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Gevelsberg (2003)
[VLN&24h&24hSeries] PoLe Racing Team
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 654
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Di 17.Jan, 2017 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24h-Rennen Dubai 10.-14. Januar 17

PoLe Racing startet mit Podium
Saisonauftakt nach Maß am Persischen Golf

Beim 24h-Rennen in Dubai knüpfte das PoLe Racing Team nahtlos an die Erfolge aus der Vorsaison an: Im Feld der 92 Starter fuhr die Sauerländer Mannschaft erneut auf den dritten Platz in der Klasse A6-Am und den zehnten Gesamtrang. Bereits zum zwölften Mal bildete das 24h-Rennen am Persischen Golf den Auftakt zur internationalen Motorsportsaison. Zudem war es der erste von sieben Saisonrennen zur Internationalen 24h-Series.

„Dieser Erfolg war Dank einer fehlerfreien Leistung aller Fahrer, perfekten Boxenstopps und der richtigen Strategie möglich“, brachte es Johannes Kirchhoff auf den Punkt. „In diesem mit Werksfahrern und Werksteams besetzten Feld haben wir das Maximum erreicht und eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf gelegt.“

Der Iserlohner teilte sich wie gewohnt das Cockpit mit Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer). Der Audi R8 LMS, vorbereitet und eingesetzt vom Team Car Collection, erwies sich in allen Trainingssitzungen und im Rennen als absolut standfest und schnell. Mit 557 Runden legte die Mannschaft auf dem Wüstenkurs 3.007 Kilometer zurück.

Für das PoLe-Quintett hatte das Endresultat absolut höchste Priorität. Der vermeintlich nicht so gute 40. Startplatz war zweitrangig. Startfahrer Elmar Grimm: „In allen Trainingssitzungen wurde fürs Rennen gearbeitet. Ob Fahrwerkseinstellungen, Reifenverschleiß, Räderwechsel oder wie auch immer. Wir hatten von Anfang an ein großes Ziel vor Augen. Und das Ergebnis gibt uns Recht.“

92 Starter bedeuteten auf der 5,399 Kilometer langen Strecke einen neuen Rekord. „Das hat zur Folge, dass durchschnittlich alle knapp 59 Meter ein Fahrzeug fährt“, sagte Gustav Edelhoff. „Es gab permanent Pulks, wir mussten unheimlich aufpassen, um Kollisionen zu vermeiden. Mein erster Stint war bei untergehender Sonne, der zweite bei aufgehender Sonne und Sandsturm. Das war hochspannend, da ich nie wusste, ob ich nun Gripp hatte oder nicht. Durch den Sand wurden die Reifen schmutzig und bei Rückenwind ging der Anpressdruck verloren.“

Mit zunehmender Renndistanz zahlte sich die Strategie aus. Boxenstopps zur richtigen Zeit und natürlich die schnellen und fehlerfreien Piloten sorgten dafür, dass der PoLe-Audi bereits nach 12 Stunden auf dem elften Gesamtrang lag. „Mit den vielen Startern war das Gewusel auf der Strecke natürlich immens“, sagte Ingo Vogler. „Man musste höllisch aufpassen, keinen anderen zu touchieren oder selbst getroffen zu werden. Es gab viele Unfälle und Kollisionen. Wir können froh sein, alles heil überstanden zu haben. Aber ein bisschen Rennglück gehört natürlich auch dazu.“

Max Edelhoff, im Vorjahr der beste Rookie der 24h-Series, durfte den rund 500 PS starken Zehnzylinder ins Ziel lenken. „Dubai bildete im Vorjahr den Auftakt für mein bislang erfolgreichstes Motorsportjahr. Daher ist meine Freude umso größer, wieder auf dem Podium zu stehen. Das Wochenende war rundum gelungen. Mein Dank gilt besonders dem gesamten Team, denn jeder einzelne hat zu diesem Ergebnis beigetragen.“

Die PoLe-Piloten Wolfgang und Sebastian Kemper (Menden/Ingolstadt) starteten mit einem Porsche Cayman GT4. Zusammen mit den Teamkollegen Heinz Schmersal (Wuppertal), Marcus Graf von Oeynhausen (Bad Driburg) und Friedhelm Mihm (Sundern) sahen die beiden nur auf dem 12. Klassenplatz (von 18 Startern) das Ziel. „Leider wurden wir in eine Kollision verwickelt“, sagte Wolfgang Kemper. „Als Folgeschaden musste das Lenkgetriebe gewechselt werden. Unsere Mechanikermannschaft erledigte das in hervorragenden 36 Minuten. Ein Top Ten-Resultat war damit natürlich leider außer Reichweite.“ Froh war Kemper, nach längerer Pause wieder einmal ins Lenkrad zu greifen. „Dubai ist ein schönes Erlebnis und eine interessante Strecke. Und dann mit meinen Sohn zusammen in einem Auto, das war schon etwas Besonderes.

Sebastian Kemper haderte mit dem Lenkungsdefekt: „Als ich das Auto übernahm, merkte ich direkt, dass etwas nicht stimmte. Ich war rund fünf Sekunden pro Runde langsamer als normalerweise. Das warf uns natürlich zurück. Aber abgesehen davon kann ich mich bei Manthey Racing für die Vorbereitung des Porsche nur bedanken. Es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn man mit diesem leistungsschwächeren Fahrzeug viel in die Rückspiegel schauen muß.“

Am 17. und 18 März findet der zweite Saisonlauf der internationalen 24h-Series statt. Im italienischen Mugello steht dann ein 12h-Rennen auf dem Programm.
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 654
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Di 21.März, 2017 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 12h-Rennen Mugello 17.-18. März 2017


Elfter Gesamtrang für PoLe Racing in Mugello
Großartige Aufholjagd wurde mit gutem Ergebnis belohnt

Ein Rennen mit Happy-End: Beim 12h-Rennen in Mugello/Italien, dem zweiten von sieben Läufen zur Internationalen 24h-Series, fuhr das PoLe Racing Team auf den fünften Platz in der Klasse und belegte den elften Gesamtrang im Feld der 52 Starter. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) teilten sich wie gewohnt das Cockpit im Audi R8 LMS.

Auf der wunderschön in der Toskana gelegenen 5,245 Kilometer langen Rennstrecke drehten die vier Piloten 313 Runden, welches einer Distanz von 1.642 Kilometern entspricht. Das 12h-Rennen wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt: Freitags standen vier Stunden auf dem Programm, samstags dann die verbliebenen acht. In der Pause durfte nicht an den Fahrzeugen gearbeitet werden.

„Leider war ich im Qualifying etwas zu schnell“, bedauerte Elmar Grimm. „Mit 1.53,551 Minuten habe ich unser vorgegebenes Limit von 1.55 leider unterschritten. Für das Rennen bedeutete das 50 Kilogramm mehr Gewicht und 20 Liter weniger Kraftstoffvolumen im Tank. Wir wollten eigentlich in der GT3-Amateurklasse antreten, wurden somit aber in die Pro-Am-Klasse hochgestuft.“

Grimm übernahm auch die Rolle des Startfahrers. „Leider löste sich bereits in der dritten Runde das rechte Hinterrad. Wir vermuten eine defekte Felge oder Mutter. Unsere Mechaniker hatten das Rad fachgerecht mit einem Drehmomentschlüssel angezogen. Nach dem frühen Problem gab es doch noch ein versöhnliches Ende“, freute sich Grimm, der auch im Rennen die schnellste Rundenzeit drehte.

„Das Problem mit der Felge kostete uns zwei Runden. Vom letzten Platz aus starteten wir dann eine Aufholjagd, die gottlob noch mit einem guten Ergebnis belohnt wurde“, sagte Johannes Kirchhoff. „Ohne den Verlust dieser beiden Runden hätten wir in unserer Klasse vermutlich auf dem Podium gestanden.“

„Die Strecke ist wunderschön, aber auch körperlich sehr anstrengend. Bei den vielen langgezogenen Kurven werden die Nackenmuskeln unheimlich belastet“, sagte Gustav Edelhoff. „Dazu kamen vor allem freitags die frühlingshaften Temperaturen, die für uns derzeit noch ungewöhnlich sind. Samstags war es deutlich kühler und somit angenehmer.“

Ingo Vogler klagte, wie seine Teamkollegen übrigens auch, über Fahrwerksprobleme im ersten Rennteil. Der Schalksmühler mutmaßte das Mehrgewicht als Grund. „In den Trainingssitzungen war alles perfekt, aber freitags lag der Audi nicht gut auf der Straße. Samstags war es jedenfalls wieder besser. Eine solche Aufholjagd macht natürlich Spaß, kostet aber auch Zeit. Unterm Strich bin ich froh, dass wir gesund und ohne Schramme das Ziel erreicht haben.“

Am 7. und 8. April findet der dritte Saisonlauf der internationalen 24h-Series statt. Im österreichischen Spielberg steht dann das nächste 12h-Rennen auf dem Programm.
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Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 654
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Mo 10.Apr, 2017 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 12h-Rennen Red Bull Ring 7.8. April 2017

PoLe Racing fährt auf den sechsten Gesamtrang

Beim 12h-Rennen auf dem österreichischen Red Bull Ring, dem dritten von sieben Läufen zur Internationalen 24h-Series, fuhr das PoLe Racing Team auf den vierten Klassen- und sechsten Gesamtrang im Feld der 35 Starter. Am Steuer des von Car Collection eingesetzten Audi R8 LMS wechselten sich wie gewohnt Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) ab.

Bei frühlingshaftem Wetter startete die Internationale 24h-Series erstmals auf der Naturrennstrecke in der Steiermark. Wie auch zuletzt in Italien, wurde die 12h-Distanz aufgeteilt: 3,5 Stunden standen freitags auf dem Programm, der Rest samstags. Mit dem nur 4,318 Kilometer langen Kurs kamen alle vier Piloten auf Anhieb gut zurecht. Im Rennen drehten sie 406 Runden, welches einer Distanz 1.753,11 Kilometer entspricht.

Das PoLe Racing Team startete erneut in der Klasse A6-Am, die reinen Amateurteams vorbehalten ist. Um ein größeres Tankvolumen zu erhalten durften die Rundenzeiten dafür aber nicht schneller als 1.34 Minuten sein. Kirchhoff drehte demzufolge eine Quali-Bestzeit von 1.34,128 Minuten. Vom 16. Startplatz aus, welches Platz sechs in der Klasse bedeutete, nahm dieser auch als erster Pilot am Volant Platz.

„Dieses Mal sind wir mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden“, sagte Ingo Vogler, der samstags den Re-Start übernahm. „Natürlich wünscht man sich einen Podiumsplatz, vor allem, wenn man im Rennverlauf meistens in den Top Drei der Klasse lag und teilweise sogar führte. Rundenzeiten und Auto waren top, am Ende hat es leider nicht ganz gereicht.“

Ähnlich sah es Gustav Edelhoff: „Wir hätten ab Rennmitte, wo immer weniger Fahrzeuge auf der Strecke waren, unsere Strategie ändern müssen. Es gab kaum noch Code 60-Phasen. Statt die maximale Fahrzeit von zwei Stunden auszunutzen und fürs Nachtanken auf Code 60-Phasen zu hoffen, hätten wir einfach alle 80 Minuten reinkommen sollen. Fahrerwechsel, neue Räder, tanken, weiter. Fürs nächste Mal wissen wir Bescheid. Hauptsache, wir haben jetzt wieder ein paar Punkte für die Meisterschaft mitgenommen.“

Den einzigen Regen des Wochenendes erlebte Elmar Grimm am Ende des ersten Teils am Freitagnachmittag. „Ab zehn Minuten vor Schluss war es ganz schön rutschig, man musste höllisch aufpassen. Aber ein Wechsel auf Regenreifen hätte sich nicht mehr gelohnt, zumal wir am Samstagmorgen mit den gleichen Reifen weiterfahren mussten. Mit der richtigen Strategie hätten wir unseren Hauptwettbewerber in der Klasse A6-Am, das Schweizer Hofor-Team, sicherlich besiegt. Das werden wir jetzt in Paul Ricard nachholen.“

„Unsere Taktik hätte natürlich auch aufgehen können. Hinterher ist man immer schlauer“, sagte Johannes Kirchhoff. „Wir hatten ein sehr gutes und perfekt vorbereitetes Auto, keinerlei Probleme und außer ein paar Sekunden Zeitstrafen nichts Außerplanmäßiges. Die Strecke ist leider nicht sehr anspruchsvoll und auch einfach zu erlernen. Das Wetter hat mitgespielt und in der Meisterschaft haben wir weiterhin alle Chancen.“

Am 6. und 7. Mai findet mit dem 24h-Rennen im südfranzösischen Paul Ricard der vierte Saisonlauf statt.
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