammen mit Klaus Koch (Erbach) und Peter Schmidt (Eltville) kam der Iserlohner auf Platz neun (von 15) in der von Profis dominierten GT3-Klasse.

„Noch fährt das Auto mehr mit mir als ich mit ihm“, sagte Kirchhoff nach dem Rennen. „Der SLS baut viel mehr Gripp auf als ein Cup-Auto, er lässt sich ganz anders fahren. Man muss sich langsam ans Limit herantasten und hierfür natürlich auch eine Menge Mut aufbringen. Mit einer Zeit von 8:56,138 Minuten bin ich für den ersten Einsatz sehr zufrieden. Da ich die letzten beiden Rennen verhindert bin, war das heute für mich ein versöhnlicher Saisonabschluss.“

Mit dem etatmäßigen Cup-Porsche geht das PoLe Racing Team wieder planmäßig am 12. Oktober an den Start gehen.
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