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VLN #2 (2004)
[VLN&24h] Peter Bonk (PB-)Per4mance

 
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 17.März, 2013 12:14    Titel: [VLN&24h] Peter Bonk (PB-)Per4mance Antworten mit Zitat

Peter Bonk und Ralf Kraus bilden Duo

Neuformierte Mannschaft PB-Per4mance setzt Opel Astra OPC in der VLN ein


„Wir sind zwar nicht mehr die Jüngsten, aber nur um die goldene Ananas wollen wir auch nicht mitfahren“, sagt der Kölner Ralf Kraus. Der 53jährige bildet zusammen mit dem zwei Jahre jüngeren Peter Bonk aus Münster in der bevorstehenden Saison der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ein Duo. Die beiden werden sich das Steuer eines brandneuen Opel Astra OPC in der neueingeführten Cup-Klasse teilen.

Die Vorbereitung und der Einsatz des Fahrzeuges erfolgen durch das neugegründete Team PB-Per4mance aus Münster. Zum Opel Astra OPC-Cup werden alle zehn Rennen zu Europas populärster Breitensportserie sowie das ADAC 24 Stunden-Rennen Mitte Mai gewertet.

„Wir sind der Überzeugung, dass Opel und dessen Partner Kissling ein hervorragendes Fahrzeug auf die Beine gestellt haben. Wir waren sofort von dem Preis-Leistungsverhältnis begeistert und haben nicht lange gezögert, einen solchen Astra OPC zu erwerben“, sagt Peter Bonk. „Mit Ralf Kraus bin ich in den letzten Jahren in der RCN oder VLN immer wieder mal zusammen gestartet. Jetzt spannen wir für eine komplette Saison zusammen und hierauf freue ich mich sehr!“

Dass Cup-Klassen besonders hart umkämpft sind, weiß Kraus. „Die Latte wird hier ganz schön hoch liegen, das ist uns bewusst. Unsere Routine wird uns sicherlich helfen, denn uns beiden ist klar, dass man ein Rennen nicht in der ersten Kurve gewinnt. Unser Ziel ist es, am Jahresende vielleicht unter den ersten drei Teams zu landen.“ Ob noch ein dritter Fahrer die beiden Stammpiloten unterstützen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die Auslieferung des Fahrzeuges für PB-Per4mance erfolgt am Freitag, den 8. März auf dem Nürburgring-Boulevard. Sollte das Wetter mitspielen, werden Bonk und Kraus am darauffolgenden Samstag mit dem Astra die RCN-Test- und Einstellfahrten bestreiten. Die offiziellen VLN-Testfahrten sind für Samstag, den 16. März angesetzt. Und richtig ernst wird es dann am 23. März mit dem ersten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Die Termine 2013:

09.03.2013: RCN Test- und Einstellfahrten
16.03.2013: VLN Test- und Einstellfahrten
23.03.2013: VLN 1
13.04.2013: VLN 2
27.04.2013: VLN 3
18.-20.05.13: ADAC 24h-Rennen
22.06.2013: VLN 4
20.07.2013: VLN 5
24.08.2013: VLN 6
14.09.2013: VLN 7
28.09.2013: VLN 8
12.10.2013: VLN 9
26.10.2013: VLN 10

weitere Infos unter: www.pb-per4mance.de


Zuletzt bearbeitet von Jörg Ufer am Mo 22.Apr, 2013 19:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 17.März, 2013 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Feierliche Übergabe im Blitzlichtgewitter

PB-Per4mance betreut zwei weitere Fahrzeuge von finnischen Trios

„Die Vorfreude ist groß, von mir aus kann es morgen losgehen“, sagte Peter Bonk nach Erhalt des brandneuen Opel Astra OPC am vergangenen Freitag am Nürburgring. Und der Teamchef von PB-Per4mance ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Der sieht schon im Stand schnell aus, ich kann es kaum erwarten, die ersten Runden zu drehen!“ Weitere 17 Fahrzeuge wurden ebenfalls an ihre neuen Besitzer ausgehändigt, abgerundet wurde der Event durch Workshops und Fototermine.

„Was bin ich froh, dass wir uns für den Opel Astra-Cup entschieden haben“, sagte Ralf Kraus. „Kissling Motorsport und Opel haben hier ein phantastisches Fahrzeug auf die Beine gestellt. Schon alleine die heutige feierliche Übergabe war eine blitzsaubere Leistung. Und wir haben gesehen, wer noch alles in dieser Klasse antritt. Das wird ´ne heiße Kiste, die Fans dürfen sich freuen.“ Nach über 7.000 Testkilometern erfolgte die Produktion der rund 300 PS starken Cup-Fahrzeuge.

Als dritter Mann wird Dominik Greb die Stammpiloten Bonk und Kraus unterstützen. „Ich freue mich, im Team von Peter Bonk zu starten“, sagte der Wülfrather, der im vergangenen Jahr am Steuer eines BMW 318iS seinen ersten Klassensieg in der VLN feierte. „Natürlich haben die beiden viel mehr Erfahrung als ich, aber ich bin davon überzeugt, dass wir drei ein starkes Trio sein werden.“

Extra aus Finnland war Seppo Lehtinen angereist, um sich sein neues Fahrzeug anzuschauen. Wie im Vorjahr, bildet der Skandinavier ein Team mit seinen Landsleuten Ilkka Kariste und Juha Karjalainen. Nachdem ihr bisheriges Team Kissling Motorsport im Opel Astra Cup keine Kundenfahrzeuge mehr betreuen darf, wechselt das Trio nun zu PB-Per4mance.

„Peter Bonk und seine Mannschaft sind seit über 20 Jahren hier am Nürburgring zu Hause“, sagte Lehtinen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und eine aufregende Motorsportsaison. Jetzt müssen wir zunächst das Auto kennen lernen und natürlich auch unsere Streckenkenntnisse verbessern. Aber das wird schon! Der heutige Tag war ein schönes Erlebnis, der Flug aus Finnland hat sich hierfür gelohnt!“

Seine finnischen Landsmänner Juha Hanonen, Heikki Liiri und Jari Nuoramo vertrauen ebenfalls auf die routinierte Mannschaft von PB Per4mance. „Die Betreuung von drei Opel Astra erfordert natürlich eine gute Organisation und Logistik“, weiß Teamchef Peter Bonk. „Aber dieser Herausforderung stellen wir uns gerne. Mit der Verständigung mache ich mir keine Sorgen. Englisch geht immer, ansonsten etwas Deutsch oder Finnisch und zur Not nehmen wir Hände und Füße!“
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 14.Apr, 2013 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 2-2013 / 13.04.13

Außer Spesen nicht viel gewesen

Für PB-Per4mance verlief der Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring alles andere als erfreulich. Mit den Plätzen elf und 15 sowie einem Ausfall in der Opel Astra Cup-Klasse wurden die definierten Ziele klar verfehlt. „Da war heute schon viel Pech im Spiel, aber das kann passieren“, sagte ein enttäuschter Teamchef Ulrich Neuser. „Jetzt wissen wir zumindest, das man mit einer Tankfüllung 8,95 Runden fahren kann … In zwei Wochen steht das nächste Rennen auf dem Programm und dann greifen wir wieder an.“

Nach dem Training herrschte noch Zuversicht bei allen drei Teams. Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen (alle Finnland) lenkten die Nummer 347 auf einen guten Startplatz sechs. Ralf-Peter Bonk (Senden), Ralf Kraus (Köln) und Dominik Greb (Wülfrath) kamen in der Nummer 346 auf Platz 12 und die drei Finnen Seppo Lehtinen, Ilkka Kariste und Juha Karjalainen nahmen das Rennen vom 15. Rang aus in Angriff.

Die erste Stunde des Vier-Stunden-Rennens verlief sehr erfolgreich. Nuoramo (347) lag auf Rang vier, Kraus (346) war bis auf den siebten Platz vorgefahren. Dann, in der siebten Runde, wurde der Finne Opfer eine Kollision. „Im Bereich Galgenkopf wollte ich den hinter mit fahrenden Astra von Jurek/Olivo vorbeilassen und ließ innen eine Lücke. Der dahinter folgende Astra versuchte ebenfalls mich zu überholen, doch für zwei Autos war dort kein Platz“, schilderte Nuoramo. „Er fuhr mir hinten rechts aufs Auto, ich flog ab und krachte in die Leitplanken.“ Das Rennen war beendet.

Nachdem Kraus das Steuer an Greb übergeben hatte, kämpfte dieser mit einem Mitbewerber um Rang fünf. Beide fighteten um jeden Zentimeter, mehrfach wechselte die Position und die vielen tausend Fans entlang der Strecke waren begeistert. „Dann blieb ich leider auf der Döttinger Höhe ohne Kraftstoff liegen“, ärgerte sich Greb. „Jetzt wissen wir, dass neun Rennrunden für eine Tankfüllung ein Umlauf zu viel sind.“ Über eine Viertelstunde ging verloren, ehe Bonk für das Schlussdrittel ins Cockpit kletterte und den Zielstrich schließlich als 15. von 18 Startern überquerte.

Der zweite finnische Astra mit der Nummer 348 wurde ebenfalls in der Anfangsphase von einem Mitbewerber am Heck getroffen. Hierbei ging aber zum Glück nur die Stoßstange zu Bruch. Die drei Skandinavier erreichten den Zielstrich nach einer fehlerfreien Fahrt auf einem guten elften Platz.

Voll des Lobes waren Team-Manager und alle Fahrer über das neuformierte Team PB-Per4mance. „Die Mannschaft hat sich erst über den Winter gebildet und heute hier bereits drei blitzsauber Opel Astra OPC an den Start gebracht, die nicht ein technisches Problem hatten“, sagte Neuser. „Auch wenn nicht viel Zählbares beim ersten Rennen heraus gekommen ist bin ich für die Zukunft sehr optimistisch. Wir sind auf einem guten Weg!“

Das nächste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, gleichzeitig die letzte Generalprobe für die ADAC 24 Stunden, findet am 27. April statt.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 22.Apr, 2013 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 1 - 20.04.13

Bester Zweiliter im Feld der 140 Starter

Ein eigentlich als Testeinsatz gedachter Start beim Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring wurde für PB-Per4mance zu einem vollen Erfolg: Peter Bonk (Senden) und Ralf Kraus (Köln) lenkten den Opel Astra OPC zum Klassensieg und auf den 18. Gesamtrang im Feld der 140 Starter. Das Duo war somit bestplatziertes Fahrzeug im gesamten Feld mit maximal zwei Liter Hubraum. „Unsere Fahrer haben einen tollen Job gemacht“, freute sich Team-Manager Ullrich Neuser.

Das Kompliment gaben die Piloten ans Team weiter. „Seit dem VLN-Rennen am letzten Samstag haben wir vieles am Auto verändert und umgebaut“, sagte Kraus. „Und absolut in die richtige Richtung: Der Astra hat richtig Spaß gemacht. Aufgrund der anderen Streckenvariante fehlen uns Referenzwerte zu den VLN-Rundenzeiten, aber ich denke, dass wir doch eine Sekunden schneller geworden sind.“

Der Kölner übernahm das Cockpit für die zweite Rennhälfte und drehte in 8.13 Minuten die schnellste Rundenzeit des Tages. Dieses würde auf der VLN-Variante ungefähr einer 9.36 Minuten entsprechen.

Peter Bonks Bestzeit als Startfahrer lag bei 8.18 Minuten. Allerdings hatte der 51jährige nicht eine freie Runde. „Die Strecke war ganz schön voll und dann gab es in den ersten Umläufen auch noch jede Menge Schrott und gelbe Flaggen. Besonders gefährlich war eine Kühlmittelspur im Bereich Wehrseifen. In der Hatzenbach hat ein Fahrzeug sogar leicht gebrannt.“ Unterm Strich war Bonk aber dennoch hochzufrieden. „Die nächsten Rennen können kommen, wir sind gut aufgestellt.“

Mit seinem zehnten RCN-Klassensieg feierte Peter Bonk ein kleines Jubiläum. Für Ralf Kraus bedeutete dieser Erfolg Klassensieg Nummer neun.

Für PB-Per4mance wird es bereits am nächsten Wochenende wieder ernst. Beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bringt das Team aus Münster – wie gewohnt - drei Opel Astra OPC an den Start.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 28.Apr, 2013 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 3 - 27.04.13

Alle drei Fahrzeuge in den Top Ten

Beim dritten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring belegten die drei Opel Astra OPC des Teams PB-Per4mance die Plätze sechs, acht und neun. „Im Fußball würde man von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprechen“, sagte Team-Manager Ullrich Neuser. „Mit allen drei Fahrzeugen in den Top 10 haben wir unser wichtigstes Ziel erreicht. Bei diesen Witterungsbedingungen muss ich unseren neun Piloten ein Kompliment aussprechen, denn sie haben die Astras heil ins Ziel gebracht.“

Für das beste Ergebnis der Mannschaft aus Münster sorgte der intern „Team Finnland 1“ genannte weiß-grüne Bolide. Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen belegten den sechsten Platz im Feld der 20 Starter. Bereits im Qualifying hatte das Trio ebenfalls den sechsten Startplatz herausgefahren. Startfahrer Hannonen legte den Grundstein zum Erfolg, Liiri übernahm den Mittelstint und Nuoramo erhöhte am Ende nochmal den Druck auf den Vordermann. Doch im Ziel fehlten rund 31 Sekunden auf Rang fünf. Neuser: „Man merkt, dass die Jungs aus dem Rallyesport kommen. Das heutige Wetter mit viel Regen kam ihnen sehr entgegen. Sie haben einen guten Job gemacht, Glückwunsch!“

Im weiß-gelben Opel Astra folgte „Team Finnland 2“ mit Seppo Lehtinen, Ilkka Kariste und Juha Karjalainen auf Platz acht. Alle drei kommen mit der Strecke und dem Fahrzeug immer besser zurecht und mit Rang sieben wurden die eigenen Erwartungen übertroffen. „Für einen echten Finnen kann die Straße nicht rutschig genug sein. Die drei wissen, dass sie mit ihren Landsleuten im Schwesterfahrzeug normalerweise nicht mithalten können. Aber heute hat alles gepasst, Daumen hoch“, freute sich Ulli Neuser.

Einzig das Abschneiden der eigentlichen Speerspitze mit den Fahrern Ralf-Peter Bonk (Senden), Ralf Kraus (Köln) und Dominik Greb (Wülfrath) sorgte für Stirnrunzeln beim Team-Manager. „Hier müssen wir genau analysieren, warum wir das Tempo an der Spitze nicht mitgehen können. Das Set-Up war identisch mit dem der erfolgreichen RCN-Veranstaltung am letzten Wochenende. Vielleicht passt dieses aber nur im Trockenen und nicht im Nassen.“

Ralf Kraus hatte bereits nach dem Qualifying betont, dass er lieber im Trockenen fahren würde. „Regen ist nicht so ganz meine Welt. Und Ralf-Peters auch nicht. Deshalb fährt Dominik den Start, aber wir werden alle sehr vorsichtig zu Werke gehen.“ Mehr als Platz neun bei 20 Startern war somit für die drei Deutschen dieses Mal nicht möglich.

Europas populärste Breitensportserie macht jetzt eine achtwöchige Pause. Das vierte Saisonrennen startet am Samstag, den 22. Juni.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 13.Mai, 2013 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschau 24h 2013

Podium im Astra-Cup für PB-Per4mance das Ziel

PB-Per4mance aus Münster freut sich auf das ADAC 24-Stunden-Rennen. „Auch wenn dieses Rennen nicht zum Astra OPC-Cup gewertet wird, sind wir dabei und streben ein gutes Ergebnis an“, sagt Team-Manager Ulli Neuser. Am Steuer des Opel Astra OPC werden sich Ralf Kraus (Köln), Seppo Lehtinen (Finnland), Andreas Schwarz (Obernburg) und Jens Bombosch (Siegen) abwechseln.

Im Gegensatz zur Langstreckenmeisterschaft setzt die Mannschaft von Teameigner Peter Bonk nur einen statt der gewohnten drei Opel Astra ein. „Würde das Rennen zum Cup zählen, wären wir sicherlich in voller Stärke dabei. Aber so steht für uns der Spaß im Vordergrund, das Schnuppern der einmaligen Atmosphäre und einfach der Wunsch, beim Rennen des Jahres dabei zu sein“, sagt Bonk.

Von den sechs finnischen Stammpiloten wollte sich Seppo Lehtinen die 24 Stunden nicht entgehen lassen. „Wir haben unsere Rallies und Sprungkuppen, ihr die Nordschleife und dieses Rennen. Das muss man erlebt haben, hier will ich dabei sein. Ich freue mich riesig auf das Wochenende und mit Peter, Ralf und Ulli haben wir ja drei Nordschleifen-Strategen an Bord.“

Andreas Schwarz ist normalerweise auf heckgetriebenen BMW in der RCN unterwegs. Mit einem 318iS gab es 2011 sogar einen 24h-Klassensieg bei den Produktionswagen bis 1850 ccm. „Sicherlich muss ich mich auf den Astra erst einmal einschießen, aber da mache ich mir keine Sorgen. Der Cup-OPC soll sich sehr gutmütig verhalten und Frontantrieb liegt mir eigentlich auch.“

Ralf Kraus feiert heuer mit seinem zehnten Start ein kleines Jubiläum. 2009 konnte der Kölner zusammen mit Thomas Haider, Rainer Kutsch und Christian Jacobsen im BMW 330 Diesel sogar einen Klassensieg feiern. „Die Nordschleife und das ganze Drumherum sind schon irre. Solange man gesund und munter ist, sollte man dabei sein. Der Klassensieg wird gegen den Teichmann-Opel mit den Fritzsches sehr schwer, aber aufs Podium wollen wir schon fahren.“

Sein 24h-Debüt wird Jens Bombosch feiern, der seit einigen Jahren erfolgreich in der RCN und in der VLN an den Start geht. Beim letzten RCN-Lauf fungierte Bombosch bereits als Instruktor für dmsj-Youngster Yannick Steinbrenner. „Mit dieser Teilnahme geht für mich ein Traum in Erfüllung. Für mich gilt, erst einmal ankommen und dann sehen, wo wir stehen. Mit PB-Per4mance habe ich ein super Team im Rücken, da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!“
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mi 22.Mai, 2013 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24h 2013

Geschraubt, gekämpft, gewertet!

Am Ende lagen sie sich in den Armen: Ralf Kraus (Köln), Seppo Lehtinen (Finnland), Andreas Schwarz (Obernburg) und Jens Bombosch (Siegen) sahen mit dem Opel Astra OPC von PB-Per4mance das Ziel beim ADAC 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und belegten den fünften Rang im Astra-Cup. Team-Manager Ulli Neuser war stolz auf die gesamte Mannschaft: „Unser Team hat nie aufgegeben und bis zuletzt gekämpft. Ein Kompliment gebührt vor allem Andreas und Jens, die zuvor noch keine Runde mit unserem Fahrzeug gedreht hatten.“

Das Team aus Münster erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Nach problemlosem Qualifying nahm Kraus bei seinem zehnten 24h-Rennen als erster am Volant Platz. Bei herrlichem Frühsommerwetter konnte der Routinier gleich in der Startrunde diverse Plätze gutmachen. Im zweiten Umlauf kam es im Bereich Aremberg zu einer folgenreichen Kollision.

„Ein Argentinier mit einem VW Golf fuhr recht langsam, dahinter bildete sich eine kleine Gruppe. Wir waren mit drei bis vier Fahrzeugen eng beisammen, teilweise nebeneinander. Er musste einem anderen ausweichen und hat dabei mich getroffen. Leider wurde hierbei die Hinterachse beschädigt“, erklärte Kraus, der später in der Box auch den Golf-Fahrer aufsuchte. Beide einigten sich auf einen “typischen Rennunfall“.

„Ich war in der Box, weil er wenige hundert Meter nach der Kollision im Bereich Fuchsröhre noch fürchterlich abgeflogen ist und ich glaubte, dass er sich dabei vielleicht verletzt hat. Als Folge des Unfalls ist bei ihm irgendwas an der Aufhängung gebrochen.“ Der Kölner erreichte zum Glück aus eigener Kraft die Boxen, wo die Mechaniker in nur 25 Minuten die Hinterachse tauschten. „Dafür gab es auch ein Lob von den Opel-Verantwortlichen“, freute sich Neuser.

Kurz vor Ende der vierten Stunde setzte Regen ein, der immer heftiger wurde und die Rennleitung zwei Stunden später veranlasste, aufgrund der katastrophalen Sichtverhältnisse das Rennen zu unterbrechen. Nach neun Stunden Pause ging es morgens um 8 Uhr bei deutlich weniger Regen weiter und im Ziel war es dann sogar wieder trocken.

„Der Abbruch geht vollkommen in Ordnung“, bestätigte Kraus und hatte noch eine Anekdote auf Lager: „Durch den Nebel und die Wasserschwaden der GT3s beschlug die linke Seite meiner Frontscheibe von innen. Ich war in Rechtskurven einer der Schnellsten, konnte aber für Linkskurven keine Einlenkpunkte mehr erkennen …“

Am Sonntagmorgen um kurz nach 11 Uhr wurde Lehtinen bei der Anfahrt zum Schwedenkreuz von einem Renault Clio regelrecht abgeschossen. „Ich war deutlich schneller und zu 90 Prozent auch schon an ihm vorbei, als der herüberzieht und mir auf die Ecke fährt“, schilderte der Finne, dessen Aussage durch Videoaufnahmen belegt wurde. Der Astra und der Clio drehen sich mehrfach und krachen in die Leitplanken. Die nun verschmutzte Strecke wird sogar den beiden nachfolgenden Mercedes SLS, darunter auch dem späteren Gesamtsieger, zum Verhängnis. Beide touchieren ebenfalls leicht die Leitplanken.

Mit dem waidwunden Astra erreichte zum Glück auch der Finne aus eigener Kraft die Box. Neben dem erneuten Hinterachsenwechsel standen dieses Mal noch umfangreichere Arbeiten an. „Wir kämpfen so lange, bis es bei Opel keine Hinterachsen mehr gibt“, sagte Neuser mit einem Augenzwinkern. Erneut leistete die Crew rund um Teameigner Peter Bonk Großartiges, der Fronttriebler kehrte ins Rennen zurück und wurde mit 15 Runden Rückstand auf den Klassensieger sogar noch gewertet.

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren Hundt & Mross Zeitarbeit (Olpe), Esta Rohr (Siegen), Nassau Advisors (Siegen), Porsche Zentrum (Oldenburg), Rothstein & Rothstein Steuer- und Wirtschaftsberatung (Waldbröl) und der Bäckerei Kraus www.unwiderstehlich-gut.de (Köln).
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 23.Jun, 2013 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 4 - 22.06.13


Ein trauriger Tag für PB-Per4mance

Der vierte Saisonlauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endete traurig: Nach etwas mehr als zwei Stunden des auf vier Stunden angesetzten Rennens brach Opel Astra-Pilot „Wolf Silvester“ hinterm Lenkrad zusammen und rollte im Bereich Schwalbenschwanz aus. Der 55jährige zweifache Meister konnte nicht mehr reanimiert werden und verstarb noch an der Rennstrecke. Das Rennen wurde daraufhin vorzeitig beendet.

„Das ist für uns alle noch unfassbar, wir haben einen Freund verloren. Unser Mitgefühl gebührt seiner Familie“, sagte Teameigner Ralf-Peter Bonk im Namen von PB-Per4mance. „Ich selber bin mit Wolf in den letzten 15 Jahren etliche Rennen zusammengefahren. Er war ein prima Kerl, ein fairer Sportsmann durch und durch. Ich werde ihn sehr vermissen.“

Das sportliche Geschehen geriet aufgrund des tragischen Ereignisses natürlich in den Hintergrund. Wie gewohnt, setzte PB-Per4mance drei Opel Astra OPC in der Cup-Klasse ein.

Für das beste Ergebnis sorgten Ralf-Peter Bonk (Senden), Ralf Kraus (Köln) und Dominik Greb (Wülfrath), die nach 14 Runden auf dem achten Platz von 19 Startern gewertet wurden. Das Trio beklagte lediglich eine beschädigte hintere Stoßstange. „In einer Code 60-Phase hat ein Audi R8 wohl die gelben Flaggen etwas spät gesehen und ist aufgefahren“, schilderte Kraus.

Größer war der Schaden am Fahrzeug der drei Finnen Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen. Im Verlauf der sechsten Runde verlor Liiri ausgangs Fuchsröhre die Kontrolle über den Astra und krachte rechts in die Leitplanken. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich.

Ihre Landsleute Seppo Lehtinen, Ilkka Kariste und Juha Karjalainen beklagten bereits im Training einen Unfall. Im Bereich Schwalbenschwanz war Kariste von der Piste abgekommen und hatte den Opel etwas kaltverformt. „Ein großes Lob gebührt unserer Mechaniker-Mannschaft, die das Fahrzeug bis zum Start instandsetzen konnte“, war Team-Manager Ullrich Neuser stolz. Das Trio musste aus der Boxengasse nachstarten, konnte sich im Rennverlauf aber immerhin noch auf Rang 13 vorkämpfen.

Europas populärste Breitensportserie macht jetzt eine vierwöchige Pause. Das fünfte Saisonrennen startet am Samstag, den 20. Juli.


Zuletzt bearbeitet von Jörg Ufer am Mi 24.Jul, 2013 20:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mi 24.Jul, 2013 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 5 - 20.07.13

Knapp am Podium vorbei

Was für ein Finale, was für ein Pech beim fünften Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring: Bis in die letzte Runde hinein kämpft PB-Per4mance um einen Podiumsrang in der Opel Astra-Klasse, doch dann geht 500 Meter vor dem Ziel der Kraftstoff aus. „Wir haben gepokert und leider knapp verloren“, ärgerte sich Team-Manager Ullrich Neuser. „Mit der Leistung des gesamten Teams und allen Fahrern können wir heute dennoch sehr zufrieden sein. Es ist unterm Strich unser bestes Saisonergebnis.“

Wie gewohnt, setzt PB-Per4mance drei Opel Astra OPC in der gleichnamigen Klasse ein. Die Speerspitze bilden einmal mehr die drei Finnen Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen. Mit einer Zeit von 9.29,519 Minuten wird im Qualifying nicht nur erstmals die 9.30er-Marke unterboten, sondern im Feld der 19 Teams bedeutet dieses Startplatz vier.

Während der vier Stunden Renndistanz hält sich das Trio immer in der Spitzengruppe auf. Zum großen Showdown kommt es kurz vor Schluss. Heikki Liiri liegt zu Beginn der letzten Runde nur 17 Sekunden hinter dem Drittplatzierten zurück. „Wir wissen allerdings, dass wir vielleicht Probleme mit der Spritmenge bekommen werden“, befürchtet Neuser. „Wie es bei den anderen aussieht können wir natürlich auch nicht sagen. Normalerweise kann man keine neun Rennrunden mit einer Tankfüllung absolvieren.“

Leider bewahrheiten sich Neusers Befürchtungen und Liiri bleibt in der Hohenrain-Schikane rund 500 Meter vor dem Ziel stehen. Statt Rang vier leider eine Nicht-Wertung, denn der Zielstrich muss aus eigener Kraft nach dem Gesamtsieger überquert werden.

Für das beste Ergebnis sorgen somit zum zweiten Mal in Folge Ralf-Peter Bonk (Senden) und Dominik Greb (Wülfrath), die nach 24 Runden auf dem sechsten Platz abgewinkt werden. Keinerlei Probleme haben auch die drei Finnen Seppo Lehtinen, Juha Karjalainen und Jani Joensuu, die als Achte ebenfalls in die Top Ten fahren.

Europas populärste Breitensportserie macht jetzt eine fünfwöchige Sommerpause. Das sechste Saisonrennen, welches über die Distanz von sechs Stunden gehen wird, startet am Samstag, den 24. August.
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BeitragVerfasst am: Mo 26.Aug, 2013 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 6 - 24.08.13


Sisu: Echte Finnen brauchen keine Regenreifen!

Mit Rang fünf in der Opel Astra-Cupklasse freuten sich die Finnen Seppo Lehtinen, Juha Karjalainen, Illka Kariste und Hannu Luostarinen über ihr bestes Saisonergebnis. Bei sich häufig ändernden und somit schwierigen Witterungsbedingungen zeigte das Quartett eine fehlerfreie Leistung und verpasste Rang vier nur um 2,091 Sekunden. Die anderen beiden Opel Astra von PB-Per4mance mussten leider vorzeitig mit technischen Problemen abgestellt werden.

„Auf unsere vier Finnen in der Startnummer 348 können wir richtig stolz sein“, freute sich Team-Manager Ullrich Neuser. „Dank der richtigen Taktik und einer fabelhaften fahrerischen Leistung war dieser Erfolg nur möglich.“

Ilkka Kariste hatte die Rolle des Startfahrers übernommen und außer ein paar leichten lokalen Schauern blieb es trocken. Juha Karajalainen freute sich dann über einen komplett trockenen Stint. Nachdem Seppo Lehtinen das Volant übernommen hatte setzte Regen ein, der von Runde zu Runde stärker wurde.

„Nahezu alle anderen Teilnehmer steuerten zu dieser Zeit die Boxen an und ließen Regenreifen montieren. Aber Seppo wollte nicht. Zum Ende jeder Runde habe ich ihn über Funk immer gefragt und er antwortete grundsätzlich: No, one more lap!“ Lehtinen kam hierbei seine Erfahrung aus dem Rallyesport zu Gute. Und natürlich sind Finnen für ihre immense innere Ruhe, Zähigkeit und Ausdauer bekannt, die in der Landessprache als „Sisu“ bezeichnet wird.

Während Wettbewerber wenig später wieder auf Slicks, dann erneut auf Regenreifen und für das Ende vielleicht sogar wieder Slicks montierten, blieb der PB-Per4mance-Opel Astra permanent auf profillosen Pneus. Auch als Hannu Luostarinen den Schlussstint übernahm. In der letzten Rennrunde knöpfte der Finne dem Viertplatzierten sogar 23 Sekunden (!) ab, dennoch reichte es nicht ganz.

„Ich denke, wir waren heute das einzige gewertete Fahrzeug im Ziel, welches während der kompletten sechs Stunden mit Slicks bestückt war. Echte Finnen brauchen halt keine Regenreifen! Die Leistung unserer Piloten ist daher nicht hoch genug zu bewerten, ich bin stolz auf diese Mannschaft!“

Die beiden Schwesterfahrzeuge kamen zunächst gut aus den Startlöchern. Dominik Greb drehte am Steuer der Nummer 346 in 9.30,807 Minuten eine neue Jahres-Bestmarke und hielt sich ebenso im vorderen Drittel der Klasse auf wie Juha Hannonen in der Nummer 347, der in 9.31,047 Minuten nur unwesentlich langsamer war.

Innerhalb von wenigen Minuten war dann für beide das Rennen gelaufen: Am Ende der siebten Runde wollte Greb planmäßig an Peter Bonk übergeben, als eine defekte Wasserpumpe für viel zu hohe Motortemperaturen sorgte. Kurz vor dem Ende der achten Runde strandete Hannonen in der Hohenrain-Schikane mit leerem Tank. Neuser: „Das mit der Wasserpumpe gehört leider zum Motorsport dazu. Das ist Pech. Das Tankproblem beim zweiten Finnland-Astra wurmt mich allerdings schon gewaltig, da es ja nicht zum ersten Mal auftritt. Dieser Sache müssen wir zusammen mit dem Kooperationspartner Kissling Motorsport dringend nachgehen.“

Das siebte Saisonrennen zur populärsten Breitensportserie Europas findet am 14. September statt. PB-Per4mance wird dann erneut mit die Opel Astra OPC an den Start gehen.
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: So 15.Sep, 2013 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 7 -14.09.13


Zwei lachende und ein weinendes Auge

Die beiden finnischen Opel Astra-Teams von PB-Per4mance überzeugten erneut: Beim siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und vielfach wechselnden Witterungsbedingungen sahen die beiden skandinavischen Trios auf den Plätzen vier und neun des mit 18 Startern hart umkämpften Markenpokals das Ziel.

„Ein dickes Paljon Kiitoksia, wie es in der Landessprache heißt, muss ich unseren finnischen Piloten aussprechen“, freute sich Team-Manager Ullrich Neuser. „Erneut ein super Ergebnis bei viel Regen und natürlich ohne Regenreifen! Schade, dass wir mit unserem dritten Fahrzeug schon früh Pech hatten.“

Damit war Dominik Greb gemeint, der bereits in der Startrunde an einem vermeintlich ungewöhnlichen Streckenabschnitt verunfallte. „Im Bereich zwischen Adenauer-Forst und Metzgesfeld bemerkte ich einen sprunghaften Anstieg der Wassertemperatur in den roten Bereich“, schilderte Greb die Entstehung einer Kettenreaktion. „Ich nahm sofort den Fuß vom Gas, um größeren Schaden für das Triebwerk zu vermeiden.“

Der nachfolgende Opel Astra wurde hiervon derart überrascht, dass es zu einem Auffahrunfall kam, in dessen Folge der PB-Pilot in die Leitplanken krachte. Neuser: „Das war einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände, so etwas kann passieren. Wir fanden auch sehr fair, dass sich der andere Fahrer wenig später bei uns nach dem Gesundheitszustand von Dominik erkundigt hat. Im Opel Astra-Cup stimmt das Klima, es wird fair miteinander umgegangen. So soll es sein!“

Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen setzten während der kompletten Renndistanz ausschließlich auf geschnittene Slicks und lagen damit goldrichtig. Klassenrang vier und nur 3.28 Minuten Rückstand auf den Sieger waren der verdiente Lohn. Auch die Teamkollegen Hannu Luostarinen und Ilkka Kariste entschieden sich für geschnittene Slicks. Nicht so Schlussfahrer Seppo Lehtinen, der noch die guten Erfahrungen vom Sechs-Stunden-Rennen im Hinterkopf hatte. „Echte Slicks“ war die klare Anweisung. Da war sie wieder, die finnische „Sisu“ …

Bereits in zwei Wochen (28.9.) steht das nächste Saisonrennen auf dem Programm. PB-Per4mance möchte dann gerne an die guten Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen – am liebsten mit allen drei Fahrzeugen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Do 03.Okt, 2013 9:59    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 8 - 28.09.13

Das erste Podium ist nur noch eine Frage der Zeit

Die Finnen Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen sorgten erneut für ein gutes Ergebnis von PB-Per4mance aus Senden: Im mit 18 Fahrzeugen hart umkämpften Opel Astra-Markenpokal belegte das Trio mit der Start-Nummer 347 zum zweiten Mal in Folge den vierten Platz. Ralf-Peter Bonk (Senden), Ralf Kraus (Köln) und Dominik Greb (Wülfrath) lenkten die Nummer 346 auf einen guten siebten Platz. Lediglich Seppo Lehtinen, Ilkka Kariste und Hannu Luostarinen mussten den zweiten „Finnland-Astra“ vorzeitig abstellen.

Nachdem die letzten beiden Rennen von Regenschauern gekennzeichnet waren, zeigte sich der Eifelkurs dieses Mal von seiner besten Seite. Die Sonne schien fast pausenlos und am frühen Nachmittag wurden sogar 16 Grad erreicht. Während bei den meisten Piloten und Fans das Wetter auf positives Echo stieß, bedauerten die sechs skandinavischen PB-Piloten den trockenen Asphalt. Echte Finnen brauchen halt rutschige Bedingungen …

„Ein großes Kompliment geht erneut an Jari, Heikki und Juha für die tolle Leistung“, sagte Team-Manager Ullrich Neuser. „Die Jungs sind auch im Trockenen richtig gut. Das erste Podium ist wirklich nur noch eine Frage der Zeit. Das Trio lag zwischenzeitlich sogar auf Platz drei, musste sich am Ende aber mit etwas mehr als einer Minute Rückstand geschlagen geben. Mit dem nötigen Rennglück feiern die dieses Jahr noch ihr erstes Treppchen, da bin ich mir sicher!“

Nach zwei Ausfällen in Folge waren Bonk, Kraus und Greb mit dem siebten Platz in der Nummer 346 zufrieden. „Das Wichtigste ist: Wir sind ohne Beule im Ziel“, freute sich Bonk. „Leider habe ich in der Startphase früh den Anschluss an die Klassenspitze verloren, weil ich hinter einem Porsche Cayman aus einer anderen Klasse festhing. Da ich mehr ein taktischer Langstreckenfahrer als ein Markenpokalkämpfer bin, habe ich keine Harakiri-Aktion gestartet. Aber der Zug nach vorn war abgefahren.“

Ihren ersten Ausfall der Saison mussten Lehtinen, Kariste und Luostarinen in der Nummer 348 hinnehmen. Drei Runden vor Schluss stellte Letztgenannter den Boliden auf der Döttinger Höhe ab. „Aufgrund von nachlassender Motorleistung habe ich das Triebwerk lieber ausgeschaltet, um größeren Schaden zu verhindern. Schade, sonst wären wir mit allen drei PB-Opel in die Top Ten gefahren.“

Am 12. Oktober findet das neunte und vorletzte Saisonrennen zur populärsten Breitensportserie Europas statt. PB-Per4mance wird dann erneut mit allen drei Opel Astra OPC an den Start gehen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 13.Okt, 2013 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 9 -12.10.13

Erstes Podium für PB-Per4mance

Bestes Saisonergebnis für PB-Per4mance: Beim neunten und vorletzten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft fuhren die drei Opel Astra OPC des Sendener Teams im gleichnamigen Markenpokal auf die Plätze zwei, vier und neun. Die Finnen Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen verpassten hierbei den Sieg nur um 16,316 Sekunden.

„Unser Aufwärtstrend der letzten Rennen hat sich weiter fortgesetzt“, freute sich Team-Manager Ullrich Neuser. „Alle drei Crews haben einen fehlerfreien Job abgeliefert und Top-Ergebnisse ohne das kleinste Problem erreicht. Heute ist der bislang erfolgreichste Tag in der Geschichte von Peter Bonk-Per4mance.“

Bei perfekten äußeren Bedingungen – kalt und trocken, anfänglich sogar mit Sonnenschein – kämpften Nuoramo, Liiri und Hannonen vom ersten Meter an mit um den Sieg in der mit 15 Fahrzeugen stark besetzten Klasse. Nach zuletzt zwei vierten Plätzen fuhren die drei Finnen dieses Mal bis auf Platz zwei vor mit nur wenigen Sekunden Rückstand. „Wie auch der Sieger haben wir am Ende gepokert und sind neun Runden am Stück gefahren. Der Kraftstoff hat gereicht, unser Risiko hat sich ausbezahlt“, sagte Schlussfahrer Nuoramo.

Platz vier bedeutete für Peter Bonk (Senden), Ralf Kraus (Köln) und Dominik Greb (Wülfrath) ebenfalls das beste Saisonergebnis. „Wir haben mit dem Set-Up in die richtige Richtung gearbeitet“, sagte Kraus. „Ich bin sehr zufrieden. Das Podium war noch außer Reichweite, aber vielleicht klappt es beim nächsten Rennen.“ Seppo Lehtinen, Juha Karjalainen und Ilkka Kariste komplettierten im intern Finnland-2 genannten Opel Astra als Neunte das sehr gute Teamergebnis.

„Mein Fazit für heute fällt sehr positiv aus“, sagte Neuser. „Unser erstes Podium war lange fällig und ich bin stolz auf unsere Fahrer, die sich nicht den kleinsten Fehler erlaubt haben. Unsere drei deutschen Fahrer hätten vielleicht auch mit ums Podium kämpfen können. Doch aufgrund der Tanksituation war dieses zumindest heute nicht möglich. Alle drei Fahrzeuge werden an der gleichen Säule betankt. Das mittlere unserer drei Teams kommt somit schon nach der siebten Runde herein, ein kurzer Splash-and-Dash vor dem Ende ist somit unausweichlich.“

Hochmotiviert wird PB-Per4mance in zwei Wochen zum Saisonfinale anreisen. „Noch ein Podium zum Saisonabschluss wäre doch schön“, hofft Ulli Neuser.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 28.Okt, 2013 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 10 - 26.10.13


Erst kein Glück und dann noch Pech gehabt

„Unsere Mechanikermannschaft hat heute das mit Abstand größte Lob verdient, was man aussprechen darf“, war PB-Per4mance Team-Manager Ullrich Neuser stolz auf seine Truppe. „Ohne deren Einsatz hätten alle drei Opel Astra nicht das Ziel gesehen. So aber konnten wir mit den Plätzen acht, neun und elf noch Schadensbegrenzung betreiben.“

Von den drei Startfahrern Dominik Greb (Wülfrath, #347), Heikki Liiri (Finnland, #348) und Juha Karjalainen (Finnland, #349) kam in der Anfangsphase eindeutig der Deutsche mit den feuchten Mischverhältnissen am besten zurecht. Nach vier Runden steuerte Greb auf Platz vier liegend von 15 Teilnehmern innerhalb der Astra-Cup-Klasse die Boxen an, um von Regenreifen auf Slicks zu wechseln.

Schon in der nächsten Runde zerplatzten dann die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung. „Die Antriebswelle vorne rechts quittierte ihren Dienst“, erklärte Greb. „Zum Glück konnte ich noch aus eigener Kraft und in langsamer Fahrt die Boxen erreichen.“ Innerhalb von nur drei Minuten konnte die Antriebswelle gewechselt werden, doch insgesamt kostete das Malheur rund 12 Minuten. Für Greb und seine Teamkollegen Ralf Kraus (Köln) und Jürgen Meyer (Westerkappeln) war nicht mehr als der neunte Rang möglich, zumal in der Schlussphase auch noch das Radlager vorne rechts drohte festzufressen.

Nach zuletzt zwei vierten und einem zweiten Rang hatten sich Jari Nuoramo, Heiki Liiri und Juha Hannonen schon Hoffnungen auf einen Podestplatz gemacht. Mit geschnittenen Slicks in der Anfangsphase hatte das Trio vermeintlich auch die richtige Wahl getroffen. Doch gegen einen technischen Defekt waren sie nicht gefeilt. Ab der achten Runde beklagte Nuoramo Leistungsverlust, nach dem zehnten Umlauf parkte der Opel Astra dann vor der Box. Diagnose: Loch im Turboschlauch. Inmitten heißer Aggregate konnte das Bauteil ausgetauscht werden, doch etwas mehr als zehn Minuten gingen verloren. Somit nur Platz acht für die Nummer 347.

Noch mehr Standzeit beklagten Seppo Lehtinen, Juha Karjalainen und Ilkka Kariste in der Nummer 348. In der achten Runde kam Lehtinen im Bereich der Auffahrt Nordschleife von der Strecke ab und krachte in eine Betonmauer. Zwar konnte der Finne noch aus eigener Kraft und in langsamer Fahrt die Boxengasse erreichen, doch die Hinterachse war zu beschädigt, zum weiterzufahren. Nach rund 30 Minuten Standzeit ging es mit neuer Hinterachse weiter und die Drei wurden schließlich noch als Elfter abgewinkt.

Neben den drei etatmäßigen Opel Astra betreute PB-Per4mance noch zwei weitere Fahrzeuge. Hierbei gab es keine außerplanmäßigen Stopps und beide erreichten das Ziel. Torsten und Dietmar Hasselwander (Waiblingen/Birr, Renault Clio) fuhren auf Rang acht von elf, Peter Bonk/Steffen Höber/Tim Neuser (Senden/Adenau/Netphen) kamen auf den fünften Platz von neun Startern.

In der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring geht es erst wieder im März 2014 weiter. Auch PB-Per4mance wird dann wieder mit von der Partie sein.
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