[VLN / 24h] Porsche Zentrum Willich - Pro Sport

Informationen und Hintergründe.
Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

[VLN / 24h] Porsche Zentrum Willich - Pro Sport

Beitrag von Martin Brock » Do 09.Apr, 2009 8:41

Top-Ergebnis für das Porsche Zentrum Willich

Der Saisonauftakt in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft hätte für das Porsche Zentrum Willich nicht besser laufen können. Die beiden unterstützten Mannschaften kämpften ganz vorne mit um den Sieg im Gesamtklassement beziehungsweise der Klasse.

Der Porsche 997 RSR von Frikadelli Racing machte seinem Spitznamen alle Ehre: Die „schnellste Frikadelle der Welt“ zeigte bereits im Training, was in ihr steckt. Sabine Schmitz katapultierte den Porsche mit 8:30.773 Minuten auf Startplatz acht und damit vor den Audi R8 LMS von Phoenix-Racing oder auch den nagelneuen Alpina BMW B6, den Claudia Hürtgen fuhr. Im Rennen zeigten dann neben Sabine Schmitz auch Klaus Abbelen und Dr. Edgar Althoff, dass sie ebenfalls mit dem 997 RSR bestens zu Recht kamen. Am Ende wurde es ein verdienter fünfter Gesamtrang und Platz drei in der Klasse SP7.

Ebenfalls schnell unterwegs war der Porsche 997 GT3 Cup von Frikadelli Racing. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen fuhren einen Doppelturn. Komplettiert wurde der „kleine“ Porsche von Norbert Pauels. Trotz guter Rundenzeiten konnte sich das Team am Ende nicht über das Ergebnis freuen: der Cup-Porsche musste mit Problemen in der Kraftübertragung in der Box abgestellt werden.

Ebenfalls im Porsche 997 Cup unterwegs war AGON Motorsport. Jörn Schmidt-Staade, Jörg Otto und Christian Seewaldt nutzten die äußeren Bedingungen – strahlender Sonnenschein bei Temperaturen knapp unter 20 Grad – und preschte richtig vor. Schon im Training wurde klar, wohin die Reise gehen kann. Mit der drittbesten Zeit im Qualifying ging das Trio ins Rennen und griff sofort an. Mit Erfolg: am Ende des 4-Stunden-Rennens lag das Trio von AGON Motorsport auf Gesamtrang elf und Platz zwei in der Cup-Klasse.

Das nächste Rennen startet bereits in zwei Wochen, am 18. April. Dann werden beide Teams mit der Unterstützung des Porsche Zentrums Willich mit jeweils zwei Autos antreten.
Zuletzt geändert von Martin Brock am Mi 09.Feb, 2011 9:47, insgesamt 5-mal geändert.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Porsche Zentrum Willich erneut in den Top 10

Beitrag von Martin Brock » Mi 22.Apr, 2009 9:36

Porsche Zentrum Willich erneut in den Top 10

Wenn es um Breitensport geht, ist das Porsche Zentrum Willich stets vorne mit dabei. Auf dem Nürburgring unterstützen die Willicher zwei Teams mit insgesamt drei Fahrzeugen in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Am vergangenen Samstag, 18. April, startete das zweite Rennen der Saison bei widrigen Bedingungen.

Doch die beiden Mannschaften ließen sich von Regen und Kälte nicht zurückhalten. Frikadelli Racing mit Sabine Schmitz, Dr. Edgar Althoff und Klaus Abbelen pilotierten die schnellste Frikadelle der Welt, einen Porsche 997 GT3 RSR. Im Training zeigte die schnelle Dame des Teams, was in dem Boliden steckt und setzte ihn auf Startplatz vier, was zugleich Rang eins in der Klasse SP7 bedeutete. Zahlreiche stärker motorisierte Fahrzeuge hatten gegen den Frikadelli-Porsche keine Chance.

Doch kurz nach dem Start wurde Sabine Schmitz im Feld nach hinten gereicht. Nicht etwa, weil es an dem Porsche ein Problem gab, sondern vielmehr, weil der vor ihr fahrende BMW Alpina B6 ein Gemisch aus Öl und Wasser verlor und auf der Frontscheibe des rot-weißen 997 RSR verteilte. „Ich habe fast nichts mehr gesehen und fast eine dreiviertel Runde im Blindflug absolviert“, erklärte Schmitz, die froh war, als sie in der Box ankam. Dort orderte sie auch direkt Regenreifen.

Ein kluger Schachzug, wie sich kurz darauf herausstellte. Sabine Schmitz, die in der Eifel zu Hause ist, hatte das Wetter richtig eingeschätzt und als sie bereits mit Vollgas ihre Aufholjagd starten konnte, mussten alle anderen Mannschaften im strömenden Regen vorsichtig an die Box fahren und ihre Slicks in Profilreifen wechseln lassen. Sabine Schmitz war derweil in ihrem Element und steuerte den Porsche bis auf Gesamtrang zwei vor.

Allerdings musste Dr. Edgar Althoff als zweiter Pilot wieder ein paar Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Er kämpfte mit falschem Reifendruck und dadurch stumpfen Waffen. Kurz darauf fiel auch noch der Funk aus, sodass der Viersener Zahnarzt deutlich später, als geplant in die Box zum letzten Wechsel kam. Mit dem korrekten Luftdruck und einer großen Portion Ehrgeiz kämpfte sich Klaus Abbelen zurück ins Rennen und bis auf Gesamtrang sieben vor. In der Klasse bedeute das Platz 2.

Das zweite Team, das mit Willicher Unterstützung die Rennen der Langstreckenmeisterschaft in Angriff nimmt ist AGON Motorsport. Die Mannschaft setzt zwei Porsche 997 GT3 Cup in der Porsche-Cup-Klasse „Cup3“ ein. Als Flaggschiff der Truppe gilt die Startnummer 702 mit Jörn Schmidt-Staade, Jörg Otto und Christian Seewaldt. Die schnellen Drei hatten im Rennen lediglich mit den widrigen Umständen zu kämpfen. Nach den Regengüssen trocknete die Piste vor allem gegen Rennende wieder ab, was die richtige Reifenwahl nicht einfach machte. Doch die Mannschaft meisterte die Aufgabe sehr gut und reihte sich auf Gesamtrang 13 ein. In der Cup-Klasse schafften sie es mit Platz 3 aufs Podium.

Der zweite AGON-Porsche hatte nicht ganz so viel Glück. Stefan Peters, Dirk Torwesten und Stefan Müller kämpften zu Rennbeginn plötzlich mit Ausfällen der Schaltung. „Wir wissen leider nicht, wieso das passiert ist, aber plötzlich hing der Gang fest“, erklärte Techniker Tino Biederbick. Nach einem kurzen Stopp in der Box lief das Getriebe wieder reibungslos und die drei Piloten konnten ihre Aufholjagd starten. Am Ende reichte es immerhin noch zu Platz 7 in der Klasse Cup3.

Bereits in zwei Wochen, am 02. Mai, geht die Langstreckenmeisterschaft in die nächste Runde. Der dritte Lauf ist zugleich die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen, dass Mitte Mai auf dem Nürburgring gestartet wird.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Porsche Zentrum Willich mit Platz drei, vier und sechs in de

Beitrag von Martin Brock » Di 05.Mai, 2009 8:56

Porsche Zentrum Willich mit Platz drei, vier und sechs in der Cup-Klasse

Der dritte Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Samstag, 2. Mai, geriet angesichts des nahenden 24-Stunden-Rennens zum Schaulaufen der ganz Großen. Gleich vier Werks-Audi R8 kämpften bereits im Training um die Spitzenposition. Dazu gesellten sich einige andere starke Autos, die mit Profis bestückt nach ganz vorne wollten. Für die schnellen Privatteams, die mit Unterstützung des Porsche Zentrum Willich fuhren, war es also eine dicke Nuss, die es zu knacken galt.

Vor allem der gut eingestellte Porsche 997 RSR von Frikadelli Racing schien beim Blick auf den nennliste ins Hintertreffen geraten zu können. Doch allen Unkenrufen zum Trotz setzte Sabine Schmitz den weiß-roten Renner auf Startplatz elf mit nur zehn Sekunden Rückstand auf den Polesetter. Innerhalb der Klasse SP7 bedeute dies sogar Rang drei. „Unser Auto liegt gut, ich bin sehr zufrieden“, sagte Schmitz kurz vor dem Start. Die schnelle Dame übernahm den Start, später sollte ihr Lebensgefährte Klaus Abbelen ins Lenkrad greifen. Doch daraus wurde nichts. In der vierten Runde brach etwas im Getriebestrang des Porsche und Sabine Schmitz hatte den Schaltknüppel regelrecht in der Hand.

Doch Frikadelli Racing hatte mit einem Porsche 997 GT3 Cup noch ein zweites Eisen im Feuer. Norbert Pauels und Dr. Edgar Althoff bewiesen mit Rang vier in der Klasse und nur 53 Sekunden Rückstand zum Vordermann, dass sie gut unterwegs waren und nur dicht am Treppchen vorbei schrammten.

Den Platz direkt vor den Frikadelli-Porsche sicherte sich AGON Motorsport mit seinem Porsche 997 GT3 Cup. Stefan Müller, Christian Seewaldt und Jörg Otto lieferten sich ein spannendes Rennen mit dem zweitplatzierten Manthey-Porsche. Am Ende waren es 40 Sekunden, die zu Rang zwei fehlten.

Auf Klassenrang 6 kam der zweite Porsche 997 GT3 Cup von AGON Motorsport ins Ziel. Erneut Jörg Otto und dazu Stefan Peters und Dirk Torwesten pilotierten den zweiten Wagen des Teams. Auch sie lieferten sich einen spannenden Lauf und erreichten das Ziel nach 4 Stunden ohne ein Problem.

Die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen ist für die Teams des Porsche Zentrums Willich also überwiegend gut verlaufen. In drei Wochen, am 23. Mai, startet die große Hatz zweimal um die Uhr. Man darf gespannt sein, ob Frikadelli-Racing den Erfolg vom Vorjahr wiederholen kann. Da wurde die Mannschaft überraschend dritter und damit auch bestes Privatteam. Die Vorzeichen für dieses Jahr scheinen zwar etwas schwieriger zu werden, doch beim Saisonhöhepunkt zählt Konstanz und die haben Sabine Schmitz und Co. schon oft genug bewiesen.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Unglaublich problemloses Rennen

Beitrag von Martin Brock » Mi 27.Mai, 2009 16:09

Unglaublich problemloses Rennen

Die Vorgabe aus 2008 wog schwer: vor genau einem Jahr hatte Frikadelli Racing mit seinem Porsche 997 GT3 RSR Gesamtrang 3 beim 24-Stunden-Rennen eingefahren. Gleichzeitig war die Mannschaft um die Piloten Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Kenneth Heyer und Dr. Edgar Althoff das beste Team mit einer reinen Breitensport-Besetzung. In diesem Jahr galt es das zu wiederholen. Allerdings hatten sich mit gleich vier Audi R8, zahlreichen Porsche Cup S und einem Ford GT deutlich stärkere Konkurrenten als noch vor einem Jahr angekündigt.

„Wir lassen es ganz ruhig angehen und werden nicht auf Biegen und Brechen vorne angreifen“, meinte Sabine Schmitz vor dem Start. Mit konstant schnellen Zeiten hoffte das Team Stück für Stück nach vorne gespült zu werden, dass ihr Porsche 997 GT3 RSR die Distanz problemlos durchstehen würde, davon war die Mannschaft überzeugt. Das Team, das vom Porsche Zentrum Willich unterstützt wird, sollte mit dieser Einstellung zum Rennen genau die richtige Entscheidung treffen.

Während es 22 Stunden lang vorne richtig zur Sache ging, ließ Frikadelli-Racing seinen Porsche einfach durchrollen. Allerdings war die Mannschaft alles andere, als langsam unterwegs. Im Training fehlten der 4-köpfigen Crew lediglich 17 Sekunden auf die Polesetter. Die Zeit von 8:53.650 Minuten reichte zu Startplatz 16. Und auch im Rennen blieb die Mannschaft bei Zeiten um 9 Minuten konstant auf einem hohen Niveau.

„Es läuft alles problemlos“, gab auch Cheftechniker Uli Lienert fast gebetsmühlenartig immer wieder zu Protokoll. Die schnellste Frikadelle der Welt, wie der Porsche von den Fans genannt wird, machte ihrem Namen alle Ehre und den 235.000 Fans an der Strecke viel Spaß. Auch ein Reifenschaden – ein Karbonteil hatte den Reifen aufgeschlitzt – in den letzten Rennstunden konnte den Vortrieb nicht stoppen. Es sollte der einzige Moment bleiben, in dem der Frikadelli-Porsche in gemäßigtem Tempo über die Nürburgring-Nordschleife fuhr.

„Alles hat einfach wunderbar geklappt“, erklärte Lienert. „Das Auto ist sehr zuverlässig und auch die Yokohama-Reifen haben wunderbar funktioniert“, lobte der Techniker das Material. Nachts kam die Truppe innerhalb von sechs Stunden mit nur zwei Reifensätzen durch, andere Teams hatten da deutlich mehr Verschleiß.

Am Ende reichte es für Frikadelli-Racing zu Gesamtrang sechs. Die Plätze 1 bis 5 gingen komplett an Profimannschaften. Somit ist das Ergebnis von 2008 mindestens bestätigt worden. Wieder ist Frikadelli-Racing mit Unterstützung des Porsche Zentrums Willich das beste Team mit einer reinen Breitensport-Besatzung geworden.

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Teams des Porsche Zentrum Willich trotzen dem Chaos

Beitrag von Martin Brock » Mi 17.Jun, 2009 16:09

Teams des Porsche Zentrum Willich trotzen dem Chaos

Der vierte Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2009 wird als Chaoslauf in die Geschichte der VLN eingehen. Dabei sah es bei sommerlichen Temperaturen zunächst nach einem gewöhnlichen 4-Stunden-Rennen mit perfekten Bedingungen aus. Die beiden Porsche Teams mit Willicher Unterstützung ließen es im Qualifying noch ruhig angehen, um dann später im Rennen so richtig aufzudrehen.

Der Porsche 997 GT3 RSR von Frikadelli Racing, mit den Stammfahrern Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Dr. Edgar Althoff, rangierte nach dem Zeittraining auf Gesamtrang 18. Vorne hatten sich zahlreiche andere Teams einen harten Schlagabtausch geliefert und sich mit den Rundenzeiten unterboten. Frikadelli Racing beließ es bei einer schnellen Zeit und den Pflichtrunden – schließlich galt es später das 4-Stunden-Rennen zu bestehen. Auf den Startplätzen 20 und 28 reihte sich AGON Motorsport mit seinen beiden Porsche 997 GT3 Cup ein und war ebenfalls mit dem Verlauf hoch zufrieden.

Vom Start weg schoben sich alle drei Porsche Stück für Stück nach vorne. Mit guten Rundenzeiten war Frikadelli Racing schon bald in den Top 10 zu finden. Innerhalb der Klasse SP7 arbeitete sich das Team ebenfalls kontinuierlich vor. Und auch die beiden Cup-Porsche von AGON Motorsport jagten die Konkurrenz innerhalb der Klasse und zogen an zahlreichen Autos vorbei.

Das ging so lange, bis die Rennleitung den Lauf mit der roten Flagge unterbrechen musste. Ein Porsche aus der GT4-Klasse war im Streckenabschnitt Kallenhard abgeflogen, hatte die Leitplanke durchbrochen und sich in den angrenzenden Wald bergab verabschiedet. Um kein Risiko einzugehen ließen die Retter bei der Bergung höchste Vorsicht walten, was eine erhebliche Zeitverzögerung nach sich zog. Glücklicherweise blieb der Pilot nahezu unverletzt.

Aufgrund des Standes nach der elften Runde, ein Umlauf vor dem Abbruch, wurde eine Wertung erstellt. Anschließend erfolgte der Restart und ein zweites Rennen. Die beiden Ergebnisse addierte die Rennleitung abschließend, um das Gesamtergebnis zu erhalten. Entsprechend chaotisch gestaltete sich die Suche nach den einzelnen Platzierungen. Wer gegen 18.20 Uhr die Zielflagge sah, wusste nicht, ob der aktuelle Rang auch gleichzeitig das Endergebnis war.

Letztlich schafften es zwei der PZ-Willich Autos auf Podest ihrer jeweiligen Klasse. Frikadelli Racing wurde im Gesamtstand sechster und innerhalb der Klasse dritter. AGON Motorsport erreichte ebenfalls Rang drei mit der vermeintlich langsameren Besetzung Stefan peters, Dirk Torwesten und Stefan Müller. Der schneller 997 GT3 Cup des Teams schied nach rund zweieinhalb Stunden Rennzeit aus. Auf der Granprixstrecke des Nürburgrings war ein Konkurrent auf den Porsche aufgefahren und hatte das Fahrwerk des Boliden beschädigt. Ärgerlich: Jörn Schmidt-Staade und Christian Seewaldt waren zu diesem Zeitpunkt dabei Rang zwei in der Klasse zu erobern.

Mit der Performance waren indes alle Fahrer zufrieden. Beim nächsten Lauf werden sie mit dem Ergebnis im Rücken wieder voll angreifen und auf eine Platzierung ganz vorne hoffen.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Seewaldt auf dem Weg der Besserung

Beitrag von Martin Brock » Mi 01.Jul, 2009 8:58

Seewaldt auf dem Weg der Besserung

Die gute Nachricht vorneweg: Christian Seewaldt befindet sich auf dem Weg der Besserung und ihm geht es den Umständen entsprechend gut – doch was war mit dem Porsche 997 GT3 Cup von AGON Motorsport am Wochenende in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft eigentlich passiert?

Die Mannschaft, die vom Porsche Zentrum Willich unterstützt wird, war beim fünften Lauf der Serie gut unterwegs, als bei beginnendem Regen Christian Seewaldt auf einen zu überrundenden Wagen auflief und ihn kurz vor dem Karussel überholen wollte. Doch als Seewaldt neben dem kleineren Wagen war, zog der plötzlich rüber und schoss den Porsche regelrecht ab. „An der Stelle hat man mindestens 150 Sachen drauf“, erklärte Techniker Tino Biederbick später.

Seewaltd hatte im Auto keine Chance. Der Porsche durchbrach die Leitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach zu liegen. Fahrer, die kurz darauf an der Unfallstelle vorbeikamen befürchteten Schlimmes, doch dank einer vorsichtigen und besonnenen Bergung konnten die Verletzungen in Grenzen gehalten werden. Der Rennfahrer von AGON Motorsport brach sich nur den rechten Arm, was er den hohen Sicherheitsstandards von Porsche und der Langstreckenmeisterschaft zu verdanken hat.

Ein nicht ganz so glückliches Händchen hatte Sabine Schmitz von Frikadelli Racing bei der Wahl der richtigen Reifen. Sie setzte nach einer Stunde Rennzeit auf feuchtere Verhältnisse. Zwar lag die Eifelerin mit der Prognose richtig, allerdings wurde es erst deutlich später so richtig nass. „Wir haben einfach ein wenig Pech gehabt, aber dafür konnten wir den Lauf nutzen und Fahrwerkseinstellungen“, meinte Cheftechniker Uli Lienert. Bereits im freien Training hatte die Mannschaft erste Tests durchgeführt und nutzte nun die Chance, für das nächste große Highlight – das 6-Stunden-Rennen – diese Arbeiten fortzuführen.

Beim längsten Rennen der Langstreckenmeisterschaft will Frikadelli-Racing wieder auf dem Podium landen. Mit dem zuverlässigen Porsche 997 GT3 RSR hat die aus Willich unterstützte Mannschaft alle Chancen dazu.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Podestplatz für das Porsche-Zentrum-Willich

Beitrag von Martin Brock » Di 21.Jul, 2009 22:09

Podestplatz für das Porsche-Zentrum-Willich

Geht es um Ausdauer, sind die vom Porsche Zentrum Willich unterstützten Mannschaft immer vorne dabei. So auch beim 6-Stunden-Rennen in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am vergangenen Samstag, 18. Juli. AGON Motorsport und Frikadelli Racing bewiesen, dass sie mit konstant schnellen Zeiten den Sprung nach oben schaffen können.

Vor allem in der Porsche Cup Klasse ging es hoch her. AGON Motorsport setzte erneut auf zwei Porsche 997 GT3 Cup, die bereits im Qualifying zeigten, dass mit ihnen zu rechnen war. Jörg Otto, Jörn Schmidt-Staade und Stefan Müller stellten ihren Cup-Porsche auf Startplatz drei innerhalb der Klasse. Im Gesamtklassement bedeutete dies einen hervorragenden 21. Startplatz. Nur eine Reihe und zwei Positionen dahinter sortierten sich Stefan Peters, Dirk Torwesten, Stefan Müller und Michael Schaal im zweiten AGON-Porsche ein. Zum Schwesterauto fehlten gerade einmal 1,6 Sekunden.

Der fliegende Start verlief problemlos und die beiden Boliden begannen damit sich Stück für Stück vorzuarbeiten. Dies war angesichts der Wetterverhältnisse gar nicht so einfach. Denn nach wenigen trockenen Runden wurde die Strecke mit einem heftigen Regenschauer kurzzeitig geflutet. Alle Autos mussten an die Box, um Regenreifen aufziehen zu lassen. Mit Glück und Können fanden beide AGON-Porsche den Weg zu ihrer Crew, während andere Mannschaften von der Strecke rutschten. Kaum wieder in voller Fahrt unterwegs, trocknete die Piste wieder ab, was einen erneuten Wechsel der Pneus nötig machte.

Doch vor allem das Trio des etwas schnelleren AGON-Porsche ließ sich nicht davon beirren. Die Mannschaft spulte sein Programm ab und erreichte am Ende Rang vier in der Klasse. Die Freude über das Ergebnis wurde noch größer, als klar war, das es im Gesamtklassement zu Platz zehn gereicht hatte. Bei der starken Konkurrenz war dieses Ergebnis so nicht zu erwarten gewesen.

Auf ein gutes Ergebnis hatte auch Frikadelli Racing gehofft. Rückblickend auf den letzten Lauf meinte Teamchef Klaus Abbelen kurz vor dem 6-Stunden-Rennen grinsend: „Wir wissen jetzt wenigstens, wie lange unsere Regenreifen im Trockenen halten.“ Vor einigen Wochen hatte Pilotin Sabine Schmitz auf die Pneus mit dem groben Profil gesetzt und sich verzockt. Diesmal sollte es anders kommen.

Die Mannschaft setzte jetzt auch die richtigen Gummies und ließ sich auch sonst nicht beirren. Trotz des zwischendurch strömenden Regens kämpfte sich das Team mit dem Porsche 997 GT3 RSR kontinuierlich nach vorne. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Dr. Edgar Althoff und Martin Ragginger konnten voll auf ihr Material vertrauen so schoben sie sich von Startplatz 16 kontinuierlich vor. Der Lohn der Mühen: Platz drei in der umkämpften Klasse SP7 und Gesamtrang sieben. Zahlreiche Konkurrenten hatten das Nachsehen gegenüber der „schnellsten Frikadelle der Welt“.

Derweil beginnen bei den Teams die ersten Planungen für 2010. „Wir überlegen, ob wir im kommenden Jahr ein neues Auto einsetzen“, verriet Frikadelli-Cheftechniker Uli Lienert. Noch hat sich die Mannschaft aber nicht entschieden, angesichts der starken Fahrzeuge aus der GT3-Klasse muss aber frühzeitig überlegt werden, wie es in der neuen Saison weitergeht. Frikadelli Racing will diese Pläne frühzeitig abschließen um bereits im Winter mit den Vorbereitungen starten zu können.

Doch noch sind vier Läufe in diesem Jahr zu fahren. Nach der sechswöchigen Sommerpause geht es am 29. August auf der Nürburgring-Nordschleife weiter.

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Erfolg für AGON, Pech bei Frikadelli

Beitrag von Martin Brock » Mi 02.Sep, 2009 16:00

Erfolg für AGON, Pech bei Frikadelli

Freud und Leid liegen oft sehr dicht beieinander. Dies musste auch Frikadelli Racing beim siebten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am Wochenende erleben. Die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft um Sabine Schmitz und Klaus Abbelen hatte ihren Porsche 997 GT3 RSR dem Reglement entsprechend modifiziert. Neu war ein größerer Tank und neuer Luftmengenbegrenzer, der jetzt mehr Volumen durchlässt. Dafür musste das Team aber auch mehr Gewicht „einladen“.

Doch die höhere Leistung machte sich bereits im Training bezahlt. Mit Startplatz 13 waren Fahrer und Boxencrew gleichermaßen zufrieden. Im Rennen sollte es dann sogar richtig weit nach vorne gehen. Nach einem harten Kampf mit einem Audi R8, den Sabine Schmitz gewann, blies die „schnellste Frikadelle der Welt“ zum Angriff auf die vordersten Plätze. Zwischenzeitlich wurde der Bolide sogar auf Rang zwei geführt.

Doch die Freude, über die hervorragende Platzierung endete jäh, als Klaus Abbelen mit abgerissener Antriebswelle die Box ansteuerte. „Da hatten wir einfach mal Pech“, kommentierte Abbelen enttäuscht, „das Auto fühlte sich super an und es sah gut aus für uns, bis ich merkte, dass irgendwas nicht stimmt.“ Das Team entschied sich, auf die Reparatur während des Rennens zu verzichten. Der Porsche 997 GT3 RSR wird also erst beim achten Saisonlauf wieder am Start sein, dann mit einer frischen Revision und einem nagelneuen Getriebe – denn Klaus Abbelen und Sabine Schmitz wollen in diesem Jahr mindestens noch einmal aufs Podest klettern.

Das Siegertreppchen der Porsche-Cup-Klasse enterte erneut AGON Motorsport. Das Dülmener Team setzt ebenfalls auf Unterstützung aus dem Porsche Zentrum Willich. So wird KFZ-Mechaniker Tino Biederbick als Chef-Mechaniker eines der beiden Porsche 997 GT3 Cup an der Rennstrecke eingesetzt. Er leistete durch eine gute Koordination der Boxencrew seinen Anteil am Erfolg. AGON Motorsport erreichte mit Jörg Otto und Christian Menzel in der Startnummer 701 Platz zwei innerhalb der Klasse. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang sechs. Drei Plätze dahinter und damit ebenfalls in den Top 10, erreichten Jörn Schmidt-Staade und Stefan Müller das Ziel. Sie kämpften sich innerhalb der Cup-Klasse auf Rang vier vor.

„Mit dem Einsatz der beiden Teams bin ich sehr zufrieden, auch wenn es für Frikadelli Racing nicht gereicht hat“, meinte Joachim Tünnesen, Geschäftsführer des Willicher Porsche Zentrums, „ich denke, dass alle drei Porsche beim nächsten Lauf am 3. Oktober wieder ein erfolgreiches Rennen für das Porsche Zentrum bestreiten werden.“

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Porsche Zentrum Willich bleibt Frikadelli Racing treu

Beitrag von Martin Brock » Mo 29.Mär, 2010 11:08

Porsche Zentrum Willich bleibt Frikadelli Racing treu

In Willich setzt man auf Qualität und Kontinuität – vor allem im dort ansässigen Porsche-Zentrum. Deshalb hat sich Geschäftsführer Joachim Tünnesen dazu entschieden, auch in diesem Jahr dem Rennteam Frikadelli Racing von Klaus Abbelen seine Unterstützung zuzusichern. Der bei den Fans als „schnellste Frikadelle der Welt“ bekannte Porsche 997 GT3 RSR wurde in der Winterpause generalüberholt und mit zahlreichen neuen technischen Raffinessen ausgestattet. Abbelen und seine Lebensgefährtin und Teamkollegin Sabine Schmitz wollen mit dem neu aufgebauten Boliden in die Top 10 der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring vorstoßen.

Dass dies möglich ist, bewiesen die beiden zum Auftakt der Serie am vergangenen Wochenende. Im Zeittraining mit Intermediats noch auf die falschen Reifen gesetzt, sollte es für das schnelle Duo im Rennen von Gesamtrang 20 in kürzester Zeit nach vorne gehen. Nach wenigen Runden zog Sabine Schmitz ihre Bahnen bereits unter den besten zehn. Bis sich der Ansaugdruck an den Untergrund durch den neuen Unterboden zu groß wurde. Mit lautem Getöse brach die Halterung der Unterbodens und Schmitz musste zur Reparatur an die Box.

Wenige Runden später gab der notdürftig geflickte Unterboden erneut auf und die Mannschaft hatte alle Hände voll zu tun, den geschlossenen Unterboden komplett zu entfernen. Somit wurde das Rennen zum ausführlichen Test. Denn Klaus Abbelen übernahm das Steuer des Porsche 997 GT3 RSR und gab es bis zum Ende des Rennens nicht mehr her. Nach dem Fahrerwechsel wollte das Team eigentlich nur noch ein paar Runden drehen und dann einpacken. Schließlich war die Top-Platzierung nicht mehr zu holen, zu lange hatte der Boxenaufenthalt gedauert. Doch Abbelen nutzte die Chance sich ohne Druck auf der Strecke auszutoben. Trotz geringerem Anpressdrucks, lieferte er sich herrliche Duelle auf der Nordschleife und zeigte, was er als alter Hase drauf hat. Das Endergebnis war dabei zur Nebensache geworden.

Bei nächsten Lauf am 10. April wird Frikadelli Racing wieder antreten und dann erneut den Angriff auf den Klassensieg in der Klasse SP7 angehen. Die Zeiten vom Auftaktrennen machten deutlichen, dass das genauso möglich ist, wie der Sprung in die Top 10.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Souveräner Klassensieg für Frikadelli Porsche

Beitrag von Martin Brock » Di 13.Apr, 2010 14:49

Souveräner Klassensieg für Frikadelli Porsche

Das Porsche Zentrum Willich konnte am Wochenende als Partner von Frikadelli Racing den ersten Klassensieg der Saison feiern. Im zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft dominierten Sabine Schmitz und Klaus Abbelen mit ihrem Porsche 997 GT3 RSR die Klasse SP7 nach Belieben. Bereits beim ersten Rennen hatte sich gezeigt, dass der komplett neu aufgebaute Porsche schnell sein würde, als ihn ein defekter Unterboden ausbremste. Diesmal hielt alles und das schnelle Duo Schmitz/Abbelen konnte im Gesamtklassement zahlreiche GT3-Boliden abhängen.

Den Medien zufolge ist die GT3-Klasse in der VLN das Maß der Dinge und allen anderen Fahrzeugen hoch überlegen. Dies scheint sich allerdings noch nicht bei allen rumgesprochen zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei einer mit elf Fahrzeugen besetzten GT3-Klasse trotzdem zahlreiche andere, vermeintlich schwächere Autos, in die Top 10 vordringen. Wie zum Beispiel die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft von Frikadelli Racing.

Große Namen und werksunterstützte Autos schrecken Sabine Schmitz und Klaus Abbelen nicht ab. Schließlich sind die beiden auf dem Nürburgring zu Hause und gelten bei den Fans als anerkannter Favoritenschreck. So auch beim zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft, bei dem der Sieg in der Klasse SP7 schon frühzeitig klar war. Jochen Tünnesen, Geschäftsführer des Porsche Zentrums Willich, konnte sich in der Box des Teams selbst davon überzeugen, dass in den vier Stunden auch die ganz großen Teams mit der „schnellsten Frikadelle“ der Welt rechnen mussten und in Zukunft auch müssen.

„Das Rennen war wirklich beeindruckend. Natürlich muss man auch etwas Glück haben, aber Sabine und Klaus sind ein sehr gutes Rennen gefahren und sie haben bewiesen, dass man als Privatfahrer in die Top 10 fahren kann – das richtige Material vorausgesetzt“, lobte Tünnesen.

Bereits in knapp zwei Wochen am, 24. April, werden Sabine Schmitz und Klaus Abbelen erneut zum Angriff auf die Werksteams blasen. Das Porsche Zentrum Willich ist auch dann als Partner dabei und hofft erneut auf einen der vorderen Plätze.

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Um 11.11 Uhr beendete die schnellste Frikadelle ihre Karrier

Beitrag von Martin Brock » Di 18.Mai, 2010 12:54

Um 11.11 Uhr beendete die schnellste Frikadelle ihre Karriere

Sie war schnell, sie war zuverlässig und sie hatte Charakter. Die Rede ist von der schnellsten Frikadelle der Welt, jenem Porsche 997 RSR von Frikadelli-Racing, der am Wochenende zum letzten Mal die Nürburgring-Nordschleife unter die Räder nahm. Beim 24-Stunden-Rennen wollte die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft ein letztes Mal zeigen, dass der Bolide noch lange nicht zum alten Eisen gehört, auch wenn er in dieser Woche von einem nagelneuen Porsche 997 GT3 R abgelöst wird.

Die Crew ging gewohnt bescheiden an das Rennwochenende. Allerdings schien sich der RSR nicht daran halten zu wollen. Mit Rang 19 im Qualifying ergatterte er eine der begehrten blauen Lampen. Diese werden nur an die schnellsten 20 Fahrzeuge vergeben und signalisieren langsameren Fahrzeugen, dass da eines der Topautos von hinten heran geschossen kommt. „Wir haben so etwas natürlich gehofft, bei dieser starken Konkurrenz aber nie wirklich damit gerechnet“, kommentierte Cheftechniker Uli Lienert den ersten Teilerfolg.

Trotzdem mahnte er seine Piloten Klaus Abbelen, Dr. Edgar Althoff, Dieter Schornstein und Sabine Schmitz zur Vorsicht. Mit verhaltener Fahrweise und eine defensiven Einstellung sollte es Stück für Stück nach vorne gehen. Im Rennen ließ es sich Sabine Schmitz mit 8:51.611 allerdings nicht nehmen, die zweitschnellste Runde der Klasse SP7 in den Asphalt der Nordschleife zu brennen. Während die Werksteams von Audi, BMW und Porsche mit Problemen kämpften und ein Auto nach dem anderen verloren, flog die schnellste Frikadelle um den Kurs, als ob es das leichteste der Welt wäre.

Probleme: Fehlanzeige. Wann immer Uli Lienert auf den aktuellen Rennverlauf angesprochen wurde, konnte er sich ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen. Wohl wissend, dass der 997 RSR einen kleinen Schwachpunkt haben könnte: das Getriebe. Und genau das beendete zur karnevalistischen Zeit um 11.11 Uhr alle Chancen. Die Gänge ließen sich nicht mehr schalten und auf Gesamtrang acht liegend musste der Porsche in der Box stehen bleiben. Vor allem Sabine Schmitz und Klaus Abbelen kämpften mit ihren Gefühlen. Ein paar Kölsch später und mit lauter Karnevalsmusik in der Box feierten sie sich und den Wagen ausgelassen.

Was bleibt sind herrlichen Erinnerungen an die großen Erfolge mit dem 997 RSR. 2008 gewann das Team mit der schnellsten Frikadelle der Welt Platz drei beim 24-Stunden-Rennen und war damit auch das beste Privatteam im Haifischbecken der Werke. Auch damals war das Porsche-Zentrum Willich mit an Bord. Und auch mit dem neuen Auto werden die Willicher dem Team treu bleiben. Sabine Schmitz hofft jetzt nur eins: „Der Neue muss erst einmal beweisen, dass er genauso viel Charakter hat, wie der Alte.“

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Die neue Frikadelle überzeugte auf ganzer Linie

Beitrag von Martin Brock » Di 15.Jun, 2010 9:53

Die neue Frikadelle überzeugte auf ganzer Linie

Sie sollte den Charakter des alten Autos haben, sie sollte schnell sein und sie sollte das Team glücklich machen – das waren die drei Voraussetzungen, die Frikadelli Racing an sein neues Gefährt, einen Porsche 997 GT3 R stellte, der jetzt die neue schnellste Frikadelle der Welt ist. Die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft hatte knapp zwei Wochen Zeit, den „Neuen“ fit für die Nordschleife zu machen. Was die beiden Stammpiloten Sabine Schmitz und Klaus Abbelen dann aus diesem Paket machten, war schon aller Ehren wert.

„Obwohl wir noch nicht alle Feinheiten abgestimmt haben, sind wir schon jetzt schneller, als mit dem 997 GT3 RSR“, meinte Sabine Schmitz nach dem Zeittraining. Platz zehn im Gesamtklassement war ein erfreulicher Auftakt zu einem spannenden Rennen, das leider frühzeitig durch einen unverschuldeten Crash beendet werden musste.

Doch bis dahin lief alles, wie am Schnürchen. Sabine Schmitz gab vom Start weg Vollgas und gab der neuen Frikadelle so richtig die Sporen. Und auch Klaus Abbelen ließ die vielen Fans rund um die Nordschleife jubeln, als er in seinen Stints an ihnen vorbeijagte. Dabei hatte das Team den Lauf eigentlich zu einem etwas ernsteren Testlauf erklärt. Schließlich war das Auto nagelneu und sowohl für die Crew, als auch für die beiden Piloten noch ungewohnt. Außerdem wurden verschiedene Reifen ausprobiert, um das Optimum für den Rest der Saison heraus zu finden.

Das hinderte die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft aber nicht davon ab, sich im Gesamtklassement Stück für Stück vor zu arbeiten. Nach knapp drei der vier Stunden Renndistanz war Frikadelli Racing schon auf Platz sieben vorgefahren, als das vorzeitige Aus kam. Sabine Schmitz saß am Steuer, als ein Mitsubishi zur Überrundung anstand. Im Streckenabschnitt Wehrseifen zog er links rüber und Schmitz setzte sich daneben. Doch als der Porsche fast an dem langsameren Auto vorbei war, scherte der Konkurrent wieder ein und traf die Frikadelle voll am Hinterrad.

Der Rest war ein Abflug der Sonderklasse. „Das Heck war mindestens vier Meter in der Luft und ich habe nur noch Asphalt gesehen“, sagte Schmitz hinterher. Sekunden später hing der Porsche quer auf der Leitplanke. Nach einer ersten Schadensanalyse steht fest, dass der Schaden trotzdem nicht so schlimm ist, wie befürchtet. Die Rohkarosse scheint unversehrt und bis auf einige Kunststoffteile, ein wenig Blech und einen Kühler ist die Frikadelle unversehrt. „Auch der Motor hat wohl nix abbekommen“, Sabine Schmitz, die selbst mit einem Schleudertrauma davon kam, atmete nach der ersten Begutachtung vorsichtig auf.

Zum nächsten Lauf wird der Porsche 997 GT3 R sicher wieder fit sein, um dann die Fans und seine Piloten glücklich zu machen. Schließlich sind bis zum 3. Juli drei Wochen Zeit, in denen die Frikadelle sicher wieder repariert wird.

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Platz sieben für Frikadelli-Racing in der glühenden Hölle

Beitrag von Martin Brock » Mo 05.Jul, 2010 11:17

Platz sieben für Frikadelli-Racing in der glühenden Hölle

Eigentlich ist der Nürburgring als „Grüne Hölle“ bekannt. Doch beim fünften Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft avancierte die knapp 25 Kilometer lange Piste zur „glühenden Hölle“. Auch die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft vom Frikadelli-Racing Team bekam die Hitze zu spüren. Für die Eifel ungewöhnliche 31 Grad Celsius im Schatten machten vor allem den Piloten in den Boliden das Leben schwer. Doch mit einer extra Portion Kühlung und viel Ehrgeiz kämpften Sabine Schmitz und Klaus Abbelen erfolgreich um einen Platz in den Top 10.

„Ich habe das Gefühl, das Auto geht jetzt noch besser, als vorher“, Sabine Schmitz konnte sich einen Kommentar zum Unfall beim letzten Lauf nicht verkneifen. Chefmechaniker Uli Lienert hatte ganze Arbeit geleistet, um den Porsche 997 GT3 R wieder grade auf die vier Räder zu stellen. „Wir waren kurz davor eine neue Rohkarosse zu nehmen“, gestand er noch vor dem Rennen. Doch mit fachkundiger Hand und viel Arbeit stand der Porsche in der Startaufstellung, als wäre nie etwas gewesen.

Joachim Tünnesen, Geschäftsführer des Willicher Porsche Zentrums, war selbst vor Ort, um sich ein Bild zu machen und die Arbeit der Mannschaft zu loben: „Es ist schon toll, wie schnell die Crew das hinbekommen hat. Sabine und Klaus sind absolut konkurrenzfähig.“ Die beiden Piloten dankten es den Mechanikern auf ihre Art, nämlich mit einer fulminanten Fahrt durch die Eifel. Mit 8:27.314 Minuten setzten sie die achtbeste Trainingszeit und lagen nur 20 Sekunden hinter den Polesettern von Manthey Racing, die mit Marc Lieb einen Vollprofi am Steuer einsetzten.

Vom Start weg kämpfte das Duo dann an vorderster Front mit. Um nicht zu überhitzen hatte Klaus Abbelen sogar eine Wasserkühlung für seinen Fahreranzug im Auto installiert. Schließlich wollte er seine volle Leistung abrufen können. Dafür nahm er ein kleines Zusatzgewicht für die Anlage gerne in Kauf.

Dass sich die Investition gelohnt hatte, zeigte auch der Blick auf die Zwischenstände. Der Porsche 997 GT3 R kämpfte stets in den Top 10 mit. Durch die Boxenstopps ergaben sich zwar immer wieder kleine Verschiebungen, doch letztlich landete Frikadelli Racing auf einem hervorragenden siebten Gesamtrang mit grade einmal zehn Sekunden Rückstand zum sechsten Platz. Vielleicht wäre der sogar drin gewesen, hätte die Rennleitung nicht zehn Minuten vor dem Ende den Lauf mit der roten Flagge abgebrochen. In manchen Streckenabschnitten begannen heftige Unwetter zu wüten und nachdem sich bereits einige Unfälle ereignet hatten, war der Abbruch die einzig richtige Entscheidung.

Die vom Porsche Zentrum Willich unterstützte Mannschaft hat nach dem fünften Rennen nur eine kurze Verschnaufpause. In nicht mal mehr zwei Wochen, am 17. Juli geht die Meisterschaft in ihre sechste Runde. Natürlich mit dem Porsche 997 GT3 R von Frikadelli Racing.

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Porsche-Zentrum Willich erweitert Motorsportaktivitäten

Beitrag von Martin Brock » Mo 19.Jul, 2010 9:46

Porsche-Zentrum Willich erweitert Motorsportaktivitäten in der VLN

Bisher unterstützte das Porsche-Zentrum Willich nur einen Wagen in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Seit dem vergangenen Wochenende sind es nun drei Zuffenhausener Autos, die aus Willich ihre Unterstützung erhalten. Neben dem Porsche 997 GT3 R von Frikadelli Racing sind es ein 997 GT3 RSR und ein Porsche 935, auch „Flachschnautzer“ genannt. Letzterer nimmt zwar nicht an allen Rennen der Langstreckenmeisterschaft teil, wird aber vom Porsche-Zentrum trotzdem genauso bedacht, wie die anderen beiden.

Die Erweiterung um den Porsche 997 GT3 RSR ist Frikadelli Racing zu verdanken. Die Mannschaft von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz konnte den Vorgänger des neuen Einsatzautos an schnelle Fahrer vermieten. Den Support an der Rennstrecke übernimmt weiterhin Frikadelli Racing. Und mindestens einer der drei Piloten ist bei der Mannschaft ein altbekannter. Dr. Edgar Althoff, der Zahnarzt aus Viersen, ist einer der neuen Stammpiloten des RSR. Gemeinsam mit Dieter Schornstein und Florian Fricke wechselt er sich im Cockpit des Porsche ab.

Beim ersten Einsatz am vergangenen Wochenende wurde es auf Anhieb Rang drei in der Klasse SP7. „Dabei habe ich einmal gedacht: jetzt ist das Rennen vorbei und der Porsche nur noch schrottreif“, berichtete Althoff. Als er nach der Döttinger Höhe auf die Schikane anbremste, platzte das rechte Hinterrad. Althoff fing den wild tanzenden Porsche bei Tempo 200 ein und rettete sich in die Box. Mit neuem Pneu ausgerüstet ging es wieder auf die Piste und zum verdienten Podestplatz.

Im Hauptfahrzeug von Frikadelli Racing nahmen wie gewohnt Sabine Schmitz und Klaus Abllen Platz. Der 997 GT3 R lief einwandfrei, bis plötzlich die Servolenkugn ausfiel. „Das fühlte sich an, als ob die Lenkung plötzlich fest in Beton gegossen ist“, meinte Sabine Schmitz. Auch sie konnte den Abflug verhindern und fuhr in die Box. Nach 30-minütiger Reparaturpause war der Wagen wieder flott und die schnellste Frikadelle der Welt letzte. Doch das schnelle Duo am Volant ließ sich nicht beirren und startete eine unglaubliche Aufholjagd. Nach vier Stunden Renndistanz hatten sie sich bis auf Gesamtrang 34 vorgekämpft. „Mehr war einfach nicht möglich, aber mit dem Defekt am Anfang können wir froh sein, wie der Rest des Rennens gelaufen ist“, kommentierte Schmitz.

Porsche Nummer mit Willicher Unterstützung drei ist der Porsche 935 von Dirk Torwesten. Der grüne Flachschnautzer tritt insgesamt bei drei Läufen der Langstreckenmeisterschaft in der Klasse H4 an. Tino Biederbick, Techniker aus dem Porsche-Zentrum, gehört bei dem Fahrzeug zur Crew und leitet den Einsatz des schnellen Wagens. Der war innerhalb seiner Klasse zwar alleine unterwegs, doch der Blick aufs Gesamtklassement war sehr erfreulich. Mit Platz 21 verpasste Torwesten den Sprung in die Top 20 nur knapp. Zudem gewann er deutlich die Wertungsgruppe der Gruppe H, also der historischen Fahrzeuge.

www.porsche-willich.de

Martin Brock
Beiträge: 403
Registriert: Mi 18.Aug, 2004 23:17
Wohnort: Jüchen
Kontaktdaten:

Frikadelli-Racing zweitbestes Team beim 6-Stunden-Rennen

Beitrag von Martin Brock » Mo 02.Aug, 2010 13:04

Frikadelli-Racing zweitbestes Team beim 6-Stunden-Rennen

Normalerweise ist der vierte Rang im Sport stets der berühmte undankbare Platz. Knapp am Podium vorbei kann man sich nur damit trösten immerhin weit vorne gelandet zu sein. Doch für die Mannschaft von Frikadelli Racing war der vierte Rang beim 6-Stunden-Rennen gleichzusetzen mit einem zweiten Platz. Denn das vom Porsche-Zentrum Willich unterstützte Team war sozusagen „Best of the Rest“ und damit die zweitbeste Mannschaft des Tages.

Auf den Plätzen eins, zwei und drei rangierten nur Fahrzeuge von Manthey Racing. Die mit Werksfahrern gespickten Fahrerkombinationen ließen den anderen Teilnehmern am Nürburgring keine Chance. Mit einer fast schon beängstigenden Dominanz nahm Manthey Racing das komplette Podium für sich in Anspruch. Direkt dahinter landete das Quartett von Frikadelli racing. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) hatten sich mit Niclas Kentenich (Neuss) und Dr. Edgar Althoff (Viersen) zwei starke Piloten mit in den Porsche 997 GT3 R geholt.

Nahezu problemlos drehten die vier ihre Runden bei perfekten äußeren Bedingungen. Während die drei Manthey-Autos auch für Frikadelli-Racing nicht einzuholen waren, hielten sie die anderen Konkurrenten in Schach. Auch ein kleines Feuerchen in der Box warf das Team nicht zurück. „Da hatte sich ein wenig Öl aus dem Überlauf entzündet. Kein Grund zur Aufregung“, meinte Technikchef Uli Lienert gelassen.

Weniger Glück hatte dagegen der Porsche 997 RSR des Teams. Die zweite „Frikadelle“ fing auf der Döttinger Höhe wegen eines kleinen defektes ebenfalls Feuer. Der Fahrer konnte ungefährdet aussteigen, einen größeren Schaden durch die Flammen ließ sich aber nicht mehr verhindern. „Die komplette Heckpartie ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, kommentierte Lienert.

Was zu dem Brand geführt hat, muss in den nächsten Tagen analysiert werden. Danach wird sich das Team daran machen, den RSR wieder zu reparieren. Der Mannschaft mit Willicher Unterstützung sitzt aber nicht die Zeit im Nacken. Erst am 25. September steht das nächste VLN-Rennen auf dem Terminplan. Bis dahin können Fahrer und Teams erst einmal die verdiente Sommerpause genießen.

www.porsche-willich.de

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste