[VLN&24h] race&event

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Jörg Ufer
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[VLN&24h] race&event

Beitrag von Jörg Ufer » Sa 15.Mär, 2008 22:55

race&event setzt auf den modernen Stierkampf

74 Kurven pro Runde, vier Stunden Renndauer, 550 Pferde unter der Haube, elfmal Grüne Hölle: „Das wird eine aufregende Saison“, weiß Heinz Schmersal, Fahrer des neugegründeten Teams race&event aus Radevormwald. Zusammen mit Peter Oberndorfer (Starnberg), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) wird Schmersal zum modernen Stierkämpfer.

Bis zum Saisonbeginn entsteht bei Raeder Motorsport ein brandneuer, rund 550 PS starker Lamborghini Gallardo. „Im November letzten Jahres habe ich verschiedene Fahrzeuge auf dem GP-Kurs des Nürburgrings getestet und mich hat der Lamborghini auf Anhieb überzeugt“, begründet Schmersal die Entscheidung zu Gunsten des feurigen Italieners. „Vor allem auf der Nordschleife ist ein optimales Fahrverhalten extrem wichtig, und das hat der Gallardo. Fahrwerks-Ingenieur Nicki Raeder zählt zu den besten seines Fachs und hat daher hierauf immer ein besonderes Augenmerk gelegt.“

Der Einsatz vor Ort erfolgt durch race&event rund um Teamchef Martin Mohr in Zusammenarbeit mit dem Team von Nicki und Martin Raeder. race&event ist eine Mannschaft von engagierten Mitarbeitern des bekannten Remscheider Motorenentwicklers AVL Schrick, die viele Stunden ihrer Freizeit für das Projekt opfern sowie Fahrzeugtechnik-Studenten der Fachhochschulen Köln und Iserlohn, die sich ebenfalls den hohen Anforderungen des Motorsports stellen. Zeitdruck, Schnelligkeit und Präzision werden im Rennsport nicht nur von den Fahrern verlangt.

Geplant sind Starts bei allen zehn Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft (VLN) sowie bei den ADAC-24 Stunden im Mai. Sämtliche elf Events finden auf der Kombination aus Nürburgring-Grand-Prix-Kurs und Nordschleife statt. „Wir vier bilden die Mannschaft bei der Jagd zweimal rund um die Uhr, ansonsten rotieren wir in der VLN. Wir alle haben auch noch unseren Beruf oder andere Verpflichtungen, die uns teilweise verhindern“, sagt Mike Stursberg und ergänzt: „Peter hat reichlich DTM-Erfahrung, Stephan fuhr zwei Jahre lang einen anderen Lambo und Heinz ist trotz seiner 62 Jahre immer noch super schnell.“

Mit rund 550 PS zählt der Bolide mit dem Stier auf der Haube zu den stärksten Fahrzeugen im Feld. „Auf der einen Seite freue ich mich unheimlich, ein solches Auto auf der schwierigsten und schönsten Rennstrecke der Welt zu bewegen“, blickt Schmersal voraus. „Auf der anderen Seite ist es natürlich eine besondere Art des Stierkampfes. Alle Augen sind auf einen gerichtet, der Erwartungsdruck ist gross und wir werden uns messen müssen mit den besten Porsche, Ferrari oder BMW.“

Trotz – oder gerade wegen - des Potentials des starken Lamborghinis hat der ehemalige BMX-Profi Stursberg eher bescheidene Ziele: „Raeder Motorsport baut für uns einen ganz neuen Gallardo, der von Beginn an hoffentlich konkurrenzfähig ist. Hiermit möchten wir regelmäßig in den Top Ten fahren, vielleicht mal am Podium schnuppern. Für uns alle, ob Fahrer oder übrige Mitglieder unseres Teams race&event, stehen Spaß und Teamgeist im Vordergrund. Aber nichts desto trotz wird der Ehrgeiz zum Vorschein kommen: Spätestens, wenn beim ersten Rennen am 29. März die Startampel auf Grün schaltet …“

Ebenfalls zum Einsatz kommt der erfolgreiche und schnelle Honda S2000 aus dem Vorjahr. Schmersal: „Wir haben hier verschiedene Anfragen sowohl von Nachwuchs- als auch von erfahrenen Nordschleifenpiloten. Der Honda hat uns im letzten Jahr sehr viel Freude bereitet und dieser soll auch 2008 für reichlich Wirbel in seiner Klasse sorgen.“
Zuletzt geändert von Jörg Ufer am Sa 23.Mär, 2013 9:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Viel versprechendes Debüt des race&event-Lamborghini

Beitrag von Jörg Ufer » Fr 02.Mai, 2008 21:16

Viel versprechendes Debüt des race&event-Lamborghini

Nach nur wenigen Monaten Bauzeit erlebte der race&event-Lamborghini Gallardo beim dritten Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft sein Renndebüt. Zwar sah der rund 550 PS starke Sportwagen noch nicht die Zielflagge, aber alles andere als niedergeschlagen verließ das Radevormwalder Team den Eifelkurs. „Mit haben viele positive Erfahrungen sammeln können und wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Teamchef Martin Mohr.

Nach dem 90-minütigen Zeittraining führten die Ergebnismonitore Heinz Schmersal (Wuppertal), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Peter Oberndorfer (Starnberg) auf Rang acht in der mit 12 Fahrzeugen besetzten Klasse der Specials bis 6200 ccm Hubraum. Oberndorfer hatte die 24,369 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Kurs in 9.12,620 Minuten umrundet und zeigte sich zufrieden. „Das KW-Fahrwerk ist traumhaft, die Dunlop-Reifen geben den notwendigen Grip und der Motor hat richtig Potential. Kompliment an Nicki Raeder und Martin Mohr!“

Der ehemalige DTM-Pilot nahm dann auch als Startfahrer am Volant des Lamborghinis Platz. Mit Rundenzeiten zwischen 9.01 und 9.04 Minuten machte der 51jährige Starnberger Platz um Platz gut und lag nach vier Runden bereits auf Rang drei in der Klasse hinter der Zakspeed-Viper und der Kissling-Corvette. Aufgrund von Leistungsverlust stellte Oberndorfer dann den Gallardo präventiv ab.

„Wir wollten auf keinen Fall einen Motorschaden riskieren und haben daher lieber vorzeitig aufgehört“, erklärte Martin Mohr. Und Heinz Schmersal ergänzte. „Bis zum nächsten Rennen haben wir nur zwei Wochen Zeit und bis dahin werden wir das Problem aussortiert haben. Unser Lamborghini ist ein tolles Auto und ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Läufe.“ Beim nächsten Rennen am 10. Mai bilden übrigens Rösler, Oberndorfer und der Wermelskirchener Mike Stursberg das Fahrertrio.

Das zweite Fahrzeug des Teams, der race&event-Honda S2000, konnte nicht am Rennen teilnehmen. Bei Testfahrten am Vorabend der Veranstaltung wurde der Bolide bei einem Unfall so stark beschädigt, dass eine Reparatur vor Ort nicht möglich war.

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Abruptes Ende nach gutem Start

Beitrag von Jörg Ufer » Do 15.Mai, 2008 9:28

Die Enttäuschung war jedem Team-Mitglied anzusehen: Unfallbedingt endete der vierte Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft für den race&event-Lamborghini Gallardo bereits in der vierten Runde. Im Bereich Ex-Mühle war Stephan Rösler (Lichtenfels) von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Erdwall geprallt. Bis auf ein paar Rippenprellungen überstand Rösler den Unfall unbeschadet, der Lamborghini wurde dagegen stark beschädigt.

„Wir sind natürlich alle froh, dass Stephan weites gehend unverletzt blieb“, sagte Teamchef Martin Mohr. „Dieses zeigt auch, wie sicher und stabil unser Fahrzeug konstruiert wurde. Leider wurde der Gallardo schwer beschädigt und wir müssen erst einmal in Ruhe eine Schadensanalyse vornehmen.“

Bis zum Ausfall zeigten die beiden Piloten, neben Stephan Rösler auch der Wermelskirchener Mike Stursberg, eine hervorragende Leistung. Rösler hatte während seiner beiden Trainingsrunden in 8.50,445 Minuten die viertschnellste Zeit der Klasse Specials bis 6200 ccm markiert. Stursberg genoss seine ersten Meter mit dem rund 550 PS starken Italiener und markierte eine 9.00.

„Ich habe den Lamborghini zuvor noch nicht auf der Nordschleife bewegt und es ist schon beeindruckend“, sagte der 37 jährige mit strahlenden Augen nach vier problemlosen Trainingsrunden. „Bremspunkte, Schaltpunkte, Scheitelpunkte: Irgendwie ist alles anders als mit unserem bisherigen Honda S2000. Aber irgendwie auch schöner!“

Rösler erwischte einen guten Start und lag konstant unter den ersten 15 im Feld der 183 Fahrzeuge, als der Unfall für ein abruptes Ende sorgte. „Stephan sagt, das Heck sei im ausgebrochen und dann hat er sich nach rechts weggedreht“, berichtete Stursberg, nachdem er seinen Teamkollegen im Krankenhaus besuchte. „Er sei nur noch Passagier gewesen und der Aufprall in den Erdwall und eine Wasserablaufrinne waren sehr hart.“

Für einen Lichtblick sorgte der race&event-Honda S2000 mit den Piloten Christoph Koslowski (Wuppertal) und Eckhard Geulen (Bonn). Nach 22 Runden sahen die beiden als Sieger der mit sechs Fahrzeugen gut besetzten Klasse der Specials bis 2500 ccm das Ziel.

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Beitrag von Jörg Ufer » Sa 17.Mai, 2008 16:00

Presseinformation Team race&event für die ADAC Zurich 24 Stunden

Start-Nr. 96
Heinz Schmersal / Mike Stursberg / Christoph Koslowski
Honda S2000


race&event nur mit einem Fahrzeug / Lambo geht nicht an den Start


Das Radevormwalder Team race&event hatte ursprünglich zwei Fahrzeuge für die ADAC Zurich-24 Stunden genannt. Doch nach einem Unfall beim vierten Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft ist der Lamborghini Gallardo so schnell nicht zu reparieren. „Die Enttäuschung ist natürlich sehr gross, weil wir uns speziell mit diesem Fahrzeug und gerade bei diesem Rennen sehr viel vorgenommen hatten“, sagt Teamchef Martin Mohr.

Über den ganzen Winter wurde bei race&event geplant, geschraubt und organisiert. Zusammen mit Raeder Motorsport entstand ein bildschöner Lamborghini Gallardo, der bei den ersten Einsätzen einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Leider kam Stammpilot Stephan Rösler (Lichtenfels) mit dem rund 550 PS starken Italiener im Bereich Ex-Mühle von der Strecke ab und beschädigte den Boliden schwer. Mohr: „Somit bleibt uns leider nur der Honda S2000, den wir bei den Specials bis 2500 ccm an den Start bringen.“

Angeführt wird das Fahrertrio von Heinz Schmersal. Der 62jährige betreibt – mit Unterbrechungen – seit annähernd 40 Jahren Motorsport und ist vor allem von der Nordschleife fasziniert. „Für mich gibt es einfach keine schönere Rennstrecke auf der Welt“, schwärmt der Wuppertaler. „Vor allem die einzigartige Atmosphäre beim 24 Stunden-Rennen ist etwas ganz besonderes. Ich freue mich auf die Jagd zweimal rund um die Uhr, auch am Volant des Hondas.“

Einer der Doppelstarter des Wochenendes ist Mike Stursberg. Der 37jährige startet donnerstags zusammen mit Töne Stallmeyer bei der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) im Westgrund-Renault Clio und ab dem Tag danach für das race&event-Team. Im Vorjahr kam Stursberg auf diesem Boliden ebenfalls zum Einsatz, ein Teamkollege sorgte nach rund fünf Stunden allerdings im Bereich Metzgesfeld für das unfallbedingte Ausscheiden.

„Durchrollen ist angesagt“, beschreibt der ehemalige BMX-Profi kurz und knackig die Taktik für das Rennen. „Da wir nicht das leistungsstärkste Fahrzeug in der Klasse haben, wollen wir uns mit kühlem Kopf aus allen Rangeleien heraushalten. Am Ende wird abgerechnet und vielleicht reicht es sogar für einen Podiumsplatz.“

Der dritte im Bunde, Christoph Koslowski, gibt sein 24 Stunden-Debüt. Der Wuppertaler hat deutlich weniger Erfahrung als seine beiden Teamkollegen, gilt aber als absolut zuverlässig und nervenstark. Und schnell ist Koslowski auch, wie der Klassensieg bei den Specials bis 2500 ccm beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft zeigt.

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VLN 9: Klassensieg durch Koslowski/Geulen

Beitrag von Jörg Ufer » Di 14.Okt, 2008 8:52

VLN 9: Klassensieg durch Koslowski/Geulen

Neu aufgestellt präsentierte sich das Radevormwalder race&event-Team beim neunten Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Und mit mindestens einem lachenden Auge sind wir ins Bergische Land zurückgekehrt“, sagte Teamchef Martin Mohr. Denn für den zweiten Klassensieg der laufenden Saison sorgten der Wuppertaler Christoph Koslowski und der Bonner Eckhard Geulen: Am Steuer des race&event-Honda S2000 konnten die beiden in der Klasse der Specials bis 2500 ccm über drei Minuten Vorsprung herausfahren.

Bereits in der ersten von drei Rennstunden konnten die beiden Honda-Piloten die Spitze in ihrer Klasse übernehmen und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Bis auf den planmäßigen Boxenstopp nach neun Runden, als Koslowski das Volant an Geulen übergab, umrundete der rund 230 PS starke Renner die schönste Rennstrecke der Welt konstant und schnell. „Kompliment an das Duo für die souveräne Leistung“, lobte Martin Mohr. „Dafür die beiden noch nicht so viele Erfahrungen haben sammeln können, sind sie heute ein kluges Rennen gefahren.“

Ein überwiegend positives Fazit zogen auch Heinz Schmersal (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen), obwohl sie mit dem race&event-BMW Z4 M-Coupé den Zielstrich nicht überquerten. Nach zwei Runden sorgte ein Defekt am Catch-Tank für einen längeren Boxenstopp, in der fünften Runde kollidierte Stursberg im Bereich des Streckenabschnittes Hohe Acht mit dem Lamborghini Gallardo von Hermann Tilke.

„Hermann hatte Probleme und wurde sehr langsam, zog aber dennoch nach links, wo ich war“, erklärte Mike. „Er sagte mir später, dass er mich übersehen hätte. Bei mir ist leider eine Radaufhängung gebrochen, deshalb konnte ich nicht weiterfahren. Schade, aber so ist Rennsport.“ Zuvor hatte der 37jährige in 9.04,767 Minuten eine gute Rundenzeit markiert.

„Der BMW liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße und macht richtig viel Spaß“, sagte Heinz Schmersal, obwohl er, wie anschließend Stursberg, nur zwei Runden drehen konnte. „Auch – oder auch gerade weil – wir heute nicht lange fahren konnten, ist die die Vorfreude auf die letzten beiden Rennen riesig. Ein großer Dank an das gesamte Team für die bisher geleistete Arbeit“, waren sich die beiden einig.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 15.Okt, 2008 11:54

Jetzt ist auch die Homepage des Teams am Start:
www.race-and-event.de

Einfach mal vorbeischauen!

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Beitrag von Jörg Ufer » Mo 27.Okt, 2008 20:53

VLN 10/2008:

Erstmals in den Top Ten des Gesamtklassements

Mit dem besten Ergebnis für das noch junge race&event-Team aus Radevormwald endete der zehnte Lauf zur BFGoodrich-Langestreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Mike Stursberg aus Wermelskirchen lenkten das BMW Z4 M-Coupé auf den hervorragenden zehnten Gesamtrang im Feld der 186 gestarteten Teams. Zudem wurde das Trio, lediglich knapp geschlagen, zweiter in der Klasse der Specials bis 3500 ccm. „Ein perfektes Ergebnis und ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten“, sagte Teammanager Martin Mohr nach der Zieldurchfahrt.

Den Grundstein zum Erfolg legte Startfahrer Schmersal. Der Routinier fuhr ein zunächst taktisch kluges Rennen und hielt sich aus allen Raufereien heraus. „Teilweise kegelten sich die Kollegen schon in der ersten Kurve von der Piste“, erzählte der Wuppertaler nach seinem Stint. „Ein Vier-Stunden-Rennen gewinnt man so bestimmt nicht.“ Mit zweimal 8.58 Minuten umrundete Schmersal den Eifelkurs gleich zweimal unter neun Minuten und übergab das Coupé nach neun Umläufen an Koslowski.

Der Youngster im Team übertraf sämtliche Erwartungen und lieferte einen blitzsauberen Stint mit Zeiten zwischen 9.02 und 9.11 Minuten ab. „Ich fühlte mich auf Anhieb wohl am BMW-Volant, daher auch die guten Zeiten“, sagte Koslowski, nachdem er das Steuer an Stursberg übergeben hatte.

Dieser reduzierte den Abstand auf den in der Klasse führenden Markenkollegen von Dörr Motorsport, doch am Ende fehlten 37 Sekunden. Mit 8.52,764 Minuten drehte Stursberg auch die schnellste Rennrunde. „Mit Platz zwei sind wir sehr zufrieden, denn im Gegensatz zum Dörr-Team haben wir viel weniger Erfahrung mit dem Z4 M-Coupé“, resümierte der 37jährige. „Beim Überrunden musste ich sehr aufpassen, teilweise waren vor mir ganze Pulks von kämpfenden Fahrzeugen.“

Optimistisch blickt das race&event-Team jetzt dem Saisonfinale am 9. November entgegen, wenn erstmals in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft ein Rennen auf einem Sonntag ausgetragen wird. „Vielleicht gelingt uns dann wieder der Sprung in die Top Ten“, hofft Teamchef Martin Mohr und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Und vielleicht schafft es dann auch die Serien-Organisation, erstmals in dieser Saison den Namen von Heinz Schmersal auch im Programmheft richtig zu schreiben.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 13.Nov, 2008 22:34

VLN 8/2 2008:

Erster Klassensieg beim dritten Einsatz

Aller guten Dinge sind drei: Das Trio Heinz Schmersal (Wuppertal), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Stephan Rösler (Lichtenfels) lenkte beim erst dritten Einsatz das BMW Z4 M-Coupé zum Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm. Für das noch junge Team race-und-event aus Radevormwald war es der bislang größte Erfolg in der Langstreckenmeisterschaft, zumal im Gesamtklassement der neunte Gesamtrang erreicht werden konnte.

Starker Regen und eine fast permanent nasse Strecke sorgten für höchste Konzentration bei den Piloten. „Alle drei haben heute einen Null-Fehler-Job abgeliefert“, lobte Teamchef Martin Mohr. „Keine Beule, keine Schramme. Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg und darüber hinaus ein Platz in den Top Ten.“

Beim Saisonfinale war Schmersal erneut der Startfahrer, dann übernahm Rösler und Stursberg lenkte den Boliden schließlich unter dem Jubel seiner Boxencrew über den Zielstrich. „Der BMW fährt sich phantastisch, auch im starken Regen“, sagte Rösler, der in seinem Turn mit zu den schnellsten Fahrzeugen im gesamten Teilnehmerfeld zählte.

Mike Stursberg hatte lediglich im Training eine Schrecksekunde, als im Bereich Kesselchen das Heck kurzfristig ausbrach: „Ich musste ganz schön Gegenlenken. Dort stand viel Wasser und heute die Reifen in das richtige Temperaturfenster zu bringen war wohl die schwierigste Aufgabe. Dennoch reichte die Zeit für Startplatz 13. Toll, dass wir unter den Bedingungen die Abstände auf die schnellsten Fahrzeuge verringern konnten, abgesehen von Uwe Alzen, der mal wieder in einer anderen Liga fuhr. Eine Gelbphase verhinderte in der zweiten Trainingsrunde eine weitere Verbesserung. Das Rennen verlief perfekt, ein großes Kompliment an unsere Truppe und Schubert Motors.“

Bei den Specials bis 2500 ccm kamen Christoph Koslowski (Wuppertal) und Eckhard Geulen (Bonn) mit dem race-und-event-Honda S2000 nur auf Rang fünf, nachdem Geulen zweimal von der Strecke abkam und einmal mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. „Zum Schluß stand das Lenkrad total schief und auch die Hinterachse war nicht mehr gerade“, schilderte Koslowski. „Wir konnten aber noch wichtige Punkte für den Honda-Sportpokal sammeln, den wir nun auf Gesamtrang drei beendet haben.“

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Dubai: Trotz Technikproblemen ein beeindruckendes Erlebnis

Beitrag von Jörg Ufer » Mi 21.Jan, 2009 9:55

Das 24 Stunden-Rennen von Dubai hat sich zu einem beliebten Event entwickelt inmitten des zumeist tristen deutschen Winterwetters. Erstmals am Start war das Radevormwalder race-und-event-Team. Für Heinz Schmersal, Christoph Koslowski (beide Wuppertal) und Mike Stursberg war das Rennen aufgrund von technischen Problemen zwar bereits nach dem ersten Viertel beendet, aber das Trio war sich einig: „Wir haben hier noch eine Rechnung offen, wir kommen wieder!“

Aus organisatorischen Gründen kam nicht der eigene und aus der Langstreckenmeisterscahft bekannte BMW Z4-M Coupé zum Einsatz, sondern ein Porsche 996 GT3-Cup von Peter Schmidt (Eltville). „In 2008 wurde Peter mit diesem Fahrzeug, allerdings mit anderen Piloten, Gesamt-15. Unser Ziel ist ein ähnliches Ergebnis, wenngleich das Starterfeld in diesem Jahr wesentlich stärker ist“, sagte Heinz Schmersal vor dem Flug an den Persischen Golf beim Blick auf die Teilnehmerliste.

Für Mike und Chris war die Rennstrecke im Emirat zwar Neuland, aber nach nur wenigen Runden hatten sich beide auf den Porsche und auch auf die Piste eingeschossen. Koslowski: „Eine schöne und abwechslungsreiche Strecke, aber mit fast 80 Teilnehmern natürlich auch ganz schön voll.“ Freie Runden gab es nur wenige, dafür hier und da brenzliche Situationen beim Überrunden. Ohne Beulen im Blechkleid erreichte das Team den 35. Startplatz. „Unsere Zeiten liegen eng zusammen und das Rennen ist wichtig, nicht das Training“, betonte dann auch Stursberg.

Im Rennen nahm der Wermelskirchener dann als Erster am Volant Platz. Der 37jährige zeigte eine starke Leistung, machte Platz um Platz gut und übergab als Zehnter an Heinz Schmersal. Als Dritter kam Gastfahrer Kersten Jodexnis (Hannover) zum Einsatz, der wiederum das Steuer an Chris Koslowski übergab. „Kurz vor Ende meines Stints bemerkte ich technische Probleme und habe lieber die Boxen angesteuert.“

Ein defekter Wärmetauscher wurde als Ursache ausgemacht. Die Reparatur dauerte mehrere Stunden und alle Hoffnungen des race-und-event-Teams auf eine gute Platzierung waren vorbei. „Da wir Folgeschäden weder riskieren noch ausschließen können und wir sowieso keinerlei Chancen mehr haben, hören wir lieber auf“, sagte ein trauriger Teamchef Martin Mohr. „Schade, aber so ist Motorsport. Nächstes Jahr kommen wir wieder nach Dubai. Und jetzt freuen wir uns auf April und den Beginn der Langstreckenmeisterschaft.“

Alles weitere unter: http://www.race-and-event.de/

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1. Rennen BFGLM 2009

Beitrag von Jörg Ufer » Fr 17.Apr, 2009 9:26

Zwei Podiumsplätze beim Saisonauftakt

Mit den Plätzen zwei und drei für das Radevormwalder Team race-and-event endete der Saisonauftakt zur BFLangstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. „Wir haben dort weitergemacht, wo wir Ende 2008 aufgehört haben: Eine fehlerfreie Leistung aller Piloten und zwei problemlos laufende Fahrzeuge. So kann es weitergehen“, sagte Teamchef Martin Mohr.

Der Wuppertaler Heinz Schmersal, Stefan Rösler aus Untermerzbach sowie der Wermelskirchener Mike Stursberg belegten nach 26 Runden (=633,594 Kilometern) am Steuer des BMW Z4 M-Coupé Rang zwei in der Klasse der Specials bis 3500 ccm. Der Rückstand auf den siegreichen BMW Z4 aus dem Dörr-Team betrug lediglich 1.08,868 Minuten. Mohr: „ Platz zwei ist ein guter Auftakt, so kann es weiter gehen.“

Vor allem das neu von BMW gelieferte elektronische Update für das Getriebe, welches nun beim Herunterschalten gezielt Zwischengas gibt, begeisterte die drei Piloten. „Das hört sich nicht nur gut an, der Bremspunkt kann etwas später gesetzt werden und das Material wird geschont“, sagte Startfahrer Rösler, der nach seinem Stint von der tollen Stimmung und dem Wetter begeistert war: „Nach der langen Winterpause war das heute ein gelungener Saisonauftakt.“

Heinz Schmersal, der im mittleren Rennabschnitt das Volant übernommen hatte, dankte vor allem den Mechanikern. „Unser BMW war einmal mehr schön zu fahren, leider wurde mein Turn durch eine längere Gelbphase geprägt.“ Mike Stursberg hatte während der letzten Runden besonders viel Freude am Fahren. „Die Strecke war schon ziemlich leer und die Überrundungen haben auch gut funktioniert so dass ich problemlos unter neun Minuten
fahren konnte.“

Bei den Specials bis 2500 ccm kamen Dr. Eckhard Geulen aus Bonn sowie der Remscheider Stefan Schlesack mit dem Honda S2000 auf Rang drei. Lediglich ein kurzer Fremdkontakt von Geulen beim Überrunden kostete etwas Zeit und eine verbogene hintere Stossstange.

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Zwei Siege für race-and-event

Beitrag von Jörg Ufer » Mo 20.Apr, 2009 20:20

Zwei Siege für race-and-event

2. Rennen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

Zwei Siege für race-and-event

Das Radevormwalder Team race-and-event freute sich beim zweiten Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft über den bisher größten Erfolg: Beide Fahrzeuge, sowohl das BMW Z4 M-Coupé als auch der Honda S2000, siegten in ihren Klassen.

„Heute war ein Tag, wo alles passte“, strahlte der Radevormwalder Teamchef Martin Mohr nach der Zieldurchfahrt. „Für unser noch junges Team race-and-event haben wir heute ein perfektes Ergebnis erzielt. Und das bei dem Wetter!“

Sowohl das Zeittraining als auch das Rennen waren überwiegend verregnet. Viele Unfälle kennzeichneten den vier Stunden langen Rennverlauf. Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Untermerzbach waren bereits im Training schnellste bei den Specials bis 3500 ccm und Gesamt-12. „Es war eine super Runde. Nur ein Aston Martin hat beim Überholen etwas dicht gemacht, sonst wäre ich noch schneller gewesen“, sagte Rösler, während seine Teamkollegen ihm auf die Schultern klopften.

Auch im Rennen leistete das Trio die meiste Führungsarbeit, doch den Sieg stellte Koslowski erst in der letzten Runde sicher, als der Wuppertaler den bis dahin Führenden BMW M3 niederkämpfte. Mit 8,343 Sekunden hatte der BMW Z4 schließlich die Nase vorn. Schmersal und Rösler rückten in der Tabelle im Feld der 436 Piloten auf Rang 17 vor.

Eckhard Geulen aus Bonn und der Wermelskirchener Mike Stursberg profitierten mit dem Honda S2000 bei den Specials bis 2500 ccm ein wenig von Ausfällen der Konkurrenz. Startfahrer Geulen ging es im Nassen sehr vorsichtig an, übergab das Volant aber ohne Beulen nach zehn Runden an seinen Teamkollegen. Der Wermelskirchener lieferte wie gewohnt eine blitzsaubere Leistung und überquerte nicht nur als Sieger der Specials bis 2500 ccm, sondern als Gesamt-100. von 182 Startern den Zielstrich.

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Beitrag von Jörg Ufer » Di 05.Mai, 2009 18:03

VLN 3 am 25.04.09


Platz zwei mit 0,259 Sekunden Rückstand

Enger geht es eigentlich nicht mehr: Mit denkbar knappen 0,259 Sekunden Rückstand musste sich das Radevormwalder Team race-and-event beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring geschlagen geben. Nach 23 Runden (= 560,487 Kilometern) hatten die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski genau diesen Wimpernschlag Rückstand.

„Wenn man sich nach vier Stunden Renndistanz so knapp geschlagen geben muß, ist das natürlich ärgerlich“, sagte Teamchef Martin Mohr. „Aber so ist Motorsport und es war bis zum Schluß ein harter, aber fairer Zweikampf.“ Bei Startfahrer Christoph Koslowski überwog die Freude über seine neue persönliche Honda-Bestzeit von 9.54,003 Minuten. „Es war heute ein tolles Rennen vor großer Zuschauerkulisse bei perfektem Wetter. Jetzt fiebere ich den 24 Stunden in drei Wochen entgegen.“

Sowohl das Mercedes-Duo Sing/Mihm als auch die beiden Schweizer Obermeier/Obermeier konnten neben dem race-and-event-Honda S2000 zwischenzeitlich Führungsluft schnuppern bei den Specials bis 2500 ccm. Zu Beginn der letzten Runde führte Heinz Schmersal noch mit 19 Sekunden Vorsprung, doch die Schweizer wuchsen über sich hinaus und drehten im letzten Umlauf ihre mit Abstand schnellste Rennrunde von 9.47,599.

„Im Rückspiegel wurde der BMW immer größer. Aus dem Windschatten zog er raus und er war vorbei. Ich habe versucht zu kontern, aber am Ende fehlte eine halbe Wagenlänge“, ärgerte sich Heinz Schmersal ein wenig.
Jetzt fiebert race-and-event dem Internationalen 24 Stunden-Rennen in knapp drei Wochen auf dem Nürburgring entgegen. Heinz Schmersal, Stephan Rösler, Christoph Koslowski und Mike Stursberg hoffen am Steuer des BMW Z4 M-Coupé auf einen Top 20-Platz im Gesamtklassement und haben als Ziel den Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm.

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Beitrag von Jörg Ufer » Mi 27.Mai, 2009 19:37

24h - 24.05.09

Motorschaden sorgt für frühes Ende

Das Radevormwalder Team race-and-event erlebte eine enttäuschende 37. Auflage des ADAC 24 Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Das BMW Z4 M-Coupé mit den Piloten Heinz Schmersal (Wuppertal), Christoph Koslowski (Wuppertal), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Mike Stursberg musste nach knapp vier Stunden mit Motorschaden abgestellt werden. „Dieses Rennen sollten wir schnell vergessen und uns auf 2010 freuen“, sagte ein enttäuschter Teammanager Martin Mohr.

Vom dritten Startplatz in der Klasse aus – Gesamtrang 33 – nahm Stephan Rösler die Jagd zweimal rund um die Uhr in Angriff und konnte bis auf die 19. Position vorfahren. „Die Einführungsrunde und die Riesenkulisse waren einfach traumhaft. Es war richtig schön.“ Durch den fälligen, planmäßigen Boxenstopp fiel das Team wieder um sechs Plätze zurück.

Als Zweiter nahm Heinz Schmersal am Volant Platz. Er konnte gegen die harte Konkurrenz die Position erfolgreich verteidigen und machte schließlich wieder weitere Plätze gut, so dass er als 22. an Chris Koslowski übergab. „Ein Dank an unsere Mannschaft, der BMW fährt sich wirklich hervorragend“, sagte Schmersal nach seinem Stint. „Nach dem ABS-Problem im Nachttraining und dem leichten Leitplankeneinschlag haben die Jungs das Fahrzeug wieder bestens hinbekommen.“

Koslowski war soeben in die Top 20 vorgefahren, als in seiner sechsten Runde, der 23. insgesamt, urplötzlich der Motor den Dienst quittierte. Zu dieser Zeit war der race-and-event Z4 nach dem Schubert-Team der schnellste BMW im Feld. „Bei der Anfahrt zum Adenauer-Forst hatte ich auf einmal keine Leistung mehr und wir mussten aufgeben. Schade, ich hatte mich vor allem auf die Nacht gefreut.“

Mike Stursberg, der im Rennen nicht zum Fahren kam, hatte vor allem mit Heinz Schmersal Mitgefühl. „Im letzten Jahr das Pech mit dem Lamborghini, dann der Ausfall in Dubai und jetzt der frühe Motorschaden. Er ist ja nicht mehr der Jüngste und so viele 24 Stunden-Rennen wird er nicht mehr fahren können. Ich hoffe einfach, dass es in 2010 bei den 24 Stunden endlich rund läuft.“

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Beitrag von Jörg Ufer » Do 02.Jul, 2009 18:24

VLN 5 - 27.06.09


Ein weiterer Klassensieg für race&event

Das Radevormwalder Team race&event fährt weiter in der Erfolgsspur. Beim vierten und fünften Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gab es jeweils einen Klassensieg und einen zweiten Platz durch den Honda S2000. „Ein Riesenlob an Eckhard Geulen, er steigert sich stetig und der zweite Klassensieg der Saison ist der verdiente Lohn“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Mit dem BMW hatten wir sicherlich mehr erwartet, aber manchmal hat man einfach nur Pech.“

Nach dem frühen Motorschaden bei den 24 Stunden Ende Mai wurde der BMW Z4 M-Coupé beim vierten VLN-Rennen nicht eingesetzt. Zum einen waren Heinz Schmersal (Wuppertal) und Stephan Rösler (Lichtenfels) beruflich verhindert, zum anderen das Fahrzeug auch noch nicht fertig. Entsprechend motiviert griffen Schmersal, Rösler und Christoph Koslowski (Wuppertal) beim fünften Lauf ins Volant.

Und lange Zeit lief es gut, Startfahrer Koslowski hielt sich bei den Specials bis 3500 ccm auf Rang zwei mit nur rund 30 Sekunden Rückstand auf den Markenkollegen von Dörr-Motorsport. Aufgrund eines Kommunikationsproblems mit der Boxencrew steuerte der Wuppertaler nicht – wie geplant - nach der neunten Runde die Boxen an. Mit leerem Tank blieb Koslowski im folgenden Umlauf vier Kilometer vor dem Ziel liegen. Rund eine Viertelstunde ging verloren, ehe der Bolide das Rennen wieder aufnehmen konnte. Mehr als der achte Platz war somit leider nicht mehr möglich.

„Der Knoten ist geplatzt“, sagte Eckhard Geulen nach dem zweiten Saisonsieg bei den Specials bis 2500 ccm. „Mit 10.12 Minuten habe ich meine persönliche Bestzeit um fast 20 Sekunden gesteigert. Ein großes Dankeschön gilt hierbei Honda-Cheftechniker Stefan Schlesack, der uns nützliche Tipps für die Fahrwerksabstimmung gegeben hatte!“ Das Volant des Honda S2000 teilte sich Geulen auf dem Weg zum Klassensieg beim fünften Rennen mit Peter Schmidt (Eltville). Zwei Wochen zuvor erreichte das Duo Geulen/Koslowski mit dem Honda den zweiten Rang in der Klasse.

Mike Stursberg, einer der vier etatmäßigen Piloten des BMW Z4, fuhr beim fünften Lauf erstmals für das Team von Uwe Alzen. „Er hatte mich gefragt, ob ich den Stammpiloten auf seinem zweiten Cup-911 unterstützen könnte, und ich habe natürlich direkt zugesagt.“ Der Wermelskirchener kam mit dem Porsche auf Anhieb bestens zurecht und belegte zusammen mit Hans Riegel schließlich den neunten Rang in der Cup-Klasse.

Jörg Ufer
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Beitrag von Jörg Ufer » Di 21.Jul, 2009 15:52

VLN 6 - 18.07.09

race&event mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung

Zweiter Saisonsieg für den BMW Z4, sechster Podiumsrang für den Honda S2000: Für das Radevormwalder Team race&event war der sechste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft einmal mehr ein voller Erfolg. „Aber für diesen mussten wir so hart arbeiten wie noch nie“, sagte ein müder, aber überglücklicher Teammanager Martin Mohr. „Ohne die sensationelle Arbeit aller Teammitglieder wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!“

Bereits im Freien Training am Vortag gab es im BMW einen Motorschaden. Das Triebwerk wurde gewechselt und weit nach Sonnenuntergang gab der Neue erste Lebenszeichen von sich. Hoch motiviert startete das Fahrertrio Heinz Schmersal (Wuppertal), Christoph Koslowski (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) in das Zeittraining, doch nach nur einer Runde gab es Probleme mit dem Getriebe mit der Folge, dass das Team nun auch das Getriebe austauschen musste! „Zum Glück wurden wir mit dem Wechsel rechtzeitig fertig und konnten das Sechs-Stunden-Rennen aufnehmen“, dankte Chris Koslowski seiner Mannschaft.

Von Startplatz 88 aus, begann Koslowski eine furiose Aufholjagd. In der vierten Runde blieb der Wuppertaler sogar unter der magischen Grenze von neun Minuten. Einsetzender Regen zwang zu einem Räderwechsel nach fünf Runden und es folgten neun Umläufe auf Regenpneus. „Es hat irre viel Spass gemacht und ich konnte schnell viele Plätze gutmachen“, freute sich Koslowski, der in seinem Stint bis auf Rang 15 vorfahren konnte.

Heinz Schmersal ließ Slicks montieren und lag mit dieser Entscheidung goldrichtig. „Auch bei mir lief alles wie am Schnürchen, unsere Jungs haben einen super Job abgeliefert. Ich hatte nur eine kleine Schrecksekunde, als sich im Wehrseifen ein Porsche drehte und mir in die Seite krachte, aber es blieb zum Glück bei ein paar Kratzern.“ Erneut einsetzender Niederschlag veranlasste Schmersal, nach 25 Runden und somit einen Umlauf früher als geplant, das Volant an Mike Stursberg zu übergeben.

„Kurz vor dem Fahrwechsel regnete es mal wieder und daher haben wir uns für Intermediates entschieden. Mit diesen kann man auch im Trockenen halbwegs gute Rundenzeiten hinlegen“, so Stursberg. 12 Runden inklusive einem kurzen Nachtanken absolvierte der Wermelskirchener mit den leicht profillierten Pneus und drehte konstant Rundenzeiten unter 9.10 Minuten. Der Nachfolgende BMW M3 hatte für die letzten Runden auf Slicks gesetzt und damit natürlich im Vorteil. Doch Stursberg meisterte die Schlussphase mit seiner ganzen Erfahrung und wurde nach sechs Stunden Fahrzeit und 37 Runden mit 1,475 Sekunden Vorsprung abgewinkt. Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm und Gesamtrang 12!

Mit dem zweiten Rang bei den Specials bis 2500 ccm rundeten die beiden Bonner Eckhard Geulen und Volker Kühn das am Ende sehr erfolgreiche Wochenende für race&event ab. Für den Honda S2000 war es übrigens der sechste Podiumsrang in Folge.

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