[VLN/RCN/24hS] Securtal Sorg Rennsport

Informationen und Hintergründe.
Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 27.Mär, 2017 12:24

VLN 1 - 25.03.17

Dreimal Podium für Securtal Sorg Rennsport
Gelungener Saisonauftakt auf dem Nürburgring

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge für Securtal Sorg Rennsport endete das erste Saisonrennen zu Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Dreimal Podium ist eine gute Ausbeute“, waren sich die Brüder Benjamin und Daniel Sorg einig. „Aber in der letzten Runde haben wir leider noch zwei Positionen verloren, darunter auch einen Klassensieg. Das war natürlich großes Pech.“

Die Rahmenbedingungen für den ersten Lauf zu Europas populärster Breitensportserie hätten nicht besser sein können: Trocken, sonnig, fast 200 Nennungen. Darunter gleich neun von Securtal Sorg Rennsport.

Vor allem in den Produktionswagenklassen für seriennahe Fahrzeuge lief es richtig gut. In der Klasse bis 2500 ccm (V4, 18 Starter) markierte Torsten Kratz (Mönchengladbach) die Pole-Position, Teamkollege Oskar Sandberg (Insul) übernahm im BGS Technic-BMW 325i vom Start weg die Führung. Den sichergeglaubten Sieg verlor Kratz erst in der Schlussphase, als einige Streckenposten bei der Vorbeifahrt eines Schleppverbandes von Bergungsfahrzeugen die Code 60-Flagge zückten und der eigentlich 25 Sekunden zurückliegende Verfolger aufschließen konnte.

In der Klasse bis 3000 ccm (V5, 13 Starter) zeigten Doppelstarter Kratz sowie Kevin Warum (Schweitenkirchen) eine blitzsaubere Vorstellung im neuaufgebauten Eibach Federn-Porsche Cayman und fuhren auf Rang zwei. „Die Sorg-Mannschaft hat über den Winter ein hervorragendes Fahrzeug gebaut“, sagte Warum. „Ein paar Details, vor allem am Fahrwerk, müssen wir noch aussortieren. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Nicolas Griebner (Großbritannien), Björn Simon (Weilerswist) und Emin Akata (Friedrichshafen) lagen mit ihrem Porsche Cayman in der hubraumstärksten Klasse bis 3500 ccm (V6, 5 Starter) zu Beginn des letzten Umlaufes auf Platz zwei, mussten sich dann aber noch knapp geschlagen geben.

Gleich mit vier BMW M235i Racing Cup war das Wuppertaler Traditionsteam im gleichnamigen Markenpokal (22 Starter) unterwegs. Für das beste Ergebnis sorgten Felix Günther (Velbert) und „Bugs Bunny“ (Köln), die den M235i in Gedlich-Farben auf Platz sechs lenkten. „Fürs erste Mal mit diesem Cup-BMW bin ich sehr zufrieden“, sagte der ehemalige dmsj-Youngster Günther. Als Zehnter sahen Marco Timbal (Schweiz), Michael Lyons und Ricky Collard (beide Großbritannien) das Ziel. Heiko Eichenberg (Fritzlar) parkte den fruit2go-Boliden mit einem technischen Defekt während Tomas Molota (Slowakei) den vierten Cup-BMW bereits im Training in die Leitplanken setzte.

Aufgrund von Kühlwasserproblemen im Sinziger-Porsche Cayman GT4 wurden Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Stefan Kenntemich (Wettenberg) und Peter Schepanek (Essen) in der gleichnamigen Cup-Klasse (9 Starter) nicht gewertet.

Am kommenden Wochenende teilt sich Securtal Sorg Rennsport auf. Daniel Sorg reist mit fünf weiteren Teammitgliedern zum 24h-Rennen nach Silverstone/GB, wo ein BMW M235i Racing Cup mit vier einheimischen Piloten betreut wird. Die restliche Mannschaft managt und betreut den Einsatz von sieben Fahrzeugen beim Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring. Und am übernächsten Wochenende steht der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 04.Apr, 2017 17:05

RCN 1 - 01.04.17 und 24h Silverstone - 02.04.17

Tabellenführung für Securtal Sorg Rennsport
Sandberg/Thomas feiern Klassensieg gegen 16 Konkurrenten

Ein Saisonauftakt nach Maß erlebte Securtal Sorg Rennsport beim ersten Wertungslauf zur Rundstrecken-Challenge (RCN) auf dem Nürburgring. Für das „Tüpfelchen auf dem I“ sorgten Oskar Sandberg (Insul) und David Thomas (München), die mit dem BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm siegten und die Tabellenführung im Feld der 242 Teilnehmer übernahmen.

„Sechs Fahrzeuge eingesetzt, sechs ohne Schramme im Ziel, gute Ergebnisse und Tabellenführer: Was will man mehr?“ sagte ein hochzufriedener Benjamin Sorg. „Auch unsere Neueinsteiger mit den vier Cup-BMW haben mich positiv überrascht.“

Bei frühlingshaftem Wetter säumten mehrere tausend Zuschauer die Nürburgring-Nordschleife. Sie sahen einen souveränen Start-Ziel-Sieg von Sandberg/Thomas in der teilnehmerstärksten Klasse. Mit 8.16 Minuten markierte Sandberg zudem die schnellste Rundenzeit der gesamten Klasse. Bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (12 Starter) lenkten die beiden Schweizer Samuel Forni (St. Margareten) und Stefan Kerkemeier (Rafz) den Porsche Cayman auf den siebten Rang.

Gleich vier Fahrzeuge setzte die Wuppertaler Mannschaft im BMW M235i Racing Cup ein, ausnahmslos mit Nordschleifen-Neulingen besetzt. Routinier Torsten Kratz (A-Pellendorf) fungierte dabei sowohl bei Stefan Fuhrmann (A-Felixdorf, Nr. 310) als auch bei Gustav Engljähringer (A-Frankenburg, Nr. 508) als Coach. Belohnt wurde die Leistung mit den Plätzen vier und acht. Familie Clemm nahm in den anderen beiden Cockpits Platz. Nicolas und Ulrich Clemm (Nr. 312) wurden Sechster, Dominik Clemm (Nr. 311), verstärkt durch den Münchener Florian Jung, wurde Siebter.


Achter Gesamtrang bei 24h-Rennen in Silverstone

Hochzufrieden kehrte Daniel Sorg zusammen mit sechs Helfern aus dem englischen Silverstone zurück. Denn während Benjamin sich mit seiner Mannschaft am Nürburgring um den Einsatz der sieben Fahrzeuge bei der RCN kümmerte, übernahm sein Bruder die Betreuung eines BMW-Teams beim 24h-Rennen auf der aktuellen britischen Formel 1-Strecke. Die vier Gentleman-Fahrer William Lucas, Kye Wheatley, Rob Ellice und Paul Abercrombie hatten sich im M235i Racing Cup mit BTCC-Vizemeister Sam Tordoff verstärkt.

„Für die vier Gentlemen war es das erste 24h-Rennen. Sie haben sich prächtig geschlagen und taktisch alles richtig gemacht. Von Stunde zu Stunde ging es im Klassement nach oben sie wurden schließlich mit dem achten Gesamt- und zweiten Klassenrang im Feld 30 Starter belohnt.“

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 10.Apr, 2017 19:17

VLN 2 - 8.4.17

Klassensieg und starkes BMW-Cup-Ergebnis

Das zweite Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring verlief für Securtal Sorg Rennsport mehr als erfreulich: Sieg in der Klasse V4 und die Plätze zwei, vier und sechs im BMW M235i Racing Cup. Beide Klassen waren mit je 18 Teams sehr stark besetzt. „Ein Kompliment an alle Fahrer und Helfer: Ich bin sehr zufrieden“, sagte Daniel Sorg. „Im Feld der 195 Starter und vor den vielen tausend Fans entlang der Strecke haben wir uns prächtig präsentiert.“

Für das Highlight des Tages sorgten Oskar Sandberg (Insul) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) mit dem Klassensieg bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (V4). Am Steuer des BGS technic-BMW 325i hatte das Duo im Qualifying noch knapp das Nachsehen, feierte im Rennen dann aber einen nahezu Start-Ziel-Sieg.

„Es war ein spannendes aber faires Duell“, sagte Sandberg, der mit einem Doppelstint den Grundstein zum Erfolg legte. Und Kratz, der schließlich mit 1.19 Minute Vorsprung den Zielstrich kreuzte, lobte vor allem die neuen Fahrwerkseinstellungen. „Wir hatten deutlich weniger Untersteuern und geringeren Reifenverschleiß.“

Groß war der Jubel auch bei der Zieleinfahrt der drei BMW M235i Racing aus der gleichnamigen Cup-Klasse. Solist Heiko Eichenberg (Fritzlar) nahm das Rennen im fruit2go-BMW vom dritten Startplatz auf und sah schließlich als Zweiter das Ziel. „Bei der Kollision mit einem Toyota hatte ich großes Glück, ansonsten war es ein schönes Rennen mit einem perfekten Auto.“ Bei Felix Günther (Velbert) und Guido Wirtz (Schweiz) musste nach dem Training am Gedlich-M235i das Differential gewechselt werden. „Vom letzten Startplatz aus noch auf Rang vier vorzufahren ist doch nicht schlecht“, freute sich der erst 21-Jährige Günther. Die Nordschleifen-Neulinge Frederik Nymark (DK-Hadsen) und Joonas Lappalainen (FIN-Vantaa) rundeten als Sechste das hervorragende Ergebnis ab.

Doppelstarter Kratz lenkte zusammen mit Kevin Warum (Schweitenkirchen) bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (V5, 12 Starter) den Eibach-Porsche Cayman auf Rang vier. Ein zwischenzeitliches Benzindruckproblem kostete den möglichen zweiten Rang. In der Klasse bis 3500 ccm (V6, 6 Starter) kamen Nicolas Griebner (GB-Chamberley), Björn Simon (Weilerswist) und Emin Akata (Friedrichshafen) ebenfalls auf Rang vier. Sie lagen lange Zeit auf Podiumskurs, ehe Griebner einmal unplanmäßig an die Boxen kam. „Ich hatte Vibrationen im Bereich der Vorderachse, da bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen“, erklärte der Franzose mit britischem Wohnsitz. Nach rund 15 Minuten konnte der Porsche Cayman ins Rennen zurückkehren.

Glück im Unglück hatte Stefan Kenntemich (Wettenberg) am Steuer des Sinziger-Porsche Cayman GT4, den er sich mit Stefan Beyer (Neustadt/Aisch) und Oliver Bender (Frankfurt) teilte. „Der vor mir Fahrende erlitt einen Motorschaden und dessen Schwungrad durchschlug meinen Wasserkühler. Etwas höher, und das Teil wäre durch die Windschutzscheibe geflogen. Dann säße ich jetzt nicht mehr hier.“

In zwei Wochen findet auf dem Eifelkurs das 6h-Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen statt. Im Rahmenprogramm geht der zweite Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge über die Bühne. Securtal Sorg Rennsport ist erneut mit zahlreichen Fahrzeugen vertreten.

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 27.Apr, 2017 21:59

Spa: NES500; Nürburgring: RCN 2 und 24h-Qualirennen

Klassensiege und Tabellenführung

Zwei sehr erfolgreiche Wochenenden erlebte Securtal Sorg Rennsport. Sowohl beim 500 Kilometer-Rennen (NES500) in Spa-Francorchamps an Ostern als auch beim zweiten Saisonlauf zur Rundstrecken-Challenge (RCN) auf dem Nürburgring feierte die Wuppertaler Mannschaft Klassensiege. Zudem verteidigten Oskar Sandberg aus Insul sowie der Münchener David Thomas die Tabellenführung in der RCN.

Wechselhafte Witterungsbedingungen von ganz nass bis ganz trocken machten an Ostern die ohnehin schon interessante Rennstrecke in den belgischen Ardennen noch anspruchsvoller. In der Klasse NES7 ließen Sandberg, Torsten Kratz (A-Pellendorf) und Matthew Swanepol aus Südafrika nichts anbrennen und feierten mit dem fruit2go-BMW M235i Racing Cup nicht nur einen souveränen Klassensieg mit Rundenvorsprung, sondern standen als Gesamtdritte hinter zwei Porsche im Feld der 32 Starter sogar auf dem Podium!

„Das Auto war für alle Wetter bestens abgestimmt und die Boxenstopps verliefen perfekt. Wir Fahrer blieben fehlerfrei und das Ergebnis ist der verdiente Lohn“, freute sich Kratz. In der gleichen Klasse lenkten Michael Eden (NZ-Wanganui) und der Däne Nicolai Eberhard den Scangrip-BMW 335i auf Rang sechs, während die Dänen Niels Borum und Anders Lund mit dem Mini Cup 1,6 in der Klasse NES5 Zweiter von vier Fahrzeugen wurden.

Tabellenführung in der RCN verteidigt

Sie kamen als Spitzenreiter zum Nürburgring und reisten auch wieder als Tabellenführer ab: Sandberg und Thomas hatten mit dem BGStechnic-BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm erneut alles im Griff und gewannen mit 66 Sekunden Vorsprung. In der mit 20 Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse freute sich das Duo somit erneut über eine fette Punkteausbeute!

„Es lief einfach perfekt“, sagte Thomas. „Wir sind, wie fast alle anderen, auf Regenreifen gestartet und Oskar konnte bei abtrocknender Strecke sofort die Führung übernehmen. Wir wechselten beim Boxenstopp auf Slicks und ich habe mich im Auto direkt wohl gefühlt. Die Fahrwerksabstimmung war perfekt, so konnte ich den Vorsprung zum Zweitplatzierten halten und den Sieg nach Hause fahren.“

Der Norweger Inge Hanseaetre komplettierte am Steuer des zweiten Sorg-BMW 325i als Dritter das starke Ergebnis! Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm lenkten Björn Simon (Weilerswist) und Doppelstarter Kratz den Porsche Cayman auf Platz zwei von vier Startern.

Nicht so gut lief es in der Cup-Klasse der BMW M235i Racing: Reinhard Schmiedel (Würzburg) beendete sein RCN-Debüt mit dem achten Rang. Nicht gewertet wurden Christian Straube (Schwalmstadt) und Philipp Hagnauer (CH-Basel), die sich verzählten und eine Runde zu viel drehten.

Viel Pech beim 6h-Quali-Rennen zum 24h-Rennen

„Wenn die Generalprobe misslingt, dann gibt es normalerweise ein gutes Rennen“, bewertete Teamchef Daniel Sorg das Abschneiden seiner Autos beim 6h-Quali-Rennen zum 24h-Rennen mit Galgenhumor. „So gut die Saison bislang verlaufen war: Heute war leider der Wurm drin.“

Für das beste Resultat sorgte der von Securtal Sorg Rennsport betreute BMW M4 GT4 von Dirk Adorf (Altenkirchen), dem Briten Ricky Collard sowie Jörg Weidinger (Happurg) als Sieger der Klasse SP8T. Hier kamen Niels Borum und Michael Eden mit dem BMW 335i auf den dritten Rang. Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm freuten sich Ugo Vicenzi, Alberto Carobbio (beide Italien) sowie Thomas Müller (Seevetal) über Platz drei im BMW 325i Coupé. Ein Unfall beendete in Führung liegend die Fahrt des BGStechnic-BMW 325i von Björn Simon, Olaf Meyer (Kirchlinteln) und Sandberg.

Auf Podiumskurs in ihren jeweiligen Klassen rangierten auch lange Zeit der Sinziger-Porsche Cayman (Kratz/Kenntemich/Bender/Hewer) und der fruit2go-BMW M235i (Eichenberg/Sandberg/Kratz/Günther). Doch in der vierten Rennstunde strandeten beide mit technischem Defekt.

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