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Elefanten (2003)
[RCN&VLN&24h] dmsj-Youngster-Racing-Team 2014

 
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: Di 02.Okt, 2012 17:31    Titel: [RCN&VLN&24h] dmsj-Youngster-Racing-Team 2014 Antworten mit Zitat

Jetzt bewerben für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2014

Sichtungslehrgang auf dem Hockenheimring

Am 11. und 12. November ist es soweit: Auf dem Grand-Prix-Kurs in Hockenheim werden bei einem Sichtungslehrgang die vier Kandidaten ausgewählt, die als dmsj-Youngster-Racing-Team das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2014 bestreiten werden. Bis dahin werden die Nachwuchspiloten in der Rundstrecken-Challenge (RCN) und der Langstreckenmeisterschaft (VLN) für das große Highlight ausgebildet. Beide Nürburgringserien sind Partner des dmsj-Projektes genauso wie das „Team FahrWerk“, welches die RCN-Einsätze vor Ort übernehmen wird.

Talentierte Piloten mit einer gewissen Erfahrung im Motorsport können sich unter www.dmsj.org bewerben. Geeignete Kandidaten im Alter von 18 bis 20 Jahren (Jahrgang 1993 bis 1995) werden eine Einladung zum dmsj-Sichtungslehrgang erhalten. In Hockenheim nehmen die Nachwuchspiloten nicht nur an einer dmsj-Sichtung teil, sondern absolvieren zugleich einen Fahrer-Lizenzlehrgang (Kosten: 495 Euro). Dabei erhalten die Piloten am ersten Tag eine umfassende theoretische Schulung – inklusive schriftlicher Prüfung.

Am folgenden Tag wird unter anderem ein Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der Strecke unter Anleitung von Marc Hennerici, dem ehemaligen Privatfahrer-Weltmeister der WTCC, absolviert. Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs stehen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm, um die vier Kandidaten für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2014 auszuwählen.


Zuletzt bearbeitet von Jörg Ufer am Do 19.Sep, 2013 7:47, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
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BeitragVerfasst am: Fr 23.Nov, 2012 0:05    Titel: Antworten mit Zitat

Fahrerquartett für das dmsj Youngster-Racing-Team 2014 ausgewählt

Die vier Piloten des dmsj Youngster-Racing-Teams 2014 stehen fest: Yannick Steinbrenner (Mandelbachtal), Sandro Marsani (Hattingen), Christoph Wohlfart (Heppenheim) und Dominik Busch (Trendelburg) wurden bei einem zweitägigen Sichtungslehrgang auf dem Hockenheimring als Förderkandidaten ausgewählt. Das große Ziel für die Youngsters wird die Teilnahme am ADAC 24 Stunden-Rennen 2014 sein.

Bereits zum dritten Mal startete die deutsche motor sport jugend des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) das Projekt Youngster-Racing-Team und erneut war das Interesse groß. Ausgerichtet und organisiert wurde der Sichtungslehrgang durch die Motorsport-Akademie. Unter der Leitung des dmsj Leistungssport-Beauftragten Christopher Bartz erhielten alle Bewerber am ersten Tag zunächst eine umfassende theoretische Schulung und legten anschließend eine schriftliche Prüfung ab.

Am folgenden Tag absolvierten sie unter anderem einen Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der aktuellen Formel 1-Rennstrecke unter Anleitung der erfahrenen Instruktoren Marc Hennerici, Tobias Neuser (beide Jury), Tim Scheerbarth (VLN), Ralf Kraus (RCN) und Ulrich Neuser (Team Fahrwerk).

Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs, der von der Hockenheimring GmbH unterstützt wurde, standen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm, um die vier Sieger für das dmsj Youngster-Racing-Team 2014 auszuwählen. Dabei setzten sich Yannick Steinbrenner, Sandro Marsani, Christoph Wohlfart und Dominik Busch durch. Alle Sichtungsteilnehmer – und nicht nur die vier Gewinner – haben übrigens mit diesem Lehrgang die nationale A-Lizenz erworben.

Begeistert vom Sichtungslehrgang zeigte sich auch Ralf Teltscher, ADAC Referent für Trainerwesen und Betreuer der Fördertalente in der ADAC Stiftung Sport. „Bei der professionellen Sichtung hatte ich die Möglichkeit, frühzeitig mit den jungen Motorsportlerinnen und Motorsportlern ins Gespräch zu kommen. Ich bin mir sicher, dass der eine oder die andere im Fokus der ADAC Stiftung Sport sein wird."

Team-Präsentation auf der Essen Motor Show

Direkt der erste Messetag auf der Essen Motor Show kann mit einem Highlight aufwarten: Am Freitag, den 30. November, wird das dmsj Youngster-Racing-Team 2014 auf dem Stand der Motorsport Akademie (Halle 6.0, Stand 537) um 15:30 Uhr präsentiert. Mit von der Partie ist auch der dmsj Botschafter Christian Schmitz und die erfolgreichen Piloten des Youngster-Racing-Teams 2013 – natürlich mit Autogrammkarten!

Im nächsten Schritt werden die Nachwuchspiloten ein erstes Training absolvieren, um sich intensiv auf die Nordschleife und ihre Besonderheiten vorzubereiten. In der Saison 2013 geht das Quartett dann mit dem dmsj-Einsatzteam, dem Odenthaler „Team FahrWerk“ zunächst in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) und dann in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) an den Start. Im Frühjahr 2014 heißt es dann „Ring frei“ für die ADAC 24 Stunden auf dem traditionsreichen Eifelkurs.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Do 25.Apr, 2013 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 1 - 20.04.13

Vorzeitige Aufgabe aus Sicherheitsgründen

Die Premiere des dmsj-Youngster-Racing Teams 2014 beim ersten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) war leider nicht von Erfolg gekrönt: Sandro Marsani aus Hattingen sowie sein Coach, der dmsj-Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz, mussten den Honda Civic Diesel aus dem Team Fahrwerk mit einem Defekt im Bereich der Bremsanlage gegen Rennmitte vorzeitig abstellen. „Wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen und geben jetzt auf, um das Problem genau zu analysieren“, erklärte Bartz. Für den Honda Civic war es übrigens der erste technisch bedingte Ausfall beim 40. Start in der RCN seit 2007!

Bei optimalen äußeren Bedingungen – es gab viel Sonnenschein und Temperaturen um die elf Grad - startete das Duo optimistisch in den RCN-Saisonauftakt. Wie gewohnt, bestreitet Bartz die ersten vier RCN-Läufe jeweils zusammen mit einem der dmsj-Youngster. Den Anfang machte nun der 19jährige Schüler Sandro Marsani. „Die Strecke kenne ich durch drei Starts bei Gleichmäßigkeitsprüfungen ein wenig, freue mich aber jetzt natürlich auf das Coaching mit Christopher“, sagte der Hattinger kurz vor dem Start.

Bartz nahm zunächst am Volant Platz, Marsani daneben auf dem Beifahrersitz. Die Anfangsphase war geprägt von vielen Unfällen und Gelbphasen sowie einer vollen Nordschleife Dank 150 Startern. „Besonders gefährlich war eine Kühlmittelspur im Bereich Wehrseifen“, sagte Bartz. „Aber ich konnte dennoch Sandro einiges erklären und wir waren guter Dinge.“ Ab der vierten Runde begannen Bremsprobleme und die Rundenzeiten wurden langsamer.

Planmäßig steuerte das Honda-Duo nach der achten Runde die Boxen an. Da der Fehler auf die Schnelle und vor Ort nicht exakt analysiert werden konnte, entschied sich Bartz in Absprache mit dem Team Fahrwerk zur vorzeitigen Aufgabe. „Da wir uns nicht zu einhundert Prozent sicher sind, geben wir lieber auf. Wir betreiben Nachwuchsförderung und gehen keine unnötigen Risiken ein. Sandro wird noch genügend zum Fahren kommen, da mache ich mir keine Sorgen.“

„Wirklich schade mit dem technischen Defekt, aber so ist Motorsport“, ärgerte sich Marsani. „Bis zu unserer Aufgabe habe ich viel von Christopher lernen können. Sich seine Linie anzuschauen war sehr hilfreich. Das Erlernte hätte ich danach natürlich gerne umgesetzt. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, diesen Lauf nachzuholen.“

Starke Leistung von Hellberg/Strycek

Um noch mehr Fahrpraxis für das ADAC 24h-Rennen Mitte Mai zu erlangen, starteten zwei Piloten des dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 ebenfalls beim RCN-Saisonauftakt. Am Steuer eines BMW 325i E36 aus dem Team Jacos Paddock Club wechselten sich Marcel Hellberg (Hiddenhausen) und Robin Strycek (Dehrn) ab. Bei den Serienwagen bis 2500 ccm fuhr das Duo auf den hervorragenden sechsten Rang bei 15 Startern und war somit bestplatzierter E36 inmitten zahlreicher moderner 3er BMWs. „Die beiden haben einen erstklassigen Job abgeliefert“, freute sich Bartz. „Gerade für Marcel war es wichtig, nach dem Unfall beim VLN-Rennen wieder Sicherheit und Selbstvertrauen aufzutanken.“

Bereits am nächsten Wochenende steht für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 das zweite Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Bis dahin wird Teamchef Jaco Velders einen neuaufgebauten BMW 325i E90 startklar haben. Und in zwei Wochen feiert der nächste Youngster des 2014er Quartett sein Debüt im Rahmen des RCN-Laufes, während die 2013er Kollegen mit dem BMW 325i E36 weitere Erfahrungen sammeln möchten.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 06.Mai, 2013 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 2 - 04.05.13

Yannick Steinbrenner kam, sah und siegte

Yannick Steinbrenner aus Mandelbachtal feierte beim zweiten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ein gelungenes Debüt auf der Nordschleife. Zusammen mit seinem erfahrenen Teamkollegen Jens Bombosch (Siegen) lenkte der 19jährige den Honda Civic Diesel zum Klassensieg. Das Duo war zudem bester Selbstzünder im Feld der 130 Starter. „Wir sind mit Yannicks Leistung sehr zufrieden und sehen uns bestätigt, ihn für das dmsj Youngster Racing Team 2014 ausgewählt zu haben“, freute sich der dmsj-Leistungssport-Beauftragte Christopher Bartz.

„Die Bedingungen heute waren natürlich perfekt“, sagte ein glücklicher Steinbrenner im Ziel. „Es war angenehm warm, es gab nur ganz wenige Gelbphasen und der Honda lief perfekt. Vielen Dank an die FahrWerk-Mannschaft! Ein großes Lob geht auch an Jens, der mir viel erklärt und gezeigt hat. Bislang kannte ich die Stecke nur von einem Track-Day oder einer Spielekonsole.“ Denn in der ersten Rennhälfte hatte Bombosch am Volant Platz genommen, Steinbrenner daneben auf dem Beifahrersitz. Für den zweiten Teil wurden die Plätze getauscht. „Yannik hat auf Anhieb eine gute Linie gefunden, fuhr schnell und konstant und ich fühlte mich als Beifahrer sicher“, lobte Bombosch.

Bartz selber war dieses Mal ein vielbeschäftigter Koordinator an der Boxenmauer, denn neben Steinbrecher im Honda vom Team FahrWerk waren zwei weitere aktuelle dmsj Youngster mit von der Partie: Sascha Friedrich (Essen) und Sandro Marsani (Hattingen). Die beiden teilten sich das Cockpit im BMW 325i E36 von Jacos Paddock, starteten bei den Serienwagen bis 2500 ccm, fuhren auf den fünften Platz bei elf Startern und waren erneut bester E36.

Friedrich brauchte für das bevorstehende ADAC 24h-Rennen in knapp zwei Wochen zum einen noch Fahrpraxis und zum zweiten ein gutes Ergebnis. „Ich habe mich schnell auf den BMW eingeschossen und hatte enorm viel Spaß. Das Überholen und überholt werden hat heute hervorragend geklappt, es war ein perfekter Tag. Die 24 Stunden können kommen“, sagte der Essener.

Marsani war froh, das nach dem technischen Ausfall vor zwei Wochen dieses Mal alles glatt ging. „Ich war das erste Mal auf der Nordschleife mit Slicks unterwegs und es lief alles bestens“, sagte das Mitglied des 2014er Youngster Racing Teams. „Nach zwei Runden hatte ich mich ans Auto gewöhnt und fand meinen Rhythmus. Erfreulich war, dass ich während des gesamten Sieben-Runden-Stints nur einmal Doppelt-Gelb hatte. Mit dem Verkehr kam ich auch gut zurecht, ich habe viel in den Rückspiegel geschaut. Aber so viele Schnellere gab es gar nicht, abgesehen von diversen GT3-Porsche.“

In knapp zwei Wochen wird es für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 ernst: Dann heißt es Ring frei für Sascha Friedrich, Sönke Glöde, Marcel Hellberg und Robin Strycek beim Rennen rund um die Uhr mit dem BMW 325i E90 von Jacos Paddock. Am Freitagmorgen feiert mit Dominik Busch das dritte Mitglied von dmsj-Youngster-Racing-Team 2014 beim RCN-Lauf sein Nordschleifen-Debüt im Honda Civic Diesel.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 03.Jun, 2013 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 4 - 1.6.13

Guter Einstand bei schwierigen Bedingungen

Mit dem Heppenheimer Christoph Wohlfart debütierte nun auch der dritte von vier Piloten des dmsj Youngster Racing Team 2014. Beim vierten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) teilte sich der 18jährige das Cockpit im Honda Civic Diesel mit Christopher Bartz, dem dmsj-Leistungssport-Beauftragten. Das Duo siegte nicht nur in der Dieselklasse bis 2500 ccm, sondern war einmal mehr bester Selbstzünder im Feld der 141 gestarteten Fahrzeuge.

Wie gewohnt, nahm Bartz für die ersten acht Runden am Volant Platz, Wohlfart daneben auf dem Beifahrersitz. Danach wurde getauscht. „Die Bedingungen heute waren sehr schwierig“, sagte Bartz nach dem Rennen. „Die Strecke war top, denn es war trocken und recht mild. Aber es waren viele unerfahrene Piloten unterwegs. Dadurch gab es viele Unfälle und Gelbphasen, ich hatte in meinem Stint nicht eine freie Runde.“

Ein Extra-Kompliment gab es für den Veranstalter: Trotz der Start-Verschiebung wegen Nebels hatte die Mannschaft rund um Rennleiter Hans-Werner Hilger alles bestens im Griff!“

Voll des Lobes war Bartz über seinen Youngster. „Christoph war durch die Lehrgänge bei der Motorsport Akademie sehr gut auf die Strecke vorbereitet, ich brauchte nur noch bei kleinen Details korrigieren, so konnte er sich Runde für Runde steigern. Den Honda hatte er dabei immer im Griff. Am Ende hatte er sogar eine freie Runde ohne gelbe Flaggen und konnte eine 9.36 Minuten fahren, mehr ging an diesem Tag nicht, denn durch die Unfälle war die Strecke an mehreren Stellen verschmutzt.“

Vier Tage vor seinem 19. Geburtstag zeigte Wohlfart eine sehr gute Leistung. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich hätte noch stundenlang weiterfahren können. Es waren meine ersten Runden auf der Nordschleife mit Slicks und es war der Hammer. Mit der besten Zeit von 9.36 Minuten bin ich zufrieden, aber da ist noch Luft nach oben. Jetzt freue ich mich auf die weiteren RCN-Einsätze mit dem Honda. Zwischendurch werde ich auch noch GLPs mit einem Renault Clio bestreiten.“

Der Einsatz des dmsj Youngster Racing Teams wurde übrigens von einem TV-Team begleitet. Der Beitrag ist ab nächsten Freitag (7. Juni) auf dmsb.tv abrufbar.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Do 04.Jul, 2013 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 5 - 29.06.13

Beim fünften Saisonrennen zur RCN Rundstrecken-Challenge debütierte mit Dominik Busch aus Trendelburg auch der vierte Pilot des dmsj Youngster Racing Teams 2014. Zusammen mit dem dmsj-Fachberater Christopher Bartz teilte sich der 19jährige das Cockpit im Honda Civic Diesel vom Team FahrWerk. Nach einer starken und fehlerfreien Leistung siegte das Duo bei den Dieselfahrzeugen bis 2500 ccm und ließ auch in der Gesamtwertung manch einen stärkeren Wettbewerber hinter sich.

Die Wetterfrösche behielten Recht: Eine halbe Stunde vor dem Start ergoss sich der letzte Regenschauer über dem Eifelkurs, ab dann blieb es trocken. Dennoch setzte der Großteil des Starterfeldes auf profilierte Pneus, was im Nach hinein betrachtet ein Fehler war. Auch das Team FahrWerk gehörte hierzu. Bereits nach der Startrunde war klar: Bis auf wenige Stellen abseits der Ideallinie ist die Piste trocken. Im weiteren Rennverlauf gewann sogar die Sonne zunehmend die Oberhand.

„Aber wir sind ja alles keine Hellseher“, nahm es Bartz mit Humor. „Wir sind ganz klar auf Nummer sicher gegangen und haben zunächst auf Regenreifen gesetzt. Nach der dritten Runde habe ich aber die Boxen angesteuert und wir haben auf Slicks gewechselt.“ Bis zum planmäßigen Boxenstopp am Ende der achten Runde blieb Bartz am Steuer, Busch daneben auf dem Beifahrersitz. Anschließend wurde gewechselt.

Der dmsj-Youngster legte gleich los wie die Feuerwehr, seine Schulungen durch die Motorsport Akademie machten sich richtig bezahlt. In seiner zweiten Runde markierte der Hesse eine 9.32 Minuten und war damit nur vier Sekunden langsamer als Bartz in seinem besten Umlauf. Für beide Fahrer waren jeweils in den letzten Runden durch lange Gelbphasen keine weitere Zeitenverbesserung mehr möglich. Bis auf zwei Ausnahmen war das Duo Bartz/Busch übrigens in jeder Runde der schnellste Selbstzünder des gesamten Feldes!

„Ich konnte mich sehr schnell an die Slicks und das Auto im Allgemeinen gewöhnen“, sagte Dominik Busch. „Dafür das Wetter ursprünglich instabil aussah, waren die Bedingungen richtig gut. Leider hatte ich nicht eine freie Runde, denn viele haben ihr Auto zerlegt. Ich bin trotzdem mit den Zeiten zufrieden und ich konnte von Christopher viel lernen. Es war für mich ein gelungener Auftakt als dmsj-Youngster, jetzt habe ich Lust auf mehr.“

Bartz lobte den Nachwuchspiloten in höchsten Tönen. „Dominik hat sich außerordentlich schnell an Fahrzeug und Slicks gewöhnt und war richtig gut unterwegs. Auch sein Auftreten außerhalb des Cockpits hat mich begeistert. Mit ihm werden wir noch viel Freude haben!“

Beim nächsten RCN-Lauf am 31. August greift Busch wieder ins Lenkrad. Dann teilt er sich das Cockpit im Honda Civic Diesel mit Sandro Marsani (Hattingen).
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Di 03.Sep, 2013 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 6 - 31.08.13

Mental gestärkt zum erneuten Erfolg

Umso schwieriger die Bedingungen sind, desto besser schneidet das dmsj-Youngster-Racing-Team ab: Dieses bewiesen einmal mehr Dominik Busch (Trendelburg) und Sandro Marsani (Hattingen) beim sechsten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife. Am Steuer des seriennahen Honda Civic Diesel fuhr das Duo auf den 59. Gesamtrang im Feld der 148 Starter, siegte bei den Dieselfahrzeugen bis 2500 ccm und musste sich innerhalb der Gruppe der Selbstzünder nur um 14 Sekunden geschlagen geben.

Der dmsj-Fachberater Christopher Bartz war voll des Lobes: „Unsere Youngster haben heute genau das umgesetzt, was sie in den letzten Monaten gelernt und was wir vor dem Rennen auch besprochen haben. Regenschauern waren angesagt und mit dem doch eigentlich unterlegenen Honda haben die beiden auf ganzer Linie überzeugt.“

Vor dem RCN-Lauf standen für die dmsj-Youngster zusätzlich zwei Stunden Mental-Coaching durch die bekannte Motivationstrainerin Julia C. David auf dem Programm. Die 32jährige zählt vornehmlich DTM-Fahrer, Profi-Fußballer, aber auch Einzelpersonen aus der Wirtschaft zu ihren Kunden. David konnte die Nachwuchspiloten davon überzeugen, wie wichtig mentale Vorbereitung für einen Rennfahrer ist und wie viel Potential hierin steckt. Für die dmsj-Youngster 2014 war es das dritte Seminar nach den Themen „Datenauswertung“ sowie „Ernährung und Fitness“.

Frisch gestärkt durch das Erlernte stellten sich Startfahrer Marsani und später Busch der Herausforderung Nordschleife. Neben dem vom Team FahrWerk eingesetzten Honda Civic Diesel standen noch drei weitere Selbstzünder in der Startaufstellung: BMW 330d, Mercedes C320 und ein ehemaliger Cup-Alfa Romeo 147. „Von der Papierform her können wir nur Letzter werden, unser Honda ist einfach zu schwer und hat zu wenig Leistung. Aber das Wetter könnte uns helfen“, sagte Marsani vor dem Start.

Während seines Acht-Runden-Stints blieb es aber trocken. Zur eigenen Überraschung hatte Marsani den BMW im Griff und war bis zu einer Minute pro Runde schneller. „Ich hatte allerdings nahezu keine freie Runde, es gab viele Unfälle. Der Honda war aber top vorbereitet, alles lief bestens.“

Kaum hatte Busch das Steuer übernommen, gingen an einigen Streckenabschnitten heftige Regenschauern nieder. „Von Flugplatz bis Aremberg war es richtig nass, dafür blieben Bereiche wie Schwalbenschwanz fast trocken. Man musste höllisch aufpassen, denn ich hatte mich ja für Slicks entschieden.“ Der 20jährige hatte die richtige Wahl getroffen, während der Mercedes auf Regenreifen wechselte und über fünf Minuten einbüßte. Beinahe wäre der Honda der dmsj-Youngster sogar noch bester Selbstzünder geworden, doch zum Alfa fehlten nach knapp drei Stunden Fahrzeit lediglich 14 Sekunden!

Beim nächsten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring am 21. September wird Sandro Marsani den verhinderten Christoph Wohlfart (Heppenheim) ersetzen und sich die Lenkradarbeit im Honda mit Yannick Steinbrenner (Mandelbachtal) teilen.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mo 23.Sep, 2013 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 7 - 21.09.13

Blitzsaubere Leistung von Sandro Marsani

Die Routine wächst, die Rundenzeiten sinken und die Erfolgskurve bleibt oben: Beim siebten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring lieferte dmsj-Youngster Sandro Marsani eine blitzsaubere Leistung ab. Am Steuer des Team FahrWerk-Honda Civic 2,2 Diesel fuhr der Hattinger zum Sieg bei den Dieselfahrzeugen (drei Starter) und belegte im Feld der 149 Fahrzeuge den 80. Gesamtrang. In 9.15 Minuten drehte Marsani zudem eine neue Jahresbestzeit. Für das Fahrzeug war es übrigens seit 2007 beim 45. Start der 42. Klassensieg!

Für dmsj-Fachberater Christopher Bartz war es bei spätsommerlichen Bedingungen ein perfekter Tag: „Sandro hat von der ersten bis zur letzten Runde einen fehlerfreien Job abgeliefert. Speziell in der unfallreichen ersten Rennhälfte hat er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im zweiten Teil hatte er freie Fahrt und kaum noch Gelbphasen, was die tollen Rundenzeiten auch widerspiegeln.“

Marsani seinerseits genoss vor allem die zweite Rennhälfte. „Das war echt klasse. Bei dem tollen Wetter und kaum Gelbphasen gab es Nordschleifen-Feeling pur. Erst 9.17 Minuten, dann 9.16 und schließlich 9.15. Der Honda war top vorbereitet und hat richtig Spaß gemacht. Dafür wir eines der schwächsten Fahrzeuge im gesamten Feld haben, konnte ich noch verdammt viele überholen. So kann es weitergehen, ich freue mich auf die weiteren Rennen!“

Vor dem RCN-Lauf stand für die dmsj-Youngster sowie dmsj-Botschafter Christian Schmitz zusätzlich ein zweistündiges Coaching auf dem Programm. Sven Stoppe, DTM-Race Director und Leiter der DMSB-Academy, referierte zu dem Thema „Was muss ein Fahrer aus Sicht des Rennleiters wissen“. Ausführlich erörtert wurde zum Beispiel das korrekte Verhalten auf der Strecke oder auch die Vergabe von Strafen.

„Dieses Seminar war hochinteressant und ich habe viel gelernt“, bestätigte dmsj-Youngster Christoph Wohlfart (Heppenheim). „Der erste Eindruck beim Schauen von Fernsehbildern kann täuschen. Wenn man die Onboard-Aufnahmen betrachtet oder andere Blickwinkel hinzuzieht, kann die Situation völlig anders aussehen.“

Beim achten und letzten Meisterschaftslauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring am 3. Oktober wird sich Wohlfart am Steuer des Honda Civic mit Dominik Busch (Trendelburg) abwechseln.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: So 06.Okt, 2013 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 8 - 03.10.13

Erst Rundenrekord, dann Glück um Unglück

Auch wenn die dmsj-Youngster Dominik Busch (Trendelburg) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) beim achten und letzten Lauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring das Ziel nicht sahen: Die Freude über die gezeigten Leistungen überwog. Für das Highlight sorgte Busch, der in der dritten Runde mit 9.06 Minuten eine neue Bestmarke für den Honda Civic 2,2 Diesel vom Team FahrWerk aufstellte.

„Dominiks Rundenzeiten waren schon richtig klasse, Christoph hatte dann leider Pech“, sagte dmsj-Fachberater Christopher Bartz. „Unterm Strich überwiegt absolut das Positive. Der Unfall ist natürlich schade und wir müssen jetzt den Schaden begutachten. Ich hoffe, dass die Beschädigungen nicht zu stark sind und wir in zwei Wochen wieder starten können.“

Seit dem 8. Oktober 2011 stand die ewige Bestmarke für den Selbstzünder auf 9.07 Minuten. Doch dieses änderte Dominik Busch beim 43. Einsatz des Honda Civic, und das sogar mit gebrauchten Reifen und der kleinen, weitestgehend seriennahen Bremsanlage.

„Das hat heute richtig Spaß gemacht, ich bin super zufrieden“, freute sich der 20jährige, der nacheinander 9.09, 9.06, 9.07, 9.14 und 9.09 in den Asphalt brannte. „Natürlich bin ich etwas stolz auf diese Zeit, aber ich bin natürlich etwas im Vorteil, weil ich einen ähnlichen Civic 2,2 Diesel auch schon länger privat bewege. Dadurch kenne ich das Fahrverhalten natürlich bestens. Mit neuen Reifen und großer Bremse sollte die Neun-Minuten-Marke zu knacken sein.“

Etwas geknickt war hingegen Teamkollege Wohlfart. Der Heppenheimer hatte planmäßig nach acht Runden das Volant übernommen. In seinem vierten Umlauf verlor der 19jährige im Bereich Breidscheid die Kontrolle über den Honda und kam von der Fahrbahn ab. „Beim Einlenken brach das Heck aus. Ich drehte mich und krachte mit der rechten Seite in die Betonmauer“, erklärte Wohlfart. „Von außen betrachtet sieht man nur ein paar Kratzer, leider ist die Hinterachse aber krumm und ich musste aufgeben. Sorry für Dominik und das gesamte Team.“

Christopher Bartz nahm seinen Youngster in Schutz. „Wir wissen, dass der Honda auf der Hinterachse nervös werden kann, wenn der Fahrer beim Einlenken noch auf der Bremse steht. Christoph wurde hiervon überrascht, aber das kann passieren. Wir sind in der Ausbildungsphase und wo gehobelt wird fallen Späne.“

Am Sonntag, den 20. Oktober bestreitet das dmsj-Youngster Racing Team 2014 das RCN-Drei-Stunden-Rennen auf dem kompletten Nürburgring, welches nicht zur RCN-Meisterschaft zählt. Neben Busch und Wohlfart kommt dann auch der dritte Youngster Sandro Marsani (Hattingen) zum Einsatz. Das Zeittraining findet von 8.30 bis 9.30 Uhr statt, das Rennen wird um 11.45 Uhr gestartet.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Di 22.Okt, 2013 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

RCN 3h-Rennen - 20.10.13

Geglücktes Renndebüt für dmsj-Youngster

Ihr erstes richtiges Rennen haben die dmsj-Youngster Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) mit Bravour gemeistert. Beim RCN-3h-Rennen auf der Kombination von Nürburgring-GP-Kurzanbindung und Nordschleife freute sich das Trio über den Klassensieg bei den Dieselfahrzeugen bis 2500 ccm. Am Steuer des Team FahrWerk-Honda Civic Diesel hatten die Youngster schließlich 9.13 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

„Die Bedingungen waren heute nicht einfach“, sagte der dmsj-Fachberater Christopher Bartz. „Aufgrund der 161 Starter war die Strecke richtig voll und das wechselhafte Wetter stellte höchste Anforderungen an die Teilnehmer. Unsere bisherige Ausbildung in den Leistungsprüfungen der RCN hat sich bezahlt gemacht, unsere drei Fahrer haben das Erlernte sehr gut umgesetzt. Ich bin stolz auf unsere Youngster, jetzt können im Frühjahr 2014 die VLN-Rennen kommen.“

Sandro Marsani übernahm die Rolle des Startfahrers. „Wir sind auf Nummer sicher gegangen und haben uns zunächst für Regenreifen entschieden. In der Einführungsrunde konnte ich aber sehen, dass Slicks die richtige Wahl gewesen wären“, sagte der 19jährige, der nach dem Ende der Einführungsrunde direkt die Boxen ansteuerte, um die Räder wechseln zu lassen. „Mein Rennen lief hervorragend. Nur im Kesselchen waren wir einmal mit drei Fahrzeugen nebeneinander, das kostete den rechten Außenspiegel und einen Kratzer in der Beifahrertür.“

Nach fünf Runden übernahm Christoph Wohlfart das Volant. „In meiner dritten Runde fing der Regen, das war ganz schön tricky. Bei der Anfahrt zum Flugplatz war plötzlich die Straße nass, ich konnte aber noch rechtzeitig reagieren und das Tempo anpassen. In der Hatzenbach drehte sich vor mir einer in den Reifenstapel. Ich hatte keine Probleme und konnte den Vorsprung in der Klasse weiter vergrößern.“

Für den Schluss-Stint kletterte Dominik Busch ins Auto. „Christoph empfahl mir den Wechsel auf Regenreifen. Doch ganz nass war die Strecke nie. Es waren typische Nordschleifen-Verhältnisse, halb nass und halb trocken. Es gab jede Menge Unfälle und diverse Ölspuren, aber ich hatte keine Probleme, der Honda lief perfekt. Mir war vor allem wichtig, den Klassensieg nach Hause zu fahren.“

Für die drei dmsj-Youngster war dieses der letzte Einsatz mit dem Honda Civic Diesel des Team FahrWerk. Als Vorbereitung für die ADAC 24 Stunden im Juni 2014 werden Busch, Marsani und Wohlfart drei VLN-Rennen mit einem anderen Fahrzeug bestreiten. Bartz: „Wir stehen in Verhandlungen mit mehreren Teams. Ich denke, dass wir zur Essen Motor Show genauere Details veröffentlichen können.“
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mi 02.Apr, 2014 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

1. Rennen VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 29.03.14


Ein rundum gelungenes Debüt

Besser hätte der Saisonstart in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring für das dmsj-Youngster-Racing-Team nicht erfolgen können: Am Steuer des Opel Astra OPC Cup zeigten Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) eine fehlerfreie Leistung und fuhren auf den siebten Platz von 16 Startern in der gleichnamigen Cup-Klasse.

„Ich kann die drei Youngster wirklich nur in höchsten Tönen loben: Die haben heute ihre Sache richtig gut gemacht und unsere Erwartungen übertroffen“, sagte der dmsj-Leistungssportbeauftragte Christopher Bartz. „Die Leistung war sensationell, sie waren schneller unterwegs als Cup-Teams mit viel mehr Erfahrung und mit Rang sieben wurde ein sehr gutes Ergebnis erreicht.“

Bei perfekten äußeren Bedingungen – Sonnenschein und 18 Grad – umrundeten die drei Junioren die schwierigste Rennstrecke der Welt so, als ob sie nie im Leben etwas anderes gemacht hätten. 170 Teams nahmen die vier Stunden Renndistanz in Angriff, viele tausend Zuschauer säumten die Strecke. „Das Zusammenspiel von schnelleren und langsameren Fahrzeugen klappte erstaunlich gut“, waren sich alle drei einig. „Es gab nicht eine haarige Situation, wir haben keine Schramme am Fahrzeug.“

„Die Startrunde war ganz schön aufregend“, schilderte Marsani. „Hinter einem langsamen Cayman bildete sich eine Schlange von rund acht Autos, wir fuhren Stoßstange an Stoßstange. Mehrfach wechselten die Plätze, unterm Strich konnte ich aber zwei Cup-Astra und auch den Porsche überholen.“

Wohlfart übernahm den Mittelstint. „Ich habe mich im Cockpit direkt wohlgefühlt. Die Testfahrten letzte Woche waren genau richtig, von Runde zu Runde wurde ich sicherer und hatte richtig Spaß. Der Astra ist ein tolles Auto. Das Gripniveau ist gewaltig, in den Ecken sind höchstens GT3s schneller.“

Über zahlreiche Gelbphasen klagte Schlussfahrer Busch. „Die brachten einen etwas aus dem Rhythmus und ich musste aufpassen, mir wegen vieler Carbonsplitter keinen Reifenschaden einzufangen. Viel gelernt habe ich aber auch: Ich konnte für mehrere Runden hinter einem erfahrenen Cup-Teilnehmer herfahren und mir dessen Linie abgucken. Das war sehr hilfreich.“

Opel Motorsport Manager Volker Strycek sprach dem Trio nach dem Rennen viele Komplimente aus. „Ihr habt die Tipps und Erklärungen aus dem Vorfeld erlernt und umgesetzt. Jetzt müsst ihr Euer Rennen analysieren für den nächsten Step: Wo war ich gut? Wo habe ich noch Potenzial? Wenn ihr weiter daran arbeitet und auf dem Boden bleibt, werdet ihr top vorbereitet in die 24 Stunden gehen.“

Beim zweiten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft am 12. April kehrt Robin Strycek (Dehrn) ins Cockpit des rund 330 PS starken Fronttrieblers zurück. Busch und Wohlfart komplettieren das Trio, Marsani setzt planmäßig aus.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Di 15.Apr, 2014 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 2 - 12.04.14

dmsj Youngster verpassen knapp die Top Ten

Beim zweiten Lauf zum Astra OPC Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erlebten die dmsj-Youngster Dominik Busch (Trendelburg), Robin Strycek (Runkel) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) ein Wechselbad der Gefühle. In der Opel Astra Cup-Klasse wurde das Trio schließlich als Elfter abgewinkt.

„Mit unseren Fahrern bin ich sehr zufrieden, sie haben erneut einen guten Job abgeliefert“, sagte der dmsj Fachberater Christopher Bartz. „An einem Tag wie heute ist den Youngstern aber auch zum ersten Mal bewusst geworden, was alles passieren kann und warum Motorsport ein Teamsport ist.“

Bei herrlichem Frühlingswetter hatten 173 Teams das auf vier Stunden angesetzte Rennen in Angriff genommen, darunter 15 Opel Astra OPC Cup. „Ich erwischte einen guten Start und konnte während meines Stints drei Astra überholen“, sagte Dominik Busch. „Es lief sehr gut, auch wenn es keine Runde ohne Unfallstellen gab.“

Kurz vor Ende der ersten Rennstunde wurde der Wettstreit mit der roten Flagge gestoppt. Nach einer Kollision im Bereich Pflanzgarten mussten auf einer Länge von 80 Metern die Leitplanken erneuert werden. Busch: „Die Unterbrechung war absolut gerechtfertigt. Gottlob ist den beteiligten Fahrern nicht viel passiert.“

Nach einer dreieinhalbstündigen Pause ging es weiter, Robin Strycek kletterte ins Cockpit. Zunächst standen zwei Einführungsrunden auf dem Programm. „Das war ganz schön nervenaufreibend, denn diese dauern auf dem kompletten Ring eine halbe Ewigkeit“, sagte der 21-jährige. „Als es dann endlich losging, hat der vor mir Fahrende den Start etwas verschlafen, so dass ich einige Positionen verlor.“

In den nächsten Runden lieferte sich Strycek ein schönes Duell mit zwei anderen Opel Astra. Im Bereich der Mercedes-Arena kam es zu einer leichten Berührung mit der Startnummer 348. „In einer Linkskurve hatte sich der Kollege leicht verbremst, so dass ich für die folgende Rechtskurve einen deutlichen Geschwindigkeitsüberschuss hatte. Doch er machte mir die Tür zu, und wir hatten anschließend beide eine etwas lädierte Stoßstange.“

Christoph Wohlfart übernahm für die letzten sechs Runden das Steuer. „Ich hatte sehr viel Spaß und wurde von Runde zu Runde schneller und sicherer. Als der Avia-Astra mich überholte, konnte ich ihm sehr lange folgen.“

In der letzten Runde rollte der 19-jährige einen halben Kilometer vor dem Ziel aus. „Wir müssen noch genau analysieren, woran es gelegen hat“, so Wohlfart. „Nach einigen Versuchen konnte ich das Triebwerk zum Leben erwecken und langsam über die Ziellinie rollen.“ Durch dieses Malheur rutschten die dmsj-Youngster noch aus den Top Ten heraus.

Beim dritten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft am 26. April kehrt Sandro Marsani (Hattingen) ins Cockpit des rund 330 PS starken Fronttrieblers zurück. Strycek und Wohlfart komplettieren das Trio, Busch setzt planmäßig aus.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Mi 30.Apr, 2014 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 3 - 26.04.14

Frühes Aus nach Unfall

Beim dritten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sah das dmsj-Youngster-Racing-Team mit dem Opel Astra OPC Cup nicht die Zielflagge. Ein Unfall kurz vor Ende der ersten von vier Rennstunden zwang Sandro Marsani (Hattingen), Robin Strycek (Runkel) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) zur vorzeitigen Aufgabe.

„Das war natürlich großes Pech, aber ein so genannter typischer Rennunfall gehört auch zum Motorsport leider dazu“, sagte der dmsj-Leistungssportbeauftragte Christopher Bartz. „Gottlob ist Christoph Wohlfart nichts passiert. Der andere beteiligte Fahrer hat sich wenig später auch beim Team entschuldigt. Dieses spricht für die große Fairness innerhalb der Opel Astra-Cupklasse.“

Vom 12. Startplatz aus hatte der Heppenheimer in den ersten Runden mehrere Positionen gutmachen können. „Es lief wirklich gut, ich war sehr zufrieden“, sagte der 19-Jährige. „Mit 195 Startern war die Strecke recht voll, aber es machte unheimlich viel Spaß. Das Wetter spielte auch mit, trotz des Sonnenscheins war es im Cockpit nicht zu heiß.“

„Ich habe viele überholt, musste aber natürlich auch auf die schnelleren Fahrzeuge achten, die mich überrundeten. Alles in allem war es ein tolles Rennen, und unser Kissling-Opel Astra lief hervorragend. Bis es im Verlauf der sechsten Runde im Bereich Hohe Acht zu einem Missverständnis kam.“

Nach einem Überrundungsmanöver verlor Wohlfart etwas Schwung an einem der steilsten Bergaufstücke des Eifelkurses. Der nachfolgende Astra mit der Nummer 348 glaubte an seine Chance und versuchte, rechts vorbeizuziehen. Doch hierfür reichte die Überschussgeschwindigkeit bei weitem nicht, und auch der dmsj-Youngster rechnete in der folgenden Rechtskurve nicht mit diesem Manöver. Es kam zu einer minimalen Berührung, wovon ein nur wenige Zentimeter langer Kratzer auf Wohlfarts Stoßstange zeugt.

„Ich hatte gerade eingelenkt, als ich den Schlag hinten rechts verspürte“, schilderte Wohlfart. „Es gab kein Halten mehr, ich drehte mich um 180 Grad auf der Strecke und schlug anschließend hinten rechts in die Leitplanken ein. Leider waren die Schäden zu groß, um weiter zu fahren. Es tut mir vor allem für meine beiden Teamkollegen leid, die jetzt nicht mehr zum Fahren kommen.“

Marsani und Strycek hatten sich nach dem Qualifying noch optimistisch gezeigt. „Aufgrund diverser Gelbphasen oder anderer Umstände konnten wir nicht die Rundenzeit fahren, zu der wir eigentlich in der Lage wären. So haben wir zwar einen nicht so guten Startplatz, aber das Rennen ist lang. Wir wollen in die Top Ten“, sagte Marsani. Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung.

Das vierte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft am 17. Mai ist gleichzeitig die Generalprobe für das ADAC-24 Stunden-Rennen Ende Juni. Während Wohlfart planmäßig pausiert, kehrt Dominik Busch (Trendelburg) neben Marsani und Strycek ins Opel-Cockpit zurück.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Fr 23.Mai, 2014 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 4 - 17.05.14

Gelungene Generalprobe für die dmsj-Youngster

Die ADAC 24 Stunden können für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2014 kommen: Beim vierten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erreichten Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), Robin Strycek (Runkel) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) im Kissling-Opel Astra OPC Cup mit Rang acht ihr bestes Saisonergebnis. „Das war heute eine absolut gelungene Generalprobe für die 24h“, sagte der dmsj-Leistungssportbeauftragte Christopher Bartz. „Ich bin rundum zufrieden.“

Nach dem unfallbedingten Ausscheiden beim letzten Rennen war die Strategie klar: Möglichst viele Rennkilometer sammeln, den Fahrstil der 24 Stunden simulieren und das Ziel sehen. „Das uns perfekt gelungen, jetzt freue ich mich auf die 24 Stunden“, sagte Startfahrer Strycek. „Das Rennen hat sehr viel Spaß gemacht, und es wurde auch fairer miteinander umgegangen als noch vor drei Wochen. Das Briefing bei der Fahrerbesprechung hat Wirkung gezeigt.“

Nach sieben Runden übernahm Busch das Volant. „Mit 202 Startern war die Strecke heute sehr voll. Es war von allen Piloten besonders viel Rennintelligenz gefragt, und das Miteinander klappte meistens gut. Eine Schrecksekunde hatte ich im Bereich Hohe Acht, als mich ein Audi R8 GT3 recht ungestüm überholte und ich über einen Kerb ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern.“

Marsani lobte vor allem die Mannschaft von Kissling Motorsport. „Der Astra lag richtig gut, ich hatte noch nie so viel Fahrfreude wie in den drei Runden heute. Im Verlauf meines Stints konnte ich auf einen Dreierpulk von Klassenkollegen kontinuierlich aufholen. Ohne den Abbruch hätte ich vielleicht die Lücke zufahren und auch überholen können.“ Rund eine Stunde vor Ablauf der vier Stunden-Distanz wurde das Rennen wegen einer Kollision vorzeitig beendet.

In der Zielsetzung für das 24h-Rennen am 21./22. Juni sind sich die Vier einig. Das dmsj-Youngster-Racing-Team wird in der Astra OPC Cup-Klasse auf rund zehn Mitbewerber treffen. „Mit möglichst geringer Standzeit ankommen. Dann dürfte ein Platz in den Top Fünf realistisch sein“, bringt es Wohlfart auf den Punkt.
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Jörg Ufer



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BeitragVerfasst am: Di 24.Jun, 2014 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring 19.-22.06.2014

dmsj-Youngster fahren mit starker Teamleistung aufs Podium

Es ist der größte Erfolg in der Geschichte des dsmj-Youngster Racing Teams: Beim Internationalen ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburging fuhren Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), Robin Strycek (Runkel) und Christoph Wohlfart (Heppenheim) im Kissling-Opel Astra OPC Cup auf den dritten Platz in ihrer Klasse. „Ich bin überglücklich und stolz auf diese Mannschaft“, freute sich der dmsj-Leistungssportbeauftragte Christopher Bartz. „Besser hätte es nicht laufen können.“

In in der mit neun Startern gut besetzten und hartumkämpften Klasse des Opel Astra OPC-Cups hatten die dmsj-Youngster auf ein Podium gehofft. Aber niemals daran geglaubt, dass sie vom ersten Meter an um hierum mitkämpfen würden. „Es war ein perfektes Wochenende mit einem großartigen Team“, sagte Marsani. „Ich bin stolz, ein Teil hiervon gewesen zu sein.“

Bereits das Qualifying verlief äußerst gut, obwohl sich das Quartett eigentlich nur auf das Abspulen der zwei Pflichtrunden pro Fahrer konzentriert hatte. Dennoch nahm der weiße Astra mit der Startnummer 254 die Jagd rund um die Uhr vom dritten Startplatz aus in Angriff. Eine Position, die im Rennen eigentlich nie in Gefahr geriet. Wohlfart: „Unser Opel war der Hammer! Das Fahren auf der Strecke war auch super, es war weniger los als in den VLN-Rennen.“

Einzig gegen 4.35 Uhr morgens – die zweite Rennhälfte hatte kaum angefangen – parkte der Youngster-Opel unplanmäßig an den Boxen. Eine Spurstange wurde verbogen, als Marsani beim Überrunden mit einem Porsche kollidierte. Innerhalb weniger Minuten erfolgte die Reparatur durch die Kissling-Mechaniker. In der Folge konnte Busch in 9.41,285 Minuten sogar die schnellste Rundenzeit der gesamten Klasse markieren. „Es ist wie ein Traum, ich glaube, mich muss einer kneifen. Platz drei in der Klasse und schnellste Rennrunde, einfach Wahnsinn“, sagte Busch.

Beinahe wäre es sogar der zweite Platz geworden, denn der zweitplatzierte Bonk-Astra erlitt in der Endphase einen Reifenschaden und fiel kurzzeitig hinter den dmsj-Astra zurück. Doch Schlussfahrer Strycek musste noch kurz ein paar Liter nachtanken, am Ende fehlten 1.30 Minuten. „Gegen Mario Merten wollte ich kein zu hohes Risiko eingehen“, sagte Strycek. „Ich habe unseren Astra nach Hause getragen und bin super stolz über diesen dritten Platz. Die letzte Runde war bewegend, wie die vielen Fans mir zugewinkt haben.“
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