[RCN] Prinzessin Lillifee ist zurück

Aus dem Cockpit an die Tastatur.
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Peter_Hoffmann
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[RCN] Prinzessin Lillifee ist zurück

Beitrag von Peter_Hoffmann » Mi 21.Mär, 2012 1:35

Guten Morgen zusammen.

Der ein oder andere wird es mitbekommen haben... die Prinzessin hat in der RCN ein neues Zuhause gefunden und fährt wieder. Daher gibt es ab und an auch mal wieder etwas zu lesen.

Viel Spaß!

Peter

___

Willkommen Zuhause, Prinzessin!

Die jüngeren unter uns mögen sich erinnern. Es gab mal ein Auto, dass ab und zu am Ring gefahren ist, dass Pink und Lila war. Und einen merkwürdig unkämpferischen Kampfnamen hatte. Und zu diesem Auto gab es ab und an mal eine Geschichte zu lesen. Solange jedenfalls, bis es keine mehr zu erzählen gab.

Und nun gibt es sie wieder. Diese Geschichten. Weil es einen Grund dafür gibt. Prinzessin Lillifee ist zurück. Zurück am Ring. Wir fahren wieder. Wir? Wir. Lilli, Thomas und ich. Nicht mehr in der VLN, sondern in der RCN. Und am Samstag war unsere Test- und Einstellfahrt. Deswegen gibt es ein Paar Worte zu lesen. Aber der Reihe nach...

Zuerst wüsste ich immernoch gern welcher Panzer Samstag Nacht wohl über meine Halsmuskeln gefahren ist. Aua. Da war es wieder. Dieses besondere Gefühl am Anfang jeder Motorsport Saison mit dem Dir Dein Körper am Tag danach signalisiert „werd' endlich erwachsen und lass den Quatsch, dafür wurde ich nicht konstruiert“. Würde man ja, eventuell jedenfalls, wenn da nicht die ganzen glücklichmachenden Nebeneffekte wären.

Im Oktober 2009 war meine vorerst letzte Fahrt mit Lillifee bei einem VLN Rennen. Danach war ich einmal zu einem Trackday am Ring, habe aber festgestellt, dass es nicht dasselbe ist. Wettbewerb ist etwas anderes. Ein Rennwagen, selbst wenn es „nur“ ein VLN Serienwagen ist, ist einfach etwas anderes als jedes Serienauto. Egal wie gut das Serienauto ist. Der Trackday war gut, aber der wirkliche Spaß war nicht da. Dieses blödsinnige Grinsen hat gefehlt, dass sich einstellt, wenn man einen Tag lang am Limit rumgeturnt ist. Dabei ist es egal, ob es das wirkliche, physikalische Limit ist oder das eigene, persönliche. Mir jedenfalls.

Und Samstag Abend habe ich wieder gegrinst. Eigentlich schon seit Freitag.

Freitag sind meine Frau und ich angekommen. Wir sind zuerst zum Team gefahren um ein Paar Aufkleber ab- und ein Paar neue draufzuknubbeln, auf Lilli. Und um ein wenig Technik zu verbauen und zu testen. Ein neuer Laptimer, die Handy-Kommunikation wieder zum Leben erwecken und Kameras verbasteln um später bewegte Bilder von unseren Runden zu haben.

Oh Mann! Drei bis vier Jahre alte Aufkleber von einem Auto zu bekommen ist kein Spaß! Derweil hat die Chefin Lilli von innen ein wenig entrümpelt. Spinnweben entfernt, den Staub der Geschichte ein wenig gewischt und dafür gesorgt, dass helle Fahreranzüge nicht direkt beim Erstkontakt eine gräulich-schwarze Farbe annehmen. Irgendwann, ich hatte zu dem Zeitpunkt entnervt beschlossen, dass auf ein Rennauto nunmal Aufkleber gehören und Brandblasen an zarten Fahrerfingerchen außerdem unpraktisch sind, und hatte mich stattdessen auf den qualifizierten Einbau von High-Tech Gerät konzentriert, bimmelt das Apfel-Fon. Thomas Götschl, mein neuer Teamkollege ist dran und verkündet seine Ankunft in der Eifel. Ein Blick auf die Uhr... Schade. Keine Zeit für weitere Entklebungen. Bedauerlich! Die Papierabnahme ruft.

Und so sind wir zuerst ins Hotel, damit die Herren sich noch ein wenig frischmachen konnten und dann zur Papierabnahme in den „Devils Diner“ an der Touristen-Einfahrt. Auerha. Schlange, aber was für eine. Anstehen ist angesagt. Und dabei waren wir relativ pünktlich. Aber mal ehrlich... es macht Spaß. Es macht einfach Spaß wieder in einem Raum zu stehen mit lauter Menschen die sich darauf freuen, völlig sinnlos und möglichst schnell, von A nach A zu fahren. Es ist irgendwie besonders. So bewegten wir uns ratschend und feixend in der Schlange vorwärts bis wir irgendwann an dem Tresen der Begierde angekommen waren. Ha! Ab diesem Zeitpunkt ward es offiziös! Wir waren wieder offizieller Teil der verschworenen Gemeinschaft derer, die sinnlos fossile Brennstoffe vernichten. Noch flux draussen im Zelt weiteres Klebematerial gefasst und dem Team via SMS die Abnahme-Bereitschaft signalisiert. 155. Unsere Dauerstartnummer 2012. Nach der Entklebe-Odysee des Vormittags ein durchaus cleverer Schachzug. Nur jeweils eine Fünf abknubbeln und unauffällig durch eine Eins ersetzen. Gut... die Eins war etwas größer als die vorhandenen Fünfen, aber das hat niemand bemerkt.

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Derweil helle Aufregung im Team. Tja... hier unterbreche ich kurz das Lächeln, dass mir dieser Tag ins Gesicht gezaubert hat. Ich zeichne kurz ein Bild vor dem geistigen Auge des geneigten Lesers. Touristeneinfahrt Nordschleife. Chaos auf dem Parkplatz dort und völlige Überfüllung. Trotzdem sollen ein Paar Sattelzüge rein. Die, die nicht Sättel ziehen, laden gegenüber, auf dem Schotterparkplatz ab. Der ist Nürburgring Gelände, der Touri-Parkplatz ist es. Der Kreisel dazwischen offenbar blöderweise nicht. Also werden die Autos geschoben. Teams die mehrere Autos haben, „schieben“ unter Zuhilfenahme der in den Fahrzeuge verbauten Motoren. Solange jedenfalls, bis eifrige Ordnungshüter dem skandalösen, staatsgefährdenden und wahrscheinlich lebensgefährlichen Tun ein Ende setzen und Anzeigen verteilen. Wegen aller möglichen Kapitalverbrechen. Unter anderem erwischt es auch unser Team. Mal ehrlich, liebe Vertreter der Exekutive... hattet Ihr Langeweile? Bekommt Ihr jetzt den goldenen Sheriffsstern am Bande? Oder könnte es möglicherweise und natürlich nur rein theoretisch sein, dass die Nummer einfach mal völlig überflüssig war? Rennfahrzeuge in Schrittgeschwindigkeit, die keine 10 Meter im öffentlichen Verkehrsraum bewegt werden. Ganz ehrlich? Ich finde es zum $%#&!! Und darüber hinaus überaus peinlich für eine Region, die dem Motorsport das ein oder andere zu verdanken hat. Willkommen in der Eifel. Schade, dass Ihr nicht noch an der Anfahrt zum Schwedenkreuz ein Paar Tempo 30 Schilder und die dazugehörende Radarfalle installieren könnt. Ein Paar Meter weiter wurden Millionen an Steuergeldern in eine Art treibsandiges, schwarzes Loch gesetzt bzw. haben sich in völlig sinnlosen Beton verwandelt und dabei wurde ganz nebenbei noch die ein oder andere Million „umverteilt“. Macht aber nichts, alles ist gut, greint nicht, Ihr Recken des Rechts. Hauptsache das schändliche Treiben der Schwerverbrechern im motorsportlichen Gewande konnte beendet werden! Glückwunsch! Falls Ihr Euch wundert, liebe Polizisten, warum Euch immer weniger steuerzahlende Bürger noch ernst nehmen können... ich tue es nicht. Entschuldigung, aber das musste raus. Sonst wäre ich daran erstickt!

So also gelangt Lilli unter großer Gefahr durch geldgierige Piraten in die Schlange vor der technischen Abnahme. Flugs noch ein Paar Zahlen ab- und die richtigen wieder drangebappt und wir sind bereit uns dem gestrengen, prüfenden Auge der Commisarios zu stellen. Natürlich besteht Madame la Princesse mit Bravour! Erwartungsgemäß sei anzumerken. Schliesslich wurde sie von wackeren Mannen über zwei Jahre auf diese Aufgabe vorbereitet. Also parken, Schlüssel abziehen und Lenkrad mitnehmen. Lenkrad mitnehmen? Klar. Man stelle sich den Dieb vor, der so ein Rennauto klauen will. Er mag Schlüssel dabeihaben. Zangen um Kabel zu trennen und zu verbinden. Aber hat er auch ein Lenkrad dabei? Wenn nicht, wird er es schwer haben! Feierabend! Besser gesagt: Essen! Thomas und ich haben Hunger und Thomas hat vorsorglich für uns einen Tisch in der Pistenklause reserviert. Die fernmündlich informierte Chefin beschliesst, dass wir ohne sie speisen sollen.

Wir wählen natürlich ausgewogene Sportlernahrung. Auf heissem Stein selbst zubereitet. Im Laufe des Essens wird der ein oder andere Schwank geteilt und wir beide lachen viel. Wir haben irgendwie denselben Sinn für Humor. Nicht ganz unwichtig, da wir uns ja zum Spaß in der Eifel aufhalten. Ein Paar Geschichten später wird es dann Zeit für's Rennhotel und das dort befindliche Bettchen.

Ich war ein Paar mal wach in der Nacht. Vorfreudig, nichts schlimmes. Das hat sich nach der Dusche am Morgen dann irgendwie geändert. Ich werde nervös. Und damit unleidlich. Eigentlich nicht meine Art. Aber ich bin lange, zu lange nicht mehr richtig Nordschleife gefahren und vor der Strecke habe ich Respekt. Großen Respekt!

Während Vettel, Schumacher und Co via des im Frühstücksraum laufenden Fernsehers und auf der anderen Seite der Erdkugel, Q 1-4 spielen, quäle ich mir ein Minimalfrühstück hinein. Damit ich nicht missverstanden werde. Das Frühstück war gut. Es gab alles, was das Herz begehrt. Mir war einfach nicht danach. Also Aufbruch.

Wir hatten... na ja... eigentlich hatte ich... am Abend vorher beschlossen, dass Thomas zuerst fährt. Ich hasse es einfach als erster unterwegs zu sein. Thomas hat sich freundlicherweise geopfert. Fahrerbesprechung, ab zum Auto und ich schalte die Technik scharf. Zumindest habe ich gedacht, dass ich das tue. Irgendwie begleitet mich die Tücke des Objekts durch jeden meiner Einsätze am Ring. Warum auch immer. Aber ganz ehrlich... solange das Auto blasenfrei läuft, kann ich mit Anekdoten rund um irgendwelche Nebenkriegsschauplätze gut leben. Dieses Mal waren es die Bewegbildmaschinen, die den Dienst verweigert haben. Richtig, Plural. Gleich zwei auf einmal. Die eine hat beschlossen ihren Akku binnen 24 Stunden zu entladen und hat anschliessend den Dienst verweigert, die andere wurde... na ja... nennen wir es mal „unglücklich montiert“. Die braucht ein GPS Signal um loszulegen. Ihr erinnert Euch an den Physikunterricht aus der Schule? Faradayscher Käfig? Genau. Nur hat unserer noch ein Paar Rohre mehr. Käfig im Käfig. Offenbar eine prima Abschirmung. Kurz und gut... nix Film. Dafür aber zum ersten Mal Datenaufzeichnung im Rennauto. Und ja, die hat funktioniert.

So rollt Thomas raus auf die Strecke und Lilli ist offiziell zurück am Ring. Langsam legt sich meine Nervosität, besser gesagt wandelt sie sich in Konzentration. Ich gehe die ganzen Schlüsselstellen im Geist durch, fange selbst an zu fahren. Thomas kommt kurz rein, lässt den Luftdruck anpassen und geht wieder raus. Es scheint alles ok, bis auf eine Merkwürdigkeit der Bremse. Er berichtet von einem überempfindlichen ABS System. Wie geht das? Ganz einfach. Auf der Rennstrecke, gerade auf der Nordschleife kann ein ABS System zum Feind werden. Jedenfalls die „alten“ ABS Systeme der ersten und zweiten Generation. Deren Repertoire beschränkt sich mehr oder weniger auf „bremst“ oder „bremst nicht“. Aktuelle Systeme sind viel komplexer und regeln viel, viel schneller als das System unserer treuen Prinzessin. Wenn die meint, dass ein Rad steht, dann öffnet sie eben ein Regelventil und aus dem vernichten hart erarbeiteter Geschwindigkeit wird wieder Vortrieb. Blöderweise dann meist in Momenten in dem man sich negative und nicht positive Beschleunigung wünscht. Hmmm. Houston: Haben wir möglicherweise ein Problem? Irgendwann kommt Thomas grinsend rein. Ich stülpe mir meinen Kopfschutz über und gleite elfengleich ins Cockpit. Wohlan Prinzessin, lasset uns jagen gehen!

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Die erste Runde lasse ich ganz gemütlich angehen. Blos keine Hektik! Erstaunlich, ich treffe tatsächlich ein Paar Mal die Linie. In Runde Zwei weiss ich dann, was Thomas am ABS missfallen hat. Über's Schwedenkreuz, durch die Links, anbremsen Aremberg und kaum bin ich auf der Bremse, macht das ABS auf. Meine Augen dürften in dem Moment die Größe eines durchschnittlichen, deutschen Kuchentellers gehabt haben. Der Kies bewegt sich ziemlich zügig in meine Richtung und meine Bremse meint, bremsen sei für Feiglinge. Ein überaus bedauerlicher Interessenkonflikt bahnt sich an. Bis meine Instinkte greifen. Bremse kurz auf und wieder voll drauf. Es bremst. Puh! Nein, die Linie war nicht mehr ganz ideal, aber es war mir Wurst. Allemal besser als mit Eimerchen und Schäufelchen im Kies zu spielen!

Meine ersten beiden Turns waren eher Murks denn fahren, danach wurde es von Runde zu Runde besser. Immer runder und flüssiger. Die Linie war wieder da. Aber auch meine Hassecken. Allen voran die Rechts- / Links-Kombi Eingangs Schwalbenschwanz... ich glaube, ich kann noch 200 Jahre Nordschleife fahren und werde die Kombination nie richtig erwischen. Ich habe am Ausgang der Links in jeder Runde dieses „und wieder zu langsam“ Gefühl.

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Ich konnte einige Runden fast ohne Verkehr fahren, hatte aber auch die Gelegenheit mich an den e90 aus unserer Klasse zu versuchen. Na ja... ansatzweise. Sobald es bergauf geht, sind die Dinger weg. Da kann man machen was man will. Thomas war einen Tick schneller, aber es hat mich nicht wirklich gestört. Ich habe in jeder Runde etwas anderes in einer anderen Kurve probiert. Und es gab auch Unfallstellen die zum Teil ewig den Fluss eingebremst haben. Der Porsche in der Anfahrt zur hohen Acht muss dort 6-7 Runden lang gestanden haben. Und die Unfallstelle hat man maximal mit zügiger Schrittgeschwindigkeit passiert.

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Zwischen den Turns gab es immer wieder Besuch. Erik Kindermann vom MSFB hat uns bei der Zeitnahme unterstützt. Und das, obwohl ich tatsächlich vergessen hatte dem Team zu sagen, dass sie den zweiten Sitz und den Gurt einbauen sollten, weil ich Erik eigentlich noch eine Mitfahrt versprochen hatte. Entschuldige, Erik! Ich habe alte Bekannte und Freunde getroffen, viel geredet und gelacht. Und irgendwann waren wir „satt“. Genau so fühlt es sich an. Man ist glücklich, entspannt, es war gut und reicht. Und die Jungs waren ganz froh schonmal ein Auto aufladen zu können.

Thomas und ich haben uns dann noch kurz zum ersten Rennen abgestimmt, bevor wir uns dann verabschiedet haben und unabhängig voneinander Richtung der jeweiligen Heimat aufgebrochen sind. Ich habe auf der ganzen Rückfahrt glücklich gegrinst. Und noch den halben Sonntag. Aber trotzdem wüsste ich zu gerne, wer den Panzer gefahren hat! Ich bin jedenfalls wieder Zuhause. So hat es sich angefühlt. Ich freue mich auf die RCN Saison und sage allen RCN Organisatoren, Helfern, Teams und Fahrern die ich kennenlernen durfte „Danke für die freundliche Aufnahme“ und freue mich einfach wie Bolle auf unseren Saisonauftakt am 21.04. Ich habe zwar immer noch keine Ahnung wie Sollzeit geht, aber ich werd's lernen! Bis dann!

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Die Fotos sind ©: Marcel Dück (http://dueck.marcel-caron.de), Marcus Becker (http://www.ringfotos.eu), Jochen Merkle (http://www.racepicture.de) und Heinz J. Hilger (http://www.hil-speed.de). Einen herzlichen Dank den Fotografen!

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Philipp Buehler
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Beitrag von Philipp Buehler » Mi 21.Mär, 2012 6:46

Viel Spass beim Jagen :D

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Mi 21.Mär, 2012 8:22

Yippieh......endlich wieder Peters Berichte lesen.

Lang,lang ist´s her und ich habe immer mal wieder die alten Berichte
mit Wehmut gelesen.

Schön das du /ihr wieder mit dabei seid und uns auf der Strecke mit der Anwesenheit der Prinzessin beehrt.

Die Rennberichte danach sind dann das Schmankerl !!!

Ich freue mich sehr für euch und wünsche euch allen viel Spaß und
natürlich auch Erfolg :-)

Mit ganz liebe Grüßen..........
Sabine

Carsten Welschar
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Herrrrrrlllichhhhhhh

Beitrag von Carsten Welschar » Mi 21.Mär, 2012 9:28

und spätestens bei der Links-Rechts Kombi vor Schwalbenschwanz war Ich so was von bei Dir beim Lesen. Ich weiß eines Tages werde ich dort raus fliegen nur weil Ich wissen wollte wann das "warzulangsamgefühl" falsch Gefühlt war.
Wünsche Dir viel Spaß in der RCN und Willkommen zurück in der schönsten Form der Hölle.
Der Carsten aus der VLN.......der auch schon 10 x endgültig aufgehört hat.

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Carsten Harbecke
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Beitrag von Carsten Harbecke » Mi 21.Mär, 2012 10:36

Wenn der TE das erste mal von einem nicht haftpflichtversicherten Auto angefahren worden ist, dann könnte ich mir vorstellen, dass er seine obigen Äußerungen noch einmal überdenkt...

Ich wünsche ihm, dass ihm diese Erfahrung erspart bleiben möge.

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Beitrag von Juergen Polzer » Mi 21.Mär, 2012 10:51

Carsten Harbecke hat geschrieben:Wenn der TE das erste mal von einem nicht haftpflichtversicherten Auto angefahren worden ist, dann könnte ich mir vorstellen, dass er seine obigen Äußerungen noch einmal überdenkt...

Ich wünsche ihm, dass ihm diese Erfahrung erspart bleiben möge.
Oder erst, wenn man sich die Knochen bricht, weil man gegen ein geparktes Rennauto läuft (der Schotterparkplatz war ja nicht im Sinne der StVO abgesperrt) - nicht AUS-ZU-DEN-KEN!!1!eins!!!!elf!!!!


@Peter: Schöner Bericht - ich freu´ mich auf mehr!

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Beitrag von Uli Paffenholz » Mi 21.Mär, 2012 11:32

Hallo Peter,
schön, dass du mit Lillifee zurück bist! Und schön, dass du uns wieder, neben den Rennen, mit deinen tollen Berichten von der Strecke bereicherst. Ich wünsche dir und dem Team viel Erfolg und das Glück der Tüchtigen.

Uli

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Johannes Jung
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Beitrag von Johannes Jung » Mi 21.Mär, 2012 19:34

ENDLICH!

Schön wieder von dir und Lillifee zu lesen!
Man fühlt sich gleich um (2) Jahre zurückversetzt/jünger!

Bin gespannt auf Eure Saison und auf die weiteren Berichte!

CU
Johannes

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Daniel Sorg
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Beitrag von Daniel Sorg » Di 10.Apr, 2012 13:45

... irgendwas hab ich die letzten beiden Jahre vermisst... was war es blos? ;-)

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Peter_Hoffmann
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Beitrag von Peter_Hoffmann » Mi 25.Apr, 2012 0:58

Erstmal vielen, lieben Dank für Eure freundlichen Worte! Und eine Entschuldigung, dass ich nicht geantwortet habe. Die letzten Wochen waren ein wenig stressig. Aber nun ist unsere Rallye rum, also hoffe ich mal, dass es sich jetzt etwas beruhigt!

Danke nochmal! Ich habe mich wirklich sehr über Eure Kommentare gefreut!

Mit 'nem Gruß in die Runde

Peter

PS => @Carsten: Die Bösewichte aus dem Bericht waren wirklich in Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Da birgt jeder Radfahrer und jeder Rolerblader größeres Gefahrenpotential. Aber wurscht.

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Peter_Hoffmann
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Und nun... der Rennbericht zu Lauf 1 der RCN/2012

Beitrag von Peter_Hoffmann » Mi 25.Apr, 2012 1:11

Der Wetterbericht war nicht eindeutig. So haben wir uns zum ersten RCN Lauf 2012, nein, zum ersten RCN Lauf für die bayrische Schönheit namens Lillifee überhaupt, auf gewisse Wetterdiversitäten eingestellt. Peter sich auf Trocken, ich mich auf Regen. Was ein Fehler war. Aber Fehler sind wohl menschlich, sagt man. Doch in welcher Häufung Fehler manchmal auftreten, ist immer wieder erstaunlich. Und genau das ist die Geschichte des

Rennberichtes der Startnummer 155 Götschl/Hoffmann

Es war also nass und kalt an diesem wirklich nassen und wirklich kalten Samstagmorgen, als sich rund 150 Rennwagen, Ihre Fahrer und Teams am Nürburgring einfanden. Papierabnahme, technische Abnahme, es verging einiges an Zeit, zwischendrin immer wieder Regen.

Irgendwann haben wir festgestellt, dass wir keine Abreisszettel vorbereitet haben. Diese sollten dem Fahrer, wenn sich sein Hirn dank Inhalation übermässig konzentrierter Benzindämpfe nicht mehr an die Aufgabenstellung in der RCN erinnern kann (Setzrunde, 5x Sprintrunde, Bestätigung der Setzrunde, zwei Tankrunden, erneut Bestätigung, 4x Sprint, Auslaufrunde=15 Runden), helfen, die schwierige Aufgabe des Rundenzählens erfolgreich zu lösen. Ein Fehler keinen solchen Zettel zu haben. So haben wir kurzerhand die Ausschreibung ins Auto geklebt. Was sich als noch grösserer Fehler herausstellen sollte. Denn unsere Zeitnahme hätte diese benötigt- eben um uns wiederum zu sagen, was wir tun sollten, wenn wir Fahrer vergessen was wir tun sollten. Ein Teufelskreis beginnt. Wobei, eigentlich egal, denn ein nicht funktionierendes Telefon, sowie die zwar bestellte, aber noch nicht eingetroffene Boxentafel gestaltete die Kommunikation zwischen Rennauto und Box ohnehin schwierig. Ein grandioser Fehler anzunehmen, RCN ginge ohne wenigstens eines dieser Hilfsmittel.

Nun hatten also in der Startaufstellung alle, aber wirklich alle, Regenreifen montiert. Was ein Fehler war. Bei der Fahrt in die Startaufstellung begann die Strecke abzutrocknen, und machte Slicks nicht nur möglich, sondern fast schon notwendig. Hektisches Treiben rund um mich, der ich den ersten Stint fahren sollte. Manche wechselten auf Slicks, manche auf Semis, nur wir nicht. Warum? Ich habe Regen bestellt. Nein, das war nicht der Grund. Nun, Lilli und ich befanden uns mittlerweile an der Tourizufahrt. Das Team, die Reifen, Werkzeug und sonstiges Allerlei befand sich natürlich an der Box, wo es ja auch hingehört. Nur nicht bei der RCN, denn da läuft der Hase anders. Und zwar läuft der Hase mit dem roten Punkt an der Tourizufahrt los- und wir hatten so einen roten Punkt, der die zweite Startgruppe kennzeichnet. Ein Fehler also, die Ablaufinfos nicht gelesen zu haben.

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Nun gut, dann also Regenreifen im Trockenen um die Setzzeit irgendwo im Bereich 10:30 zu setzen- aber für die darauffolgenden Sprintrunden? Nää. Also fuhr ich in die Box, um Slicks abzuholen. Das war ausnahmsweise trotz vieler Strafpunkte die richtige Entscheidung, und dann folgte auch der schöne Teil dieses Samstags. Zu diesem Zeitpunkt war Prinzessin Lillifee, mit richtig Lust beseelt, alles von Alfa Romeo bis Zonda zu vernaschen, eines der schnellsten Autos im Feld. Leider habe ich den Fehler gemacht, die extra installierte Kamera nicht einzuschalten, ansonsten gäbe es an dieser Stelle schöne Onboard-Aufnahmen von interessanten und ausschliesslich siegreichen Duellen von der Nördlichen Schleife des Nürburgrings.

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Kurz vor Ende der vierten Sprintrunde traten dann plötzlich Vibrationen im Bereich der Vorderachse auf, ich nahm einen sich ankündigenden Reifenschaden an. Die Entscheidung an die Box zu fahren war naheliegend- jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass ich mir nur einen Bremsplatten eingehandelt hatte ein Fehler. Schon wieder also. Reifen gewechselt, weiter. Das war zumindest die Intention. Jetzt ist es allerdings so, dass mittlerweile die erste Startgruppe zum Tanken in der Box war. Was eine Durchfahrt sehr erschwert, will man sich nicht diverse Heckspoiler und Frontsplitter als Souvenirs von dicken Carbonbombern pflücken. Die Outlap mit Standzeit war somit irgendwo bei 15 Minuten- es hagelte schon wieder Strafpunkte. Moment, das sind nicht nur Strafpunkte, das ist richtiger Hagel. Oder Schnee? Oder doch nur Regen? Aus der Retrospektive bin ich mir sicher, es war von allem Etwas. Nichts davon verträgt sich allerdings gut mit den schwarzen runden Dingern, die so teuer sind und dann noch nichtmal ordentliches Profil haben. Es folgten also äusserst interessante 20,832 km, zu denen eine bestimmte Oper von Vivaldi ausnehmend gut gepasst hätte. Absolviert werden sollte diese Runde noch dazu in einer gewissen Zeit- so um 10:30 Minuten, wir erinnern uns, die Bestätigungsrunde stand an.

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Das sollte ausnahmsweise mit nur 3 Strafsekunden funktionieren, allerdings war das mit Profillosen eine wahre Herausforderung bei Strassenverhältnissen, die in Deutschland die Bedingungen für die Winterreifenpflicht erfüllen. Ich weiss nicht ob der schwarze Golf3 im Tiergarten ebenfalls nicht anders konnte, als wir nebeneinander in der leichten Links beide geradeaus fuhren, auf jeden Fall hat er mir dankenswerterweise genug Platz zum Überleben gelassen- vielen Dank dafür!

Ich habe also meine Bestätigungsrunde in die Box hinein beendet, eine Runde zu früh zwar, wenn man einen normalen Ablauf nimmt, aber genau richtig um ohne Zeitverlust wieder Regenreifen aufziehen zu lassen und den Fahrer zu wechseln. Peter stieg also ins Auto. Ein Fehler allerdings, dass ihm niemand sagte, dass sich das Auto erst in Runde sieben befand.

Ab hier lasse ich allerdings Peter übernehmen.

Tja… da bin ich nun also. Sitze hier und soll etwas schreiben. So mittenmang, quasi. Nun denn… wohlan.

Arnulf und ich fahren erstmal die Firma Mundorf bereichern. Wir sind zu zweit. Arnulf hat sich ausnehmend elegant zwischen den Rohren im Beifahrerbereich verkeilt. Es ist einfach unpraktisch… in den 60igern wäre man an die Tanke gerollt und hätte dem Tankwart ein freundliches „einmal vollmachen und bitte auch Öl und Wasser“ zugerufen, ist aber leider nicht. Heute kostet das Zeuch zwar das 10fache, aber der Tankwart ist weg. Also macht Arnulf den Mobil-Tankwart, damit ich mich nicht mühsam wieder aus meinem Sessel schälen muss. Flugs der Prinzessin feinstes Super Plus, zum Preis von flüssigen Platin, spendiert und es kann losgehen. Ich bitte Arnulf noch kurz die Kamera anzuschalten und ich befehle meinen 194 wackeren Zossen leichten Trab. Überflüssige Banalitäten, wie das betätigen der Stoppuhr dagegen lasse ich einfach.

Mittlerweile wird viel und ausdauernd über meinen Hang zu Elektronik-Systemen in Fahrzeugen gewitzelt. Ich weiss aber, warum ich sie mag. Weil sie für mich denken. Und ich habe genau damit bei der Rennerei ernsthafte Schwierigkeiten. Einfachste Abläufe wie das betätigen einer Stoppuhr zum Erlangen der grundsätzlichen Information, wie lang z.B. eine beliebige Runde nun schon dauert… sie überfordern mich. Ich komme ja aus dem Rallyesport. Dafür gibt’s Beifahrer. Die stellen gern und immer wieder fest „das Hirn sitzt Rechts“. Von mir aus. Solange es denkt, dann kümmere ich mich um den Rest. Und bei mir besteht dieses Hirn eben aus einem Mikroprozessor und braucht 12V Gleichstrom zum Glück. Wenn es denn tut. Diesmal tat es… aber leider anders als gewünscht. Mein ganzer Kram hat funktioniert, aber trotzdem hatten wir die entscheidenden Infos nicht. Banale Infos… wie eben die Zahl der gefahrenen Runden. Aber diese ganzen Probleme waren weit weg… die Zossen wechselten in den Galopp.

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Wollte ich Regen? Nein, wollte ich nicht. Regen und ich, wir haben uns bisher nie angefreundet. Schon gar nicht der Eifelregen und ich. Das Zeug ist kalt und macht die, ohnehin schon nicht triviale, Nordschleife noch ein wenig anspruchsvoller. Nun hatte ich also die putzigen 15-Zoll Regenreifchen unter mir und hatte eigentlich mit dem Fahrspaß-Teil der Veranstaltung abgeschlossen. Blos einrollen und dabei heimlich die Hoffnung hegend, dass die Schleife eh schon wieder so trocken ist, dass ich die vertrauten Slicks fassen kann. Pustekuchen. Aber irgendwann in dieser Runde merke ich, dass der Regen seinen Schrecken verloren zu haben scheint. Ich war letztes Jahr mal einen Tag driften. So richtig. Unter Anleitung meines holländischen Freundes Andre, der das richtig, richtig, richtig gut kann. Und dieser Tag scheint dem instabilen Fahrzustand auf der Nordschleife den Schrecken genommen zu haben. Ich werde immer mutiger und fordere die Reifen immer mehr. Und die vier Jahre alten Dunlops packen. Es ist unglaublich! Und macht Spaß.

Die Outlap ist rum, es beginnt der Ernst des RCN Lebens. Bestätigungsrunde. Ich betrachte meine diversen Laptimer… keiner bietet mir eine Information die gerade jetzt irgendwie hilfreich wäre. 10:39. Da muss ich hin. Ach… Moment… die Stoppuhr… ja… stimmt, die hätte ich eben, beim Überfahren der Ziellinie drücken müssen. Hätte. Habe ich aber nicht. Anrufen? Klar, kann ich. Ich höre die Box auch, aber die mich nicht. Und nun? Woher sollen die denn wissen, was ich will, wenn ich anrufe? Ich beschliesse jetzt einfach zu fahren. So nass wie es ist, muss eine saubere Runde ohne Risiko eine ähnliche Zeit ergeben. Gedacht, gefahren. Aber… ich war eine Runde im Plan zurück. Weil Thomas ja früher Feierabend gemacht hatte. Also war meine Bestätigungsrunde gar nicht meine Bestätigungsrunde, sondern die danach wäre es gewesen. Und das war die, die ich eigentlich für meine erste Sprintrunde gehalten habe. Klingt kompliziert? Genau. Das ist es auch. Besonders, wenn man nebenbei noch auf einer Strecke rumfährt, die einem hinterhältig nach dem Leben trachtet. So war ich denn zu schnell. Ohne es zu ahnen. Aber von da an war es ja einfach. Blos noch sprinten bis ich abgewunken werde. Ääähhh… Fahrerbesprechung… „und jeder zählt seine Runden selbst“. Ja. Das weitreichende dieses Satzes war mir im Moment als der Rennleiter ihn ausgesprochen hat nicht klar. Doch eben trifft er mich. Ich habe keine Ahnung wie viele Runden ich noch fahren muss. Über meinem Kopf schwebt eine Art Comic-Denkblase und die ist leer. Ich beschliesse meine Sprintrunden zu zählen. Kann ja nicht so schwer sein, sind ja blos vier. Währenddessen fahre ich im Nassen die drittschnellsten Zeiten in der Klasse. Ok… als ich das Dolate Auto aus der V4 überholt habe, dass offensichtlich auf seiner Bestätigungsrunde war, da hätte es mir dämmern können. Vielleicht sogar müssen. Da war aber kein Licht. Nichtmal ein Flackern. Ich war im seeligen Nirvana des Ring-Rausches verloren.

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Und irgendwann kam mir dann die Lösung meines Runden-Problems… „ich halte einfach an der Box und frage, ob ich noch fahren muss“. Wenn nein, biege ich in den Parc Fermé ab, falls doch, fahre ich eben wieder raus. Das Leben kann so einfach sein! Blöd ist, dass Kommunikation in solchen Fällen oft aus Annahmen besteht. Man nimmt an, der andere würde schon ahnen was einen seit ungefähr einer Stunde beschäftigt. Der andere tat es aber leider nicht und meine Frage lies mehrere Interpretationen zu. Und so fuhr ich denn im glücklichen Gefühl gen Parc Fermé eigentlich angesichts der widrigen Umstände doch einen recht veritables Ergebnis abgeliefert zu haben. Bis mein Telefon klingelte und ich die Frage gestellt bekam, wo ich denn sei, weil ich doch noch zwei Runden fahren müsse. DAS war der Punkt an dem es gut war, dass mein Gegenüber NICHT hören konnte, was ich darauf geantwortet habe.

So endete also unser erstes, gemeinsames RCN Rennen mit einer herben Niederlage. Nicht, weil ich nicht schnell genug gewesen wäre. Nicht, weil Thomas nicht schnell genug gewesen wäre. Nicht, weil die Prinzessin uns im Stich gelassen hätte und auch nicht, weil wir der Prinzessin Schaden zugefügt hätten. Nein. Wir sind daran gescheitert, dass wir einfach schlecht organisiert waren und zwar tonnenweise Kinkerlitzchen auf die T13 geschleppt hatten, dabei aber nicht einmal banale Abreisszettel im Auto hatten. Das hat weh getan. Aber… es hat auch meinen Ehrgeiz geweckt. Beim nächsten Mal machen wir es besser! Und wenn ich gehässig bin…

…dann wünsche ich mir Regen! Lauf 2 wir kommen!

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Die Fotos sind ©: Patrick Funk (http://www.vln-pix.de) und Marcel Dück (http://www.MD-Freizeitfotos.de). Einen herzlichen Dank Euch beiden!
Zuletzt geändert von Peter_Hoffmann am Mi 25.Apr, 2012 13:09, insgesamt 1-mal geändert.

Uli Paffenholz
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Beitrag von Uli Paffenholz » Mi 25.Apr, 2012 7:37

Moin Peter und Peter (P & P oder 2P oder P2?)
Es ist wieder Herz erfrischend, Berichte vom Ring und von Lillifee zu lesen, man scheint mittendrin statt nur dabei!
Danke für eure Mühe und seht Lauf eins als Generalprobe! Dann klappt in Lauf 2 die Premiere.

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Peter_Hoffmann
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Beitrag von Peter_Hoffmann » Mi 25.Apr, 2012 10:30

Guten Morgen Uli.

Nee... es ist TP oder T&P oder PT oder wieauchimmer. Der andere Peter heisst Thomas. :wink:

Thomas hat den ersten Teil des Berichts geschrieben, mir geschickt und mich dann 'genötigt' den zweiten Teil zu schreiben. Er hat am schreiben wohl auch Spaß, auch deswegen passen wir zwei gut in ein Auto.

Was den Lauf 2 angeht... ja, Du hast Recht. Unser Plan sah so ähnlich aus. Auf jeden Fall freuen wir uns beide darauf zu zeigen was wir gemeinsam mit Lilli wirklich können ohne uns selbst wieder die Beine zu stellen!

Wir werden berichten wie's war!

Uli Paffenholz
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Beitrag von Uli Paffenholz » Mi 25.Apr, 2012 11:23

Servus Peter,
ha, ich hatte schon über einen Fahrertausch spekuliert und mich gewundert, weil im zweiten Teil dann "Peter" weitergeschrieben hat und ich davon ausging das DER Peter auch den Anfang geschrieben hatte. Euer Schreibstil ist sehr ähnlich, bin hereingefallen :D

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Sabine Hogreve
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Beitrag von Sabine Hogreve » Do 26.Apr, 2012 7:16

Hallo Peter,

sehr amüsant und selbstkritisch dein Bericht.
Wenn es dich /euch denn trösten sollte.....ich glaube alle die mit RCN anfangen haben solche Probleme !!!
Und wenn dann auch noch die Renngäule mit einem durchgehen und man einfach nur den Rausch genießt....kann sowas schon mal passieren.

Mund abputzen und beim nächsten Mal Spaß haben und wieder viele neue Dinge lernen.

In diesem Sinne.........liebe Grüße
Sabine

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