N-Forum - Das Forum für Nürburgring- und Motorsport-Freunde seit 2001.
  RegelnRegeln SuchenSuchen     BenutzerBenutzer    BenutzergruppenBenutzergruppen  
  ProfilProfil     Private NachrichtenPrivate Nachrichten     LoginLogin      RegistrierenRegistrieren  

VLN Feier (2007)
[VLN&24h&24hSeries] PoLe Racing Team
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    20832.com/forum -> Motorsport am Ring
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Mo 27.Apr, 2015 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 2 - 25.04.15

Ereignisreicher Tag mit Happy-End

Nach dem großartigen zweiten Platz bei den 12h von Mugello Mitte März, startete das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal nun auch in die neue Nürburgring-Saison. Beim zweiten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft fuhren Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Wolfgang Kemper (Menden) bei den Specials bis 4000 ccm auf den 14. Rang. „Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden“, sagte Kemper. „Da war sicherlich heute mehr möglich. Nach einem turbulenten Rennen mit reichlich April-Wetter-Kapriolen steht unser Porsche zumindest ohne Beule im Ziel.“

Startfahrer Kirchhoff hatte gleich auf den ersten Metern des 4h-Rennens Probleme mit der Schaltung. „Die Startampel schaltete auf Grün, aber ich konnte nicht hochschalten. Die linke Wippe klemmte. Ich musste diese zunächst aus einer Blockade lösen, damit ich mit der Rechten schalten konnte. Bis ich das Problem erkannt hatte, waren mindestens zehn andere Fahrzeuge bereits vorbeigezogen. Dieses Problem kam leider immer wieder.“

Wie nahezu alle anderen der 180 Starter, hatte auch der 57jährige bei der Reifenwahl zunächst verwachst. „Für die Startrunde waren Regenreifen noch die richtige Entscheidung, doch es trocknete zunehmend ab.“ Kirchhoff kam nach dem zweiten Umlauf an die Boxen, wechselte auf Slicks und machte Platz um Platz gut. Eine 35 Sekunden dauernde Stop-and-Go-Strafe wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h im Bereich Flugplatz warf den Iserlohner etwas zurück.

„Diese Geschwindigkeitsbeschränkungen haben nicht viel mit Motorsport zu tun“, sagte Kirchhoff unverblümt. „Natürlich musste nach dem tödlichen Unfall von vor vier Wochen am Ring etwas passieren, um die Sicherheit der Zuschauer zu garantieren. Die Leistung der Fahrzeuge wurde reduziert, Zuschauerbereiche wurden verändert, weitere Zäune gezogen. Zusätzlich müssten noch die Reifenstapel und die Leitplanken im Bereich Flugplatz verändert werden, statt dort ein Tempolimit einzuführen.Tempolimits haben mit Autorennen nichts zu tun, vielmehr machen sie das Rennen in den limitierten Streckenabschnitten unsicherer, da die Fahrer nun zusätzlich den Tacho im Blick haben müssen und die notwendige Konzentration auf das Renngeschehen um sie herum verloren geht!“

Nach acht Runden übernahm Vogler planmäßig das Volant im Porsche GT3-Cup. Neben frischen Reifen gab es auch ein neues Lenkrad. „Solange es trocken blieb, machte es richtig Spaß. Der Porsche lief super, die Schaltung funktionierte wieder einwandfrei. Der Regen setzte zunächst nur leicht ein und ich fuhr noch rund eineinhalb Runden, ehe ich mich für profilierte Reifen entschied. „Mit dieser Entscheidung lag ich genau richtig. Der Niederschlag wurde immer heftiger. Trotz Regenreifen war es extrem rutschig“.

Für die letzte Stunde kletterte Kemper ins 911er-Cockpit. „Regen ist sowieso nicht mein Wetter, das gebe ich zu. Heute war es besonders glatt. Es lief nicht so, wie ich mir das vorstellte. Mein einziges Highlight war, dass ich direkt hinter dem Gesamtsieger abgewinkt wurde. So kam ich mit aufs Zielfoto ….“

Für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal geht es am 20. Juni mit dem dritten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft weiter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 07.Jun, 2015 9:12    Titel: Antworten mit Zitat

12h-Rennen Zandvoort 29./30. Mai 2015

Erst kein Glück und dann auch noch Pech

Leider konnte das PoLe Racing Team beim 12h-Rennen von Zandvoort (NL) nicht an den dritten Gesamtrang vom Vorjahr anknüpfen. Nach mehreren Problemen kamen Gustav Edelhoff (Hemer), Ingo Vogler (Schalksmühle), Elmar Grimm (Münster) und Heinz Schmersal (Wuppertal) am Steuer des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nicht über Gesamtrang 38 hinaus. „Unser Kampfgeist wurde dieses Mal leider nicht belohnt“, sagte Vogler. „Es war nicht unser Wochenende, wir konzentrieren uns jetzt auf die nächste Veranstaltung.“

Aufgrund bestehender Lärmschutzregeln wurden die ersten drei Stunden – wie gewohnt - am späten Freitagnachmittag ausgetragen, die Restdistanz dann am Samstag. Das Wetter war an beiden Tagen völlig unterschiedlich. Schmersal: „Freitags waren es acht Grad bei starkem Wind und Dauerregen. Teilweise gab es Code 60, weil die Streckenposten mit Besen das Wasser von der Piste schieben mussten.“

Nachdem sich Startfahrer Grimm konstant in den Top Ten behaupten konnte, übernahm Schmersal das Steuer. Bei extremem Aquaplaning nutzten ihm auch die Regenreifen nichts. Er verlor die Kontrolle über den Mercedes und rutschte von der Piste, mit der Fahrzeugfront voran leicht gegen die Leitplanken. „Der Aufprall war gar nicht so kräftig, aber es gingen zwei Runden verloren, bevor ich das Auto wieder auf die Piste bekam“, erklärte Schmersal. Dennoch wurde bei den äußerst schwierigen Bedingungen der Mercedes auf Rang 21 geführt, als das Rennen nach drei Stunden planmäßig unterbrochen wurde.

Am Samstagmorgen schien die Sonne vom Himmel. Startfahrer Edelhoff stieg für den Restart ins Cockpit. „Das waren perfekte Bedingungen, der Asphalt wurde immer wärmer und sauberer. Alle Teilnehmer, egal ob große oder kleine Autos, sind extrem fair gefahren. Ein solches Miteinander gibt es in der VLN oder bei den 24h am Nürburgring schon seit Jahren nicht mehr.“

Auf Rang 17 liegend, übernahm Vogler nach zwei Stunden das Cockpit. Leider nur für rund eine halbe Stunde, dann rollte der Flügeltürer aus. Vogler: „Ich bemerkte, dass irgendwas nicht stimmte. Daher bin ich im Bereich der Kurzanbindung sicherheitshalber von der Strecke gefahren. Als mich dann mein linkes Hinterrad überholte, wusste ich, was los war…“ Die Boxenmannschaft von CarCollection stellte später abgescherte Radbolzen als Ursache fest.

Nach einer rund 40minütigen Reparatur kletterte Grimm ins Volant. Dann wieder Vogler, dann übernahm Schmersal. Aus dem Nirwana der Ergebnislisten hatten sich die PoLe-Piloten wieder bis auf den 22. Gesamtrang vorgekämpft, als Schmersal unplanmäßig die Boxen ansteuerte. Die vordere Stoßstange schrammte samt Splitter und Unterboden über den Asphalt. Das Bauteil wurde entfernt und Schmersal zurück auf die Strecke geschickt, doch der Mercedes war unfahrbar. Schmersal: „Auf der Vorderachse fehlten jetzt rund 250 Kilogramm Anpressdruck. Das macht keinen Sinn weiter zu fahren und ist viel zu gefährlich.“

„Es war wohl ein Folgeschaden von dem leichten Leitplankentreffer am Freitag“, erklärte Grimm. „Mehrere Befestigungsschrauben der Stoßstange sind abgerissen, eine Instandsetzung würde zu lange dauern. Bei einer Restfahrzeit von knapp zwei Stunden macht das keinen Sinn mehr, wir geben jetzt auf.“ Das Vierer-Team wurde mit 257 Runden immerhin noch als Gesamt-38. gewertet. Im Vorjahr waren 332 für den dritten Gesamtrang von Nöten.

Vom 10. bis 12. Juli steht für das PoLe Racing Team das nächste Rennen auf dem Programm. Dann werden Edelhoff, Vogler und Grimm zusammen mit Johannes Kirchhoff (Iserlohn) den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim 24h-Rennen auf der südfranzösischen Strecke von Paul Ricard lenken.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 21.Jun, 2015 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 3 - 20.06.15

Mit leerem Tank gestrandet

Eine Verkettung unglücklicher Umstände sorgte für das vorzeitige Aus des PoLe Racing Teams des Porsche Zentrum Lennetal beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. In der zehnten von 27 Runden blieb der Porsche 911 GT3-Cup ohne Benzin liegen. „Derzeit klebt uns das Pech an den Reifen“, sagte ein enttäuschter Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). „So richtig rund läuft es dieses Jahr leider nicht, da ist noch Luft nach oben.“

Hochmotiviert waren Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Wolfgang Kemper an den Nürburgring gereist. In der mit 17 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse der Specials bis 4000 ccm hoffte das Trio auf einen Platz in den Top Ten. Für eine kleine Schrecksekunde sorgte Kirchhoff im verregneten Zeittraining. Im Streckenabschnitt Ex-Mühle drehte sich der 57-Jährige von der Strecke und touchierte leicht die Leitplanken.

„Es war dort schweineglatt und mir brach das Heck aus“, erklärte Kirchhoff. „Ich habe versucht gegenzulenken, aber es reichte nicht. Ich hatte das Lenkrad bereits voll am Anschlag. Zum Glück wurden vorne links und hinten links nur Weichteile beschädigt. Dabei war ich gar nicht so schnell. In einem verregneten Qualifying ging es ja eigentlich um nichts. Aber selbst wenn man es ruhig angehen lässt, kann ein solcher Ausrutscher passieren. Mein besonderer Dank gilt der Mannschaft von Car Collection, die das Fahrzeug bis zum Rennen perfekt reparierte.“

Als erster Fahrer nahm Vogler am Volant Platz. „Ich fand schnell meinen Rhythmus und kam gut zurecht. Ich konnte diverse Plätze gutmachen und meine Rundenzeiten wurden immer besser. Es lief gut“, sagte der 48-Jährige. In der achten Runde fuhr Vogler mit 9.02,179 Minuten seine schnellste Zeit und rückte im Feld der 142 gestarteten Teams auf Rang 20 vor. Nach dem neunten Umlauf hätte der Schalksmühler zum planmäßigen Stopp die Boxen ansteuern sollen.

Doch der Funk war defekt, Vogler konnte die Hinweise seiner Boxencrew nicht hören. Die Anzeigetafel an der Boxenmauer oder den Stand der Tankanzeige im Armaturenbrett sah der Schalksmühler leider nicht. „Ich war so in mein Rennen und in diverse Zweikämpfe vertieft, dass ich hierauf leider nicht geachtet habe. Das war mein Fehler. Zu dumm, das der Funk nicht funktioniert hat.“ Vogler blieb schließlich in der zehnten Runde am Galgenkopf und danach endgültig ausgangs Tiergarten in Sichtweite der Hohenrain-Schikane stehen. Knapp 300 Meter vor der Boxeneinfahrt.

Kemper: „Im Bereich Galgenkopf und Tiergarten funktionierte der Funk dann plötzlich wieder. Aber bis unser Fahrzeug von der Strecke gezogen und unsere Mechaniker dort hinkamen, war einfach zu viel Zeit verloren gegangen. Leider wurde unser Fahrzeug von den Streckenposten so unglücklich vor der Tribüne 13 abgestellt, dass eine weitere Runde verloren gegangen wäre. Mit einem solch großen Rückstand war es aussichtslos, erfolgreich weiter zu fahren. Schade, eine trockene Strecke, bis auf den Funk keine Probleme: Das war echt Pech.“

Jetzt hofft das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal auf ein besseres Abschneiden beim nächsten Rennen. Dieses findet bereits in zwei Wochen statt. Wie gewohnt, führt auch der vierte Saisonlauf über eine Distanz von vier Stunden.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 05.Jul, 2015 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 4 - 04.07.15


Bestes Saisonergebnis für das PoLe Racing Team

Beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sorgten Wolfgang Kemper (Menden), Michael Heimrich (Oberursel) und Bashar Mardini aus den Vereinigten Arabischen Emiraten für das bislang beste Saisonergebnis des PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetals. Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit landete das Trio mit dem Porsche 911 GT3-Cup bei den Specials bis 4000 ccm trotz eines zwischenzeitlichen Reifenschadens auf dem sechsten Rang bei 14 Startern. Es ist das beste Resultat seit dem vierten Rennen im Vorjahr, wo der fünfte Platz gefeiert werden konnte.

„Mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein“, freute sich Kemper. „Die Reifen brauchten wir nicht sonderlich warm zu fahren. Wir haben die heutige Hitzeschlacht gut überstanden.“ Der Hochsommer stellte Fahrer und Fahrzeuge beim vierten Saisonlauf auf eine harte Probe: bei Außentemperaturen von über 33 und Asphalttemperaturen jenseits von 50 Grad Celsius kletterten die Werte in den Renn-Cockpits auf annähernd 70 Grad. Fahrer und Autos wurden einer extremen Belastungsprobe unterzogen.

Kemper: „An unserem Porsche können wir leider die Seitenscheiben nicht öffnen und leider fehlen auch Lüftungsschlitze in der Heckscheibe. Unsere Mechanikercrew hatte uns zusätzliche Luftschläuche in den Porsche eingebaut, durch welche Frischluft ins Cockpit gelangte. Aber so richtig frisch fühlte sich das auch nicht an. Die eintretende Luft erinnerte mehr an einen Föhn. Trotz der hohen Temperaturen ging es heute auf der Strecke recht ruhig zu. Es gab nur wenige Gelbphasen, der Rhythmus wurde selten gestört. Bei den extremen Temperaturen konnten wir sogar unseren Gastfahrer aus Dubai überzeugen, eine Trinkflasche mit ins Auto zu nehmen.“

24h-Rennen von Le Castellet steht vor der Tür

Die Teamkollegen Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Elmar Grimm (Münster) bereiteten sich bereits auf das 24h Rennen auf der Rennstrecke Paul Ricard in Südfrankreich vor. Start ist dort am kommenden Wochenende. Das Quartett geht dort erneut mit dem Team Car Collection an den Start. Im Feld der über 80 Starter wird ein Platz in den Top Ten angepeilt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Do 16.Jul, 2015 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24h-Rennen Paul Ricard 11./12. Juli 2015

Platz fünf für das PoLe Racing Team

Mit einem hervorragenden fünften Platz bei den GT3-Fahrzeugen und dem siebten Gesamtrang endete das erstmals ausgetragene 24h-Rennen auf dem französischen Circuit Paul Ricard für das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal. Nach 553 Runden (=3.232,63 Kilometern) lenkte Johannes Kirchhoff (Iserlohn) sehr zum Jubel seiner Teamkollegen Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle) den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 über die Ziellinie. „Mit dem Rennverlauf und dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Vogler. „Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“

Der nur einen Steinwurf von der Côte d’Azur entfernte Rennkurs stellte hohe Anforderungen an Mensch und Material. Kirchhoff: „Bei bis zu 32 Grad Außentemperatur hatten wir im Cockpit annähernd 70 Grad. Das ging schon an die Substanz. Man musste während der Fahrt viel trinken und während den Pausen die Akkus volltanken.“

Vom ersten Meter an untermauerte die Sauerländer Mannschaft ihre Ambitionen. Startfahrer Edelhoff hielt sich taktisch klug aus allen Zweikämpfen heraus und machte sich gleich in den Top Ten breit. „Bei 58 Startern ist die nur 5,8 Kilometer lange Strecke natürlich recht voll. Man musste schon sehr aufpassen, um in keine Kollision verwickelt zu werden.“ Als zweites übernahm Grimm, der im Qualifying für die zehntbeste Zeit gesorgt hatte. „Unsere Taktik ging gut auf. Wir fuhren konstant und schnell. Unser Mercedes lief wirklich wie das berühmte Schweizer Uhrwerk. Auf der Strecke ging es sehr fair zu.“

Elmar Grimm war es auch, der in 2.13,353 Minuten die schnellste Rennrunde drehte. Und das abends nach 22 Uhr in der Dunkelheit! „Die Bedingungen waren perfekt! Die Strecke war frei, Überrundungen klappten ohne Zeitverlust und Dank der leicht abgekühlten Luft bauten die Reifen mehr Gripp auf. Außerdem fahre ich auch gerne im Dunkeln.“

Nach Sonnenaufgang lag das PoLe-Team auf dem fünften Gesamtrang hinter vier anderen GT3-Fahrzeugen, die sich ausnahmslos mit mindestens einem Profi-Rennfahrer verstärkt hatten. Vogler: „Die Nacht verlief gut und somit konnten wir uns dort vorne etablieren. Von mir aus kann es jetzt so bleiben, dann hätten wir das für uns Maximale erreicht.“ 2,5 Stunden vor Schluss schlug dann doch noch die Defekthexe zu: Die linke Antriebswelle musste erneuert werden. Nach 20 Minuten Standzeit ging die Jagd weiter. „Das kostete uns leider zwei Plätze im Gesamtklassement, aber zum Glück keinen in der Klasse.“

Als Kirchhoff schließlich nach 24 Stunden das schwarz-weiß-karierte Tuch sah, war die Freude im PoLe-Team und bei der Einsatzmannschaft von Car Collection groß. Bis auf das kleine Malheur mit der Antriebswelle lief alles nach Plan. Die perfekte Vorbereitung des Flügeltürers in Verbindung mit den fehlerfreien Leistungen der Fahrer, der ausgeklügelten Rennstrategie und den 21 erstklassigen Boxenstopps bildeten die Eckpfeiler für dieses hervorragende Ergebnis.

Das nächste 24h-Rennen zur Creventic-Serie findet vom 4. bis 6. September auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona statt. Das PoLe Racing Team möchte dann an das gute Ergebnis aus Südfrankreich anknüpfen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Fr 11.Sep, 2015 7:13    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24h-Rennen Barcelona 5./6.9.15

PoLe Racing bewies Kampfgeist und Moral

Am Ende lagen sie sich doch noch in den Armen: Das PoLe Racing Team des Porsche Zentrum Lennetal fuhr nach einem Wechselbad der Gefühle beim 24h-Rennen von Barcelona auf den sechsten Klassen- und 23. Gesamtrang. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Menden), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Heinz Schmersal (Wuppertal) bewiesen bis zum letzten Meter echten Sportsgeist und wurden am Steuer des Mercedes-Benz SLS GT3 schließlich mit einem guten Ergebnis belohnt.

Im Feld der 74 Starter konnte sich Startfahrer Grimm vom zwölften Startplatz aus bis auf Rang fünf vorfahren. Auch in den Folgestunden bis Einbruch der Dunkelheit hielt sich der weiße Flügeltürer konstant in den Top Ten. „Das war unser Ziel und es lief richtig gut“, sagte Kirchhoff. „Mit 74 Autos war die Strecke allerdings recht voll. Man musste sehr aufpassen.“

Das Glück verließ Schmersal, denn nach einem Unfall stand eine längere Reparaturpause in der Box an. „Beim Überrunden gab es eine Berührung vorne rechts. Das ist echt schade, ich war richtig gut drauf.“ Von Platz 54 aus folgte eine Aufholjagd. Nach zehn Stunden führten die Ergebnismonitore das PoLe-Team wieder auf Rang 35. Leider hatte dann Grimm ebenfalls eine Kollision, dieses Mal waren die Beschädigungen vorne links. „Die Top Ten können wir jetzt wohl endgültig abhaken, schade. Instandsetzung plus Vermessung wird zu lange dauern.“

Doch das Sauerländer Team zeigte Moral und Kampfgeist. „Jetzt erst Recht“ war die Devise! Von Platz 44 wurde zur Aufholjagd geblasen, die nach 595 Runden, welches einer Distanz von rund 2.770 Kilometern entspricht, schließlich mit dem 23. Gesamtrang belohnt wurde. „Ich bin erschöpft, aber dennoch glücklich und motiviert für die nächsten Rennen“, betonte Edelhoff. „Barcelona war wieder eine Reise wert!“. Vogler lobte, stellvertretend für alle Fahrer, die phantastische Boxencrew von Car Collection. „Die Jungs waren richtig gut und haben unser Auto immer wieder fit bekommen. Das war ganz großes Kino, vielen vielen Dank hierfür!“

Für das PoLe Racing Team stehen als nächstes im Oktober zwei Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf dem Programm. Hier kommt dann wieder der etatmäßige Porsche 911 GT3-Cup zum Einsatz.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Mo 05.Okt, 2015 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 8 - 03.10.15

Vogler und Kemper rundum zufrieden

Beim achten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fuhr das PoLe Racing des Porsche Zentrum Lennetals mit den Piloten Wolfgang Kemper aus Menden sowie der Schalksmühler Ingo Vogler auf den 48. Gesamtrang im Feld der 151 Starter. Am Steuer des Porsche 911 GT3-Cup bedeutete dieses zudem den 13. Platz in der Klasse der Specials bis 4000 ccm.

„Wir haben unseren Porsche nach vier Stunden ohne eine Schramme ins Ziel gebracht,“ sagte Kemper. „In diesem hochkarätigen Feld mit vielen Werksfahrern und –teams sind wir mit unserer Leistung zufrieden.“

Auch hinsichtlich der Rundenzeiten und der Konstanz zeigte sich Kemper angetan. „Man fährt ja auch immer gegen sich selbst und versucht das Beste aus sich und dem Auto herauszuholen. Ohne die eine oder andere Gelbphase wäre es vielleicht noch schneller gegangen, aber eine richtig freie Runde erwischt man ja auf der langen Nordschleife sowieso selten. Daher ist das alles OK.“

Eine Schrecksekunde hatte Startfahrer Vogler am Ende der Einführungsrunde zu verzeichnen. „Kurz vor dem Startstrich bremste plötzlich alles ab. Ich war froh, dem vor mir fahrenden Fahrzeug nicht ins Heck gerauscht zu sein. Ich konnte mich rechts daneben bremsen. Ich kam fast zum Stillstand und wollte den ersten Gang einlegen. Doch das klappte nicht. Ehe das Getriebe mitspielte, sind locker zehn bis 15 Fahrzeuge an mir vorbeigezogen. Von circa Platz 60 aus startete ich dann ins Rennen.“

Im weiteren Verlauf lief es für den PoLe-Piloten dann deutlich besser. „Das Sonnenwetter in der Eifel war herrlich und die Basis für ein schönes Rennen. Am Ende meiner beiden Stints gab es eine Reihe von Unfallstellen, die den Rhythmus störten und die Rundenzeiten nach oben schraubten.“

Einig waren sich beide Piloten, dass der so genannte Code 60 an Unfallstellen teilweise gefährlich ist und weitere Auffahrunfälle auslösen kann. „Dieser gehört abgeschafft, ohne wenn und aber. Dann werden auch Unfallstellen wieder ungefährlicher.“

Das PoLe Racing Team greift beim Saisonfinale am 31. Oktober erneut ins Lenkrad.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 01.Nov, 2015 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

VLN 10 - 31.10.15

Wolfgang Kemper mit persönlicher Jahresbestzeit

„So viele Runden wie heute bin ich schon lange nicht mehr gefahren“, sagte Wolfgang Kemper nach dem zehnten und letzten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Es war schön, mal wieder den Start zu fahren, der natürlich immer etwas Besonderes ist. Außerdem habe ich eine neue persönliche Jahresbestzeit aufgestellt und kam als Zehnter in die Top Ten, so dass ich sehr zufrieden nach einem weiteren Rennen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt bin.“

Am Steuer des PoLe Racing Team-Porsche 911 GT3-Cup des Porsche Zentrum Lennetal leistete der Mendener bei dem auf drei Stunden angesetzten Rennen die Löwenarbeit. Der 62-Jährige absolvierte die Einführungsrunde plus zehn Rennrunden. Für vier Umläufe übernahm Peter Schmidt (Eltville) das Lenkrad, ehe Kemper für die Schlussphase ins Cockpit zurückkehrte.

„Speziell im ersten Umlauf gab es intensive Positionskämpfe“, sagte Kemper. „Diese Zweikämpfe sind das Salz in der Suppe. Es hat richtig Spaß gemacht und im ersten Renndrittel gab es so gut wie keine Unfälle und gelbe Flaggen. Man konnte wirklich in einem schönen Rhythmus die Runden drehen. Trotz meiner Jahresbestzeit bleibt noch Luft nach oben für das kommende Jahr.“

Glück hatte Kemper, als sich kurz vor dem Rennende ein Manthey-Porsche GT3-R auf einer Ölspur direkt vor ihm von der Strecke drehte, frontal einschlug und auf die Strecke zurück katapultiert wurde. „Ich erkannte die Situation zum Glück rechtzeitig. Mit einer Vollbremsung konnte ich eine Kollision verhindern. Zwei Kurven später hatte ich selber auch einen Dreher Ausgang Brünnchen. Zum Ende der Runde wurde das Rennen dann mit der roten Flagge abgebrochen. Aber schön, dass auch beim letzten Rennen das Fahrzeug unversehrt geblieben ist.“

Die Winterpause ist für das PoLe Racing Team auch in diesem Jahr nicht sehr lang. Bereits vom 14. bis 16. Januar 2016 startet das sauerländer Team bei den 24 Stunden von Dubai in die neue Saison. Die PoLe-Stammpiloten Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Elmar Grimm (Münster) werden hierbei erstmals von Gustavs Sohn Max Edelhoff unterstützt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 03.Jan, 2016 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschau 24 Stunden-Rennen Dubai 15.-16.Januar 2016

Mit neuem Fahrzeug an alte Erfolge anknüpfen

Das PoLe Racing Team startet zum vierten Mal beim 24 Stunden-Rennen von Dubai. Nach erfolgreichen Jahren mit Porsche – 2013 und 2014 fuhr die Mannschaft jeweils als Dritter aufs Klassenpodium – geht das Sauerländer Team dieses Jahr mit einem Audi R8 LMS an den Start. Am Volant werden sich Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff (Hemer) und Max Edelhoff (Hemer) abwechseln.

„Dieses Jahr wird eine richtige Herausforderung“, sagt der 58-jährige Kirchhoff. „Es sind 29 GT3-Fahrzeuge genannt, dazu 18 Cup-Porsche. So stark war das Starterfeld in Dubai noch nie. Viele dieser Autos sind mit Werksfahrern besetzt, für die eine erfolgreiche Platzierung besonders wichtig ist. Wir müssen einfach versuchen, konstant, fehlerfrei und mit kühlem Kopf durchzufahren. Mit dem Audi R8 haben wir ein GT3-Fahrzeug der neuesten Generation. Am Auto sollte der Erfolg nicht scheitern, wir Fahrer müssen es umsetzen.“

Für Gustav Edelhoff ist dieses 24h-Rennen ein ganz Besonderes. Der 55-jährige hat schon viele Langstreckenrennen und WM-Rallyes bestritten, bei denen in den Nächten durchgefahren wird. Aber nun ist er stolz, dass das PoLe Racing Team von seinem Sohn Max komplettiert wird und er somit das erste gemeinsame Rennen mit seinem Sohn bestreiten kann. „Durch die Erfahrungen, die Max im Formelsport gesammelt hat, ist er gut vorbereitet auf das GT 3 Fahrzeug. Er ist das späte und harte Bremsen gewohnt und kommt mit dem Audi gut zurecht. Auf das Rennen bin ich schon sehr gespannt, weil wir bis auf ein Roll-Out am Bilster Berg noch keine Erfahrungen mit dem Audi sammeln konnten. Das Teilnehmerfeld ist mit 95 Fahrzeugen, davon vielen Top-Fahrzeugen, voll besetzt. Eine besondere Herausforderung werden die vielen Fahrzeuge auf der 5,4 km langen Rennstrecke bei einer sehr langen Dunkelheit sein.“

Der 20-jährige Max Edelhoff kann es kaum erwarten: „Dubai war für mich schon immer eine besondere Strecke. Mich begeistert die Skyline dieser Metropole und die längste Nacht im Rennkalender der 24h-Serie. Dieses Jahr kommt noch hinzu, dass ich erstmalig gemeinsam mit meinem Vater in einem Team fahre. Dieses Rennen als Eröffnung der neuen Saison und der neue Audi R8 LMS sind für mich die Highlights des Jahres.“

Wie schnell das Rennen am Persischen Golf beendet sein kann, erlebte Ingo Vogler im Vorjahr, als ein Teamkollege bereits in der dritten Stunde beim Überrunden in eine Kollision verwickelt und das Fahrzeug irreparabel beschädigt wurde. „Die richtige Mischung aus Geschwindigkeit und Vorsicht werden den Ausschlag über den Erfolg geben.“

Auch Elmar Grimm freut sich auf den Saisonauftakt in warmen Gefilden. „Das Streckenlayout, das Klima, die vielen Stunden Dunkelheit und auch der Termin sind Eckdaten, die uns Gentlemen-Drivern zusagen. Ich bin sehr gespannt auf den Audi R8 LMS im Renneinsatz und dabei insbesondere auf den Vergleich mit dem Cup Porsche und dem Mercedes SLS.“

Nach Trainingssitzungen am Mittwoch und Donnerstag startet das 24h-Rennen am Freitag, den 15. Januar um 14 Uhr Ortszeit (=11 Uhr MEZ). Ein Live-Stream auf der Veranstalterseite berichtet pausenlos, Motors TV (empfangbar in Deutschland nur über Kabelfernsehen) ist bis auf kleinere Unterbrechungen nahezu rund um die Uhr auf Sendung.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: So 17.Jan, 2016 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24 Stunden-Rennen Dubai 15.-16.Januar 2016

Erneutes Podium für PoLe Racing Team

Das PoLe Racing Team ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Beim 24h-Rennen in Dubai fuhren Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff (Hemer) und Max Edelhoff (Hemer) im Audi R8 LMS auf den dritten Platz in ihrer Klasse, den siebten Gesamtrang im Feld der 98 Starter und waren das zweitbeste reine Privatteam.

Das Quintett umrundete die 5,399 Kilometer lange Strecke 573 Mal, welches einer Distanz von 3.093 Kilometern entspricht. Der Rückstand auf den zweitplazierten Mercedes-Benz SLS betrug am Ende nur knapp vier Minuten. Für die Sauerländer Mannschaft war es nach 2013 und 2014 das dritte Podium am Persischen Golf.

„Besser hätte es nicht laufen können, wir sind sehr zufrieden“, sagte Kirchhoff. „Unser neues Fahrzeug lief vom ersten Meter an wie ein Uhrwerk und alle Fahrer konnten ihre persönlichen Bestzeiten steigern.“ Vogler sprach einen besonderen Dank an das Einsatzteam von Car Collection aus: „Alle Boxenstopps und auch unsere Strategie waren perfekt. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Bei perfekten äußeren Bedingungen, trocken und sonnig, behielten die PoLe-Piloten vom ersten Meter an einen kühlen Kopf. „Wir sind keine zu hohen Risiken eingegangen, denn mit 98 Autos auf 5,4 Kilometern Länge war es ganz schön voll“, sagte Startfahrer Grimm, der in 2.02,783 Minuten auch für die schnellste Rundenzeit im Rennen sorgte. „Ich hatte eine kleine Kollision beim Überrunden mit einem Lotus, das kostete aber nur ein bisschen Plastik.“

Das erste Ausrufezeichen des rundum gelungenen Wochenendes hatte Dubai- und GT3-Debütant Max Edelhoff im Qualifying gesetzt. Mit 2.03,393 wurde inmitten der versammelten Werks- und werksunterstützten Teams der 21. Startplatz erreicht. Nach dem Fallen der Startflagge ging es dann kontinuierlich nach vorn. Die Ergebnismonitore führten den PoLe-Audi erstmals nach rund fünf Stunden in den Top Ten. „Wir fünf sind fahrerisch sehr ausgeglichen“, betonte Gustav Edelhoff. „Wir haben uns nicht nervös machen lassen, haben unsere Strategie nie aus dem Auge verloren.“

Dubai-Debütant Max Edelhoff sorgte in der 136. Runde – das Rennen war rund sechs Stunden alt und die Dunkelheit war bereits hereingebrochen – für ein Highlight: In 2.03,554 Minuten bedeutete dieses zu diesem Zeitpunkt die schnellste Rundenzeit aller Teilnehmer. Obwohl der 20-Jährige bis dato noch kein Rennen in einem GT3-Renner oder auf dieser Strecke absolviert, fühlte er sich sichtlich wohl. Und blieb dennoch bescheiden.

„Das tolle Rennergebnis ist auf die perfekte Leistung eines jeden einzelnen Fahrers, auf perfekte Boxenstopps, eine geniale Renntaktik und keine technischen Probleme zurückzuführen“, freute sich Max. „Während Code 60-Phasen haben wir oft nachgetankt, um die maximale Lenkzeit von zwei Stunden pro Fahrer optimal auszunutzen. Auch das war ein Schlüssel zum Erfolg.

Vom 17. bis 19. März findet der zweite Lauf zur Creventic-Series im italienischen Mugello statt. Auf der anspruchsvollen Strecke in der Toskana beträgt die Distanz dann 12 Stunden. Das PoLe Racing-Team hofft hier auf ein ähnlich erfolgreiches Ergebnis. Kirchhoff: „Von mir aus kann es so weitergehen!“
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Do 24.März, 2016 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 12h Mugello 18./19.3.16

Mit unbändigem Willen auf Platz vier
Auch ein Getriebedefekt kann PoLe-Racing Team nicht stoppen


Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte das PoLe Racing Team beim 12 Stunden-Rennen in Mugello, dem zweiten Saisonlauf zur internationalen 24h-Series. Trotz zweimaliger Rückschläge gaben Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) nicht auf und lenkten den Audi R8 LMS auf den vierten Platz in der Klasse A6-Am und den 46. Gesamtrang im Feld der 64 Starter.

Vom vierten Startplatz in der Klasse aus konnte Grimm freitags in der ersten Rennstunde bis auf Rang zwei vorfahren. Ein Dreher ins Kiesbett kostete dann rund drei Umläufe. „Es lief bis dahin perfekt“, sagte der 59-Jährige. „Beim Überrunden wollte ich eine Kollision vermeiden, kam dabei aber leider von der Strecke ab und fiel auf Platz fünf zurück.“

Edelhoff und Vogler übernahmen das Volant bis zur planmäßigen Rennunterbrechung nach vier Stunden und verbesserten sich auf Rang drei in der Klasse A6-Am. Auch im Gesamtklassement ging es zügig nach vorn. Edelhoff: „Es war toll anzusehen, wie wir uns auf den Ergebnismonitoren schnell von Seite zwei wieder auf Seite eins vorgearbeitet haben. Unser Audi lief richtig gut und ich hatte viel Spaß im Auto.“

Beim Re-Start am Samstagmorgen nahm zunächst Kirchhoff im Cockpit des Zehnylinders Platz. „Unsere Aufholjagd ging weiter und führte uns bis auf den zweiten Platz in der Klasse und den 14. Rang im Gesamtklassement. Dann quittierte leider ein Flansch am Getriebe seinen Dienst und wir standen fast drei Stunden in der Box. Aber wir haben nie aufgegeben, immer weiter gekämpft. Da andere Teams in unserer Klasse auch Probleme hatten, wurden wir immerhin noch Vierter. Es war leider, wie man im Motorsport sagt, ein lehrreiches Wochenende.“

„Nach der Reparatur war natürlich die Luft raus“, sagte ein enttäuschter Vogler. „Wir haben das Rennen nur wieder aufgenommen, um noch ein paar Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen. Ansonsten war es aber, wie eigentlich immer, ein sehr schönes Wochenende in der Toskana mit unserer Rennfamilie. Wir hatten an allen Tagen Sonnenschein und wurden bestens versorgt. Es wäre rundum gelungen gewesen, wenn der Audi gehalten hatte. Aber hätte, wenn und aber zählen nicht.“

Am ersten Mai-Wochenende geht es für das PoLe-Racing-Team mit dem 12 Stunden-Rennen im niederländischen Zandvoort weiter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Mo 09.Mai, 2016 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 12 Stunden-Rennen Zandvoort 6.-7. Mai 2016

Nach Unfall auf Rang acht vorgekämpft
In der Meisterschaft jetzt Dritter

Das PoLe Racing Team konnte beim 12h-Rennen im niederländischen Zandvoort nicht an die gewohnten Erfolge anknüpfen. Nach mehreren Ausrutschern kamen Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) mit dem Audi R8 LMS nicht über den achten Platz in der Klasse A6 hinaus. „Etwas Positives hat das Wochenende dennoch: Wir haben das Ziel gesehen und konnten viel Fahrpraxis mit dem für uns noch relativ neuen Audi sammeln“, sagte Gustav Edelhoff.

Wie bereits in der Vergangenheit auf dem Dünenkurs üblich, wurde die Renndistanz auf zwei Tage aufgeteilt: Freitags standen die ersten drei Stunden auf dem Programm, am Folgetag dann die verbliebene Distanz.

Grimm übernahm für den ersten Teil die Rolle des Startfahrers. „Die erste Runde war richtig gut, ich konnte gleich vier Plätze gutmachen“, sagte der 59-Jährige. „Zu Beginn des zweiten Umlaufes kollidierten dann ausgangs der Tarzan-Bocht unmittelbar vor mir ein Mercedes und ein Porsche. Der 911 drehte sich und ich musste über den Grünstreifen ausweichen, woraufhin auch ich mich drehte und entgegen der Fahrtrichtung mitten auf der Strecke stehenblieb. Glücklicherweise habe ich nichts berührt und wurde auch von niemandem getroffen. Aber ich musste als letzter Teilnehmer das Rennen wieder aufnehmen. Die anschließende Aufholjagd durch das Feld der 43 Starter hat natürlich viel Spaß gemacht.“

Nach 52 Runden übernahm Edelhoff planmäßig das Cockpit des Zehnzylinders. In seiner dritten Runde kam der 55-Jährige dann im schnellsten Streckenabschnitt von der Bahn ab. „Ich war nicht zu schnell, aber die Reifen waren nach der Code 60 Phase noch nicht auf Betriebstemperatur", sagte Edelhoff. „Die Hinterräder brauchen beim Audi deutlich länger als bei unserem Porsche, bis sie den nötigen Gripp aufbauen. Das kann in Zandvoort bis zu fünf Runden dauern. Ich habe zum Glück noch richtig reagiert und konnte somit einen noch größeren Schaden verhindern.“

Die Mechaniker von Car Collection reparierten den Audi, so dass der zweite Teil des Rennens von Startplatz 40 wieder aufgenommen werden konnte. Die vier Piloten waren hochmotiviert und spulten eine schnelle Runde nach der nächsten ab. Kirchhoff: „Ein Riesenlob an unsere Mannschaft, die hervorragend gearbeitet hat.“

Auf den Punkt gebracht: Im neunstündigen zweiten Teil drehte das PoLe-Team nur drei Runden weniger als der Gesamtsieger und hätte einen, wenn auch fiktiven, zweiten Gesamtrang belegt. Unter Anrechnung der 52 Runden Rückstand aus Teil eins wurde es somit nur der 32. Gesamtrang und Platz acht in der Klasse A6. Im Kampf um die Meisterschaft in der Klasse A6 büßte das Sauerländer Team nur eine Position ein und ist jetzt Dritter. Vogler: „Es war nicht unser Wochenende hinsichtlich des Ergebnisses, aber es war dennoch wieder rundum gelungen mit sehr viel Spaß und gutem Wetter. Ich freue mich jetzt auf die 24 Stunden in Paul Ricard und hoffe, dass wir die Pechsträhne jetzt abgelegt haben.“
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Di 06.Sep, 2016 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

24 Stunden-Rennen Paul Ricard 16.-17. Juli 2016

Großartiges Rennen und unglaublicher Wille
Führung in der Teamwertung übernommen

Beim 24 Stunden-Rennen in Paul Ricard, dem fünften von sieben Läufen zur internationalen 24h-Series, kam das PoLe Racing Team mit dem Audi R8 LMS nach einer großartigen und vor allem kämpferischen Leistung auf den fünften Gesamtrang im Feld der 51 Starter und Platz zwei in der Klasse. Bis rund 95 Minuten vor dem Ende kämpften Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) sogar mit um einen Podiumsrang im Gesamtklassement, ehe ein technischer Defekt für Probleme sorgte.

Das Quartett umrundete den 5,842 Kilometer langen Kurs in Südfrankreich 570 Mal, welches einer Distanz von 3.329,94 Kilometern entspricht und war im Ziel bestplatzierter Audi R8. In der Teamwertung für A6-Fahrzeuge hat das PoLe Racing Team jetzt die Führung übernommen, zusätzlich auch Max Edelhoff in der Rookiewertung. In der Meisterschaftswertung aller GT-Fahrzeuge verbesserte sich das Sauerländer Team auf den fünften Rang.

Keine zwei Stunden Fahrzeit standen mehr auf dem Programm, als Max Edelhoff unplanmäßig die Boxen ansteuerte. Die Mechaniker diagnostizierten eine defekte Lenkhilfpumpe, deren Instandsetzung mindestens zwei Stunden dauern würde. Einen ähnlichen Defekt hatte das Schwesterfahrzeug bereits in den Abendstunden erlitten. Aber sollte das das Ende aller Träume sein? Nach über 22 Stunden Fahrzeit, die das Sauerländer Team bis auf den zweiten Gesamtrang und Platz eins in der Klasse geführt hatten? Klare Entscheidung: Nein!

Der großgewachsene und kräftige Elmar Grimm kletterte ins Audi-Cockpit und nahm das Rennen wieder auf. Ohne Servolenkung, was bei einem über 500 PS-starken GT3-Boliden mit breiten Slickreifen eigentlich unmöglich ist. Vor allem für annähernd zwei Stunden Fahrzeit! Die Kommentatoren verpassten im Rahmen der TV-Liveübertragung dem 59-Jährigen die Spitznamen „Ironman“ oder „Popeye“. Als Grimm in der Folge konstant unter 2.20 Minuten und somit nur sechs Sekunden langsamer als die Spitze fuhr, kamen die Kommentatoren von Motors TV aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dieser schier unglaubliche Kraftakt wurde schließlich noch mit dem guten Ergebnis belohnt.

Dabei begann das Rennen absolut planmäßig. Vom 15. Startplatz aus, absolvierte Ingo Vogler einen taktisch klugen Stint. Grimm übernahm planmäßig, beschädigte bei der Kollision mit einem Mercedes aber leicht die Audi-Front, was sieben Minuten Standzeit zur Folge hatte. Der PoLe-Audi rutschte von Platz acht auf 20 ab. Von da an lief alles nach Plan und alle fünf Piloten spulten schnell und fehlerfrei ihre Runden ab. Bei Einbruch der Dunkelheit war das Quintett schon wieder Zehnter, nach Sonnenaufgang Siebter. Im letzten Renndrittel war sogar das Podium erreichbar, denn die Ergebnismonitore führten den Audi R8 zweitweise sogar auf dem zweiten Gesamtrang!

„Ich hatte mir gedacht: Versuche es mal, vielleicht schaffe ich es“, schilderte Elmar Grimm. „Vor 20 oder 30 Jahren hatten Rennwagen nicht so gute Servolenkungen wie heute, und es hat auch funktioniert. Eineinhalb Stunden waren ganz schön lang, aber der Wille war stärker. Zumal ich ja am Samstagnachmittag für eine kleine Standzeit verantwortlich war. Ich bin froh, dass wir noch als Zweiter in der Klasse und Fünfter im Gesamt angekommen sind.

„In dem hochkarätig besetzten Feld konnten wir uns vom Start weg im vorderen Feld etablieren. Dank unserer Entscheidung in der Klasse A6-AM zu starten, konnten wir bis zu 120 Liter nachtanken, was uns taktisch half“, sagte Johannes Kirchhoff. „Trotz der kleinen Standzeit in der Anfangsphase hatten wir 1,5 Stunden vor dem Ziel sogar noch Siegchancen in der Klasse AM. In meinem letzten Stint begannen bereits die Lenkungsprobleme und ich hoffte, es würde reichen, ein bisschen Öl nachzugießen. Dem war leider nicht so. Kämpfen lohnt sich im Motorsport, das haben wir hier bewiesen!“

Gustav Edelhoff: „Paul Ricard ist eine tolle Strecke mit vielen schnellen Passagen und großen Auslaufzonen, die Fehler verzeihen, ohne gleich die Leitplanken zu berühren. Ein Riesenkompliment gilt Elmar, der noch Stunden nach dem Rennen Krämpfe in den Unterarmen hatte. Hut ab vor dieser Leistung!“

„Es war ein richtig geiles Rennen und megaspannend“, sagte Ingo Vogler, der während des Rennens keine Minute schlief. „Ab der fünften Rennstunde kam es mir wie ein Sprintrennen vor. Es ging um jede Runde, um jede Sekunde. Mein persönliches Highlight war die Anfangsphase, denn erstmals bin ich in der 24h-Serie den Start gefahren. Ich konnte allen Rempeleien aus dem Weg gehen und einige Positionen gutmachen.“

„Vom ersten Training an waren wir in der AM-Klasse konkurrenzfähig“, freute sich Max Edelhoff. „Aufgrund des größeren Tankinhaltes konnten wir bis zu sieben Runden länger fahren als die Profiteams, was uns im Gesamtklassement natürlich geholfen hat. Dafür durften die Rundenzeiten nicht schneller als 2.13 Minuten sein. Ich war nachts mehrfach schneller, aber zum Glück durften wir ja bis zu zehn Joker verbrauchen.“

Vom 2. bis 4. September geht es für das PoLe Racing Team weiter: Dann steht das 24 Stunden-Rennen in Barcelona auf dem Programm.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Di 06.Sep, 2016 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

24 Stunden-Rennen Barcelona, 3.&4.09.16

Die nächste Aufholjagd des PoLe Racing Teams
Weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt

Der fünfte von sechs Läufen zur internationalen 24h-Series, das 24 Stunden-Rennen von Barcelona, endete für das PoLe Racing Team mit dem sechsten Platz in der Klasse und dem 13. Gesamtrang. Zwei Kollisionen und daraus resultierende Reparaturarbeiten am Audi R8 LMS verhinderten eine bessere Platzierung. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) zeigten einmal mehr mit ihrem beeindruckenden Willen vom 39. Gesamtrang aus im Feld der 64 Starter eine großartige Aufholjagd. Das Quintett drehte 604 Runden, welches einer Distanz von 2812 Kilometern entsprach.

Die Sauerländer Mannschaft reiste hochmotiviert nach Katalonien. Nach dem bisherigen überwiegend positiven Saisonverlauf sollte das nächste Klassenpodium und Top-Ergebnis im Gesamtklassement eingefahren werden. Das Team entschied sich aus strategischen Gründen für die Wertung in der Amateurklasse, um mit mehr Tankinhalt und weniger Gewicht 1,5 Stunden lange Stints fahren zu können. Eine Rundenzeit von 1.55 Minuten durfte hierbei aber nicht unterschritten werden. Mit einer Qualifikationszeit von 1.55,826 Minuten wurde das Rennen vom 22. Startplatz aus aufgenommen. „Wir konnten im Training ein hervorragendes Set-Up fürs Rennen erarbeiten“, sagte Johannes Kirchhoff. „Außerdem haben wir sehr intensiv Fahrerwechsel geübt, um auch hier noch ein paar Sekunden einzusparen.“

Grimm übernahm die Rolle des Startfahrers und konnte bereits in der Anfangsphase zahlreiche Plätze gutmachen. "Wir hatten im Audi eine Cockpittemperatur von 60 Grad. Das stellte die Fahrer vor eine große körperliche Herausforderung“; sagte Grimm. „Aber es lief gut und ich überstand die hektische Anfangsphase ohne einen Kratzer am Audi.“

Ab der dritten Rennstunde setzte sich das PoLe Racing Team in den Top Ten des Gesamtklassements fest. Boxenstoppbedingt führten die Ergebnismonitore den 500 PS-starken Boliden phasenweise auf dem vierten Gesamt- und ersten Klassenrang, Tendenz steigend. „Die Strecke ist für den Nacken aufgrund zweier sehr lang gezogener Rechtskurven sehr anstrengend“, sagte Max Edelhoff. „Aber sie hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Während der Code 60-Phasen fehlte einem leider der Fahrtwind, dann wurde es im Cockpit noch heißer.“

Nach zehneinhalb Stunden wurde Ingo Vogler unschuldig in eine Kollision verwickelt: „Ich folgte dem Hofor-Mercedes, wir wollten beide den IDEC-Mercedes überrunden. Als ich fast vorbeigezogen war, fuhr er mir auf die hintere Ecke. Ich drehte mich quer über die Strecke, anschließend kam es zur zweiten, leider deutlich heftigeren Kollision zwischen unseren beiden Fahrzeugen. Der IDEC-Fahrer hat sich später bei mir entschuldigt: Er hatte technische Probleme und achtete mehr auf sein Display als auf den Verkehr, er hatte mich einfach übersehen.“ Die anschließende Instandsetzung dauerte etwas mehr als eine Stunde. Kaum kehrte Vogler ins Rennen zurück, übersah ein 3er-BMW den 49-Jährigen und es krachte erneut. Weitere 25 Minuten Reparaturzeit waren die Folge.

„Ein großes Lob möchte ich der Mannschaft von Car Collection aussprechen, die uns einen perfekten Audi überlassen hat“, bedankte sich Gustav Edelhoff. „Das im Training erarbeitete Set-Up war wirklich perfekt. Die Rundenzeiten passten. Ohne die beiden Fremdkontakte wären wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Podium im Gesamtklassement gefahren und hätten die Klasse gewonnen.“

Vor dem Saisonfinale am 15. und 16. Oktober, dem 24h-Rennen im tschechischen Brünn, liegt das PoLe Racing Team weiterhin aussichtsreich in diversen Wertungen. Max Edelhoff hat in der Rookie-Wertung 19 Punkte Vorsprung und beste Chancen auf den Titel, zumal nur noch maximal 29 Zähler zu vergeben sind. Bei den GT3-Fahrzeugen liegt der PoLe-Audi weiterhin auf Rang zwei.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg Ufer



Anmeldungsdatum: 12.02.2003
Beiträge: 652
Wohnort: Nachtsheim

BeitragVerfasst am: Di 17.Jan, 2017 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nachschau 24 Stunden-Rennen Brünn, 15.&16.10.16

Drittbestes Team und Rookie-Titel
PoLe Racing Team feiert in der 24h-Series große Erfolge

Mit den größten Erfolgen seit der Gründung des PoLe Racing Teams im Jahr XXXX endete die Internationale 24h-Series im tschechischen Brünn. In der sechs Rennen umfassenden Langstrecken-Meisterschaft landeten Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) in ihrer Klasse auf dem hervorragenden dritten Tabellenrang. Zudem holte sich der erst 20-Jährige Max Edelhoff den Titel in der Rookie-Wertung.

Das PoLe Racing Team bestritt die vier 24h-Rennen in Dubai, Le Castellet, Barcelona und Brünn sowie die beiden 12h-Rennen in Mugello und Zandvoort mit einem Audi R8 LMS von Car Collection, der den im Vorjahr eingesetzten Mercedes-Benz SLS ablöste. Alle fünf Fahrer fühlten sich vom ersten Meter an im Ingolstädter Zehnzylinder wohl. Fünf der sechs Rennen wurden beendet und mit den Rängen zwei, drei, vier, sechs und acht erwiesen sich die Sauerländer Motorsportler als schnelle und konstante Punktesammler in der Klasse A6-AM. Bei drei Läufen ließ die Audi-Technik die PoLe-Piloten im Stich und verhinderte ein noch besseres Resultat.

„Vor der Saison hatten wir auf einen Podiumsrang in der Meisterschaft spekuliert“, sagte Kirchhoff. „Nun wurde es Realität und darauf können wir stolz sein!“. Gustav Edelhoff ergänzte: „Es war ein hartes Stück Arbeit mit sehr viel Spaß, Teamgeist und Moral.“ Auch wenn das Quintett beim Saisonfinale wegen eines Motorschadens noch einen Rang einbüßte, sah Ingo Vogler dieses nicht als Niederlage: „Wenn man die gesamte Saison betrachtet, haben wir den dritten Platz in der Meisterschaft gewonnen, nicht den zweiten verloren.“ Und Elmar Grimm sagte: „Von 120 möglichen Rennstunden haben wir bei 96 aktiv mitgewirkt. Das können nicht viele Teams von sich behaupten.“

Überglücklich zeigte sich natürlich Max Edelhoff. Obwohl die Serie, die Strecken und auch das Fahrzeug für ihn komplettes Neuland waren, zeigte der 20-Jährige von der ersten Testfahrt an sein großes Talent. „Es war mein erstes Jahr im GT-Sport und mit unserem Audi R8 LMS. Daher freut es mich natürlich umso mehr, dass wir zusammen als Team auf Anhieb die Rookie-Meisterschaft gewinnen konnten. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Bedanken, die mich in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. Vielen Dank an mein Team, ihr habt einen riesen Job gemacht!“

Am 13. Januar 2017 startet die populäre Internationale 24h-Series mit dem 24 Stunden-Rennen von Dubai in die neue Saison. Natürlich wird auch das PoLe Racing Team im Audi R8 LMS mit der gewohnten Startnummer 34 am Start stehen. Ein siebter Gesamt- und dritter Klassenrang aus 2016 wollen verteidigt werden.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    20832.com/forum -> Motorsport am Ring Alle Zeiten sind MESZ (Westeuropa)
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Seite 4 von 5

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


phpBB / Impressum


Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Autoglass Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Häggenäs Automobile AB Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner
20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner