[VLN&24h] Torsten Kratz

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Jörg Ufer
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Re: [VLN&24h] Torsten Kratz

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 20.Aug, 2018 18:33

Nachschau VLN 4 und 5 (18.08.18)

Klassensieg und Platz drei
Torsten Kratz weiter erfolgreich unterwegs

Der vierte und fünfte Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring verliefen für Torsten Kratz erfolgreich: Dem Klassensieg beim vierten Rennen folgte ein dritter Rang beim fünften Lauf. Und das in der mit weit über 20 Fahrzeugen immer am stärksten besetzten Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm. „Die Punkteausbeute war gut und in der Meisterschaft bin ich ordentlich nach vorn gekommen“, sagte der 47-Jährige, der Ende Mai beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring als einziger Pilot zwei Klassensiege in einem Rennen feiern konnte.

Nachdem eine defekte Antriebswelle beim dritten Rennen für das vorzeitige Ende sorgte, fanden der Mönchengladbacher und seine Teamkollegen Kevin und Cedric Totz (beide Brakel) mit dem BMW 325i von Sorg Rennsport anschließend in die Erfolgsspur zurück.

„Der Sieg beim vierten Rennen war eher unerwartet, da wir nach wenigen Runden einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen mussten. Dafür fehlte uns beim fünften Lauf etwas das Glück“, sagte Kratz. „In meiner schnellsten Trainingsrunde verunfallte unmittelbar vor mir ein anderes Fahrzeug und ich musste fast stehen bleiben. Dadurch gingen wir nur vom fünften Platz aus ins Rennen.“

„Startfahrer Cedric Totz verlor dadurch gleich zu Beginn etwas den Anschluss. Durch diesmal nicht ganz reibungslose Boxenstopps verloren wir wichtige Zeit. Das kann man sich in dieser engen Klasse nicht leisten. Danach war klar, dass wir in diesem Rennen nicht mit um den Sieg kämpfen können.“ Mit einem hervorragenden Doppelstint kämpfte sich Torsten Kratz im Schlussdrittel der sechs Stunden-Distanz noch vom fünften auf den dritten Rang vor.

Alle drei VLN-Läufe nach dem 24h Rennen bestritt der 47-Jährige zudem mit Stefan Beyer (Neustadt/Aisch) und Emin Akata (Meckenbeuren) auch auf dem Sinziger-BMW M4 in der GT4-Klasse. Hier war die Ausbeute jeweils ein dritter, vierter und siebter Platz. „Dieses Fahrzeug wird erst seit VLN 3 eingesetzt und die Ergebnisse gehen absolut in Ordnung“, sagte Kratz, der auch als Coach für seine Mitstreiter fungiert.

„Ich bin bei beiden vor VLN 5 für das Coaching als Beifahrer für mehrere Runden mitgefahren. Aber auch umgekehrt, sie saßen neben mir. Das war von Erfolg gekrönt, beide fahren jetzt konstanter und Emin Akata fuhr im Rennen sogar erstmals unter neun Minuten.“

Torsten Kratz blickt optimistisch auf die verbleibenden vier Rennen. „Die Zusammenarbeit mit beiden Mannschaften macht unheimlich viel Spaß. Für Cedric, Kevin und mich werden im 325i Podiumsplatzierungen das Minimalziel sein. Wir wollen in der Meisterschaft weiter nach vorn fahren und auch für den BMW-Sportpokal kräftig punkten. Stefan, Emin und ich peilen mit dem M4 Platzierungen in den Top Fünf an mit Blick Richtung Top Drei. Das Sorg-Team wird mit perfekt vorbereiteten Autos und Boxenstopps auch ihren Teil dazu beitragen. Ich freue mich auf die zweite Saisonhälfte.“

Jörg Ufer
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Re: [VLN&24h] Torsten Kratz

Beitrag von Jörg Ufer » Do 11.Okt, 2018 11:11

VLN 7 und 8 sowie RCN 7

Rundenrekord, Klassensieg und Coaching
Torsten Kratz erfolgreich und gefragt

„Das Highlight der letzten Wochen war sicherlich der V4-Rundenrekord bei VLN 7“, sagt Torsten Kratz. Am Steuer des Sorg-BMW 325i markierte der 47-Jährige im zweiten Umlauf eine Zeit von 9.40,057 Minuten. „Das war eine richtig gute Runde, fast perfekt. Ohne gelbe Flaggen, mit zwei starken Wettbewerbern im Rückspiegel und einem sehr gut von Sorg Rennsport vorbereiteten BMW 325i. Als ich nach sieben Runden in Führung liegend in die Boxengasse abbog, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht und war sehr zufrieden.“

In ähnlicher Manier hatte Torsten Kratz den sechsten VLN-Lauf beendet. Dort hatte er den Startstint im BMW 325i absolviert und für die letzten 90 Minuten das Cockpit des Sinziger-BMW M4 GT4 aus dem Hause Sorg übernommen. Vom vierten Platz aus startete der Mönchengladbacher eine Aufholjagd, die mit dem zweiten Rang belohnt wurde.

„Heranfahren ist das Eine, überholen das Andere“, sagt Kratz. „Bei gleichstarken Fahrzeugen muss man sich was einfallen lassen, vor allem, wenn es fair sein sollte. Daher habe ich den Knuffi-BMW M4 in der Pflanzgarten-Rechts außen herum überholt. Hatte ich auch noch nicht so oft.“

Ein ähnliche Aufholjagd musste der mehrfache 24h-Klassensieger als Schlussfahrer bei VLN 8 im BMW 325i leisten. Eigentlich war sein Teamkollege Kevin Totz unmittelbar hinter einem Wettbewerber für den Fahrerwechsel in die Boxen abgebogen. Doch nach dem Tanken wollte der Motor nicht direkt anspringen, 35 Sekunden vergingen.

„Ich habe dann jede Runde ein paar Sekunden abgeknabbert. Irgendwann sah ich den blau-orangenen BMW vor mir, er kam immer näher. Im Ziel fehlten nur noch ein paar Zehntel, leider kam ich nicht mehr vorbei. Eine Runde länger und ich wäre Zweiter geworden.“ Da die beiden Erstplatzierten nachträglich aus der Wertung genommen wurden, kamen Kratz und seine beiden Teamkollegen Cedric und Kevin Totz doch noch zum zweiten Saisonsieg.

Zwischen den ganzen VLN-Erfolgen „arbeitete“ Torsten Kratz bei RCN 7 auf der Nordschleife als Coach an der Seite von Rainer Hamacher im Sorg-BMW 325i. Während der ersten acht Runden saß Kratz auf dem Beifahrersitz und vermittelte Hamacher sein Wissen über Ideallinie, Brems- und Schaltpunkte sowie optimales Überholen und Überholt werden.

„Mit mir auf dem Beifahrersitz gelang ihm zunächst eine neue Bestzeit von 8.29 Minuten. Später, ohne mein Mehr-Gewicht, verbesserte sich Rainer sogar auf 8.24 Minuten. Er wurde Fünfter von 20 Startern mit nur 12 Sekunden Rückstand auf den Dritten. Das war ein sehr gelungener Tag für alle Beteiligten.“

Für das VLN-Saisonfinale am 20. Oktober hat sich Torsten Kratz viel vorgenommen. „Im weltweiten BMW-Sportpokal dürfte ich recht weit vorn liegen. Aber nicht nur deshalb möchte ich mich mit dem BMW 325i als auch mit dem BMW M4 mit einem top Ergebnis in die Winterpause verabschieden. Die Nordschleife macht einfach immer wieder Spaß und das Sorg-Team ist wie eine große Familie.“

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